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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen zur Kurbelmontage wo fett wo kein Fett wo Loctite?



Rüganer
14.12.2005, 19:58
Hallo wollte meine Kurbel wieder montieren.

Und habe mir das so gedacht:

An den Kettenblattschrauben: Loctite

Kontaktfläche Innnenlagerachse 4 kant- Kurbel: Fett

Kurbelschrauben: Loctite

Kontaktflächen Kettenblätter - Kurbel: Fett

Wie ist es fachgerecht?

K,-
14.12.2005, 20:01
Da ist nichts gegen einzuwenden!

Fireball
14.12.2005, 20:11
mal schauen, wann der erste aufschreit, dass man den 4kant nicht fetten dürfe. die einen machen's, die andern nicht. nachdem ich mal ne kurbel abgeflext, gebohrt, gedremelt hab, fette ich auch den 4kant :ü

K,-
14.12.2005, 20:41
Aber immer. Was soll passieren? Abfallen? Aber sicher nicht.

pralle99
14.12.2005, 20:45
Ich würde auf das Loctite ganz verzichten. Warum sollte sich eine normal angezogenen Kettenblattschraube lösen?

kampfgnom
14.12.2005, 20:49
Bei Kettenblattschrauben kann Loctite ganz sinnvoll sein, aber nur bei NICHT-Aluschrauben!
Aluschrauben in Alumuttern haben schon sehr viel Reibung und neigen zum Fressen, so daß es passieren kann, daß Du sie nicht mehr zerstörungsfrei gelöst bekommst.

Sonst unterschreibe ich Deine Maßnahmen sofort.

Highp
14.12.2005, 21:43
Aber immer. Was soll passieren? Abfallen? Aber sicher nicht.

Angeblich kann das Kurbelauge platzen, wenn die Kurbel zu weit auf den Vierkant gezogen wird.
Hab das auch noch nie gesehen.
Mittelding zwischen Fett und kein Fett wäre ölen, laut Tour-Werkstatt soll das auch gehen.

Inzwischen ist mir das egal, ich fahr HTII....

K,-
15.12.2005, 08:12
Bei Kettenblattschrauben kann Loctite ganz sinnvoll sein, aber nur bei NICHT-Aluschrauben!
Aluschrauben in Alumuttern haben schon sehr viel Reibung und neigen zum Fressen, so daß es passieren kann, daß Du sie nicht mehr zerstörungsfrei gelöst bekommst.

Sonst unterschreibe ich Deine Maßnahmen sofort.
Aber das Loctite verhindert das Fressen, flächig und dünn aufgetragen.

gozilla
15.12.2005, 08:48
Hallo wollte meine Kurbel wieder montieren.

Und habe mir das so gedacht:

An den Kettenblattschrauben: Loctite

Kontaktfläche Innnenlagerachse 4 kant- Kurbel: Fett

Kurbelschrauben: Loctite

Kontaktflächen Kettenblätter - Kurbel: Fett

Wie ist es fachgerecht?


Was ist schon fachgerecht???

Prinzipiell kann man das schon so machen...wäre nur die Frage welche Kurbel und welches Fett bzw. Loctite...

Ist schon ein kleiner Unterschied ob Du eine TUNE Kurbel montierst oder z.B. eine Campa Veloce oder eine alte DA...

Ich würde jetzt mal sagen ...Montagefett (dünn und gleichmäßig) , LoctiteSchraubensicherung und vielleicht an der einen oder anderen Stelle bzw. Kurbel Kupferpaste...

Gruß G

luftschwimmer
15.12.2005, 10:11
mal schauen, wann der erste aufschreit, dass man den 4kant nicht fetten dürfe. die einen machen's, die andern nicht. nachdem ich mal ne kurbel abgeflext, gebohrt, gedremelt hab, fette ich auch den 4kant :ü
hallo,
das fett könnte dazu führen das die alu kurbel, sich zu weit auf die stahlachse "schiebt" und somit schwerer löst........

outrage
15.12.2005, 12:21
Ich mache immer hauchdünn Kupferpaste auf den Vierkant. Bisher habe ich so weder beim Montieren noch beim Demontieren was zerstört.
Pedalgewinde: ordentlich Kupferpaste.
Loctite: nö.

