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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : A-Head Kralle im Carbongabelschaft?



bergfloh
04.07.2003, 10:17
Beim Nachstellen des Steuersatzes ist mir aufgefallen, daß mein Radhändler im Carbongabelschaft eine A-Headkralle für AluSchäfte eingesetzt hat. Die frißt sich natürlich beim Anziehen ins Carbon.

Wenn ich den Vorbau jetzt am Gabelschaft festziehe, dann müßte es doch möglich sein, die Schraube zum Justieren des Lagerspiels zu öffnen, oder?

Kann mir bitte jemand sagen, ob das möglich ist - Danke Euch!

MacGyver
04.07.2003, 10:21
Bring das Rad sofort zum Händler zurück und verlange Ersatz der gesamten Gabel! Eine Stahlkralle kann den Schaft zum Brechen bringen. Dein Rad ist Lebensgefährlich. So ein Rad zu verkaufen, ist wirklich grob fahrlässig von deinem Händler.

Bastler
04.07.2003, 10:23
Da haben wir ja schon wieder den brühmten "Fachhandel". Eine Kralle ist so ungefähr das einzige, was man einer Carbongabel mit Sicherheit nicht zumuten darf.

Es gibt nur eine zuverlässige Lösung: Wehen unfachmännischer Arbeit unmissverständlich den Austausch der Gabel verlangen.

Bastler

vovie
04.07.2003, 11:00
tollen händler hast du da !

Veloce
04.07.2003, 11:04
Fordere Ersatz der Gabel und lass die
neue bloß nicht dort einbauen !

chubika
04.07.2003, 11:46
Hallo,

aber zur Frage:
Ja, nachdem Du das Spiel eingestellt und den Ahaedvorbau festgeklemmt hast, kannst Du die Schraube von der Kralle ruhig wieder etwas lockern.

Ciao
Der Frosch
C.

bergfloh
04.07.2003, 11:54
Danke für Eure Antworten!

Wünsche Euch ein schönes Wochenende und gutes Training, Grüße, bergfloh.

wotan71
04.07.2003, 12:21
tolle soll-bruchstelle!!

LKG
04.07.2003, 15:11
Original geschrieben von chubika


Ja, nachdem Du das Spiel eingestellt und den Ahaedvorbau festgeklemmt hast, kannst Du die Schraube von der Kralle ruhig wieder etwas lockern.



Ja super, dann muß der Vorbau so fest geklemmt werden, daß er sich nicht nach oben bewegt. Die Kräfte, die nach oben wirken sind erheblich höher, als die Verdrehkräfte.

Die Krallen sitzen so bombenfest, daß das Lockern auch keine nennenswerte Verringerung der Kräfte auch den Schaft bedeuten würde.
Bringt also alles nichts, theoretische Frage, neue Gabel muß her.

hotwheel
04.07.2003, 15:37
Original geschrieben von MacGyver
Bring das Rad sofort zum Händler zurück und verlange Ersatz der gesamten Gabel! Eine Stahlkralle kann den Schaft zum Brechen bringen. Dein Rad ist Lebensgefährlich. So ein Rad zu verkaufen, ist wirklich grob fahrlässig von deinem Händler.

Hi,

eigentlich bricht Carbon an dieser Stelle nicht unmittelbar, es spleisst auf, das Problem ist nur, dass man das Aufspleissen meist nicht bemerkt, da die Fahrgeraeusche zu laut sind als dass man etwas hoert.

Gruss hotwheel

bergfloh
07.07.2003, 07:19
Grüß Euch!

Ich habe in dieser Angelegenheit meinen Radhändler aufgesucht und ihn darauf angesprochen, daß man eine AHeadkralle für Aluschäfte nicht in einem Carbonschaft einbauen darf.

Er erklärte mir, daß die AHeadkrallen für Carbonschäfte sich mit der Zeit aus dem Schaft lösen - daher verbaut er die Krallen für Aluschäfte auch in Carbonschäften. Allerdings mit dem Unterschied, daß er die AHeadkrallen dort wo sie sich in den Schaft spreitzen rundfeilt. Normalerweise sind hier sternförmig angeordnet - ich glaube - fünf Widerhaken, an der Außenseite rechteckig. Mein Radhändler schleift jetzt die Ecken weg, die Widerhaken sind also abgerundet - das soll für die Haltbarkeit des Carbonschaftes unbedenklich sein.

Da das Geschäft in Wien einen sehr guten Ruf hat, vertrau ich seinen Angaben.

