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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Brooks Ledersattel



Zebra
07.09.2006, 11:10
Hallo erstmal,
ich bin neu hier und daher zu aller erst:
-mein Name ist Tom
-ich komme aus der Nähe von Düsseldorf
-ich bin 29 Jahre alt
-ich fahre seit 1999 wieder aktiv rad (seit 2000 RR)
-Hobbies bestehen aus radfahren (natürlich :-)) und Motocross, zudem noch ein wenig Fussball ...
- mein Bike ist ein Specialized Allez comp, Ultegra / 105 Mix mit Bontrager Race Lite LR
-ausserdem bin ich noch Besitzer eines weiteren Specialized RR, eines Specialized MTB Hardtails und einem Checker Pig Crossrades (Alltagsgefährt)

Falls ich irgendswas vergessen haben sollte fragt einfach ......


Nun mein eigentliches Anliegen:
Ich schlage mich seit Jahren mehr oder minder mit sitzproblemen herum, seitdem habe ich ungefähr 7 bis 8 Sättel ausprobiert, mein jetziger ist nicht schlecht ( SQLab 612), aber doch ein wenig suboptimal.
Da ich eher auf Langstrecke ( 150, 200 KM und mehr) ausgelegt bin, so richtig schnell werde ich nich mehr ;-), suche ich nun einen wirklich langstrecken-tauglichen Sattel. Aus Berichten vom Ivo und Siggi bin ich nun auf Brooks Ledersätteln gekommen, vornehmlich Swift und Team Professional ...
Wer hat damit Erfahrungen ??? Wer kann gutes oder schlechtes berichten ? Sind sie das Geld wert ?

Danke

Zebra

BTW: Aussehen und Gewicht interessieren mich nicht ...

marvin
07.09.2006, 11:21
Brooks Sättel, bzw. Kernledersättel allgemein haben die Eigenschaft, dass sie sich nach entsprechender Einfahrzeit der Anatomie der Beckenknochen anpassen. Dagegen ist jeder aktuelle Hightechsattel eigentlich ein Witz.
Ein gut eingefahrener und gut gepflegter Brooks (Brooks Fett regelmässig von innen auftragen) kann mitunter die Lösung jahrelanger Sitzprobleme sein.

Aber nicht entmutigen lassen während der Einfahrzeit, die ein paar hundert Kilometer dauern kann.

Swift und Team Professional sehen gut aus und sind gewichtsmässig noch erträglich.
Einen Versuch ist es allemal wert.

marvin
07.09.2006, 11:22
Willkommen im Forum übrigens. :D

Joey
07.09.2006, 11:34
Hi Zebra,

Willkommen im Forum. Ordentliche Vorstellung zum Einstand und ein klar formuliertes Anliegen, so gehört sich das. Es geht ja auch anders, wie wir wissen :D

Wenn Du mit vielen verschiedenen Satteltypen Probleme hast, also verschiedene Breiten, Formen etc. getestet hast, kann ein Brooks schon die Lösung sein. Nach der Einreitphase ist die Decke sehr flexibel, das ist das Komfortgeheimnis. Ich bin früher auf den Reiserädern viel Brooks gefahren und hatte nie Sitzprobleme. Mit vielen modernen Sätteln allerdings auch nicht. Deutliche Unterschiede merke ich auf der Rolle, weil ich da mehr Gewicht auf dem Hintern habe. Hier komme ich mit einem alten, fertigen Colt viel besser zurecht als mit Flite/SLR/..., die mir sonst sehr gut passen.

Probier es aus. Vielleicht nicht gleich mit einem teuren Swift, sondern mit einem Professional oder Colt. Gibt's oft zu ganz guten Preisen bei eBay.

Grüße,
Joey

Nachtrag: Mein High-Tech Alternativtipp ist der Sprint :D Im Ernst, vom Sitzen her ein moderner Brooks. Kaum dreimal teurer, dafür sechsmal leichter. Und vielleicht nicht ganz so robust ;)

flachradler
07.09.2006, 11:42
Ich habe den Swift auf meinem Reiserad, fahre aber besser mir dem SLR XP. Der Swift ist hinten, da wo ich eigentlich aufsitzen möchte, sehr schmal. Das entsteht durch die Wölbung der Lederdecke.

