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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : shimano bringt Scheibenbremse für´s Rennrad



skogsjan
27.02.2006, 14:49
http://www.roadcyclinguk.com/news/article/mps/UAN/1082/v/1/sp/

lelebebbel
27.02.2006, 16:54
Es ist aber markttechnisch halt ein Unterschied, ob Shimano etwas bringt oder eine andere Firma. Die V-Brake hatte sich auch erst richtig durchgesetzt, als Shimano diese Idee "adaptiert" :D hatte.

Sieht aber aus, wie die mechanische Deore Bremse, die es mal gab. Nur auf andere Bremshebelwege abgestimmt.

Den Eindruck hab ich auch. Und die Deore ist, vorsichtig formuliert, nicht so der Überhammer ;)

Eigentlich müssen die keine Scheibenbremse bauen, die haben sie schon. Ne XTR Disc sähe auch am Renner/Crosser gut aus. Was fehlt, sind die STIs mit Hydraulik. Alutech hats gelöst, Shimano sollte das auch hinbekommen.


Edit: Hey, wieso wurde mein Post auf #2 einsortiert??? *wirr*

Zegger
27.02.2006, 17:07
wird aber auch Zeit :)

jörgl
27.02.2006, 17:09
Ne' mechanische Scheibenbremse..... gibt es schon, von Avid. Ist allso nichts Neues. Was es noch nicht gibt, sind passende Rahmen und Gabeln (wenn man mal von einigen wenigen Cyclocrosser absieht)

Grüße Jörg

fatbiker
27.02.2006, 17:22
Ne' mechanische Scheibenbremse..... gibt es schon, von Avid. Ist allso nichts Neues. Was es noch nicht gibt, sind passende Rahmen und Gabeln (wenn man mal von einigen wenigen Cyclocrosser absieht)

Grüße Jörg


geiles rad

124tobi
27.02.2006, 17:24
Das die Scheibenbremse kommt, ist doch so klar wie das Amen in der Kirche. Frage ist nur ob sich der Umstieg lohnt oder alles über Jahre geht und nur bei einem Neukauf somit ansteht.

Felgenbremse:
+leicht
+einfache handhaben und Wartung etc.

-NassBremseigneschaft
- Felgenverschleiß

Scheibe:
+Bremsverhalten

-Montage
-kompatibilität zu Laufräder / Naben
-Rahmen - Gabelanpassung

Gewicht??

PS. ich tippe es ist ein schöleichender prozess wie die Klimaanlage, ABS oder ESP im Auto

craze
27.02.2006, 17:26
Schade, hatte auch auf eine hydaulische Bremse gehofft. Das Shimnanozeugs sieht auch eher nach einer kleineren Gruppe aus, oder täusche ich mich?





Meins:
http://foto.arcor-online.net/palb/alben/18/4164718/1024_3337313766376338.jpg

wilson
27.02.2006, 17:28
Ich gehör nicht zu den Leuten, die "ich habs doch gesagt" sagen :D ;)
ich habs doch gesagt (http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?t=66476&highlight=Innovation)

pinguin
27.02.2006, 17:30
Wenn Scheibe, dann Avid.

wilson
27.02.2006, 17:31
magura

Kingtom
27.02.2006, 17:32
wenn shimano so was bringt, freu ich mich schon auf die bilder, mit den gebrochenen gabeln. eine scheibenbremse braucht auch eine sehr stabile gabel, da beim bremse die belastung für die gabel extrem einseitig ist ;)
gibt sicherlich viele gabeln auf dem markt, die solch eine belastung nicht aushalten würden oder eben werden.

dooyou
27.02.2006, 17:32
man beachte auch die aufwertung der tiagra gruppe, sieht optisch höherwertiger aus als sein vorgänger.

pinguin
27.02.2006, 17:35
wenn shimano so was bringt, freu ich mich schon auf die bilder, mit den gebrochenen gabeln. eine scheibenbremse braucht auch eine sehr stabile gabel, da beim bremse die belastung für die gabel extrem einseitig ist ;)
gibt sicherlich viele gabeln auf dem markt, die solch eine belastung nicht aushalten würden oder eben werden.

Vermutlich baut S. das Zeugs eh wieder nach eigenem Monopolstandard und wird auch eine dazu passende Gabel liefern. Und die passt dann net zu Standardsteuerlagern, also liefert S. auch gleich den Rahmen zur Gabel zur Scheibe... :ü

Einblatt
27.02.2006, 17:37
Ne' mechanische Scheibenbremse..... gibt es schon, von Avid. Ist allso nichts Neues. Was es noch nicht gibt, sind passende Rahmen und Gabeln (wenn man mal von einigen wenigen Cyclocrosser absieht)

Grüße Jörg

Es ist aber markttechnisch halt ein Unterschied, ob Shimano etwas bringt oder eine andere Firma. Die V-Brake hatte sich auch erst richtig durchgesetzt, als Shimano diese Idee "adaptiert" :D hatte.

Sieht aber aus, wie die mechanische Deore Bremse, die es mal gab. Nur auf andere Bremshebelwege abgestimmt.

robelz
27.02.2006, 17:39
http://www.roadcyclinguk.com/news/article/mps/UAN/1082/v/1/sp/
Man beachte auch die Pedale, die für ernsthaftes Testen bei Highspeed sprechen... :Applaus:

wilson
27.02.2006, 17:41
Felgenbremse:
+leicht
+einfache handhaben und Wartung etc.

-NassBremseigneschaft
- Felgenverschleiß

Scheibe:
+Bremsverhalten

-Montage
-kompatibilität zu Laufräder / Naben
-Rahmen - Gabelanpassung

Gewicht??


Die Handhabung ist bei einer anständigen Scheibe genauso simpel wie bei einer Felgenbremse, wenn nicht simpler. Einmal im Jahr entlüften und die Beläge wechseln, ansonsten gibt nix zu tun.

Nach Einführung des ISIS Standart ist die Montage und Kompatibilität beim MTB schon lange kein Thema mehr.

Weitere Pluspunkte:
- Felgen werden geschont
- Bei langen Abfahrten gibts keine überhitzten Felgen mit Schlauchdefekten mehr
- mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei der Felgenkonstruktion

Aber das hatten wir ja alles schon mal... :rolleyes:

buddy_dollbug
27.02.2006, 17:41
Für meinen Leichtbau-Carbon-Renner bzw. für Wettkampf-Einsätze bin ich mit den Felgenbremsen zufrieden. Für meinen Crosser, der gleichzeitig auch mein Allwetter-Trainingsrad ist, wünsche ich mir aber Scheibenbremsen. Dieses sinnlose Geschmirgel auf den Felgenflanken bei schlechtem Wetter und Dreck ist eigentlich nicht zeitgemäß.

kolo@post.cz
27.02.2006, 17:41
warte noch bis die scheibenbremsen auch innenbelüftet sind

http://www.roadcyclinguk.com/news/images/L1020300.jpg

marvin
27.02.2006, 17:44
Oh ja, Scheibenbremse am Rennrad, das hat der Welt noch gefehlt !!!

Es gibt IMHO nur eine einzige Situation, wo Scheibenbremsen Sinn machen, nämlich am MTB im Winter im Schnee.

Ich denke nicht, dass das Zukunft hat - die notwendige stärkere Auslegung von Gabeln und Hinterbauten ist nicht durch die dafür mögliche Gewichtsreduzierung an den Felgen auzugleichen. Mal ganz abgesehen vom systembedingten Mehrgewicht der Scheibe.

Es wird bestenfalls auf eine Zweiteilung hinaus laufen: Scheibe für Freizeit-Radler und weiterhin Caliper für Profis und solche die so tun als ob.

jörgl
27.02.2006, 17:44
Kann es sein, daß hier gerade die Beiträge wild durcheinander purzeln.. :confused: :eek:

wilson
27.02.2006, 17:45
Es gibt IMHO nur eine einzige Situation, wo Scheibenbremsen Sinn machen, nämlich am MTB im Winter im Schnee.

Quatsch!

Wonko
27.02.2006, 17:46
Nach Einführung des ISIS Standart ist die Montage und Kompatibilität beim MTB schon lange kein Thema mehr. ISIS? :hmm: IS2000? Ansonsten Zustimmung.

wilson
27.02.2006, 17:46
ISIS? :hmm: IS2000?

Hab ich gemeint. Sorry!

robelz
27.02.2006, 17:46
Es wird bestenfalls auf eine Zweiteilung hinaus laufen: Scheibe für Freizeit-Radler und weiterhin Caliper für Profis und solche die so tun als ob.
Niemals! Der Pöbel kauft, was die Pros fahren! Und wenn Shimano Scheiben verkaufen will, dann werden die Profis auch welche von Vertrags wegen fahren MÜSSEN!

marvin
27.02.2006, 17:47
Quatsch!
Verstehst Du das Kürzel IMHO ???

wilson
27.02.2006, 17:48
Verstehst Du das Kürzel IMHO ???

Ich darf die bescheidene Meinung Anderer für Quatsch halten. Das ist auch Dein gutes Recht!

marvin
27.02.2006, 17:49
Ich darf die bescheidene Meinung Anderer für Quatsch halten. Das ist auch Dein gutes Recht!
Ja, aber konstruktiv ist das nicht. Also IMHO überflüssig.

marvin
27.02.2006, 17:50
Niemals! Der Pöbel kauft, was die Pros fahren! Und wenn Shimano Scheiben verkaufen will, dann werden die Profis auch welche von Vertrags wegen fahren MÜSSEN!
Das ist allerdings ein Argument. Da könnten die ProMechaniker endlich ihre Bleigewichte zu Hause lassen, um die Räder auf UCI-Limit zu bringen. In Zukunft nimmt man dafür dann Scheibenbremsen. :D

wilson
27.02.2006, 18:07
Ja, aber konstruktiv ist das nicht. Also IMHO überflüssig.
Point taken! :) Versuchs etwas konstruktiver:
Ich weiss halt nicht, ob Du mit dem MTB auch öfters in alpinem Gelände unterwegst bist. Ich würde jedenfalls auch bei trockenem Wetter nie mehr auf meine Scheibe verzichten wollen. Die Bremswirkung und Dosierbarkeit ist der Felgenbremse in jeder Situation überlegen. Das Gewicht ist und bleibt IMHO der einzige Nachteil.

Algera
27.02.2006, 18:09
Edit: Hey, wieso wurde mein Post auf #2 einsortiert??? *wirr*

Ja, ist mir auch schon aufgefallen: Meine Beiträge sind heute nachmittag z. T. irgendwo eingeordnet worden. :confused:

marvin
27.02.2006, 18:37
Point taken! :) Versuchs etwas konstruktiver:
Ich weiss halt nicht, ob Du mit dem MTB auch öfters in alpinem Gelände unterwegst bist. Ich würde jedenfalls auch bei trockenem Wetter nie mehr auf meine Scheibe verzichten wollen. Die Bremswirkung und Dosierbarkeit ist der Felgenbremse in jeder Situation überlegen. Das Gewicht ist und bleibt IMHO der einzige Nachteil.
Zugegeben, ich bin keine Alpen-Gemse, eher ein CC-Racer. Deswegen ja auch der Zusatz "IMHO".
Ohne Zweifel gibt es auch abseits vom Schnee-Biken Verwendung für Scheibenbremsen, aber für mich scheidets bisher eben aus - IMHO halt.

Mr.Hyde
27.02.2006, 18:38
die forumsuhr spielte verrückt, manche beiträge sind ganz verschwunden, wirr sortiert ist eh, und ich konnte ne ganze zeit nichts posten, weil mir dann gesagt wurde ich könne doch nur ein mal in 30 sekunden was abschicken...

