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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Qualität der neuen STI 10 fach besser als die der 9-fach?



Rüganer
15.11.2005, 14:52
Hallo

ich denke, dass es bestimmt einige gibt, die mit den neuen 10-fach Gruppen von Shimano mehr als 10000 bzw. 20000 km abgespult haben.

Bei der 9-fach Gruppe hat der rechte Schalthebel dort schon einiges an Performance eingebüsst.

Wie schaut es dagegen mit den neue STIs aus?
Was sind eure Erfahrungen (fügt bitte wenn möglich auch eine ungefähre Km-Angabe bezüglich der Benutzung euer SITs bei)?

Gruß Rüganer

diddlmaedchen
15.11.2005, 14:58
Kleiner Tipp: Es gibt auch DA 9fch STI, die seit - schätzungsweise - knapp 30000 km (99er BJ) perfekt funktionieren...z. B. an meinem Renner. :Angel:

Rüganer
15.11.2005, 15:06
Kleiner Tipp: Es gibt auch DA 9fch STI, die seit - schätzungsweise - knapp 30000 km (99er BJ) perfekt funktionieren...z. B. an meinem Renner. :Angel:

das kommt ja auch darauf an wieviel man schaltet- und ich schalte sehr viel, angepasst nach der Belastung um Muskeln und Kniee zu schonen.

Wie oft schaltest du nach deiner Meinung?

craze
15.11.2005, 15:12
Spül den STI doch mal mit Brunox o.ä. durch, das wirkt Wunder, danach schaltet er sich wieder fast wie neu.

diddlmaedchen
15.11.2005, 15:15
Ich schalte reichlich - ei mir im Dresdner Süden gehts nur hoch oder runter...kaum mal flach.

Rüganer
15.11.2005, 15:29
Spül den STI doch mal mit Brunox o.ä. durch, das wirkt Wunder, danach schaltet er sich wieder fast wie neu.

alles ausprobiert- nur ausreichend für 1000 km-danach gibt es wieder das selbe Problem

Rüganer
15.11.2005, 15:42
Nun würden mich die Erfahrungen, der 10-fach Nutzer interessieren, ob die Schalteigenschaften der STI auch nach häufiger Benutzung (ganz oben am Anfang definiert), noch nicht in ihrer Präzission nachgelassen haben?

Und wie schalten sich die neuen Hebel überhaupt? (Frage an die Nutzer, die von 9 auf 10 fach umgestiegen sind-also Erfahrungen mi beiden haben)

DerBergschreck
15.11.2005, 15:51
Hallo

ich denke, dass es bestimmt einige gibt, die mit den neuen 10-fach Gruppen von Shimano mehr als 10000 bzw. 20000 km abgespult haben.

Bei der 9-fach Gruppe hat der rechte Schalthebel dort schon einiges an Performance eingebüsst.

Wie schaut es dagegen mit den neue STIs aus?
Was sind eure Erfahrungen (fügt bitte wenn möglich auch eine ungefähre Km-Angabe bezüglich der Benutzung euer SITs bei)?

Gruß Rüganer

Na gut, bin zwar erst knapp 9.000 km mit der Ultegra 10fach gefahren, aber ich sach trotzdem mal 'was.

Obwohl ich einen fein abgestuften Zahnkranz fahre und sehr oft die Gänge wechsele, schalten die STIs noch wie am ersten Tag - habe sie jedenfalls noch nie mit irgendwelchen Mittelchen (WD-40 oder Brunox) behandeln müssen.

Rüganer
15.11.2005, 16:07
Na gut, bin zwar erst knapp 9.000 km mit der Ultegra 10fach gefahren, aber ich sach trotzdem mal 'was.

Obwohl ich einen fein abgestuften Zahnkranz fahre und sehr oft die Gänge wechsele, schalten die STIs noch wie am ersten Tag - habe sie jedenfalls noch nie mit irgendwelchen Mittelchen (WD-40 oder Brunox) behandeln müssen.

Danke für diese Antwort! Das war es worauf meine Frage gerichtet war. Gibt es hier noch mehr 10-fach Nutzer mit guten bzw schlechten Erfahrungen was die Schaltperformance der neuen 10-fach STIs angeht?

mrspinergy
15.11.2005, 16:11
also meine STi 9- fach Dura Ace haben 120.000 km runter, die habe ich seit die 9-fach Gruppe rauskam und funktioniert immer noch. Ich fahre Radrenen damit und zimperlich auch nicht immer

Rüganer
15.11.2005, 16:16
also meine STi 9- fach Dura Ace haben 120.000 km runter, die habe ich seit die 9-fach Gruppe rauskam und funktioniert immer noch. Ich fahre Radrenen damit und zimperlich auch nicht immer


wer weiß: vielleicht wurden meine STIs damals nicht vernünftig repariert

oder es gab Schwankungen bei der Produktion, was natürlich bei wohl jedem Produkt also auch auf die neue 10-fach zutreffen kann

greyscale
15.11.2005, 20:00
30.000 Chilometros neunfach (Ultegra und 105)

~6.000 km zehnfach.

Der 10-fache R1000 wird zwar etwas geschont, aber ich finde zumindest bei der Ultegra die STIs ergonomisch und qualitativ besser.

Man darf aber anmerken, dass 10-fach Shimano tatsächlich etwas frickliger einzustellen ist als 9-fach...

g.

iTob
15.11.2005, 20:38
Ich bin von DA 9-fach auf 10-fach gewechselt und habe mit beiden Systemen sicherlich mehr als 20000km absolviert, bei jedem Wetter. Das Schaltverhalten ist bei beiden sehr gut, bei der 10-fach noch etwas angenehmer, was wohl mit der verbesserten Hebelgeometrie zu tun hat.

Deine Verschleisserscheinungen konnte ich nicht beobachten.

Und nächstes Mal gibt's ne Record ...