ThomasD
07.09.2006, 12:19
Einfach ausprobieren.

Viele kommen mit Brooks Sätteln gut zurecht. Ich habe mich auf meinem Brooks Swift nach 2000 km Einfahren und regelmßigem Fett auftragen einfach nicht wohl gefühlt. Dass sich der Sattel meinem Gesäß angepasst hat, konnte ich also nicht nachvollziehen.

PS: Achja, ich würde dir meinen eingefahrenen Brooks verkaufen. Falls Interesse besteht. PN :D

Jean Gangolf
07.09.2006, 14:21
...Alles bestens formuliert!! Als alter Brooks-Besetzer (ab 1989 erst Team Pro, dann Colt) hätte ich es nicht besser formuliern können :Applaus:

PS. Swift ist für das nächste (Traum-) Rad.

bißchenrumrolln
07.09.2006, 16:57
sers,

fahre seit ca 9 oder 10 jahren rad, ich habe je nach länge der tour irgendwann gespürt das ich einen sattel hatte....und mein motto ist: ein teil ist nur gut, wenn du nicht drüber nachdenkst....nach etlichen sättel dieses jahr ein brooks!

ergebniss: ich habe die sitzcreme weggelassen, ich konnte so lange in jeder erdenklichen positione fahren wie ich wollte (auch mit langem aufsatz) ohne das sich da auch nur in irgendeinem bereich ungereimtheiten bildetetn (um das mal klar zu sagen: bei jedem sattel ist mir der schwanz irgendwann mehr oder weniger stark eingepennt, bei dem brooks nicht einmal, sogar nach ultradistanzen im aerolenker null problem)......der wahnsinn, ein traum...ein tp: fette nicht zu oft!° wenn du ihn einegfahren hast und er nicht nass wird maximal alle 4 wochen, und auch dann nur sehr sehr sparsam!

Joey
07.09.2006, 17:36
...ein tp: fette nicht zu oft!° wenn du ihn einegfahren hast und er nicht nass wird maximal alle 4 wochen, und auch dann nur sehr sehr sparsam!
Ich finde das schon viel zu häufig. Das Leder soll nicht fettig durchweichen sonst muss man ständig nachspannen. Irgendwann ist dann Schluss. Lieber Wachs als Fett nehmen und gerade so häufig und sparsam anwenden, dass die Oberfläche schön bleibt.

Grüße,
Joey

bißchenrumrolln
07.09.2006, 17:40
Ich finde das schon viel zu häufig. Das Leder soll nicht fettig durchweichen sonst muss man ständig nachspannen. Irgendwann ist dann Schluss. Lieber Wachs als Fett nehmen und gerade so häufig und sparsam anwenden, dass die Oberfläche schön bleibt.

Grüße,
Joey

so kann man das auch sagen, meiner wird nur behaldelt wenn irgendwo das schwaze weg ist

marvin
07.09.2006, 17:58
Ich finde das schon viel zu häufig. Das Leder soll nicht fettig durchweichen sonst muss man ständig nachspannen. Irgendwann ist dann Schluss. Lieber Wachs als Fett nehmen und gerade so häufig und sparsam anwenden, dass die Oberfläche schön bleibt.

Grüße,
Joey
Ja, kommt mir auch etwas reichlich vor, ich tendiere eher zu zweimal bis dreimal im Jahr.
Durch zu häufiges Nachspannen bekommt der Sattel ruckzuck das Pinnochio-Syndrom.

martl
07.09.2006, 18:06
Ich finde das schon viel zu häufig. Das Leder soll nicht fettig durchweichen sonst muss man ständig nachspannen. Irgendwann ist dann Schluss. Lieber Wachs als Fett nehmen und gerade so häufig und sparsam anwenden, dass die Oberfläche schön bleibt.

