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  1. #1
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    Umwerfer funktioniert nur bei hoher Zugspannung - schlecht für die STIs?

    Hallo und erstmal ... ich bin neu hier.

    Nunja, ich fahr schon sein einiger Zeit ein Canyon Bike mit Ultegra Schaltung. Bislang auch immer wunderbar, bis auf jetzt.

    Und zwar macht mein Umwerfer Probleme. Trotz stundenlangem Probieren, Fluchen und Testen auf der Hausstrecke bin ich immernoch am Zweifeln.

    zwar hab ich den Umwerfer jetzt endlich so, dass mir die Kette weder runterfällt auf das Tretlager noch auf die Kurbel, doch ist die Zugspannung recht hoch, was ich merke, wenn ich auf dem großen Kettenblatt fahre, die Kette auf das kleine Kettenblatt werfe, knackt der schwarze Hebel am linken STI doch ziemlich laut, da hohe Spannung besteht.

    Ich hab sicherlich 50x die Anleitung von Shimano durchgespielt, diverse im Netz gefundene.

    Jedesmal, wenn ich die Zugspannung lascher einstelle, klappts mit dem schwarzen Hebel besser, da nicht so hohe Spannung existiert, also knackt der schwarze Hebel am STI nicht so laut, doch dann hab ich Probleme, dass die Kette gescheit vom großen aufs kleine Kettenblatt geworfen wird, sie landet zwischen den beiden Kettenblättern, und außerdem hab ich dann das Problem bei zu lascher Spannung, dass ich hohe Gänge nur unter Schleifen fahren kann.


    Ich kann mir nicht helfen, ich bin jetzt am Optimum, kann alle Gänge schleiffrei schalten, aber die hohe Zugspannung, die man halt dann merkt, wenn man den kleinen schwarzen Hebel betätigt, macht mir etwas Sorge.


    Ich weiß nicht, wie ein STI aufgbaut ist, wo die Spannung besteht und ob mir dieser schwarze Hebel nicht mal abbrechen kann, denn die Ultegra STIs scheinen ja nicht grad günstig zu sein.

  2. #2
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    Es liegt am Canyon!
    Ist hier ein bekanntes Problem mit Canyon-Bikes.

  3. #3
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    Das kann nicht sein, da ich das gleiche Problem auch mit meinem Stevens Bike habe (Dura Ace). Nur hab ich es da bislang auf die erst wenigen zurückgelegten KM geschoben und dass sich die Züge noch längen etc - aber spaßeshalber hab ich die Shimano Anleitung dort getestet und so weiter, um nachzuvollziehen, ob vielleicht der Umwerfer des Canyon defekt ist, ich hab am Stevens das gleiche.

  4. #4
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    Den oberen Anschlag etwas vergrößern mit der kleinen Einstellschraube oben am Umwerfer.
    "Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte."
    Friedrich Nietzsche

  5. #5
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    Hallo Hochpass.

    Du meinst, wenn ich die äußere Anschlagsschraube etwas rausdrehe, also diese Schraube, die verhindern soll, dass die Kette über die Kurbel fällt, kann ich die Zugspannung verringern?

    Ich hab nämlich immer auch das Problem, dass bei zu geringer Spannung ganz einfach der Umwerfer nicht genug Druck macht, um die Kette gescheit vom großen aufs kleine Kettenblatt zu befördern.

    Ich hab vorn 2 Kettenblätter, der Umwerfer ist ein Ultegra 2 Fach, passt also.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Heidenei Beitrag anzeigen
    Hallo Hochpass.

    Du meinst, wenn ich die äußere Anschlagsschraube etwas rausdrehe, also diese Schraube, die verhindern soll, dass die Kette über die Kurbel fällt, kann ich die Zugspannung verringern?
    Die Anschlagschrauben haben fast gar nichts mit der Zugspannung zu tun. Die verhindern ja nur, dass die Kette nicht links oder rechts rausfällt.

    Auf dem oberen Kettenblatt kann aber das Problem auftreten dass der Umwerfer frühzeitig an den Anschlag anschlägt der STI aber zum Einrasten noch mehr Zug einholen muss. Der Zug dehnt sich und die Außenhülle staucht sich -> Hoche Spannung.
    Beim Runterschalten knackt es oder knallt es dann laut.
    Dies kann man verhindern.
    1. Oberen Anschlag weiter öffnen, oder 2. auf den Zug weniger Spannung geben.
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  7. #7
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    Hast du niemand in deiner gegend, der dir die Zuganschläge sauber einstellen kann ....
    Ich vermute mal, so wie Hochpass schon erwähnt,wird es wohl eine Einstellungsache sein.