Glashütte RR
15.11.2005, 23:33
... bei mir ist es umgekehrt, ich bin jahrelang Ultegra 9-fach gefahren (>30.000km auf mehreren Rädern) und habe dieses Jahr auf 10-fach umgerüstet. Trotz intensiver Einstellarbeit incl. Tips aus diesem Forum wollen die Gänge nicht so sauber schalten wie bei 9-fach (mit der ich nie Probleme hatte). Zwar rastet der Hebel sanfter ein und die Gangwechsel gehen leichter, aber die Schaltschritte am Hebel scheinen grösser zu sein als am Umwerfer hinten, so dass entweder die oberen oder die unteren Gänge sauber laufen - die anderen rattern und die Kette beliebt im 1. Gang zwischen Ritzelpaket und Speichen zu fallen, wenn nicht die Einstellschraube massiven Widerstand leisten würde.
Das Campa Record soviel besser sein soll - das ist reine Geschmackssache. Campa schaltet wuchtig, man ist dichter am Maschinenbau dran und spürt noch die Historie der analogen Schaltung. Man braucht mehr Kraft, das Einrasten ist deutlich hörbar. Aber einmal sauber eingestellt, schaltet auch sie mit hoher Präzision (wie meine 9-fach Ultegra). Bei den Griffen gefallen mir die Ultegras im Unterlenkerhaltung besser, allein schon, weil mein Daumen nicht ohne Verrenkung an den Hebel zum Runterschalten reicht ... .
Die Zehnfach Ultegras bieten durch die aufgestellen Höcker eine weitere Griffposition, die ganz angenehm ist und erstaunlich aerodynamisch.

Gruss
Glashütte Roadrunner

Rüganer
15.11.2005, 23:48
... bei mir ist es umgekehrt, ich bin jahrelang Ultegra 9-fach gefahren (>30.000km auf mehreren Rädern) und habe dieses Jahr auf 10-fach umgerüstet. Trotz intensiver Einstellarbeit incl. Tips aus diesem Forum wollen die Gänge nicht so sauber schalten wie bei 9-fach (mit der ich nie Probleme hatte). Zwar rastet der Hebel sanfter ein und die Gangwechsel gehen leichter, aber die Schaltschritte am Hebel scheinen grösser zu sein als am Umwerfer hinten, so dass entweder die oberen oder die unteren Gänge sauber laufen - die anderen rattern und die Kette beliebt im 1. Gang zwischen Ritzelpaket und Speichen zu fallen, wenn nicht die Einstellschraube massiven Widerstand leisten würde.
Das Campa Record soviel besser sein soll - das ist reine Geschmackssache. Campa schaltet wuchtig, man ist dichter am Maschinenbau dran und spürt noch die Historie der analogen Schaltung. Man braucht mehr Kraft, das Einrasten ist deutlich hörbar. Aber einmal sauber eingestellt, schaltet auch sie mit hoher Präzision (wie meine 9-fach Ultegra). Bei den Griffen gefallen mir die Ultegras im Unterlenkerhaltung besser, allein schon, weil mein Daumen nicht ohne Verrenkung an den Hebel zum Runterschalten reicht ... .
Die Zehnfach Ultegras bieten durch die aufgestellen Höcker eine weitere Griffposition, die ganz angenehm ist und erstaunlich aerodynamisch.

Gruss
Glashütte Roadrunner

Oh man-sollte ich dann doch vielleicht bei der 9-fach bleiben bei den Schaltkomponenten. Die Bremsen von den neuen Gruppen kann man ja so weit ich weiß bedenkenlos nehmen. Oder gibt es dort bei den neuen Gruppen auch Nachteile bei den Bremsen?

Glashütte RR
16.11.2005, 00:17
Oh man-sollte ich dann doch vielleicht bei der 9-fach bleiben bei den Schaltkomponenten. Die Bremsen von den neuen Gruppen kann man ja so weit ich weiß bedenkenlos nehmen. Oder gibt es dort bei den neuen Gruppen auch Nachteile bei den Bremsen?
Mir persönlich gefallen die Mavic SSC Bremsen deutlich besser als die neuen Ultegras. Bremsen IMHO sogar noch einen Keks besser als die Records.
Weiterer Vorteil: Sie benötigen recht wenig Kraft - also bei längeren Abfahrten nicht so stressig ...

Rüganer
16.11.2005, 00:26
Mir persönlich gefallen die Mavic SSC Bremsen deutlich besser als die neuen Ultegras. Bremsen IMHO sogar noch einen Keks besser als die Records.
Weiterer Vorteil: Sie benötigen recht wenig Kraft - also bei längeren Abfahrten nicht so stressig ...


Erst mal eine Frage: Was heißt IMHO?

Habe mir die Bremsen mal angeschaut.
Haben sie denn keine Möglichkeit bei Laufradausbau, mal schnell, ohne die Zugklemmung zu lösen, den Abstand der Bremszangen ausreichend weit zu gestalten?

Radfahrender
16.11.2005, 00:28
... bei mir ist es umgekehrt, ich bin jahrelang Ultegra 9-fach gefahren (>30.000km auf mehreren Rädern) und habe dieses Jahr auf 10-fach umgerüstet. Trotz intensiver Einstellarbeit incl. Tips aus diesem Forum wollen die Gänge nicht so sauber schalten wie bei 9-fach (mit der ich nie Probleme hatte). Zwar rastet der Hebel sanfter ein und die Gangwechsel gehen leichter, aber die Schaltschritte am Hebel scheinen grösser zu sein als am Umwerfer hinten, so dass entweder die oberen oder die unteren Gänge sauber laufen - die anderen rattern und die Kette beliebt im 1. Gang zwischen Ritzelpaket und Speichen zu fallen, wenn nicht die Einstellschraube massiven Widerstand leisten würde.
Das Campa Record soviel besser sein soll - das ist reine Geschmackssache. Campa schaltet wuchtig, man ist dichter am Maschinenbau dran und spürt noch die Historie der analogen Schaltung. Man braucht mehr Kraft, das Einrasten ist deutlich hörbar. Aber einmal sauber eingestellt, schaltet auch sie mit hoher Präzision (wie meine 9-fach Ultegra). Bei den Griffen gefallen mir die Ultegras im Unterlenkerhaltung besser, allein schon, weil mein Daumen nicht ohne Verrenkung an den Hebel zum Runterschalten reicht ... .
Die Zehnfach Ultegras bieten durch die aufgestellen Höcker eine weitere Griffposition, die ganz angenehm ist und erstaunlich aerodynamisch.