Laurant
27.02.2006, 18:41
KANN NICHT CAMPA EINMAL VORREITER SEIN UND NE WUNDERSCHÖNE LEICHTE RECORD SCHEIBENBREMSE AUF DEN MARKT BRINGEN???

manchmal verzweifle ich an den italienern. nur die UCI, die keine Scheibenbremsen am Crosser zulässt, ist schlimmer

marvin
27.02.2006, 18:42
die forumsuhr spielte verrückt, manche beiträge sind ganz verschwunden, wirr sortiert ist eh, und ich konnte ne ganze zeit nichts posten, weil mir dann gesagt wurde ich könne doch nur ein mal in 30 sekunden was abschicken...
Ging mir auch so. Da war wohl was gründlich schief gelaufen bei den Wartungsarbeiten heute mittag.

black
27.02.2006, 19:13
Ich würde jedenfalls auch bei trockenem Wetter nie mehr auf meine Scheibe verzichten wollen. Die Bremswirkung und Dosierbarkeit ist der Felgenbremse in jeder Situation überlegen.
Welchen Anteil an der besseren Dosierbarkeit hat die Scheibe und welchen die Hydraulik? (Hab Scheibe und Hydraulik noch nie testen können.)

wilson
27.02.2006, 19:48
Ich spreche nur von hydraulischen Scheibenbremsen. Was Anderes bin ich auch noch nie gefahren.

Iceman
27.02.2006, 19:49
Kreuzigt mich oder was auch immer! Die Tiagra gefällt mir echt saugut... :)


Bis auf die entstellten Stis...

Beast
27.02.2006, 19:59
Scheibenbremse am Rennrad ist die Lösung für ein nicht existentes Problem.

ritzeldompteur
27.02.2006, 20:08
- Bei langen Abfahrten gibts keine überhitzten Felgen mit Schlauchdefekten mehr



dafür bei unterdimensionierter scheibe ein überhitzen dieser, was ggf bis zum komplettausfall der bremse führen kann ...


obwohl natürlich ein platzender schlauch bei felgenbremsen bei ner langen abfahrt auch nicht lustig ist ...

messenger
27.02.2006, 20:14
Wenn Shimano nen hydraulischen STI baut, könnte man ja auch ne hydraulische Felgenbremse als Alternative zur Scheibe anbieten. Das würd mir gefallen...

Wer ne HS33 fährt weiß die Vorteile der Hydraulik in puncto Dosierbarkeit, Leichtgängigkeit, Druckpunkt, max.Leistung...zu schätzen. Und optisch wie technisch immer noch RR-like...

Gruß mess.

wilson
27.02.2006, 20:14
Scheibenbremse am Rennrad ist die Lösung für ein nicht existentes Problem.

Hm. Kommt mir bekannt vor....

ritzeldompteur
27.02.2006, 20:17
Hm. Kommt mir bekannt vor....


naja, jetzt kommt halt wieder die alte diskussion ;)

disc-befürworter und gegner ... völlig zwecklos, da jemanden von irgendwas zu überzeugen ;)

328
27.02.2006, 21:29
eine scheibenbremse braucht auch eine sehr stabile gabel, da beim bremse die belastung für die gabel extrem einseitig ist

Quatsch....seblst mit eine RS Sid Gabel kannst Scheibenbremsen fahren
und die Gabel ist mehr als weich :D



naja, jetzt kommt halt wieder die alte diskussion

disc-befürworter und gegner ... völlig zwecklos, da jemanden von irgendwas zu überzeugen

Naja, am MTB hatte ich auch Disc, da machen Scheiben echt Sinn :icon_twis
aber ich frag mich wie man mit so einem dünnen RR Reifen die massive Bremskraft überhaupt auf die Straße bringen will ?

Beim MTB brauch den kleinen Finger an der Bremse um die Räder zu blockieren.
(brachiale-Hayes-bremskraft *Harhar* :icon_twis :D )

Wenn ich mir vorstelle wie das dann bei einem RR ist...?..Bremse nur böse anschaun und schon gibts 2 Blockierte Räder :ä

wilson
27.02.2006, 21:34
Die Räder kannst Du problemlos auch mit der Felgenbremse blockieren.

328
27.02.2006, 21:42
Die Räder kannst Du problemlos auch mit der Felgenbremse blockieren.

Also ich habe/hatte Avid 7, XTR und Tektro Felgenbremsen. Im dirketen vergleich zu einer Hayes Scheibenbremse ist die Bremskraft mehr als nur lächerlich.
Ich denke mal das wird niemand der Felgen- und Scheibenbremsen fährt jemals abstreiten :ü

Klar kannst du mit jeder Felgenbremse beim RR die Räder blockieren, aber ich stell mir das halt so vor wenn du ein RR mit Scheibenbremsen hast ist das etwa so als wenn du mit dem Auto auf Eis fährst.... sobald du die Bremse blos brührst blockieren alle Räder..

marvin
27.02.2006, 21:45
Die Räder kannst Du problemlos auch mit der Felgenbremse blockieren.
Genau und das ist der Punkt. Bei blockiertem Rad hat der Reifen bereits die physikalisch maximal mögliche Bremskraft an den Boden übertragen. Mehr geht nicht, egal mit welcher Bremse. Auch nicht mit Stock in den Speichen.

wilson
27.02.2006, 21:53
Genau und das ist der Punkt. Bei blockiertem Rad hat der Reifen bereits die physikalisch maximal mögliche Bremskraft an den Boden übertragen. Mehr geht nicht, egal mit welcher Bremse. Auch nicht mit Stock in den Speichen.

Ja. Aber das Entscheidende ist nicht die höhere Bremskraft, sondern die konstante Bremswirkung und Dosierbarkeit in jeder Situation, mit jeder Art von Felge (auch Carbon) und bei jedem Wetter. Ganz zu schweigen von den anderen, oft genug diskutierten Vorteilen.

lelebebbel
27.02.2006, 22:09
Bei blockiertem Rad hat man NICHT die maximale Bremskraft, sondern bei gerade eben nicht blockiertem Rad.

Und um dies zu erreichen braucht man keine Bremse, die das Rad blockieren kann (das kann auch eine Stempelbremse von 1880, oder ein Stock in den Speichen) sondern eine, die sich bei hoher Bremskraft gut dosieren lässt

Und das genau ist der Vorteil einer Scheibenbremse, auch und gerade bei dünnen Reifen.

Zum 100sten Mal.



(Die Hayes sind nicht das allerbeste Beispiel, da sehr bissig und bei geringen Bremskräften eher schlecht dosierbar. Am MTB gut, am Renner wäre mir was anderes lieber).

lelebebbel
27.02.2006, 22:17
Welchen Anteil an der besseren Dosierbarkeit hat die Scheibe und welchen die Hydraulik? (Hab Scheibe und Hydraulik noch nie testen können.)

Das ist tatsächlich die Frage. Die Avid BB7 ist etwas schlechter Dosierbar als die Juicy 7, funktioniert ansonsten aber ähnlich gut.

Für Downhillrennen wäre sie trotzdem ungeeignet: Je höher die Zugkräfte in einem Seilzug werden, desto höher wird auch die Reibung, wodurch die Dosierbarkeit leidet.
Diesen Nachteil hat eine Hydraulikbremse nicht, da das Medium praktisch reibungsfrei ist.

Frage ist nun, ob bei den eher geringen Zugkräften die man an einem Rennrad braucht der Reibungsnachteil einer Seilzug-Disc eine Rolle spielt oder eher nicht.

wilson
27.02.2006, 22:18
Bei blockiertem Rad hat man NICHT die maximale Bremskraft, sondern bei gerade eben nicht blockiertem Rad.

Und um dies zu erreichen braucht man keine Bremse, die das Rad blockieren kann (das kann auch eine Stempelbremse von 1880, oder ein Stock in den Speichen) sondern eine, die sich bei hoher Bremskraft gut dosieren lässt

Und das genau ist der Vorteil einer Scheibenbremse, auch und gerade bei dünnen Reifen.

Zum 100sten Mal.



(Die Hayes sind nicht das allerbeste Beispiel, da sehr bissig und bei geringen Bremskräften eher schlecht dosierbar. Am MTB gut, am Renner wäre mir was anderes lieber).

Du hast sowas von recht!

ritzeldompteur
27.02.2006, 22:18
Bei blockiertem Rad hat der Reifen bereits die physikalisch maximal mögliche Bremskraft an den Boden übertragen.

nein.
die maximale bremskraft hast du beim rad, wenn du nur vorne bremst und zwar so stark, daß das hinterrad gerade noch nicht abhebt (körper hinter den sattel bringen ;) ).

das kannst ja selber mal ausprobieren aufm rad, ob deine these so stimmt ... einfach mal auf 30 beschleunigen und nur mit der HR-bremse bremsen, einmal kurz vorm blockieren und einmal nur blockiert ... welcher bremsweg ist kürzer? genau.

marvin
27.02.2006, 22:26
Das war ja klar, dass mein Statement mit den blockierten Rädern die ganzen abgebrochenen Physik-Erstsemester-Studis auf den Plan ruft...

Ich wollte mir aber diesmal einfach nicht die Mühe machen, es für alle unmissverständlich auszudrücken - Sorry für meine Nachlässigkeit. Ihr habt ja alle Recht.

wilson
27.02.2006, 22:59
Das war ja klar, dass mein Statement mit den blockierten Rädern die ganzen abgebrochenen Physik-Erstsemester-Studis auf den Plan ruft...

Hab sogar zwei ganze Semester Physik gehabt. Ist aber schon 15 Jahre her.... ;)

i-flow
27.02.2006, 23:36
Bei blockiertem Rad hat man NICHT die maximale Bremskraft, sondern bei gerade eben nicht blockiertem Rad. (...) Und das genau ist der Vorteil einer Scheibenbremse, auch und gerade bei dünnen Reifen. (...)
Ja, schon, aber bei duennen Reifen kommt man auch mit Felgenbremsen gut zurande. Bei dicken MTB-Reifen laesst sich weit schlechter aussenrum greifen. Dazu kommt, dass man mit dem MTB viel mehr bremsen muss und infolge des Drecks weit mehr Verschleiss dabei hat.

Somit ergibt IMHO die Scheibenbremse beim Rennrad bei weitem nicht so viel Sinn wie beim MTB.

NB: Dass man mit der Stempelbremse ein Vorderrad zum Blockieren bringen kann, halte ich fuer ein Geruecht :prplbiggr

lelebebbel
28.02.2006, 00:20
Ja, schon, aber bei duennen Reifen kommt man auch mit Felgenbremsen gut zurande. Bei dicken MTB-Reifen laesst sich weit schlechter aussenrum greifen. Dazu kommt, dass man mit dem MTB viel mehr bremsen muss und infolge des Drecks weit mehr Verschleiss dabei hat.

Somit ergibt IMHO die Scheibenbremse beim Rennrad bei weitem nicht so viel Sinn wie beim MTB.

NB: Dass man mit der Stempelbremse ein Vorderrad zum Blockieren bringen kann, halte ich fuer ein Geruecht :prplbiggr

Was hat die Dicke der Reifen damit zu tun?

Der Unterschied ist nur, dass bei dünnen Reifen der Grenzbereich zwischen Haft- und Gleitreibung, also die Grenze zum Blockieren, schmaler ist als bei breiten Reifen. Somit sind noch höhere Anforderungen an die Bremsdosierbarkeit gegeben.

Klar kann man mit einer Stempelbremse blockieren, man braucht nur einen anständigen Stollenreifen!

i-flow
28.02.2006, 00:32
Was hat die Dicke der Reifen damit zu tun? (...)
Au weh :ä Meinst Du die Frage ernst? :prplbiggr Du bist doch sonst einer von den schlaueren hier ... :biggrinbo
Also ... Die Bremse muss ja irgendwie um die Reifen drumrumkommen. Hab ich ja auch schon mal geschrieben, aber ich schreibs auch gerne nochmal :D Und das geht bei schmalen Reifen weit besser, sofern man eine 'normale' Felgenbremse verwendet. Weil da weniger Zeug im Weg steht. Das ist eine Frage der Hebelverhaeltnisse.

