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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : GP 4000 als Winterreifen?



wilson
02.11.2005, 14:58
In der neuen Tour hat mich etwas überrascht, dass das präsentierte Winterrad mit Conti GP 4000 bereift ist. Der GP 3000 galt ja nicht gerade als Reifen für eine nasse und schmoddrige Fahrbahn und auch der 4000 wird von Conti eher für Trockenfahrten empfohlen. Der 4000 wurde im Reifentest ja nicht vorgestellt, aber vielleicht wissen die doch etwas über die Nasshaftung was sie nicht publiziert haben.
Der Grund für meine Frage ist die Tatsache, dass ich den GP 4000 aktuell auch montiert habe. Bin eigentlich ganz zufrieden. Habe mir aber überlegt für den Winter was Griffigeres zu montieren. Auf der Basis dieses Artikels in der neuen Tour frage ich mich nun aber, ob ich ihn nicht dranlassen soll. Hat jemand einschlägige Erfahrungen bezüglich der Nasshaftung mit dem neuen Conti?

medias
02.11.2005, 15:05
Ein Reifen für das Rennrad ist im Unterschied zu einem Autoreifen nicht besser oder schlechter Haftbar.Fahre deine 4000 und sei glücklich.

greyscale
02.11.2005, 15:35
Ein Reifen für das Rennrad ist im Unterschied zu einem Autoreifen nicht besser oder schlechter Haftbar.Fahre deine 4000 und sei glücklich.

Und auch beim Auto wird das Thema Sommer- /Winterreifen überbewertet;).

g.

floh
02.11.2005, 16:52
im winter wirst du ja kaum die schräglage bis ans maximum ausreizen, und bei nässe fährt man im training generell vorsichtiger. wenn's gefroren ist, ist ohnehin jeder rennreifen überfordert.
mach dir eher was schweres, robustes ran, was nicht viel kostet und lange hält. vredestein riccorso oder nen billigen michelin.

PAYE
02.11.2005, 17:22
In der neuen Tour hat mich etwas überrascht, dass das präsentierte Winterrad mit Conti GP 4000 bereift ist. Der GP 3000 galt ja nicht gerade als Reifen für eine nasse und schmoddrige Fahrbahn und auch der 4000 wird von Conti eher für Trockenfahrten empfohlen. Der 4000 wurde im Reifentest ja nicht vorgestellt, aber vielleicht wissen die doch etwas über die Nasshaftung was sie nicht publiziert haben...


Vielleicht ein kleines "Zuckerl" für einen regelmäßigen Werbe-Inserenten?
Zumal Conti ja heuer das Prädikat "top" an Konkurrent Michelin abtreten musste. ;)

Zweiradpool
02.11.2005, 17:37
Ein Reifen für das Rennrad ist im Unterschied zu einem Autoreifen nicht besser oder schlechter Haftbar.Fahre deine 4000 und sei glücklich.

Ist das wirklich so? Würde mich mal interessieren ob das eigene Erfahrungswerte oder worauf sich diese These begründet. Sicherlich kann man kein Auto mit einem Rennrad vergleichen. Doch glaube ich zumindest das ein durchgehend profillierter Reifen im Regen einem Slick in Sachen Haftung überlegen ist. Leider aber auch nur ein persönlicher Erfahrungswert. Was meint Ihr? :Angel:

black
02.11.2005, 17:44
Vielleicht kam es der Tour auch nur auf den Reflexstreifen an.