Gruss
Glashütte Roadrunner

Ich habe ebenfalls den Eindruck, daß die 10x Sachen recht heikel sind, da die Toleranzschwelle für Einstellungsfehler oder Ungenauigkeiten sehr gering zu sein scheint. Das habe ich neulich noch selbst zu spüren bekommen: So wie bei dir beschrieben, ließen sich etweder die unteren Gänge sauber schalten oder die oberen, so als ob das SW zu weit auslenken würde beim runterschalten (beim Hochschalten nicht weit genug). Letztendlich hat ein anderer Schaltzug, eine längere Außenhülle am Schaltwerk und die richtige Montage des kleinen L-förmigen Metallteils unter der Klemmschraube des SWs das Problem gelöst. Ich bin mir absolut sicher, daß 9x auch so funktioniert hätte. ABER: Jetzt läuft die Schaltung völlig sauber. Daher denke ich, daß eine 10x nicht schlechter als 9x performed, allerdings nur dann wenn sie penibel montiert&eingestellt wurde.

Gruss
Markus

DerBergschreck
16.11.2005, 08:29
Man darf aber anmerken, dass 10-fach Shimano tatsächlich etwas frickliger einzustellen ist als 9-fach...


Wundert mich.
Ich habe gerade meinen Distanzring vertrödelt und jetzt haben die Zahnkränze auf dem Freilauf ca. 1 mm Spiel. Eigentlich müßte es rasseln und klappern - tut es aber nicht. Wirklich erstaunlich...

DerBergschreck
16.11.2005, 08:31
...

Wie schaffst Du es, Deinen Text dermaßen ungünstig zu formatieren, sodaß er sich nicht an die Fensterbreite anpaßt? Sehr nervig :-(

craze
16.11.2005, 10:11
Wie schaffst Du es, Deinen Text dermaßen ungünstig zu formatieren, sodaß er sich nicht an die Fensterbreite anpaßt? Sehr nervig :-(
Durch sein saublödes Bild.

Nervt mich auch extrem! :mad:

Marco Gios
16.11.2005, 10:29
Erst mal eine Frage: Was heißt IMHO?

in my humble opinion

cluso
16.11.2005, 10:36
in my humble opinion


dt: nach meiner bescheidenen Meinung (frei übersetzt :) )

Rüganer
16.11.2005, 10:39
in my humble opinion

alles klar-damit kann ich was anfangen.

wieder was dazu gelernt.

Danke!!!

varenga
16.11.2005, 11:35
Ich bin der absolute Krösus und fahre an drei Rennrädern 10-fach Dura Ace STis und nach 22.000 km mit meinen Schätzchen kann ich keinerlei Schalteinbußen erkennen. Auch schon im Winter durchgefahren und alles bestens, wie am ersten Tag.

Wobei: Ist auch immer eine Sache der Züge und deren Zustand/Verschleiß.

Aber: So sanft die Hebel auch schalten: Bei ALLEN drei Rädern muß man die STI "überziehen", was soviel heißt, daß die Gänge, wenn man von kleinen Ritzeln auf große schaltet, nicht exakt auf den Klick schalten.

Man muß immer noch ein wenig mehr den Schalthebel über den Klick ziehen, damit die Gänge wirklich sauber einrasten. Geht natürlich nur beim Hochschalten, beim Runterschalten ist ja der Weg definiert.
Übrigens ist das "Überziehen" besonders in den unteren Ritzeln (12-17 z.B.) deutlich. Je größer das Ritzel, umso näher sitzt der nächste Gang auch am Klick.

Das ist das wirklich ärgerliche an den neuen STI: Prima Schaltkomfort, kurzer Schaltweg,leise und smart, aber keine super-präzise Rasterung der Gänge mehr beim Hochschalten, wie man das noch von 9-fach kennt.

Tauschen wollte ich allerdings trotzdem nicht mehr, weil die Ergonomie überragend ist, sonst hätte ich mir ja nicht gleich dreimal das gleiche an die Räder geschraubt :)

Gruß,

Varenga

Marko1103
16.11.2005, 11:39
[QUOTE=Rüganer]Erst mal eine Frage: Was heißt IMHO?

klickst Du hier :-)
http://solidworks.cad.de/dfue_tok.htm

mußte mich auch erst in die "Forumsprache" einlesen.... :rolleyes:

Rüganer
16.11.2005, 12:28
Ich bin der absolute Krösus und fahre an drei Rennrädern 10-fach Dura Ace STis und nach 22.000 km mit meinen Schätzchen kann ich keinerlei Schalteinbußen erkennen. Auch schon im Winter durchgefahren und alles bestens, wie am ersten Tag.

Wobei: Ist auch immer eine Sache der Züge und deren Zustand/Verschleiß.

Aber: So sanft die Hebel auch schalten: Bei ALLEN drei Rädern muß man die STI "überziehen", was soviel heißt, daß die Gänge, wenn man von kleinen Ritzeln auf große schaltet, nicht exakt auf den Klick schalten.

Man muß immer noch ein wenig mehr den Schalthebel über den Klick ziehen, damit die Gänge wirklich sauber einrasten. Geht natürlich nur beim Hochschalten, beim Runterschalten ist ja der Weg definiert.
Übrigens ist das "Überziehen" besonders in den unteren Ritzeln (12-17 z.B.) deutlich. Je größer das Ritzel, umso näher sitzt der nächste Gang auch am Klick.

