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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Manometer Genauigkeit



Cippoli
27.02.2006, 13:43
Hi Community,

hab mir heute eine Standpumpe für knapp 10 € zugelegt. Nun wollt ich meinen Reifen aufpumpen, der mit einen Scaverand Ventil ausgestattet ist aufpumpen. Nur muss ich dazu mein ganzes Körpergewicht auf die Pumpe drücken um überhaupt gegen das Ventil anzukommen. Der Manometer zeigt dann immer unterschiedliche Werte an, da ich immer mit Schwung die Luft reinpressen muss. Ich will in meinen Reifen 7 bar reinbekommen. Wie sehr kann ich mich auf den Manometer verlassen? Wenn es mal nach Gefühl geht: wie muss sich der Reifen anfühlen bei 7bar? Darf er beim zusammendrücken mit der Hand noch nachgeben? Oder muss er hart wie Stein sein?

Vielen Dank für eure Hilfe! :)

pinguin
27.02.2006, 13:47
Ein 23 mm Reifen, der ca. 7 Bar drin hat, den kann man noch ganz gut mit den Fingern drücken. Ich habe selbst auch so ein 10 Euro Teil, tut seinen Job seit Jahren gut und zuverlässig. Ich pumpe soviel rein, dass ich den Reifen fast nicht mehr drücken kann, ob das jetzt 8,5 oder 9,5 oder was Bar sind, ist mir egal.

Dein Pümpchen kannst du übrigens tunen, indem du das Trumm oben aufschraubst und mal einiges an Teflonspray da rein jagst. Dichtet besser und der Kolben gleitet besser. Genauigkeit aber sicher nicht besser dadurch.

Billigs Glump bleibt halt a Glump... :D

LRAchim
27.02.2006, 13:50
Hallo!

Also ich mach immer 8 bar drauf, dann ist das Teil schon knüppelhart.
Ich habe immer leichte Probleme mit meinem Vorderreifen. Da muß ich, bevor ich Luft reinmachen kann, immer erst etwas Luft ablassen. (Keine Ahnung warum.) Erst dann "greift" das Manometer. Mache ich das nicht, kann ich auch drücken wie ein Geisteskranker, bin dann sofort am Anschlag bei 10 bar und kann die Pumpe nicht weiter runterdrücken.

Cippoli
27.02.2006, 13:55
Ein 23 mm Reifen, der ca. 7 Bar drin hat, den kann man noch ganz gut mit den Fingern drücken. Ich habe selbst auch so ein 10 Euro Teil, tut seinen Job seit Jahren gut und zuverlässig. Ich pumpe soviel rein, dass ich den Reifen fast nicht mehr drücken kann, ob das jetzt 8,5 oder 9,5 oder was Bar sind, ist mir egal.

Mir ist nur wichtig über 6bar zu kommen, um die Felgen nicht zu beschädigen. Ob da nun 8 oder 9bar drin sind ist mir eigendlich auch egal.


Dein Pümpchen kannst du übrigens tunen, indem du das Trumm oben aufschraubst und mal einiges an Teflonspray da rein jagst. Dichtet besser und der Kolben gleitet besser. Genauigkeit aber sicher nicht besser dadurch.

Geht das auch mit Brunox Turbo-Spray?


Billigs Glump bleibt halt a Glump... :D

Leider. Drecksteil!:mad:

rider
27.02.2006, 13:56
hab mir heute eine Standpumpe für knapp 10 € zugelegt. Nun wollt ich meinen Reifen aufpumpen, der mit einen Scaverand Ventil ausgestattet ist aufpumpen. Nur muss ich dazu mein ganzes Körpergewicht auf die Pumpe drücken um überhaupt gegen das Ventil anzukommen.
Ventil aufschrauben, kurz draufdrücken, so dass etwas Luft entweicht, Pumpe ansetzen und Pumpen. Mit den meisten Pumpen benötigt das befüllen mit 8 Bar ca. 500 N (entspricht ca. 50 kg) (Gewichts-)Kraft.

rider
27.02.2006, 13:57
Ich habe immer leichte Probleme mit meinem Vorderreifen. Da muß ich, bevor ich Luft reinmachen kann, immer erst etwas Luft ablassen. (Keine Ahnung warum.) Weil das Ventil noch etwas verklemmt sein kann.