schnellZug
02.11.2005, 17:55
In der neuen Tour hat mich etwas überrascht, dass das präsentierte Winterrad mit Conti GP 4000 bereift ist. Der GP 3000 galt ja nicht gerade als Reifen für eine nasse und schmoddrige Fahrbahn und auch der 4000 wird von Conti eher für Trockenfahrten empfohlen. Der 4000 wurde im Reifentest ja nicht vorgestellt, aber vielleicht wissen die doch etwas über die Nasshaftung was sie nicht publiziert haben.
Der Grund für meine Frage ist die Tatsache, dass ich den GP 4000 aktuell auch montiert habe. Bin eigentlich ganz zufrieden. Habe mir aber überlegt für den Winter was Griffigeres zu montieren. Auf der Basis dieses Artikels in der neuen Tour frage ich mich nun aber, ob ich ihn nicht dranlassen soll. Hat jemand einschlägige Erfahrungen bezüglich der Nasshaftung mit dem neuen Conti?
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... fahre den Stelvio 23mm von Schwalbe, der ist mit sehr guter Haftung ausgezeichnet. Ich meinte auch, wie du schreibst, gibt es was bessers?, dass der 4000er nicht gerade das Gelbe vom Ei ist bei kalter Witterung; dann schon lieber der 3000erGP, oder nicht? mfg. schnellZug :Bluesbrot

medias
02.11.2005, 18:01
Ist das wirklich so? Würde mich mal interessieren ob das eigene Erfahrungswerte oder worauf sich diese These begründet. Sicherlich kann man kein Auto mit einem Rennrad vergleichen. Doch glaube ich zumindest das ein durchgehend profillierter Reifen im Regen einem Slick in Sachen Haftung überlegen ist. Leider aber auch nur ein persönlicher Erfahrungswert. Was meint Ihr? :Angel:
Die Aufstandsfläche beim RR ist so gross wie eine Briefmarke,da spielt es keine Rolle ob der Reifen profil hat oder nicht.
Mit ist fürs gute Gewissen,bringt aber nicht messbares.
Eigene Erfahrung insofern indem ich noch keinen Reifen kannte der mehr oder weniger haftet.
Irgendwann reguliert das die Schräglage oder du bremst falsch und der Reifen verliert den Kontakt.

messenger
02.11.2005, 18:25
Ich warte auf den Tag, wo ein schlechtgelaunter Polizist seinen Block zückt: "Da ist ja garkein Profil mehr drauf, macht 10€ und nach Hause schieben..."

Im Ernst: richtiges Profil ermöglicht beim Auto, daß das Wasser unter dem Reifen weg kann und so Aquaplaning (aufschwimmen) vermieden wird. Beim RR völig unnötig, weil viel zu schmal.

Diskutieren könnte man allerdings das feine Diamantprofil (wie z.B. beim Veloflex), da durch Verzahnung mit Asphalt zur Haftreibung (Kraftschluß)auch ein bißchen Formschluß dazukommen könnte. (wobei aus anderen Gründen der Veloflex sicher nicht der perfekte Winterreifen ist...)

Gruß mess.

wilson
02.11.2005, 18:43
Es geht hier ja auch nicht ums Profil sondern um die Gummimischung. Bzw. deren Härte. Weiche Mischungen haften besser vorallem bei kaltem Strassenbelag. Das ist bei Autreifen auch so. Die Mischung bei Winterpneus ist weicher.

medias
02.11.2005, 18:49
Kannste beim Radreifen auch vergessen,reines Marketinggeraffel.

rider
02.11.2005, 19:13
Es geht hier ja auch nicht ums Profil sondern um die Gummimischung. Bzw. deren Härte. Weiche Mischungen haften besser vorallem bei kaltem Strassenbelag. Das ist bei Autreifen auch so. Die Mischung bei Winterpneus ist weicher.
Als ich noch Rennen fuhr und auch im Winter einige Kilometer abspuhlte, habe ich bei der Reifenwahl folgendes gemacht:

nichts; einfach den Trainingsreifen, der gerade drauf war, weiterbenutzt
wenn der Reifen kaputt oder abgefahren war, den nächsten, meist gleichen, drauf gemacht
des Sommers und Winters bin ich eigentlich immer die gleichen Trainingsreifen gefahren - irgendwelche preisgünstigen, die einigermassen pannensicher waren

Ich denke, diese altmodische Strategie lässt sich in die heutige Zeit transferieren. Wenn man sich unbedingt etwas gutes tun will, dann beschafft man sich etwas breitere, möglichst pannensichere Reifen, die dann ungeniert auch etwas schwerer sein dürfen. Aber grundsätzlich hat Medias recht - was im Sommer zum Kilometer-fressen taugt, taugt auch im Winter.

greyscale
02.11.2005, 20:10
[...]Das ist bei Autoreifen auch so. Die Mischung bei Winterpneus ist weicher.

