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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie effektiv Schwimmzeit verbessern??



Chris89
08.07.2006, 19:32
Hi,
wie kann ich meine Schwimmzeit verbessern?? schwimme im moment so ca. 10 min. auf 500m und ca. 25min auf 1000. ich denke aber dass da noch was geht... was könnt ihr mir fürs schwimmtraining mit auf den weg geben?? also mien ziel wär bei den 500m. unter 8min und bei den 1000m unter 20min!!

Timberwolf
08.07.2006, 20:57
Im Internet gibt es zahlreiche Schwimmvideos, in denen du sehr schön die richtige Technik sehen kannst und so dir selbst ein Bild davon machen kannst.

Aber sich selbst die Technik anzueignen ist sehr schwierig. Am besten gehe mit guten Schwimmern trainieren oder in einen Schwimm-/Triathlonverein zum Schwimmtraining, davon wirst du am meisten profitieren.
Ansonsten viel Technik-Schwimmen (Hoher Ellbogen, Einarmig, Abschlag, Faust, Daumen-zur-Achsel, Wasserlage, ...) und dich von außen begutachten/filmen lassen.

Um mehr Dampf und eine höhere Grundschnelligkeit zu erhalten, ist ein Intervalltraining und Trainingsfleiß selbstverständlich unerlässlich.

triass
10.07.2006, 12:14
moin, also die standart-antwort kennst du bestimmt: üben, üben, üben!

aber um dir weitergehend mal eine vorstellung zu geben:
ich bin bei meinen triathlon-anfängen vor 3 jahren 11-12min für 500m geschwommen. durch eigenes training konnte ich es auf knapp 10min reduzieren.

seit etwas einem 3/4 jahr trainiere ich im verein und bin mittlerweile bei 8:30 angekommen. ich bin bis zu 3x die woche im wasser. von der 8min marke fühle ich mich noch denkbar weit entfernt!

was ich sagen will, sei nicht enttäuscht wenn die 7 vorm komma noch lange auf sich warten läßt, da wirst du bestimmt noch einige zeit für brauchen! es sei denn du bist ein naturtalent !

viele grüße und viel erfolg und durchhaltevermögen beim training.

Chris89
10.07.2006, 17:05
danke euch beiden. also bis jetzt bin ich nur 1mal die woche im schwimmbad... versuch jetzt mal des intervall training mit einzubaun. mein ziel wär halt auf längere distanz schneller zu sein, eben so 1000 oder 1500 m. was würdet ihr für intervalle vorschlagen?

Gaffel_02
10.07.2006, 19:06
Ich würd' vor allem mal darauf schauen, daß du die Technik verbessert bekommst. Weil das ist definitv das wichtigste und bringt erstmal am meisten.

Um mal eine Vorstellung davon zu geben, was Training 1x pro Woche bringen kann: Die letzten Erwachsenen, die ich trainiert habe, haben sich in einem halben Jahr beispielsweise über 400m von 10 Min auf 7:30 Min verbesserst, andere von 8 Min auf 6:45 Min. Naja, wir sind halt viele Intervalle geschwommen, aber standen ständig am Beckenrand für Technikkorrekturen. Das ganze halt abgerundet durch die einschlägigen Technikübungen (hoher Ellenbogen etc.).


Standard-Intervalle für mein eigenes Training sind oft 2.000er - wahlweise
- 15-25 x 100m, Pause: 10"
- 10 x 200m, Pause: 15-20" oder
- 5x 400m, Pause: ~30" (die meistens mit Bullbouy+Paddles als KA)

Bei deinen Zeiten würde ich mal davon die Hälfte antesten und schauen, ob das so hinhaut. Lieber weniger schwimmen, als die Pausenzeiten nicht mehr einhalten zu können...

Münchnerkindl
12.07.2006, 10:59
Hallo Chris89,

ich habe als Kind mit 6 Jahren das Schwimmen angefangen seit dem im Verein (17 Jahren), aber nicht groß auf Wettkämpfe. In den letzten Jahren Trainiere ich 1x in der Woche. Die 500m schaffe ich im Tri in 8:00 und 1.200m in 18:23Min.

Das wichtigste ist eine richtige und gute Technik.
Dein Vorschlag mit den Intervallen 1.000 oder 1.500m einzubauen sind zu lang. Im Training ist es besser z.B. 5 x 200m mit gleichbleibender Geschwindigkeit bzw. leicht steigernd und die letzten 200m mit 100% Leistung zu schwimmen. Die 1.500m kannst du 1 oder 2 Wochen vor dem Tri mal schwimmen um eine Richtzeit zu haben.

Such mal bei www.tri2b.de nach Trainingsplänen. Die aktuellen kosten was, aber im Archiv sind noch ein paar "alte" (2004 / 2005) von Sport Ruscher. Ich habe mir die Schwimmpläne selbst rauskopiert und übersichtlicher gestaltet. Wenn du möchtest kann ich sie dir per E-Mail schicken. (Bitte um Antwort)

Gruß

triass
12.07.2006, 12:18
moin,

wir haben gestern einen neuen netten intervall gemacht:

- 50m schnellstmöglich, dann 10sek. Pause
- 100m GA2, dann 15 sek. Pause
- 150m GA1, dann 1 Minute Pause.

Diesen ganzen Satz 3x wiederholen, also insgesamt 900m Intervall.

Was ich persönlich bei 10x50m oder 20x50m bevorzugen würde sind "Startzeiten" statt "Pausen"

Dh. du setzt dir als Startzeit 1min und startest nach jeder vollen Minute auf eine neue Bahn mit 50m.
Brauchst du für die 50m dann zb 45sek hast du anschließend 15sek. Pause,
brauchst du für die Bahn aber 55sek. hast du nur 5sek. Pause.
Das Training wird dadurch deutlich progressiver, zum Schluß schwimmst du quasi fast durch weil du nur noch 2sek Pause hast oder auch gar keine mehr.