Tom
15.12.2005, 12:32
Wozu Loctite?
Wer jede Schraube kleben will, hat IMHO nicht verstanden, wie vernünftige Verschraubungen funktionieren. Die Kurbelschraube hat so viel Zugspanung, daß sie sich sicher nicht löst. Wenn doch, war sie entweder zu lasch angezogen, oder die Kurbel paßt nicht auf die Welle. Bei mir hat sich auch noch niemals nie eine Kettenblattschraube gelöst

Thommylein

erwin
15.12.2005, 12:59
mal schauen, wann der erste aufschreit, dass man den 4kant nicht fetten dürfe. die einen machen's, die andern nicht. nachdem ich mal ne kurbel abgeflext, gebohrt, gedremelt hab, fette ich auch den 4kant :ü


... ich hab's außerdem noch versucht mit Eisensäge und Fäustel.
Fahr' jetzt nur noch Vielzahn :D

K,-
15.12.2005, 14:02
hallo,
das fett könnte dazu führen das die alu kurbel, sich zu weit auf die stahlachse "schiebt" und somit schwerer löst........
Das ist schlicht Blödsinn.

jkd
15.12.2005, 14:06
Das ist schlicht Blödsinn.

Absolut .

luftschwimmer
15.12.2005, 15:00
Das ist schlicht Blödsinn.
hallo
kannst du dein argument etwas fundierter utermauern? bitte! bin immer neugierig was neues zu lernen!

Tom
15.12.2005, 16:16
Ich übernehme das, wenn das o.k. ist.
Die Kraft, die Du zum Abziehen brauchst, ist in erster Linie abhängig von der Kraft, mit der die Kurbel beim Anschrauben auf den Konus gepreßt wurde. Die hängt davon ab, wie fest Du schraubst, und nicht davon, wie weit.

Die Kurbel geht mit Fett deswegen weiter auf den Konus, weil bei gleichem Druck zwischen den beiden die Reibung geringer ist. Dies gilt aber eben auch für's abziehen. D.h.: Der Druck wird zwar größer, aber die benötigte Kraft bleibt eben in beide Richtungen in etwa gleich.

Thommylein

Ich behaupte sogar mal ganz frech: Da Fett die die Oberflächen schützt, geht die Kurbel bei gleichem "Anschraubmoment" leichter wieder ab. Schließlich verbackt das ganze nicht zu schnell.


hallo
kannst du dein argument etwas fundierter utermauern? bitte! bin immer neugierig was neues zu lernen!

roadkill
15.12.2005, 16:23
Ich behaupte sogar mal ganz frech: Da Fett die die Oberflächen schützt, geht die Kurbel bei gleichem "Anschraubmoment" leichter wieder ab. Schlißlich verbackt das ganze nicht zu schnell.

moin alle zammn,

dem würd ich mich anschließen.

gruß roadkill

pfandflasche
16.12.2005, 12:39
also ich habe aus den schon erwähnten gründen (kurbeln rutschen gefettet weiter auf den wellenvierkant) niemals die wellenstummel gefettet.möchte auch bezweifeln,dass an der stelle ein etwaiges fett auch allzulange verbleiben wird.die zweite oder dritte regenfahrt wird dann schon dafür sorgen,dass alles ausgewaschen wird,was ehedem vom wohlmeinenden aktiven aufgetragen wurde.es gibt da auch noch die methode smolik-die mich eher an karibische voodoo-rituale erinnert: welle entfetten,dann einen hauch von fett auftragen,das dann wieder sanft aber nicht restlos entfernen,dann einen hauch sprühwachs,antrocknen lassen und dann erst die kurbeln festschrauben.alternativ hierzu vielleicht auch noch einem huhn den kopf abreissen und ein paar tropfen blutes auf die welle spritzen.okay-das mit dem huhn bitte lassen-schade um das tier.

Rüganer
16.12.2005, 13:43
also ich habe aus den schon erwähnten gründen (kurbeln rutschen gefettet weiter auf den wellenvierkant) niemals die wellenstummel gefettet.möchte auch bezweifeln,dass an der stelle ein etwaiges fett auch allzulange verbleiben wird.die zweite oder dritte regenfahrt wird dann schon dafür sorgen,dass alles ausgewaschen wird,was ehedem vom wohlmeinenden aktiven aufgetragen wurde.es gibt da auch noch die methode smolik-die mich eher an karibische voodoo-rituale erinnert: welle entfetten,dann einen hauch von fett auftragen,das dann wieder sanft aber nicht restlos entfernen,dann einen hauch sprühwachs,antrocknen lassen und dann erst die kurbeln festschrauben.alternativ hierzu vielleicht auch noch einem huhn den kopf abreissen und ein paar tropfen blutes auf die welle spritzen.okay-das mit dem huhn bitte lassen-schade um das tier.