Noch einer, der der Reifenlobby-Propaganda glaubt:rolleyes:!

Unter normalen Bedingungen (nasse oder trockene Straßen) ist ein "Sommer"-Reifen einem "Winter"-Reifen auch bei niedrigen Temperaturen heillos überlegen...

Erst wenn noch Schnee oder Eis dazukommen, hat der (lammellierte) "Winter"-Reifen Vorteile. Bei uns in der Gegend ist das an etwas drei Tagen im Jahr der Fall;). Mit Winterreifen ist man also 150 Tage im Jahr ein Sicherheits-Risiko, um für drei Tage gewappnet zu sein. Seltsame Welt...

g.

rider
02.11.2005, 20:19
Mit Winterreifen ist man also 150 Tage im Jahr ein Sicherheits-Risiko, um für drei Tage gewappnet zu sein. Seltsame Welt...

Allerdings bist du an den drei Tagen ein überproportional viel grösseres Sicherheitsrisiko, verglichen mit den anderen 150 Tagen.

Wie das fahren mit Sommerreifen auf Schnee, Matsch und Eis aussieht, kann man hier in Zürich, und das liegt bloss lächerliche 400 m über Meer, an manchen Wintertagen beobachten. Mit würdevoller Fortbewegung hat das jedenfalls nicht mehr viel gemein - und mit sicherer schon gar nichts.

medias
02.11.2005, 20:22
Jawohl an diesen 3 Tagen umfährt man die Stadt besser.
Beim PKW bringt es eben an diesen Tagen schon was.Schreibst du ja auch .

gozilla
02.11.2005, 20:37
Allerdings bist du an den drei Tagen ein überproportional viel grösseres Sicherheitsrisiko, verglichen mit den anderen 150 Tagen.

Wie das fahren mit Sommerreifen auf Schnee, Matsch und Eis aussieht, kann man hier in Zürich, und das liegt bloss lächerliche 400 m über Meer, an manchen Wintertagen beobachten. Mit würdevoller Fortbewegung hat das jedenfalls nicht mehr viel gemein - und mit sicherer schon gar nichts.


Da brauchst Du nicht nach Zürich gehen...da kannst Du jede andere größere Stadt mit viel Berufsverkehr nehmen...bei der Verkehrlage und der geologischen Lage von Stuttgart reichen da schon 5 cm Schnee und alternativ starker Regen...im Ernst wer ab und an vor dem Streudienst über die Alb muß oder gerne mal irgendwo Skifahren geht sollte schon WR montieren...natürlich keine 150 Tage im Jahr...

On topic: Bei Fahrradreifen gibt es nur mehr oder weniger glatt und Reifen bei welchen Du früher oder später auf der Fresse liegst :D :rolleyes:

Gruß G

Ach ja am Rad fahr ich im Winter entweder Conti Attack/Forde oder Schwalbe Hurricane oder alternativ einen 1,75 Stollen mit 2,5 bar und an etwa 4 Autos Wintereifen ;)

greyscale
02.11.2005, 20:39
Allerdings bist du an den drei Tagen ein überproportional viel grösseres Sicherheitsrisiko, verglichen mit den anderen 150 Tagen.

Wie das fahren mit Sommerreifen auf Schnee, Matsch und Eis aussieht, kann man hier in Zürich, und das liegt bloss lächerliche 400 m über Meer, an manchen Wintertagen beobachten. Mit würdevoller Fortbewegung hat das jedenfalls nicht mehr viel gemein - und mit sicherer schon gar nichts.