    Aus welcher Gegend kommst du ???
    Manchmal zeigt es die wahre Stärke, wenn man seine Schwächen erkennt

  8. #8
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    Nicht wirklich einer in der Nähe, aber abgesehen davon will ich nicht wieder zu irgend einem Händler, schließlich muss ich sowas selbst lernen und lösen können.

    Im Grunde hab ich immer das Problem, dass ich entweder im aller höchsten Gang ein Schleifen habe, da der Umwerfer zu nahe rechts an der Kette steht oder die Kette wird im Eifer des Gefechts über die Kurbel geschmissen.

    Verhindern tu ich das mit der derzeit eingestellten Schaltung dadurch, dass man den STI normal fest drücken muss, damit die Kette auf das obere KB kommt, drückt man ihn erst dann noch fester, kommt noch ein weiterer Einraster, der den Abstand so trimmt, dass auch im höchsten Gang kein Schleifen entsteht, nur wenn ich dann anschließend wieder aufs kleine KB möchte, knallts, da die Zugspannung natürlich jetzt sehr hoch ist.

    Stelle ich die äußere Anschlagsschraube lockerer, fliegt mir wieder die Kette über die Kurbel, stell ich sie zu fest....schleifts im obersten Gang.

    habe 10fach Ultegra am Canyon.


    Übrigends hab ich zwar einen 2 Fach STI aber so schauts aus, wenn der Umwerfer komplett entspannt ist, also ganz links, locker und die Kette auf dem kleinsten KB.

    Ich drücke den STI einmal nach rechts:

    -> Trimmvorgang Nr.1 - die Kette bleibt auf dem kleinen KB, der Umwerfer wird nur getrimmt und nach rechts bewegt, so dass kleine Ritzel hinten nicht schleifen

    -> Schaltvorgang - drück ich noch mehr nach rechts wird die Kette auf das große KB geworfen.

    -> Trimmvorgang Nr.2 - Kette ist auf dem großen KB . übe ich noch mehr Druck auf den STI aus, trimme ich nochmal, so dass im höchsten Gang nichts schleift.

    -> Drücke ich nun das schwarze Hebelchen am STI, fliegt die Kette aufs kleine KB zurück und es knallt wegen der Zugspannung.


    Das ist derzeit die einzige Möglichkeit, wirklich hohe Gänge schleiffrei schalten zu können ;(

  9. #9
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    Jaja, die Umwerfereinstellung ist und bleibt eine der grössten Mysterien der Menschhheit...


    Es ist im Grunde ganz einfach:
    Für die Zugspannung gibt es nur eine einzige Einstellmöglichkeit - nämlich die richtige!

    Wobei das grösste Missverständnis dabei wohl im Begriff an sich liegen dürfte. Man erhöht ja nicht die Spannung des Zuges, wenn man die Einstellschraube rausdreht. Man verlegt lediglich den Arbeitspunkt des Werfers bzw. des Schaltwerks.


    Der (Zweifach-)Umwerfer kennt vier definierte Positionen:
    1. untere (kleines Blatt) > wird durch unteren Anschlag definiert
    2. erste Trimmstufe (kleines Blatt) > wird durch Zug"spannung" definiert
    3. obere (grosses Blatt) > wird durch Zug"spannung" definiert
    4. zweite Trimmstufe (grosses Blatt) > wird durch Zug"spannung" definiert und durch Endanschlag begrenzt


    Einstellung geht ganz grob wie folgt:
    1. kleines Blatt auflegen
    2. unteren Anschlag so einstellen, dass das innere Leitblech grade so (und auch im Wiegetritt) nicht an der Kette schleift
    3. Zug"spannung" so einstellen, der Zug nicht durchhängt
    4. oberen Anschlag so einstellen, dass die Kette nicht überworfen wird

    Danach kommt noch die ein oder andere viertel Umdrehung zur Feinjustage. Das schriftlich darzulegen ist mir jetzt aber zu mühsam



    Ein mehr oder weniger stark ausgepägtes Krachen beim Runterschalten aufs kleine Blatt ist bei den aktuellen STIs durchaus normal. Wirklich schön finde ich das auch nicht, ist aber so.
    Das und das grosse Einstellmysterium sind vielleicht die einzigen Gründe, die tatsächlich für eine elektromechanische Schaltung sprechen - lassen wir uns überraschen.
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    Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

  10. #10
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    Danke!

