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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bergübersetzung??



Haddingur
27.02.2006, 11:46
Hallo!

Habe eine 2005 Ultegra und schinde mich am Berg mit 53/39 und 12-25 schon ziemlich. Wo ich wohne ist es fast nur bergig, da sind flache Strecken die Ausnahme. Bin am überlegen mir die Shimano Compcatkurbel zu kaufen, oder würde es genügen auf 12-27 umzurüsten??? Hat da wer Erfahrung, bringt das schon die gewünschte Erleichterung?? Bitte keine pro und contra Compactkurbel diskussion oder Fitnesstips, Danke! :)

bat2.1
27.02.2006, 11:52
Hallo!

Habe eine 2005 Ultegra und schinde mich am Berg mit 53/39 und 12-25 schon ziemlich. Wo ich wohne ist es fast nur bergig, da sind flache Strecken die Ausnahme. Bin am überlegen mir die Shimano Compcatkurbel zu kaufen, oder würde es genügen auf 12-27 umzurüsten??? Hat da wer Erfahrung, bringt das schon die gewünschte Erleichterung?? Bitte keine pro und contra Compactkurbel diskussion oder Fitnesstips, Danke! :)
Ich würde dir zu einer Kompaktkurbel 50/36 raten. Hinten weiterhin 12-25. Das dürfte für bergiges Gelände und Pässe, aber auch Abfahrten genug bieten.
Bei FSA (Shimano?) hast du die Möglichkeit, bis zu 52/38 wieder hochzurüsten, wenn du magst. Oder 34 für die ganz schwierigen Sachen.
Ich persönlich halte nichts von 'quälen am Berg' im Sinne von 'ich trete den 39/21 bei 12% Steigung', wenn dadurch die Frequenz bei 60 liegt & nur weil es vermeintlich cooler etc. aussieht. Schließlich gibts ja auch noch einen biomechanischen bzw.gesundheitlichen Aspekt, nämlich daß das Fahren mit hoher Trittfrequenz am Berg in jeder Hinsicht ökonomischer ist als Gestampfe- das machen die Pros (mit 80-90 Rpm), aber hier im Forum gibt es keine davon. Aber wie üblich wird es wieder Schelte deshalb geben. Jetzt habe ich ja doch wieder eine Diskussion angefangen. :rolleyes:

brulp
27.02.2006, 11:52
also wenn du mit dem 25er gar nicht zurecht kommst wäre eine kompakte wohl das richtige. gehts damit einfach nur super schwer und dann gibts noch paar dicke steigungen, da würde vielleicht schon eine 13:29 helfen... fahre ich auch, berge hasse ich wie die pest, aber 6% kann man mit 39:29 locker flockig mit 80-90 u/min hochkurbeln, ohne anstrengung. 13% kriegt man damit aber auch noch gebacken, aber dann nur mit 60...

K,-
27.02.2006, 11:53
, oder würde es genügen auf 12-27 umzurüsten???
Das kannst du nur alleine beurteilen, weil wir mnicht wissen, weit du bei 39/27 am Anschlag bist. Es wäre halt in etwa so viel leichter, als wenn du jetzt vom 23er aufs 25er schaltest.

Marco Gios
27.02.2006, 11:53
Als Flachlandbewohner brauche ich nur sehr selten mal eine bergtauglich Übersetzung, daher habe ich z.B. für meine Lanzarote-Reise nur eine Veloce-Kassette 13-29 Zähne draufgetan (evtl. gibt´s sowas auch für Shimano), die lässt sich noch mit einem kurzen Käfig bedienen und ich bin überall gut rauf gekommen.

Snoopy
27.02.2006, 11:53
Hi,
hab mal grob die Entfaltung für Dich berechnet:
39/25 bei ca. 3,28 Meter
39/27 - 3,03
39/28 - 2,93 (das kann aber ggfs. schon zur Bastelei werden mit dem 28er)

34/25 - 2,86
34/27 - 2,64 und
34/28 - 2,55....

Wenn Du dir also bei 39/25 "schwer" tust, dann ist IMHO 39/27 nicht gerade die grosse Entlastung. Alternative wäre eine CC mit z.B. 34/50. Da hättest Du mit 34/27 eine Entf. von ca. 2,64 Metern, was eine deutliche "Entlastung" für Dich bedeuten würde :)

Motobécane
27.02.2006, 12:06
Ich denke auch ,dass du vorne und hinten wirst basteln müssen, KK + "größeres kleinstes Ritzel".


(oder nur hinten, wenn du dir eine MTB-Kasette (Deore XT12-34 ist die beste) und ein entsprechendes Schaltwerk dran schraubst...))


Nicht hauen, bitteeee :schrik:

bat2.1
27.02.2006, 12:08
Ich denke auch ,dass du vorne und hinten wirst basteln müssen, KK + "größeres kleinstes Ritzel".


(oder nur hinten, wenn du dir eine MTB-Kasette (Deore XT12-34 ist die beste) und ein entsprechendes Schaltwerk dran schraubst...))


Nicht hauen, bitteeee :schrik:
Dann muß er aber das Schaltwerk wechseln.

Motobécane
27.02.2006, 12:09
Dann muß er aber das Schaltwerk wechseln.

Schrob ich doch.

bat2.1
27.02.2006, 12:12
Schrob ich doch.
:eek: Hatte ich übersehen.

Haddingur
27.02.2006, 12:17
Ich würde dir zu einer Kompaktkurbel 50/36 raten. Hinten weiterhin 12-25. Das dürfte für bergiges Gelände und Pässe, aber auch Abfahrten genug bieten.
Bei FSA (Shimano?) hast du die Möglichkeit, bis zu 52/38 wieder hochzurüsten, wenn du magst. Oder 34 für die ganz schwierigen Sachen.
Ich persönlich halte nichts von 'quälen am Berg' im Sinne von 'ich trete den 39/21 bei 12% Steigung', wenn dadurch die Frequenz bei 60 liegt & nur weil es vermeintlich cooler etc. aussieht. Schließlich gibts ja auch noch einen biomechanischen bzw.gesundheitlichen Aspekt, nämlich daß das Fahren mit hoher Trittfrequenz am Berg in jeder Hinsicht ökonomischer ist als Gestampfe- das machen die Pros (mit 80-90 Rpm), aber hier im Forum gibt es keine davon. Aber wie üblich wird es wieder Schelte deshalb geben. Jetzt habe ich ja doch wieder eine Diskussion angefangen. :rolleyes:

Danke erstmal für die Info´s! Das mit der FSA Kurbel ist eine gute Idee, denn wenn ich die wieder hochrüsten kann falls meine bergkondi überraschend besser wird, ist das schon super.

Snoopy
27.02.2006, 12:22
Ich würde dir zu einer Kompaktkurbel 50/36 raten. Hinten weiterhin 12-25. Das dürfte für bergiges Gelände und Pässe, aber auch Abfahrten genug bieten.
Bei FSA (Shimano?) hast du die Möglichkeit, bis zu 52/38 wieder hochzurüsten, wenn du magst. Oder 34 für die ganz schwierigen Sachen.
Ich persönlich halte nichts von 'quälen am Berg' im Sinne von 'ich trete den 39/21 bei 12% Steigung', wenn dadurch die Frequenz bei 60 liegt & nur weil es vermeintlich cooler etc. aussieht. Schließlich gibts ja auch noch einen biomechanischen bzw.gesundheitlichen Aspekt, nämlich daß das Fahren mit hoher Trittfrequenz am Berg in jeder Hinsicht ökonomischer ist als Gestampfe- das machen die Pros (mit 80-90 Rpm), aber hier im Forum gibt es keine davon. Aber wie üblich wird es wieder Schelte deshalb geben. Jetzt habe ich ja doch wieder eine Diskussion angefangen. :rolleyes:

:goodpost:

Haddingur
27.02.2006, 12:47
Habe jetzt gerade gesehen die Shimano Kurbel hat auch 110mm Lochkreis, dann müsste ich die doch auch hochrüsten können, oder??? Habe bei BBB gesehen das es die 110mm Kettenblätter in allen Variationen gibt.

Snoopy
27.02.2006, 13:10
Habe jetzt gerade gesehen die Shimano Kurbel hat auch 110mm Lochkreis, dann müsste ich die doch auch hochrüsten können, oder??? Habe bei BBB gesehen das es die 110mm Kettenblätter in allen Variationen gibt.

kann ich mir nicht vorstellen. Das würde ja bedeuten, Du hättest eine CC mit 39/53er Blättern ? :eek:
Sofern der LKD tatsächlich 110 entspricht kannst Du so ziemlich alles montieren - also auch 34/50

GrrIngo
27.02.2006, 13:31
Hallo!

Habe eine 2005 Ultegra und schinde mich am Berg mit 53/39 und 12-25 schon ziemlich. Wo ich wohne ist es fast nur bergig, da sind flache Strecken die Ausnahme. Bin am überlegen mir die Shimano Compcatkurbel zu kaufen, oder würde es genügen auf 12-27 umzurüsten???

Hi,

also einige Punkte:
10-fach und dann 12-25 ist m.E. eine unsinnige Kombination. Die Sprünge im oberen Bereich (21-23-25) sind zu klein. Besser ist da pauschal die 12-27 (mit 21-24-27), die im mittleren und unteren Bereich identisch ist.
Dann hat die 2005-er Ultegra mit Sicherheit keinen 110-er Lochkreis - die hat auf Ultegra-Niveau erst die ganz neue Shimano Kompaktkurbel - und die ist keiner Gruppe fest zugeordnet. Ist aber kein Hindernis - Kurbel wechseln, Umwerfer etwas niedriger setzen, Kette ggf. anpassen, passt.
Und übrigens: wenn das 25-er deutlich zu anstrengend ist, rettet das 27-er Ritzel Dich auch nicht mehr. Dann hilft nur KK oder 3-fach. Und wenn KK, dann solltest Du gründlich durchrechnen, welche Entfaltung Du vorzugsweise fährst. Sonst endest Du nachher mit überwiegend grenzwertigem Kettenschräglauf und radhändlerfreundlichem Verschleiss...

Gruß
GrrIngo

Ritzelbeisser
27.02.2006, 13:33
Hallo!

Habe eine 2005 Ultegra und schinde mich am Berg mit 53/39 und 12-25 schon ziemlich. Wo ich wohne ist es fast nur bergig, da sind flache Strecken die Ausnahme. Bin am überlegen mir die Shimano Compcatkurbel zu kaufen, oder würde es genügen auf 12-27 umzurüsten??? Hat da wer Erfahrung, bringt das schon die gewünschte Erleichterung?? Bitte keine pro und contra Compactkurbel diskussion oder Fitnesstips, Danke! :)

Also,
ich fahr bei jedem Wetter 55/11!!!
Man(n) nennt mich auch "Killeroberschenkel"

NoWin
27.02.2006, 13:44
Ich würde dir zu einer Kompaktkurbel 50/36 raten. Hinten weiterhin 12-25. Das dürfte für bergiges Gelände und Pässe, aber auch Abfahrten genug bieten.
Sorry, aber grober Schwachsinn ... die 3 Zähne vorne entsprechen ca. einem Ritzel hinten, d.h. man würde statt dem 25er ein 26er verwenden ...... :rolleyes:

Am einfachsten wäre es, sich ein Ritzelpaket 12-27 auszuborgen und mal damit zu fahren - danach kommt die Methode vom Grringo :)

Snoopy
27.02.2006, 15:54
Wenn ich mich richtig erinnere, sind 36/25 und 39/27 so etwa die gleichen Übersetzungen oder?! :hmm:

Richtig !
36/25 - 3,02 und 39/27 - 3,02 also identisch !

frank71
27.02.2006, 16:15
Gibt es eigentlich für 10fach-Gruppen von irgendeinem Hersteller Zahnkränze mit 30 oder mehr Zähnen?
Der übliche Trick mit den MTB-Kränzen funktioniert da ja nicht mehr...

:confused:

Kingtom
27.02.2006, 16:30
Danke erstmal für die Info´s! Das mit der FSA Kurbel ist eine gute Idee, denn wenn ich die wieder hochrüsten kann falls meine bergkondi überraschend besser wird, ist das schon super.

ich glaube, dieses argument kannst du vergessen. weshalb solltest du später wieder von 34/50 hochrüsten?

ich wage mal zu behaupten, dass meine kondition nicht so extrem schlecht ist. aber ich fahre das ganze jahr mit 35/50. das sowohl am mortirolo als auch bei einem rundstreckenrennen mit einem 48er-schnitt.

black
27.02.2006, 16:37
Beitrag #19 hat auf #23 geantwortet bevor letzterer verfasst wurde. :eek:

Ich warte ab jetzt auch immer erst ab, ob ordentliche Antworten kommen, und entscheide danach, ob ich die Frage überhaupt stelle. ;)

Edith fragt, warum ich jetzt #23 bin und die #23 auf die #24 wanderte. :confused:
Mir scheint, Wartungsarbeiten stellen im Forum-Zeit-Kontinuum Anomalien da.

joseluis
27.02.2006, 16:47
Beitrag #19 hat auf #23 geantwortet bevor letzterer verfasst wurde. :eek:

Ich warte ab jetzt auch immer erst ab, ob ordentliche Antworten kommen, und entscheide danach, ob ich die Frage überhaupt stelle. ;)

Edith fragt, warum ich jetzt #23 bin und die #23 auf die #24 wanderte. :confused:
Mir scheint, Wartungsarbeiten stellen im Forum-Zeit-Kontinuum Anomalien da.

Nee, umgekehrt: durch Wartungsarbeiten im "Forum-Zeit-Kontinuum" ( :Applaus: ) werden Anomalien erzeugt; will sagen, durch Wartungsarbeiten wird das Forum-Zeit-Kontinuum in Ungleichgewicht gebracht - oder so ähnlich :rolleyes: . Auf jeden Fall läuft hier jetzt einiges drunter und drüber :heulend: . Aber gottseidank ist das raum-kontinuum erhalten geblieben, nicht auszudenken, wir würden jetzt auf irgendeinem fremden server rumspammen .... :eek:

:D

Fusio
27.02.2006, 16:52
Wenn ich mich richtig erinnere, sind 36/25 und 39/27 so etwa die gleichen Übersetzungen oder?! :hmm:

asimon
27.02.2006, 17:33
Hallo!

Habe eine 2005 Ultegra und schinde mich am Berg mit 53/39 und 12-25 schon ziemlich. Wo ich wohne ist es fast nur bergig, da sind flache Strecken die Ausnahme. Bin am überlegen mir die Shimano Compcatkurbel zu kaufen, oder würde es genügen auf 12-27 umzurüsten??? Hat da wer Erfahrung, bringt das schon die gewünschte Erleichterung?? Bitte keine pro und contra Compactkurbel diskussion oder Fitnesstips, Danke! :)


Hallo,

bin auch wie Du eine Zeitlang mit der "Standard-Kombination" 53/39 und 12-25
gefahren, hat aber am Berg nicht wirklich Spass gemacht, vor allem meine Knie fanden das dauerhaft nicht so lustig, habe dann hinten auf 12-27 umgestellt, was mir persönlich nicht sehr viel gebracht hat, habe dann letztes Jahr mit Kauf eines neuen Rades zunächst 52/39 und 13-29( Umstieg auf Campa ) gehabt, aber das Optimale war das auch nicht, so dass ich dann umgerüstet habe auf vorne 50/34 un hinten 12-29( angepasste Campa 10fach).
So kann ich nun meine GA-Einheiten mit 50/19 bzw. 50/21 fahren und habe am Berg ausreichend Reserve und brauche auch nicht über eine Kassettenanpassung nachdenken, wenn ich mal in den Schwarzwald oder in die Alpen fahre, habe sozusagen immer alles an Bord, was ich brauche.
Deshalb würde ich dir, wenn du eine spürbare Erleichterung haben möchtest bzw. mit moderateren Trittfrequenzen am Berg fahrem möchtest, vorne zu
50/34 und hinten 12-27 bei Shimano raten.

In diesm Sinne, viel Spass noch beim :6bike2:

Gruss,


Attila

joseluis
27.02.2006, 17:41
Hallo,

...
aber das Optimale war das auch nicht, so dass ich dann umgerüstet habe auf vorne 50/34 un hinten 12-29( angepasste Campa 10fach).

...


Attila

Angepasst heißt ja wohl, daß Du das für das 12er Ritzel das 13er rausgenommen hast, oder ? Läuft der Kettenwechsel unproblematisch ? Und wie ist es mit dem Abschlußring ? Kannst Du den gleichen weiterverwenden oder brauchtest Du dafür einen anderen ?

