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TK aus BS
31.08.2005, 09:41
ichhabe an meinem guten LRS ein immer wiederkehrendes Problem.

Die hintere Felge (Open Pro in schwarz) hat quasi nach jeder Ausfahrt einen Achter. Meist an der gleichen Stelle. Auch das Festkleben der Nippel hat nicht richtig was gebracht.

Ich habe nun so langsam den Verdacht, das das an den Doppel-Ösen der Felge liegen kann.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht / machen müsse?

Soll ich die Felge austauschen? Gibt es andere Möglichkeiten?

P.S. das VR mit identischer Felge funzt einwandfrei und steht wie eine 1....

Netzmeister
31.08.2005, 09:47
ichhabe an meinem guten LRS ein immer wiederkehrendes Problem.

Die hintere Felge (Open Pro in schwarz) hat quasi nach jeder Ausfahrt einen Achter. Meist an der gleichen Stelle. Auch das Festkleben der Nippel hat nicht richtig was gebracht.

Ich habe nun so langsam den Verdacht, das das an den Doppel-Ösen der Felge liegen kann.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht / machen müsse?

Soll ich die Felge austauschen? Gibt es andere Möglichkeiten?

P.S. das VR mit identischer Felge funzt einwandfrei und steht wie eine 1....

Stimmt die Speichenlänge?
Tritts Du zu stark in ein nicht 100%ig gerichtetes und zentriertes LR, passiert Dir so etwas.

TK aus BS
31.08.2005, 09:48
Stimmt die Speichenlänge?
Tritts Du zu stark in ein nicht 100%ig gerichtetes und zentriertes LR, passiert Dir so etwas.

Materialmässig passt alles... ich vermute wirklich ein Felgenproblem... :(

proek
31.08.2005, 10:01
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht / machen müsse?


teilweise... lag daran, daß alles verspannt war. speichen komplett lösen und neu spannen/zentrieren hat geholfen. seitem keine probs mehr

rider
31.08.2005, 10:15
teilweise... lag daran, daß alles verspannt war. speichen komplett lösen und neu spannen/zentrieren hat geholfen. seitem keine probs mehr
Das kann ich unterstützen. Und anschliessend die Speichen richtig hart spannen (auf der Kranzseite).

Das ganze braucht aber einige Erfahrung und kann durch einen Anfänger nicht in einer Stunde gemacht werden. Das Feinzentrieren und sukzessive erhöhen der Spannung dauert seine Zeit, gerade wenn man das zum ersten Mal macht.

Ich würde auch die Lektüre des Schraner-Buches und die Anschaffung eines Tensio-Meters empfehlen.

salzstange
31.08.2005, 10:27
Hatte ich auch mal:
die Ursache habe ich aber erst bemerkt, als es zu spät war.
Und zwar ist mir der Nabenflansch hinten auf einmal weggerissen, weil die Spannung der Speichen zu hoch war (hat der Herr Rose eingespeicht).
Bis zu diesem Ausfall war ca. alle 300km Nachzentrieren angesagt, weil sich die Speichenköpfe peu a peu in das Material an der Nabe "reinfraßen".

rider
31.08.2005, 11:01
Und zwar ist mir der Nabenflansch hinten auf einmal weggerissen, weil die Spannung der Speichen zu hoch war (...)
Ich behaupte mal das Gegenteil: die Speichen konnten den Flansch überbeanspruchen, weil sie zu wenig gespannt waren und durch die damit verbundenen dauernden Be- und Entlastungen letztendlich den Flasch überbeansprucht haben.

salzstange
31.08.2005, 11:10
Ich behaupte mal das Gegenteil: die Speichen konnten den Flansch überbeanspruchen, weil sie zu wenig gespannt waren und durch die damit verbundenen dauernden Be- und Entlastungen letztendlich den Flasch überbeansprucht haben.

Nein, ich habe ja auch den Vorher-Nachher-Vergleich.
Jetzt (mit der neuen Nabe) ist die Spannung geringer als bei der ausgerissenen.
Aber ein zuwenig an Spannung ist natürlich auch fatal

rider
31.08.2005, 11:19
Nein, ich habe ja auch den Vorher-Nachher-Vergleich.
Jetzt (mit der neuen Nabe) ist die Spannung geringer als bei der ausgerissenen.
Aber ein zuwenig an Spannung ist natürlich auch fatal
Je höher die Speichenspannung, desto geringer die Belastung für den Flansch. Das mag paradox erscheinen, ist aber so.

Wenn vorher die Spannung höher war und der Flansch dennoch weggebrochen ist, dann wird (von einem Materialfehler beim Flansch oder ähnlichem abgesehen) wohl die Spannung der Speichen (zu) unregelmässig gewesen sein. Das ist dann ähnlich fatal, wie eine falsche (lies: zu schlappe) Speichenspannung.

salzstange
31.08.2005, 11:36
Im Grunde sollte es ja so sein, dass die Speiche vor der Nabe den Geist aufgibt. Da dies nicht der Fall war, gehe ich von einem Materialfehler aus.

kampfgnom
31.08.2005, 11:48
Im Grunde sollte es ja so sein, dass die Speiche vor der Nabe den Geist aufgibt. Da dies nicht der Fall war, gehe ich von einem Materialfehler aus.
Muß nicht sein.
Aluminium ermüdet stärker als austenitischer nichtrostender Stahl.
Es kann also sein, daß die Speichenspannung für die Speichen gerade noch tragbar war, für den Flansch aber nicht...

Zum Thema Speichenspannung.

Ja, es ist richtig, daß eine Erhöhung der Speichenspannung den Flansch schützt.
Und ja, es ist ebenfalls richtig, daß eine hohe Speichenspannung den Flansch zerstören kann.

Klingt komisch, ist aber so :D

Die Belastung des Flansches sinkt bei steigender Speichenspng, bis sie bei einer bestimmten Spannung ideal schwellend ist.
Darüber steigt sie wieder...
Das ist das Spiel mit Wechsel- und Schwelllast.
Gilt übrigens, obwohl eine Speiche nur entspannt, nicht aber auf Druck belastet werden kann...

TK aus BS
20.10.2005, 10:14
auf der linken Seite des Hinterradeshaben sich die verwendeten Alu-Nippelnichtmit den Revos vertragen, neue Nippel rein und gut wars.....