Gruß, bergfloh

Pater
07.07.2003, 07:48
hi
und....wie heißt das geschäft ?????
würd mich interessieren, wohne nämlich auch in wien !
bye
pater

bergfloh
07.07.2003, 08:01
Servus!

Firma Hamedl - bekannt unter RIH.

Gruß, bergfloh

LKG
07.07.2003, 09:15
Original geschrieben von bergfloh


Er erklärte mir, daß die AHeadkrallen für Carbonschäfte sich mit der Zeit aus dem Schaft lösen - daher verbaut er die Krallen für Aluschäfte auch in Carbonschäften. Allerdings mit dem Unterschied, daß er die AHeadkrallen dort wo sie sich in den Schaft spreitzen rundfeilt. Normalerweise sind hier sternförmig angeordnet - ich glaube - fünf Widerhaken, an der Außenseite rechteckig. Mein Radhändler schleift jetzt die Ecken weg, die Widerhaken sind also abgerundet - das soll für die Haltbarkeit des Carbonschaftes unbedenklich sein.

Da das Geschäft in Wien einen sehr guten Ruf hat, vertrau ich seinen Angaben.

Gruß, bergfloh

Frag Ihn doch mal, ob er Dir das schriftlich gibt ... ;)

Das prinzipielle Problem bleibt. Die Kralle übt einen starken Druck vertikal zur Faserrichtung aus. Das kann Carbon an sich nicht ab. Deshalb nimmt man Systeme, die sich im Schaft nach allen Seiten hin großflächig abstützen. Es gilt, die vertikale Belastung für die Fasern so gering wie möglich zu halten.

Ich habe auch ein Geschäft mit ganz excellentem Ruf in der Nähe, die können noch nicht mal ein Laufrad vernünftig einspeichen und machen solch einen murks auch. Das Ergebnis zählt.

Gruß LKG

Prometeo
07.07.2003, 09:57
Du solltest keinesfalls mit der Kralle weiterfahren. Lass Dir mindestens einen KonusExpander zb von Mizuno oder Rudelli montieren. Für Deine Gesundheit lohnt sich eine Auseinandersetzung mit dem Händler durchwegs.


Prometeo

bergfloh
07.07.2003, 10:18
Original geschrieben von Prometeo
Du solltest keinesfalls mit der Kralle weiterfahren. Lass Dir mindestens einen KonusExpander zb von Mizuno oder Rudelli montieren. Für Deine Gesundheit lohnt sich eine Auseinandersetzung mit dem Händler durchwegs.


Prometeo


Servus, Prometeo!

Was ist das ein Konus Expander? Schreib mir bitte nochmal.

Danke, bergfloh

Prometeo
07.07.2003, 10:36
Da sind die Funktionen "Festhalten im Schaft" und "Steuersatz anziehen" getrennt. Du hast ein Teil mit innenliegendem Konus (ist schwer zu beschreiben :D), welches bei Mizuno per Schraube einen 1cm hohen Aluring, der einen Schlitz hat, gegen den Schaft presst. Da kannst Du anziehen bis es hält, verrutscht sicher nicht. Im Anschluss wird von oben um den Steuersatz zu justieren eine "Kappe" mit innenliegendem Gewinde auf dieses teil geschraubt. Das ist sehr professionell. Allerdings passt der Expander nicht in alle Schäfte, da der Innendurchmesser nicht immer der gleiche ist. Der Expander verlangt einen Innendurchmesser mind. 23 mm. (Sollte auf Zehntel genau sein, ich weiss:( )

Der Rudelli funktioniert gleich, bloss hast du da statt eines Alurings ein Kunststoffteil das kompromiert wird und sich nach aussen ausdehnt und sich so im Schaft fixiert. Die Spannschraube ist 4 cm lang und hat beim Schraubenkopf ein Aussengewinde. Dort wird dann ein passender Anzugsdeckel draufgeschraubt. Es hat 2 kleine Löcher im Deckel, wo Du mit einem passenden Werkzeug einhaken und anziehen kannst. Das Teil heisst "micro fixing".
Der Rudelli wirkt weniger durchdacht und in der Anwendung schwieriger als der Mizuno, ist aber billiger und leichter. Die Funktion erfüllt er genau gleich wie der Mizuno auch und er passt in alle Gabelschäfte.

Gruss, Prometeo

bergfloh
07.07.2003, 10:52
Hallo Prometeo!

Danke für Deine genaue Beschreibung - ich werde mir mal ansehen, ob der Innendurchmesser bei meiner Gabel für den Mizuno passt.