David
28.02.2006, 00:10
Also,
ich fahr bei jedem Wetter 55/11!!!
Man(n) nennt mich auch "Killeroberschenkel"

jo, als Singlespeed bitte.
Das ist trainingstechnisch am effektivsten.

bat2.1
28.02.2006, 08:31
Sorry, aber grober Schwachsinn ... die 3 Zähne vorne entsprechen ca. einem Ritzel hinten, d.h. man würde statt dem 25er ein 26er verwenden ...... :rolleyes:

Am einfachsten wäre es, sich ein Ritzelpaket 12-27 auszuborgen und mal damit zu fahren - danach kommt die Methode vom Grringo :)
Sorry, aber Mathe ist nicht deine Stärke, was? Hast du mal in eine Entfaltungstabelle geschaut? Du kannst nämlich nicht nur hier drei Zähne abziehen und irgendwo wieder draufrechnen. ;)

bat2.1
28.02.2006, 08:47
Jetzt hör mir mal zu......

Bist du nicht dicht oder was ist mir dir los.
Langsam gehst du ziemlich auf den Wecker du Vollidiot!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ach Jungchen, hast du deine Medikamente heute wieder vergessen. Wie wärs mal mit Beherrschung? Vulgarien wars doch, oder ;)

giant 12
28.02.2006, 08:50
ich frage mich echt was hätte die früher gemacht als es noch nicht 3fach oder kk gab ? ich bersönlich hab keinen fahrer gesehen der sein rad über einen berg schop warscheinlich würde uns die fahrer heute noch mit einen waffenrad am berg davonfahren wärend wie über kobinationen bei den rittzeln nachdenken oder plaudern :ä :quaeldich :ä

bat2.1
28.02.2006, 08:52
ich frage mich echt was hätte die früher gemacht als es noch nicht 3fach oder kk gab ? ich bersönlich hab keinen fahrer gesehen der sein rad über einen berg schop warscheinlich würde uns die fahrer heute noch mit einen waffenrad am berg davonfahren wärend wie über kobinationen bei den rittzeln nachdenken oder plaudern :ä :quaeldich :ä
Früher sind wir ja auch mit 12Kg Rennern durch die Gegend gefahren und heute diskutieren wir über 10g Tuningteile ;)

pinguin
28.02.2006, 09:03
ich frage mich echt was hätte die früher gemacht als es noch nicht 3fach oder kk gab ? ich bersönlich hab keinen fahrer gesehen der sein rad über einen berg schop warscheinlich würde uns die fahrer heute noch mit einen waffenrad am berg davonfahren wärend wie über kobinationen bei den rittzeln nachdenken oder plaudern :ä :quaeldich :ä

Du kommst aus Franken?

giant 12
28.02.2006, 09:17
Du kommst aus Franken?

wieso soll ich aus franken kommen?

pinguin
28.02.2006, 09:27
wieso soll ich aus franken kommen?

Der Franke kennt die Hälfte der Buchstaben des Alphabets nicht und den Rest schmeißt er wild durcheinander.

Sgt. Hartman
28.02.2006, 10:36
Der Franke kennt die Hälfte der Buchstaben des Alphabets nicht und den Rest schmeißt er wild durcheinander.

:Applaus:

hmm, da müssten wohl noch ein paar Verdachtsmomente bestätigt werden.

typisch für Franken:
- t = d
- g = ch
- viele Wörter enden mit "la"

Klassik-Renner
28.02.2006, 10:40
bin auch wie Du eine Zeitlang mit der "Standard-Kombination" 53/39 und 12-25
gefahren, hat aber am Berg nicht wirklich Spass gemacht, vor allem meine Knie fanden das dauerhaft nicht so lustig, habe dann hinten auf 12-27 umgestellt, was mir persönlich nicht sehr viel gebracht hat, habe dann letztes Jahr mit Kauf eines neuen Rades zunächst 52/39 und 13-29( Umstieg auf Campa ) gehabt, aber das Optimale war das auch nicht, so dass ich dann umgerüstet habe auf vorne 50/34 un hinten 12-29( angepasste Campa 10fach).In was für Bergen wohnt Ihr, dass Ihr solche Übersetzungen braucht?

Meine Meinung: Wer mit 39/27 keine Mittelgebirgssteigung hochkommt, sollte sich mit dem Rad von den Bergen fernhalten. 5.000 Grundlagen-Kilometer in gemäßigtem Terrain erscheinen mir für Leute mit Puddingbeinen sinnvoller als eine Bergtour um jeden Preis.

bat2.1
28.02.2006, 10:43
In was für Bergen wohnt Ihr, dass Ihr solche Übersetzungen braucht?

Meine Meinung: Wer mit 39/27 keine Mittelgebirgssteigung hochkommt, sollte sich mit dem Rad von den Bergen fernhalten. 5.000 Grundlagen-Kilometer in gemäßigtem Terrain erscheinen mir für Leute mit Puddingbeinen sinnvoller als eine Bergtour um jeden Preis.
Wieder so ein Machoman.

Sgt. Hartman
28.02.2006, 10:47
In was für Bergen wohnt Ihr, dass Ihr solche Übersetzungen braucht?

Meine Meinung: Wer mit 39/27 keine Mittelgebirgssteigung hochkommt, sollte sich mit dem Rad von den Bergen fernhalten. 5.000 Grundlagen-Kilometer in gemäßigtem Terrain erscheinen mir für Leute mit Puddingbeinen sinnvoller als eine Bergtour um jeden Preis.

Dann würde es in den Bergen aber bald so richtig einsam werden
Kann ich keine RR-Fahrer und MTBler mehr überholen. :D

pinguin
28.02.2006, 10:48
In was für Bergen wohnt Ihr, dass Ihr solche Übersetzungen braucht?

Meine Meinung: Wer mit 39/27 keine Mittelgebirgssteigung hochkommt, sollte sich mit dem Rad von den Bergen fernhalten. 5.000 Grundlagen-Kilometer in gemäßigtem Terrain erscheinen mir für Leute mit Puddingbeinen sinnvoller als eine Bergtour um jeden Preis.

Endlich sagt hier mal einer die ungeschminkte Wahrheit. Tooooooooll...

rider
28.02.2006, 10:50
Meine Meinung: Wer mit 39/27 keine Mittelgebirgssteigung hochkommt, sollte sich mit dem Rad von den Bergen fernhalten. 5.000 Grundlagen-Kilometer in gemäßigtem Terrain erscheinen mir für Leute mit Puddingbeinen sinnvoller als eine Bergtour um jeden Preis.
Keine Ahnung, was eine typische Mittelgebirgssteigung ist. Aber die Buchenegg hier in Zürich ist ca. 2.6 km lang und überwindet dabei ca. 250 Höhenmeter. Wenn ich dort nicht "beinahe Anschlag" fahre, habe ich ca. 13 km/h drauf. Bei nicht gerade üppigen 72 Umdrehung und 39/27 kommt das gerade hin. Dazu werden bereits 4.4 W/kg benötigt, in meinem Fall ca. 330 Watt Wenn ich mir nun überlege, dass jemand mit etwas weniger sportlichen Absichten - der typische Freizeitfahrer eben - das gleiche tun will, dann hat er entweder eine unterirdische Tretfrequenz oder er benötigt eine kleinere Übersetzung.

Natürlich ist man auch schon zu 42/24-Zeiten als Hobbyfahrer über die Buchenegg gewürgt. Aber mit Ergnomie hatte das wohl nicht viel gemein.

So gesehen ist dein Posting, du (Möchtegern-?) Klassik-Renner, nicht mehr wert, als der Dünnpfiff nach einer durchzechten Nacht.

Klassik-Renner
28.02.2006, 10:56
Wieder so ein Machoman.Falsch!

In meinem Leben hatte ich zeitweise die 100kg-Marke beim Körpergewicht durchbrochen. Da war an Bergfahren nicht zu denken: Auch leichte Schwarzwald-Steigungen (3 km mit 6%) trieben den Puls an den Anschlag.

Die Lösung in meinem Fall hieß anders als "Kompaktkurbel und 34/29". Vielmehr habe ich mich mit Grundlagentraining in der Rheinebene wieder fit gemacht.

Letztes Jahr habe ich (auf 77 kg erleichtert) mit 39/26 die einschlägigen Alpentouren rund um Andermatt (CH) absolviert (z.B. "Oberalp, Lukmanier, Gotthard", 165 km mit 3.600 Hm)

Körperlicher Zustand und Streckenprofil sollten meines Erachtens zueinander passen. Ich halte es für Quatsch, mangelnde Fitness durch Kompaktkurbeln ausgleichen zu wollen: "Ey Alder, isch hab zwar nix druff, komm abba noch jeden Berg hoch."

pinguin
28.02.2006, 11:01
Letztes Jahr habe ich (auf 77 kg erleichtert) mit 39/26 die einschlägigen Alpentouren rund um Andermatt (CH) absolviert (z.B. "Oberalp, Lukmanier, Gotthard", 165 km mit 3.600 Hm)

Hopp, hopp, geh' üben... :D Das geht alles mit 2:1 und mehr... Sorry, aber 39/26 ist nur was für Luschen... :qullego:

rider
28.02.2006, 11:03
Letztes Jahr habe ich (auf 77 kg erleichtert) mit 39/26 die einschlägigen Alpentouren rund um Andermatt (CH) absolviert (z.B. "Oberalp, Lukmanier, Gotthard", 165 km mit 3.600 Hm) Gehen tut das schon. Ich bin als 15-jähriger solche Pässe (Oberalp, Furka, Susten) mit 42/25 gefahren. Nochmals zum mitmeisseln: mit Ergonomie hat das nichts zu tun.


Körperlicher Zustand und Streckenprofil sollten meines Erachtens zueinander passen. Ich halte es für Quatsch, mangelnde Fitness durch Kompaktkurbeln ausgleichen zu wollen: "Ey Alder, isch hab zwar nix druff, komm abba noch jeden Berg hoch."Ich, als reborn Starrlauf-Fan, könnte nun schreiben, ich würde Gangschaltungen ganz grundsätzlich für falsch halten. ...und aus meinem Nähkästchen plaudern: ich bin den etwas leichteren Parallelberg zur oben genannten Buchenegg (den Albis) auch schon mit dem 42/17-Starrläufer gefahren; und ehrlich gesagt: die Abfahrt war mühsamer.

Was lernen wir nun daraus? Braucht man überhaupt kleinere Übersetzungen als 42/17?

Klassik-Renner
28.02.2006, 11:04
Dazu werden bereits 4.4 W/kg benötigt, in meinem Fall ca. 330 Watt Wenn ich mir nun überlege, dass jemand mit etwas weniger sportlichen Absichten - der typische Freizeitfahrer eben - das gleiche tun will, dann hat er entweder eine unterirdische Tretfrequenz oder er benötigt eine kleinere Übersetzung.Das ist genau meine Rede: Wer nicht eine gewisse Mindestleistung pro Kilogramm Körpergewicht aufbringt, ist auf anderem Trainingsterrain besser aufgehoben als auf steilen Steigungen.


So gesehen ist dein Posting, du (Möchtegern-?) Klassik-Renner, nicht mehr wert, als der Dünnpfiff nach einer durchzechten Nacht.Wie bitte?

Sgt. Hartman
28.02.2006, 11:06
Falsch!

...

Die Lösung in meinem Fall hieß anders als "Kompaktkurbel und 34/29". Vielmehr habe ich mich mit Grundlagentraining in der Rheinebene wieder fit gemacht.

...

Körperlicher Zustand und Streckenprofil sollten meines Erachtens zueinander passen. Ich halte es für Quatsch, mangelnde Fitness durch Kompaktkurbeln ausgleichen zu wollen: "Ey Alder, isch hab zwar nix druff, komm abba noch jeden Berg hoch."

Ok, dass man sich die Streckprofile nach seinem Leistungsvermögen aussuchen sollte, dem ist nix hinzuzufügen.

Aber nur mit GA hast du deine "Bergtauglichkeit" nicht erlangt oder ?

Fusio
28.02.2006, 11:10
Letztes Jahr habe ich (auf 77 kg erleichtert) mit 39/26 die einschlägigen Alpentouren rund um Andermatt (CH) absolviert (z.B. "Oberalp, Lukmanier, Gotthard", 165 km mit 3.600 Hm)

Oberalp und Lukmanier sind ja auch nicht gerade der burner was die Steilheit anbelangt... :rolleyes:

rider
28.02.2006, 11:10
Das ist genau meine Rede: Wer nicht eine gewisse Mindestleistung pro Kilogramm Körpergewicht aufbringt, ist auf anderem Trainingsterrain besser aufgehoben als auf steilen Steigungen.Das ist eine rein persönliche Wertung, die ganz offensichtlich mit der von mindestens 99 % aller Radfans nicht konform geht.


Wie bitte?Wenn ich so urteilen würde, wie du, dann dürftest du höchstwahrscheinlich die Pässe um Andermatt auch nicht fahren; schlicht und einfach weil ich die Messlatte so legen würde, dass deine Leistung unter der von mir in dem Fall willkürlich angesetzten Minimlleistung bleibt.

Natürlich ist es Dünnpfif, zu meinen, man dürfe nur mit einer Minimalleistung gewisse Berge fahren, mal abgesehen davon, dass > 95 % aller Hobbyfahrer trotz kleiner Gänge am Berg zu langsam treten. Auch du wirst höchstwahrscheinlich mit 39/26 viel zu langsam gewürgt haben. Ich gehe das Risiko ein, hier einem allfälligen > 5 W/kg Treter an den Karren zu fahren - die Gefahr ist allerdings klein.

pinguin
28.02.2006, 11:13
[...]Braucht man überhaupt kleinere Übersetzungen als 42/17?

NEIN!!! Ich bin da ganz bei dir... :D :D :D

GrrIngo
28.02.2006, 11:14
Falsch!
Körperlicher Zustand und Streckenprofil sollten meines Erachtens zueinander passen. Ich halte es für Quatsch, mangelnde Fitness durch Kompaktkurbeln ausgleichen zu wollen: "Ey Alder, isch hab zwar nix druff, komm abba noch jeden Berg hoch."

Das ist trotzdem kein Argument gegen Kompakt- oder Dreifachkurbeln. An meinem Trainings- und Bergtourenrad habe ich 3-fach (52/42/30 - 9-er Ritzelpaket 12-25) - und auch wenn ich die meisten Steigungen auf dem mittleren Blatt fahren könnte - es bringt mir nichts. Die Drehzahl ist einfach z.T. zu gering, der Krafteinsatz zu hoch. Das gleiche Tempo fahre ich auf dem kleinen Blatt lockerer. Und das trotz für meinen Geschmack ausreichender Fitness und ohne signifikantes Übergewicht (weder am Rad noch am Fahrer).

Gruß
GrrIngo

P.S.: das Geschoss unten ist nicht für Alpenrunden aufgebaut worden...

frank71
28.02.2006, 11:15
Das ist genau meine Rede: Wer nicht eine gewisse Mindestleistung pro Kilogramm Körpergewicht aufbringt, ist auf anderem Trainingsterrain besser aufgehoben als auf steilen Steigungen.


Nur weil du dich auf einem anderen Weg wieder in Form gebracht hast, willst du allen, die nicht 4 W/kg schaffen, die Berge verbieten?
Vielleicht gibt es auch Leute die nicht abnehmen können oder wollen, aber trotzdem gerne duch die Berge fahren?

Arroganter geht's ja wohl kaum....

Mach den Vorschlag mal an die Tourismusverbände, die werden das mit Freuden aufnehmen :D :D :D

Ich bin übrigens auch dafür, Flaschenzüge zu verbieten. Wer Lasten nicht wie ein echter Mann heben kann, ist sowieso nicht überlebensfähig!!

:quaeldich :quaeldich

goflo
28.02.2006, 11:19
In was für Bergen wohnt Ihr, dass Ihr solche Übersetzungen braucht?

Meine Meinung: Wer mit 39/27 keine Mittelgebirgssteigung hochkommt, sollte sich mit dem Rad von den Bergen fernhalten. 5.000 Grundlagen-Kilometer in gemäßigtem Terrain erscheinen mir für Leute mit Puddingbeinen sinnvoller als eine Bergtour um jeden Preis.

Was sind "Mittelgebirgssteigungen"?
Wo beginnen Hochgebirgssteigungen dann?

bat2.1
28.02.2006, 11:27
Hopp, hopp, geh' üben... :D Das geht alles mit 2:1 und mehr... Sorry, aber 39/26 ist nur was für Luschen... :qullego:
Du lässt dich hier auf das Niveau eines bekannten Beißers herab, das ist dir klar, oder? :zwaai007:

bat2.1
28.02.2006, 11:29
Nur weil du dich auf einem anderen Weg wieder in Form gebracht hast, willst du allen, die nicht 4 W/kg schaffen, die Berge verbieten?
Vielleicht gibt es auch Leute die nicht abnehmen können oder wollen, aber trotzdem gerne duch die Berge fahren?