Bloß zu weit rutschen können sie ja eh nicht, weil dann auf der Welle eine Art Stopper kommt.

Würde mir auch denken einfach die die Schraube nicht so fest anzuknallen. Dann ist der Sitz auf der Kurbel der selbe wie zu vor.

Die hauchdünne Schicht Fett bleibt auch nach einem Jahr erhalten - Praxiserfahrung.
Hatte nämlich früher die Kurbel meines Baumarktrades gefettet - und die ging nach 3 Jahren auch problemlos
wieder zu demontieren.
Ich glaube es kommt einfach darauf an welches Fett man benutzt. Einiges bekomme ich ja kaum mit warmen Wasser und Fit von den Händen. Selbst gute Handwaschpasten, Waschmittel, Linda usw. und so fort haben Probleme das Zeug abzubekommen.

Noch besser ist der hochviskose Kettenschmierstoff von Klüber.
Den habe ich an Schraubverbindungen für Meeresangelzubehör (in Norwegen) benutzt für Schrauben, die beim kleinsten Salzwasserspritzer rosten (hatte keine andere zu Verfügung). Diese Schrauben (Stahl) waren sogar direkt in Alu geschraubt (Ich denke ihr wißt was das bedeutet wenn jemand schon mal eine festgegammelte Alustütze in einem Stahlrahmen hatte).
Und siehe da kein Ansatz von Rost oder irgendwelche Löseprobleme.

Habe gedacht das kann ich auch auf den Fahrradbau übertragen. Natürlich nutze ich hier Monatgefett, was sich auch schon bewährt hat.


Wenn an meinen Überlegungen etwas falsch ist sagt bitte bescheid.

Gruß
Rüganer

Rüganer
16.12.2005, 13:47
Wozu Loctite?
Wer jede Schraube kleben will, hat IMHO nicht verstanden, wie vernünftige Verschraubungen funktionieren. Die Kurbelschraube hat so viel Zugspanung, daß sie sich sicher nicht löst. Wenn doch, war sie entweder zu lasch angezogen, oder die Kurbel paßt nicht auf die Welle. Bei mir hat sich auch noch niemals nie eine Kettenblattschraube gelöst

Thommylein

Leider haben sich bei mir alle Kurbelschrauben mal gelöst.

Deswegen Loctite - weil einerseits sicher und anderseits korrosionshemmend.

Ist dagegen was einzuwenden?

pfandflasche
16.12.2005, 14:08
der einzige stopper,der sich hier vor meinem geistigen auge auftut,ist in form der lagerschale vorhanden-und wenn die kurbel den erstmal berührt in meiner meinung nach dunkeltuten angesagt-gilt für das gute alte vierkantlager.
als alter müllradverwerter ist mir die materie des verkackten innenlagers,welches sich sträubt,den rahmen zu verlassen,hinlänglich bekannt-und auch die kurbel möchte am liebsten mit der welle so verbunden bleiben,wie der schotte mit dem penny-auf ewig nämlich.abhilfe schaffen hier zwei dinge :ein gut gefrühstückt habender schrauber und der kurbelabzieher von park tool----und zwar der,der seinen plastikummantelten griff gleich mitbringt.der rest siehe oben-mit oberarm und geduld.jedenfalls habe ich bislang noch jede kurbel von der welle bekommen-auch nach 20 jahren verweildauer.von fett keine spur.und auch ich fette die geschichte beim einbau nicht-und auch hier noch nie trouble gehabt beim kurbelwechsel.

Rüganer
16.12.2005, 14:28
@ Pfandflasche:

Auf der Kettenblattseite ist der Vierkant etwa so lang wie das Kubelauge dick ist und dann wird der Vierkant rund mit doppelten Durchmesser.

Auf der andern Seite ist der wird der Vierkant am ende seines Konischen Verlaufes 3 bis 5 mm schlagartig dicker und geht dann in den runden Verlauf der Kurbelachse über.