Dem Vernehmen nach dehnen sich die Brooks unterschiedlich, je nachdem, welche Kuh das Leder geliefert hat... es scheint da ausgesprochene Gummikühe zu geben, ebenso wie Dick- und Harthäuter :)
Könnte natürlich auch etwas mit em Pflegeverhalten der jeweiligen Besitzer zu
tun haben.

Brooks Sättel sind auch meiner Meinung nach was sehr individuelles. Manchen taugen sie gut, anderen eben nicht... mich schreck vor allem die Wetterabhängigkeit.

Martl

old_man_biking
07.09.2006, 18:21
Hallo Zebra,

ich habe mir vor fast 20 Jahren einen Brooks Team Professional für's Reiserad gegönnt. Der sieht heute noch fast aus wie neu.
Bis sich der allerdings an meine Anatomie angepasst hat (oder meine Anatomie sich an ihn?) hat's bestimmt ein Jahr gedauert. Inklusive dickem Einfetten von unten und anschließendem Schmoren im Backofen bei 50-60° für einige Stunden zwecks Einziehen des Fetts. Das hat meinen Glauben an die Anpassungsfähigkeit des Sattels ordentlich strapaziert.
Seit wir uns allerdings aneinander gewöhnt haben, ein super Teil.

Ansonsten: vor Nässe schützen; von oben nicht fetten, höchstens etwas Wachs; selten Nachspannen

siggi
07.09.2006, 20:48
Brooks Sättel grundsätzlich nur von unten einfetten und nur mit original Brooks Fett. Andere Lederfette können das Leder zu weich werden lassen. Meine Brookssättel bekommen nur zwei mal im Jahr Fett.
Ich trage das Fett mit einem harten Pinsel unten auf und halte dann einen Haarfön drauf bis es schön verlaufen ist.
Ich fahre damit bei jedem Wetter und decke sie bei Regen auch nicht ab.
Der Swift eignet sich sehr gut für Fahrten mit Triaaufsatz weil die Sattelnase, durch das Titangestell, sehr gut flext.
Ob Brookssättel ihr Geld wert sind?? Für mich auf jeden Fall.

Zebra
07.09.2006, 23:21
Danke erstmal für die Tipps, Erfahrungen und Anregungen. Scheinbar ist das "Erfahrene" durchweg gut, sodass ich mich jetzt zu einem Kauf eines Brooks entschlossen habe.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage welches Modell (ich fahre ohne Tria-Aufsatz) ....

Jean Gangolf
08.09.2006, 11:50
fette nicht zu oft! ... maximal alle 4 wochenSo oft??!! :eek:

Bei mir ist das eher alle 4 Jahre ;)

124tobi
08.09.2006, 12:21
zu Leder Sätteln alla Brooks :

passt bei mir wie die Faust auf's Auge, (vielleicht weil ich den richtigen A... habe).
Fetten wie gesagt immer nur sporadisch 1 - 2 mal im Jahr je nach dem wieviel Wasser + pralle Sonne der Sattel abbekommen hat. Fetten am Besten von der Unterseite aus und danach mit Tüte in die Sonne stellen, dann kann das Fett so richtig einziehen - so hast Du über Jahre Spass damit und keine Probleme auf langen Strecken

maximilian
08.09.2006, 16:49
Spiele auch mit dem Gedanken einen Brooks Swift zu kaufen. Von daher die Frage an alle, die mit den Brooks Sätteln gut zurecht kommen: Kennt ihr den Abstand eurer Sitzknochen? Habe irgendwo gelesen, dass die eher für schmale Becken gemacht sind und bin daher noch etwas unschlüssig.