Arroganter geht's ja wohl kaum....

Mach den Vorschlag mal an die Tourismusverbände, die werden das mit Freuden aufnehmen :D :D :D

Ich bin übrigens auch dafür, Flaschenzüge zu verbieten. Wer Lasten nicht wie ein echter Mann heben kann, ist sowieso nicht überlebensfähig!!

:quaeldich :quaeldich
:duimop:
Genau, und mit dem Auto fahre ich die Pässe demnächst auch nur noch im 4. Gang hoch. Ist ja sehr sinnvoll & zeugt von Männlichkeit. ;)
Es geht hier nicht um Gewicht, Männlichkeit etc. , sondern darum, einen Berg ökonomisch sinnvoll hochzufahren. Was sollen denn diese blöden Bewertungen?

Klassik-Renner
28.02.2006, 11:29
Aber nur mit GA hast du deine "Bergtauglichkeit" nicht erlangt oder ?Schrittweise Steigerung der Streckenschwierigkeit bringt Dich immer weiter vorwärts. Die Strecke sollte immer zum Trainingszustand passen. Leider suchen sich viele Hobby-Fahrer viel zu schwierige Trainingstrecken aus.


Wenn ich so urteilen würde, wie du, dann dürftest du höchstwahrscheinlich die Pässe um Andermatt auch nicht fahren; schlicht und einfach weil ich die Messlatte so legen würde, dass deine Leistung unter der von mir in dem Fall willkürlich angesetzten Minimlleistung bleibt.Es geht hier nicht um willkürliche Zahlen. Meine Grundsätzliche Aussage: Die Strecke sollte zum Trainingszustand passen. Leider suchen sich viele Hobby-Fahrer viel zu schwierige Trainingstrecken aus.


Oberalp und Lukmanier sind ja auch nicht gerade der burner was die Steilheit anbelangt... Die Strecke sollte zum Trainingszustand passen.


willst du allen, die nicht 4 W/kg schaffen, die Berge verbieten? Vielleicht gibt es auch Leute die nicht abnehmen können oder wollen, aber trotzdem gerne duch die Berge fahren?Die Strecke sollte zum Trainingszustand passen. Natürlich kann sich jeder auch eine viel zu schwere Strecke raussuchen. Ob es für ihn sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.


Was sind "Mittelgebirgssteigungen"?
Wo beginnen Hochgebirgssteigungen dann?Da schlage ich eine Orientierung an der Passeinteilung der Tour de France vor.

Mittelgebirge: 2., 3., und 4. Kategorie
Hochgebirge: HC und 1. Kategorie

So würde ich die Kategorie berechnen: Streckenlänge [km] multipliziert mit durchschnittlicher Steigung [%]
Hors Categorie: > 100
1. Kategorie: > 80
2. Kategorie: > 50
3. Kategorie: > 25
4. Kategorie: darunter

pinguin
28.02.2006, 11:30
Du lässt dich hier auf das Niveau eines bekannten Beißers herab, das ist dir klar, oder? :zwaai007:

Niveau? Seit wann reden wir in diesem Forum über Niveau? Wenn einer so arrogant den Großteil der Hobbyfahrer niedermetzelt, dann kann man ruhig mal nieveaulos provozieren...

goflo
28.02.2006, 11:32
Falsch!

In meinem Leben hatte ich zeitweise die 100kg-Marke beim Körpergewicht durchbrochen. Da war an Bergfahren nicht zu denken: Auch leichte Schwarzwald-Steigungen (3 km mit 6%) trieben den Puls an den Anschlag.

Die Lösung in meinem Fall hieß anders als "Kompaktkurbel und 34/29". Vielmehr habe ich mich mit Grundlagentraining in der Rheinebene wieder fit gemacht.

Letztes Jahr habe ich (auf 77 kg erleichtert) mit 39/26 die einschlägigen Alpentouren rund um Andermatt (CH) absolviert (z.B. "Oberalp, Lukmanier, Gotthard", 165 km mit 3.600 Hm)

Körperlicher Zustand und Streckenprofil sollten meines Erachtens zueinander passen. Ich halte es für Quatsch, mangelnde Fitness durch Kompaktkurbeln ausgleichen zu wollen: "Ey Alder, isch hab zwar nix druff, komm abba noch jeden Berg hoch."
******************************************
Zitat Rennradschlag.de:

Oberalp:
als nur mittelschwer einzustufen. Als echte Passstraße kann man eigentlich erst die letzten 6km bezeichnen. Bis dahin bleibt die Steigung zumeist unter der 5% Marke. Die letzten Kilomter haben dafür richtigen hochalpinen Charakter. In einigen Kehren mit bis zu 9% Steigung führt die Strecke auf die aussichtsreiche Passhöhe. Neben mehreren Dreitausendern prägt das Bild vor allem ein See und die am Ufer verlaufende Lawinengalerie, die man im ersten Teil der Abfahrt passiert. Anschließend geht's durch langgezogene Kurven rasant nach Andermatt.


Lukmanier:
42km bergauf oder 1671 Höhenmeter klingen erst einmal gigantisch. Doch da kaum mehr als 7% erreicht werden, macht der durchschnittlich 4% steile Anstieg kaum Schwierigkeiten (außer man hat im Rahmen des Alpenbrevets bereits 4000 Höhenmeter und 170km absolviert und muss dann als vierten Pass den Lukmanier in Angriff nehmen).

**************************************************

Sag einmal, weißt du überhaupt, was richtige Pässe sind?
9 % Abschnitte nutzt man beim Fahren eines richtigen Passes zur Erholung.

Sgt. Hartman
28.02.2006, 11:32
... und auch wenn ich die meisten Steigungen auf dem mittleren Blatt fahren könnte - es bringt mir nichts. Die Drehzahl ist einfach z.T. zu gering, der Krafteinsatz zu hoch.

Im Übrigen werden es einem die Knie auf Dauer danken.

bat2.1
28.02.2006, 11:34
Niveau? Seit wann reden wir in diesem Forum über Niveau? Wenn einer so arrogant den Großteil der Hobbyfahrer niedermetzelt, dann kann man ruhig mal nieveaulos provozieren...
:rolleyes:
Ich meine halt, daß es einige solche Threads immer wieder zum Anlaß nehmen, sich selbst zu produzieren. Irgendwie muß da wohl ein Minderwertigkeitsgefühl oder sowas hinter stehen, denn sonst bräuchten sie doch nicht so überheblich gegenüber 'Kompaktkurbelfahrern' zu werden.

frank71
28.02.2006, 11:35
Was sind "Mittelgebirgssteigungen"?
Wo beginnen Hochgebirgssteigungen dann?

Das weiss er wahrscheinlich selber nicht.


Im Südschwarzwald (= Mittelgebirge) gibt es einige Anstiege, gegen die so mancher Alpenpass alt aussieht. Alleine über die Lage machts also nicht.
Für mich persönlich beginnt die Kategorie "schwerer" Anstiege so bei >800 HM mit >7% Durchschnittssteigung. Als Mittelgebirge zähle ich alles, was max. 400-500 HM hat (z.B viele Steigungen im mittleren Schwarzwald).

Sowas fährt unser Oberschenkelmonster wahrscheinlich noch auf dem grossen Blatt...

:quaeldich

bat2.1
28.02.2006, 11:35
Im Übrigen werden es einem die Knie auf Dauer danken.
Richtig!

Vetta
28.02.2006, 11:37
******************************************
Zitat Rennradschlag.de:

Oberalp:
als nur mittelschwer einzustufen. Als echte Passstraße kann man eigentlich erst die letzten 6km bezeichnen. Bis dahin bleibt die Steigung zumeist unter der 5% Marke. Die letzten Kilomter haben dafür richtigen hochalpinen Charakter. In einigen Kehren mit bis zu 9% Steigung führt die Strecke auf die aussichtsreiche Passhöhe. Neben mehreren Dreitausendern prägt das Bild vor allem ein See und die am Ufer verlaufende Lawinengalerie, die man im ersten Teil der Abfahrt passiert. Anschließend geht's durch langgezogene Kurven rasant nach Andermatt.


Lukmanier:
42km bergauf oder 1671 Höhenmeter klingen erst einmal gigantisch. Doch da kaum mehr als 7% erreicht werden, macht der durchschnittlich 4% steile Anstieg kaum Schwierigkeiten (außer man hat im Rahmen des Alpenbrevets bereits 4000 Höhenmeter und 170km absolviert und muss dann als vierten Pass den Lukmanier in Angriff nehmen).

**************************************************

Sag einmal, weißt du überhaupt, was richtige Pässe sind?
9 % Abschnitte nutzt man beim Fahren eines richtigen Passes zur Erholung.


Die Pässe sind vielleicht nicht "hart", aber bei 1600hm kann man allemal von einem richtigen Pass sprechen ;)

Sgt. Hartman
28.02.2006, 11:38
:rolleyes:
Ich meine halt, daß es einige solche Threads immer wieder zum Anlaß nehmen, sich selbst zu produzieren. Irgendwie muß da wohl ein Minderwertigkeitsgefühl oder sowas hinter stehen, denn sonst bräuchten sie doch nicht so überheblich gegenüber 'Kompaktkurbelfahrern' zu werden.

Who gives a sh*t...
Ich ziehe vor jedem den Hut, der z.B. einen harten Bergmarathon übersteht.
Egal ob mit KK, MTB oder Eisenmöhre aus dem 1. Weltkrieg.
Egal ob mit einem 38er oder 10er Schnitt.

Klassik-Renner
28.02.2006, 11:44
Sag einmal, weißt du überhaupt, was richtige Pässe sind?
9 % Abschnitte nutzt man beim Fahren eines richtigen Passes zur Erholung.Bitte beim Thema bleiben:

1) Habe ich irgendwo behauptet, dass diese Pässe die schwersten Pässe sind? Um Absolutschwierigkeit von Pässen geht es überhaupt nicht. Es geht um die Schwierigkeit einer Strecke in Relation zum körperlichen Zustand. Und da ist die Auswahl einer passenden Strecke allemal sinnvoller als der Kauf einer Kompaktkurbel und dem Bergfahren um jeden Preis.

2) Die Hauptschwierigkeit auf genannter Alpenrunde ist der Gotthard. Wenn Du in Biasca bist, hast Du schon 2 Pässe und 100 km in den Beinen. Du bist auf 300 m über N.N. und musst noch mal 40 km auf den Gotthard hoch (2100 m über N.N.) mit der Kopfsteinpflaster-Straße ganz oben.

goflo
28.02.2006, 11:45
Das weiss er wahrscheinlich selber nicht.


Im Südschwarzwald (= Mittelgebirge) gibt es einige Anstiege, gegen die so mancher Alpenpass alt aussieht. Alleine über die Lage machts also nicht.
Für mich persönlich beginnt die Kategorie "schwerer" Anstiege so bei >800 HM mit >7% Durchschnittssteigung. Als Mittelgebirge zähle ich alles, was max. 400-500 HM hat (z.B viele Steigungen im mittleren Schwarzwald).

Sowas fährt unser Oberschenkelmonster wahrscheinlich noch auf dem grossen Blatt...

:quaeldich


Ich gönne ihm das auch - fahren wie ein junger Gott soll er meinetwegen, nur zu sagen, dass die Profis, die beim Giro 3-fach gekurbelt haben, sich ein zu ihnen passendes Terrain suchen und dem Giro fern bleiben sollten, finde ich etwas übertrieben. Und wenn ein 1000 km Hobbyfahrer die Berge liebt und Spaß daran hat mit einer 30-34-Untersetzung dort hoch zu kurbeln, dann ist das auch vollkommen in Ordnung.
Hat eigentlich irgend jemand den Fragesteller nach seiner Leistungsfähigkeit gefragt, bevor er ihm geschrieben hat, welche Übersetzung er benötigt?

frank71
28.02.2006, 11:46
Im Übrigen werden es einem die Knie auf Dauer danken.

...vor allem, wenn sie eh schon vorgeschädigt sind (so wie meine). Wenn es keine Dreifach/Kompakt-kurbeln gäbe, könnte ich Berge fahren vergessen... :heulend: :heulend:

So fahre ich den Ötztaler und habe keine Probleme mit den Kniegelenken...

Natürlich werde ich so nie zum echten "Klassik-Renner" :(

:hmm:

Drauf geschissen! :D :D

goflo
28.02.2006, 11:49
Bitte beim Thema bleiben:

1) Habe ich irgendwo behauptet, dass diese Pässe die schwersten Pässe sind? Um Absolutschwierigkeit von Pässen geht es überhaupt nicht. Es geht um die Schwierigkeit einer Strecke in Relation zum körperlichen Zustand. Und da ist die Auswahl einer passenden Strecke allemal sinnvoller als der Kauf einer Kompaktkurbel und dem Bergfahren um jeden Preis.

2) Die Hauptschwierigkeit auf genannter Alpenrunde ist der Gotthard. Wenn Du in Biasca bist, hast Du schon 2 Pässe und 100 km in den Beinen. Du bist auf 300 m über N.N. und musst noch mal 40 km auf den Gotthard hoch (2100 m über N.N.) mit der Kopfsteinpflaster-Straße ganz oben.


Ja ja, auf 40 km 1800 Hm - das ist ein Witz für einen Bergfahrer.
Und warum ist die Auswahl einer passenden Strecke sinnvoller, als die Anpassung der Übersetzung?
Wer bestimmt bei einem Spaß-Hobby, was "sinnvoll" ist? Ich finde es sinnvoll, zu fahren was man mag, mit der Übersetzung, die man gerne hat, wo immer man mag. Wenn man es dann immer noch nicht schafft, dann könnte die Wahl eines anderen Terrains helfen - oder vielleicht ein MTB:)

CAADweazle
28.02.2006, 11:57
Ich wills mal mit nem Laufmarathon vergleichen...

Vor 20 Jahren hat man sich an die 42,195 km nicht rangetraut, wenn man nicht unter 3 Stunden laufen konnte.
Dann kam die Zeit der großen Laufbewegung und des Freizeitläufers Traum war unter 4 Stunden.
Mittlerweile ist bei den Stadtmarathons das Ziel bis zu 6 Stunden offen.

Wer will den langsamen Läufern das recht absprechen, einen Marathon zu laufen und zu erleben.

Und so sehe ichs mit dem Bergfahren.

Gruß
Harald
(der auch nur ne Marathonzeit von 3:49 hat)

Klassik-Renner
28.02.2006, 12:02
Ja ja, auf 40 km 1800 Hm - das ist ein Witz für einen Bergfahrer.Wenn Du das sagst, dann wird es stimmen. Aus Deinen Worten klingt für mich allerdings eine gewisse Unkenntnis der Strecke. Kannst Dir die Runde im Sommer mal selbst genehmigen. Mit der richtigen Übersetzung kurbelst Du ja alles ganz locker runter...


Und warum ist die Auswahl einer passenden Strecke sinnvoller, als die Anpassung der Übersetzung?
Wer bestimmt bei einem Spaß-Hobby, was "sinnvoll" ist? Ich finde es sinnvoll, zu fahren was man mag, mit der Übersetzung, die man gerne hat, wo immer man mag. Wenn man es dann immer noch nicht schafft, dann könnte die Wahl eines anderen Terrains helfen - oder vielleicht ein MTB:) Im "Fitness, Medizin & Training"-Forum beschäftigen sich unzählige Threads mit dem Thema: "Wie trainiert man sinnvoll?" (sinnvoll = maximale Leistung bei minimalem Zeiteinsatz)

In der Praxis stellt man immer wieder fest, dass die meisten Hobbyfahrer zu intensiv trainieren. Lies dort nach, wie oft bei einer Leistungsdiagnostik herauskommt, dass es den Fahrern an Grundlagenausdauer fehlt (dies passiert auch Lizenzfahrern).

Langsameres Training auf leichteren Strecken (dafür länger) wäre für viele Leute besser geeignet. Leider gilt solches Training als uncool. Cool ist nur, wer die Berge hochfährt - Eure Reaktionen zeigen es deutlich.

goflo
28.02.2006, 12:08
Langsameres Training auf leichteren Strecken (dafür länger) wäre für viele Leute besser geeignet. Leider gilt solches Training als uncool. Cool ist nur, wer die Berge hochfährt - Eure Reaktionen zeigen es deutlich.

Ich gebe dir recht, ein solches Training ist nicht uncool, sondern sehr empfehlenswert.
Dass unsere (wer immer wir sein mögen) Reaktionen zeigen, dass GA-Fahrten uncool sind, stimmt also nicht.

rider
28.02.2006, 12:11
Die Strecke sollte zum Trainingszustand passen.Auch wenn du das noch 100mal wie ein Mantra vor dich hinbetest: Es soll alles zu einander passen. Wenn die Übersetzung entsprechend klein gewählt wird, dann passen eben auch steilere und längere Berge zu einem bescheideneren Trainingszustand.