    Seltsam derzeit: Es funktioniert zwar alles wunderbar, aber ich kann wenn ich auf dem vorderen großen KB bin, die letzte mögliche Trimmstufe nicht manuell zurückchalten, sondern wenn ich den schwarzen Hebel betätige, krachts nur einmal und dann bin ich bereits auf dem kleinen KB angelangt

    Im Grunde genommen bin ich jetzt am Zweifeln, ob ich damit leben soll oder den Zug nochmal neu justieren soll - dann weiss ich halt nicht, ob ichs nochmal hinbekomme, wie es aktuell ist, dass ich wenigstens einigermassen schalten kann.

    Mit der Viertel Umdrehung meinst du vermutlich die Feineinstellung zwischen den beiden Extremen: Kette schleift im größten Gang und Kette fliegt über die Kurbel oder?

  11. #11
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    Zitat Zitat von Heidenei Beitrag anzeigen
    Danke!

    Seltsam derzeit: Es funktioniert zwar alles wunderbar, aber ich kann wenn ich auf dem vorderen großen KB bin, die letzte mögliche Trimmstufe nicht manuell zurückchalten, sondern wenn ich den schwarzen Hebel betätige, krachts nur einmal und dann bin ich bereits auf dem kleinen KB angelangt

    Im Grunde genommen bin ich jetzt am Zweifeln, ob ich damit leben soll oder den Zug nochmal neu justieren soll - dann weiss ich halt nicht, ob ichs nochmal hinbekomme, wie es aktuell ist, dass ich wenigstens einigermassen schalten kann.

    Mit der Viertel Umdrehung meinst du vermutlich die Feineinstellung zwischen den beiden Extremen: Kette schleift im größten Gang und Kette fliegt über die Kurbel oder?
    Wenn Du die obere Trimmstufe nicht abwärts nutzen kannst (springt auf klein zurück), dann liegt eine Kollision aus Arbeitspunkt und oberem Endanschlag vor. Also entweder Zug"spannung" reduzieren, um den Arbeitspunkt nach links zu bekommen (dann stimmt aber ggf. der Rest nicht mehr) oder den oberen Anschlag öffnen um dem Werfer den nötigen Bewegungsspielraum nach rechts zu geben (dann wirft er aber ggf. über).


    Wenn die grundlegende Umwerfereinstellung (Höhe & Ausrichtung) stimmt und das restliche Setup (Innenlagerlänge, Sitzrohrwinkel) in den vorgegebenen Toleranzen liegt, dann muss sich in jedem Fall eine Einstellung finden lassen, bei der alles wie vorgesehen funktioniert.
    DON'T PANIC !

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  12. #12
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    Zitat Zitat von marvin Beitrag anzeigen
    Wenn Du die obere Trimmstufe nicht abwärts nutzen kannst (springt auf klein zurück), dann liegt eine Kollision aus Arbeitspunkt und oberem Endanschlag vor. Also entweder Zug"spannung" reduzieren, um den Arbeitspunkt nach links zu bekommen (dann stimmt aber ggf. der Rest nicht mehr) oder den oberen Anschlag öffnen um dem Werfer den nötigen Bewegungsspielraum nach rechts zu geben (dann wirft er aber ggf. über).


    Wenn die grundlegende Umwerfereinstellung (Höhe & Ausrichtung) stimmt und das restliche Setup (Innenlagerlänge, Sitzrohrwinkel) in den vorgegebenen Toleranzen liegt, dann muss sich in jedem Fall eine Einstellung finden lassen, bei der alles wie vorgesehen funktioniert.


    You got it.


    Also nochmal kurz ans Mysterium.


    ich gehe wie folgt vor und beschreib nochmal kurz meinen Ärger:


    Ich stelle hinten das größte Ritzel ein, vorn kleines KB, also den kleinsten Gang.

    Ich löse den Zug und schraube beide Schrauben etwas hinaus, so dass ich sie justieren kann.

    Ich stelle die innere Schraube, die für das kleine KB zuständig ist, so ein, dass die Kette gerade so, wie in der Shimano Anleitung beschrieben, den Umwerfer berührt, also so 0 bis 0.5 mm Abstand.

    Dann befestige ich den Zug mit Handkraft, also nicht zu lasch und nicht zu fest.

    Dann schalte ich auf den größten Gang und mach das gleiche und stell den äusseren Anschlag mittels Schraube ein, dass grad so nicht schleift bzw. 0.5mm Abstand ist, so wäre es perfekt - aber nur im Bilderbuch

    Denn im kleinsten Wiegetritt schleifen fast alle großen Gänge ab sofort
    Und nicht nur im Wiegetritt, sondern überhaupt beim Treten mit den Füßen (nicht pedalieren am Montageständer).