In D ist ein Gesetz in der Mache, das bei Autos Winterreifen bei Eis und Schnee vorschreibt.

Das wird dazu führen, dass winters das Unfall-Aufkommen steigt, da sich Homo kraftfahrzeugis diese - unter normalen Bedingungen - untauglichen Reifen ein halbes Jahr ans Auto schnallt. An drei Tagen sind sie besser, an 150 Tagen gehören sie verboten...

Ich kann mich übrigens in den letzten zwei Jahren gar nicht an Eis und Schnee auf der Straße erinnern, komme aber auch aus der Nordwest-Ecke;).

g.

Inspector
02.11.2005, 20:44
Die Nasshaftung ist beschissen. bin beim Ötzi deswegen gestürzt. Mit meinem Veloflex wäre mir das sonst nicht passiert :(

einen Schleicher hatte ich übrigens auch schon mit dem GP 4000

Werde im Frühjahr mal den Michelin pro Race bei Rennen ausprobieren.

Im winter lasse ich den GP 4000 aber drauf, weil er woll besser gegen spitzen Split gewappnet sein dürfte

medias
02.11.2005, 20:48
Inspector,du bist wegen dir selber gestürzt.

wielrenner
02.11.2005, 20:50
Inspector,du bist wegen dir selber gestürzt.

nein. das material ist schuld. langsam am berg. keine beschleunigung. reifenhaftung... der mensch ist ja unfehlbar !

(medias: draussen war gut ;) )

toboxx
02.11.2005, 20:55
Darüber, dass Winterreifen bei Autos wenig helfen, hat letzthin Christian Wüst im "Spiegel" geschrieben.

Bei Rennern ist eine weiche Gummimischung im Winter ohnehin eher kontraproduktiv, finde ich. Das Problem bei Training auf nassen Straßen ist weniger die Haftung (ist ja Training, da muss ich nicht am physikalischen Limit durch die Kurven heizen), sondern die Pannengefahr. Auf weichen Reifen (Vredestein, Veloflex) bleiben die fiesen Straßenkörnchen bei Feuchte eher kleben und arbeiten sich durch den Pneu.

Deshalb bin ich bisher im Winter gerade den harten GP3000 gerne gefahren. Den 4000 kenne ich nicht. Aber der Gummi hat sich ja wohl nicht wesentlich geändert.

--toboxx

rider
02.11.2005, 20:56
Das wird dazu führen, dass winters das Unfall-Aufkommen steigt, da sich Homo kraftfahrzeugis diese - unter normalen Bedingungen - untauglichen Reifen ein halbes Jahr ans Auto schnallt. An drei Tagen sind sie besser, an 150 Tagen gehören sie verboten...

Entschuldige, aber du hast keine Ahnung von Autowinterreifen.



Ich kann mich übrigens in den letzten zwei Jahren gar nicht an Eis und Schnee auf der Straße erinnern, komme aber auch aus der Nordwest-Ecke;).

In dem Fall sei dir verziehen.

gozilla
02.11.2005, 21:02
Deshalb bin ich bisher im Winter gerade den harten GP3000 gerne gefahren. Den 4000 kenne ich nicht. Aber der Gummi hat sich ja wohl nicht wesentlich geändert.

--toboxx


Sorry aber seit wann ist der GP3000 hart oder meinst Du das was wegfliegt bevor das Teil glatt ist...???

Gruß G

Ach ja könntest noch 2 hübsche blau-schwarze haben :D ;)

toboxx
02.11.2005, 21:15
seit wann ist der GP3000 hart

Immer schon.

greyscale
02.11.2005, 21:15
Entschuldige, aber du hast keine Ahnung von Autowinterreifen.

[...]

Ich verweise mal auf den Allgemeinen Deutschen Auto(lobby) Club und der bläst spaßigerweise das gleiche Horn, in das ich schon seit Jahren tröte:rolleyes:.