Das ist das wirklich ärgerliche an den neuen STI: Prima Schaltkomfort, kurzer Schaltweg,leise und smart, aber keine super-präzise Rasterung der Gänge mehr beim Hochschalten, wie man das noch von 9-fach kennt.

Tauschen wollte ich allerdings trotzdem nicht mehr, weil die Ergonomie überragend ist, sonst hätte ich mir ja nicht gleich dreimal das gleiche an die Räder geschraubt :)

Gruß,

Varenga

Das Überziehen, von dem du berichtest, mußte ich bei meiner Dura ACE bereits nach 5000 km nutzen.
Ich vermute das liegt dann auch mit an den Schaltzughüllen, die vielleicht etwas mehr nachgeben.

Rüganer
16.11.2005, 12:31
[QUOTE=Rüganer]Erst mal eine Frage: Was heißt IMHO?

klickst Du hier :-)
http://solidworks.cad.de/dfue_tok.htm

mußte mich auch erst in die "Forumsprache" einlesen.... :rolleyes:

Vielen Dank-Habe es gleich in meine Favoriten aufgenommen.

varenga
16.11.2005, 12:37
Das mit dem Überziehen der ist nicht erst nach 5000 km so, sondern gleich am Anfang, auch schon mit neuer STI.
Außerdem: Bin 10-fach schon mit normalen Schaltzügen und-Hüllen gefahren sowie mit den etwas stauchfesteren Nokons: Bei allen drei STIs an vier unterschiedlichen Rahmen das gleiche.

Von daher scheint mir das systemimmanent, um hier mal so ein komisches Wort zu bringen. Man könnte auch sagen: herstellerseitig der Wurm drin.

Gruß,

Varenga

Rüganer
16.11.2005, 12:50
Das mit dem Überziehen der ist nicht erst nach 5000 km so, sondern gleich am Anfang, auch schon mit neuer STI.
Außerdem: Bin 10-fach schon mit normalen Schaltzügen und-Hüllen gefahren sowie mit den etwas stauchfesteren Nokons: Bei allen drei STIs an vier unterschiedlichen Rahmen das gleiche.

Von daher scheint mir das systemimmanent, um hier mal so ein komisches Wort zu bringen. Man könnte auch sagen: herstellerseitig der Wurm drin.

Gruß,

Varenga

WAT da ist der Wurm drin?

Aber mal ernsthaft:

Bei den Problemen sollte man da nicht doch vielleicht bei der 9-fach DA bleiben?

Haben die Campas nicht auch solche Probleme. Kann man da eigentlich dieses "Überziehen" mit den Hebeln praktizieren?

Ich kann mich nur erinnern, dass einige Leute in meinen EX Verein Campas (Chorus 9-fach) gefahren sind. Und da hat die Kette oft gerasselt, bis sie sich entschied das Ritzel zu wechseln, egal ob hoch oder runter geschaltet haben.

P.S.

Ich habe diese Aussage über Campa nicht getroffen, um die Firma schlecht zu machen, sondern weil ich auch über die Anschaffung einer Centaur nachdenke.
Ich finde die Campa Komponenten bis auf die Schalthebel und Carbonkomponenteb optisch echt rennradgemäß.

Shimano dagegen hat mit seinen neuen Rennradnaben echt nen Griff in Klo gemacht. Gerade die neuen Ultegra Naben sind doch echt würg zu klobig. Da gefielen mir die filigranen Vorgängernaben um Längen besser.

craze
16.11.2005, 12:56
Servus,

also das mit dem Überziehen muß man schon relativieren. So extrem wie es hier jetzt rüberkommt ist es sichher nicht.

Bin heuer von Campa 8-fach auf 10-fach DA gewechselt und sehr angetan von den butterweichen Gangwechseln. Das Überziehen mache ich vielleicht unbewußt, jedenfalls ist es mir bisher gar nicht bewußt geworden. Die DA schaltet sich fast wie mit Druckknöpfchen.

Meine Räder mit 8-fach Campa fahre ich trotzdem noch genauso gerne. Das "Knackige" wirkt irgendwie puristischer, sportlicher. Mit einer Campa 10-fach kann man das aber auch nicht mehr vergleichen. Beim zurückschalten muiß man am alten Ergopower noch richtig Kraft anwenden :quaeldich

NoWin
16.11.2005, 12:58
Ich würde mal Bowden tauschen und die Schaltung richtig einstellen, bin heuer rund 8000 Kilometer mit der Dura Ace 10fach gefahren und hab kein einziges mal "überziehen" müssen - der Vergleich mit der Ultegra 9fach und mit der 105er 9fach ist ganz klar - Sieger ist 10fach auch aufgrund des einen zusätzlichen Ganges hinten (entweder ist jetzt ein 16er oder aber auch ein 18er dabei)

Rockstar
16.11.2005, 13:54
Also ich besitze zur Zeit 3 Räder mit Dura Ace 10 fach und bin vorher von RX100 über 105er, Ultegra und Dura ace 9fach so ziemlich alles von Shimano gefahren was auf dem Markt ist.

Fazit: Die Dura Ace 10 fach ist mit Abstand die beste Gruppe die ich je hatte. Der Schaltkomfort zwischen 9 und 10 fach ist deutlich besser geworden und die Ergonomie der Schalthebel ist für mich perfekt.

Was den einen Beitrag unten angeht, in Bezug auf die Einstellprobleme würde ich persönlich mal nach dem Schaltauge schauen, ansonsten unterstelleich einfach mal schlechte Montage (Die meiner Meinung nicht komplizierter ist, als bei jeder anderen Gruppe auch)

Ach so noch ne ne kleine Info zum Schluss. Habe die Dura Ace 10 fach jetzt so 15 TKM in Benutzung, mit diversen Amateurrennen und das Ding schaltet wie am ersten Tag

greyscale
16.11.2005, 20:25
Erst mal eine Frage: Was heißt IMHO?

[...]

mbMn:D.

g.

