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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nokon Montage: was muss ich beachten?



swoon
12.01.2007, 17:44
Hallo zusammen,

vorweg: ich möchte hier nicht zur pro/contra Diskussion über Nokon animieren, dazu gibt es hier im Haus schon reichlich Inhalte und wenn euch danach ist dann hängt euch ruhig an den entsprechenden Threads dran ;)

Ich habe hier ein Nokon Schaltzugset (Campa) und ein Nokon Bremszugset liegen, die demnächst irgendwann ans Rad wandern sollen.

Jetzt liest man überall dass die einwandfreie Funktion vor allem eine penible Montage voraussetzt, daher hier meine Frage auf was ich denn alles achten muss.

Was ich über die Suchfunktion schon begriffen habe:
- RTFM (logisch) Ich finde die Anleitung übrigens auf den ersten Blick nicht wirklich idiotensicher...
- gut ölen

Was muss denn noch alles beachtet werden? Wäre für weitere Tipps dankbar...

Cubeteam
12.01.2007, 17:56
Hallo zusammen,

vorweg: ich möchte hier nicht zur pro/contra Diskussion über Nokon animieren, dazu gibt es hier im Haus schon reichlich Inhalte und wenn euch danach ist dann hängt euch ruhig an den entsprechenden Threads dran ;)

Ich habe hier ein Nokon Schaltzugset (Campa) und ein Nokon Bremszugset liegen, die demnächst irgendwann ans Rad wandern sollen.

Jetzt liest man überall dass die einwandfreie Funktion vor allem eine penible Montage voraussetzt, daher hier meine Frage auf was ich denn alles achten muss.

Was ich über die Suchfunktion schon begriffen habe:
- RTFM (logisch) Ich finde die Anleitung übrigens auf den ersten Blick nicht wirklich idiotensicher...
- gut ölen

Was muss denn noch alles beachtet werden? Wäre für weitere Tipps dankbar...

wichtig ist, das du bei engeren Bögen auf jedenfall die kürzeren Perlen verwendest.
Ausserdem empfehle ich, zwischen zwei anschlägen, wo der Liner ohne Perlen verläuft, 2cm zu unterbrechen, und durch die durchsichtigen Stücke zu verschließen, so kannst du den Zug "Nachölen".
aonst gibt es eigentlich nix zu beachten, was nicht auch in der Anleitung steht, die in der Tat sehr verwirrent geschrieben ist. also bei Fragen einfach melden:)

marvin
12.01.2007, 17:57
Ich würde Dir z.B. empfehlen, den Liner fest mit der ersten Perle (die auf der einen Seite flach ist) zu verkleben (z.B. UHU Plus). Es kann sonst vorkommen, dass der Liner wandert und die Mechanik (Schaltung/Bremse) hemmt.

marvin
12.01.2007, 18:00
Vorteilhaft ist auch, an den Stellen mit Rahmenberührung diesen transparenten Schutzschlauch über die Perlen zu ziehen (sieht aber schaize aus... daher alternativ: Lackschutzpads). Nokons reiben deutlich aggressiver am Rahmen als normale Aussenhüllen.

Hochpass
12.01.2007, 18:03
GAAAAANZ WICHTIG:
Viel Geduld mitbringen. ;)

Cubeteam
12.01.2007, 18:04
Ich würde Dir z.B. empfehlen, den Liner fest mit der ersten Perle (die auf der einen Seite flach ist) zu verkleben (z.B. UHU Plus). Es kann sonst vorkommen, dass der Liner wandert und die Mechanik (Schaltung/Bremse) hemmt.

Echt? hatte ich noch nie:confused: guter tipp

marvin
12.01.2007, 18:09
Echt? hatte ich noch nie:confused: guter tipp
Ist mir früher am MTB passiert. Irgendwann war der Liner in den Schalthebel gewandert und wurde dort gestaucht, dann ging erstmal nix mehr. Seitdem nur noch geklebt. Aber ordentlich entfetten vorm Kleben, sonst hälts nedd.

swoon
12.01.2007, 18:58
Danke für eure Tipps bisher.

Ich habe gerade "mal eben" :D mit der Vorderradbremse angefangen. Eins weiß ich jetzt schon: die Anleitung ist unglaublich zweideutig und wirft mehr Fragen auf als dass sie Antworten gibt.

Beispiel: Es gibt ja die 5 mm Endstücke (das sind die kleinen Perlen) und die normalen 6 mm Endstücke, so wie es die auch für Campa gibt.

Jetzt sagt die Anleitung beim einfädeln:
... an der anderen Seite des Nokon-Stranges muss das 5 mm-Endstück aufgefädelt werden.

