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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Cannondale Caad5 vs TrengaDE RLT CUT 4.2



speedpower
08.06.2006, 23:28
Ja, ich bin mal wieder, der der sich auch bald mit einem RR ausrüsten will, heute war ich bei einem anderen Händler, der hat mir ein Rad auf Basis auf eines TrengaDE RLt CUT 4.2 empfohlen und jetzt will ich mal eure Meinung zu dem Hersteller und speziell zu dem Rahmen wissen, da die Restlich Ausstattung des TrengaDE mit dem Cannondale relativ gut vergleichbar ist. Nur vom Rahmen habe ich keine Ahnung. Das TrengaDE ist spürbar günstiger.

speedpower
09.06.2006, 00:10
kennt hier keiner TrengaDE ????

fischerx
09.06.2006, 00:17
... TrengaDE ist mit dem Cannondale relativ gut vergleichbar, nur das TrengaDE ist doch spürbar günstiger.

Da hast Du recht! Aber ist Dir aufgefallen, dass das bei Canyon vs. Colnago irgendwie ähnlich ist! :hmm: :hmm: :hmm: Was lernen wir also daraus?

Das sind die letzten großen Fragen der Menschheit.....
_FX

speedpower
09.06.2006, 00:24
ich meine die restlich ausstattung, wie es bei den rahmen steht, kein ahnung, deswegen mache ich das thread hier auf

marc.dutch
09.06.2006, 00:48
moin!
ich hab 2 von den dingern. den von den letzten jahren mit carbon-hinterbau als mein gutes rad. seit 25.000km ohne probleme. für mich sowohl leicht als auch steif genug. habs nicht gewogen, aber gesamtgewicht ist mit chorus, deda-teilen, eurus und kinesis vollcarbon-gabel (die könnte ne idee steifer sein vielleicht. passt aber auch so) und pedalen 7,8kg. mittelfeld also.
die trengaDEs sind fuer den preis gut ausgestattet wie ich finde. ohne mogelpackungen. an versender kommen sie natürlich nicht ganz.
dann hab ich noch einen TDR6pro von vor einigen jahren. der vor-vor-vor...gaenger vom rlt 4.2 also. der ist sausteif. aber auch schwer. tut seine dienste noch gut als winterrad.

vom vorgaenger des rlt 4.2 hab ich auch nur gutes gehört. haben ein paar bekannte. steifer als meiner mit carbonhinterbau.

hoffe, das hilft ein wenig...

gruss

Glashütte RR
09.06.2006, 02:04
Trenga.DE ist die Hausmarke vom "Fahrrad und Outdoor Center" in Harburg (Hamburg). Die Bikes werden dort montiert. Da das Center eine Inhouse Radbahn hat, lohnt sich ggf. die Fahrt von Bielefeld nach Harburg zum Radprobieren und ggf. Kauf.
Witzigerweise habe ich dort mein erstes Cannondale R1000 (CAAD4) gekauft :) Der Laden ist meines Erachtens gut geführt und berät kompetent. Austausch von Teilen gegen Wertausgleich kein Problem. Auch die Werkstatt ist nach meiner Erfahrung im Hamburger Umfeld sehr gut positioniert.
Gruss
Glashütte RoadRunner

speedpower
09.06.2006, 15:08
Kennen noch mehr Leute die RengaDE

derbrocken
09.06.2006, 15:41
Trenga.de hat seinen Sitz gleich bei mir um die Ecke. Bin super zufrieden mit dem Rad (TDR6-GL), spitzen P/L-Verhältnis und kein Komponenten-Schmu...

Und wenn du ein Vorjahresmodell nimmst wirds meist richtig günstig.

Anonsten haben die ne sehr gute Werkstatt und kompetente Verkäufer.

speedpower
09.06.2006, 15:52
vorjahresmodelle, davon habe ich noch nichts gehört ?

Alan
09.06.2006, 16:02
Kenne die Marke ganz gut (die Brötchen wollen ja verdient sein. :D ) und habe auch den Vergleich zu Rädern anderer Hersteller wie Müsing, Alan und Cannondale. Ein CAAD3 war vor gut sechs Jahren mein letztes Cannondale, ich war durchaus zufrieden mit Rad und Rahmen. Der Rahmen ist mir an der Verbingung Oberrohr/Sitzrohr nach knapp 18 Monaten gerissen und anstandslos ersetzt worden.