Rüganer
16.11.2005, 20:32
mbMn:D.

g.


meiner bescheidenen Meinung nach :D

laut Langenscheidt:

in my humble opinion - meiner unmaßgeblichen Meinung nach

sskopnik
17.11.2005, 10:29
Das mit dem Überziehen der ist nicht erst nach 5000 km so, sondern gleich am Anfang, auch schon mit neuer STI.
Außerdem: Bin 10-fach schon mit normalen Schaltzügen und-Hüllen gefahren sowie mit den etwas stauchfesteren Nokons: Bei allen drei STIs an vier unterschiedlichen Rahmen das gleiche.

Von daher scheint mir das systemimmanent, um hier mal so ein komisches Wort zu bringen. Man könnte auch sagen: herstellerseitig der Wurm drin.

Gruß,

Varenga

Habe exakte die gleichen Erfahrungen mit 10fach Ultegra STI !!

Dachte auch erst es wäre ein Einstellungsproblem. Dem ist aber nicht so. Beim Schalten auf das größere Ritzel muss man den Hebel definiert ein kleines Stück über den "Klick" hinaus auslenken, aber natürlich nicht soweit, dass man gleich den nächsten Gang einlegt. Daran muss man sich wirklich erst gewöhnen

Gruß

Rosen
17.11.2005, 10:54
Durch sein saublödes Bild.

Nervt mich auch extrem! :mad:


Mit Firefox.
Rechtsklick auf das Bild -> Bilder von Server xyz blocken.

Geht bestimmt auch mit anderen Browsern.

Tom 79
23.11.2005, 22:59
Habe exakte die gleichen Erfahrungen mit 10fach Ultegra STI !! Dachte auch erst es wäre ein Einstellungsproblem. Dem ist aber nicht so. Beim Schalten auf das größere Ritzel muss man den Hebel definiert ein kleines Stück über den "Klick" hinaus auslenken, aber natürlich nicht soweit, dass man gleich den nächsten Gang einlegt.

Geht mir genauso, vorallem im mittleren Bereich der Kassette. Wenn man nicht überschaltet kann es passieren, dass die Kette mit dem Rand auf den Spitzen der Ritzelzähne läuft und nicht direkt einspringt. Das hatte ich bei der Ultegra 2x9 nie. Da es hier aber doch einige Leute sind, die darüber berichten, scheint es mehr oder weniger ein generelles Phänomen zu sein - vermutlich, weil mit 10fach die Toleranzen nochmal enger geworden sind.

NoWin
23.11.2005, 23:02
Da behaupte ich wohl eher, daß einige Ihre Schaltung nicht einstellen können :D

alialbert
23.11.2005, 23:08
Ich habe die 10-fach Ultegra seit Mitte Juli an meinem F10 und von diesen "Macken" die ihr hier beschreibt merke ich absolut nichts.
Habe noch nie so schnell und sauber die Gänge geschaltet wie jetzt. Die Einstellung passte von Anfang an und hat sich bis heute nicht geändert. Hebel quasi nur "antippen" und das nächstgrößere/kleinere Ritzel ist am vorankommen beteiligt.

Peter ;)

ritzelman
24.11.2005, 00:02
Ich habe die 10-fach Ultegra seit Mitte Juli an meinem F10 und von diesen "Macken" die ihr hier beschreibt merke ich absolut nichts.
Habe noch nie so schnell und sauber die Gänge geschaltet wie jetzt. Die Einstellung passte von Anfang an und hat sich bis heute nicht geändert. Hebel quasi nur "antippen" und das nächstgrößere/kleinere Ritzel ist am vorankommen beteiligt.

Peter ;)

Genau so sieht es bei mir auch aus. Sehr gute Ergonomie. Aus der Bremshebelhaltung einmal kurz an den Hebel getippt und schon ist der Gang ohne jedes Murren drin.

Glashütte RR
24.11.2005, 10:55
Da behaupte ich wohl eher, daß einige Ihre Schaltung nicht einstellen können :D
Naja, aus der Ferne eine lockere Behauptung.
Ich habe bisher 2 Ultegra 2x9, 3 Ultegra 3x9, 2 Shimano105 2x9, 1 RSX 3x7 und 2 Campa 2x10 sauber ohne Gangrasseln eingestellt bekommen (und pflege ständig 5 Räder).
Nur mit der 3x10 Ultegra treten die Probleme auf.


Wie schaffst Du es, Deinen Text dermaßen ungünstig zu formatieren, sodaß er sich nicht an die Fensterbreite anpaßt? Sehr nervig :-(
Das breite Bild passt nicht ganz auf einen Monitor mit 1024x768, wenn Bildlaufleisten am Rand vorhanden sind ...


Durch sein saublödes Bild.
Nervt mich auch extrem! :mad:
Sorry dafür, das Bild ist jetzt nur noch verlinkt.
Ich hoffe, damit die Ursache der Verärgerung abgestellt zu haben :Angel:

On topic again:
Hat jemand schon einmal versucht, die grossen 3 Ritzel gegen einen 9-fach Set zu tauschen? Dann sind die Abstände wieder etwas grösser ...

Gruss
Glashütte Roadrunner

craze
24.11.2005, 11:06
Sorry dafür, das Bild ist jetzt nur noch verlinkt.
Ich hoffe, damit die Ursache der Verärgerung abgestellt zu haben :Angel:

Super, danke! :)

War nicht so böse gemeint, wie´s geklungen hat :Angel:

Wer ist Alfred?

Tom 79
26.11.2005, 18:38
Der Sache mit dem "Überschalten" bin ich nun mal auf die Schliche gegangen, da ich genau dieses Phänomen auch an meinem 10fach Renner beobachte. Dazu habe ich mir übers WE ein nagelneues Rennrad mit Ultegra 10fach geliehen, bei dem das Phänomen im Montageständer ebenfalls reproduzierbar war: Schaltet man zaghaft ins größere Ritzel, läuft die Kette manchmal mit dem Rand auf den Ritzelzähnen und springt nicht gleich ein - in der Praxis würde man hierbei kurzzeitig ins Leere treten. Durch "Überschalten" läßt sich das umgehen. Besonders deutlich bemerkt man diesen Effekt in der Mitte der Kassette.