Klar kann man mit einer Stempelbremse blockieren, man braucht nur einen anständigen Stollenreifen!
Ja, OK, von mir aus ... :rolleyes:

lelebebbel
28.02.2006, 00:58
Also ... Die Bremse muss ja irgendwie um die Reifen drumrumkommen. Hab ich ja auch schon mal geschrieben, aber ich schreibs auch gerne nochmal Und das geht bei schmalen Reifen weit besser, sofern man eine 'normale' Felgenbremse verwendet. Weil da weniger Zeug im Weg steht. Das ist eine Frage der Hebelverhaeltnisse.
Ich versteh nur nicht ganz, wieso das die Bremsperformance ändern sollte

Die V-Brake am typischen MTB ist die am besten funktionierende Art der Seilzug-Felgenbremse, und der ist es (beinahe) vollkommen Woscht wie breit der Reifen ist. Klar, eine Seitenzugbremse müsste ein ganzschöner Trümmer sein wenn ein MTB Reifen durchpassen soll, und natürlich bräuchte sie lange Hebelarme um die langen Schenkel auszugleichen - nur: warum sollte man soetwas überhaupt wollen, wenn eine V-Brake ohnehin besser funktioniert.

i-flow
28.02.2006, 01:13
Ich versteh nur nicht ganz, wieso das die Bremsperformance ändern sollte (....)
Der Kneifer der Bremse ist der Lastarm. Der Bremshebel ist der Kraftarm.
Je kuerzer der Kraftarm (und dessen Laenge haengt nun wg. siehe oben mit der Reifenbreite zusammen) desto besser die Bremsperformance.

Und deswegen kann man beim Rennrad mit einer normalen Dual-Pivot-Felgenbremse klarkommen, bei anderen Fahrradsorten nicht wirklich. Dort hat dann die Scheibenbremse entscheidende Vorteile.

Dann kommen noch andere Faktoren ins Spiel, zum Beispiel dass man beim MTB bei sehr leichten Federgabeln (wir sprechen da ueber die Groessenordnung ein Kilo) bereits eine zu starke Verwindung hat und Scheibenbremsen eigentlich nur so fuer Gabeln ab ca. 1.5 kilo empfohlen werden - also eher so fuer Sorglos-Allround-Bikes, bei denen es nicht genauestens aufs Gewicht ankommt.
Beim Rennrad gibts fast nur noch Carbongabeln, die verglichen mit so einer MTB-Gabel, quasi garnix wiegen. Soll man in den Renner jetzt doppelt so schwere Gabeln einbauen, nur um Scheibenbremsen verwenden zu koennen? Ich glaub nicht, dass das einer macht. Weil eben (s.o.) beim Rennrad die Vorteile der Scheibenbremse nicht im selben Masze wie beim MTB zum Tragen kommen.

Cubeteam
28.02.2006, 08:45
Ich hab am MTB ne zeitlang die Marta dran gehabt.
Bremste so wirklich top, klar konnte man sie besser dosieren als ne V-Brake, aber soviel besser, das sich das Mehrgewicht lohnte war es nicht.
Und in den Dolomiten hab ih die des öfteren drmassen ans kochen gekriegt (Fading) das sich so gut wie gar nix mehr tat.
Ich gehöre nict zu den Dauerbremsern, sondern zu denen, die vor ner Kurve kurz hart anbremsen, und dann wieder loslassen.
Mit ner V-Brake ist mir das noch nie passiert, das ich Probleme gehabt hätte.
Das nur mal so nebenbei, mir kommt keine Disc ans Rad, weder am Rennrad, noch am MTB.

pinguin
28.02.2006, 08:49
Ich würde mir ein Cross-Stahlrad mit Scheibenbremsen aufbauen, einfach nur, weil es hübsch aussieht. Keine Hydraulik, kein Shimano.

Das Mehrgewicht wäre mir dann wurscht und im Winter wäre die S.-Bremse was tolles bei dem ganzen Dreck.

Und ich finde, einen wichtigen Vorteil hat eine S.-Bremse schon auch noch: Bremsbelag und Bremsfläche sind immer definiert zueinander stehend, einmal richtig montiert ist für immer Ruhe im System.

Was man von Cantis oder V-Brakes net wirklich behaupten kann (wenn man jetzt von einer wirklich langen Nutzungsdauer über viele Jahre hinweg ausgeht). Ausserdem wechsle ich lieber eine Scheibe als eine Felge. Einseichen kann ich diese Verschleissteile nämlich nicht.

Cubeteam
28.02.2006, 08:58
naja, so lange dauert einspeichen ja auch nicht, und dafür ist die dann wieder schön neu :D

wilson
28.02.2006, 08:58
Ich hab am MTB ne zeitlang die Marta dran gehabt.
Bremste so wirklich top, klar konnte man sie besser dosieren als ne V-Brake, aber soviel besser, das sich das Mehrgewicht lohnte war es nicht.
Und in den Dolomiten hab ih die des öfteren drmassen ans kochen gekriegt (Fading) das sich so gut wie gar nix mehr tat.
Ich gehöre nict zu den Dauerbremsern, sondern zu denen, die vor ner Kurve kurz hart anbremsen, und dann wieder loslassen.
Mit ner V-Brake ist mir das noch nie passiert, das ich Probleme gehabt hätte.
Das nur mal so nebenbei, mir kommt keine Disc ans Rad, weder am Rennrad, noch am MTB.

Die Marta ist aber auch eine Vollblut CC Bremse. Die gibts übrigens jetzt auch mit 180er Scheiben. Ich habe die Louise drauf und Fading war bisher erst einmal ein Problem bei einer längeren Abfahrt auf der letztjährigen Eiger Bike Challenge. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich mit Felgenbremsen in dieser Situation einen geplatzten Schlauch gehabt hätte und das ist dann noch ärgerlicher...

Cubeteam
28.02.2006, 09:07
Ja, Ok, aber bei meinen 65Kg und wenig Bremser sollte die ja wohl halten

greyscale
28.02.2006, 09:09
Ich verstehe mal wieder überhaupt nicht, was es da groß zu diskutieren gibt.

RRadfahrer scheinen ein absolut entwicklungsfeindliches Pack zu sein. Lasst doch erstmal ein paar RR-Scheibenbremsen an den Markt kommen. Die kommende Generation wird Macken haben, die wird man erkennen und in drei bis fünf Jahren hat man dann wirklich gute Scheiben (oder eben nicht;)).

Wenn man aber eine Entwicklung von vornherein als doof hinstellt, sollte man sich darüber Gedanken machen, ob man nicht gleich wieder auf die Bäume möchte:D.

g.

tabasco
28.02.2006, 09:42
Schade, hatte auch auf eine hydaulische Bremse gehofft. Das Shimnanozeugs sieht auch eher nach einer kleineren Gruppe aus, oder täusche ich mich?





Meins:
http://foto.arcor-online.net/palb/alben/18/4164718/1024_3337313766376338.jpg

hammerge**** radl ! so muß das aussehen. gerade gabel, waagerechter vorbau. schade, dass die zuverlegung wenig augenfreundlich ist.....

wilson
28.02.2006, 10:08
RRadfahrer scheinen ein absolut entwicklungsfeindliches Pack zu sein.

Jawoll. Ab ins Klassikerforum mit denen... ;)

wilson
28.02.2006, 10:09
Ja, Ok, aber bei meinen 65Kg und wenig Bremser sollte die ja wohl halten

Die hält auf einem CC Kurs schon. Sie ist aber eben nicht für lange Abfahrten konstruiert worden.

wilson
28.02.2006, 10:10
hammerge**** radl ! so muß das aussehen. gerade gabel, waagerechter vorbau. schade, dass die zuverlegung wenig augenfreundlich ist.....

Was mich stört ist dieser Spacerknubbel über dem Vorbauschaft. Man könnte doch auch die Gabel kürzen...
Ansonsten top!!!

goflo
28.02.2006, 10:43
Ich verstehe mal wieder überhaupt nicht, was es da groß zu diskutieren gibt.

RRadfahrer scheinen ein absolut entwicklungsfeindliches Pack zu sein. Lasst doch erstmal ein paar RR-Scheibenbremsen an den Markt kommen.

Keine Angst, sobald die ersten Profis damit bei der TDF fahren, werden die meisten hier sagen, "Mensch, das is' aber stylisch" und sich auch solche kaufen.
Ich habe wenigstens schon ein 9-fach Ultegra Rad mit der mechanischen Avid. Auf jeden Fall finde ich es prima, dass die Felgen dabei sauber bleiben und nicht abgeschliffen werden.
Ich freue mich schon darauf, dass dieses Rad irgendwann ein stylisches welches sein wird.
Ich und style - geil!

ritzeldompteur
28.02.2006, 11:12
Und ich finde, einen wichtigen Vorteil hat eine S.-Bremse schon auch noch: Bremsbelag und Bremsfläche sind immer definiert zueinander stehend, einmal richtig montiert ist für immer Ruhe im System.



v.a. gibts das problem auch nimmer, daß man die bremsbeläge immer etwas weiter weg stellen muß als mans gerne hätte, weil sonst im wiegetritt die felge an den belägen schleift (passiert mir am mtb immer relativ leicht).

pinguin
28.02.2006, 11:16
v.a. gibts das problem auch nimmer, daß man die bremsbeläge immer etwas weiter weg stellen muß als mans gerne hätte, weil sonst im wiegetritt die felge an den belägen schleift (passiert mir am mtb immer relativ leicht).

Na ja, das ist doch ein Felgenproblem. Ich fahre so Leichtbaukram nicht und es schleift nix... :D

ritzeldompteur
28.02.2006, 11:19
Na ja, das ist doch ein Felgenproblem. Ich fahre so Leichtbaukram nicht und es schleift nix... :D

an meinem mtb ist nix leichtbau :eek:
eher im gegenteil :rolleyes:
vllt bin ich zurzeit einfach zu schwer :ü

pinguin
28.02.2006, 11:57
an meinem mtb ist nix leichtbau :eek:
eher im gegenteil :rolleyes:
vllt bin ich zurzeit einfach zu schwer :ü

Ach so... MTB... Da schleifts bei mir vorne auch mit der eng eingestellten V-Brake. Liegt aber an der unterirdischen Federgabel.

lelebebbel
28.02.2006, 19:56
Der Kneifer der Bremse ist der Lastarm. Der Bremshebel ist der Kraftarm.
Je kuerzer der Kraftarm (und dessen Laenge haengt nun wg. siehe oben mit der Reifenbreite zusammen) desto besser die Bremsperformance.

Und deswegen kann man beim Rennrad mit einer normalen Dual-Pivot-Felgenbremse klarkommen, bei anderen Fahrradsorten nicht wirklich. Dort hat dann die Scheibenbremse entscheidende Vorteile.


Äh.... den Kraftarm kann man 10 Meter lang machen, man muss nur den Hebelarm auf der anderen Seite des Bremsgelenks ebenso viel verlängern. Dann funktioniert die Bremse dank gleicher Hebelverhältnisse mit dem gleichen Bremshebel auch noch genausogut, vorrausgesetzt natürlich der 10 Meter lange Arm ist auch steif genug ausgelegt.
Also wäre es kein Problem eine Rennradbremse für 2,7"er Reifen zu bauen, nur wäre die wie gesagt ziemlich klobig.


Dann kommen noch andere Faktoren ins Spiel, zum Beispiel dass man beim MTB bei sehr leichten Federgabeln (wir sprechen da ueber die Groessenordnung ein Kilo) bereits eine zu starke Verwindung hat und Scheibenbremsen eigentlich nur so fuer Gabeln ab ca. 1.5 kilo empfohlen werden - also eher so fuer Sorglos-Allround-Bikes, bei denen es nicht genauestens aufs Gewicht ankommt.
Beim Rennrad gibts fast nur noch Carbongabeln, die verglichen mit so einer MTB-Gabel, quasi garnix wiegen. Soll man in den Renner jetzt doppelt so schwere Gabeln einbauen, nur um Scheibenbremsen verwenden zu koennen?
Federgabeln haben, was Verdrehsteifigkeit angeht, aus offensichtlichen Gründen viel größere Probleme als Starrgabeln. Nur eine Federgabel will doch sowieso keiner am Rennrad. Die Pace RC31 Starrgabel ist aus Carbon, wiegt 680g, ist 100% MTB tauglich (http://www.singlespeeder.de/contenido/cms/front_content.php?idcat=27) und lässt sich von einer Scheibenbremse auch nicht kleinkriegen.
Im CX Bereich gibt es auch schon Disc-taugliche Carbongabeln in Rennradoptik, irgendjemand hat doch hier (oder bei rennrad-news?) mal genau solche gesucht und ein paar Vorschläge bekommen.
Mehrgewicht muss man da in Kauf nehmen, das ist klar. Solange sich die Leute Blei ans Unterrohr kleben, damit ihre Karre 6,8kg wiegt, scheint mir das Problem allerdings keins zu sein...