Viel Spaß! Das ist richtig geil!!!!

Gaffel_02
12.07.2006, 22:57
Was ich persönlich bei 10x50m oder 20x50m bevorzugen würde sind "Startzeiten" statt "Pausen"

Dh. du setzt dir als Startzeit 1min und startest nach jeder vollen Minute auf eine neue Bahn mit 50m.
Brauchst du für die 50m dann zb 45sek hast du anschließend 15sek. Pause,
brauchst du für die Bahn aber 55sek. hast du nur 5sek. Pause.
Das Training wird dadurch deutlich progressiver, zum Schluß schwimmst du quasi fast durch weil du nur noch 2sek Pause hast oder auch gar keine mehr.

Viel Spaß! Das ist richtig geil!!!!


Naja, ich nehme auch immer Startzeiten, ist imho tatsächlich besser. Im Prinzip schwimme ich die Serien immer gleich: 100er in 1:30, 200er in 3:00, 400er in 6:00 etc. - Variation höchstens in der Gesamtdistanz, für anderes gibt's ja noch genug andere Intervall-Möglichkeiten.

Nun gut, bei den Pausenzeiten, die ich angegeben habe, würde ich aber schon schauen, daß ich die regelmäßig einhalten kann. Dann quasi über den Weg der Pausenzeit die richtigen Startzeiten rausfinden.

Und dann gilt ja schon meistens am Ende der Serie dank der Startzeiten :quaeldich

tobyvanrattler
13.07.2006, 10:15
richtig schwimmen lernst du nur im Verein.

Du kannst zwar vor dich hin wurschteln im Wasser und 5x die Woche trainieren aber wenn dir nicht einer regelmäßig sagt wo du Fehler in der Technik machst dann bringt dir das nicht wirklich was.
Da du ja immer deinen Stiefel schwimmst und gar nicht weißt wo dein Fehler liegt.
Schwimmen ist zum Großteil Technik, mit ner guten Technik kommst du mit wenig Krafteinsatz sehr schnell vorwärts.

StressKind
13.07.2006, 11:28
ich bin in 6 monaten von quasi garnicht kraulen können auf etwa 20min. /1000m gekommen mit 2-3x eine gute stunde schwimmen.
was mir viel spaß gemacht hat (und auch was gebracht hat, denke ich):

25m schnell, 25m langsam, 25m schnell... am anfang kotzt man mächtig, aber dann gehts.

6er,8er zug und dabei auf technik achten.

pyramidenschwimmen: z.B. 100, 200, 400, 600, 400, 200, 100

zum trainingsabschluß ein paar 50m sprints.

immer die anzahl züge pro bahn zählen. wenns zu viel wird, ist man müde und macht besser ne pause.

daheim liegestütz und gummibandtraining.

und ganz wichtig: ab und zu mal mit jemand schwimmen der's richtig kann!

nach schwimmvideos im internet suchen und die in ruhe anschauen.

joslas
01.10.2007, 16:20
hallo zusammen

bin gerade auf dieses forum gestoßen und wollte mich an diejenigen richtend, die in münchen oder noch besser im münchener süden wohnen, fragen wo ihr schwimmen trainiert???
Bin schon seit langem auf der suche nach einer nahen trainingsstätte.

bitte um antwort

Kadauz
01.10.2007, 18:05
Wieviel Züge pro 25m Bahn sind denn gut-sehr gut? Ohne oder mit Abstoßen?

Kralle
08.10.2007, 21:44
Nicht so viel in Foren schreiben, sondern trainieren.....:D

Ich kenne Deinen aktuellen Stand nicht.
Da kann man nur allg. Tipps geben.
Nach Deiner Zeit zu urteilen, dürftest Du aber noch starke Defizite in der Technik haben.

Grundsätzlich ins Wasser, ins Wasser und nochmal ins Wasser.
Wassergefühl und Wasserlage ist das A und O.

Nur so ein Tipp am Rande:
Bewegung im Wasser bremst....
Ein Fehler den viele machen.
Gleiten, Gleiten und nochmal Gleiten....

Das ist für Dich schon ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert...

Nordkurbler
08.10.2007, 23:45
Hi,
wie kann ich meine Schwimmzeit verbessern?? schwimme im moment so ca. 10 min. auf 500m und ca. 25min auf 1000. ich denke aber dass da noch was geht... was könnt ihr mir fürs schwimmtraining mit auf den weg geben?? also mien ziel wär bei den 500m. unter 8min und bei den 1000m unter 20min!!

Meine Zeit ist etwas besser. Vom absoluten Nullkrauler bin ich in 2 Jahren auf 9/29min auf 500/1500 m gekommen. Was geholfen hat:
> Schwimmtraining in der Gruppe unter Anleitung (Tria-Verein/"Kolonnenschwimmen")
> gutes Material: coole Hose, gute Brille mit klarer Sicht, die nicht beschlägt
> besonders motivierend: hinter guter "netter" Schwimmerin hinterherhecheln----- :-)))))
> Nasenklammer
> Intervalle...2x25/50 auf Zeit und mit Pause.
> viel Abwechslung mit Paddles z.B. oder mit "Faust" schwimmen..schwimmen kannst sonst soooo langweilig werden
> Mut zum Langsam-aber-sauber-schwimmen....laaaaange gleiten...lieber mal hinten bleiben aber dafür definierter schwimmen (sich vom Wasser tragen lassen)
> mit wenig-Zügen-eine-Bahn-schwimmen
> Wettkampfsituation
> Trizeps und Arm-Kraftraining und vor allem Training der Rumpfmuskulatur in der schwimmfreien Phase (wenn das Schwimmbad zu hat)

....last but not least: Kritikfähigkeit...man muss ne Menge einstecken können von wegen "scheizz Wasserlage" ..."besser abdrücken" ..."lannnnnngmachen".