Cippoli
27.02.2006, 13:58
Ventil aufschrauben, kurz draufdrücken, so dass etwas Luft entweicht, Pumpe ansetzen und Pumpen. Mit den meisten Pumpen benötigt das befüllen mit 8 Bar ca. 500 N (entspricht ca. 50 kg) (Gewichts-)Kraft.

Genau so mach ich es auch immer. Wiege übrigens 62kg und muss mich damit immer auf die Pumpe draufstemmen. :D

MB-Wien
27.02.2006, 16:14
Hi Community,

hab mir heute eine Standpumpe für knapp 10 € zugelegt. Nun wollt ich meinen Reifen aufpumpen, der mit einen Scaverand Ventil ausgestattet ist aufpumpen. Nur muss ich dazu mein ganzes Körpergewicht auf die Pumpe drücken um überhaupt gegen das Ventil anzukommen. Der Manometer zeigt dann immer unterschiedliche Werte an, da ich immer mit Schwung die Luft reinpressen muss. Ich will in meinen Reifen 7 bar reinbekommen. Wie sehr kann ich mich auf den Manometer verlassen? Wenn es mal nach Gefühl geht: wie muss sich der Reifen anfühlen bei 7bar? Darf er beim zusammendrücken mit der Hand noch nachgeben? Oder muss er hart wie Stein sein?

Vielen Dank für eure Hilfe! :)

Alle Pumpen in dieser Preisklasse taugen nichts - meine Erfahrung. Ich habe seit einiger zeit eine specialized Pumpe um 40€ und hat noch nie Probleme gemacht, funktioniert bei allen Ventilen.

grüße

marvin
27.02.2006, 16:34
Also ich möchte schon wissen, ob ich nun mit 6,5 oder 8,5 bar fahre. Und das möchte ich auch reproduzierbar immer wieder erreichen (möglichst ohne mich mit ganzem Gewicht auf die Pumpe drauflegen zu müssen).

Alle Empfehlungen wie "kann man noch eindrücken" oder "steinhart" sind absolut nicht reproduzierbar und werden von jedem anders wiedergegeben.

Eine wirklich gute Standpumpe bekommt man ohne Weiteres ab 30 Euro.
Ich fahre regelmässig drei Fahrräder dazu kommen noch drei Räder aus der restlichen Familie. Da benutze ich die Pumpe schnell mal 2-3x pro Woche.

Also ich für meinen Teil möchte mich da nicht jedesmal über miese Qualität ärgern müssen.

Merke:
"Den Schmerz, für ein gutes Produkt viel Geld ausgegeben zu haben hat man nur einmal. Der Ärger über ein minderwertiges Produkt kommt immer wieder"

In diesem Sinne:
TUT WAS FÜR UNSERE WIRTSCHAFT UND GEBT DIE ZIGMILLIARDEN AUF DEUTSCHEN SPARBÜCHERN ENDLICH AUS !!!
Und:
Das letzte Hemd hat keine Taschen.


>Klick< Stammtischmodus abgeschaltet.

pinguin
27.02.2006, 16:37
Danke für's Abschalten vom Stammtischmodus.

Da ich keine Leichtschläuche fahre, muss ich maximal 1x/Monat irgendeines meiner 8+ Räder aufpumpen. Dafür tut es die 10 Euro Pumpe logger... :xdate:

messenger
27.02.2006, 18:21
Die 10€-Pumpen dürften aber in der Regel eher auf MTB/Stadträder ausgelegt sein. Sprich, die haben einen eher großen Durchmesser.

Das bringt zwar viel Volumen (wenig Hübe), entsprechend viel Kraft brauchts aber auch.

Da ein Rennreifen wenig Volumen und viel Druck hat sind richtige Rennpumpen eben schlank und lang.