Danke und schönen Tag noch, bergfloh

LKG
07.07.2003, 11:34
Als Ergänzung zu Prometeo noch:

Die für Carbongabeln erdachten Systeme stützen den Schaft auch gegen ein Zusammendrücken des Vorbaus.
Der Vorbau drückt von außen, der Expander hält auf der fast ganzen Fläche von innen dagegen.

Viel Erfolg beim Diskutieren (Du tust mir leid, kenne das zur Genüge),

Gruß LKG

Bastler
07.07.2003, 11:39
Das mit dem Konusexpander ist ja schon richtig, aber wie krigt er die Kralle wieder raus?

Bastler

Prometeo
07.07.2003, 12:06
Original geschrieben von Bastler
Das mit dem Konusexpander ist ja schon richtig, aber wie krigt er die Kralle wieder raus?

Bastler

Das hab ich mir auch überlegt, aber es ist gar nicht so wichtig. Er kann die Kralle auch nach unten schieben und sie drinn lassen. Wenn kein Zug drauf ist, dann schadet sie auch nicht.


Prometeo

bergfloh
07.07.2003, 12:19
Da wären wir dann wieder beim Ursprung meiner Frage - wenn ich den Vorbau mit dem vom Hersteller ITM angegebenen Drehmoment anziehe = 7-8 NM, dann müßte die Klemmung des Vorbaus für eine ausreichende Fixierung der gesamten Steuerung genügen.

Als Hobbybastler habe ich mir das AHeadsystem ohnehin so vorgestellt, daß die AHeadkralle nur zum Justieren der Steuerung dient und die Klemmung des Vorbaus am Gabelschaft dann wirklich die endgültige Fixierung übernimmt.

Wenn ich mich in diesem Punkt irre, dann schreibt mir bitte noch einmal!

Die grundsätzliche Frage wäre dann noch, ob das alleinige Vorhandensein einer AHeadkralle in einem Carbongabelschaft im Bereich der Vorbauklemmung bedenklich ist oder nicht und ob ein Gegendruck von innen gegen den Druck der Vorbauklemmung erforderlich ist - bzw. ob 7-8NM Anzugsmoment durch die Vorbauklemmung überhaupt zu einer Verformung des Gabelschaftes führen.

Danke, bergfloh

Kowalski
07.07.2003, 12:31
Original geschrieben von bergfloh
Als Hobbybastler habe ich mir das AHeadsystem ohnehin so vorgestellt, daß die AHeadkralle nur zum Justieren der Steuerung dient und die Klemmung des Vorbaus am Gabelschaft dann wirklich die endgültige Fixierung übernimmt.

Das ist richtig gedacht.

Nur zwei Dinge würde ich zu vermeiden nahelegen:

- Carbongabelschaft an sich (wenn es unbedingt sein muß, naja)
- Sternkralle darin (ganz ganz tabu)

Ein "Gegendruck" von innen gegen die Vorbauklemmung sollte nicht nötig sein. Selbst ein Carbonrohr sollte das aushalten. Das alleinige Vorhandensein einer Kralle ist wenigstens bedenklich. Wenn du mal guckst welchen Durchmesser die Sternflügel vor dem Einschlagen haben, die werden im Schaft schon ziemlich vorgespannt. Es reicht ja schon wenn einige wenige Fasern vom Harz entblößt werden.

Es ist eine ungesunde Kombination.

Gruß, Kowalski

bergfloh
07.07.2003, 12:48
Servus, Kowalski!

Das diese Lösung nicht optimal ist, habe ich befürchtet. Und ich überlege schon, ob ich die Gabel gegen eine mit Aluschaft tausche.

Wieso ist das so schlecht, wenn ein paar Fasern angegriffen bzw. vom Harz freigelegt werden? Rein vom optischen her sieht der Gabelschaft - dort wo er gekürzt wurde - so aus, als wären das viele Lagen, die übereinander geklebt werden. Wenn jetzt eine der Lagen beschädigt wird - beeinträchtigt das dann gleich die Funktion des ganzen Schaftes?