Kralle
28.02.2006, 20:12
Wie ?
Wo ?
Was ?

Gibts schon die ersten Dura Ace Scheibenbremsen ?
Dann renn ich sofort zum Händler und kaufe!

skogsjan
28.02.2006, 21:16
Im CX Bereich gibt es auch schon Disc-taugliche Carbongabeln in Rennradoptik, irgendjemand hat doch hier (oder bei rennrad-news?) mal genau solche gesucht und ein paar Vorschläge bekommen.
Mehrgewicht muss man da in Kauf nehmen, das ist klar. Solange sich die Leute Blei ans Unterrohr kleben, damit ihre Karre 6,8kg wiegt, scheint mir das Problem allerdings keins zu sein...

Beim Shimano Prototyp haben die wohl eine Winwood Gabel verwendet
(Canti Sockel abgebaut)
http://www.winwoodbike.com/muddydisc.html
Das Teil liegt ohne Cantisockel wohl bei 650g.

Grüsse

hendrix1971
28.02.2006, 22:08
Vielleicht erinnern sich noch einige hier an die Zeit,wo die ersten STIs auf den Markt kamen-da gingen die Gewichte der Räder auch erstmal nach oben und die Akzeptanz war auch nicht direkt da.
Kollege Smolik hat ja auch eine Scheibenbremse entwickelt und interessant daran fand ich vor allem,das die Bremse am VR,welche ja die Hauptarbeit verichtet,doppelt ausgeführt ist und vor allem im Verhältnis betrachtet einen sehr geringen Durchmesser (100 mm ? ) aufweist.
Dadurch werden wohl die Kräfte,die auf die Gabel wirken,reduziert.
Die Rahmen-Gabel und Laufradhersteller müssen natürlich dann ihre Konzepte entsprechend anpassen oder abändern,um das Mehrgewicht an anderer Stelle wieder reinzuholen.
Übrigends: Eine Magura Marta wiegt in 180 mm Hebel + Zange + Scheibe 340 g,-ein Satz Dura Ace Bremszangen 320 g OHNE STIs , die wiegen auch noch mal 400 g.
Die Marta wäre allerdings nach meiner Erfahrung für das Systemgewicht Fahrer,Rennrad plus Ausrüstung absolut überdimensioniert:
Ich wiege in MTB Montur inclusive MTB bestimmt 8-10 Kg mehr als mit dem RR samt Ausrüstung und fahre auch keine Downhills mit dem Rennrad.
Den einzigsten Nachteil,den ich sehe,ist das Scheibenbrenmsen in einem engeren Tolleranzbereich arbeiten und ständig irgendwas schleift oder quietscht,die hydraulische Scheibenbremse am Fahrrad ist aber noch verhältnismäßig sehr jung (1996).
Warum haben fast alle Motorräder und Autos zumindest vorne Scheibenbremsen?

(Weil die nicht ganz so traditionsduselig wie Rennradfahrer sind)

Mr.Hyde
28.02.2006, 22:13
tja, der smolik polarisiert zwar öfters, aber dumm ist er nicht. das konzept von ihm halte ich noch ür am ehesten tauglich. aber fahren würde ich keine scheibenbremse, ich fürchte die ist nämlich weniger aerodynamisch :D

res
28.02.2006, 22:55
Vielleicht erinnern sich noch einige hier an die Zeit,wo die ersten STIs auf den Markt kamen-da gingen die Gewichte der Räder auch erstmal nach oben und die Akzeptanz war auch nicht direkt da.
Kollege Smolik hat ja auch eine Scheibenbremse entwickelt und interessant daran fand ich vor allem,das die Bremse am VR,welche ja die Hauptarbeit verichtet,doppelt ausgeführt ist und vor allem im Verhältnis betrachtet einen sehr geringen Durchmesser (100 mm ? ) aufweist.
Dadurch werden wohl die Kräfte,die auf die Gabel wirken,reduziert.
Die Rahmen-Gabel und Laufradhersteller müssen natürlich dann ihre Konzepte entsprechend anpassen oder abändern,um das Mehrgewicht an anderer Stelle wieder reinzuholen.
Übrigends: Eine Magura Marta wiegt in 180 mm Hebel + Zange + Scheibe 340 g,-ein Satz Dura Ace Bremszangen 320 g OHNE STIs , die wiegen auch noch mal 400 g.
Die Marta wäre allerdings nach meiner Erfahrung für das Systemgewicht Fahrer,Rennrad plus Ausrüstung absolut überdimensioniert:
Ich wiege in MTB Montur inclusive MTB bestimmt 8-10 Kg mehr als mit dem RR samt Ausrüstung und fahre auch keine Downhills mit dem Rennrad.
Den einzigsten Nachteil,den ich sehe,ist das Scheibenbrenmsen in einem engeren Tolleranzbereich arbeiten und ständig irgendwas schleift oder quietscht,die hydraulische Scheibenbremse am Fahrrad ist aber noch verhältnismäßig sehr jung (1996).
Warum haben fast alle Motorräder und Autos zumindest vorne Scheibenbremsen?

(Weil die nicht ganz so traditionsduselig wie Rennradfahrer sind)

Bei denen spielt ja 2 oder 3 Kilo Mehrgewicht auch keine Rolle,Aero auch nicht.Bremse sieht man nicht so extrem wie beim Rad.Also eine andere Ausgangslage.Total kein Vergleich.

wilson
28.02.2006, 23:26
Bei denen spielt ja 2 oder 3 Kilo Mehrgewicht auch keine Rolle,Aero auch nicht.Bremse sieht man nicht so extrem wie beim Rad.Also eine andere Ausgangslage.Total kein Vergleich.

Hast Du überhaupt gelesen was Du zitierst? Dein Vorredner hat doch ausgerechnet wie gering der Gewichtsnachteil bei entsprechender Zusammensetzung ist bzw. sein kann. Jetzt kommst Du mit 2-3 Kilo. Es will sich doch niemand ne Gustav mit 300mm Scheibendurchmesser ans RR schrauben.

res
28.02.2006, 23:32
Ihr schreibt immer vom Optimum,da sind es ja dann keine grosse Unterschiede mehr.
Vielleicht täte dir mal ein Gespräch mit dem Herrn Smolik gut,der kam letztes Jahr an der EB auf etwas andere Zahlen.
Für ihn war es eine Auftragsarbeit von der Firma C,er persönlich glaubt nie
daran.

jörgl
28.02.2006, 23:49
Ihr schreibt immer vom Optimum,da sind es ja dann keine grosse Unterschiede mehr.
Vielleicht täte dir mal ein Gespräch mit dem Herrn Smolik gut,der kam letztes Jahr an der EB auf etwas andere Zahlen.
Für ihn war es eine Auftragsarbeit von der Firma C,er persönlich glaubt nie
daran.

Mag ja unterm Strich alles schön und gut sein...... bloß wenn man den Firmen keine Chance läßt, was zu entwickeln und auszuprobieren und gleich von vornherein sagt ''braucht kein Mensch am RR'', dann wird sich in dieser Richtung nichts entscheidendes bewegen.
Nur dem Erfindungsreichtum und einer gewissen Hartnäckigkeit einiger Firmen ist es zu verdanken, daß wir Kompaktkurbel, Systempedale, STI/Ergopower, Hydr. Disc beim MTB, intelligente Fahrwerke beim MTB, Carbon in all seiner Vielfalt, Leichtbau jenseits der 6,8kg, Helme etc. für selbstverständlich erachten. Laßt doch die Firmen es mal ausprobieren und schauen, was sich die nächsten Jahre tut....

....vielleicht gelingt irgendjemandem in naher Zukunft ein ingenieurstechnisches Meisterwerk und binnen kürzester Zeit lachen dann alle über die 'altmodischen' Felgenbremsen......''wißt Ihr noch vor 6 Jahren, als wir auf den sackschweren Carbonfelgen mit Felgenbremsen bei totalem Schiffwetter den Stelvio runtergeiert sind......''

In diesem Sinne....

Grüße Jörg

res
28.02.2006, 23:54
Der Smolik hat eigentlich die erste STI am RR,insofern ist der dem Neuen zugetan.Nur hier sieht auch er als Fachmann nicht soviel Postives.
In anderen Dingen ausser dem Helm gebe ich dir Recht.

jörgl
01.03.2006, 00:06
Der Smolik hat eigentlich die erste STI am RR,insofern ist der dem Neuen zugetan.Nur hier sieht auch er als Fachmann nicht soviel Postives.
In anderen Dingen ausser dem Helm gebe ich dir Recht.

Wieso nicht beim Helm.... ich kann mich noch an die ersten Schüsseln nach diesen lustigen Lederkappies erinnern.... sauschwer, Belüftung gleich Null und optisch grausam.... und heutzutage: skelettierte, federleichte Schalen... noch sicherer und belüftungsmäßig auf so hohem Niveau, daß einem selbst bei 30°C Außentemperatur nicht die Rübe wegschmilzt... wenn das kein Fortschritt ist.

res
01.03.2006, 00:09
Betreffend Helm kannst du dich gerne mit Lefty oder Martl unterhalten,ich eigne mich nicht dazu,darum halte ich mich als friedliebender raus. :heulend:

hendrix1971
01.03.2006, 00:38
Ihr schreibt immer vom Optimum,da sind es ja dann keine grosse Unterschiede mehr.
Vielleicht täte dir mal ein Gespräch mit dem Herrn Smolik gut,der kam letztes Jahr an der EB auf etwas andere Zahlen.
Für ihn war es eine Auftragsarbeit von der Firma C,er persönlich glaubt nie
daran.

Dies Zahlen würden mich ernsthaft interessieren-hast du eine Quelle?
Gewichtszuwachs wäre an den Naben,an den Hinterstreben und an der Gabel zu verzeichnen.
Einsparungen wären wohl an den Felgen zu machen.
Das mit der Stabilität dürfte eigentlich kein Problem mehr darstellen,die heutigen Rahmen sind bei der Marke um 1 Kg teilweise steifer als für die meisten Fahrer sinnvoll wäre.
@jörgl trifft die Sache schon auf den Punkt:
Gäbe es solche Erfindungen nicht,säßen wir noch heute mit unserer Banane auf dem (einem) Baum.
Auf weight-weenies gibt es z.B.einen Bericht zu einer von STIs angelenkten hydraulischen Schaltung.
@res:
Eine Bremse dient in erster Linie der Verzögerung und der damit verbundennen SICHERHEIT meiner Person und Dritter.
Bei einem Auto käme kein Mensch auf die Idee,wegen Optik,Image oder Tradition auf Sicherheit zu verzichten,-deshalb die in den Raum gestellte Frage.

Gruß,
H.

LKG
01.03.2006, 09:34
Ob sich an den Felgen wirklich noch so viel einsparen läßt? Ist da nicht bei 400g schon deshalb Schluß, weil die Felge anderenfalls die Zugkräfte der Speichen gar nicht mehr aufnehmen kann?
Für die Scheibe spricht m.E. auch, daß dieser elendige Bremssiff wegfällt. Jetzt noch die Züge übers (bzw. besser unterm´) Oberrohr führen, und voila, ich muß nur noch die Hälfte putzen :ä :D

Gruß LKG

res
01.03.2006, 10:10
Dies Zahlen würden mich ernsthaft interessieren-hast du eine Quelle?
Gewichtszuwachs wäre an den Naben,an den Hinterstreben und an der Gabel zu verzeichnen.
Einsparungen wären wohl an den Felgen zu machen.
Das mit der Stabilität dürfte eigentlich kein Problem mehr darstellen,die heutigen Rahmen sind bei der Marke um 1 Kg teilweise steifer als für die meisten Fahrer sinnvoll wäre.
@jörgl trifft die Sache schon auf den Punkt:
Gäbe es solche Erfindungen nicht,säßen wir noch heute mit unserer Banane auf dem (einem) Baum.
Auf weight-weenies gibt es z.B.einen Bericht zu einer von STIs angelenkten hydraulischen Schaltung.
@res:
Eine Bremse dient in erster Linie der Verzögerung und der damit verbundennen SICHERHEIT meiner Person und Dritter.
Bei einem Auto käme kein Mensch auf die Idee,wegen Optik,Image oder Tradition auf Sicherheit zu verzichten,-deshalb die in den Raum gestellte Frage.