    Und jetzt fängt die Justiererei an. Es gilt, sich ranzuhangeln zwischen "Kette fliegt über Kurbel versus großen Gang schalten"

    Bislang gibts nur hop oder top - hüh oder hott, also eines von beiden.

    Und jetzt gibts eine Trimmbewegung, die ich machen kann, so dass alles klappt, aber wenn ich nicht aufpasse beim Fahren und den STI etwas zu feste drück, fliegt mir die Kette über, weil die Trimmbewegung gleich mitgemacht wird.....ich hoffe, ich bin nicht zu konfus

  13. #13
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    Zitat Zitat von Heidenei Beitrag anzeigen
    .....ich hoffe, ich bin nicht zu konfus
    Ein wenig schon.

    Wenn du die Anschläge richtig eingestellt hast braucht man da nicht mehr rumzufummeln.
    Denn Rest macht man mit der Einstellschraube für den Zug. Wenn die Anschläge richtig eingestellt sind kann die Kette gar nicht mehr von der Kurbel fallen. Geht nicht.
    "Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte."
    Friedrich Nietzsche

  14. #14
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    Zitat Zitat von Hochpass Beitrag anzeigen
    Ein wenig schon.

    Wenn du die Anschläge richtig eingestellt hast braucht man da nicht mehr rumzufummeln.
    Denn Rest macht man mit der Einstellschraube für den Zug. Wenn die Anschläge richtig eingestellt sind kann die Kette gar nicht mehr von der Kurbel fallen. Geht nicht.
    Nur dass ich folgen kann - mein Händler meinte, die Anschlagschraube muss fest sein und zwar so fest, dass man bei Bewegen des Zuges, also beim manuellen Ziehen am Zug den Umwerfer nicht noch weiter nach außen bewegen kann, da man sonst Gefahr läuft, die Kette nach außen zu schmeißen, wenn man den STI zu feste drückt beim Schaltvorgang.

    Oder erzählt er mist und ich glaub ihm auch noch?

  15. #15
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    Zitat Zitat von Heidenei Beitrag anzeigen
    Nur dass ich folgen kann - mein Händler meinte, die Anschlagschraube muss fest sein und zwar so fest, dass man bei Bewegen des Zuges, also beim manuellen Ziehen am Zug den Umwerfer nicht noch weiter nach außen bewegen kann, da man sonst Gefahr läuft, die Kette nach außen zu schmeißen, wenn man den STI zu feste drückt beim Schaltvorgang.

    Oder erzählt er mist und ich glaub ihm auch noch?
    Im Kern hat der Händler recht.

    Falsch ist in diesem Zusammenhang nur das Wort "fest" (oder Du hast ihn falsch zitiert/verstanden). Die Schraube hat ja nix zu halten, von "fest" kann also nicht die Rede sein. Richtig eingestellt muss sie halt sein - also eben mehr oder weniger weit reingedreht.
    DON'T PANIC !

    Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

  16. #16
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    Zitat Zitat von marvin Beitrag anzeigen
    Im Kern hat der Händler recht.

    Falsch ist in diesem Zusammenhang nur das Wort "fest" (oder Du hast ihn falsch zitiert/verstanden). Die Schraube hat ja nix zu halten, von "fest" kann also nicht die Rede sein. Richtig eingestellt muss sie halt sein - also eben mehr oder weniger weit reingedreht.
    Ok, dann hab ich es wohl nur falsch interpretiert. Kann mans so testen: Die Schraube so "fest" reindrehen, bis sich der Umwerfer durch manuelles Ziehen am Zug nicht mehr bewegt? Das kann also schon vorher der Fall sein, bevor die Schraube richtig reingedreht ist Blöd umschrieben, aber hoffentlich korrekt.

  17. #17
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    Hallo,

    ich hatte vor einiger Zeit ein ähnliches Problem, nachdem ich meine Züge gewechselt hatte.
    Die Kette ließ sich nur mit sehr starkem Druck aufs große Blatt bewegen und beim runterschalten ging es ebenfalls sehr knackig.

    Nach einigem Suchen / Probieren / Einstellen hab ich dann gemerkt, dass ich den Zug am Umwerfer versehentlich falsch geklemmt hatte. Er war (vom Tretlager aus gesehen) außen an der kleinen Nase unterhalb der Klemmschraube vorbei geführt, gehört allerdings innen vorbei (so macht der Zug quasi keine zusätzliche "Kurve"). Es hatten sich praktisch die Hebelverhältnisse am Umwerfer verändert --> Nachdem der zug richtig an der Schraube verlegt bzw. geklemmt war, hat alles wieder wie gewohnt, mit normalem Kraftaufwand am STI funktioniert!