Viel Spaß...das schöne beim Schwimmen ist, daß man schnell Erfolge hat, wenn man sich auf die Sache 100%ig einlässt...wie bei allem :Applaus:
Gruß Sven

Man In Red
08.10.2007, 23:51
wie beim skifahren ist grad beim schwimmen die richtige das wichtigste - vitesse kommt dann mit der technik

backstrokeboy
14.10.2007, 13:39
Wie bereits angesprochen, ist es auch aus meiner Sicht das Beste, sich die Technik von einem erfahrenen Schwimmer im Trockenen zeigen zu lassen.

Wie ziehe ich unter Wasser?
Wie bewege ich den Arm über Wasser nach vorne?
Wie und wann atme ich?

Es gilt als erstes,die Tehnik zu erlernenundzu verinnerlichen.
Da man automatisch ein anderes Gefühl hat, wie man selber im Wasser zieht, ist es von Vorteil, es durch einen Trainer am Rand immer wieder korrigieren zu lassen und dadurch daran zu denken, denn man verfällt automatisch in alte Muster unter Anstrengung.

Man kann viel Lesen, aber sich es praktisch zeigen zu lassen, ist viel hilfreicher (Trainer stellt sich hinter Dich und führt Deinen Arm und zeigt Dir somit die richtigen Bewegungsabläufe).

Dann kommen Serien als Trainingspläne, wo das Gelernte umgesetzt werden soll und Kondition aufgebaut wird.
Auch hier gilt: Trainer soll dabei auch auf den Schwimm-Stil achten und korrigieren.

Wie auch beim Laufen:
Intervalle mit ausreichend Pausen versehen.
Wichtig ist, ein eigenes Tempogefühl zu bekommen,was dann mit Kondition in bessere Zeiten mündet und man auch Startzeiten im weiteren Verlauf reduzieren kann.


Stichwort "Gleiten"...

Klar spart das Kräfte, aber wer kann denn bitte schön großartig Gleiten, wenn er sich vorher keinen Vortrieb erarbeitet hat?!
Und Gleiten kann man beim Traithlon doch gar nicht großartig.
Wenige/gar keine Wenden im Wettkampf je nach Becken/Freigewässer.
Ein guter Schwimmer hat bei Kraul keine Gleitphasen.
Da herrscht ein ständiger Vortrieb, da es eine "Wechselzugschwimmart" ist.
Die gibt es nur beim Brustschwimmen (und beim Delphin, wenn die Kräfte nachlassen), da hier Gleichschlag und kurze Ruhepause nach dem Beinschlag.

Das "Gleiten" als solches gibt es beim Kraulschwimmen also gar nicht wirklich.
Es zieht immer ein Arm (aktiv) unter Wasser, während der andere wieder nach vorne geht (passiv).

Wo gleitet man da?!:rolleyes:

backstrokeboy
14.10.2007, 13:41
Thema Paddles:

Bringen zwar Kraft, aber sind nicht förderlich für Stil und Zuggeschwindigkeit.

Erst einsetzen, wenn die Technik vollkommen korrekt ist.
Sonst wirds kontar-produktiv

Kralle
15.10.2007, 00:09
W

Das "Gleiten" als solches gibt es beim Kraulschwimmen also gar nicht wirklich.
Es zieht immer ein Arm (aktiv) unter Wasser, während der andere wieder nach vorne geht (passiv).

Wo gleitet man da?!:rolleyes:

Ja, das ist auch ein Unterschied zwischen Elite Schwimmer und gutem Schwimmer.:quaeldich

backstrokeboy
15.10.2007, 16:31
Ja, das ist auch ein Unterschied zwischen Elite Schwimmer und gutem Schwimmer.:quaeldich

Dann würde mich mal interessieren, in welcher Phase man bei Kraul denn bitte schön Gleitet?!
Als Top-Schwimmer versteht sich.....;)

Das wäre mal interessant zu wissen...

Kralle
15.10.2007, 19:00
Dann würde mich mal interessieren, in welcher Phase man bei Kraul denn bitte schön Gleitet?!
Als Top-Schwimmer versteht sich.....;)

Das wäre mal interessant zu wissen...

Das ist sogar sehr interessant. :rolleyes:
Meiner Meinung nach wird u.a. auch hier die Zukunft für schnellere Zeiten der Elite liegen.

Wenn Jemand der Überzeugung ist, daß man bei Kraul nicht gleiten muss, dann soll dieser bitteschön gerne dabei bleiben.
Dies kann so Manchen nur Recht sein.

backstrokeboy
15.10.2007, 20:57
Ja, genau.

Jedem seine Meinung.

Dir Deine und dem SLZ aus Hannover die seine....

cc1
19.10.2007, 17:48
Zum Thema Gleiten: Ich glaube nicht, dass man das so allgemein sagen kann. Und ist auch davon abhängig, was man unter "gleiten" genau versteht.
Man vergleiche mal die Schwimmstile von verschiedenen Spitzenschwimmern. Z.B. Ian Thorpe: dessen Armen ruhten NIE. Ständig am kreisen. Oder Grant Hackett (mein Favorit): Der lässt den Arm zu Beginn des Zuges beim/nach dem Eintauchen einen kleinen Moment liegen (was ich dann mit gleiten bezeichnen würde)...
Aber vielleicht liegt das auch daran, dass der so eine langsame Lusche ist :D

Zum Fragesteller: Neben vielen nützlichen Tipps, die Du bereits erhalten hast, würde ich empfehlen, möglicst OFT ins Wasser zu gehen! Lieber kürzer/lockerer und häufiger trainieren. Die benötigte Technik hängt sehr mit dem "Wassergefühl" zusammen, und das stellt sich nicht ein, wen Du 2x/Woche im Becken bist. Ich habe im Schwimmen die grössten Fortschritte gemacht, als ich einen Winter lang 2x täglich für 40min im Wasser war (So an 5 Tagen die Woche).