brodie
08.09.2006, 18:36
Die Sitzposition macht es aus, der Team/Professional ist für die normalen RRler, der B17 für die aufrechter-Sitzer, der Colt mit seinem eher runden Profil für die, die mit dem klassischen Hängemattenprinzip von Brooks nicht zurechtkommen und der Swift ist erheblich schmaler als die anderen.
Der Team ist ein guter Universalsattel, mit dem Du nichts falsch machst.
Wichtig:
Je länger Du brauchst bis er passt, desto besser passt er hinterher. Also keine Wärmebehandlung oder Weichklopfen.
Sehr selten ein wenig fetten.
Sehr selten ein wenig nachspannen (NUR mit dem Schlüssel von Brooks).
Hätte ja nicht gedacht, das außer mir noch jemand diese "schweren Dinger" auf dem RR fährt. meinen ersten habe ich Ende der Achtziger gekauft, seitdem gibt es nichts anderes, außer auf dem Mtb.
Es ist mir auch jedesmal ein innerer Reichsparteitag wenn wieder ein Sattel-Thread aufgemacht wird, mit dem üblichen Gejammer wg Schmerzen, Gewicht, Optik, Preis etc.

siggi
08.09.2006, 19:47
Sehr selten ein wenig nachspannen (NUR mit dem Schlüssel von Brooks).


Also ich denke das wird dem Sattel egal sein ob der Inbus- oder Maulschlüssel zum Nachspannen von Brooks oder vom Baumarkt ist.

bißchenrumrolln
08.09.2006, 19:47
jajajaja.....ich sag immer: hätte ich die wahl zwischen einem fast perfekten 50g sattel und einem 5kg brooks....ich würde den brooks nehmen.

B-17
08.09.2006, 21:50
Hallo Zebra,

habe bis jetzt hier nur mitgelesen, fahre mittlerweile statt eines Rennrades ein Reiserad, schaue hier aber dennoch oft rein, da viele Technikbeiträge auch für Nicht-Rennradfahrer sehr interessant sind. Wie mein Nick schon vermuten läßt, fahre ich den gleichnamigen Sattel.

Nun zu Deiner Frage:

Die beste Seite, die ich zu Brooks kenne:

http://www.wallbike.com/

Abmessungen, Einsatzzweck, modifizierte Brooks Sättel usw.

Als reine Rennsättel kommen auch noch der B 17N (narrow) und der B 17 laced in Frage, sind aber nicht mit Titangestell lieferbar und somit etwas schwerer.

Zum Thema fetten des Ledersattels: Laut Rivendell (klassische Stahlrahmen) ist normalerweise einmal im Jahr genug, ansonsten besteht die Gefahr, daß das Leder zu weich wird.

http://www.rivendellbicycles.com/webalog/saddles_accessories/11006.html

Hier noch ein paar allgemeine Infos zu Ledersätteln:

http://sheldonbrown.com/leather.html

Nachspannen des Sattels nur wenn unbedingt nötig und nicht mehr als eine viertel Umdrehung pro Spannvorgang. Zu bedenken ist auch noch, daß die Brooks Sättel nicht so weit nach hinten geschoben werden können, wie die meisten "modernen" Sättel. Solltest Du einen eher weit nach hinten gesetzten Sattel bevorzugen, ist eine Sattelstütze mit entsprechendem Versatz zu empfehlen.

Grüße B 17

brodie
08.09.2006, 22:28
Also ich denke das wird dem Sattel egal sein ob der Inbus- oder Maulschlüssel zum Nachspannen von Brooks oder vom Baumarkt ist.

Es könnte natürlich sein, das ein nicht maßhaltiger metrischer Schmodderschlüssel auf eine nichtmetrische Brooks-Mutter passt.
http://www.wallbike.com/accessories/tensionspanner.html
Aber warum wohl gibt es diesen Schlüssel schon solange wie es Sättel von Brooks gibt?

siggi
08.09.2006, 22:48
Es könnte natürlich sein, das ein nicht maßhaltiger metrischer Schmodderschlüssel auf eine nichtmetrische Brooks-Mutter passt.
http://www.wallbike.com/accessories/tensionspanner.html
Aber warum wohl gibt es diesen Schlüssel schon solange wie es Sättel von Brooks gibt?