Mit dem RLT 4.2 ist der "kleinste" Rahmen in die Wahl genommen worden. Dieser unterscheidet sich zu den Rahmen 6.3 (Pro) und 6.4 (GLR/Team) in Rohrsatzform und -material. Der 4.2 ist zwar auch dreifach konifiziert und smooth welded, Ober- und Unterrohr sind allerdings keinem Hydroformingprozess unterzogen worden. Pulverbeschichtet sind alle Rahmen. Dieser Punkt sollte in die Überlegungen mit einbezogen werden. Ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, ob Cannondale inzwischen auch pulverbeschichtet oder nicht. Eine Beschichtung ist zwar immer etwas schwerer als Naßlack, jedoch auch deutlich widerstandsfähiger.
Das TDR-5 Comp ist z. B. in der ADFC-Radwelt, Ausgabe April/Mai, vorgestellt worden. Vielleicht hast Du ja Gelegenheit, einen Blick auf den Test zu werfen.
Der Rahmen des 4.2 wird etwas schwerer sein als der des Cannondale, die Verarbeitungsqualität von Rad und Rahmen ist gleich. Die verbauten Komponenten wie Lenker, Vorbau, Sattelstütze, Sattel etc. werden sich nichts geben, bei genauerer Betrachtung verbauen viele Firmen identische Teile mit unterschiedlichen Beschriftungen.
In die Entscheidung werden also primär Gewicht, Rahmengeometrie, Optik und Renomee einfließen, da die Rahmen von den grundsätzlichen technischen Eigenschaften (Steifigkeit, Haltbarkeit) vergleichbar sein dürften.

Kleine Randbemerkung: TRENGA DE ist nicht die Hausmarke eines Fahrradhändlers, sondern aus den Ideen eines Radhändlers heraus entstanden wie z. B. Stevens (Händler dahinter: von Hacht, Hamburg) oder Corratec (Händler dahinter: iko, Raubling).

Saludos,

D.

speedpower
09.06.2006, 16:21
Hydroformingprozess : das war doch das, wo mit hilfe von öldruck die rohre geformt werden und die vorteile ?

Alan
09.06.2006, 17:11
Hydroformingprozess : das war doch das, wo mit hilfe von öldruck die rohre geformt werden und die vorteile ?

Bei wikipedia findet man folgendes:

"Das Innenhochdruckumformen (IHU, engl. Hydroforming) ist ein relativ junges Umformverfahren. Hierbei wird ein rohrförmiges Werkstück durch Innendruck aufgeweitet und gleichzeitig durch eine Axialkraft gestaucht. Das Werkstück befindet sich vor dem Aufweiten in einem geschlossenen Werkzeug und nimmt durch den Innendruck die Form der Werkzeuggravur an. Der Innendruck (bis ca. 3000 bar und höher) wird durch eine Wasser-/Oel-Emulsion übertragen, die Einleitung der Axialkraft erfolgt über zwei Dicht-Stempel an den Rohrenden.
Der Umformprozess bildet durch die Zusammenwirkung von Innendruck, Axialkraft, Werkstückgeometrie und Materialdaten eine sehr komplexe Einheit. In der Praxis gestaltet sich das Ab- und Einschätzen der Parameter als recht schwierig. Bei der Konstruktion, Berechnung und Auslegung von IHU-Prozessen ist aber eine genaue Vorherbestimmung der Umformparameter unbedingt erforderlich. Mit Hilfe von FEM Simulationen am Computer können die Parameter schnell und bequem verändert und deren Einfluss auf den Umformprozess kostenschonend untersucht werden."

TRENGA DE beschreibt Hydroforming bzw. die mit diesem Verfahren gefertigten Rohrsätze wie folgt:

"Exklusiv von TRENGA DE entwickelte und in dem extrem aufwändigen Innenhochdruckumformungs-Verfahren (Öl bringt mit sehr hohem Druck die Rohre in Form) gefertigte Rohrsätze, vereinen eine Reihe technischer Vorteile mit zeitlosem, besonders elegantem Design. Die hexagonal ausgeformten Querschnitte von Ober- und Unterrohr an der Steuerrohranbindung, sowie die Vierkant-Verformung und gleichzeitige Querschnittsvergrößerung des Unterrohrs am Tretlager stellen die optimale Form für den Einsatz am Fahrradrahmen dar. Durch den an den wichtigsten Punkten belastungsabhängig vergrößerten Querschnitt erhöht sich das Flächenträgheitsmoment, d.h. der Widerstand gegenüber Biegung, deutlich. Tretlager- und Lenkkopfsteifigkeit, für die Fahrpraxis besonders wichtig, werden verbessert, der „stiffness to weight“ Faktor darüber hinaus durch variierende Wandstärken optimiert.
Verwendet wird eine spezielle Aluminiumlegierung mit 15% höherer Zugfestigkeit gegenüber anderen hochwertigen AL-Legierungen. Eine höhere Bruchdehnung macht die Rohre damit unempfindlicher gegen Überlastungen."

Das Verfahren zielt also primär darauf ab, Querschnittsveränderungen an den Rohren vornehmen zu können, diese belastungsgerecht zu formen und so den Kraftfluß innerhalb des Rahmens nicht zu stören. Fließende Übergänge...

speedpower
09.06.2006, 23:17
danke für die bisher guten infos zu trenga De gibts noch mehr trenga kenner ?

speedpower
10.06.2006, 11:30
noch ein aufruf an die trenga kenner *topic highlight*

speedpower
11.06.2006, 03:05
hat echt keiner ahnung ?