Gruß, bergfloh

Prometeo
07.07.2003, 12:48
Es gibt 2 Möglichkeiten: Kralle gaaaaanz tief runterschieben und evtl Beschädigungen, sofern nicht allzu schlimm versiegeln, Expander rein und ersmal zuwarten. Sollte dann aber alle 2000-3000 km gecheckt werden.
Oder Gabel wegwerfen und Streit mit dem Händler - welcher ihm sicher vorwerfen wird, paranoid zu sein ;) Händler mögens nicht wenn mer ihre Kompetenz in Frage stellt.
Zum Thema Aluschaft: Mizuno hat ne Gabel in 11/8 Zoll für integriert mit Aluschaft wiegt 400 Gramm und somit gleichviel wie die Vollcarbondinger. Ist billiger und sicherer.

http://www.cosmicsports.de/products_mizuno.htm

Prometeo

bergfloh
07.07.2003, 13:17
Hallo Prometeo!

Kannst Du mir noch bitte sagen, ob die Dimensionen der A-Headgabeln für vollintegrierte Steuersätze genormt sind, oder ob es da wieder Unterschiede gibt (abgesehen vom Durchmesser).

Außerdem würde mich interessieren, ob die Geometrien der Gabeln genormt sind. Ich bin nämlich mit den Fahreigenschaften meines Rennrades sehr zufrieden, und das sollte so bleiben.

Danke auch für die Internetadresse von Mizuno, die hatte ich nicht gefunden.

Gruß, bergfloh

LKG
07.07.2003, 13:48
Die Gabel gehört auf den Müll oder mit der Kralle abgesägt, dann kann sie an einem kleineren Rad evtl weitergefahren werden.

Runterschieben, alle 2000 km kontrollieren (warum eigentlich 2000, ist doch geraten bzw. willkürlich) ist alles Murks. Alleine der Umstand, daß sie drin ist und Druck ausübt reicht aus.

Auch einzelne Faserlagen dürfen nicht beschädigt sein. Die Gabel ist als ganzes konstruiert, das bei vielen Herstellern im übrigen mangelhaft, und somit mit ein paar Lagen weniger eben kein Ganzes mehr.

Gruß LKG

Prometeo
07.07.2003, 14:11
Original geschrieben von bergfloh
Hallo Prometeo!

Kannst Du mir noch bitte sagen, ob die Dimensionen der A-Headgabeln für vollintegrierte Steuersätze genormt sind, oder ob es da wieder Unterschiede gibt (abgesehen vom Durchmesser).

Außerdem würde mich interessieren, ob die Geometrien der Gabeln genormt sind. Ich bin nämlich mit den Fahreigenschaften meines Rennrades sehr zufrieden, und das sollte so bleiben.

Danke auch für die Internetadresse von Mizuno, die hatte ich nicht gefunden.

Gruß, bergfloh

Bezüglich des Übergangs von Gabel zu Steuerrohr sollten die meisten Gabeln ähnlich sein. Die einzelnen Hersteller verwenden ja auch unterschiedliche Fabrikate. Du kannst mal Deine messen. Bei der Mizuno hatt der runde Abschluss beim Gabelkopf 42mm Durchmesser.

Die Vorbiegung ist nicht genormt. Bei Mizuno ist am Schaft angegeben: Offset: 42,5. Habs nachgemessen: Wenn Du Mitte Gabelschaft verlängerst, dann hat die Gabel beim Ausfallende horizontal genau 42,5 mm Vorbiegung. Rein vom Auge her dürften zB Look weniger haben. Die Info solltest Du aber von den Herstellern bekommen.

Gruss

Prometeo

Veloce
07.07.2003, 14:15
Original geschrieben von LKG
Die Gabel gehört auf den Müll oder mit der Kralle abgesägt, dann kann sie an einem kleineren Rad evtl weitergefahren werden.

Runterschieben, alle 2000 km kontrollieren (warum eigentlich 2000, ist doch geraten bzw. willkürlich) ist alles Murks. Alleine der Umstand, daß sie drin ist und Druck ausübt reicht aus.

Auch einzelne Faserlagen dürfen nicht beschädigt sein. Die Gabel ist als ganzes konstruiert, das bei vielen Herstellern im übrigen mangelhaft, und somit mit ein paar Lagen weniger eben kein Ganzes mehr.

Gruß LKG

GENAU !
Nur das wird dem Händler
schwerlich klarzumachen sein.
Gibt z. B. durchaus auch in Aachen
bekannte Radsporthändler die ganz
selbstverständlich auf Aheadschäfte
Gewinde schneiden.......

bergfloh
07.07.2003, 14:39
Eine Reklamation dürfte wirklich schwer durchzusetzen sein.

Also nochmals danke für die vielen Antworten.

Gruß, bergfloh

messenger
07.07.2003, 17:03
Schreib doch ne mail an den Gabelhersteller(importeur). Dessen Antwort sichert Dir entweder Unbedenklichkeit zu (unwahrscheinlich), oder Du packst sie Deinem Händler auf den Tisch!