Gruß,
H.
Herr Smolik sprach an der EB 05 von 500gr.-1000gr.Zudem sei die Wartung schwieriger und bei Radrennen bei Defekt sehe er auch eher mehr Probleme.Und was sich im Pro Bereich nicht durchsetze könne man eh vergessen.

ecke
01.03.2006, 11:49
Eine große Verbesserung wäre schonmal, die Vorderradbremse an den rechten statt den linken Bremshebel zu hängen...

wilson
01.03.2006, 11:50
Eine große Verbesserung wäre schonmal, die Vorderradbremse an den rechten statt den linken Bremshebel zu hängen...

Kann man doch machen!

ecke
01.03.2006, 11:52
Kann man doch machen!
Mach ich auch bei nächste Gelegenheit... Soll ja, soviel ich weiß, auch EU-Standard werden.

cone-A
01.03.2006, 11:56
Ob sich an den Felgen wirklich noch so viel einsparen läßt? Ist da nicht bei 400g schon deshalb Schluß, weil die Felge anderenfalls die Zugkräfte der Speichen gar nicht mehr aufnehmen kann?

Die Mavic 717 disc hat doch schon bei 400 g laut weightweenies, da müßte doch beim RR mehr gehen.

Eigentlich müßten LW Obermayer für Disc ziemlich nahe am Ideal sein (Felge ohne Bremsfläche mit lateraler Einspeichung)...

Gruß cone-A

Speichennippel
01.03.2006, 12:33
Bei Radrennen müssen die Laufräder einheitlich sein, damit man sie schnell tauschen kann. Die Scheibenbremsen müssten also irgendwie normiert sein. Das müsste schon sein, um der Scheibe eine Chance zu geben.

Meine persönlichen Erfahrungen am MTB mit Scheibe waren schlecht. Es quitschte immer fürchterlich, egal wie oft daran justiert wurde. Die Bremsbeläge waren im Winter nach 1000 km runter (V-Brake 700 km). 15 Euro pro Bremsbelag (V-Brake 4 Euro) ist Abzocke. Wenn das ganze nach ein paar km richtig eigeschlammt war, sind die Bremskolben, die den Belag auf die Scheibe drücken, nicht mehr gleichmäßig raus und reingefahren. so dass die Beläge einseitig abgenutzt wurden. Außerdem war nach einem Winter auch eine neue Scheibe fällig, wegen der Riefen.
War ne Shimano XT.

Die Felgenbremse ist ziemlich ausgereizt und fast perfekt. Die Scheibe hat das Potential, besser zu sein. Ich sehe aber noch nicht, dass die schon soweit wären.
Aber schön das weiter getüftelt wird !

wilson
01.03.2006, 12:39
Meine persönlichen Erfahrungen am MTB mit Scheibe waren schlecht. Es quitschte immer fürchterlich, egal wie oft daran justiert wurde. Die Bremsbeläge waren im Winter nach 1000 km runter (V-Brake 700 km). 15 Euro pro Bremsbelag (V-Brake 4 Euro) ist Abzocke. Wenn das ganze nach ein paar km richtig eigeschlammt war, sind die Bremskolben, die den Belag auf die Scheibe drücken, nicht mehr gleichmäßig raus und reingefahren. so dass die Beläge einseitig abgenutzt wurden. Außerdem war nach einem Winter auch eine neue Scheibe fällig, wegen der Riefen.
War ne Shimano XT.

Ist auch ne Scheissbremse. Gönn Dir ne Louise und die Probleme sind gegessen!

Eder Franz
01.03.2006, 13:01
Wie viele andere mach ich mir auch Sorgen über die Steifigkeit von Gabeln und v.a. der Laufrader selbst, wenn sich die Scheibenbremse durchsetzt (und das wird sie wohl).

Wie man bei gleichem Gewicht und Aerodynamik die Steifigkeit von Gabeln und Laufrädern erhöhen will ist mir schleierhaft. :confused:

toxy
01.03.2006, 13:53
Eine große Verbesserung wäre schonmal, die Vorderradbremse an den rechten statt den linken Bremshebel zu hängen...

Du hast sie am linken? :eek:

Felix

Eder Franz
01.03.2006, 14:24
Eine große Verbesserung wäre schonmal, die Vorderradbremse an den rechten statt den linken Bremshebel zu hängen...

:krabben: :uitlachen :gettingnu :icon_roll :rolling: :9confused

Beast
01.03.2006, 14:31
Eine große Verbesserung wäre schonmal, die Vorderradbremse an den rechten statt den linken Bremshebel zu hängen...

ARRRR.... :eek:

bitte, bitte, lieber gott, lass das einen witz gewesen sein....

Roadbear
01.03.2006, 14:54
Du hast sie am linken? :eek:

Felix
Häh, ich versteh´nur Bahnhof... meine rechte Bremse bremst und schaltet hinten. Gibt´s das auch anders??
Oder begreife ich hier irgendwelche Ironie nicht? :confused:

Beast
01.03.2006, 14:59
Häh, ich versteh´nur Bahnhof... meine rechte Bremse bremst und schaltet hinten. Gibt´s das auch anders??
Oder begreife ich hier irgendwelche Ironie nicht? :confused:

Der rechte STI oder der rechte Ergo kann bremsen wo Du willst. Linkshänder legen sich auch gerne mal die Hinterradbremse auf links. Normal ist der aber rechts gezogen.

Nur 'ne Frage der Verbauung.

lelebebbel
01.03.2006, 15:18
Der rechte STI oder der rechte Ergo kann bremsen wo Du willst. Linkshänder legen sich auch gerne mal die Hinterradbremse auf links. Normal ist der aber rechts gezogen.

Nur 'ne Frage der Verbauung.

Linkshänder wie ich sind froh darüber, dass die vordere Bremse standardmäßig links ist, weil sie in dieser Hand ja nunmal mehr Gefühl haben :)
Und sie wundern sich über Rechtshänder, die das genauso fahren, obwohl sie logischerweise die vordere Bremse rechts bräuchten.

Beast
01.03.2006, 15:27
Linkshänder wie ich sind froh darüber, dass die vordere Bremse standardmäßig links ist, weil sie in dieser Hand ja nunmal mehr Gefühl haben :)
Und sie wundern sich über Rechtshänder, die das genauso fahren, obwohl sie logischerweise die vordere Bremse rechts bräuchten.

Hmhhh.

Ich (Rechtshänder) sehe das anders. Mit meiner rechten (also stärkeren) Hand will ich die Bremse ziehen wo keine oder wenig Gefahr beim Blockieren entstehen kann.

Speichennippel
01.03.2006, 15:33
Beim TöffTöff bremst man mit rechts (vorne) und mit links kuppelt man. Daher machen die TöffTöff Fahrer das gerne auch mal falschrum :D

toxy
01.03.2006, 15:46
Hmhhh.

Ich (Rechtshänder) sehe das anders. Mit meiner rechten (also stärkeren) Hand will ich die Bremse ziehen wo keine oder wenig Gefahr beim Blockieren entstehen kann.

Du ziehst einfach beide Bremsen so fest Du kannst? Dann solltest Du vielleicht wirklich nicht auf Scheibenbremsen umsteigen :eek:

Felix

Beast
01.03.2006, 15:53
Du ziehst einfach beide Bremsen so fest Du kannst? Dann solltest Du vielleicht wirklich nicht auf Scheibenbremsen umsteigen :eek:

Felix

Es geht hier nicht darum "so fest wie möglich" die Bremse zu ziehen. :rolleyes:

Wenn ich mit dem Rad z.B. auf einer dreckigen Strasse fahre (Laub!) und auf einmal ein Autofahrer am Strassenrand die Tür aufmacht oder ein Wauwau von rechts über die Strasse abkürzen will, muss ich logischerweise eine Notbremsung machen.

Zeig mir bitte mal den, der da eine gefühlvolle, exakt dosierte Bremsung hinlegt.

In solchen Fällen akzeptiere ich ein blockierendes Hinterrad, aber auf keinen Fall ein blockierendes Vorderrad. ;)

pinguin
01.03.2006, 16:04
Linkshänder wie ich sind froh darüber, dass die vordere Bremse standardmäßig links ist, weil sie in dieser Hand ja nunmal mehr Gefühl haben :)
Und sie wundern sich über Rechtshänder, die das genauso fahren, obwohl sie logischerweise die vordere Bremse rechts bräuchten.

Jepp. 'Linksfahrer' sind sowieso die gefühlvolleren Menschen... :D Wie man mit der rechten Hand überhaupt sinnvoll bremsen kann... ;)

Übrigens: Gestern Abend hat mir die Verfügbarkeit von drei Bremsen am Rad vermutlich das Leben gerettet. Du weißt, auf welche dritte Bremse ich anspiele... Allerdings wäre ich ohne die Felgenbremsunterstützung jetzt wohl auch Matsch... :ü

Cubeteam
01.03.2006, 17:35
Oh ja, meine Lieblingsbremse :D

toxy
01.03.2006, 19:41
Es geht hier nicht darum "so fest wie möglich" die Bremse zu ziehen. :rolleyes:

Wenn ich mit dem Rad z.B. auf einer dreckigen Strasse fahre (Laub!) und auf einmal ein Autofahrer am Strassenrand die Tür aufmacht oder ein Wauwau von rechts über die Strasse abkürzen will, muss ich logischerweise eine Notbremsung machen.

Und dabei ziehst du die rechte Bremse stärker? Da mußt du ja schon sehr heftig bremsen, wenn die linke Hand dabei an ihre Grenzen kommt.

Felix

Beast
01.03.2006, 20:03
Und dabei ziehst du die rechte Bremse stärker? Da mußt du ja schon sehr heftig bremsen, wenn die linke Hand dabei an ihre Grenzen kommt.

Felix

Manno!

Was soll denn diese Wortklauberei hier? :mad:

Es ist doch ganz normal und liegt in der menschlichen Physis verankert das man in solchen (unkontrollierten) Situationen mit einer Hand stärker zugreift als mit der anderen!

Da das so ist will ich halt die geringere Bremskraft vorne haben.

toxy
01.03.2006, 22:21
Es ist doch ganz normal und liegt in der menschlichen Physis verankert das man in solchen (unkontrollierten) Situationen mit einer Hand stärker zugreift als mit der anderen!

Da das so ist will ich halt die geringere Bremskraft vorne haben.

Stimmt, wo Dus sagst, ich bin mit Links auch immer vorsichtiger, nicht nur bei voller Kraft. Ich will allerdings lieber die größere Kraft vorne haben damit ich auch zum stehen komme. Hab schon mehrfach großes Glück gehabt weil die Autofahrer gut reagiert haben während ich mit blockierendem Hinterrad einfach weiter fuhr.