Im übrigen ist deine Einteilung völlig willkürlich. Wieso nimmst du 39/26? Vor 20 Jahren fuhr eigentlich jeder Hobbyist mit einem 42-Blatt (die Profis seltsamerweise übrigens mit einem 41er). Und einen 26er haben wir als reinen Rentnergang abgetan. Ich selber empfand 42/22 als die ideale Minimalübersetzung für mein Training.

Die Zeiten haben geändert. Heute fahren selbst Profis im Training kleinere Minimalübersetzungen als ich damals. Aber die Ps kommen ja auch nicht draus! Man sollte sie darauf hinweisen, für sie passende Strecken zu wählen. *fg*

Haddingur
28.02.2006, 12:13
Oh...Gott, was habe ich da wieder ausgelöst :sorry2:

Zu meiner Leistungsfähigkeit muss ich sagen das ich ca. 8000km im Jahr am Rad sitze Bike und RR gemischt. Ich wohne im Salzburger Land und da sind die Durchschnittssteigungen so um 6-7% aber auch Rampen bis zu 20%!
Mittlerweilen habe ich mir die CC-Kurbel von Shimano bestellt, gab´s zum Sonderpreis :-)
Mal sehen wie ich damit zurechtkomme. Mit dem Bike fahre ich alles ab (Glockner, Obertauern..etc), wollte das auch mal mit dem RR machen.

Grüße

Klassik-Renner
28.02.2006, 12:15
Ich gebe dir recht, ein solches Training ist nicht uncool, sondern sehr empfehlenswert.
Dass unsere (wer immer wir sein mögen) Reaktionen zeigen, dass GA-Fahrten uncool sind, stimmt also nicht.Wage es, bei der Ausfahrt Deines Radclubs eine langsamere Gangart vorzuschlagen. Obwohl die meisten anderen auch im oberen GA2-Bereich herumeiern (mit zwischenzeitlichen EB-Einlagen, wenn sie vorne fahren), wirst Du sofort verächtliche Blicke ernten: "Junge, bist Du noch ganz bei Trost?"

bat2.1
28.02.2006, 12:16
Oh...Gott, was habe ich da wieder ausgelöst :sorry2:

Zu meiner Leistungsfähigkeit muss ich sagen das ich ca. 8000km im Jahr am Rad sitze Bike und RR gemischt. Ich wohne im Salzburger Land und da sind die Durchschnittssteigungen so um 6-7% aber auch Rampen bis zu 20%!
Mittlerweilen habe ich mir die CC-Kurbel von Shimano bestellt, gab´s zum Sonderpreis :-)
Mal sehen wie ich damit zurechtkomme. Mit dem Bike fahre ich alles ab (Glockner, Obertauern..etc), wollte das auch mal mit dem RR machen.

Grüße
Endlich wieder :ontopic:
:biggthump
PS: Vielleicht sollten die Hardcorebiker sich mal mit den Weicheiern treffen und gemeinsam die Region um Aachen erfahren. Schaumer mal, was dann am Berg so gebacken ist. Wie wärs?? Ist ernst gemeint. :)

bat2.1
28.02.2006, 12:18
Wage es, bei der Ausfahrt Deines Radclubs eine langsamere Gangart vorzuschlagen. Obwohl die meisten anderen auch im oberen GA2-Bereich herumeiern (mit zwischenzeitlichen EB-Einlagen, wenn sie vorne fahren), wirst Du sofort verächtliche Blicke ernten: "Junge, bist Du noch ganz bei Trost?"
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Nur keine Schwächen zeigen, auch wenns Schwachsinn ist, ständig GA2 zu fahren. War bei meinem ehemaligen Verein (C-Kl.) auch so. Hauptsache volle Möhre.

pinguin
28.02.2006, 12:19
Wage es, bei der Ausfahrt Deines Radclubs eine langsamere Gangart vorzuschlagen. Obwohl die meisten anderen auch im oberen GA2-Bereich herumeiern (mit zwischenzeitlichen EB-Einlagen, wenn sie vorne fahren), wirst Du sofort verächtliche Blicke ernten: "Junge, bist Du noch ganz bei Trost?"

Durch GA-Gurkerei alleine kommste trotzdem keinen Pass anständig hoch. Es bracuht auch mal einen ordentlichen Reiz in den Haxen...

rider
28.02.2006, 12:19
Ich gebe dir recht, ein solches Training ist nicht uncool, sondern sehr empfehlenswert.
Dass unsere (wer immer wir sein mögen) Reaktionen zeigen, dass GA-Fahrten uncool sind, stimmt also nicht.
Gerade für GA im welligen Gelände (nicht jeder will ständig dem Rhein oder Zürichsee entlang fahren) sind kleine Gänge sinnvoll. Und vielleicht will ich trotz GA-Training mal auf einen Hoger fahren; einfach, weil mir die Aussicht gefällt oder die Strecke grundsätzlich schöner ist. Und da würden mir eben gerade im GA-Training die kleinen Gänge zu gute kommen. Wenn ich bereit bin "par force" zu fahren, kann ich auch den Starrläufer nehmen. Da brauche ich dann aber auch kein 39er Blatt und schon gar nicht 39/26. ;)

Klassik-Renner
28.02.2006, 12:27
Im übrigen ist deine Einteilung völlig willkürlich. Wieso nimmst du 39/26? In meinem Eingangspositing bezog ich mich auf 39/27. Dies ist die kleinstmögliche Übersetzung im Shimano-Standardbaukasten mit 2-fach-Kettenblatt und kurzem Schaltwerk.

Wähle ich andere Kassetten mit größeren Ritzeln, habe ich größere Übersetzungssprüge in der Mitte, die das Fahren auf normalen Strecken unkomfortabel macht (so würde ich z.B. nicht auf den 18er verzichten wollen)

goflo
28.02.2006, 12:27
Gerade für GA im welligen Gelände (nicht jeder will ständig dem Rhein oder Zürichsee entlang fahren) sind kleine Gänge sinnvoll. Und vielleicht will ich trotz GA-Training mal auf einen Hoger fahren; einfach, weil mir die Aussicht gefällt oder die Strecke grundsätzlich schöner ist. Und da würden mir eben gerade im GA-Training die kleinen Gänge zu gute kommen. Wenn ich bereit bin "par force" zu fahren, kann ich auch den Starrläufer nehmen. Da brauche ich dann aber auch kein 39er Blatt und schon gar nicht 39/26. ;)

Genau!

ritzeldompteur
28.02.2006, 12:27
Im "Fitness, Medizin & Training"-Forum beschäftigen sich unzählige Threads mit dem Thema: "Wie trainiert man sinnvoll?" (sinnvoll = maximale Leistung bei minimalem Zeiteinsatz)

In der Praxis stellt man immer wieder fest, dass die meisten Hobbyfahrer zu intensiv trainieren. Lies dort nach, wie oft bei einer Leistungsdiagnostik herauskommt, dass es den Fahrern an Grundlagenausdauer fehlt (dies passiert auch Lizenzfahrern).

Langsameres Training auf leichteren Strecken (dafür länger) wäre für viele Leute besser geeignet. Leider gilt solches Training als uncool. Cool ist nur, wer die Berge hochfährt - Eure Reaktionen zeigen es deutlich.


hast du eigentlich mal darüber nachgedacht, daß es auch leute gibt, die nicht "trainieren" in deinem sinne da, sondern nur aus spaß an der freude fahren?
also v.a. hobbyfahrer sind?
nicht ein jeder interessiert sich für GA, GA2, EB und den ganzen schrott.

es gefällt halt nicht jedem, stumpfsinnig zig km im flachen langsam abzustrampeln, nur um einen berg fahren zu dürfen/können/wollen/etc.

und da gehts nicht um cool/uncool, sondern einfach darum, daß nicht vllt jeder 90% seiner freizeit aufm rad verbringen will, um dadurch die "erlaubnis" fürs bergauffahren zu ergattern.

also soll man wohl auch mit ein paar wenigen tausend km nen paß fahren dürfen.

du denkst imho einfach viel zu sehr in diesem "trainings"-denken ... radfahren = training ... training für was?
nicht jeder macht ne leistungsdiagnose ... warum auch?
die leute fahren aus spaß, und den kann man auch mit 3fach/KK und geringeren geschwindigkeiten haben.

irgendwie hast du so ein leichtes scheuklappen-denken, du siehst nur deine richtung (-> training streng nach plan), willst aber keine anderen einstellungen akzeptieren, und das kommt hier verdammt arrogant rüber!


nen guten satz hier finde ich den von goflo:


Und warum ist die Auswahl einer passenden Strecke sinnvoller, als die Anpassung der Übersetzung?


das sagt doch alles aus, find ich.

principia1
28.02.2006, 12:31
hast du eigentlich mal darüber nachgedacht, daß es auch leute gibt, die nicht "trainieren" in deinem sinne da, sondern nur aus spaß an der freude fahren?
also v.a. hobbyfahrer sind?
nicht ein jeder interessiert sich für GA, GA2, EB und den ganzen schrott.

es gefällt halt nicht jedem, stumpfsinnig zig km im flachen langsam abzustrampeln, nur um einen berg fahren zu dürfen/können/wollen/etc.

und da gehts nicht um cool/uncool, sondern einfach darum, daß nicht vllt jeder 90% seiner freizeit aufm rad verbringen will, um dadurch die "erlaubnis" fürs bergauffahren zu ergattern.

also soll man wohl auch mit ein paar wenigen tausend km nen paß fahren dürfen.

du denkst imho einfach viel zu sehr in diesem "trainings"-denken ... radfahren = training ... training für was?
nicht jeder macht ne leistungsdiagnose ... warum auch?
die leute fahren aus spaß, und den kann man auch mit 3fach/KK und geringeren geschwindigkeiten haben.

irgendwie hast du so ein leichtes scheuklappen-denken, du siehst nur deine richtung (-> training streng nach plan), willst aber keine anderen einstellungen akzeptieren, und das kommt hier verdammt arrogant rüber!


nen guten satz hier finde ich den von goflo:


das sagt doch alles aus, find ich.

das haste schön gesagt, gut so.

principia1
28.02.2006, 12:33
ach nochwas, ich such ein 27+29 shimano ritzel. im shimano sortiment gibts das ja nicht.weis jemand wo man diese ritzel einzeln beziehen kann ?

asimon
28.02.2006, 12:34
In was für Bergen wohnt Ihr, dass Ihr solche Übersetzungen braucht?

Meine Meinung: Wer mit 39/27 keine Mittelgebirgssteigung hochkommt, sollte sich mit dem Rad von den Bergen fernhalten. 5.000 Grundlagen-Kilometer in gemäßigtem Terrain erscheinen mir für Leute mit Puddingbeinen sinnvoller als eine Bergtour um jeden Preis.

In vielen Fällen komme ich auch mit dieser Übersetzung zurecht( fahre viel im Odenwald ), ich schalte ja auch nicht bei der nächsten 5%-Steigung auf 34/29, nur wie sieht's z.B. bei einem radmarathon über 250 Km und 4 - 5000 Hm aus? Drückst Du da auch alle Steigungen so locker mit der Standardübersetzung weg?
Wer im Übrigen welche Übersetzung zu welchem Zweck einsetzt bleibt jedem selbst überlassen, solche Kommentare von Dir helfen wirklich keinem weiter. Hier hat jemand um Tipps gebeten, seine Übersetzung seinen Gegebenheiten anzupassen und ich habe ihm lediglich eine Empfehlung gegeben.
Mit dieser Ausstattung komme ich persönlich sehr gut zurecht, das hat mit mangelnder Fitness gar nix zu tun( habe mir sagen lassen, dass ich nicht der schlechteste am Berg bin ), nur kann ich jetzt wesentlich ökonomischer fahren. Bin ausserdem vorbelastet, was die Knie angeht, durch jahrelangen Kampfsport, und ich möchte mirnciht in 5 oder 10 jahren von meinem Arzt erzählen lassen, dass ich jetzt besser auf Golf umsteigen sollte.

@joseluis

Ich habe das 16er rausgenommen, dafür ein neues 12er-Abschlussritzel und ein neues 13er, der Abschlussring ist der Gleiche geblieben. Den Umwerfer habe ich ersetzt durch den für die Kompaktkurbel.

Gruss


Attila

rider
28.02.2006, 16:10
In meinem Eingangspositing bezog ich mich auf 39/27. Dies ist die kleinstmögliche Übersetzung im Shimano-Standardbaukasten mit 2-fach-Kettenblatt und kurzem Schaltwerk. Jetzt nicht mehr - get over it. Seit diesem Winter kann mit Shimano auch problemlos 34/27 und de facto auch 34/32 gekettet werden.

Und wenn man nicht auf Shimano fixiert ist (wieso sollte man das sein?), dann waren schon immer beliebige Übersetzungen möglich. Ich bleibe dabei: deine als natürlich empfundene Untergrenze "39/27" ist völlig willkürlich. Wenn schon wählen wir doch richtige Rennfahrerübersetzungen und einigen uns auf 39/23. Dann hört's bei vielen von uns schon bei mittleren Bergen auf, jedenfalls wenn noch eine vernünftige Tretfrequenz von wenigstens 75/min getreten werden soll.


Wähle ich andere Kassetten mit größeren Ritzeln, habe ich größere Übersetzungssprüge in der Mitte, die das Fahren auf normalen Strecken unkomfortabel macht (so würde ich z.B. nicht auf den 18er verzichten wollen)Dazu habe ich mich schon mehrfach geäussert. Zusammengefasst:

Wer ein 32er zum rauf fahren braucht, der braucht keine super grossen Gänge zum runter fahren. Im übrigen ist die Wahl oder Zusammenstellung eines Fahrrades immer ein Kompromis. Und wie jemand diesen Kompromis für sich selber wählt, ist nicht unbedingt meine Sache, auch wenn ich es selber anders machen würde. Und ja: ich trainiere ja auch regelmässig, so dass ich selber die meisten Alpenpässe mit 39/27 gut hochkomme. Aber ich habe mir trotzdem am neusten Bock ein 34er Blatt hinmachen lassen - ich bin ja nicht gezwungen, mit 34/27 zu fahren; ich kann mir ja auch eine 11-23-Kassette beschaffen (zusammen mit dem 46er-Blatt).
Wer über eine minimale Trittfrequenzvariabilität verfügt, dem fehlt zwischen dem 17er und 19er natürlich kein 18er. Vom 17er zum 18er ist der Sprung lediglich knappe 6 % und ist damit ohne direkten Vergleich nicht oder nur ganz schwach wahrnehmbar (über die Muskulatur sind normalerweise Unterschiede < 6 oder 7 % nicht wahrnehmbar).

frank71
28.02.2006, 16:32
... Seit diesem Winter kann mit Shimano auch problemlos 34/27 und de facto auch 34/32 gekettet werden. ...


Weisst du, ob es auch für 10fach Gruppen von irgendwelchen Herstellern übergrosse Ritzel (30, 32 etc.) gibt? MTB-Gruppen sind ja nicht verfügbar.

(hattte die Frage gestern schon mal gepostet, ist aber in dem Zeitwirwarr untergegangen... :heulend:)

rider
28.02.2006, 16:40
Weisst du, ob es auch für 10fach Gruppen von irgendwelchen Herstellern übergrosse Ritzel (30, 32 etc.) gibt? MTB-Gruppen sind ja nicht verfügbar.

(hattte die Frage gestern schon mal gepostet, ist aber in dem Zeitwirwarr untergegangen... :heulend:)
Naja, da würde ich mir halt selber was zusammenstellen (alte MTB-Kränze plündern) oder bei RDP eine Marchisio-Kassette bestellen. Die Marchisio-Kränze gehen zwar IIRC nur bis 30 Zähne und schalten wohl etwas schlechter, als die von Shimano. Aber 30 sollten reichen und im übrigen gilt, was ich schon oben geschrieben habe: Fahrräder stellen immer einen Kompromis dar. Wenn ich ein 30er oder 32er bräuchte, dann wären mir die 3 oder 5 Zähne gegenüber dem 27er mehr wert, als ein bisschen Schaltkomfort.

Klassik-Renner
28.02.2006, 17:23
In vielen Fällen komme ich auch mit dieser Übersetzung zurecht( fahre viel im Odenwald ), ich schalte ja auch nicht bei der nächsten 5%-Steigung auf 34/29, nur wie sieht's z.B. bei einem radmarathon über 250 Km und 4 - 5000 Hm aus? Drückst Du da auch alle Steigungen so locker mit der Standardübersetzung weg?Der Odenwald ist ja relativ leicht zu befahren. Von Schriesheim nach Wilhelmsfeld oder von HD auf den Königstuhl sind da ja schon die härtesten Strecken in Deiner Gegend. Dafür braucht man keine 39/27. Und wer's braucht, sollte lieber erst zwischen Ketsch und Philippsburg an den Grundlagen arbeiten.

