PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Routenplanung womit?



Bester
09.05.2006, 11:00
Hallo Forumsmitglieder,

ich bin neu hier und habe mich angemeldet, weil ich mitbekommen habe, daß hier viele Leute ziemlich viel Ahnung haben.

Nun zu meiner Frage:
Von Routenplanung mit PDA oder GPS oder ein Routenplanerprogramm hab ich so gut wie keine Ahnung. Ich weiß nur daß ein PDA so eine Art PC in Kleinformat ist und ich weiß daß man per GPS Signale vom Satelliten empfangen kann. Desweiteren gibt es ja irgendwelche Routenplaner zum Kaufen, die man sich auf den PC laden kann.

Hört sich vielleicht doof an, aber ich habe von diesen neuen technischen Errungenschaften eben nicht viel Ahnung.

Ich weiß nun nicht wie ich einsteigen soll.
Ich möchte schon gerne diese neuen Sachen nutzen. Weiß aber echt nicht was man nun alles braucht.
Benötige ich zuerst ein PDA-Gerät oder ein GPS-Gerät? Weiß auch nicht den Unterschied von diesen beiden geräten.

Ich denke Ihr wisst da Bescheid, und könnt über meine Fragen nur lächeln.

Danke schonmal

Skua
09.05.2006, 11:13
hm, das wichtigste sind vorallem einmal gute Ortskenntnisse, also eine "kognitive Landkarte" im Gehirn. Mit GPS fährt praktisch niemand. (Obwohl ich weiß, dass es verdammt praktisch sein kann. ;) )

Gunther
09.05.2006, 11:34
...Mit GPS fährt praktisch niemand. (Obwohl ich weiß, dass es verdammt praktisch sein kann. ;) )

Doch, ich z.B. :D

PDA sind nach dem was ich höre nicht so geignet. Stromverbrauch zu hoch und nicht wasserdicht.
Ich persönlich fahre mit einem Garmin Quest, der für RR-Fahrer recht ideal ist. Hat auch eine farbige Kartendarstellung und einen ausreichend großen Speicher.
Alternativ ist der Garmin EDGE z.Zt. auch hier groß in Diskusion. Der hat aber keine Kartendarstellung, aber dafür den wohl besten Empfangschip und Höhenmesser (barometrisch). Mit an Bord HF Kontrolle.
Ansonsten benutze die Suchfunktion nach GPS - Garmin - Edge - Quest
dann kannst du dich da ein bischen einlesen. Da findest du auch noch Links zu anderen Foren etc.

Gruß Gunther

Bester
09.05.2006, 11:36
hm, das wichtigste sind vorallem einmal gute Ortskenntnisse, also eine "kognitive Landkarte" im Gehirn. Mit GPS fährt praktisch niemand. (Obwohl ich weiß, dass es verdammt praktisch sein kann. ;) )

Ich dachte GPS ist gerade dann sinnvoll wenn man sich in der Gegend nicht so gut auskennt? Wenn ich im Urlaub in einer mir fremden Gegend Rad fahren will, kenn ich mich nun mal nicht so gut aus. Dafür, dachte ich zumindest, ist so ein Gerät da?

Aludose
09.05.2006, 11:37
Zuerst solltest du mal sagen wofür du eine Routenplanung/Navigation brauchst.

Willst du dich auf deiner Trainingsroute, die du 3x die Woche fährst nicht verfahren? (Navigation)
Willst du neue Routen fahren und vorher Länge und Höhenmeter planen (Routenplanung) und diese dann mit technischer Unterstützung fahren (Navigation).
Willst du einfach losfahren und dann wieder zurückfinden?
Willst du ein Navigerät auch als Radcomputer nutzen?
Oder brauchst du einfach das neuste, teuerste Equipment zum Posen vor der Eisdiele? ;)

darge0flex
09.05.2006, 11:39
Auch ne Lösung: warte auf die nächste Tour-Ausgabe, da wird das Thema behandelt.

Bester
09.05.2006, 11:44
Zuerst solltest du mal sagen wofür du eine Routenplanung/Navigation brauchst.

Willst du dich auf deiner Trainingsroute, die du 3x die Woche fährst nicht verfahren? (Navigation)
Willst du neue Routen fahren und vorher Länge und Höhenmeter planen (Routenplanung) und diese dann mit technischer Unterstützung fahren (Navigation).
Willst du einfach losfahren und dann wieder zurückfinden?
Willst du ein Navigerät auch als Radcomputer nutzen?
Oder brauchst du einfach das neuste, teuerste Equipment zum Posen vor der Eisdiele? ;)

Brauche ich für immer wieder neue Touren, in immer wieder anderen Gebieten, die ich während des Urlaubs fahren möchte. Das zumindest primär.
Ob sich dadurch der Radcomputer einsparen lässt, ist nicht unbedingt zwingend, aber auch nicht ausgeschlossen.

Birdman
09.05.2006, 11:54
Für einen ersten Einstieg ins Thema GPS und Rennrad kannst Du ja mal hier (http://www.mmbici.de/gps/ingps.htm) schauen, wenn auch nicht mehr ganz aktuell.

Bester
09.05.2006, 12:31
Vielen Dank schon mal für Eure Tipps.

Wie sieht es denn mit diesen mobilen Navi-Geräten aus? Gibt es da auch Programme für Radwege?

AndiFährtImmer
09.05.2006, 13:03
... Mit GPS fährt praktisch niemand...
Ich schon ! Und es ist definitiv verdammt praktisch.