Gruß mess.

siggi
27.02.2006, 18:56
Hi Community,

hab mir heute eine Standpumpe für knapp 10 € zugelegt. Nun wollt ich meinen Reifen aufpumpen, der mit einen Scaverand Ventil ausgestattet ist aufpumpen. Nur muss ich dazu mein ganzes Körpergewicht auf die Pumpe drücken um überhaupt gegen das Ventil anzukommen. Der Manometer zeigt dann immer unterschiedliche Werte an, da ich immer mit Schwung die Luft reinpressen muss. Ich will in meinen Reifen 7 bar reinbekommen. Wie sehr kann ich mich auf den Manometer verlassen? Wenn es mal nach Gefühl geht: wie muss sich der Reifen anfühlen bei 7bar? Darf er beim zusammendrücken mit der Hand noch nachgeben? Oder muss er hart wie Stein sein?

Vielen Dank für eure Hilfe! :)

Dann schreibe ich es noch mal obwohl es wahrscheinlich wieder kaum jemanden interessiert. Wir hatten das Thema schon mal.
Einige Pumpenhersteller beachten einfach nicht die richtige Anordnung der Pumpenbauteile.

Dieser liegt in der richtigen Reihenfolge so
Pumpenkolben - Rückschlagventil - Manometer - Pumpenschlauch

Leider gibt es bei einigen Pumpen diese Reihenfolge
Pumpenkolben - Manometer - Rückschlagventil - Pumpenschlauch

Bei der richtigen Reihenfolge wird sofort am Manometer angezeigt wieviel Druck noch im Reifen ist. Die andere Reihenfolge zeigt nur an wieviel Druck im Pumpenkolben herrscht und der muss nicht immer identisch mit dem Reifendruck sein.
Das man gegen den Widerstand vom Reifenventil anpumpen muss kann ich nicht verstehen. In dem moment wo man den Pumpenkopf drauf setzt öffnet man automatisch das Ventil.

Also wenn ihr eine Standpumpe habt die nichts anzeigt wenn ihr die Pumpe ansetzt obwohl der Reifen noch Druck hat, dann ist das Ding Schrott, weil falsch konstruiert.

marvin
27.02.2006, 20:05
Also wenn ihr eine Standpumpe habt die nichts anzeigt wenn ihr die Pumpe ansetzt obwohl der Reifen noch Druck hat, dann ist das Ding Schrott, weil falsch konstruiert.
Also das musst Du mir mal näher erklären ! Wir reden hier ja i.d.R. über Rennräder, also über französisches (Scalverand-) Ventil.

Wenn ich meine SKS Rennkompressor per Hebelstecker an mein definitiv mit Luft gefülltes Rad hänge, zeigt sie erstmal nix (Null) an !
Das liegt aber nicht daran, dass die Pumpe Schrott ist, sondern dass der Hebelstecker das (aufgeschraubte) Ventil nicht eindrückt und somit keine Luft in den Pumpenschlauch bzw. zum Manometer gelangen konnte.

Beim Autoventil ist das was anderes, da sind die Hebelstecker meist so konstruiert, dass der Stift beim Ansetzen gedrückt wird. Aber wie gesagt, wir reden hier über SV-Ventile (denke ich mal).

siggi
27.02.2006, 20:14
Also das musst Du mir mal näher erklären ! Wir reden hier ja i.d.R. über Rennräder, also über französisches (Scalverand-) Ventil.

Wenn ich meine SKS Rennkompressor per Hebelstecker an mein definitiv mit Luft gefülltes Rad hänge, zeigt sie erstmal nix (Null) an !
Das liegt aber nicht daran, dass die Pumpe Schrott ist, sondern dass der Hebelstecker das (aufgeschraubte) Ventil nicht eindrückt und somit keine Luft in den Pumpenschlauch bzw. zum Manometer gelangen konnte.


Dann machst Du etwas falsch. Wenn Du die Mutter vom Ventileinsatz vorher voll aufdrehst dann drückt der Pumpenkopf den Einsatz nach innen und das Ventil ist geöffnet.
An meiner Pumpe wird sofort der Druck in dem Moment wo ich den Pumpenkopf draufstecke. Den Grund habe ich oben ja schon beschrieben.