Gruß mess.

chubika
11.07.2003, 23:06
ReHallo nochmal,


Original geschrieben von LKG


Ja super, dann muß der Vorbau so fest geklemmt werden, daß er sich nicht nach oben bewegt. Die Kräfte, die nach oben wirken sind erheblich höher, als die Verdrehkräfte.
...

Die einwirkenden Kraefte werden vor allem durch das untere Lager im Steuerrohr aufgenommen. Der Vorbau muss nur soviel halten, das die Gabel nicht nach unten rausfaellt.
;)

Es gibt Biker, die fahren auch ohne Abdeckkappe.
(Warum auch immer.)

Ciao
Der Frosch
C.

bergfloh
14.07.2003, 08:45
Original geschrieben von chubika
ReHallo nochmal,



Die einwirkenden Kraefte werden vor allem durch das untere Lager im Steuerrohr aufgenommen. Der Vorbau muss nur soviel halten, das die Gabel nicht nach unten rausfaellt.
;)

Es gibt Biker, die fahren auch ohne Abdeckkappe.
(Warum auch immer.)

Ciao
Der Frosch
C.

Guten Morgen Chubika!

Dann reicht es also wenn man den Vorbau mit dem geringstmöglichen Drehmoment anzieht, das gerade das Verdrehen des Lenkers verhindert?

Schreib mir bitte nochmals - mir ist nämlich aufgefallen, daß der ITM Millenium Vorbau, wenn man ihn mit dem von ITM vorgeschriebenen Drehmoment von 7-8 NM anzieht bereits seine Konturen im Carbonschaft abzeichnet - das schaut auch nicht so gut aus!

Gruß, bergfloh

LKG
14.07.2003, 10:15
Weil mein Expander anfangs nicht geliefert wurde bin ich zweimal ohne Abdeckkappe gefahren. Es hat nicht funktioniert. Durch die Vibrationen und das Vor- und Zurückbewegen der Gabel löst sich diese "Klemmung" - und wenn es auch nur minimal ist. Im Interesse meines Steuersatzes habe ich dann auf den Expander gewartet.

Daß Du immer noch die Gabel retten willst verstehe ich echt nicht.

Abdrücke des Vorbaus im Carbonschaft - DAS WIRD JA IMMER WILDER...

Gruß LKG

bergfloh
14.07.2003, 11:42
Original geschrieben von LKG
Weil mein Expander anfangs nicht geliefert wurde bin ich zweimal ohne Abdeckkappe gefahren. Es hat nicht funktioniert. Durch die Vibrationen und das Vor- und Zurückbewegen der Gabel löst sich diese "Klemmung" - und wenn es auch nur minimal ist. Im Interesse meines Steuersatzes habe ich dann auf den Expander gewartet.

Daß Du immer noch die Gabel retten willst verstehe ich echt nicht.

Abdrücke des Vorbaus im Carbonschaft - DAS WIRD JA IMMER WILDER...

Gruß LKG

Servus!

Ich habe mich schon mit dem Gedanken angefreundet, die Gabel auszutauschen. Die Frage mit der Vorbauklemmung hat mich dann auch für die Zukunft interessiert.

Übrigens - ich könnte mir gut vorstellen, daß ich nicht der einzige bin, der einen Abdruck vom Vorbau im Gabelschaft hat, wenn er den Vorbau mit dem vom Hersteller angegebenen Drehmoment anzieht - wer sich verrückt machen will, kann ja mal nachsehen.

Aus Interesse habe ich meine alten Tourhefte durchgesehen. Vor zwei Jahren war mal ein Test über die Haltbarkeit von Carbongabeln. Laut Tour wurden die LOOK Gabeln vom Hersteller mit AHeadkralle ausgeliefert. Würde mich echt interessieren, wieviele Rennradfahrer eine falsch montierte Gabel haben, ohne es überhaupt zu wissen. Dann müßte man noch wissen, wievielen von denen der Carbonschaft im Vorbaubereich tatsächlich gebrochen ist.

Die Probleme fangen erst an, wenn man vom Baum der Erkenntnis nascht und sich für technische Details interessiert.

Zum Glück hat mir die Originalgabel in meinem Rahmen ohnehin nie gefallen - werde sie gegen eine Mizuno MM 51 austauschen - die wird dann auf jeden Fall mit dem Mizuno Expander montiert.

Ein steter Zweifel nagt an meiner Gabel! :)