Und für den 250 km Radmarathon gilt ebenfalls das, was ich die ganze Zeit sage: Sowas sollte man besser nur fahren, wenn man entsprechend trainiert hat. Was hat man davon, sich sowas anzutun, obwohl man leichterer Strecke besser aufgehoben wäre? Ich bedauere immer die Radler, die einen völlig fertigen Kameraden über die Distanz schieben müssen, nur weil sich der Gute überschätzt hat.

Vetta
28.02.2006, 17:28
Und für den 250 km Radmarathon gilt ebenfalls das, was ich die ganze Zeit sage: Sowas sollte man besser nur fahren, wenn man entsprechend trainiert hat. Was hat man davon, sich sowas anzutun, obwohl man leichterer Strecke besser aufgehoben wäre? Ich bedauere immer die Radler, die einen völlig fertigen Kameraden über die Distanz schieben müssen, nur weil sich der Gute überschätzt hat.

Aber schaumal:

Du fährst das mit deiner Standart-ÜS mit ner flüssigen TF. Der "schlecht Vorbereitete" fährt mit 34/26 ebenfalls nen flüssigen Tritt. Im Endeffekt ist er im Schnitt ein paar km/h langsamer, hat aber den selben Spaß gehabt.

Wieso sollte er auf den Marathon verzichten?

Es gibt - Dank KK und Dreifach - keinen Grund!

:6bike2:

joseluis
28.02.2006, 17:35
...
Und für den 250 km Radmarathon gilt ebenfalls das, was ich die ganze Zeit sage: Sowas sollte man besser nur fahren, wenn man entsprechend trainiert hat. Was hat man davon, sich sowas anzutun, obwohl man leichterer Strecke besser aufgehoben wäre? Ich bedauere immer die Radler, die einen völlig fertigen Kameraden über die Distanz schieben müssen, nur weil sich der Gute überschätzt hat.

Ist das DEIN Problem ? Fahr Du doch Deinen Streifen runter und laß die Anderen machen, was sie wollen. Dir erzählt ja auch keiner, wie Du fahren sollst. Ihr Geld verdienen tun weder die Luschen noch Du mit dem Radeln, also was soll´s.

Klassik-Renner
28.02.2006, 17:52
Du fährst das mit deiner Standart-ÜS mit ner flüssigen TF. Der "schlecht Vorbereitete" fährt mit 34/26 ebenfalls nen flüssigen Tritt. Im Endeffekt ist er im Schnitt ein paar km/h langsamer, hat aber den selben Spaß gehabt.

Wieso sollte er auf den Marathon verzichten?In der Theorie stimme ich dieser Aussage zu.

In der Praxis zeigt sich, dass sich viele Leute überlasten. Bei Lizenzfahrern äußert sich dies in zu schnellem Training, bei Hobbyfahrern in zu langen, zu schweren Strecken.

In der Gleichung "Körperliche Belastung = Intensität * Zeit" wäre viele Leute aus meiner Sicht besser beraten, kleinere Werte anzustreben.

Prince2003
28.02.2006, 19:13
Ich persönlich halte nichts von 'quälen am Berg' im Sinne von 'ich trete den 39/21 bei 12% Steigung', wenn dadurch die Frequenz bei 60 liegt & nur weil es vermeintlich cooler etc. aussieht.


:quaeldich Wer das schafft, fährt 14,2 km/h, und das bei 12% über eine längere Strecke. Das möchte ich von einem Hobbyfahrer erst mal sehen.
Und wer glaubt, mit einer Kompaktkurbel bei solchen Steigungen eine 80er-Trittfrequenz fahren zu können, selbst mit einer Extremübersetzung von 34/29 bedeutet das 12 km/h. Ich denke, dass dies für normale Hobbyfahrer nicht im Bereich des Möglichen liegt.
Testet einfach mal den Ritzelrechner:
http://www.j-berkemeier.de/Ritzelrechner.html


mein Rad
http://www.tourgalerie.de/gallery/displayimage.php?pos=-877

Klassik-Renner
28.02.2006, 20:03
Ich persönlich halte nichts von 'quälen am Berg' im Sinne von 'ich trete den 39/21 bei 12% Steigung', wenn dadurch die Frequenz bei 60 liegt & nur weil es vermeintlich cooler etc. aussieht.

Und wer glaubt, mit einer Kompaktkurbel bei solchen Steigungen eine 80er-Trittfrequenz fahren zu können, selbst mit einer Extremübersetzung von 34/29 bedeutet das 12 km/h. Ich denke, dass dies für normale Hobbyfahrer nicht im Bereich des Möglichen liegt.Ist ja quasi die ganze Zeit meine Rede:

Kompaktkurbeln und kuchentellergroße Ritzel sind für Hobbyfahrer keine Lösung. Die meisten wären mit großräumigem Umfahren extremer Steigungen und vernünftigem Grundlagen-Training besser aufgehoben.

Stattdessen fahren sich in der Praxis viele Hobbyfahrer als Höhenmeter-Fresser lieber einen in den Schuh. :heulend: :heulend: :heulend: Ist ja auch geil, montags im Büro anzugeben, welche Touren man sonntags weggesägt hat. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

pinguin
28.02.2006, 20:25
Ist ja quasi die ganze Zeit meine Rede:

Kompaktkurbeln und kuchentellergroße Ritzel sind für Hobbyfahrer keine Lösung. Die meisten wären mit großräumigem Umfahren extremer Steigungen und vernünftigem Grundlagen-Training besser aufgehoben.

Stattdessen fahren sich in der Praxis viele Hobbyfahrer als Höhenmeter-Fresser lieber einen in den Schuh. :heulend: :heulend: :heulend: Ist ja auch geil, montags im Büro anzugeben, welche Touren man sonntags weggesägt hat. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

Siehst du das nur beim Radsport so verbissen oder auch beim Laufen? Deinem Avatartitel entnehme ich, dass du wohl ein paar km im Jahr Waldlauf oder sowas in der Art machst. Soll also jemand, der einen Halbmarathon mit hängen und würgen übersteht nach deiner Fasson lieber Nordic Walking an der Nordseeküste machen oder wie?

Ich selbst war vergangenen Herbst das erste Mal richtig in den Schweizer Bergen. 215 km und 4600 oder 4800 hm auf einem Rutsch. Den Bericht dazu findest du, wenn du auf mein "p." unten klickst... Ich will dich damit nicht langweilen, aber mich nervt es tierisch an, dass du einer Vielzahl von Radfahrern ein gigantisches Naturerlebnis vorenthalten willst, blos weil es nicht in das althergebrachte Schema von Traditionsübersetzungen passt.

Vorsicht und Umsicht wäre in den Alpen eher im Bereich Wetter und Strassenverhältnisse angebracht. Da können Frischlinge und Unerfahrene noch eine Menge von den alten Bergfexen lernen.

Aber nicht, wie man ein Getriebe abstuft. Das muss jeder selber rausfinden. Wer sich damit vertut, der zahlt geringes Lehrgeld aber gefährdet i.d.R. sein Leben nicht dadurch.

Und da die Berge nunmal so steil und anstrengend sind, wie sie sind, muss der Radfahrer sich anpassen und nicht der Radfahrer da fahren, wo er ohne einfach machbare technische Anpassung zurecht kommt - nur damit ja kein Dogma verletzt wird.

Vetta
28.02.2006, 20:53
Ist ja quasi die ganze Zeit meine Rede:

Kompaktkurbeln und kuchentellergroße Ritzel sind für Hobbyfahrer keine Lösung. Die meisten wären mit großräumigem Umfahren extremer Steigungen und vernünftigem Grundlagen-Training besser aufgehoben.

Stattdessen fahren sich in der Praxis viele Hobbyfahrer als Höhenmeter-Fresser lieber einen in den Schuh. :heulend: :heulend: :heulend: Ist ja auch geil, montags im Büro anzugeben, welche Touren man sonntags weggesägt hat. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

Was sagst du dann zu Ulle? Der fährt auch ne 60er TF. Sollte der deiner Meinung nach auch erstmal ein paar mehr GA Einheiten in der Champagne fahren? :rolleyes:

Letztes Jahr bin ich mit extrem wenig Vorbereitung (~500km) 10 Tage Pässefahren gewesen. Die Tagestouren waren bis 160km und 3000hm.

Was soll ich sagen - ich habs genossen!
Mit ein paar KM mehr in den Beinen wär ich halt schneller gewesen, aber :whogives:

@Pingu
toller Bericht von deiner Tour :gut:

Klassik-Renner
28.02.2006, 21:55
Was sagst du dann zu Ulle? Der fährt auch ne 60er TF. Sollte der deiner Meinung nach auch erstmal ein paar mehr GA Einheiten in der Champagne fahren? :rolleyes: Hab ich irgendwo geschrieben, dass eine 60 Trittfrequenz schlecht sei? Ich habe geäußert, dass sich Leute mit fehlender Fitness lieber von den Bergen fernhalten sollten als Kompaktkurbel und Kuchenteller-Ritzel zu installieren. Wer fit genug ist, soll m.E. auch eine 40er TF fahren, wenn es ihm gefällt.


Letztes Jahr bin ich mit extrem wenig Vorbereitung (~500km) 10 Tage Pässefahren gewesen. Die Tagestouren waren bis 160km und 3000hm.

Was soll ich sagen - ich habs genossen!
Mit ein paar KM mehr in den Beinen wär ich halt schneller gewesen, aber :whogives: Dein Genuss sei Dir gegönnt. Ich bezweifle aber, dass sich die Genuss-Aussage auf den Standard-"Ich-hab-nix-druff-aber-ne-Kompaktkurbel-Hallo-Berge-ich-komme"-Radler übertragen lässt.

Klassik-Renner
28.02.2006, 22:09
Soll also jemand, der einen Halbmarathon mit hängen und würgen übersteht nach deiner Fasson lieber Nordic Walking an der Nordseeküste machen oder wie?Genau. Viele Leute, die sich über einen Marathon quälen, wären lieber kürzere Strecken gelaufen.

Der Bericht von Deiner Alpentour ist spitze! Man kann sich ausmalen, wie Du gelitten hast. :Applaus:

Pinguin auf seiner Website (http://pinguin.blogg.de/eintrag.php?id=6): Das 2006er Vorhaben, Oberalp, Furka, Nufenen, Gotthard, Susten, Grimsel, wieder Furka und nochmal Oberalp von Disentis aus an einem Tag zu bewältigen, ist somit in greifbarere Nähe gerückt. Das ist zu schaffen.

Diese Tour zu schaffen, wäre sensationell - egal auf welchem Fahrrad! Respekt! Und die besten Wünsche, dass Du erfolgreich sein wirst! :quaeldich

bat2.1
28.02.2006, 23:16
Genau. Viele Leute, die sich über einen Marathon quälen, wären lieber kürzere Strecken gelaufen.


Laß doch jeden, wie er will. Darum gings doch eingangs überhaupt auch gar nicht.

HeikoP
28.02.2006, 23:26
Falsch!

Die Lösung in meinem Fall hieß anders als "Kompaktkurbel und 34/29". Vielmehr habe ich mich mit Grundlagentraining in der Rheinebene wieder fit gemacht.

Letztes Jahr habe ich (auf 77 kg erleichtert) mit 39/26 die einschlägigen Alpentouren rund um Andermatt (CH) absolviert (z.B. "Oberalp, Lukmanier, Gotthard", 165 km mit 3.600 Hm)

Körperlicher Zustand und Streckenprofil sollten meines Erachtens zueinander passen. Ich halte es für Quatsch, mangelnde Fitness durch Kompaktkurbeln ausgleichen zu wollen: "Ey Alder, isch hab zwar nix druff, komm abba noch jeden Berg hoch."

gut gebrüllt, Löwe :4bicycle:

aber vielleicht schonmal dran gedacht, daß es einigen Leuten lediglich spaß macht, Berge zu fahren, selbst wenn es nicht für 4W/kg reichen sollte :confused: ....nach einer Woche Schweiz mit 15000 Hm war ich beispielsweise ganz froh, 39-32 gekettet zu haben.

Und ich bin gespannt, was die Profis am 27.Mai gekettet haben werden, wenn es beim Giro über Mortirolo und Gavia geht. Fahr doch zum gucken hin. Dann kannst du sie ja wegen ihrer 28-er Pizzateller und Kompaktkurbeln auslachen :ä


Heiko

DerBergschreck
01.03.2006, 08:43
Hallo!

Habe eine 2005 Ultegra und schinde mich am Berg mit 53/39 und 12-25 schon ziemlich. Wo ich wohne ist es fast nur bergig, da sind flache Strecken die Ausnahme. Bin am überlegen mir die Shimano Compcatkurbel zu kaufen, oder würde es genügen auf 12-27 umzurüsten??? Hat da wer Erfahrung, bringt das schon die gewünschte Erleichterung?? Bitte keine pro und contra Compactkurbel diskussion oder Fitnesstips, Danke! :)

Ich antworte einfach 'mal direkt auf Deinen Ursprungsbeitrag ohne die anderen Beiträge zu lesen, da ich vermute, daß da wieder eine Menge Dogmen und Selbstinszenierungen dabei sind.

Im Moment sind Deine beiden gößten Gänge 39/23 und 39/25 - die Differenz dazwischen sind 9% - nur damit Du ein Gefühl dafür bekommst.

Hier das Ganze mal in Zahlen:

39/25 = 1,56 (das ist Dein jetziger kleinster Gang)
39/27 = 1,44 (das sind 8% weniger, also etwa 1 Gang weniger)
34/25 = 1,36 (das sind 15% weniger, also etwa 2 Gänge weniger)
34/27 = 1,26 (das sind 24% weniger, also etwa 3 Gänge weniger)
30/27 = 1,11 (das sind 41% weniger, also etwa 5 Gänge weniger)

Ich vermute 'mal, daß Du mindestens Kompakt und hinten einen 27er brauchst um überhaupt etwas zu merken. Das Problem ist: wenn das nicht reicht, wird die Umrüstung auf Dreifach relativ teuer :-(

Ergebnis: Du wirst es ausprobieren müssen. Denn keiner kann die optimale Übersetzung für Dich aussuchen - das kannst nur Du selbst.

rider
01.03.2006, 08:52
Ich vermute 'mal, daß Du mindestens Kompakt und hinten einen 27er brauchst um überhaupt etwas zu merken. Das Problem ist: wenn das nicht reicht, wird die Umrüstung auf Dreifach relativ teuer :-(An sich gibt's ja noch die Möglichkeit, kleinere Kettenblätter, als 34 zu benutzen. Von TA (?) gibt's ja noch die Carmina-Kurbeln, bei denen der Stern austauschbar ist. Und mit einem Stern mit 94er-Locherkreis können IIRC sogar Kettenblättchen bis 29 Zähne eingesetzt werden. Und ich bleibe dabei: wer ein 29er Kettenblatt benötigt, kann den Kompromis eingehen und auf die Gänge verzichten, die bis kurzem nicht mal die Profis fuhren. Also wird auch 42/12 oder ähnlich als grösster Gang reichen und dann kann so was, wie
42,29 / 12-27 benutzt werden. Der Umbau beschränkt sich vermutlich auf die nicht ganz günstige Carmina-Kurbel und ein passendes Innenlager. Damit eröffnen sich auch Freitzeitfahrern mit wenig Vorbereitung wenigstens gewisse Hochgebirgspässe, ohne dass das zu einem fürchterlichen Gemurkse wird. Der selbsternannte klassische Renner kann mir in dieser Frage übrigens den Buckel runter rutschen. Mit 29/27 oder einer ähnlichen Übersetzung wird die Überquerung des Ofenpasses (immerhin ca. 2100 m) auch für eher unsportliche Leute ein einmaliges Erlebnis in wirklich traumhafter Umgebung.



Ergebnis: Du wirst es ausprobieren müssen. Denn keiner kann die optimale Übersetzung für Dich aussuchen - das kannst nur Du selbst.Das wird leider allzu oft vergessen. ;)

Snoopy
01.03.2006, 09:10
Ich antworte einfach 'mal direkt auf Deinen Ursprungsbeitrag ohne die anderen Beiträge zu lesen, da ich vermute, daß da wieder eine Menge Dogmen und Selbstinszenierungen dabei sind.

Im Moment sind Deine beiden gößten Gänge 39/23 und 39/25 - die Differenz dazwischen sind 9% - nur damit Du ein Gefühl dafür bekommst.