Felix

i-flow
01.03.2006, 22:51
Linkshänder wie ich sind froh darüber, dass die vordere Bremse standardmäßig links ist, weil sie in dieser Hand ja nunmal mehr Gefühl haben :)
Und sie wundern sich über Rechtshänder, die das genauso fahren, obwohl sie logischerweise die vordere Bremse rechts bräuchten.
Naja, dann muessten sie sich konsequenterweise zum Beispiel aber auch ueber Tastaturen wundern, wo die wichtigsten Buchstaben alle auf der linken Seite sind ... :rolleyes: (von den sechs Buchstaben des beruechtigten 'ERNSTL' aus dem Gluecksrad sind vier mit den Fingern der linken Hand zu tippen!)
Oder ueber Autos, wo das einzige mit Gefuehl zu bedienende Pedal (Ich spreche von der Kupplung ...) ebenfalls links ist.
Nur weil man mit rechts schreibt, heisst das noch lang nicht, dass man linksseitig komplett behindert ist :D :D

Die Vorderradbremse beim Fahrrad war immer links und Generationen von Radsportlern sind damit gut zurande gekommen. Dass das jetzt umgestellt werden soll / wird, ist totaler Quark :heelboos:

Beim Moped wird rechts Gas gegeben und gebremst, links hingegen gekuppelt und geschaltet (wie beim Auto auch, mit Ausnahme der Schaltung beim Linkslenker), aber beim Fahrrad ist rechts=hinten und links=vorn, und zwar sowohl fuer die Schalthebel als auch fuer die Bremsen. Die Einteilung ist also komplett anders und somit ist auch die Analogie 'rechter Hebel = Vorderradbremse, ist beim Moped so, muss beim Fahrrad auch so sein' totaler Schmarrn :raar:

VR-Bremse rechts eingehaengt ist und bleibt voll daneben :( :ybel:

lelebebbel
01.03.2006, 23:14
Dass die hintere Bremse rechts ist beruht auf dem Irrglauben von janz früher, es sei die wichtigere und sowieso würde man die vordere nur als Profi und in Notfällen benutzen. Daher rechts für Rechtshänder hinten.

Wäre es schon immer andersrum gewesen, käme heutzutage (ausser den Linkshändern) mal echt keine Sau auf die Idee, das umzubauen.

Auch in Zukunft wird niemand zu irgendwas gezwungen, schliesslich lassen sich Hydraulikschläuche und Bremskabel am Fahrrad immernoch beliebig verlegen....


Aber wer in Notfallsituationen keine richtige Vollbremsung mit der Vorderradbremse (egal auf welcher Seite sie nun ist) hinbekommt ohne sich zu überschlagen, der sollte mal lieber anständiges Bremsen trainieren. Ernsthaft.

Gut, am Motorrad hab ich, obwohl Linkshänder, die Bremse natürlich auch rechts und damit kein Problem.

toxy
02.03.2006, 00:00
Oder ueber Autos, wo das einzige mit Gefuehl zu bedienende Pedal (Ich spreche von der Kupplung ...) ebenfalls links ist.

Dann betätige beim Auto mal die Bremse mit Links :D


Die Einteilung ist also komplett anders und somit ist auch die Analogie 'rechter Hebel = Vorderradbremse, ist beim Moped so, muss beim Fahrrad auch so sein' totaler Schmarrn :raar:

Die Einteilung ist mir egal, solange die Bremse rechts ist, egal ob Fuß oder Hand, Auto, Motorrad oder Fahrrad.

Felix

i-flow
02.03.2006, 06:57
Dass die hintere Bremse rechts ist beruht auf dem Irrglauben von janz früher, es sei die wichtigere (...)
:hmm: Naja, die Newton'sche Mechanik, aus der die groessere Bedeutung der hinteren Bremse sich herleiten liesse, gab es ja 'janz frueher' auch schon, oder ?? :D :D

Aber wer in Notfallsituationen keine richtige Vollbremsung mit der Vorderradbremse (egal auf welcher Seite sie nun ist) hinbekommt ohne sich zu überschlagen, der sollte mal lieber anständiges Bremsen trainieren. Ernsthaft. (...)
Ja, das stimmt natuerlich ;)

ecke
02.03.2006, 11:55
Die Newton'sche Mechanik sagt, dass die Verzögerungswirkung der Vorderradbremse wesentlich größer ist, und daher ist die Vorderradbremse auch die wichtigere - wenn man überhaupt einen Unterschied machen kann.
Wenn man rechtshänder ist, hat man mit der rechten Hand normalerweise auch mehr Kraft UND mehr Gefühl. Daher ist es wirklich nicht einzusehen, warum Fahrräder für Rechtshänder so ausgestattet sind, dass die Verderradbremse mit links bedient wird...
Die ständige Angst vor dem Überschlag und vor blockierenden Vorderrädern ist ziemlicher Quark. Ganz ehrlich: wer von Euch hatte schonmal einen Unfall, weil er mit der Vorderradbremse zu stark gebremst hat, mal von Ausnahmesituationen wie Glatteis o.ä. abgesehen? Bremsen will eben auch gelernt sein, und die gängige Praxis, Vorderradbremsen links anzubringen oder sogar mit diesen komischen "Power Modulator"-Dämpfern abzuschwächen ist meiner Meinung nach eine Entmündigung des erfahrenen Radfahrers.

wilson
02.03.2006, 12:06
Die Newton'sche Mechanik sagt, dass die Verzögerungswirkung der Vorderradbremse wesentlich größer ist, und daher ist die Vorderradbremse auch die wichtigere - wenn man überhaupt einen Unterschied machen kann.
Wenn man rechtshänder ist, hat man mit der rechten Hand normalerweise auch mehr Kraft UND mehr Gefühl. Daher ist es wirklich nicht einzusehen, warum Fahrräder für Rechtshänder so ausgestattet sind, dass die Verderradbremse mit links bedient wird...


Für mich macht die Vorderbremse links zu haben trotzdem Sinn. Ich kann die Bremswirkung auf dem Vorderrad konstant hoch halten und rechts kurz lösen, um für die kommende Steigung runterzuschalten. Deshalb hab ich wieder von rechts nach links gewechselt

ecke
02.03.2006, 12:09
Für mich macht die Vorderbremse links zu haben trotzdem Sinn. Ich kann die Bremswirkung auf dem Vorderrad konstant hoch halten und rechts kurz lösen, um für die kommende Steigung runterzuschalten.

Du bremst vor einer Steigung?

wilson
02.03.2006, 12:13
Ja gut. Schlechtes Beispiel. Vor einer roten Ampel ist vielleicht treffender. Rot kanns ziemlich rassig werden und dann muss man plötzliche bremsen und gleichzeitig runterschalten.

wilson
02.03.2006, 12:15
Oder vielleicht wenns in der Abfahrt ne krasse Kurve hat und gleich anschliessend ne Steigung...(?)

Mike Stryder
02.03.2006, 12:40
das ist wieder typisch für shimano !!!

jetzt bringen sie diesen quatsch raus.........den nun wirklich keiner braucht............und die rahmenhersteller müssen "springen"

*pfui*

wieder neue normen, rahmen, gabeln, maschinen usw.

die "kleinen" rahmenhersteller die die kohle nicht für so etwas haben, schauen mal wieder in die röhre.....


hoffentlich macht campa den quatsch nicht mit.

toxy
02.03.2006, 13:13
Die kleinen Rahmenhersteller die ich kenne sind da eher flexibel. Wie viele Flaschenhalter, welche Bremsen und welche Schaltung man verbaut kann man sich da aussuchen.

Felix

Eder Franz
02.03.2006, 13:22
Oh mann, was für ne ****** Diskussion. Ob man sich die Vorderradbremse nun rechts oder links an den STI montiert hat doch nix mit Scheibenbremsen zu tun.
Mir ists ehrlich gesagt sowas von egal welche Bremse wo ist, da ich sowieso immer beidhändig bremse und in beiden Händen gleich viel Kraft und Feinmotorik habe. Wer nicht ganz bedeppert ist spürt genau wo er wann wieviel Bremsleistung wegnehmen muss um nicht auf die Schnauze zu fallen.
Ich hab mich wenigstens noch nie aus so einem Grund gelegt.

In meinen Augen wird da mal wieder alles überbewertet :rolleyes:

toxy
02.03.2006, 14:30
Ich bin offensichtlich ganz bedeppert :D

Felix

Gerolf
02.03.2006, 14:55
die "kleinen" rahmenhersteller die die kohle nicht für so etwas haben, schauen mal wieder in die röhre.....

Blödsinn, die haben schon längst solche Rahmen.

Aber es lebt sich halt ganz einfach mit Verschwörungstheorien. Warum bricht eigentlich ein derartiges Gezeter los, wenn ein Hersteller die Möglichkeiten für den Nutzer erweitert? Oder steht da irgendwas von "Shimano wird in Zukunft nur noch Scheibenbremsen für´s Rennrad anbieten"? Also, mal besser nen Gang runterschalten.

Gerolf

wilson
02.03.2006, 15:52
Blödsinn, die haben schon längst solche Rahmen.

Aber es lebt sich halt ganz einfach mit Verschwörungstheorien. Warum bricht eigentlich ein derartiges Gezeter los, wenn ein Hersteller die Möglichkeiten für den Nutzer erweitert? Oder steht da irgendwas von "Shimano wird in Zukunft nur noch Scheibenbremsen für´s Rennrad anbieten"? Also, mal besser nen Gang runterschalten.

Gerolf

Recht so :Applaus: und ab ins Klassikerforum mit den Ewiggestrigen! Soll doch in ein paar Jahren mit vorsintflutlichen Seilzugbremsen unterwegs sein wer will, wärenddessen wir endlich eine in jeder Situation effiziente und kontrollierbare Bremsanlage haben.

Mike Stryder
02.03.2006, 17:13
Recht so :Applaus: und ab ins Klassikerforum mit den Ewiggestrigen! Soll doch in ein paar Jahren mit vorsintflutlichen Seilzugbremsen unterwegs sein wer will, wärenddessen wir endlich eine in jeder Situation effiziente und kontrollierbare Bremsanlage haben.


.....ha, ha, ha, dass ich nicht lache !!!

mit was für einer bremse bist du denn jetzt unterwegs ??? taugt die etwa nichts ???

seit wann gibt es seilzugbremsen ???

und die dinger funktionieren, funktionieren und funktionieren.

mein schwiegerpapa hatte an einem seiner tourenräder eine scheibenbremse. resultat: nie wieder.

viel zu starke abnutzung. ständig war er am kaufen neuer belege.

Gerolf
02.03.2006, 17:17
seit wann gibt es seilzugbremsen ???

und die dinger funktionieren, funktionieren und funktionieren.

Stimmt. Deshalb bringt Shimano ja auch seilzugbetätigte Scheibenbremsen...

Gerolf

wilson
02.03.2006, 17:29
.....ha, ha, ha, dass ich nicht lache !!!

mit was für einer bremse bist du denn jetzt unterwegs ??? taugt die etwa nichts ???

seit wann gibt es seilzugbremsen ???

und die dinger funktionieren, funktionieren und funktionieren.

mein schwiegerpapa hatte an einem seiner tourenräder eine scheibenbremse. resultat: nie wieder.

viel zu starke abnutzung. ständig war er am kaufen neuer belege.

Ich fahre eine Magura Louise auf meinem MTB und vermisse die Bremse schmerzlich, wenn ich auf dem RR sitze. Ausserdem entnehme ich Deinem Posting, dass Du nur über Erfahrungen Dritter mit zweifelhaften Produkten (eine Scheibe am Tourenrad, nun muss ich aber lachen!) zu berichten weisst und das sagt schon alles...

Edit. Ich wechsle am MTB meine Beläge einmal im Jahr und somit nicht häufiger als die Am RR...

Marcie
02.03.2006, 17:50
Also ich bin Scheiben am MTB gefahren und bin dennoch nicht überzeugt. MIr haben die V-Brakes immer gereicht. Ausser bei Dreckswetter, aber da bremse ich eben früher. Die Dosierung ist bei gepfegten Zügen gut, die max. Bremskraft, die ein Reifen auf nassem Grund erreicht, schaffe ich immer mit zwei Fingern an der Felgenbremse.

Aber das Gefummel mit dem Einstellen der Bremsbeläge, dem teilweise nicht zu eliminierenden Quitschen, dem Hantieren mit dem ollen Öl, neee, mir kommen solche Bremsen ans Motorrad, nicht an die Räder!!!! Das finde ich genauso daneben wie MTB-Fullies.

Wie oft höre ich beim Mountainbiken Scheibenbremsfahrer lange bevor ich sie sehen kann :-)

Ich bleib bei meinen Felgenbremsen.


