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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 38-28 Kettenblatt/Ritzel für die Berge?



dthomas
06.04.2006, 12:29
Hallo
Ich bin Freizeitfahrer und Kurz/Jedermanntriathlet. Habe also keine Zabel-Waden, und meine Fortbewegung findet nicht nur auf 2 Rädern statt.

Trotzdem gebe ich mir jedes Jahr 1-2 Bergmarathons. Beim meinem letzten Alpenbrevet bin aber böse eingebrochen wg. Oberschenkelkrämpfen (Muskeln innen über dem Knie). Neben mehr Magnesium, weniger Kaffee und mehr Training dachte auch an Kettenblatt 38/52 vorne (gibt's als TA von Brügelmann) mit Ritzel 28 hinten(Funktioniert mit meinem Ultegra Schaltwerk). Dieses Übersetzungsverhältnis kommt rechnerisch nahe an Kompakt (34-27) ran, sollte also auch bei meinem 2-fach Shimano Rad für die grösseren Rampen reichen.
Was meint Ihr, hat jemand Erfahrung diesbezüglich?
Danke für die Antworten!!

paulix
06.04.2006, 12:54
Ohne ein Minimum an Training hilft auch eine Untersetzung nicht mehr.
Oder anders gesagt, entweder du schaffst mit der montierten Übersetzung die Berge nach entsprechendem Training oder du schraubst dir zur Sicherheit das Kleinstmögliche dran (z.B. ne 3fach vorn und hinten 11-34).
So pauschal ist schwierig dir zu helfen.

DerBergschreck
06.04.2006, 12:57
Hallo
Ich bin Freizeitfahrer und Kurz/Jedermanntriathlet. Habe also keine Zabel-Waden, und meine Fortbewegung findet nicht nur auf 2 Rädern statt.

Trotzdem gebe ich mir jedes Jahr 1-2 Bergmarathons. Beim meinem letzten Alpenbrevet bin aber böse eingebrochen wg. Oberschenkelkrämpfen (Muskeln innen über dem Knie). Neben mehr Magnesium, weniger Kaffee und mehr Training dachte auch an Kettenblatt 38/52 vorne (gibt's als TA von Brügelmann) mit Ritzel 28 hinten(Funktioniert mit meinem Ultegra Schaltwerk). Dieses Übersetzungsverhältnis kommt rechnerisch nahe an Kompakt (34-27) ran, sollte also auch bei meinem 2-fach Shimano Rad für die grösseren Rampen reichen.
Was meint Ihr, hat jemand Erfahrung diesbezüglich?
Danke für die Antworten!!

Um zu wissen, wieviel das bringt, schreib doch mal, was Du jetzt als kleinste Übersetzung fährst.

Ansonsten ausprobieren. Erfahrungsgemäß bringt aber eine geringfügige Erweiterung der Übersetzungsbereichs nach unten - z.B. um einen Gang - nur wenig, da die Entlastung einfach zu gering ist. Mit nur einem Gang weniger wärst Du vermutlich beim Alpenbrevet auch eingebochen - nur eben etwas später :-(

corrente
06.04.2006, 13:42
... habe mir für die Berge auch eine Kassette mit 28er und 32er Ritzel gebastelt. Läuft super bei mir, muss allerdings auch Schaltwerk und Kette tauschen. :6bike2:

dthomas
07.04.2006, 12:37
Bin beim letzten Alpenbrevet 39/28 gefahren. Im Vorfeld ca. 1500 km absolviert. Einige lange RTF's bis 150 km, sowie Training in Bergigem Terrain bis ca. 1500 HM pro Tour.

Als einfachste Technische Möglichkeit, ohne grössere Umbauten, erscheint mir vorne noch auf 38 zu gehen, deshalb meine Frage an die Community. Mit 38/28 sollte man doch bei entsprechender Vorbereitung auch 3800HM meistern? Oder?
:6bike2:

drbalrog
07.04.2006, 12:44
Bin beim letzten Alpenbrevet 39/28 gefahren. Im Vorfeld ca. 1500 km absolviert. Einige lange RTF's bis 150 km, sowie Training in Bergigem Terrain bis ca. 1500 HM pro Tour.

Als einfachste Technische Möglichkeit, ohne grössere Umbauten, erscheint mir vorne noch auf 38 zu gehen, deshalb meine Frage an die Community. Mit 38/28 sollte man doch bei entsprechender Vorbereitung auch 3800HM meistern? Oder?
:6bike2:

naja, kommt darauf an, was bei dir "bergiges terrain" ist und wie du die 1500 km gefahren bist.
generell sollte es bei jemandem der von triathlon spricht schon reichen, wenn er mit 39/27 fährt. :quaeldich

pjotr
07.04.2006, 12:49
Der Übergang von 39/28 auf 38/28 macht was die Entfaltung je Kurbelumdrehung angeht nicht mal 10 cm aus, das hat keine feststellbaren Entlastungeffekte, damit kommst Du folglich auch nicht besser über die Berge. Abhilfe schafft da nur 3-fach, Kompakt oder ein anderes Schalterwerk und eine MTB-Kassette.