14mm Ringschlüssel eingeschlitzt geht auch, mache ich so. Der Brooks Swift hat eine Titan Inbusschraube

maximilian
09.09.2006, 13:58
So ihr seid schuld, habe gerade einen Team Pro erworben. :D

siggi
09.09.2006, 14:06
So ihr seid schuld, habe gerade einen Team Pro erworben. :D

Dann fahr ihn ein solange wie noch so schönes Wetter haben, da geht das schneller.
Ich fühle mich übrigens auch auf einem neuen Brooks sofort wohl. Wenn er eingeritten ist natürlich noch wohler.

maximilian
09.09.2006, 19:41
So habe jetzt mal ne kurze Runde gedreht (so 2,5h) und muss sagen der Team Pro ist auch nicht eingefahren recht gut. So hart wie er aussieht ist er gar nicht, aber etwas weicher könnte er schon sein (was er ja wohl auch noch wird). Mit den Horrorstories die man bezüglich der fehlenden Dämpfung etc. hört hat das wahrhaftig nichts zu tun. Wirklich was dazu sagen kann ich aber sowieso erst nach ner richtigen Tour, denn größere Sitzprobleme hatte ich unter 4-5h auch mit anderen Sätteln nicht.

gbwriter
09.09.2006, 23:31
Habe den Swift etwa fünf Jahre gefahren. War damals für mich das kleinste aller Sattelübel. Aber die sehr harte und klobige Nase führte zu massiven Durchblutungsproblemen am besten Stück und wirklich ernsten Druck- und Scheurverletzungen im Schritt sowie am Scrotum. Fahre nun in diesem Jahr einen SQlab 612 und fühle mich weitaus wohler damit. Die Druck und Scheuerstellen sind merklich reduziert. Wurde genau auf den Abstand der Sitzknochen ausgewählt.
In Summe bisher mindestens 12 bis 15 Sättel aller Bauarten durchprobiert, aber das absolut ideale Teil nicht gefunden. Mehr oder weniger alles sub-optimal bis unmöglich. Seltsam, da fliegen wir ins nähere All und zum Mond, aber Sättel zu entwickeln, die zu keinem Matyrium führen, das scheint nicht drin.

:confused:

Schnellster
10.09.2006, 00:28
Hi!

Wo ihr gerade beim Thema seid.
Ich will auf meinem neuen Renner, der in Richtung "oldstyle" aufgebaut wird, meinen alten Brooks Professionel montieren.
Leider bin ich früher damit nicht so gut zurechtgekommen, trotz vieler Einfahrkilometer und mehrerer Härteeinstellungen.
Dann ist mir auch noch das Gestell gebrochen.
Da ich mit einem Flite überraschend gut zurechtkam,
blieb der Brooks erstmal liegen.

Soo, meine Idee / Frage ist: Ich möchte die Sattelflanken ungefähr in der Mitte entweder mit einer Schraube und Hülsenmutter, einer Speiche mit U-scheiben oder momentaner Favorit, weil es am auffälligsten ist und den Sattel am wenigsten beschädigt, mit einem starken Zwirn oder Sehne zusammenziehen.
Das soll bewirken das die Sattelflanken bei Belastung nicht so weit nach aussen drücken und sich an den Oberschenkel reiben. Die wird Sitzfläche "länger" und ich habe mehr Sitzpositionen. Vorne und insgesamt wird der Sattel etwas härter.
Also weniger "drinsitzen". Mit der Spannschraube, die übrigens ein Zollmaß hat, gelingt es nicht so gut.
Habe ich etwas nicht beachtet, fällt euch was besseres ein?