cc1
19.10.2007, 17:58
Die ganzen Geschichten mit Paddles, Intervallen etc. würde ich voerst sein lassen. Vorerst zu intensiv. Die von Dir genannten Zeiten legen nahe, dass erst mal die Technik verbessert werden muss. Wird die besser, werden es die Zeiten automatisch auch. Spezifische Kraftübungen, Sprints, intervalle etc. kann man immer noch später machen!
Bez. Triathlon: Je nach Talent wirst Du mit verkraftbarem Aufwand und geschicktem Training annehmbare Zeiten erreichen. Diese Grenze dürfte so bei 6-7 min auf 400m liegen. Dann wird der Aufwand, den man für weitere Verbesserungen betreibt sehr sehr gross. Bei waren 8h/Woche nötig (ohne Dehn- und Kräftigungsübungen), um dann noch besser zu werden... Denke, dass man mit gleichen Zeitaufwand beim Laufen oder Radfahren mehr Zeit rausholt!

cc1
19.10.2007, 18:09
Zum Thema Gleiten: Ich glaube nicht, dass man das so allgemein sagen kann. Und ist auch davon abhängig, was man unter "gleiten" genau versteht.
Man vergleiche mal die Schwimmstile von verschiedenen Spitzenschwimmern. Z.B. Ian Thorpe: dessen Armen ruhten NIE. Ständig am kreisen. Oder Grant Hackett (mein Favorit): Der lässt den Arm zu Beginn des Zuges beim/nach dem Eintauchen einen kleinen Moment liegen (was ich dann mit gleiten bezeichnen würde)...
Aber vielleicht liegt das auch daran, dass der so eine langsame Lusche ist :D

Zum Fragesteller: Neben vielen nützlichen Tipps, die Du bereits erhalten hast, würde ich empfehlen, möglicst OFT ins Wasser zu gehen! Lieber kürzer/lockerer und häufiger trainieren. Die benötigte Technik hängt sehr mit dem "Wassergefühl" zusammen, und das stellt sich nicht ein, wen Du 2x/Woche im Becken bist. Ich habe im Schwimmen die grössten Fortschritte gemacht, als ich einen Winter lang 2x täglich für 40min im Wasser war (So an 5 Tagen die Woche).

olemax
19.10.2007, 23:23
Hi,

also ich bin blutiger Anfänger und mache seit 4 Wochen nen Kurs. Was Einige hier schrieben stimmt schon, soweit ich das bisher beurteilen kann. Die Anleitung von einem Außenstehenden hilft wirklich viel, ich merk das jetzt schon nach den 4 Wochen. Also Technik-Training bis zum Abwinken und das so oft wie Du kannst - ich geh 3-4 mal pro Woche, selten länger als 30 oder 45min. Und mach Fortschritte. Nach dem Grundkurs mach ich dann noch nen Aufbaukurs und such mir dann jemand, der immer mal wieder meine Technik kontolliert.

Für mich am wichtigsten: Es macht tierisch Spaß!

brulp
27.10.2007, 15:50
dann versuch aber mal 4x die woche das ganze jahr durchzumachen und dann noch auf lauf- und radkilometer zu kommen. da bist du dann nämlich ganz schnell bei 8-10 einheiten die woche...

gozilla
27.10.2007, 17:47
dann versuch aber mal 4x die woche das ganze jahr durchzumachen und dann noch auf lauf- und radkilometer zu kommen. da bist du dann nämlich ganz schnell bei 8-10 einheiten die woche...

Ich sag jetzt mal 8-10 TE sind für den ambitionierten Triathleten auch keine Seltenheit...allerdings würde ich für die Meisten Trias 3 Einheiten pro Woche mit 1h für ausreichend halten...

...wer deutliche Defizite hat...und die hat eigentlich fast jeder...sollte über den Winter geblockt trainieren , am Besten im Anschluß an ein Schwimmseminar und dann auch noch unter Anleitung. Während des Schwimmblock würde ich dann den übrigen Trainingsaufwand z.B. für Rad und Lauf reduzieren sprich vielleicht 3-4x LAufen und 2x Radfahren sowie 2 Einheiten mit Krafttraining und Rumpfkräftigung.
Für die Ambitionierten und auch solche die die anderen Lagen außer Freistil auch passabel schwimmen können empfehle ich das Training im Schwimmverein zumindest von Nov- Feb

Gruß G

Chris89
19.11.2007, 20:04
hai,

kurzer Zwischenstand:

hab für die SChule 200m Freistil trainieren müssen. Jede woche 2 mal schwimmen mit "Anleitung". Ich konnte meine Zeit bisher (3 Wochen) von 4:20 auf 3:20 verbessern, was denke ich für die Strecke gar nicht schlecht ist. Als nächstes versuch ich meine Zeit auf der längeren Strecke zu verbessern. Danke für die ganzen Tips, konnte leider wegen einer Verletztung bis jetzt nur wenig umsetzen...

Nordkurbler
20.11.2007, 23:24
Ihr scheint alle zuviel Zeit zu haben...noch ein paar Worte dazu...2mal die Woche eine Stunde reicht doch völlig. Vorerst würde ich auch auf paddles verzichten sondern erstmal 50m im Stück sauber schwimmen mit Pause. Zum Thema "Gleiten" vielleicht noch zu erwähnen, daß es das "Kraulen" besser beschreibt und dem Anfänger die "Bewegung" dadurch näher bringt. Der Körper liegt flach auf dem Wasser und ist komplett gestreckt und dann sollte man sich eher auf die Rotation im Schulterbereich konzentrieren. Dabei noch gleichmässig atmen und so statt kraftraubendem Kraulen entspanntes Gleiten...braucht seine Zeit.