Also das Rad in den Montageständer und versucht, der Sache auf die Schliche zu kommen. Zuerst die Kette runter, dann kann man sehr genau von hinten über die Ritzel und die obere Schaltwerkrolle peilen und beobachten, ob das Schaltwerk korrekt unter dem Ritzel positioniert wird. Die Schaltung habe ich dann so eingestellt, dass das Schaltwerk bei allen 10 Ritzeln beim hoch- wie runterschalten immer exakt mit der oberen Leitrolle unter dem Ritzel steht. Bereits hier gab es Probleme mit der Reproduzierbarkeit, sprich: Mal stand das Schaltwerk sauber unter einem Ritzel, mal nicht. Also habe ich genau dieses Phänomen an einem Ritzel weiter verfolgt und bin zu einer erstaunlichen Erkenntnis gekommen: Die endgültige Position des Schaltwerks unter dem Ritzel ist definitiv davon abhängig, ob man "Überschaltet" oder nicht. Wieso? Schaltet man zaghaft (also gerade eben über den Klick) ins nächst größere Ritzel, dann bleibt das Schaltwerk (von hinten betrachtet) etwas rechts von der Mittellinie des Ritzels stehen. Schaltet man knackig und überschaltet dabei absichtlich, bleibt das Schaltwerk links von der Ritzelmitte stehen (wird also sichtbar weiter nach links gezogen). Die beiden Extrema liegen hierbei um etwa 1-2mm, auseinander!! Das läßt sich übrigens bei allen Ritzeln reproduzieren.

Ich habe dann versucht, diese Problem zu beheben. Zuerst habe ich die Mechanik des STI und die des Schaltwerks mit Brunox geölt, aber ohne Erfolg. Dann habe ich die Zugaussenhüllen mit Feinmechaniköl behandelt, ebenfalls ohne Erfolg. Zuletzt habe ich sämtliche Aussenhüllen und den Schaltzug gegen neue Originalteile ausgetauscht - ihr könnt es euch sicherlich denken, den oben beschriebenen Effekt konnte ich nach wie vor reproduzieren!! Je nachdem, ob man nun zaghaft oder knackig schaltet, kommt das Schaltwerk unter dem Ritzel in eine um 1-2mm unterschiedliche Position. Hierbei liegt KEIN grundsätzliches Problem am STI vor, denn wenn ich mich bemühe, immer "gleich" zu schalten, dann stimmen die Schaltstufen genau (hoch wie unter, sprich: Die Schaltwege des STI ansich sind nicht das Problem). Aber wer kann schon von sich behaupten, dass er immer gleich schaltet? Hinzu kommt, dass die Schaltung meist so eingestellt ist, das sie ohne harkeln ins nächst kleinere Ritzel schaltet. So war sie auch bei mir am Montageständer eingestellt und es hat sich gezeigt, dass man bei dieser Einstellung leicht überschalten muss, damit das Schaltwerk genau unter dem nächst größeren Ritzel zu liegen kommt.

Klar, diese Abweichungen mag es bei den alten 8- und 9fach Systemen auch gegeben haben, aber hier waren die Toleranzen noch nicht so eng, das es zu Problemen kam. Meine Beobachtung aus dem Montageständer passen übrigens perfekt zur praktischen Erfahrung: "Überschaltet" man leicht, klappen die Gangwechsel ohne Probleme. Schalte ich aber mal zaghaft und ohne viel Pedaldruck passiert es hin und wieder, dass ich 1/4 Umdrehung an der Kurbel ins Leere trete, weil die Kette nicht sauber springt.

Soviel von meiner Seite zu diesem Thema. Ich war wirklich überrascht festzustellen, wie groß die Unterschiede je nach "Schaltart" sind. Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden, diese Toleranzen abzustellen. Vielleicht kann der ein- oder andere hier an seinem Renner mal genau das Gleiche machen (wichtig: Kette runter, sonst sieht man gar nix) und mich bestätigen oder wiederlegen. Wäre halt interessant zu erfahren, wie die Sache bei anderen Leuten aussieht...


Wünsche ansonsten noch ein schönes WE!

Tom

Glashütte RR
26.11.2005, 19:15
Super, danke! :)

War nicht so böse gemeint, wie´s geklungen hat :Angel:

Wer ist Alfred?
Hallo Martin,

war auch gar nicht böse angekommen. War mir nur über die Problematik bei anderen Benutzern nicht im Klaren - war also auch mein Fehler (mea culpa :D )
(das Bild zuvor hatte besser gepasst, ist aber durch einen Serverabsturz verloren gegangen).

Alfred ist ein netter Aligator, ca. 4,5m lang. Der lag vor fast 2 Jahren einfach so am Wegesrand (war mit einem (Touri-)Bike unterwegs).
http://home.wtnet.de/~kbavendiek/Images/Alfred.jpg
Kurz nach dem Foto wurde Alfred aktiv - nur ein paar Meter und ein Schlagen mit dem Schwanz - aber ehrlich, so schnell war ich noch nie auf einem Hollandrad :D
Nun ist Alfred mein bestes Argument - zumindest bei den unsachlichen Diskussionen, wenn Einige meinen, sie hätten den Längsten ;) .

@Tom 79
Das habe ich eben auch einmal ausprobiert, da die Kette sowieso gerade ab ist. Deine Beobachtung deckt sich nicht mir meiner. Bei meiner Ultegra wird auch bei weichem Schalten die Position sauber erreicht. Wenn ich "überschalte" und den Hebel loslasse, bewegt sich auch der Umwerfer leicht wieder zurück und erreicht die gleiche Position wie beim weichen Schalten.
Aber ich kann feststellen, dass der Umwerfer - wenn er fluchtend auf das zweitkleinste Ritzel eingestellt wird, beim zweitgrössten Ritzel 3mm zu weit wandert. Bis zum sechst-kleinsten Ritzel passet es noch, danach wandert er Schritt für Schritt viel zu weit.
Hat jemand dafür eine Erklärung?