Andi

Vlabein
09.05.2006, 13:10
Auch ne Lösung: warte auf die nächste Tour-Ausgabe, da wird das Thema behandelt.


sind dir die im test verwendeten geräte bekannt?

ich habe den edge 305 und den forerunner 305 in der engeren wahl da mir der geko 301 zu klobig ist...

mal sehen ob die mir persönlich wichtigsten geräte im tourtest mal wieder fehlen...

ich will nur die streckendatenaufzeichnen und eine vernünftige track back funktion. hf- und trittfrequenz im selben gerät.

Team Issue
09.05.2006, 17:49
also eine "kognitive Landkarte" im Gehirn

oder einen scharfen Sinn.


Mit GPS fährt praktisch niemand. (Obwohl ich weiß, dass es verdammt praktisch sein kann. ;) )

:smileknik :rolling:

Minifutzi
09.05.2006, 18:05
Zuerst solltest du mal sagen wofür du eine Routenplanung/Navigation brauchst.

Willst du dich auf deiner Trainingsroute, die du 3x die Woche fährst nicht verfahren? (Navigation)
Willst du neue Routen fahren und vorher Länge und Höhenmeter planen (Routenplanung) und diese dann mit technischer Unterstützung fahren (Navigation).
Willst du einfach losfahren und dann wieder zurückfinden?
Willst du ein Navigerät auch als Radcomputer nutzen?
Oder brauchst du einfach das neuste, teuerste Equipment zum Posen vor der Eisdiele? ;)

Ich klinke mich hier mal ein weil der einzige Punkt, der mich an GPS interessiert angesprochen wird.

Ich suche ein Gerät, mit dem ich nach Lust und Laune herumkurven kann und trotzdem an den Ausgangspunkt zurückfinde. Da dürfte wohl die einfachste und preiswerteste Lösung schon ausreichen? Wie sieht es mit Akkulaufzeit aus? Habe keine Lust, nach 10h Fahrt und noch ungewisse KM vom Ausgangspunkt Angst haben zu müssen, dass die Akkus schlappmachen.

Wieviel müsste man für so ein Gerät mindestens ausgeben?

Skua
09.05.2006, 18:05
sind dir die im test verwendeten geräte bekannt?

ich habe den edge 305 und den forerunner 305 in der engeren wahl da mir der geko 301 zu klobig ist...

hm, ich benutze seit 2 Jahren den forerunner 201, also den ohne Pulsmessung. hab ich mir zum Laufen gekauft, um zu wissen wie schnell ich bin und wo ich bin. gehäuse-, display- und funktionsmäßig dürfte der sonst baugleich sein

Aaaber: vergiss ihn im Wald, vergiss ihn am MTB, das Ding verliert sofort den Kontakt zu den Satelitten! Dann verlierst du deine Position deine Geschwindigkeigt, und auch deine Streckenlänge verkürzt sich laut forerunner ganz gewaltig...

Ein weiterer Nachteil: du siehst zwar eine 2 dimensionale Wegstrecke, die kannst du auf dem kleinen Schwarzweiß-Display aber nicht mit anständigem Kartenmaterial unterlegen.

Ein weiterer Nachteil: PC- Abgleich mit seriellem Kabel: also ich hab hier an meinem Laptop unzählige Anschlüsse für Kabel, drahtlos und überhaupt, aber das uraltmodische von Garmin halt nicht. Einen falschen Adapter hab ich auch schon gekauft. Arrrghs. Na gut die neueren Modelle scheinen usb zu können.

Ein dritter Nachteil: du kannst keine Position eingeben und dann mit dem Rad aufsuchen, du kannst nur Positionen abspeichern, an denen du schon gewesen bist und die dann wiederfinden. Seeeeehr ärgerlich!

Ein vierter Nachteil: Die Betriebszeit: mein Minigerät soll 14 Stunden drauf haben, wird so angezeigt... aber es sind 9. Was für ein GPS-Gerät in Dauerbetrieb immer noch üppig ist.

Das beste Gerät für Biker ist mit Sicherheit auch nicht das neue Edge, das ja am Rad schick ausssieht, aber praktisch die selben mageren Funktionen bietet wie mein forerunner.

für ein anständiges Gerät mir guter Kartenfunktion (die Karten muss man selbstverständlich dazukaufen) sind immer noch sehr teuer und auch mE zu schwer. (500€?)

Und ich benutze den forerunner gerade ausnahmsweise am Rad, weil er mir meinen Radcomputer zZt ersetzt (Batterie alle). Die Streckenmessung und die Geschwindigkeitsmessung ist sehr genau. Das Ding ist leicht (so 100 g mit Armband) aber am Arm ist es sehr unbequem und ich pfriemle das Ding halt am Lenker fest.

Fazit: würde ich heute nochmal 176€ ausgeben? Nö.

Minifutzi
09.05.2006, 18:10
Fazit: würde ich heute nochmal 176€ ausgeben? Nö.

Welches anderes aktuelles Gerät würdest Du für soviel Euros kaufen?

Skua
09.05.2006, 18:20
Welches anderes aktuelles Gerät würdest Du für soviel Euros kaufen?
einen Radcomputer und einen Pulmesser würde ich kaufen. Und für zu Hause reicht es allemal, zu wissen, wo die nächst größeren Städte sind. Also bei mir sind das Mainz, Mannheim, Saarbrücken, Luxemburg, Trier und Koblenz. Die hab ich so in meinem Kopf. Der Stand der Sonne und die Uhrzeit sind auch praktisch. alles andere ist Luxus.

ach ja das beste HiTec-Teil das ich dabei hab ist mein Handy :D . Manche von euch haben ja sogar eine liebe Frau zu Haus mit Auto sitzen...