Das alles spiegelt natürlich nur meine Meinung wieder, ist nicht besonders fundiert und die Meinung eines ewig-Gestrigen, der lieber leicht und klassisch fährt.


Marcie

wilson
02.03.2006, 18:01
Ich kann jede Meinung respektieren, die sachlich vorgetragen wird. Ich kann nur nicht mit Polemik wie: "das ist Quatsch der keiner braucht...". Das ist keine Grundlage für eine Diskussion!
Whs. ist die V-Brake für Deinen Zweck schon das Richtige. Wenn Du kein Fully fährst, werden knackige Abfahrten in holprigem Gelände und technisch anspruchsvolle Singletrails wohl auch nicht Dein Ding sein. Natürlich erfodern die Scheibenbremsen ein gewisses Know How. Wenn man sich das aber angeeignet hat, dann ist die Wartung kein Thema mehr. Das Entlüften ist mit einer guten Ausrüstung schneller gemacht als ein Zugwechsel und der Wechsel der Beläge geht auf jeden Fall schneller als bei Felgenbremsen. Natürlich bestrifft dies nur eine moderne Bremsanlage. Viele die früher Scheibenbremsen mal ausprobiert hatten, würden sich wundern, wie gut di Dinger heute sind. Mit Ewiggestrigen meinte ich auch nur jene, die sich von vorneherein und ohne Erfahrung und fundiertes Wissen gegen Neuerungen verwehren.

Wonko
02.03.2006, 19:03
das ist wieder typisch für shimano !!!

jetzt bringen sie diesen quatsch raus.........den nun wirklich keiner braucht............und die rahmenhersteller müssen "springen"

*pfui*

Immer wieder erstaunlich, dass immer noch bei vielen schlagartig die Denkfähigkeit ausetzt, sobald es um Unternehmen wie Shimano, Microsoft oder die Deutsche Telekom geht, und nur noch hysterisch gekläfft wird.

- Natürlich erfordert eine Scheibenbremse andere Rahmen und Gabeln - ob sie von Shimano oder einem anderen Hersteller kommt, ist dabei völlig egal.

- Kein Rahmenhersteller ist zu irgendetwas gezwungen. Wenn ein Rahmen- oder Gabelhersteller einen Markt für diese Bremsenform am Rennrad sieht, wenn er daran glaubt, dass sich mit solchen Produkten etwas verdienen lässt und wenn er es will, dann kann er solche Produkte anbieten, ansonsten lässt er es halt. Die Felgenbremsen werden ja nicht schlagartig vom Markt verschwinden.

- Ob Scheibenbremsen am Rennrad wirklich "keiner braucht" wurde hier ja durchaus kontrovers diskutiert. Im Gegensatz zu Dir finde ich es aber gut, wenn der Kunde selbst entscheiden darf, ob er das braucht. Damit der Kunde diese Entscheidungsfreiheit hat, muss es aber erst mal entsprechende Angebote geben.


wieder neue normen, rahmen, gabeln, maschinen usw.

[...]

hoffentlich macht campa den quatsch nicht mit.

Campa plant stattdessen offenbar unter anderem eine neue Kurbel mit einem vergrößerten innenliegenden Lager im Rahmen bei vergrößerter Lageraufnahme. Das würde dann natürlich "wieder neue normen, rahmen, [....]" erfordern, also alles, was Du so vehement ablehnst. Aber ich bin sicher, dass Du das gaaaanz anders bewertest.

dooyou
02.03.2006, 20:13
Immer wieder erstaunlich, dass immer noch bei vielen schlagartig die Denkfähigkeit ausetzt, sobald es um Unternehmen wie Shimano, Microsoft oder die Deutsche Telekom geht, und nur noch hysterisch gekläfft wird.

- Natürlich erfordert eine Scheibenbremse andere Rahmen und Gabeln - ob sie von Shimano oder einem anderen Hersteller kommt, ist dabei völlig egal.

- Kein Rahmenhersteller ist zu irgendetwas gezwungen. Wenn ein Rahmen- oder Gabelhersteller einen Markt für diese Bremsenform am Rennrad sieht, wenn er daran glaubt, dass sich mit solchen Produkten etwas verdienen lässt und wenn er es will, dann kann er solche Produkte anbieten, ansonsten lässt er es halt. Die Felgenbremsen werden ja nicht schlagartig vom Markt verschwinden.

- Ob Scheibenbremsen am Rennrad wirklich "keiner braucht" wurde hier ja durchaus kontrovers diskutiert. Im Gegensatz zu Dir finde ich es aber gut, wenn der Kunde selbst entscheiden darf, ob er das braucht. Damit der Kunde diese Entscheidungsfreiheit hat, muss es aber erst mal entsprechende Angebote geben.





Wieso braucht man für die Scheibenbremsen einen anderen Rahmen, es muss doch nur die Gabel ne Halterung haben oder täusch ich mich? Zumindest ist das bei den MTB's so.

Fixie66
02.03.2006, 20:52
hihihi und wo machst deine hinter Scheibenbremse fest :4bicycle: am Sattel?

Gerolf
02.03.2006, 20:52
Wieso braucht man für die Scheibenbremsen einen anderen Rahmen, es muss doch nur die Gabel ne Halterung haben oder täusch ich mich? Zumindest ist das bei den MTB's so.

Die gleiche "Halterung" muß sich halt auch am Hinterbau befinden, bei MTBs ist das heute weitestgehend Standard. Am Renner/Crosser aber nicht.

So sieht das aus:

http://www.ukbikestore.co.uk/acatalog/Las_Cruces.JPG

Gerolf

dooyou
02.03.2006, 21:10
Die gleiche "Halterung" muß sich halt auch am Hinterbau befinden, bei MTBs ist das heute weitestgehend Standard. Am Renner/Crosser aber nicht.

So sieht das aus:

http://www.ukbikestore.co.uk/acatalog/Las_Cruces.JPG

Gerolf

lol, ja natürlich daran habe ich nicht gedacht! :D

wilson
03.03.2006, 08:15
Immer wieder erstaunlich, dass immer noch bei vielen schlagartig die Denkfähigkeit ausetzt, sobald es um Unternehmen wie Shimano, Microsoft oder die Deutsche Telekom geht, und nur noch hysterisch gekläfft wird.

- Natürlich erfordert eine Scheibenbremse andere Rahmen und Gabeln - ob sie von Shimano oder einem anderen Hersteller kommt, ist dabei völlig egal.

- Kein Rahmenhersteller ist zu irgendetwas gezwungen. Wenn ein Rahmen- oder Gabelhersteller einen Markt für diese Bremsenform am Rennrad sieht, wenn er daran glaubt, dass sich mit solchen Produkten etwas verdienen lässt und wenn er es will, dann kann er solche Produkte anbieten, ansonsten lässt er es halt. Die Felgenbremsen werden ja nicht schlagartig vom Markt verschwinden.

- Ob Scheibenbremsen am Rennrad wirklich "keiner braucht" wurde hier ja durchaus kontrovers diskutiert. Im Gegensatz zu Dir finde ich es aber gut, wenn der Kunde selbst entscheiden darf, ob er das braucht. Damit der Kunde diese Entscheidungsfreiheit hat, muss es aber erst mal entsprechende Angebote geben.



Campa plant stattdessen offenbar unter anderem eine neue Kurbel mit einem vergrößerten innenliegenden Lager im Rahmen bei vergrößerter Lageraufnahme. Das würde dann natürlich "wieder neue normen, rahmen, [....]" erfordern, also alles, was Du so vehement ablehnst. Aber ich bin sicher, dass Du das gaaaanz anders bewertest.


:tekst-top

Marcie
03.03.2006, 12:05
Wie sieht es denn heute mit der Verdrehsteifigkeit der Gabeln aus? Widerspricht dfas nicht ein wnig dem Leichtbaugedanken?
Wenn ich mir überlege, wie sich die Gabel meines Motorrades mit der einseitigen Scheibe verdreht, die Federungsperformance bei einer Bremsund verschlechtert und ein leichtes Dreh-Moment in den Lenker einleitet, wobei die Gabel bestimmt 15-20 Kilo wiegt, habe ich so meine Bedenken, wie das an einer filigranen Fahrradgabel dauerhaft funktioniert?
Die alte MTB-Gabel mit den frühen Scheiben war auf jeden Fall völlig überfordert. Muss allerdings zugeben, damit war das Thema für mich auch durch, da die Nachteile deutlich überlegen waren.
Wie ist das heute?

Marcie

wilson
03.03.2006, 12:43
Wenn Du auf dem Bike nicht grade ne SID fährst, ist die Frage der Torsionssteifigkeit auf dem MTB heute kein Thema mehr. Natürlich wären die Anforderungen an eine RR Gabel mit Scheibenbremse eine andere und natürlich müsste man einen Gwichtsnachteil in Kauf nehmen. Das lässt sich nicht ändern. Auch beim MTB nicht. Trotzdem konnte sich die Scheibe auf dem MTB weitgehend durchsetzen, weil die Vorteile überwiegen. Das wird irgendeinmal auch die RR Gemeinschaft anerkennen müssen. Auch hier, ist es aber wiederum vom Verwendungszweck abhängig. Wenn man mit seinem Rad vorwiegend in der Ebene fährt braucht man sicher keine Scheibe. In den 80'000 Höhenmetern, die ich letztes Jahr hoch und auch wieder runtergefahren bin, habe ich in einigen Situationen auf dem RR die Scheibe vermisst. Dafür würde ich gerne einen Gewichtsnachteil in Kauf nehmen.

dooyou
03.03.2006, 12:52
Wenn Du auf dem Bike nicht grade ne SID fährst, ist die Frage der Torsionssteifigkeit auf dem MTB heute kein Thema mehr. Natürlich wären die Anforderungen an eine RR Gabel mit Scheibenbremse eine andere und natürlich müsste man einen Gwichtsnachteil in Kauf nehmen. Das lässt sich nicht ändern. Auch beim MTB nicht. Trotzdem konnte sich die Scheibe auf dem MTB weitgehend durchsetzen, weil die Vorteile überwiegen. Das wird irgendeinmal auch die RR Gemeinschaft anerkennen müssen. Auch hier, ist es aber wiederum vom Verwendungszweck abhängig. Wenn man mit seinem Rad vorwiegend in der Ebene fährt braucht man sicher keine Scheibe. In den 80'000 Höhenmetern, die ich letztes Jahr hoch und auch wieder runtergefahren bin, habe ich in einigen Situationen auf dem RR die Scheibe vermisst. Dafür würde ich gerne einen Gewichtsnachteil in Kauf nehmen.

Ich denke sowieso das es beides paralell geben wird. Wie auch beim Mountainbike.
Wenn ich mir so leichtbau Felgen mit Carbonflanken anschaue kann ich mir daran nur schwer ne Scheibenbremse vorstellen.
Allerdings, bei langen Abfahrten wäre man schon sehr froh über ne Scheibe.

Ich erinnere mich dabei an meine letztjährige Großglocknerabfahrt bei Schneeregen, da lob ich mir ne Scheibe!

luftschwimmer
03.03.2006, 12:54
http://www.roadcyclinguk.com/news/article/mps/UAN/1082/v/1/sp/
bäähhh!
seilgezogene scheibenbremsen! hat doch nie funktioniert. wenn ja was soll das is doch nich wirklich eine verbesserung oder ? deshalb lernt der der druffhockt doch net besser bremsen!

Mike Stryder
03.03.2006, 12:59
Ausserdem entnehme ich Deinem Posting, dass Du nur über Erfahrungen Dritter mit zweifelhaften Produkten (eine Scheibe am Tourenrad, nun muss ich aber lachen!) zu berichten weisst und das sagt schon alles...



......oooohhhhh, soll ich meinen schwiegervater etwa anrufen, nur damit ich dir marke und herstellernamen sagen kann ???

und von dritter, kann da wohl nicht die rede sein.

eins, zwei, dritter !!!

ich, schwiegervater...............

eins, zweiter !!!

und zum thema: da muss ich aber lachen. mein schwiegervater reißt mehr als 12000 km im jahr runter. und das mit einem tourenrad !!! und wie gesagt, bei seinem "zweitem" war eine scheibenbremse dran. und er wird wissen wovon er redet wenn er sagt: "die bremsbelege nutzen viel zu schnell ab"

und glaub mir mal, wer soo viel fährt, der hat kein baumarktrad oder so !!!