Ich weiß ja nicht in was für einem Zeitraum Du die erwähnten 1500 km in der Vorbereitung gefahren bist. Sollte das Deine Kilometerleistung für das ganze Jahr gewesen sein, stellt sich aber sehr die Frage, ob es wirklich Sinn macht, damit einen Alpenmarathon mit fast 4000 HM anzugehen. Bitte nicht falsch verstehen, aber wenn nicht wenigstens eine gewisse minimale Grundlage vorhanden, ist hilft auch die größte Übersetzung nix, dann ist so eine Tour immer ein Tortur und einfach eine Nummer zu groß.

Jack
07.04.2006, 12:51
[QUOTE=paulix]Ohne ein Minimum an Training hilft auch eine Untersetzung nicht mehr.[QUOTE]
:Applaus: :Applaus: :Applaus: :Applaus: :Applaus:

i-flow
07.04.2006, 13:23
Was ich mir inzwischen ueberlege, ist die Kompaktkurbel fuer das lockere Rumgurken mit einem 38er Kettenblatt auszuruesten, und nur fuer die Langstreckensaison das 34er aufzuziehen.

Voraussetzung ist natuerlich, dass man erst mal eine Kompaktkurbel hat ;)
Mit der 'Heldenkurbel' ist man als leidlich Normaler im Gebirge ziemlich verloren ...

LG ... Wolfi :)

goflo
07.04.2006, 13:36
Der Übergang von 39/28 auf 38/28 macht was die Entfaltung je Kurbelumdrehung angeht nicht mal 10 cm aus, das hat keine feststellbaren Entlastungeffekte, damit kommst Du folglich auch nicht besser über die Berge. Abhilfe schafft da nur 3-fach, Kompakt oder ein anderes Schalterwerk und eine MTB-Kassette.




Richtig!

pinguin
07.04.2006, 13:41
Hallo
Ich bin Freizeitfahrer und Kurz/Jedermanntriathlet. Habe also keine Zabel-Waden, und meine Fortbewegung findet nicht nur auf 2 Rädern statt.

Trotzdem gebe ich mir jedes Jahr 1-2 Bergmarathons. Beim meinem letzten Alpenbrevet bin aber böse eingebrochen wg. Oberschenkelkrämpfen (Muskeln innen über dem Knie). Neben mehr Magnesium, weniger Kaffee und mehr Training dachte auch an Kettenblatt 38/52 vorne (gibt's als TA von Brügelmann) mit Ritzel 28 hinten(Funktioniert mit meinem Ultegra Schaltwerk). Dieses Übersetzungsverhältnis kommt rechnerisch nahe an Kompakt (34-27) ran, sollte also auch bei meinem 2-fach Shimano Rad für die grösseren Rampen reichen.
Was meint Ihr, hat jemand Erfahrung diesbezüglich?
Danke für die Antworten!!

In meinem zweiten Rennradjahr nach Neubeginn (längere Pause von 5 Jahren vorher) habe ich mit nicht wirklich vielen km in den Beinen und mit 39/25 (ich wusste damals nicht mal, dass meine Kassette als gr. Ritzel 25 Zähne hat, das hat mir dann mal jemand erzählt... :D Und ich habe abgezählt, ob's stimmt... :ä ) den Bimbacher Marathon (240 km / wellig / ca. 3500 hm) gefahren. Hat mich irgendwie nicht beeindruckt.

Da du als Tria sicherlich gewöhnt bist, dich a bisserl zu quälen und gegen den Schweinehund zu fahren, würde ich sagen, dass du eigentlich schon eine gewisse Chance hast...

funzefresser...
07.04.2006, 13:44
Was meint Ihr, hat jemand Erfahrung diesbezüglich?


ne hab ich nicht....

DerBergschreck
07.04.2006, 13:49
Bin beim letzten Alpenbrevet 39/28 gefahren. Im Vorfeld ca. 1500 km absolviert. Einige lange RTF's bis 150 km, sowie Training in Bergigem Terrain bis ca. 1500 HM pro Tour.

Als einfachste Technische Möglichkeit, ohne grössere Umbauten, erscheint mir vorne noch auf 38 zu gehen, deshalb meine Frage an die Community. Mit 38/28 sollte man doch bei entsprechender Vorbereitung auch 3800HM meistern? Oder?
:6bike2:

Den Unterschied zwischen 39 und 38 vorne wirst Du überhaupt nicht merken. Reine Geldverschwendung. Da mußt Du leider tiefer in die Tasche greifen, um etwas zu bewirken.