Netter Gruss
Glashütte Roadrunner

Tom 79
26.11.2005, 19:31
Wenn ich "überschalte" und den Hebel loslasse, bewegt sich auch der Umwerfer leicht wieder zurück und erreicht die gleiche Position wie beim weichen Schalten.

So habe ich mir das eigentlich auch vorgestellt, bei mir passiert genau das aber nicht. Hinzu kommt, dass ich (zumindest leicht) überschalten muss, damit das Schaltwerk überhaupt weit genug nach links unter das nächste Ritzel wandert (hauptsächlich in der Mitte der Kassette).


Aber ich kann feststellen, dass der Umwerfer - wenn er fluchtend auf das zweitkleinste Ritzel eingestellt wird, beim zweitgrössten Ritzel 3mm zu weit wandert.

Ist bei mir ähnlich: Die kleinen Ritzel passen, in der Mitte der Kassette macht das Schaltwerk dann zu wenig Weg und unter den größten Ritzeln passt es damit dann wieder. Daher habe ich auch ausschließlich in der Mitte der Kassette Schaltprobleme und muss hier überschalten!

Glashütte RR
26.11.2005, 20:18
So habe ich mir das eigentlich auch vorgestellt, bei mir passiert genau das aber nicht. Hinzu kommt, dass ich (zumindest leicht) überschalten muss, damit das Schaltwerk überhaupt weit genug nach links unter das nächste Ritzel wandert (hauptsächlich in der Mitte der Kassette).



Ist bei mir ähnlich: Die kleinen Ritzel passen, in der Mitte der Kassette macht das Schaltwerk dann zu wenig Weg und unter den größten Ritzeln passt es damit dann wieder. Daher habe ich auch ausschließlich in der Mitte der Kassette Schaltprobleme und muss hier überschalten!
Hi Tom,

ich habe eben den ganzen Kram noch einmal probiert, zuerst aus einer 9-fach Kassette die grossen drei Ritzel genommen - aber dann geht der Abschlussring nicht mehr mit genug Gewindegängen drauf.
Auch das Unterlegen einer 1mm dünnen Scheibe geht schon nicht mehr - zumindest nicht bei der Citec Nabe.
Dann habe ich die Rädchen im hinteren Umwerfer herausgeschaubt - und siehe da, da habe ich ggf. die Ursache für unsere Probleme gefunden:
Bei meinem Umwerfer sind hinten Tacx Röllchen eingebaut (da sie Kugellager statt Gleitlager haben). Das obere Röllchen hat kein "Spiel", wird also starr geführt. Das original Shimano Ultegra Röllchen hat ein seitliches Spiel von einem guten mm.
Ich vermute, dass Shimano den Weg des Umwerfers absichtlich etwas grösser als die Kassettenbreite gewählt hat, um dieses Spiel mit auszugleichen und damit nicht perfekt laufende Seilzüge zu kompensieren. Das habe ich jetzt aufgehoben - daher die Probleme, meine Ultegra schaltet jetzt einfach zu sauber (und damit zu weit).
Bei Dir ist es umgekehrt, die Hysterese, die Du beobachtest hast, kann vom Spiel des Röllchens kommen. Die beiden äusseren Ritzel haben das Spiel nicht, denn da hast Du wohl die Begrenzungsschrauben als Limit.
Dazu könnte bei Dir auch noch kommen, dass Du ggf. den Zug nicht optimal hinten eingeklemmt hast und daher etwas weniger Weg zurückgelegt wird (kannst Du das bitte einmal mit der Digiknips aufnehmen und hier hineinstellen?). Meine Empfehlung für Dich wäre dann, die Röllchen hinten gegen die Taxc auszutauschen. Das hat weiterhin den Vorteil, dass die Röllchen weitaus leichter laufen als die Originale - und wenn Du die Kurbel vor einmal drehst, drehen sich die Röllchen hinten 3-5mal. Für <10€ sicherlich eine gute Investition in den Leichtlauf :D
Netter Gruss und viel Erfolg
Glashütte Roadrunner Klaus

Holsten
27.11.2005, 06:01
Nun würden mich die Erfahrungen, der 10-fach Nutzer interessieren, ob die Schalteigenschaften der STI auch nach häufiger Benutzung (ganz oben am Anfang definiert), noch nicht in ihrer Präzission nachgelassen haben?

Und wie schalten sich die neuen Hebel überhaupt? (Frage an die Nutzer, die von 9 auf 10 fach umgestiegen sind-also Erfahrungen mi beiden haben)

Also Ich habe 9-Fach Dura Ace und 10-Fach Dura Ace seid Anfang des Jahres .
Einen Unterschied gibt es meiner Meinung nach nur beim Schalten selber .
Die 9-Fach STI Schaltung ist ein bischen "Grober" beim Schalten selber .
Aber sonst bei beiden perfektes Schalten .

sskopnik
29.11.2005, 11:21
@TOM 79: Manche wollen es doch genau wissen ;) Danke für deine Mühen! Ich kann deine Beobachtungen bestätigen. Beim Einstellen der Schaltung hatte ich auch immer das Gewühl, dass je nach "Methode" des Gangwechsels der Umwerfer eine etwas andere Position annimmt. Hatte es da auf Spiel in den Zügen geschoben. Die Arbeit eines Austausches habe ich mir nicht gemacht. Kann ich mir jetzt ja auch sparen :D

Gruß

DerBergschreck
29.11.2005, 13:22
Das breite Bild passt nicht ganz auf einen Monitor mit 1024x768, wenn Bildlaufleisten am Rand vorhanden sind ...