    Ich hoffe das war einigermaßen verständlich...

    Gruß
    Andy

  18. #18
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    Zitat Zitat von Heidenei Beitrag anzeigen
    Ok, dann hab ich es wohl nur falsch interpretiert. Kann mans so testen: Die Schraube so "fest" reindrehen, bis sich der Umwerfer durch manuelles Ziehen am Zug nicht mehr bewegt? Das kann also schon vorher der Fall sein, bevor die Schraube richtig reingedreht ist Blöd umschrieben, aber hoffentlich korrekt.
    1.) solange Du hier nur schreibst, und nicht schraubst, wird der Umwerfer nie richtig eingestellt.
    2.) Versuch mal, Dein Vorgehen umzudrehen:

    Die Begrenzungsschraube stellt nicht die Zugspannung ein, sondern begrenzt die Position des Umwerfers. Also weeeiiit rausdrehen, und so lange wieder reindrehen, bis die Kette bei groß (vorne) - klein (hinten) nicht mehr schleift. Da Du offensichtlich ein Kettenabwurf-Problem hast, darf das ruhig eher knapp sein.

    Jetzt die Zuglänge / Zughülle / Justierung so einstellen, daß die oberste Rasterung des Schalthebels auch die äußerste Position des Umwerfers markiert.

    Zusammenfassend: Es ist nicht Sinn des Schalthebels, möglichst kräftig gegen die Begrenzungsschraube zu drücken. Die Zuglänge / Umwerferjustierung dient also nicht zum Regulieren der Zugspannung. Sinn der Umwerfer-Begrenzungsschraube ist es, die "Bewegungsgrenzen" des Umwerfers zu defnieren. Sie dient also ebenfalls nicht zum Regulieren der Zugspannung.

    Viel Spaß

    Tom

  19. #19
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    Keine Sorge, ich teste alles durch

    Zugegeben hab ich nach wie vor das Problem des Feinschliffs - zwischen

    "Wuaaaah - ölige Hände, weil Kette schon wieder über Kurbel abgeworfen" und "Schrubb Schrubb - Kette schleift".

    Wie ich dank des Archivs raus hab, hab ich wohl ein weiches Tretlager oder einen harten Tritt, weil die Kurbel gegen den Umwerfer getreten wird bzw. die Biegung recht hart ist.

    Wohlmöglich muss ichs testen.




    Das mit dem Zug bzw. der Spannung und der "S-Kurve" hab ich nicht geschnackelt, ich kann ihn bei mir lediglich auf eine Art und Weise einspannen, einzig das Plättchen zwischen Umwerfer und Inbus Schraube weiß ich nicht, ob der Zug links vom Unterlegscheibchen hinkommt oder rechts, aber das dürfte keinen Unterschied machen.



    Bytheway: Die Feinjustierungsschraube am Rohr .... die geht schwer zu drehen, richtig schwer teilweise. Ist das normal? Wozu kann ich die eigentlich noch verwenden? Dreht man die rechts rum rein und der Zug wird straffer oder wird er dann lascher? Bei mir dreht sie sich ja fast garnicht.

  20. #20
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    Zitat Zitat von Heidenei Beitrag anzeigen
    ...Das kann also schon vorher der Fall sein, bevor die Schraube richtig reingedreht ist...
    Natürlich ist das schon vorher der Fall!
    Die Anschlagsschrauben werden praktisch nie ganz reingedreht!

    Zitat Zitat von Heidenei Beitrag anzeigen
    Ok, dann hab ich es wohl nur falsch interpretiert. Kann mans so testen: Die Schraube so "fest" reindrehen, bis sich der Umwerfer durch manuelles Ziehen am Zug nicht mehr bewegt?
    Du schrobst es doch schon weiter oben (Zitat Deines Händlers, von mir leicht korrigiert):

    Zitat Zitat von Heidenei Beitrag anzeigen
    mein Händler meinte, die Anschlagschraube muss so fest sein, dass man bei Bewegen des Zuges, also beim manuellen Ziehen am Zug den Umwerfer nicht noch weiter nach außen bewegen kann, da man sonst Gefahr läuft, die Kette nach außen zu schmeißen, wenn man den STI zu feste drückt beim Schaltvorgang.
    Aber jetzt würde ich mir wünschen, dass Du langsam mal Deinen Kopf einsetzt und auch selber ein bisschen nachdenkst und Dir das ganze Funktionsprinzip einfach mal durch selbständiges Nachdenken erschliesst. Erklärungen hast Du ja reichlich bekommen.
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