Hier das Ganze mal in Zahlen:

39/25 = 1,56 (das ist Dein jetziger kleinster Gang)
39/27 = 1,44 (das sind 8% weniger, also etwa 1 Gang weniger)
34/25 = 1,36 (das sind 15% weniger, also etwa 2 Gänge weniger)
34/27 = 1,26 (das sind 24% weniger, also etwa 3 Gänge weniger)
30/27 = 1,11 (das sind 41% weniger, also etwa 5 Gänge weniger)

Ich vermute 'mal, daß Du mindestens Kompakt und hinten einen 27er brauchst um überhaupt etwas zu merken. Das Problem ist: wenn das nicht reicht, wird die Umrüstung auf Dreifach relativ teuer :-(

Ergebnis: Du wirst es ausprobieren müssen. Denn keiner kann die optimale Übersetzung für Dich aussuchen - das kannst nur Du selbst.


Hi,
erklär mir mal kurz, wie Du bei 39/27 auf 1,44 (meter?) kommst.
Hab da ne Entfaltung von 3,03 Metern... (evtl. lieg ich mit meiner Berechnung aber auch falsch :confused:

rider
01.03.2006, 09:17
Hi,
erklär mir mal kurz, wie Du bei 39/27 auf 1,44 (meter?) kommst.
Hab da ne Entfaltung von 3,03 Metern... (evtl. lieg ich mit meiner Berechnung aber auch falsch :confused:
39/27 = 1.44. Das ist eine Verhältniszahl, die kannst du nun mit z. B. dem Radumfang (z. B. 2.1 m) multiplizieren und kommst auf deine 3 Meter. Für die Untersuchung der Gangsprünge reicht aber die reine Übersetzung (z. B. 1.44).

maxe
01.03.2006, 09:22
Und ich bin gespannt, was die Profis am 27.Mai gekettet haben werden, wenn es beim Giro über Mortirolo und Gavia geht. Fahr doch zum gucken hin. Dann kannst du sie ja wegen ihrer 28-er Pizzateller und Kompaktkurbeln auslachen :ä
Heiko

Hi,

den Gavia und Moritrolo habe ich dieses Jahr vor.
Ich werde 39/53 und 13/29 fahren. Ich bin kein Profi, nicht mal ein mäßiger Amateur, sondern nur ein 44jähriger Hobbyfahrer mit zudem 85kg Gewicht (bei 1,93).
Ich gebe zu, daß das grenzwertig ist.
Ich stimme Klassikrenner schon ein bischen zu (Einer muss es ja tun :) )
Wir sind Rennradfahrer. Da sollten wir - zumindest ich sehe das so - schon den Ehrgeiz haben, auch ein Rennrad zu fahren. Und dazu gehört dann eben auch eine gewisse Übersetzung. Sonst kann man auch ein Trekking oder Tourenrad fahren.
Es geht eben nicht nur um das Naturerlebnis in den Alpen. Das ist schön genug. Es geht eben auch darum, mit dem Rennrad die Berge hochzufahren. Und da gahört dann eben schon dazu, das mit einerm Mindestmaß an Sportlichkeit zu tun.

Gruß,

Max

rider
01.03.2006, 09:27
den Gavia und Moritrolo habe ich dieses Jahr vor.
Ich werde 39/53 und 13/29 fahren. Ich bin kein Profi, nicht mal ein mäßiger Amateur, sondern nur ein 44jähriger Hobbyfahrer mit zudem 85kg Gewicht (bei 1,93).
Ich gebe zu, daß das grenzwertig ist.
Ich stimme Klassikrenner schon ein bischen zu (Einer muss es ja tun :) )
Wir sind Rennradfahrer. Da sollten wir - zumindest ich sehe das so - schon den Ehrgeiz haben, auch ein Rennrad zu fahren. Und dazu gehört dann eben auch eine gewisse Übersetzung. Sonst kann man auch ein Trekking oder Tourenrad fahren.
Es geht eben nicht nur um das Naturerlebnis in den Alpen. Das ist schön genug. Es geht eben auch darum, mit dem Rennrad die Berge hochzufahren. Und da gahört dann eben schon dazu, das mit einerm Mindestmaß an Sportlichkeit zu tun.
Dann wirf aber deinen Rentnerteller (29er) weg und fahr schlimmstenfalls einen 23er.

Wo das Mindestmass ist, darf jeder Clown, auch du oder der Klassiker, selber entscheiden. Und ich kriege langsam den Verdacht, dass man euch beiden relativ problemlos gerade an Pässen zeigen könnte, wo der radsportliche Gott hockt. Und dann würde ich oben auf dem Pass warten, bis ihr angekommen seit, euch auslachen und 'was von einem "Mindestmass an Sportlichkeit" labern.

Willkürliche Massstäbe sind willkürliche Massstäbe sind willkürliche Massstäbe.

1234321
01.03.2006, 09:29
In was für Bergen wohnt Ihr, dass Ihr solche Übersetzungen braucht?

Meine Meinung: Wer mit 39/27 keine Mittelgebirgssteigung hochkommt, sollte sich mit dem Rad von den Bergen fernhalten. 5.000 Grundlagen-Kilometer in gemäßigtem Terrain erscheinen mir für Leute mit Puddingbeinen sinnvoller als eine Bergtour um jeden Preis.
Klar, Rad ins Auto werfen, ins Flache fahren, dort GA schrubbeln und dann wieder zurück

:Applaus:

tolle Idee...
:rolleyes: :rolleyes:

Burschi
01.03.2006, 09:32
Der Franke kennt die Hälfte der Buchstaben des Alphabets nicht und den Rest schmeißt er wild durcheinander.

:lol: :lol: :lol:

goflo
01.03.2006, 09:35
Hi,

den Gavia und Moritrolo habe ich dieses Jahr vor.
Ich werde 39/53 und 13/29 fahren. Ich bin kein Profi, nicht mal ein mäßiger Amateur, sondern nur ein 44jähriger Hobbyfahrer mit zudem 85kg Gewicht (bei 1,93).
Ich gebe zu, daß das grenzwertig ist.
Ich stimme Klassikrenner schon ein bischen zu (Einer muss es ja tun :) )
Wir sind Rennradfahrer. Da sollten wir - zumindest ich sehe das so - schon den Ehrgeiz haben, auch ein Rennrad zu fahren. Und dazu gehört dann eben auch eine gewisse Übersetzung. Sonst kann man auch ein Trekking oder Tourenrad fahren.
Es geht eben nicht nur um das Naturerlebnis in den Alpen. Das ist schön genug. Es geht eben auch darum, mit dem Rennrad die Berge hochzufahren. Und da gahört dann eben schon dazu, das mit einerm Mindestmaß an Sportlichkeit zu tun.

Gruß,

Max

Hinten ein 29er? 85 kg?
Es geht nicht nur um das Naturerlebnis?
Du bestimmst, was dazu gehört und worum es geht?

Was soll das?

Wie kommst du dazu, festzulegen, worum es den einzelnen Radfahrern geht, wenn sie den Berg hochfahren?

Ich glaube, wenn du mein Gewicht hättest, würdest du noch hinzufügen, dass jemand über 80 kg im Gebirge nichts zu suchen hat.
85 kg und ein 29er wäre für dich extrem grenzwertig, wenn du nicht selber soviel wiegen würdest, oder? Ein 29er, da wären mir die Sprünge viel zu groß - ist schließlich von Shimano auch nicht für Rennräder vorgesehen, oder?
Nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe, frage ich dich: "Warum fährst du nicht MTB, wenn du ein 29er Ritzel brauchst"?

maxe
01.03.2006, 09:38
Dann wirf aber deinen Rentnerteller (29er) weg und fahr schlimmstenfalls einen 23er.

Wo das Mindestmass ist, darf jeder Clown, auch du oder der Klassiker, selber entscheiden. Und ich kriege langsam den Verdacht, dass man euch beiden relativ problemlos gerade an Pässen zeigen könnte, wo der radsportliche Gott hockt. Und dann würde ich oben auf dem Pass warten, bis ihr angekommen seit, euch auslachen und 'was von einem "Mindestmass an Sportlichkeit" labern.

Willkürliche Massstäbe sind willkürliche Massstäbe sind willkürliche Massstäbe.

Hi,

ertaunlich immer wieder wie aggressiv Du und andere reagieren, wenn man ihren kategoirischen Imperativ "Das muss jeder selbst entscheiden" in Frage stellt.
Und erstaunlich, daß Du jetzt auf einmal mit "Meiner ist aber länger" ankommst.
Als ob es darum ginge.
Es geht vielmehr um Respekt vor dem Sport und den Bergen Und dieser Respekt gebietet nuneinal, die Sache ernsthaft anzugehen, sich ein gewisses Training aufzerlegen um dann mit Anstand und sportlich in die Berge zu fahren.

Wenn ein 60jähriger 3fach fährt, weil der Körper nunmal nicht mehr will ist das in Ordnnug.
Wenn ein 30jähriger 30/34 fährt, weil er keinen Bock zum Training hat, und trotzdem was von mit dem Rennrad durch die Alpen faselt, ist das eine Beleidigung derer, die sich die Alpen wirklich erarbeitet haben.

Gruß,

Max

joseluis
01.03.2006, 09:39
Hi,

den Gavia und Moritrolo habe ich dieses Jahr vor.
Ich werde 39/53 und 13/29 fahren. Ich bin kein Profi, nicht mal ein mäßiger Amateur, sondern nur ein 44jähriger Hobbyfahrer mit zudem 85kg Gewicht (bei 1,93).
Ich gebe zu, daß das grenzwertig ist.
...
Es geht eben nicht nur um das Naturerlebnis in den Alpen. Das ist schön genug. Es geht eben auch darum, mit dem Rennrad die Berge hochzufahren. Und da gahört dann eben schon dazu, das mit einerm Mindestmaß an Sportlichkeit zu tun.

Gruß,

Max

Naja, auch mit einer Kompakt oder mit Pizzateller fährt das Rennrad nicht von alleine hoch - treten muß man immer noch selber, und ohne eine gewisse "sportliche Vorbelastung" kommst Du da auch mit einer Luschenübersetzung nicht die Berge, die Du nennst, hoch. Und was "dazugehört", das entscheidet ja wohl noch immer jeder für sich selber. Wenn für Dich zum "Naturerlebnis in den Alpen" Quälerei bis zum Anschlag gehört - bitte, es sei Dir gegönnt, für andere Leute gehört das eben nicht dazu. Das muß man doch auch akzeptieren können.

Ehrlich Leute, ich mach ja noch andere Sportarten, aber soviel Intoleranz und Dogmatismus wie im Radsport, was die Wahl der "Sportwerkzeuge" angeht, habe ich woanders noch nicht erlebt.

rider
01.03.2006, 09:41
Hi,

ertaunlich immer wieder wie aggressiv Du und andere reagieren, wenn man ihren kategoirischen Imperativ "Das muss jeder selbst entscheiden" in Frage stellt.Du hast meinen Punkt überhaupt nicht verstanden. Ich postuliere kurze Übersetzungen und habe lediglich den "meine Minimalübersetzungen ist die akzeptable Untergrenze"-Leuten ihre eigene Haltung als Parodie vorgeführt.

Anmerkung: ich postuliere eigentlich noch nicht mal kurze Übersetzungen. Ich postuliere einzig die völlige Wahlfreiheit, ohne dass jemand wegen seiner Wahl als ünwürdiger hingestellt wird.

jkd
01.03.2006, 09:53
...............aber soviel Intoleranz und Dogmatismus wie im Radsport, was die Wahl der "Sportwerkzeuge" angeht, habe ich woanders noch nicht erlebt.

Stimmt .

res
01.03.2006, 09:59
Ihr kennt die Langläufer nicht,fang da mal über Wachs an und du verwünscht den Moment wo du das Thema angeschnitten hast.

rider
01.03.2006, 10:00
Ihr kennt die Langläufer nicht,fang da mal über Wachs an und du verwünscht den Moment wo du das Thema angeschnitten hast.
Oder Bergsteiger: "Was, der muss in dieser Flanke sichern? Weichei!"

maxe
01.03.2006, 10:05
Ich glaube, wenn du mein Gewicht hättest, würdest du noch hinzufügen, dass jemand über 80 kg im Gebirge nichts zu suchen hat.
85 kg und ein 29er wäre für dich extrem grenzwertig, wenn du nicht selber soviel wiegen würdest, oder? Ein 29er, da wären mir die Sprünge viel zu groß - ist schließlich von Shimano auch nicht für Rennräder vorgesehen, oder?
Nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe, frage ich dich: "Warum fährst du nicht MTB, wenn du ein 29er Ritzel brauchst"?

Hi,

schade daß Indurain mit seinen 81kg von der Tour ausgeschlossen worden wäre...
Ich fahre Campa. Da gibt es eine 13-14-15-16-17-19-21-23-26-29 Kassette.
Der Sprung von 26 auf 29 entpricht 11,5%, was bei Hubarbeit genau 1 Gang ist.

Es geht nicht um individuelle körperliche Voraussetzungen. Es geht um Respekt.

Gruß,

Max

joseluis
01.03.2006, 10:06
Ihr kennt die Langläufer nicht,fang da mal über Wachs an und du verwünscht den Moment wo du das Thema angeschnitten hast.

Ja stimmt, an die habe ich jetzt nicht gedacht - aber ich bin nur Freizeitgelegenheitslangläufer, da werde ich mich hüten, in so eine Diskussion einzusteigen :D.

frank71
01.03.2006, 10:15
Ihr kennt die Langläufer nicht,fang da mal über Wachs an und du verwünscht den Moment wo du das Thema angeschnitten hast.

Haben die auch ein Forum, wo man sowas diskutieren kann?
Habe neulich einen Beitrag gesehen, wo behauptet wurde, Wachsen sei bei den modernen Ski sowieso überflüssig (etwa so sinnvoll, wie Reifen mit Stickstoff aufzupumpen... :D)
Den Punkt würde ich gerne mal einbringen :new_argue :engarde: :2tegen1:

Sgt. Hartman
01.03.2006, 10:20
Hi,

schade daß Indurain mit seinen 81kg von der Tour ausgeschlossen worden wäre...
Ich fahre Campa. Da gibt es eine 13-14-15-16-17-19-21-23-26-29 Kassette.
Der Sprung von 26 auf 29 entpricht 11,5%, was bei Hubarbeit genau 1 Gang ist.

Es geht nicht um individuelle körperliche Voraussetzungen. Es geht um Respekt.

Gruß,

Max

Respekt denen gegenüber "die sich die Berge erarbeitet" haben ?
Welchen willkürlichen Massstab willst du dafür setzen, ich find das etwas überzogen.

Ich für meinen Teil mache meine Trainingsvorbereitungen, um mit meiner Standardübersetzung im Sommer ordentlich durch die Alpen zu kommen.
Aber das ist meine persönliche Sache.

Ehrlichgesagt ist es mir wurscht, ob ich einen mit Heldenkurbel, KK, Pizzateller, Singlespeeder oder was weiss ich in den Berge treffe. Rauf müssen sie alle und ich freue mich, wenn ich nicht alleine da hoch muss.

Burschi
01.03.2006, 10:26
39/27 = 1.44. Das ist eine Verhältniszahl, die kannst du nun mit z. B. dem Radumfang (z. B. 2.1 m) multiplizieren und kommst auf deine 3 Meter. Für die Untersuchung der Gangsprünge reicht aber die reine Übersetzung (z. B. 1.44).

Korrekt, der Quotient ist völlig ausreichend, um zu erfahren, ob man leichter oder schwerer tritt.

In meiner Gegend (Ostalbrand) und auf meiner Hausstrecke (55 km, 800 Hm, meistens abends nach der Arbeit) bin ich ganz froh, mit Compact und 12-25 unterwegs zu sein. Ich hab' zwar auch zwei Räder, auf denen Standard montiert ist; eines davon ebenfalls mit einer 12-25er Kassette - muss mich aber das letzte Stück dann, bevor ich zuhause bin, noch einen Anstieg mit 14 - 15 % Steigung über eine Strecke von 600 m "hochquälen".
Mit dem Rad mit der Compact-Kurbel und 34/25 geht's da wesentlich entspannter zur Sache. :)

pinguin
01.03.2006, 10:34
Es geht nicht um individuelle körperliche Voraussetzungen. Es geht um Respekt.

Respekt - Berge - Rennradfahren. Wie passt dass denn zusammen?

Ich habe null Komma null Respekt vor Bergen. Ich fahre sie einfach.

maxe
01.03.2006, 10:46
Respekt denen gegenüber "die sich die Berge erarbeitet" haben ?
Welchen willkürlichen Massstab willst du dafür setzen, ich find das etwas überzogen.

Hi,

es geht mir nicht in erster Linie Respekt gegenüber anderen, sondern gegenüber der Sache.
Es geht mir darum, das was man tut mit dem Herzen zu tun. Ernsthaft, mit Liebe und Respekt gegenüber den Traditionen, Herausforderungen und Menschen, die den Radsport betreiben und betrieben haben.
Welche Massstäbe dann letzlich gelten, ist sicher schwer zu bestimmen. Aber geben tut sie es. Sie sind nicht in das Belieben jedes einzelnen gestellt.