Kurze Theorie:
Zu den nicht passenden Sätteln habe ich mir gedacht, es gibt doch z. B. in orthopädischen Werkstätten so eine Art Formschaum. Wenn man sich den anstelle des Sattels montiert, hätte man einen genauen Abdruck. Dann bräuchte man "nur" noch eine Sattelschale (Carbon, Gfk) anzufertigen
das an ein Sattelgestell anbringen und den Sattel leicht polstern und beziehen.
Kann ja nicht schwer sein?
Oder??!! ;-))

Gruß

Motobécane
10.09.2006, 08:47
Seltsam, da fliegen wir ins nähere All und zum Mond,

:confused:

Ist auch nur Versuch und Irrtum, wie bei den Sätteln! :Applaus:

Zebra
10.09.2006, 10:13
so, ich hab mir jetzt auch einen Team Professional bei Ebay geschossen :Applaus:

Jetzt heisst es wohl die erste Zeit :quaeldich

BTW. Ich finde den Brooks auch vom Design her sehr goil :D

siggi
10.09.2006, 10:36
so, ich hab mir jetzt auch einen Team Professional bei Ebay geschossen :Applaus:
Jetzt heisst es wohl die erste Zeit :quaeldich


Muss nicht sein. Mir passen die Brooks Sättel von Anfang an.

Akki
10.09.2006, 11:53
@schnellster

Deine Idee ist nicht ganz neu, im angehängten Foto ist zu sehen wie es in den 50ern bei einem Mansfield Sattel gelöst wurde.

Grüße!

fruitflybrain
10.09.2006, 12:31
auch @schnellster :

vielleicht hilft dir diese (http://www.wallbike.com/content/butchering.html) Seite weiter ?

brodie
10.09.2006, 15:16
Eine Lochzange und ein Schnürsenkel:
http://i13.photobucket.com/albums/a273/Supercorsa/10.jpg
Kann sinnvoll sein, verbessert aber nicht unbedingt die Passform. Ist eher so eine Art letzte Rettung.

Schnellster
12.09.2006, 23:57
Hallo.

@Akki, fruitflybrain, brodie

Vielen Dank für die Tipps! :)

Übermorgen(?) sollen Teile kommen, mein Rahmen ist auch
fast fertig. Dann kann ich am We.* Rennrad fahren??
Ich probiere es erstmal ohne "Tuning".
Erstmal probieren, dann evtl. tunen.

Gruß

* Und bitte weniger "Knappüberholer" als heute... :mad: :mad: :mad:

B-17
14.09.2006, 16:35
Hallo Schnellster,

Brooks hat mittlerweile auch wieder einen "geschnürten Sattel" im Programm. Vielleicht kannst Du ihn bei einem gutsortierten Händler in natura sehen.

http://www.kinetics.org.uk/html/trekking___atb.shtml

Gruß B-17

Matthe
14.09.2006, 20:24
Ich bin auch gerade dabei, einen Team/Professional einzufahren. Meine Gefühle gehen dabei von" Mist, wieder 80 € zum Fenster rausgeschmissen" bis " Na also, so langsam wird das was mit uns".
Nun frage ich mich, ob ich mich nur an den Sattel gewöhne oder ob der Sattel tatsächlich eine Veränderung erfährt. Das Leder scheint nach ca. 500 Km nicht weicher geworden zu sein- ich fühle mich aber schon sehr viel wohler als am Anfang. Wie geht es denn den winterpausierenden Brooks- Fahrern unter Euch, wenn Ihr im Frühjahr wieder aufs Rad steigt? Heißt es dann wieder vier Wochen lang "Aua"(das würde dafür sprechen, das sich der Hintern wieder anpassen muß) oder passt der Sattel dann von Anfang an( das würde heißen, der Sattel ist wirklich anders als im Neuzustand)?

Matthe

bißchenrumrolln
14.09.2006, 20:56
mein sattel war nie weich und ist nicht weich....aber seine form hat sich verändert...weiche sättel sind in der regel auf die unkomfortabelsten.

Jean Gangolf
15.09.2006, 11:58
...Das Leder scheint nach ca. 500 Km nicht weicher geworden zu seinSollte es das???


Wie geht es denn den winterpausierenden Brooks- Fahrern unter Euch, wenn Ihr im Frühjahr wieder aufs Rad steigt?Endlich wieder in meinem (massgeschneiderten) Sofa unterwegs :Applaus:

Hat zwar etwas bis dahin gedauert (Sattel seit 1993 im Gebrauch)...