Es ist irgendein günstiges Patroneninnenlager von Shimano - glaube auf 105 Niveau BB-UN5x oder so ähnlich.

pfandflasche
16.12.2005, 14:47
das einzige,was in dieser zeit schlagartig dicker wird,ist der wanst des sportlers zu weihnachten,weil die mutti es wieder einmal zu gut gemeint hat.
scherz beiseite-meines wissens nach verläuft der vierkant im sichtbaren bereich immer als vierkant und erst im inneren der patrone verändert er seine form logischerweise zum rundling.ebenfalls wäre mir ein unterschiedlicher verlauf und eine unterschiedliche länge des jeweiligen (links/rechts) achsstummels neu.der vierkant ist in seiner länge immer ein wenig länger als die aussparung des kurbelseitigen vierkantes-muss so sein,um noch nachziehreserven zu haben.und sicherlich wird der vierkant der welle auch ein wenig dicker zur lagerschale hin-anders wäre es ja unnütz.viel wichtiger als fett auf welle oder locktite auf den kurbelschrauben ist dies: ein nachziehen der kurbelschraube nach kurzer runde um den block,nach ca. 50 km und dann noch einmal nach 100 km.in allen meinen innenlager-tauschaktionen war hierbei ein nachziehen möglich-und somit auch nötig-um sich nicht die kurbel zu versauen.denn auch das habe ich schon geschafft durch zu softes anziehen der kurbelschrauben bei einer alten xt-könnte heute noch :heulend: und :frusty2: dabei.

K,-
16.12.2005, 18:11
hallo
kannst du dein argument etwas fundierter utermauern? bitte! bin immer neugierig was neues zu lernen!
Danke Thommylein, deine Erklärung ist gut und richtig. Ich hätte da aber nochwas zuzufügen. Auf Grund der Pyramidenform der zueinandergeführten Teile, ist nicht die Größe oder Länge der Fläche entscheident für die aufzuwendende Kraft beim Abziehen. Das wäre nur bei paralellen Flächen der Fall. Beim Konus entsteht schon durch die Bewegung eines Bruchteils eines mm eine Spalt zwischen den Werkstücken. Also ist quasi nur der 1. Impuls gefragt.

K,-
16.12.2005, 18:13
scherz beiseite-meines wissens nach verläuft der vierkant im sichtbaren bereich immer als vierkant und erst im inneren der patrone verändert er seine form logischerweise zum rundling.ebenfalls wäre mir ein unterschiedlicher verlauf und eine unterschiedliche länge des jeweiligen (links/rechts) achsstummels neu...
Es gibt doch aber unterschiedliche Achslängen. Daraus folgt, dass bei gleicher Gehäusebreite unterschiedliche Achsenden aus dem Lager schauen.

K,-
16.12.2005, 18:16
-anders wäre es ja unnütz.
Was?

K,-
16.12.2005, 18:19
...möchte auch bezweifeln,dass an der stelle ein etwaiges fett auch allzulange verbleiben wird.die zweite oder dritte regenfahrt wird dann schon dafür sorgen,dass alles ausgewaschen wird,...
Ich muß mich leider mit veränderter Adresse wiederholen:
Das ist schlicht Blödsinn.

messenger
16.12.2005, 18:41
Aller Theorie zum Trotz: Ich fette alle Vierkante meiner sehr soliden Alukurbeln Campa Chorus bzw.ShimanoLX leicht ein. Ziehe sie ziemlich stramm an und, wie richtig bemerkt, nach einiger Zeit noch ein ,zwei mal nach.

Bisher hat das auf ca. 180.000km :eek: weder einen Vierkant zerstört, noch hat sich eine Kurbel jemals gelöst. Dafür ließen sich alle wieder ohne Gewalt lösen.

Ein bißchen loctite auf der Schraube kann sicher nicht schaden, ist ja meist auch von Hause aus Sicherungslack drauf.

Und selbst wenn sie dadurch 0,5mm weiter aufrutscht, die Kettenlinie ändert sich dadurch nicht wirklich.

Gruß mess.

Tom
16.12.2005, 19:03
Deine Posts zeigen, daß Du sozusagen der ideale Adressat meines ersten beitrages in diesem Thread bist. Etwas weniger stark anziehen bewirkt genau eines: Daß sich die Schraube löst, und daß man sie dann einkleben muß. Wer's mag...

Thommylein


Leider haben sich bei mir alle Kurbelschrauben mal gelöst.

Deswegen Loctite - weil einerseits sicher und anderseits korrosionshemmend.

Ist dagegen was einzuwenden?