Nein. In diesem Beitrag ist kein Bild.
Es sind offensichtlich die Links in Deiner Signatur, die mit drei Unterstrichen ___ verbunden sind - deshalb kann sie der Browser nicht umbrechen :-(

Glashütte RR
30.11.2005, 23:50
Nein. In diesem Beitrag ist kein Bild.
Es sind offensichtlich die Links in Deiner Signatur, die mit drei Unterstrichen ___ verbunden sind - deshalb kann sie der Browser nicht umbrechen :-(
:confused:
Die 3 "___" sind nur für den letzten Link, damit sich Alfred ein wenig nach hinten von den Bikes abhebt. Die anderen Links sind mit einem Leerzeichen voneinander getrennt.
Aber auch so sollte nur bei kleiner Bildschirmauflösung 2/3 der Breite ausgefüllt werden - da sind die Löwen glatt länger.
Wenn Du mir einmal einen Screenshot von Deinem Browser Bild schickst, kann ich ja versuchen, das zu ändern.
Netter Gruss
Glashütte Roadrunner

dietbert
24.05.2006, 22:25
Hi Tom,

ich habe eben den ganzen Kram noch einmal probiert, zuerst aus einer 9-fach Kassette die grossen drei Ritzel genommen - aber dann geht der Abschlussring nicht mehr mit genug Gewindegängen drauf.
Auch das Unterlegen einer 1mm dünnen Scheibe geht schon nicht mehr - zumindest nicht bei der Citec Nabe.
Dann habe ich die Rädchen im hinteren Umwerfer herausgeschaubt - und siehe da, da habe ich ggf. die Ursache für unsere Probleme gefunden:
Bei meinem Umwerfer sind hinten Tacx Röllchen eingebaut (da sie Kugellager statt Gleitlager haben). Das obere Röllchen hat kein "Spiel", wird also starr geführt. Das original Shimano Ultegra Röllchen hat ein seitliches Spiel von einem guten mm.
Ich vermute, dass Shimano den Weg des Umwerfers absichtlich etwas grösser als die Kassettenbreite gewählt hat, um dieses Spiel mit auszugleichen und damit nicht perfekt laufende Seilzüge zu kompensieren. Das habe ich jetzt aufgehoben - daher die Probleme, meine Ultegra schaltet jetzt einfach zu sauber (und damit zu weit).
Bei Dir ist es umgekehrt, die Hysterese, die Du beobachtest hast, kann vom Spiel des Röllchens kommen. Die beiden äusseren Ritzel haben das Spiel nicht, denn da hast Du wohl die Begrenzungsschrauben als Limit.
Dazu könnte bei Dir auch noch kommen, dass Du ggf. den Zug nicht optimal hinten eingeklemmt hast und daher etwas weniger Weg zurückgelegt wird (kannst Du das bitte einmal mit der Digiknips aufnehmen und hier hineinstellen?). Meine Empfehlung für Dich wäre dann, die Röllchen hinten gegen die Taxc auszutauschen. Das hat weiterhin den Vorteil, dass die Röllchen weitaus leichter laufen als die Originale - und wenn Du die Kurbel vor einmal drehst, drehen sich die Röllchen hinten 3-5mal. Für <10€ sicherlich eine gute Investition in den Leichtlauf :D
Netter Gruss und viel Erfolg
Glashütte Roadrunner Klaus

Das bekannte Schaltproblem bei 10-fach Ultegra mit dem `Überziehen` des STI ist bei mir stärker geworden und nervt ohne Ende. NAchdem ich alles Mögliche probiert habe, habe ich keine Erklärung mehr.
Das mit dem Taxc-Schaltrollchen werd ich als nächstes probieren.

Gibt es den schon mehr Leute die es versucht haben ???

dietbert

dietbert
28.05.2006, 19:08
Das bekannte Schaltproblem bei 10-fach Ultegra mit dem `Überziehen` des STI ist bei mir stärker geworden und nervt ohne Ende. NAchdem ich alles Mögliche probiert habe, habe ich keine Erklärung mehr.
Das mit dem Taxc-Schaltrollchen werd ich als nächstes probieren.

Gibt es den schon mehr Leute die es versucht haben ???

dietbert

So, hab jetzt ein Kugelgelagertes, oberes Schaltröllchen montiert und keine Besserung. Die Schaltung muss in den höheren Gängen (kleinerer Kassettenbereich) beim Runterschalten immer am STI `Überzogen` werden.
Wer hat noch einen Tipp ??
dietbert

finisher
28.05.2006, 19:59
Hört sich an wie ein defekter Schalthebel. Die Dura Ace 7800 wurde aus diesem Grund schon überarbeitet und nennt sich jetzt ST-7801.
Schreibe mal an Paul Lange, die antworten sehr schnell.

varenga
29.05.2006, 08:29
Was ist jetzt eigentlich der Unterschied zwischen ST-7800 und ST-7801? Falls der ST-7801 tatsächlich schon von jemandem gefahren worden ist:

Gibts dazu Erfahrungsberichte im direkten Vergleich zum ST-7800 ?

Anscheinend soll ja beim 7801 der Umfang des Gummigriffes etwas weniger sein oder ist das auch nur ein Gerücht ?

Gruß,

Varenga

finisher
29.05.2006, 17:16
Die Schalthebel für kleine Hände heißen ST-R700, die fährt meine Frau.

Zwecks dem Unterschied zwischen 7800 und 7801 habe ich mal an Paul Lange geschrieben und folgende Antwort erhalten.

Hallo,

bei der Kette wurden die Nieten verbessert (bessere Haltbarkeit - deshalb ist auch der Ersatznietstift unterschiedlich) und bei den Hebel hat man zusätzlich zu Ergonomie des Bremshebel auch leicht den Schaltpunkt verbessert (Hebelweg verkürzt)

Dirk U.
29.05.2006, 17:53
Ich habe bislang nur die 3x9 105 und 3x9 Ultegra zum Vergleich. Habe bei keinen der beiden Schalthebel überziehen müssen. Beide schalten sauber und weich. Habe nur das Gefühl, dass das raufschalten am Umwerfer mit der 105 weniger kraftaufwändig war, ich kann mich aber auch täuschen.