Dann die Technik perfektionieren....Armzüge, dann der Beinschlag und parallel dazu das Atmen, nach jedem zweiten oder vierten Zug nach einer Seite oder wechselnd nach jedem dritten Zug. Auch dieser Schritt muss sich erst im Kopf einprägen und alte Bewegungsmuster austauschen.

Am Ende dann vielleicht die Spielereien mit paddles oder Intervalltraining und mehr..

cc1
21.11.2007, 10:58
Ihr scheint alle zuviel Zeit zu haben...noch ein paar Worte dazu...2mal die Woche eine Stunde reicht doch völlig.

Na klar. Fragt sich wofür. Wenn man keine Ambitionen hat im Tria reicht das wirklich. Denn wie ich schon erwähnt habe, sind Verbesserungen beim Radeln/Laufen gewöhnlich mit weniger Zetaufwand verbunden.
Will man im Schwimmen aber auch ein bestimmtes Niveau erreichen, sind 2x/Woche sicher nicht genug. Zeig mir den, der mit 2x/Woche schwimmen auf unter 6min/400m kommt. Oder bin ich soo untalentiert? :heulend:

Camelfred
21.11.2007, 11:59
Ich konnte meine Zeit bisher (3 Wochen) von 4:20 auf 3:20 verbessern...Chapeau und gratuliere !! Ich stecke in meiner IM-Vorbereitung derzeit leider etwas fest , habe mir beim Laufen eine Stressfraktur zugezogen :heulend: und muss derzeit noch einen Entlastungsschuh tragen . Gottseidank darf ich zumindest Schwimmen + Ergometerfahren ... :ü
Grüße Camelfred

goddy
21.11.2007, 13:22
Ui, was für eine interessante Diskussion, da möchte ich gerne auch noch meine Gedanken hineinwerfen und zur Diskussion stellen:

Thema Gleitphase: Meiner Meinung nach ist die Gleitphase davon abhängig, was man wie lange schwimmt. Heißt: Bei einem Sprint über 50 Meter gleitet sich bei mir eigentlich nix :) Wenn ich ruhiges GA1 Schwimmen über mehrere hundert Meter mache, freue ich mich gerade zu an der Gleitphase. Ist wie Supermann-Flugstil. Einfach den Arm schön lange vorne lassen, den anderen schön ordentlich, sauber und kräftig durchdrücken. Den neuen Zug erst beginnen, wenn beide Arme vorne sind (Abschlagkraul). Wunderbares Gefühl, das man da für das Wasser bekommt...

Thema Technik: Leider bekommt man die Antwort "Technik macht schneller" jedesmal, wenn man die Frage nach Tempo stellt. Sicherlich stimmt das auch zum großen Teil. Aber die (manchmal) völlige Negation von Paddles, Intervallen, etc zugunsten der Technik finde ich seltsam.
Es gibt schlechte Techniker, die schneller Schwimmen, als gute - jede Menge ürigens gerade im Triathlon. Wer sich sportlich messen will, dem helfen nur langfristige und einseitige Ratschläge nichts. Zudem kann ich eine Technik länger sauber durchziehen, wenn ich ene gewisse Kraft habe.
Ich plädiere also für sinnvolles Tempo und Krafttraining neben Techniktraining. Macht auch mehr Spaß...

Persönlich baue ich dazu folgendes abwechselnd ins Training ein (ab Januar/Februar, vorher Technikschwerpunkt):

Paddle-Pyramiden: 100 200 400 200 100 mit Achtung auf saubere Technik (der Widerstand an der Hand gibt mir gute Rückmeldung)

Progressive und degressive Intervalle: 200m langsam Anfangen und bis zum Sprint steigern, anschließend andersherum, 100 Meter Beinschlag/Rücken/Brust oder so, dann das Ganze wiederholen.

Alles Unsinn? Was meint Ihr?

cc1
21.11.2007, 16:05
Thema Gleitphase: Meiner Meinung nach ist die Gleitphase davon abhängig, was man wie lange schwimmt. Heißt: Bei einem Sprint über 50 Meter gleitet sich bei mir eigentlich nix :) Wenn ich ruhiges GA1 Schwimmen über mehrere hundert Meter mache, freue ich mich gerade zu an der Gleitphase. Ist wie Supermann-Flugstil. Einfach den Arm schön lange vorne lassen, den anderen schön ordentlich, sauber und kräftig durchdrücken. Den neuen Zug erst beginnen, wenn beide Arme vorne sind (Abschlagkraul). Wunderbares Gefühl, das man da für das Wasser bekommt...

Thema Technik: Leider bekommt man die Antwort "Technik macht schneller" jedesmal, wenn man die Frage nach Tempo stellt. Sicherlich stimmt das auch zum großen Teil. Aber die (manchmal) völlige Negation von Paddles, Intervallen, etc zugunsten der Technik finde ich seltsam.
Es gibt schlechte Techniker, die schneller Schwimmen, als gute - jede Menge ürigens gerade im Triathlon. Wer sich sportlich messen will, dem helfen nur langfristige und einseitige Ratschläge nichts. Zudem kann ich eine Technik länger sauber durchziehen, wenn ich ene gewisse Kraft habe.
Ich plädiere also für sinnvolles Tempo und Krafttraining neben Techniktraining. Macht auch mehr Spaß...

Persönlich baue ich dazu folgendes abwechselnd ins Training ein (ab Januar/Februar, vorher Technikschwerpunkt):

Paddle-Pyramiden: 100 200 400 200 100 mit Achtung auf saubere Technik (der Widerstand an der Hand gibt mir gute Rückmeldung)

Progressive und degressive Intervalle: 200m langsam Anfangen und bis zum Sprint steigern, anschließend andersherum, 100 Meter Beinschlag/Rücken/Brust oder so, dann das Ganze wiederholen.