Im durchschnittlichen Gebrauchsmittel sind "Winter"-Reifen eher schädlich als nützlich. Unter betriebswirtschaftlichen Erwägungen ist die ebenfalls seit Jahren lancierte Kampagne der Reifenlobby nachvollziehbar.

g.

rider
02.11.2005, 21:26
Ich verweise mal auf den Allgemeinen Deutschen Auto(lobby) Club und der bläst spaßigerweise das gleiche Horn, in das ich schon seit Jahren tröte:rolleyes:.

Im durchschnittlichen Gebrauchsmittel sind "Winter"-Reifen eher schädlich als nützlich. Unter betriebswirtschaftlichen Erwägungen ist die ebenfalls seit Jahren lancierte Kampagne der Reifenlobby nachvollziehbar.

Das mag ja alles sein. Aber ich kann mir nicht vorstellen, wegen eines Winterreifens auf trockener und meinetwegen warmer Fahrbahn einen Unfall zu verursachen - so nahe am Grenzbereich bewege ich ein Auto auf öffentlichen Strassen einfach nicht. Ich kann (könnte!) mir aber sehr wohl vorstellen, wegen Sommerreifen im Winter - halt wenn Schnee oder Eis liegt - einen Unfall zu verursachen. So gesehen wäre (man beachte den Konjunktiv, ich postuliere das nicht) sogar das fahren von Winterreifen das ganze Jahr über sinnvoll - auch wenn man damit möglicherweise 362 Tage im Jahr den falschen Reifen fährt. Die übrigen drei Tage wiegen das auf.

Natürlich könnte man bei aufkommendem Schneefall, wenn man vom Wetterumschwung überrascht wird, das Auto stehen lassen (anstatt mit Sommerreifen durch den Schnee zu fahren). Nur - das tut niemand. Und was dabei rauskommt, kann man beinahe jeden November oder Dezember eben hier in Zürich und vermutlich in vielen anderen, ähnlich gelegenen Städten beobachten.

Ich bin ja nicht jemand, der schnell vor Gericht zieht (ich war noch nie vor Gericht - weder als Kläger noch als Beklagter, und ich hoffe, das bleibt so). Aber wenn ich bei Schnee oder Eis in einen Unfall verwickelt würde, und das "gegnerische" Auto hätte keine Winterbereifung würde ich den Fahrer tatsächlich wegen Grobfahrlässigkeit, ggf. sogar Eventualvorsatz, anklagen. Meines Wissens hätte man heute mindestens mit der Grobfahrlässigkeit vor Gericht Erfolg, aber IANAL.

bergprofi
03.11.2005, 08:51
Ich verweise mal auf den Allgemeinen Deutschen Auto(lobby) Club und der bläst spaßigerweise das gleiche Horn, in das ich schon seit Jahren tröte:rolleyes:.

Im durchschnittlichen Gebrauchsmittel sind "Winter"-Reifen eher schädlich als nützlich. Unter betriebswirtschaftlichen Erwägungen ist die ebenfalls seit Jahren lancierte Kampagne der Reifenlobby nachvollziehbar.

g.

Es gibt Winterreifen, die nicht nur bei Eis und Schnee, sondern auch bei Nässe excellent fahrbar sind. Damit ist der gesamte zeitraum von November bis März abgedeckt. Dafür muss man dann aber auch 40-60 € pro Reifen hinlegen und sich keine Ramschpneus kaufen. Und auf trockener Strasse mit einem Winterpneu einen Unfall zu bauen grenzt schon an eine Meisterleistung.
Aber du als jahrelanger ADAC-Testfahrer und Pneuspezialist hast natürlich eindrucksvoll das Gegenteil bewiesen.

TK aus BS
03.11.2005, 09:03
nun geht das aber los hier....ich hole mir jetzt ´nen Bier und Chips :D

bergprofi
03.11.2005, 09:09
nun geht das aber los hier....ich hole mir jetzt ´nen Bier und Chips :D

!