Wonko
03.03.2006, 13:15
und zum thema: da muss ich aber lachen. mein schwiegervater reißt mehr als 12000 km im jahr runter. und das mit einem tourenrad !!! und wie gesagt, bei seinem "zweitem" war eine scheibenbremse dran. und er wird wissen wovon er redet wenn er sagt: "die bremsbelege nutzen viel zu schnell ab"

Schön, damit konnte dieser Punkt dank der Erfahrungen Deines Schwiegervaters ja endlich mal abschließend geklärt werden und wir können den Thread hier zumachen. Geh doch schon mal vor, wir kommen gleich nach.

luftschwimmer
03.03.2006, 14:18
Schön, damit konnte dieser Punkt dank der Erfahrungen Deines Schwiegervaters ja endlich mal abschließend geklärt werden und wir können den Thread hier zumachen. Geh doch schon mal vor, wir kommen gleich nach.
hallo ich folge dir.!!
es gibt hier so einige threads die taugen echt nur zur unterhaltung......oder dazu das sich die leute mit sachen auseinanderstzen können weil sie vielleicht nix anderes haben als über fahrräder zu sinnieren............

1. das grösste potenzial is der fahrer!
2. will man am rad effektiv was verbessern kommt man irgendwann nicht drumherum das tretlager vors vorderrad zu setzten,oder man is halt bereit sich im "0,% " bereich an den verbesserungen zu bewegen! :Applaus:

wilson
03.03.2006, 14:18
......oooohhhhh, soll ich meinen schwiegervater etwa anrufen, nur damit ich dir marke und herstellernamen sagen kann ???
!!!

Ja. Das würde mich interessieren! Und da Du Dich hier als Experte für sprachliche Finessen hervortust, erlaube ich mir, Dich darauf aufmerksam zu machen, dass es Beläge sind, womit man bremst.

toxy
03.03.2006, 14:22
Wenn ich mir so leichtbau Felgen mit Carbonflanken anschaue kann ich mir daran nur schwer ne Scheibenbremse vorstellen.

Eben da, oder meinst Du die Optik?


und zum thema: da muss ich aber lachen. mein schwiegervater reißt mehr als 12000 km im jahr runter. und das mit einem tourenrad !!! und wie gesagt, bei seinem "zweitem" war eine scheibenbremse dran. und er wird wissen wovon er redet wenn er sagt: "die bremsbelege nutzen viel zu schnell ab"

Wie viele km hat so ein Beleg denn gehalten? Ich hab mich auf meine Scheibenbremsen etwas einstellen müssen, hin und wieder verlangen sie etwas Zuwendung, dafür funktionieren sie dann auch sehr zuverlässig wenn man sie braucht. Bei meinem nächsten Rad werd ich mir den Aufwand nur noch vorne antun, wegen der Dosierbarkeit und des Druckpunktes. Hinten ist Seilzug weniger zeitaufwändig.

Felix

Gerolf
03.03.2006, 17:14
bäähhh!
seilgezogene scheibenbremsen! hat doch nie funktioniert.


Sicher? Das hatten wir doch alles schon mal (http://mtbr.com/reviews/disc_brake_system/product_20482.shtml).



wenn ja was soll das is doch nich wirklich eine verbesserung oder ?

Doch ist es. Birgt zum Beispiel die Möglichkeit, am Crosser (Dreck und Matsch, you know?) mit STI sicher verzögern zu können.

Gerolf

jörgl
03.03.2006, 17:20
bäähhh!
seilgezogene scheibenbremsen! hat doch nie funktioniert. wenn ja was soll das is doch nich wirklich eine verbesserung oder ? deshalb lernt der der druffhockt doch net besser bremsen!

Keine Ahnung, gell?!

luftschwimmer
03.03.2006, 18:16
Keine Ahnung, gell?!
hallo,
stimmt ich habe keine ahnung!

nur weis ich das wenn ein "richtiger" guter rennfahrer mit "normalen bremsen bremst" der immer noch schneller is las wohl jeder von uns hier........der mensch machts in erster linie . oder meinste deine oma hat ein besseres bremsgefühl mit ner scheibenbremse? ok bei nem crosser lass ichs mir gefallen (is ja aber bekanntlich verboten).
das die seilgezogenen dinger nich "gut " funtionieren weis ich leider nur zu gut wir haben den mist bei uns im laden rausgeworfen. aufgrund mehrerer kundenbeschwerden, und auf anraten eines unserer mechaniker (fährt motocross).

Gerolf
03.03.2006, 18:30
ok bei nem crosser lass ichs mir gefallen (is ja aber bekanntlich verboten).

Verwechselst du "verboten" gerade mit UCI-Regularien? Weil, die interessieren mich herzlich wenig.

Welche mechanischen Bremsen hattet ihr denn im Laden?
Wenn mir ein Carbonrahmen bricht, heißt das dann daß alle Carbonrahmen Dreck sind (und zwar in alle Ewigkeit, auch die neu entwickelten)?

Gerolf

luftschwimmer
03.03.2006, 19:05
Verwechselst du "verboten" gerade mit UCI-Regularien? Weil, die interessieren mich herzlich wenig.

Welche mechanischen Bremsen hattet ihr denn im Laden?
Wenn mir ein Carbonrahmen bricht, heißt das dann daß alle Carbonrahmen Dreck sind (und zwar in alle Ewigkeit, auch die neu entwickelten)?

Gerolf
hallo,
wir hatten u.a. avids....... bekanntlich dehnt sich ein zug mehr als das sich eine flüssigkeit zusammen pressen lässt!

hendrix1971
03.03.2006, 19:20
Wenn Du auf dem Bike nicht grade ne SID fährst, ist die Frage der Torsionssteifigkeit auf dem MTB heute kein Thema mehr. Natürlich wären die Anforderungen an eine RR Gabel mit Scheibenbremse eine andere und natürlich müsste man einen Gwichtsnachteil in Kauf nehmen. Das lässt sich nicht ändern. Auch beim MTB nicht. Trotzdem konnte sich die Scheibe auf dem MTB weitgehend durchsetzen, weil die Vorteile überwiegen. Das wird irgendeinmal auch die RR Gemeinschaft anerkennen müssen. Auch hier, ist es aber wiederum vom Verwendungszweck abhängig. Wenn man mit seinem Rad vorwiegend in der Ebene fährt braucht man sicher keine Scheibe. In den 80'000 Höhenmetern, die ich letztes Jahr hoch und auch wieder runtergefahren bin, habe ich in einigen Situationen auf dem RR die Scheibe vermisst. Dafür würde ich gerne einen Gewichtsnachteil in Kauf nehmen.

Das mit der Torsion ist nur eine Seite der Medaille:
Vor allem durch größere Scheiben über 160 mm werden die Buchsen und Gleitlager der Gabel stärker beansprucht und verschlissen-aktuell haben sogar ein paar FOX Gabeln dieses Problem,obwohl sie für die entsprechenden Durchmesser freigegeben waren.
Seitdem ich von 160 auf 180 mmm Durchmesser umgerüstet habe sind unmittelbar im Anschluß die Lager meiner Rock Shox über den Jordan gegangen und die Gabel hat jetzt Spiel und klappert.

Das mit der Seil-angelenkten Scheibenbremsen hat natürlich auch 2 Seiten:
was schlechter ist,ist die Dosierbarkeit und die reduzierten Handkräfte,besser ist,das sie keine Luft ziehen kann und man unterwegs (Alpencross z.B.) bei einem Sturz mit Leitungsabriss einfach einen neuen Zug einfädeln kann,-das sieht bei der Hydraulik da schon schlechter aus...
H.

Fixie66
03.03.2006, 20:39
vor nicht allzulanger Zeit konnten die MTB Gabeln gar nicht leicht genug sein, hat eine gute Gabel nur 1400g gewogen war sie schon unverkäuflich. Das Gewichtsmaß der Dinge waren 1100 - 1200g und so wurde es auch von den einschlägigen Zeitschriften eingefordert. Es gab sogar schon Gabeln unter 1000g. Jetzt mit Scheibenbremsen ist plötzlich das Maß der Dinge auf ca. 1800g und höher hochgerutscht und trotzdem behaupten die Scheiben-Freaks dass eine Scheibenbremse nicht schwerer sei als eine V-Brake. Den Abriß diverser Scheiben bei Tests und den folgenden schweren Sturz haben die Freaks einfach ausgeblendet und auch, dass sich absolute Dillettanti an die Konstruktion von Scheibenbremsen gewagt haben, die nicht mal die einfachsten technische Kenntnisse hatten. So kann ich mich an einen Test erinnern, da hatten 4 Kontrukteure (von insgesamt 7 !!!) einfach vergessen, einen Ausgleichsbehälter einzuplanen und die Tester mußten dann die Räder zu Tal tragen :4bicycle: , weil die Bremsen zugemacht haben. Auch sind Kunststoff-Leitungen weggeschmolzen an Stellen, wo einfach keine Kunststoffleitungen hingehören. Stell dir vor, du fährst mit deiner Avid Scheibe am Rennrad an der Adria im Trainingslager durch die Gegend und dir reißt bei einem kleinen Sturz die Leitung ab (das passiert häufiger als ihr wahrhaben wollt) und was dann? Meinst du da kann dir jeder Laden im nächsten Dorf helfen? Da läßt halt dann dein Rad bis Ende des Trainingslagers stehen.

328
03.03.2006, 21:30
vor nicht allzulanger Zeit konnten die MTB Gabeln gar nicht leicht genug sein, hat eine gute Gabel nur 1400g gewogen war sie schon unverkäuflich. Das Gewichtsmaß der Dinge waren 1100 - 1200g und so wurde es auch von den einschlägigen Zeitschriften eingefordert. Es gab sogar schon Gabeln unter 1000g. Jetzt mit Scheibenbremsen ist plötzlich das Maß der Dinge auf ca. 1800g und höher hochgerutscht und trotzdem behaupten die Scheiben-Freaks dass eine Scheibenbremse nicht schwerer sei als eine V-Brake. Den Abriß diverser Scheiben bei Tests und den folgenden schweren Sturz haben die Freaks einfach ausgeblendet und auch, dass sich absolute Dillettanti an die Konstruktion von Scheibenbremsen gewagt haben, die nicht mal die einfachsten technische Kenntnisse hatten. So kann ich mich an einen Test erinnern, da hatten 4 Kontrukteure (von insgesamt 7 !!!) einfach vergessen, einen Ausgleichsbehälter einzuplanen und die Tester mußten dann die Räder zu Tal tragen , weil die Bremsen zugemacht haben. Auch sind Kunststoff-Leitungen weggeschmolzen an Stellen, wo einfach keine Kunststoffleitungen hingehören. Stell dir vor, du fährst mit deiner Avid Scheibe am Rennrad an der Adria im Trainingslager durch die Gegend und dir reißt bei einem kleinen Sturz die Leitung ab (das passiert häufiger als ihr wahrhaben wollt) und was dann? Meinst du da kann dir jeder Laden im nächsten Dorf helfen? Da läßt halt dann dein Rad bis Ende des Trainingslagers stehen.

Habe in den letzten 5 Jahren niemanden getroffen dem sowas passiert ist..??
(bzw habe sowas auch noch nie gehört)
Wo hast du solche "Schauergeschichten" her?? -> Tour ? :D

Manche Gabeln werden aber nur deswegen schwerer weil viel Technik eingebaut wird. Also Lockout, Federwegverstellung,
SPV, etc......sind ja schon fast Standart.
Klar das die Gabelnn vor7 Jahren leichter waren - da war ja auch nix drinnen,
eine Feder und ein bisschen Öl....
Also so gesehen sind die Gabel noch leichter und noch unstabiler als früher
-> Mehr Bauteile, mehr funktionen bei fast gleichem Gewicht.