Cippoli
27.02.2006, 20:19
@ siggi

Was hast du für eine Pumpe? Und wie teuer war diese?

marvin
27.02.2006, 20:28
Dann machst Du etwas falsch. Wenn Du die Mutter vom Ventileinsatz vorher voll aufdrehst dann drückt der Pumpenkopf den Einsatz nach innen und das Ventil ist geöffnet.
An meiner Pumpe wird sofort der Druck in dem Moment wo ich den Pumpenkopf draufstecke. Den Grund habe ich oben ja schon beschrieben.
Oh, endlich weiss ich , was ich all die Jahre falsch mache !:kneel:
Ne, danke - aber bei einem handelsüblichen Hebelstecker für SV-Ventile wird der Einsatz nicht gedrückt. Mag sein, dass das bei dem Stecker, den Du verwendest anders ist.

siggi
27.02.2006, 20:29
@ siggi

Was hast du für eine Pumpe? Und wie teuer war diese?

Weiss ich gar nicht. Habe das Ding mal vor etwa 12 Jahren bei Rose gekauft. Sie war nicht teuer weil auf der Pumpe Rose Werbung drauf war. Auf jeden Fall hat sie einen Metallzylinder einen stabilen Holzgriff und die Bauteile in der richtigen Reihenfolge. Sie pumpt noch wie am ersten Tag ohne das ich jemals etwas daran reparieren musste.
Nur eine "kleine" Änderung habe ich daran vorgenommen. Ich habe das Manometer etwas höher gelegt und auch ein grösseres Manometer dran gebaut. So kann man besser ablesen.

siggi
27.02.2006, 20:32
Oh, endlich weiss ich , was ich all die Jahre falsch mache !:kneel:
Ne, danke - aber bei einem handelsüblichen Hebelstecker für SV-Ventile wird der Einsatz nicht gedrückt. Mag sein, dass das bei dem Stecker, den Du verwendest anders ist.

Also wir besitzen in unserer Familie 6 Pumpen. Eine Standpumpe und 5 Pumpen für Unterwegs. Bei allen Pumpen wird der Ventileinsatz nach innen gedrückt in dem Moment wo man die Pumpe drauf steckt. Ich kenne das nur so.

marvin
27.02.2006, 20:41
Also wir besitzen in unserer Familie 6 Pumpen. Eine Standpumpe und 5 Pumpen für Unterwegs. Bei allen Pumpen wird der Ventileinsatz nach innen gedrückt in dem Moment wo man die Pumpe drauf steckt. Ich kenne das nur so.
Na gut, werde mich nicht fetzen deswegen.
Wenn man den Einsatz auf Anschlag draufsteckt, möchte das so sein. Ich steck den halt immer nur soweit drauf wie nötig und das Ventil öffnet sich dann durch den Druck, den die Pumpe aufbaut. Ich kenne das nur so und habe bestimmt schon 5000 Reifen aufgepumpt mit schätzungsweise 50 verschiedenen Pumpen.

Cippoli
27.02.2006, 20:42
Also, bei meiner Dreckspumpe wird das Ventil auch nicht reingedrückt. Benutze aber auch einen Adapter für das Scaverand Ventil. Inzwischen bereue ich den Kauf. Das verbaute Manometer ist totaler Müll. :mad:

So ein Mist!

siggi
27.02.2006, 21:09
Na gut, werde mich nicht fetzen deswegen.
Wenn man den Einsatz auf Anschlag draufsteckt, möchte das so sein. Ich steck den halt immer nur soweit drauf wie nötig und das Ventil öffnet sich dann durch den Druck, den die Pumpe aufbaut.

Genau diesen Druck hast Du dann zu wenig im Reifen, falls Du dich auf die Manometeranzeige verlässt. Bei einigen Schläuchen benötigt man fast 1bar Differenzdruck um das Ventil aufzudrücken. Darum ging es ja hier in diesem Thema eigentlich.