Gruß,

Max

Rennrocky
01.03.2006, 10:55
wenn ich mit 42/25 (entspricht 1,15) bei 5 % hochfahre, was brauch ich dann bei 8 % für eine übersetzung ?

jkd
01.03.2006, 11:05
42/25 (entspricht 1,15)

Hä ??? :confused:
42/25 = 1.68

1234321
01.03.2006, 11:15
Hi,

es geht mir nicht in erster Linie Respekt gegenüber anderen, sondern gegenüber der Sache.
Es geht mir darum, das was man tut mit dem Herzen zu tun. Ernsthaft, mit Liebe und Respekt gegenüber den Traditionen, Herausforderungen und Menschen, die den Radsport betreiben und betrieben haben.
Welche Massstäbe dann letzlich gelten, ist sicher schwer zu bestimmen. Aber geben tut sie es. Sie sind nicht in das Belieben jedes einzelnen gestellt.

Gruß,

Max

Darrrrumm ist mein RRRRRaaad auch aus KRUPPSTAHL!!!

goflo
01.03.2006, 11:21
Hi,

schade daß Indurain mit seinen 81kg von der Tour ausgeschlossen worden wäre...
Ich fahre Campa. Da gibt es eine 13-14-15-16-17-19-21-23-26-29 Kassette.
Der Sprung von 26 auf 29 entpricht 11,5%, was bei Hubarbeit genau 1 Gang ist.

Es geht nicht um individuelle körperliche Voraussetzungen. Es geht um Respekt.

Gruß,

Max

Also gut, du bist vielleicht Indurain ähnlich - ich gönne es dir!

Ich finde aber, es fehlt dir gewaltig an Respekt gegenüber anderen Radfahrern, wenn du meinst festlegen zu können, wann jemand einen Berg fahren darf und wann er (aus Respekt vor dem Berg, wie du sagst - ich verstehe das nicht) zu Hause zu bleiben hat.

GrrIngo
01.03.2006, 11:23
es geht mir nicht in erster Linie Respekt gegenüber anderen, sondern gegenüber der Sache.

Das ist gelinde gesagt Unfug. Rennrad fahren entstand aus dem Bedürfnis, eine festgelegte Strecke mit einem Fahrrad möglichst schneller als alle Konkurrenten zurück zu legen. Dabei war eingangs das Material völlig unreglementiert, wurde dann aber mit der Intention der Chancengleichheit und später des 'traditionalistischen Denkens' der UCI reglementiert. Weitere Reglementationen kamen dann zum Schutze der Gesundheit dazu.



Es geht mir darum, das was man tut mit dem Herzen zu tun. Ernsthaft, mit Liebe und Respekt gegenüber den Traditionen, Herausforderungen und Menschen, die den Radsport betreiben und betrieben haben.
Welche Massstäbe dann letzlich gelten, ist sicher schwer zu bestimmen. Aber geben tut sie es. Sie sind nicht in das Belieben jedes einzelnen gestellt.


Das ist fast noch schlimmer als alles, was ich von den Anhängern gewisser christlicher fundamentalistischer Glaubensgemeinschaften gehört habe. Eine Glaubensauffassung, die als unumstößliche Wahrheit allen aufgedrängt werden muss.

Gruß
GrrIngo

maxe
01.03.2006, 11:32
Das ist fast noch schlimmer als alles, was ich von den Anhängern gewisser christlicher fundamentalistischer Glaubensgemeinschaften gehört habe. Eine Glaubensauffassung, die als unumstößliche Wahrheit allen aufgedrängt werden muss.

Gruß
GrrIngo
Hi,

wie zum Beispiel die unumstößliche Wharheit, daß jeder selbst entscheidet, was Rennradfahren ist und was nicht?
Ich finde es wirklich erstaunlich, welche Aufstand ich hier mit der simplen Feststellung entstehen lasse, daß eine Tätigkeit innerhalb ihres Definitionsbereiches stattfinden muss.

Gruß,

Max

Burschi
01.03.2006, 11:32
... Respekt vor dem Berg!

So ein Schmarn!!!

Ich bin der Auffassung, dass die Fahrer, die sich am Berg leicht tun, entweder weil sie außerordenlich gut trainiert sind und/oder wenig Gewicht mit sich rumschleppen, den anderen, die sich schwer tun UND ES TROTZDEM in Angriff nehmen UND PACKEN, Respekt entgegenbringen sollten. Die haben nämlich ihren inneren Schweinehund überwunden und können nachher mit Recht Stolz auf ihre Leistung sein.

Meine bescheidene Meinung zum Thema Respekt!

PS: @ "die Meckerer": Messt euch mit den Fahrern, die stärker sind und nicht mit den schwächeren.

maxe
01.03.2006, 11:34
So ein Schmarn!!!

Ich bin der Auffassung, dass die Fahrer, die sich am Berg leicht tun, entweder weil sie außerordenlich gut trainiert sind und/oder wenig Gewicht mit sich rumschleppen, den anderen, die sich schwer tun UND ES TROTZDEM in Angriff nehmen UND PACKEN, Respekt entgegenbringen sollten. Die haben nämlich ihren inneren Schweinehund überwunden und können nachher mit Recht Stolz auf ihre Leistung sein.

Meine bescheidene Meinung zum Thema Respekt!

PS: @ "die Meckerer": Messt euch mit den Fahrern, die stärker sind und nicht mit den schwächeren.
Hi,

Da hast Du völlig Recht. Es geht nicht um die absolute Leistung, sondern um die Einstellung.

Gruß,

Max

pinguin
01.03.2006, 11:35
Genau. Viele Leute, die sich über einen Marathon quälen, wären lieber kürzere Strecken gelaufen.

Der Bericht von Deiner Alpentour ist spitze! Man kann sich ausmalen, wie Du gelitten hast. :Applaus:

Pinguin auf seiner Website (http://pinguin.blogg.de/eintrag.php?id=6): Das 2006er Vorhaben, Oberalp, Furka, Nufenen, Gotthard, Susten, Grimsel, wieder Furka und nochmal Oberalp von Disentis aus an einem Tag zu bewältigen, ist somit in greifbarere Nähe gerückt. Das ist zu schaffen.

Diese Tour zu schaffen, wäre sensationell - egal auf welchem Fahrrad! Respekt! Und die besten Wünsche, dass Du erfolgreich sein wirst! :quaeldich

Ist für heuer fest eingeplant. Derjenige, von dem die Route stammt, hat sie in einer Fahrzeit von 16 Stunden bewältigt. Von dieser Zeitvorgabe werde ich mich nicht hetzen lassen, da ich nicht in den Bergen wohne, möchte ich die Sache auch genießen und nicht hetzen... Ich werde mir auf der Tour den Komfort einer Schaltung gönnen und auch im Berg mal schalten, ich denke, ein paar Ressourcen in der Hinterhand zu haben, könnte den Genuß noch weiter steigern. 34/28 wird als kürzeste Übersetzung an Bord sein.

pinguin
01.03.2006, 11:36
Definitionsbereiches

Also, dann definiere bitte mal, was "Rennradfahren" ausmacht. Und zwar allgemeingültig. Das steht nämlich nirgendwo. Das was du da oben zusammenfanatasierst ist deine Meinung und die teile ich nicht...

NoWin
01.03.2006, 11:38
Sorry, aber Mathe ist nicht deine Stärke, was? Hast du mal in eine Entfaltungstabelle geschaut? Du kannst nämlich nicht nur hier drei Zähne abziehen und irgendwo wieder draufrechnen. ;)
Jojo, die Entfaltung ist mir schon klar ... aber 39/27 entspricht 36/25 ... warum soll man sich eine Kompaktkurbel kaufen, wenns mit einem Ritzelpaket auch geht :rolleyes:

rider
01.03.2006, 11:38
Hi,

wie zum Beispiel die unumstößliche Wharheit, daß jeder selbst entscheidet, was Renrradfahren ist und was nicht?
Ich finde es wirklich erstaunlich, welche Aufstand ich hier mit der simplen Fesatstellung entstehen lasse, daß eine Tätigkeit innerhalb ihres
Definitionsbereiches stattfinden muss.Das hast du jetzt so schön formuliert, dass man fast nicht merkt, dass der Satz sinnfrei ist. Jedenfalls bleibt er so lange sinnfrei, wie kein allgemein gültiger Defintionsbereich bestimmt werden kann. Und falls du's noch nicht gemerkt hast: wir werden uns hier nie einig, wie man Rennradfahren definieren will. Ich - und mit mir offfenbar eine grössere Menge Mitposter - sind für Freestyle. Du und wenige andere (primär der Klassiker - sein Name ist offenbar Programm) sind halt für Einschränkungen. Nur vergesst ihr, dass ich oder jeder andere in Bezug auf die Tradition eure 39/26- und 39/29-Gänge (seid ihr euch diesbezüglich eigentlich einig geworden?) als eindeutig ausserhalb des Definitionsbereichs bezeichnen könnte.

maxe
01.03.2006, 11:54
Nur vergesst ihr, dass ich oder jeder andere in Bezug auf die Tradition eure 39/26- und 39/29-Gänge (seid ihr euch diesbezüglich eigentlich einig geworden?) als eindeutig ausserhalb des Definitionsbereichs bezeichnen könnte.
Hi,

nein, das vergesse ich überhaupt nicht. Ich bin mir sehr wohl bewusst, daß gerade Vertreter des "freien" Stils eine sehr feines Gepür dafür haben, was kein freier Stil mehr ist.

Gruß,

Max

maxe
01.03.2006, 11:54
zusammenfanatisierst

Geiles Wort.

pinguin
01.03.2006, 11:58
Geiles Wort.

Und weiter?

pinguin
01.03.2006, 12:02
Ich greife das jetzt mal auf.

< 70 Kilo Körpergewicht
drahtige, schlanke Figur
Käppi + Sturzring, Helm kommt gar nicht in Frage
Schuhe und Bekleidung folgen strikt irgendwelchen ungeschriebenen und zweckfreien Gesetzen
Ein Rennrad hat zwingend einen Diamantrahmen (die Form ist damit gemeint) zu haben
Die Schaltung muss dem Profimetier alter Schule angepasst sein, Dreifach und KK ist verpöhnt, Ritzel größer 23 Zähnen sind verpöhnt, ein 11er Ritzel ist Zwang.

Und so weiter und so fort.

Snoopy
01.03.2006, 12:04
39/27 = 1.44. Das ist eine Verhältniszahl, die kannst du nun mit z. B. dem Radumfang (z. B. 2.1 m) multiplizieren und kommst auf deine 3 Meter. Für die Untersuchung der Gangsprünge reicht aber die reine Übersetzung (z. B. 1.44).

ok - dann sind wir uns ja einig :)
dachte schon ich hab in meine Berechnung nen Wurm reingebracht...

maxe
01.03.2006, 12:26
Ich greife das jetzt mal auf.

< 70 Kilo Körpergewicht
drahtige, schlanke Figur
Käppi + Sturzring, Helm kommt gar nicht in Frage
Schuhe und Bekleidung folgen strikt irgendwelchen ungeschriebenen und zweckfreien Gesetzen
Ein Rennrad hat zwingend einen Diamantrahmen (die Form ist damit gemeint) zu haben
Die Schaltung muss dem Profimetier alter Schule angepasst sein, Dreifach und KK ist verpöhnt, Ritzel größer 23 Zähnen sind verpöhnt, ein 11er Ritzel ist Zwang.

Und so weiter und so fort.

Hi Pinguin,

was greifst Du auf? Irgendeine meiner Äußerungen? Ich habe so viel geschrieben jetzt, sag es mir bitte.

Im Ernst, wozu diese Auflistung? Habe ich irgendwo so etwas gefordert? Möchtest Du mir in den Mund legen, so etwas gefordert zu haben? Warum?

Ich habe mir doch den Mund fusselig geredet um sagen daß es genau um solche Dinge nicht geht.
Erstens geht es mir nicht um körperliche Voraussetzungen. Ein 60jähriger fährt nun mal nicht mit Standard in den Bergen. Ein 2 Meter 100kg Sprinter auch nicht, wenn er kein Profi ist.
Traditionen ändern sich. Manche entstehen neu, andere vergehen. Alles fließt. Aber der Kern des Sports, seine Seele, bleibt. Und der begegne ich mit Achtung. Und ich wünsche es mir auch von anderen.

Gruß,

Max

pinguin
01.03.2006, 12:36
Hi Pinguin,

was greifst Du auf? Irgendeine meiner Äußerungen? Ich habe so viel geschrieben jetzt, sag es mir bitte.

Im Ernst, wozu diese Auflistung? Habe ich irgendwo so etwas gefordert? Möchtest Du mir in den Mund legen, so etwas gefordert zu haben? Warum?

Ich habe mir doch den Mund fusselig geredet um sagen daß es genau um solche Dinge nicht geht.
Erstens geht es mir nicht um körperliche Voraussetzungen. Ein 60jähriger fährt nun mal nicht mit Standard in den Bergen. Ein 2 Meter 100kg Sprinter auch nicht, wenn er kein Profi ist.
Traditionen ändern sich. Manche entstehen neu, andere vergehen. Alles fließt. Aber der Kern des Sports, seine Seele, bleibt. Und der begegne ich mit Achtung. Und ich wünsche es mir auch von anderen.

Gruß,

Max

Du hast weiter oben geschrieben, dass der Radsport einer Definition gehorcht. Steht nur eine handvoll Posts weiter oben. Ich habe dann nach der Definition gefragt. Du hast dich über das Wort "zusammenfantasiert" geäussert. Ich habe nachgehakt. Es kam nichts, ich habe den Versuch einer Definition gestartet, um dich zu locken. So war das bisher.

Wir können das mit der Def. auch lassen. Denn im obigen Post steht wieder sowas, was ich nicht verstehen kann:



Aber der Kern des Sports, seine Seele, bleibt. Und der begegne ich mit Achtung. Und ich wünsche es mir auch von anderen.

Und jetzt zurück zur Bergübersetzung. Hat man nur Achtung vor dem Sport, wenn man eine Profiübersetzung treten kann?

Ich sag' dir ganz ehrlich: Ich habe keine Achtung vor diesem Sport. Dieser Sport ist kommerziell und bezüglich der gesundheitlichen Wertigkeit der Sportler, die damit ihr Geld verdienen, verseucht. Dafür habe ich keine Achtung und keinen Respekt.

Ich und vermutlich manch' anderer fährt Fahrrad aus ganz anderen Beweggründen.

goflo
01.03.2006, 12:42
Du hast weiter oben geschrieben, dass der Radsport einer Definition gehorcht. Steht nur eine handvoll Posts weiter oben. Ich habe dann nach der Definition gefragt. Du hast dich über das Wort "zusammenfantasiert" geäussert. Ich habe nachgehakt. Es kam nichts, ich habe den Versuch einer Definition gestartet, um dich zu locken. So war das bisher.

Wir können das mit der Def. auch lassen. Denn im obigen Post steht wieder sowas, was ich nicht verstehen kann:



Und jetzt zurück zur Bergübersetzung. Hat man nur Achtung vor dem Sport, wenn man eine Profiübersetzung treten kann?

Ich sag' dir ganz ehrlich: Ich habe keine Achtung vor diesem Sport. Dieser Sport ist kommerziell und bezüglich der gesundheitlichen Wertigkeit der Sportler, die damit ihr Geld verdienen, verseucht. Dafür habe ich keine Achtung und keinen Respekt.

Ich und vermutlich manch' anderer fährt Fahrrad aus ganz anderen Beweggründen.

Richtig, Achtung hat man vor den Menschen, die (diesen) Sport betreiben, aber, ich zumindest, auch nicht vor allen.

Vielleicht könnte Maxe uns endlich einmal Aufklären, was man unter der "Seele des Radsports" zu verstehen hat. Ich glaube, er weiß es selber nicht. Es fühlt sich so gut an, große Worte zu verwenden, dass manch einer nicht mehr nach dem Sinn hinter den Worten fragt.

Also Maxe:
Was verstehst du unter der "Seele des Radsports"?

DerBergschreck
01.03.2006, 12:47
Und dieser Respekt gebietet nuneinal, die Sache ernsthaft anzugehen, sich ein gewisses Training aufzerlegen um dann mit Anstand und sportlich in die Berge zu fahren.
[QUOTE]

Ach Du bist einer von denen, die zum Lachen in den Keller gehen.

Bei meinen bisherigen Fahrten in den Alpen haben ich öfter mal gelacht, weil es einfach Spaß gemacht hat.

[QUOTE=maxe]
Wenn ein 30jähriger 30/34 fährt, weil er keinen Bock zum Training hat, und trotzdem was von mit dem Rennrad durch die Alpen faselt, ist das eine Beleidigung derer, die sich die Alpen wirklich erarbeitet haben.