Alles Unsinn? Was meint Ihr?

Alles nicht. ;)
Zur Technik: Schlechte Techniker schneller als gute? Hm, ich weiss nicht. Auf rel. bescheidenem Niveau vieleicht. Ich bin zu meinen besten Schwimm-Zeiten die 1000m in knapp 14min geschwommen. Habe da z.T. auch im Verein mittrainiert. Die 14/15jährigen Leistungsschwimmerinnen haben mich dabei gerade bei Intervallen (zB. 5x200m mit je 1min Pause) so was von versägt, dass ich hätte heulen können. Habe damals durchaus auch spez. Kraft trainiert. Die Arme und Schultern der Mädels waren vielleicht halb so voluminös wie die meinen... Wenn man mit Schwimmen beginnt, kommt die spezifische Kraft, die man braucht, von alleine. Beim Schwimmen selbst nämlich. Alles, was ich da machen würde, sind Dehnübungen.
Ist man fortgeschrittener Schwimmer, machen ergänzende Sachen natürlich Sinn. Wobei ich gerade mit Paddles auch da zurückhaltend wäre. Es gibt Schwimmtrainer, die raten da komplett von ab. Viel eher würde ich einen mit Widerstandsgurt trainieren, da bleibt sich der Armzug mehr oder minder gleich, die Technik wird nicht verfälscht.
Zum Gleiten: Sicher auch vom Tempo abhängig, aber eben nicht nur! Es gibt halt ganz verschiedene Schwimmstile. Ich habe schon auf den Vergleich Thorpe/Hackett hingewiesen. Auch wenn die beide über 400m geschwommen sind, unterschied sich deren Stil bez. "gleiten" doch ganz erheblich.

goddy
21.11.2007, 17:08
Alles nicht. ;)
Zur Technik: Schlechte Techniker schneller als gute? Hm, ich weiss nicht. Auf rel. bescheidenem Niveau vieleicht.

Ok, ich BIN auf bescheidenem Niveau :) 1,5 in 25 Minuten im Freiwasser. (wenn ich mich nicht verschwimme)
Ich habe eine nicht allzu schlechte Technik. Um mich herum spritzt es nicht viel, ich versuche schön zu gleiten, Hand richtig eintauchen, achte auf den Armzug und dass der Unterarm im richtigen Winkel steht und und und. Dann kommt wieder so ein spritzender Kaschper daher, mit auf das Wasser klatschender Hand und versägt mich. Ich bin halt ein Grischberla - wiege 68 Kg - wenn ich fett bin. :) Schimme jetzt seit drei Jahren mit zweimal die Woche Training.


Ist man fortgeschrittener Schwimmer, machen ergänzende Sachen natürlich Sinn. Wobei ich gerade mit Paddles auch da zurückhaltend wäre. Es gibt Schwimmtrainer, die raten da komplett von ab. Viel eher würde ich einen mit Widerstandsgurt trainieren, da bleibt sich der Armzug mehr oder minder gleich, die Technik wird nicht verfälscht.

Hmja, hammer leider ned... :(


Zum Gleiten: Sicher auch vom Tempo abhängig, aber eben nicht nur! Es gibt halt ganz verschiedene Schwimmstile. Ich habe schon auf den Vergleich Thorpe/Hackett hingewiesen. Auch wenn die beide über 400m geschwommen sind, unterschied sich deren Stil bez. "gleiten" doch ganz erheblich.

Jou, wie man es mag und wie man eben veranlagt ist.

backstrokeboy
21.11.2007, 21:33
"Beide Arme vorne...." Wechselzug. OK. Ist eine Stilübung.
Jedoch hat man dadurch einen Moment des Stillstands.
Nur die Beine machen bestenfalls Vortrieb in dieser Phase.
Die Beine sind jedoch, je länger die Strecke, zu vernachlässigen, da sie mehr Kraft brauchen als Vortrieb bringen (im Verhältnis).
Der Muskel ist groß, schluckt viel Sauerstoff, bringt im Verhältnis zu den Armen nur geringen Vortrieb.

Allgemein gilt folgendes:

Die Anzahl der Züge je Bahn nimmt mit der Länge der Strecke ab!
Dies "fühlt" sich für einige wohl wie eine Art "Gleiten" an.
Man zieht länger und nicht mit der hohen Frequenz wie auf kurzen Strecken.

Paddles sind nicht gut für den eigenen Stil.
Schließlich verschlechtert sich dadurch das Wassergefühl, weil die Bedingungen ganz andere sind bei der Zugphase.

Das Allerwichtigste beim Kraulschwimmen ist die Koordination der Arme und der Atmung. Fürs Erste.
Dann die saubere Bewegung der Arme unter und über Wasser.
Rechter Winkel unter Wasser ist kein wirklich günstiger Winkel zum Ziehen.
Probiert es aus:

Mit Brusthöhe auf eine Mauer aufgestützt.
Legt den Armim rechten Winkel auf die Mauer und versucht Euch hoch zu drücken....
Geht nur schwer.
Hände auf Schulterbreite.
So gehts bedeutend einfacher.

Alt eingesessene Schwimmer sagen folgendes zum Zug unter Wasser:

Gezogen wird wie ein halbes Schlüsselloch.
Anfangs etwas nach außen (wobei die Handfläche immer nach hinten zeigt).
Auf Brusthöhe wird die Hand wieder enger zum Körper geführt, jedoch bleibt die rechte Hand auf der rechten Körperhälfte, ebenfalls die Linke auf der linken Hälfte.
Bei einem rechten Winkel zieht man über Körpermitte.
Wobei wir wieder beim ungünstigen Winkel wären.
Wichtig ist auch, dass die Handfläche das Wasser immer Richtung Füße (hinten) drückt, denn sonst drücke ich mich nach vorne.