Merlin
16.12.2005, 19:15
...möchte auch bezweifeln,dass an der stelle ein etwaiges fett auch allzulange verbleiben wird.die zweite oder dritte regenfahrt wird dann schon dafür sorgen,dass alles ausgewaschen wird.....

Wenn das Fett auf dem 4kt, an der Stelle wo die Kurbel sitz ausgewachen wird, dann passt die Kurbel nicht auf's 4kt.
Bei entsprechender Passung bleibt das Fett in den zugegebenermassen kleinen Unebenheiten der Oberflächen haften.

mini
16.12.2005, 19:31
Auf den Vierkant kommt bei mir immer Kupferpaste. Hab damit noch nie Probleme gehabt, eine Kurbel wieder von der Welle zu bekommen (ist keine Achse, da drehend). Schraubenkleber benütze ich da unten nicht.

Auf Lanzarote hats mir mal die Schrauben der Kettenblätter losgerüttelt. Aber ich geh mal davon aus, die waren nicht richtig festgezogen. War aber ein komischer Anblick so von oben, wie das Kettenblatt ordentlich eiert. Seitdem überprüfe ich ab und zu mal alle Schraubverbindungen. Die Einstellung des richtigen Drehmoments am Schlüssel ist da meistens auch ganz hilfreich.

Komet79
16.12.2005, 19:52
Deine Posts zeigen, daß Du sozusagen der ideale Adressat meines ersten beitrages in diesem Thread bist. Etwas weniger stark anziehen bewirkt genau eines: Daß sich die Schraube löst, und daß man sie dann einkleben muß. Wer's mag...

Thommylein

Hm.
War aber nicht die Rede von dem Herabsetzen des Drehmomentes unter Verwendung eines Schmierfettes.
Die Schraubenverbindung sollte aufgrund der entstehenden Flächenpressung, die aus der Zugkraft resultiert, entstehen.
Und da sich der Reibungskoeffizient bei Verwendung eines Schmiermittels verringert, kann er zurecht das Anzugsmoment herabsetzen.
Vielleicht 10%.
Aber da die Drehmomentschlüssel, glaub ich, eine größere Ungenauigkeit besitzen, kann man sagen:
Fetten und anziehen.
Passt schon.
Fertig

K,-
16.12.2005, 20:26
Auf den Vierkant kommt bei mir immer Kupferpaste.
Fährst du diese Welle so heiss, dass es Kupfer im Fett braucht? ;)

mini
17.12.2005, 11:39
Fährst du diese Welle so heiss, dass es Kupfer im Fett braucht? ;)

Aber klar. Und manchmal, wenn ich meine Xentis-Laufräder richtig rum montiere gewinne ich auch mal ein Zeitfahren, hi hi.

But serious, da frisst nach meiner Erfahrung einfach nix fest. HAbe da nur gute Erfahrungen gemacht.

Tom
17.12.2005, 12:14
Hallo Komet.

[]Hm.
War aber nicht die Rede von dem Herabsetzen des Drehmomentes unter Verwendung eines Schmierfettes.[/Quote]

Doch, vielleicht solltest Du Dir die beiträge von Rüganer nochmals durchlesen.


Die Schraubenverbindung sollte aufgrund der entstehenden Flächenpressung, die aus der Zugkraft resultiert, entstehen.

Jepp.


Und da sich der Reibungskoeffizient bei Verwendung eines Schmiermittels verringert, kann er zurecht das Anzugsmoment herabsetzen.
Vielleicht 10%.

Es ging doch um Fett zwischen Kurbel und Vierkant. Die Reibung hast Du doch an der Schraube (Gewinde und unter Kopf). Jetzt doch weniger Moment?

Thommylein

K,-
17.12.2005, 12:39
Aber klar. Und manchmal, wenn ich meine Xentis-Laufräder richtig rum montiere gewinne ich auch mal ein Zeitfahren, hi hi.

But serious, da frisst nach meiner Erfahrung einfach nix fest. HAbe da nur gute Erfahrungen gemacht.
Hallo Ulle! :ä
Ich hab auch nicht gemeint , dass das falsch ist. Nur ist der Kupferanteil doch wg Einsatz in heißen Zonen drin.

mini
17.12.2005, 12:56
@ haus-klaus
Ja, eigentlich schon, aber helfen tuts trotzdem.

edit. huch, er hat mich erkannt :ä