Inspector
03.11.2005, 10:31
Inspector,du bist wegen dir selber gestürzt.


klar, hätte nicht mit neuem unbekannten MAtrial gestürz, aber die Nasshaftung ist nun mal echt unter aller Sau beim GP 4000.

Wenn ich bergauf im Wiegetritt nicht beschleunigen kann (sogar nur leicht), ohne das der Reifen durchrutscht, dann ist der nun mal ********. Mit dem Veloflex kann mansich halt echt gut in nasse Kurven reinlegen. Sehr gut sogar, wenn man ihn vorher mit Essigessenz reinigt. Konnte ich mal bei einem Kriterium testen

desigual
09.11.2005, 17:51
Hab heute meine GP 4000 und die 4 Season bekommen. Die Lauffläche der 4000er ist härter als die der 3000er und die der 4 Season wiederum weicher als die der 3000. Sogar noch etwas weicher als die des alten GP.

Interesannterweise wiegen bei mir der 4000er und der 4 Season gleichviel (je 220g gemittelt).

medias
09.11.2005, 17:56
Und wie misst man sowas'

iTob
09.11.2005, 17:58
Und wie misst man sowas'

Gut gefragt! Abriebhärte ist nicht gleich Eindrückhärte.

DJ Triple R
09.11.2005, 18:22
Noch einer, der der Reifenlobby-Propaganda glaubt:rolleyes:!

Unter normalen Bedingungen (nasse oder trockene Straßen) ist ein "Sommer"-Reifen einem "Winter"-Reifen auch bei niedrigen Temperaturen heillos überlegen...

Erst wenn noch Schnee oder Eis dazukommen, hat der (lammellierte) "Winter"-Reifen Vorteile. Bei uns in der Gegend ist das an etwas drei Tagen im Jahr der Fall;). Mit Winterreifen ist man also 150 Tage im Jahr ein Sicherheits-Risiko, um für drei Tage gewappnet zu sein. Seltsame Welt...

g.

So einen Quatsch kann doch nur ein Flachlandtiroler von sich geben.... Richtig, ein Sommerreifen mit genug Profil bremst besser als ein Winterreifen, aber sobald die Strassenbedingungen nicht mehr optimal sind (Bodenfrost, Schnee, Eis etc...) ist ein Sommerreifen fehl am Platz! Alle neuen Autos haben auch ABS, Airbags etc... die braucht doch auch kein Mensch, genausowenig brauchts einen Helm beim Radfahren.... ausser es passiert was! Die Grundidee des Winterreifens ist es doch, eine Haftungsreserve bei schlechten Witterungsbedingungen zu bieten!

Also fahr deine Sommerreifen weiter, aber bleib bitte nördlich des Mains damit ! :D

P.S.: Bei der nächsten Fahrt in die Alpen (bei schlechter Witterung) darfst du gerne mitfahren und dir die ganzen Sommerbereiften Fahrkünstler ansehen! :heulend: :heulend:

desigual
10.11.2005, 09:16
Die Gummihärten konnte ich natürlich nicht messen sondern nur subjektiv vergleichen. Natürlich wurden alle im unbenutzen Zustand verglichen.

Da der Reifen ausserdem ein Verschleissartikel ist entstehen eigentlich keine Zusatzkosten da die Reifen in etwa gleich kosten.

pjotr
10.11.2005, 09:55
Mag ja sein, dass es am Grenzbereich in Kurven zwischen den Reifentypen ein paar marginale Unterschiede gibt. (wobei ich davon überzeugt, dass die keiner merken würde, wenn nicht das Marketing der Hersteller und Zeitungen wie Tour diese Unterschiede überhaupt erst zum Thema gemacht hätten). Wer sein Rad im Winter aber am Grenzbreich bewegen will, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Wenn schon spezielle Winterreifen, dann welche die eine möglichst hohe Pannensicherheit aufweisen.

Ciao p.