Über Wasser:

Arm angewinkelt. Spitzer Ellenbogen.
Alles andere bringt Unruhe in den Oberkörper (z.B. Arme gestreckt übers Wasser führen).
Stilübung hier: der Achselanschlag. Mit dem Daumen kurz die Achsel antippen beim nach vorne führen des Armes.

Thorpe und andere Pros sind stilistisch relativ zu sehen.
Wirklich sauber schwimmen Profis selten.
Ihre Technik reicht jedoch aus. Die Zeiten werden dann durch andere Komponenten erzielt.

cc1
22.11.2007, 00:24
Thorpe und andere Pros sind stilistisch relativ zu sehen.
Wirklich sauber schwimmen Profis selten.
Ihre Technik reicht jedoch aus. Die Zeiten werden dann durch andere Komponenten erzielt.

Aha! Ihre Technik reicht aus. Da haben sie ja noch einmal Glück gehabt, wenn Du Ihnen das attestierst. Fakt ist, dass es nicht nur eine "richtige Technik" gibt. Wer womit schnell ist, hängt von vielen pers. Faktoren ab. Z.B den jeweiligen Massen. Gute Technik heisst im Grunde einfach: Möglichst viel Vortrieb pro Armzug. Dass auf den Sprintstrecken Schwimmer gibt, die mit rel. unorthodoxen Methoden Erfolg haben stimmt. Bspw. Michael Klim (hohe Frequenz, hoher Krafteinsatz). Aber bitte nenne mir einen Schwimmer, der auf Mittel- bis Langstrecke Extraklasse ist, ohne eine herausragende Technik zu schwimmen! Das ist einfach Käse. Popow (obwohl der Kurzstrecken schwamm) hat während der ganzen Karriere an seiner Technik gefeilt und auch mehrmals umgestellt.
Zum Winkel beim Armzug: auch das kann man schlicht nicht so allgemein sagen. Man kann auch einen rechten Winkel (oder noch kleiner) haben, ohne auf "die andere Seite" zu kommen; schliesslich ist die Bewegung drei- und nicht zweidimensional. Man kommt dann einfach in tiefere Wasserschichten. Es gab in letzter Zeit Leute, die genau das propagiert haben, das Wasser tiefer unten soll griffiger sein. Was es zu beachten gilt: Je stunpfer der Winkel, desto grösser die Bealstung auf die Schulter.

goddy
22.11.2007, 10:55
Huhu, zwei Fragen zum Verständnis:

- Wo hat man den 90 Grad Winkel? Ich hab bei einem Zug so ziemlich jeden Winkel irgendwo am Arm :)
- Ist der S(chlüsselloch)-Zug nicht auch schon wieder out? Hab ich mal gehört...

In die Armbewegung muss man das seitliche Rollen ja auch noch einberechnen.
Wirklich 90 Grad hat mein Arm (glaub ich) zu keiner Zeit.

triass
22.11.2007, 11:01
Huhu, zwei Fragen zum Verständnis:

- Wo hat man den 90 Grad Winkel? Ich hab bei einem Zug so ziemlich jeden Winkel irgendwo am Arm :)
- Ist der S(chlüsselloch)-Zug nicht auch schon wieder out? Hab ich mal gehört...

In die Armbewegung muss man das seitliche Rollen ja auch noch einberechnen.
Wirklich 90 Grad hat mein Arm (glaub ich) zu keiner Zeit.

also S-zug wird bei uns auch propagiert, so ein absoluter fan bin ich davon aber nicht.

den 90° winkel im ellenbogen in der zugphase dagegen halte ich für äußerst sinnvoll, kleiner tipp: ich beginne den zug mit einem bewußt deutlichen abklappen der hand im handgelenk, dadurch folgt der ellenbogen der bewegung fast automatisch und du kommst leichter in den bereich der 90° abwinkelung.

goddy
22.11.2007, 12:40
den 90° winkel im ellenbogen in der zugphase dagegen halte ich für äußerst sinnvoll, kleiner tipp: ich beginne den zug mit einem bewußt deutlichen abklappen der hand im handgelenk, dadurch folgt der ellenbogen der bewegung fast automatisch und du kommst leichter in den bereich der 90° abwinkelung.

Danke, ich fange natürlich auch mit der Hand an, sehe aber dann rasch zu, dass der Unterarm den Druck mit aufnimmt.
Die 90 Grad beziehen sich also auf das Verhältnis des Unterarms zum Körper? Ich höre das mit den 90 Grad so oft, kann es mir aber wirklich nicht vorstellen, dass der Arm das mitmacht - es sei denn, man rollt schon leicht zur Seite gegenüber dem Zugarm. Was ich zu diesem Zeitpunkt für etwa früh halte.
Test: Wenn man sich gerade hinstellt mit dem Arm ausgestreckt nach oben, und versucht den Unterarm dann 90 Grad anzustellen - geht nicht. Das "Scharnier" zeigt ja zur Seite.

das ist das, was ich in den Beschreibungen fast nie verstehe.

cc1
22.11.2007, 18:02
Also ich meinte mit 90 Grad den Winkel zwischen Oberarm und Unterarm, also den Winkel im Ellenbogengelenk.

backstrokeboy
22.11.2007, 18:22
Aha! Ihre Technik reicht aus. Da haben sie ja noch einmal Glück gehabt, wenn Du Ihnen das attestierst. Fakt ist, dass es nicht nur eine "richtige Technik" gibt. Wer womit schnell ist, hängt von vielen pers. Faktoren ab. Z.B den jeweiligen Massen. Gute Technik heisst im Grunde einfach: Möglichst viel Vortrieb pro Armzug. Dass auf den Sprintstrecken Schwimmer gibt, die mit rel. unorthodoxen Methoden Erfolg haben stimmt. Bspw. Michael Klim (hohe Frequenz, hoher Krafteinsatz). Aber bitte nenne mir einen Schwimmer, der auf Mittel- bis Langstrecke Extraklasse ist, ohne eine herausragende Technik zu schwimmen! Das ist einfach Käse. Popow (obwohl der Kurzstrecken schwamm) hat während der ganzen Karriere an seiner Technik gefeilt und auch mehrmals umgestellt.
Zum Winkel beim Armzug: auch das kann man schlicht nicht so allgemein sagen. Man kann auch einen rechten Winkel (oder noch kleiner) haben, ohne auf "die andere Seite" zu kommen; schliesslich ist die Bewegung drei- und nicht zweidimensional. Man kommt dann einfach in tiefere Wasserschichten. Es gab in letzter Zeit Leute, die genau das propagiert haben, das Wasser tiefer unten soll griffiger sein. Was es zu beachten gilt: Je stunpfer der Winkel, desto grösser die Bealstung auf die Schulter.