Zum Glück gibt es ja für Leute mit Deinen Problemen professionelle Hilfe.

DerBergschreck
01.03.2006, 12:48
Es geht nicht um individuelle körperliche Voraussetzungen. Es geht um Respekt.


Respekt muß man sich verdienen. Und das hast Du durch Deine Äußerungen hier im Forum zumindest bei mir bisher nicht getan.

Sgt. Hartman
01.03.2006, 12:55
Ich habe mir doch den Mund fusselig geredet um sagen daß es genau um solche Dinge nicht geht.
Erstens geht es mir nicht um körperliche Voraussetzungen. Ein 60jähriger fährt nun mal nicht mit Standard in den Bergen. Ein 2 Meter 100kg Sprinter auch nicht, wenn er kein Profi ist.
Traditionen ändern sich. Manche entstehen neu, andere vergehen. Alles fließt. Aber der Kern des Sports, seine Seele, bleibt. Und der begegne ich mit Achtung. Und ich wünsche es mir auch von anderen.

Gruß,

Max

Hmm, deine Ansichten zum Radsport mögen einen ehrbaren Charakter haben.
Die Wunsch, andere sollten dies auch unterstützen, schießt aber übers Ziel hinaus. Das ist eine individuelle Ansichtssache und Ausdruck der freien Meinung.

Viel wichtiger wäre vielleicht die Achtung vor dem eigenen Körper, Respekt vor den physikalischen Gesetzen, Verkehrsordnung, sportliche Fairness, zivilisierter Umgang usw.
Diese können bei Nichtbeachtung direkte unangenehme Konsequenzen (Sturz, Konditioneller Einbruch, Prügel :D ) haben.

Striesen
01.03.2006, 12:58
Also Maxe:
Was verstehst du unter der "Seele des Radsports"?

Würde mich auch interessieren. Das klingt schon sehr pathetisch, vor allem im Zusammenhang mit irgendwelchen Übersetzungsdiskussionen.

Wer 2-fach 53/39 nicht in den Bergen oder im Mittelgebirge fahren kann, der soll halt zur Kompaktkurbel oder 3-fach greifen. Ich fahre auch 3-fach, weil es mir einfach ein gutes Gefühl gibt, am Ende einer langen Tour noch den "Rettungsring" dabei zu haben - ob ich den 3. Ring dann tatsächlich brauche, steht auf einem anderen Blatt. So manche Rampe (hier gibt es auch 18 - 20 %) käme ich ohne 30/25 (= 34/29) auch gar nicht hoch.

Ich habe auch keine Lust, meine 5.000 Jahreskilometer nur in der Ebene oder leicht hügeligen Gelände mit 53/39 abzuspulen. Ich bin doch kein Hamster in einem Laufrad ...

GrrIngo
01.03.2006, 13:07
Mahlzeit,


Traditionen ändern sich. Manche entstehen neu, andere vergehen. Alles fließt. Aber der Kern des Sports, seine Seele, bleibt. Und der begegne ich mit Achtung. Und ich wünsche es mir auch von anderen.


Genau das tust Du hier nicht. Du gebrauchst hier Ausdrücke, deren Bedeutung Du selbst nicht verstehst (was ist der Kern des Sports?), und forderst die Einhaltung irgendwelcher Normen (altersabhängig oder auch nicht), die Du nicht nennen willst oder kannst.
Wenn Du keine Kompaktkurbeln magst, dann fahr halt keine. Wenn Du keine Dreifachkurbeln magst, dann fahr halt kein dreifach. Wenn Du so traditionsverbunden bist, wie Du hier teilweise tust, dann fahr einen selbstgeschweissten Stahlrahmen mit fester Übersetzung, ohne Freilauf, mit Gummiblockbremse direkt auf den Reifen, so wie halt um das Jahr 1900 herum Radrennen gefahren wurden. Auch in den Bergen. Aber damit Du Dir darüber klar bist: wir schreiben mittlerweile das Jahr 2006. Der technische Fortschritt hat auch vor dem Sport nicht halt gemacht, und auch die Profis fahren in entsprechendem Gelände 3-fach, Kompaktkurbel, Federgabel etc..
Wenn Du etwas gegen den technischen Fortschritt hast, meinetwegen (bleibt Dir überlassen), dann sag das auch klipp und klar. Aber dann steh auch dazu, und fahr dementsprechend.

Gruß
GrrIngo

maxe
01.03.2006, 13:09
Richtig, Achtung hat man vor den Menschen, die (diesen) Sport betreiben, aber, ich zumindest, auch nicht vor allen.

Vielleicht könnte Maxe uns endlich einmal Aufklären, was man unter der "Seele des Radsports" zu verstehen hat. Ich glaube, er weiß es selber nicht. Es fühlt sich so gut an, große Worte zu verwenden, dass manch einer nicht mehr nach dem Sinn hinter den Worten fragt.

Also Maxe:
Was verstehst du unter der "Seele des Radsports"?

Hi,

ist sicher nicht ganz einfach das hier zu schreiben. Ich will mir auch garnicht anmaßen, eine allgemeingültige Defintion geben zu können. Sicher hat da jeder seine Differenzierungen und indivduellen Sichten.
Ich glaube aber schon, daß es manches gibt, auf das sich viele/die meisten/alle einigen können.

Sicher ist es Sport, daß heißt es hat es was mit körperlicher Anstrengung zu tun.
Sport gibt es ja auf verschiedenen Ebenen. Profi/Amateur/Hobby/Gesundheitsbereich.
Die Grenzen sind fließend und man wird sich nicht immer einigen können. Bestimmt betreibt aber der TdF Teilnehmer etwas anderes als der 60jährige Herzinfarktpatient, der alle 2 Tage 2 km in 10 Minuten fährt.

Im Hobbybereich geht es imho um 2 Dinge. Erstens um den Spass am Fahren, am Naturerlebnis. Zum 2ten aber eben auch um die körperliche Anstrengung, um die Erfahrung der eigenen körperlichen Möglichkeiten und auch Grenzen. Sonst könnte man sich ja auch ein Elektromofa kaufen.
Damit meine ich nun nicht, daß jeder grundsätzlich und auf jeden Fall bis an seine absoluten körperlichen Grenzen gehen muss. Nicht jeder hat schließlich schon die Zeit dazu, auch die Motivation lässt es manchmal nicht zu.
Aber völlig egal darf einem die eigene Leistungsfähigkeit auch nicht sein. Etwas Mühe soll es schon machen.
Und damit komme ich zu dem, was ich bezogen auf Alpenpässe die ganze Zeit sage: Ob einer Kompakt, Standard oder 3fach fährt ist sicher von seinen körperlichen Voraussetzungen abhängig. Aber wenn er die Sache läpsch angeht, zu faul ist zum trainieren und im Grunde gar keinen Sport betreiben will, sondern nur so tut als ob, macht er sich genauso lächerlich, wie der 140kg Poser auf dem 5000,-€ Rad vor der Eisdiele, der genau deshalb eine Witzfigur ist, weil Anspruch und Wirklichkeit nicht zusammenpassen.

Gruß,

Max

P.S. Seid mir nicht bös', aber ich muss heute noch ein bischen Geld verdienen. Heute Abend vieleicht wieder.



Gruß,

Max

backpenther
01.03.2006, 16:21
Die Frage ist wirklich was man will, und das ergibt sich aus einem einfachen Rechenbeispiel:

Nehmen wir eine Übersetzung von 39-26, das entspricht bei gerade noch flüssig tretbaren 70 U/min einer Geschwindigkeit von 13,2 km/h. Die meisten Alpenpässe haben so um die 7% Steigung auf längere Strecken. Wenn man die Alpentour nicht im Sinne eines Rennens, sondern an oder unter der Schwelle absolvieren will, (die Leistung muß ja über mehrere Stunden erbracht werden, und das ganze über mehrere Tage), benötigt ein 70kg-Fahrer so ungefähr 3,45 W/kg in diesem Pulsbereich, was wohl auf die meisten Hobbyfahrer nicht zutrifft.

Bei einer Extremsteigung von 14% auf mehreren Kilometern (Mortirolo!) würde man 6,3 W/kg benötigen, das ist unwidersprochen Profiniveau ... mit bei Profis selten zu sehenden 70 U/min, nochmal zu Erinnerung.

Will ich als Normalsterblicher, mittelmäßiger Hobbyfahrer (Mittelfeld bei Jedermannrennen) die 7% hochfahren, kann ich mit 30 vorne und 30 hinten bei 2,6 W/kg im GA-Bereich (bis 80% HFmax) mit 80 U/min trainieren und habe für die 10%-Abschnitte (z.B. letzter Kilometer Galibier, zwei Kilometer am Mont Ventoux) noch einen 34er in Reserve. Der Mortirolo wird trotzdem grenzwertig, auf eine Dreifach kann man aber vorne ein 26er montieren und 2,92 W/kg sollten nach 10 Tagen GA-Fahrerei als EB-Einheit kein allzugroßes Problem sein.

Nirgendwo wird so viel geschummelt wie bei Prozentangaben! Vor meiner Haustüre habe ich ein 700 Meter langes Stück mit gemessenen 18-26%, das ist verflucht steil und den zweifach- oder Kompaktfahrer möchte ich sehen, der da raufkommt ohne das der Puls über die 80% geht.

Wer in die Alpen fährt, um Rennen zu fahren, braucht naturgemäß keine Übersetzungen für GA. Dafür gibt es dann aber einen Besenwagen, wenn die Luft raus ist. Sollte die Mehrzahl der Fahrer hier problemlos wochenlang über 3,5 W/kg schaffen, könnte man wirklich über ein Verbot von Dreifach nachdenken, um die Berge rein zu erhalten.

pinguin
02.03.2006, 10:25
Schubs...

paulix
03.03.2006, 10:10
Die Frage ist: wie lang ist die Steigung?
Bei entsprechender Länge (bzw. besser Kürze) trete ich da das große Blatt :D

frank71
03.03.2006, 10:14
war doch die frage: bergübersetzung??

als anregung fotos, die ein stück berg mit wasserwaage zeigen. früher fuhr ich sowas auch mit 39/23, es macht aber mit kk und höherer frequenz deutlich mehr spass und vor allem: ich bin immer noch gleich schnell (oder lahm, wie mans nimmt)

hab ich jetzt die würde des gebürges verwürgt?

Ist das deine Tiefgaragenausfahrt?? :eek:

Also, 30% würd ich höchstens mit 22/34 fahren.....
:quaeldich

ritzeldompteur
03.03.2006, 10:19
v.a. glaub ich ist 30% sitzend eh ein problem, weil dir da das vorderrad dann abhebt ...

paulix
03.03.2006, 11:36
Ok, diese Steigungen trete ich mit dem kleinen Blatt (39Z) im Stehen ;)

Eder Franz
03.03.2006, 11:38
Die Frage ist: wie lang ist die Steigung?
Bei entsprechender Länge (bzw. besser Kürze) trete ich da das große Blatt :D
56-11 nehm ich an

paulix
03.03.2006, 11:44
@LederFranz
lies doch mal Beitrag #157
Mein großes Blatt ist übrigens mit 52Z relativ klein.

Eder Franz
03.03.2006, 11:51
@LederFranz
lies doch mal Beitrag #157
Mein großes Blatt ist übrigens mit 52Z relativ klein.
jaaa, ich habs gelesen, war nur ein Witz

HeikoP
03.03.2006, 14:08
Hi,

Im Hobbybereich geht es imho um 2 Dinge. Erstens um den Spass am Fahren, am Naturerlebnis. Zum 2ten aber eben auch um die körperliche Anstrengung, um die Erfahrung der eigenen körperlichen Möglichkeiten und auch Grenzen. Sonst könnte man sich ja auch ein Elektromofa kaufen.
Damit meine ich nun nicht, daß jeder grundsätzlich und auf jeden Fall bis an seine absoluten körperlichen Grenzen gehen muss. Nicht jeder hat schließlich schon die Zeit dazu, auch die Motivation lässt es manchmal nicht zu.
Aber völlig egal darf einem die eigene Leistungsfähigkeit auch nicht sein. Etwas Mühe soll es schon machen.
Und damit komme ich zu dem, was ich bezogen auf Alpenpässe die ganze Zeit sage: Ob einer Kompakt, Standard oder 3fach fährt ist sicher von seinen körperlichen Voraussetzungen abhängig. Aber wenn er die Sache läpsch angeht, zu faul ist zum trainieren und im Grunde gar keinen Sport betreiben will, sondern nur so tut als ob, macht er sich genauso lächerlich, wie der 140kg Poser auf dem 5000,-€ Rad vor der Eisdiele, der genau deshalb eine Witzfigur ist, weil Anspruch und Wirklichkeit nicht zusammenpassen.

Gruß,

Max

...alles eine Frage des Betrachtungsstandpunktes.
Wenn man mal im Fittnesstudio war, und sieht, wie dort "Sport" getrieben wird, hat selbst der 140kg-Poser auf dem Weg zur Eisdiele meinen Respekt, da bei ihm sicher mehr Schweiss fließt als bei allen Bücher lesenden Sitzradfahrern im Studio zusammen.
Und wer sich, selbst mit 20-30 und Stützrädern, in die Alpen traut, spielt, am Otto-normal-verbraucher gemessen, körperlich sowie Mental schon in der Bundesliga. Denn trampeln muss man in jedem Fall selbst.

und weils mit 39-32 so schön war, noch ein Foto (http://www.quaeldich.de/Touren/Plaas2005/Bilder/071SchonRechtSteilHier.jpg)

Gruß
Heiko

rider
03.03.2006, 14:13
und weils mit 39-32 so schön war, noch ein Foto (http://www.quaeldich.de/Touren/Plaas2005/Bilder/071SchonRechtSteilHier.jpg)Da schreib ich einfach: bravo, meinen Respekt hast du.

Bin mir aber sicher, dass du darauf nicht angewiesen bist.

maxe
03.03.2006, 15:35
[QUOTE=HeikoP
und weils mit 39-32 so schön war, noch ein Foto (http://www.quaeldich.de/Touren/Plaas2005/Bilder/071SchonRechtSteilHier.jpg)

[/QUOTE]


Gibs zu, da bist Du nur zum posen innengefahren :D
Schönes Photo, wo war das?

Gruß,

Max

Beppo
03.03.2006, 16:04
Erster Huppel ist die direkte senkrecht in den Berg gesprenge Auffahrt in Teneriffa von Los Gigantes nach Chio, der 2. Anstieg führt von Guia de Isora über Chirche zur zum Teide führenden Hauptstrasse.

Durchschnittssteigung der Tour 13%
Maximal 48% (laut Tacho in der Ortsdurchfahrt Chirche... klar hat hier der Tacho gesponnen...)
In den gerade aufwärts führenden Steilstücken eigentlich immer über 18€, Streckenweise um die echten 30%, dargestellte max-Werte über mehrere Sekunden lagen bei 35%!

In den allersteilsten Stücken konnte ich nicht im Wiegetritt fahren, weil das Rad in jedem Todpunkt der Pedalumdrehungen zum stehen kam.
Im sitzen bin ich mit Gewalt und der Horrorvorstellung durchgekommen, daß ein Wiederanfahren nach einem Stop unmöglich sei. Übersetzung 30/25 3ple.

Eine klasse Erfahrung! :ü Wär ichs nicht gefahren, würd ichs nicht glauben! Hier gegen ist der unter Teneriffaradlern bekannte 18% Anstieg im Tenogebirge von Masca Richtung Santiago del Teide ein Kindergeburtstag.

:quaeldich

backpenther
03.03.2006, 18:42
Sapperlot,

so grob rausgemessen, ist die Durchschnittssteigung zwischen Kilometer 5 und 6 so 20%, und die gleiche Steigung hat es vorher und nachher auch, in den Spitzen dann natürlich mehr (s.o). Findet man nicht so oft. Respekt dem Bezwinger!

HeikoP
03.03.2006, 20:51
Gibs zu, da bist Du nur zum posen innengefahren :D
Schönes Photo, wo war das?

Gruß,

Max


letzten Sommer am Mortirolo mit 100kg gesamtgewicht. Da ist 39-32 schon nötig ;)


Gruß
Heiko

marcustpb
05.03.2006, 18:47
wollte mal fragen ob kompaktkurbel vorne mit 48/34 und hinten 13-29 er mit kurzem Campa Käfig ohne probleme funktioniert?
Welche KK ich nehme weiss ich noch nich genau, entweder die Record Ct, die Ritchey WCS Compact oder die FSA SL-K ham im tour test ja alle gut abgeschnitten. Gruppe wird dann ne Campa Chorus werden.
Über Erfahrungen wäre ich sehr dankbar ;)