Enquirer78
10.11.2005, 13:32
Hallo

@toboxx
@greyscale

Die Artikel zum Thema Winterreifen im "Spiegel" und vom ADAC beziehen sich auf die "7 Grad Regel" ab denen angeblich Winterreifen besser als Sommerreifen sein sollen.

Der tatsächlich Umschwung der Kräfteverhältnisse bei nasser Fahrbahn scheint aber eher im Bereich der 0 Grad Grenze zu liegen. Das wird laut Artikel auch von einigen Reifenherstellern eingeräumt.

Aber das es eine solche Grenze gibt, und diese für unsere Region durchaus relevant ist wird weder vom ADAC noch von dem Spiegel-Artikel bestritten!
Aus diesem Grund gibt es vom ADAC auch immer die dringende Empfehlung für Winterreifen, obwohl sie dort auch gegen die "7Grad Regel" ankämpfen.

Gruß

rider
10.11.2005, 13:53
Wenn schon spezielle Winterreifen, dann welche die eine möglichst hohe Pannensicherheit aufweisen.

Full ack.

Nano
10.11.2005, 16:26
So einen Quatsch kann doch nur ein Flachlandtiroler von sich geben.... Richtig, ein Sommerreifen mit genug Profil bremst besser als ein Winterreifen, aber sobald die Strassenbedingungen nicht mehr optimal sind (Bodenfrost, Schnee, Eis etc...) ist ein Sommerreifen fehl am Platz! Alle neuen Autos haben auch ABS, Airbags etc... die braucht doch auch kein Mensch, genausowenig brauchts einen Helm beim Radfahren.... ausser es passiert was! Die Grundidee des Winterreifens ist es doch, eine Haftungsreserve bei schlechten Witterungsbedingungen zu bieten!

Also fahr deine Sommerreifen weiter, aber bleib bitte nördlich des Mains damit ! :D

P.S.: Bei der nächsten Fahrt in die Alpen (bei schlechter Witterung) darfst du gerne mitfahren und dir die ganzen Sommerbereiften Fahrkünstler ansehen! :heulend: :heulend:

Sehe ich auch so. Ein Winterreifen hat aber nicht nur bei Schnee und Eis Vorteile, auch verhärtet sich die Gummimischung der Sommerreifen ab einer gewissen Temperatur und dann verlängert sich entsprechend auch der Bremsweg.

Inspector
10.11.2005, 17:14
Mag ja sein, dass es am Grenzbereich in Kurven zwischen den Reifentypen ein paar marginale Unterschiede gibt. (wobei ich davon überzeugt, dass die keiner merken würde, wenn nicht das Marketing der Hersteller und Zeitungen wie Tour diese Unterschiede überhaupt erst zum Thema gemacht hätten). Wer sein Rad im Winter aber am Grenzbreich bewegen will, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Wenn schon spezielle Winterreifen, dann welche die eine möglichst hohe Pannensicherheit aufweisen.

Ciao p.


Sowas kann nur jemand sagen, der vor jeder Kurve bei Nässe stark runterbremst, bzw. sowieso so langsam unterwegs ist. Ohh, und ein Dauerbremser bergab natürlich.

Sorry, aber die Unterschied können reisig zwischen zwei Reifen sein.

Inspector, der schon öfters die Reifen im Grenzberich bewegt hat und deshalb auch ein paar Narben mehr, als der Durchschnittsmensch hat.

Ich sag nur alter Stelvio light (der beige von 2003)vs Velofelx Corsa :rolleyes:

pjotr
10.11.2005, 20:46
Sorry, aber die Unterschied können reisig zwischen zwei Reifen sein.


Sicher, man muss nur gaaaanz gaaaanz fest dran glauben.
Woher willst Du wissen dass die Unterschiede nicht auf den Straßenbelag, die Verhältnisse, Temperatur, Verschmutzung etc. beruhen?



Inspector, der schon öfters die Reifen im Grenzberich bewegt hat und deshalb auch ein paar Narben mehr, als der Durchschnittsmensch hat.