OK, den sarkastischen Satz anfangs überlese ich einfach mal, denn was in den folgenden Sätzen kommt, dem stimme ich ja auch zu.
Je länger die Strecke, desto wichtiger ist es einen effizienten Zug zu haben.
Da sind wir uns also einig.

Der Winkel von 90 Grad ist hier gemeint (wie cc1 schon erklärte) zwischen Unter- und Oberarm.
Der Winkelis gemeint, wenn man ungefähr mit der Handfläche auf Brusthöhe ist während der Zugphase.
Jedoch geht der Winkel nur,wenn man über Körpermitte mit der Handfläche zieht (rechte Hand auf linker Körperhälfte). Anders ist es ergonomisch nicht möglich. Sonst käme ich mit der Schulter aus dem Wasser. Ist eigentlich nicht möglich, so zu Schwimmen.

Was schon erwähnt wurde ist auch ok, dass man die Hand nach dem Eintauchen einklappt und den Zug beginnt. Und zwar etwas nach außen, dann auf Brusthöhe nach innen. Daher wie ein halbes Schlüsseloch.

Es schwimmen auch guter (Kurzstrecken-) Schwimmer nicht immer einen sauberen Stil. Genauso wie manche schnelle Profis nicht unbedingt optimal auf dem rad sitzen.
Jeder nach seiner Fassung.
Und auch hier stimme ich zu:
Hat auch viel mit Hebeln und Maßen zu tun.
Hauptsache man arbeitet an dem, wo man am meisten Defizite hat.
Beim Schwimmen heißt das aber:

Erst Technik, dann Kraft

cc1
22.11.2007, 22:39
Jeder nach seiner Fassung.
Und auch hier stimme ich zu:
Hat auch viel mit Hebeln und Maßen zu tun.
Hauptsache man arbeitet an dem, wo man am meisten Defizite hat.
Beim Schwimmen heißt das aber:

Erst Technik, dann Kraft

Dem stimme ich zu 100% zu. Gute Technik bemisst sich beim Schwimmen eben nicht ausschliesslich nach Lehrbuch. Wenn jemand ruhig im Wasser liegt, eine gute Wasserlage hat, der Armzug flüssig scheint und dabei auch noch schnell ist, reicht mir das als Nachweis guter Technik. Es gilt, die für seine persönlichen Masse und sonstigen Prädispositionen optimalen Möglichkeiten auszuloten. Sarkastisch wollte ich übrigens nicht sein :)

backstrokeboy
24.11.2007, 10:22
Und ich wollte nicht anmaßend klingen. Kein Problem also ;)

Nordkurbler
04.12.2007, 23:12
Na klar. Fragt sich wofür. Wenn man keine Ambitionen hat im Tria reicht das wirklich. Denn wie ich schon erwähnt habe, sind Verbesserungen beim Radeln/Laufen gewöhnlich mit weniger Zetaufwand verbunden.
Will man im Schwimmen aber auch ein bestimmtes Niveau erreichen, sind 2x/Woche sicher nicht genug. Zeig mir den, der mit 2x/Woche schwimmen auf unter 6min/400m kommt. Oder bin ich soo untalentiert? :heulend:


Hi,
wie kann ich meine Schwimmzeit verbessern?? schwimme im moment so ca. 10 min. auf 500m und ca. 25min auf 1000. ich denke aber dass da noch was geht... was könnt ihr mir fürs schwimmtraining mit auf den weg geben?? also mien ziel wär bei den 500m. unter 8min und bei den 1000m unter 20min!!

Ich berufe mich lediglich auf das eingangspost. :ä Bei mir reicht 2mal die Woche intensives Training um die o.g. Vorgabe fast zu erreichen. Ist natürlich eine Frage der Technik, der Beharrlichkeit beim Training und des Talents. Ich schaffe die 1500 m zur Zeit unter 30 und die 500 in 8 Minuten mit 1mal und zum Frühjahr wird das naturgemäss dann besser....

triass
05.12.2007, 09:42
Ich berufe mich lediglich auf das eingangspost. :ä Bei mir reicht 2mal die Woche intensives Training um die o.g. Vorgabe fast zu erreichen. Ist natürlich eine Frage der Technik, der Beharrlichkeit beim Training und des Talents. Ich schaffe die 1500 m zur Zeit unter 30 und die 500 in 8 Minuten mit 1mal und zum Frühjahr wird das naturgemäss dann besser....

willkommen im club! :Applaus:

wir stellen fest: cc1 ist untalentiert!









;)

cc1
05.12.2007, 22:36
Und ihr seid faul. Schwimmen macht doch Spass. Oder nicht? ;)

Nordkurbler
06.12.2007, 00:34
Jein, unsere Schwimmhalle ist schlecht geheizt :D

backstrokeboy
06.12.2007, 08:16
Jein, unsere Schwimmhalle ist schlecht geheizt :D

MIAU!




Nordkurbler
07.12.2007, 12:25
Nein, keine Katze...es ist der Schweinehund :quaeldich