Also das 5 mm-Endstück, die Perle. In der zugehörigen Abbildung ist aber die Perle + das 6 mm-Endstück abgebildet.

Und weiter:
Den Nokon-Strang mit dem 5 mm-Endstück in die Bremsaufnahme einführen und den Edelstahlseilzug an der Vorderradbremse befestigen

Wieder nichts vom 6 mm-Endstück.

Verwende ich das nun oder nicht? Es gibt insgesamt 4 6mm-Endstücke, würde also logisch gesehen Sinn machen...

Cubeteam
12.01.2007, 19:05
Danke für eure Tipps bisher.

Ich habe gerade "mal eben" :D mit der Vorderradbremse angefangen. Eins weiß ich jetzt schon: die Anleitung ist unglaublich zweideutig und wirft mehr Fragen auf als dass sie Antworten gibt.

Beispiel: Es gibt ja die 5 mm Endstücke (das sind die kleinen Perlen) und die normalen 6 mm Endstücke, so wie es die auch für Campa gibt.

Jetzt sagt die Anleitung beim einfädeln:

Also das 5 mm-Endstück, die Perle. In der zugehörigen Abbildung ist aber die Perle + das 6 mm-Endstück abgebildet.

Und weiter:

Wieder nichts vom 6 mm-Endstück.

Verwende ich das nun oder nicht? Es gibt insgesamt 4 6mm-Endstücke, würde also logisch gesehen Sinn machen...

passen die 6mm denn in den Anschlag der Bremse? wenn ja, die verwenden, wenn nein, die 5mm verwenden:)

swoon
12.01.2007, 19:20
passen die 6mm denn in den Anschlag der Bremse? wenn ja, die verwenden, wenn nein, die 5mm verwenden:)

Schau, damit kann ich wenigstens was anfangen. Du sollst dich mal bei Nokon bewerben :D .

Die nächste Frage kommt bestimmt...

Cubeteam
12.01.2007, 20:01
Schau, damit kann ich wenigstens was anfangen. Du sollst dich mal bei Nokon bewerben :D .

Die nächste Frage kommt bestimmt...

Nur zu, dafür bin ich da:Applaus:

swoon
12.01.2007, 20:09
bin jetzt an der Hinterradbremse dran...

ist aber schon richtig dass der Zug von vorne bis hinten durch mit einem Liner überzogen ist, oder?

Also auch zwischen den beiden Anschlägen am Oberrohr (dort wo sonst der Zug näckig verläuft) kommt ein Liner drüber, richtig?

Und da wo der eine Liner aufhört und der andere anfängt bleibt 1-2 cm Platz und dazwischen diese Muffe die man später verschieben kann um an den offenen Zug ranzukommen.

Ist das so richtig?

Cubeteam
12.01.2007, 20:10
bin jetzt an der Hinterradbremse dran...

ist aber schon richtig dass der Zug von vorne bis hinten durch mit einem Liner überzogen ist, oder?

Also auch zwischen den beiden Anschlägen am Oberrohr (dort wo sonst der Zug näckig verläuft) kommt ein Liner drüber, richtig?

Und da wo der eine Liner aufhört und der andere anfängt bleibt 1-2 cm Platz und dazwischen diese Muffe die man später verschieben kann um an den offenen Zug ranzukommen.

Ist das so richtig?

ganz genau so:)

Cubeteam
12.01.2007, 20:26
Hier mal ein paar Anregungen:)

swoon
12.01.2007, 21:15
... und schon wird mir klar wieso die alle Probleme haben.

Wenn ich in der Fotogalerie von rr-news nach Nokon suche sehe ich nur nackt verlegte Züge, also ohne Liner...

Cubeteam
12.01.2007, 21:18
... und schon wird mir klar wieso die alle Probleme haben.

Wenn ich in der Fotogalerie von rr-news nach Nokon suche sehe ich nur nackt verlegte Züge, also ohne Liner...

das erklärt einiges.
Aber die schaltzüge regelmäßig pflegen, mit Wachs/Brunox usw. da ständig druck auf ihnen ist, und sie anfangen zu knacken

marvin
12.01.2007, 21:37
Der durchgehende Liner ist ja grade einer der Vorteile.
So verläuft der Innenzug komplett geschützt. Andernfalls kann an den Zuganschlägen Dreck eindringen. Für Schönwetterfahrer kein Problem... aber sonst....

kiko
13.01.2007, 01:42
fahr ein paar trainingstage ohne lenkerband. dann können sich die züge besser/schneller setzen.