Das liegt vielleichgt an Deiner Fahrtechnik?
Wir können uns ja mal treffen und uns gegenseitig unsere Narben zeigen.

Gruß
dauerbergabbremser

medias
10.11.2005, 20:51
Sicher an der Fahrtechnik,kann bei jedem Rennen beobachten,ob im TV,oder selber gefahrene.

TÄVE
11.11.2005, 03:31
Conti 4-Seasons, 25mm, 6bar.
Die fahre ich seit 1 1/2 Jahren auch bei Nässe und niedrigen Temperaturen
(aber zugegeben noch nie bei Minusgraden) pannenfrei und ohne Grip-bedingten Sturz.
Täve

Marius28
11.11.2005, 09:09
Ich fahr im Trainindg die billigsten Schwalbe-Reifen dies so gibt und fahr damit auch nicht besser schlechter als alle anderen. Ist doch reines Marketing/PR Gedöns. Wozu im Tarining 30 Euro Reifen fahren, wobei eh zweifelhaft ist, ob die nun besser sind.

Inspector
11.11.2005, 18:47
Sicher, man muss nur gaaaanz gaaaanz fest dran glauben.
Woher willst Du wissen dass die Unterschiede nicht auf den Straßenbelag, die Verhältnisse, Temperatur, Verschmutzung etc. beruhen?


Das liegt vielleichgt an Deiner Fahrtechnik?
Wir können uns ja mal treffen und uns gegenseitig unsere Narben zeigen.

Gruß
dauerbergabbremser

Ich wollte dich nicht persöhnlich angreifen, aber ich habe genügend vers. Reifen ausprobiert und fahre im Jahr ca. 20 Lizenz + 8 Non-Lizenzrennen um feststellen zu können das Reifen, die bei trockenheit noch ganz gut haften, bei Nässe in kurven und sogar bergauf förmlich wegschmieren. Bestes Beispiel der alte Stelvio light. echt der wahnsinn wie schlecht der bei Nässe war. Konnte es fast selber nicht glauben. Du kannst mir echt glauben, dass es gravierende Unterschiede geben kann!!!, muss natürlich nicht sein.

Und meine Technik ist glaube ich ganz gut. Zumindest hatte ich beim Ötzi 2004 von 3000 Teilnehmern bei der Jaufenpassabfahrt die zweitschnellste Zeit (ok, 5. Schnellste, aber platz 2 bis glaube 6. schnellste Zeit haben sich nur in den zenteln unterschieden ;), aber die waren in einer Gruppe und hatten Windschatten) und der 7. schnellste hat bereits 1 min länger gebraucht. Nur ein ex-Vueltafahrer und auch spätere Sieger hatte eine schnellere Zeit.

Kurz: an meiner Fahrtechnik liegt es nicht, höchstens vielleicht daran, dass ich 75-80 kg wiege und du vielleicht 50-55kg???

Und mit 10000 km im Jahr habe ich genügend Zeit um die Unterschiede längerfristig zu "erfahren"

MFG Inspector

Inspector
11.11.2005, 18:48
Wir können uns ja mal treffen und uns gegenseitig unsere Narben zeigen.

Gruß
dauerbergabbremser


U.a. deshalb wurde ich vor einer Woche ausgemustert :ä

Glashütte RR
12.11.2005, 00:01
Back OT:
Für den Winter den 4 Seasons (eigentlich 3,5 Seasons, da bei Eis eh nix hilft).
Der haftet bei Feuchtigkeit besser und ist extrem Pannen-resistent. Als 25mm Reifen bietet er sogar etwas mehr Komfort.
Der GP4000 kommt dann im Frühjahr zum Einsatz. (Danach der Michelin Pro2Race).
Gruss
Glashütte Roadrunner

dekerf-o-maniac
14.11.2005, 22:26
hi, der grund warum der conti am winterrad der tour war, war:

WERBUNG - Werbung - Werbung!!

ne, aber der 4000 er ist trotzdem n geiler reifen. gruß d-o-m