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  1. #12381
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    Zitat Zitat von ullistein Beitrag anzeigen
    Autobesitz ist doch heute schon unsozial. Wer wenig verdient, kann sich keinen Autokauf leisten und ist auf den ÖPNV angewiesen. Nur sind die Kostensteigerungen für den ÖPNV in den letzten 10 Jahren höher gewesen, als die für die Autonutzung, wobei die finanziellen Beiträge, die jeder Fürs Auto leisten muss, nicht im geringsten kostendeckend für die öffentlichen Aufwendungen ist.

    Will man sozialen und klimafreundlichen Verkehr, muss man das Auto maximal teuer und der ÖPNV maximal günstig machen. Und man muss Wege finden, damit ein Auto unnötig wird indem man den ÖPNV ausbaut und attraktiv macht.

    Bisher war das politisch nicht gewollt.
    Und für den Moment müssen auch erst mal wieder ein paar Wahlen gewonnen werden.
    .
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    .
    Team-Klamotten "Brioches la Boulangère 2004" in gutem Zustand
    • Kurze Trägerhose Größe 4 und 5

  2. #12382
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    Zitat Zitat von ullistein Beitrag anzeigen
    Autobesitz ist doch heute schon unsozial.
    Genau!
    Und mehr als 20 qm Wohnfläche je Person, teure Fahrräder, Flugreisen, Kreuzfahrten, Lederjacken etc. pp auch.
    Wird echt Zeit, dass da mal was passiert!
    S P I D E R M A N...das Rewel im Focus

  3. #12383
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    Zitat Zitat von ullistein Beitrag anzeigen
    Will man sozialen und klimafreundlichen Verkehr, muss man das Auto maximal teuer und der ÖPNV maximal günstig machen. Und man muss Wege finden, damit ein Auto unnötig wird indem man den ÖPNV ausbaut und attraktiv macht.
    Das ist der Punkt, im ÖPNV muss man erstmal ausreichend Kapazitäten schaffen, bevor man das Autofahren "maximal teuer" macht.
    Nichtmal in den Großstädten hat man das schon erreicht.
    Autoverkehr kann man auch reduzieren, indem man Arbeitsplätze vor Ort schafft -> Homeoffice oder zumindest Büroarbeitsplätze in die Pampa auslagern, damit die Leute aus den Speckgürteln nicht mehr alle gleichzeitig in die Stadt reinfahren müssen.

  4. #12384
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    @Bursar
    2 ernstgemeinte Fragen:
    1) worin siehst Du den Unterschied zwischen einer Besteuerung von Abgasen anstelle des Sprits selbst?
    2) in welcher deutschen Großstadt siehst Du das Angebot im ÖPNV als nicht ausreichend an um aufs Auto verzichten zu können?

  5. #12385
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    Zitat Zitat von hugo@ibc Beitrag anzeigen
    @Bursar
    2 ernstgemeinte Fragen:
    1) worin siehst Du den Unterschied zwischen einer Besteuerung von Abgasen anstelle des Sprits selbst?
    2) in welcher deutschen Großstadt siehst Du das Angebot im ÖPNV als nicht ausreichend an um aufs Auto verzichten zu können?
    1. Es wird das besteuert, was direkt schädlich für die Umwelt ist, nämlich die Abgase.
    Autos, die mehr Abgase ausstoßen, sollten stärker besteuert werden.
    Das fördert nicht nur Spritspar-Technologien, sondern auch Technologien zur Abgasreinigung.
    Es ist durchaus möglich, dass ein modernes SUV mit allerhand Abgasreinigungsgedöns einen geringeren Schadstoffausstoss hat als ein alter Kleinwagen.

    2. Äh, in allen Großstädten, behaupte ich mal.
    In München und Hamburg kenne ich es selbst, zur Berufsverkehrszeit zumindest vor Corona sind Busse und Bahnen proppenvoll, gleichzeitig fahren draussen -zigtausende mit dem Auto durch die Stadt.
    Die passen unmöglich auch noch in die Bahn, ganz einfach.

  6. #12386
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    Zusätzlich sollte festgestellt werden, wer wie viele Abgase tatsächlich produziert.
    Die jetzige Steuer ist unfair.

  7. #12387
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    Zitat Zitat von Bursar Beitrag anzeigen
    1. Es wird das besteuert, was direkt schädlich für die Umwelt ist, nämlich die Abgase.
    Autos, die mehr Abgase ausstoßen, sollten stärker besteuert werden.
    Das fördert nicht nur Spritspar-Technologien, sondern auch Technologien zur Abgasreinigung.
    Es ist durchaus möglich, dass ein modernes SUV mit allerhand Abgasreinigungsgedöns einen geringeren Schadstoffausstoss hat als ein alter Kleinwagen.
    Das ist doch schon so. Je mehr CO2 desto höher die Steuer.

    Punkt 2: seh ich genauso. Die Kapazitäten sind einfach nicht da. Ganz zu schweigen vom ÖPNV auf dem Land. Wer außerhalb der Zentren wohnt, ist oft aufs Auto angewiesen. Und sollte deswegen nicht "moralisiert" werden.
    Geändert von seankelly (Gestern um 19:40 Uhr)
    Remember that you cannot look at the sun or death for very long

  8. #12388
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    Spannend,
    Hab selbst ganz andere Erfahrungen in Hessischen (groß-)Städten gemacht. Wer da n Auto hat, kann es sich entweder schlicht leisten oder ist selbst schuld.

    An welche Abgase genau denkst da und könnten wir uns vielleicht drauf verständigen mit dem CO2, dem dominanten Abgas, anzufangen?
    Dann ist das nämlich ziemlich einfach:
    1 Liter Benzin = 2340 gr CO2
    1 Liter Diesel = 2610 gr CO2

    Der Einfachheit halber würde ich die Kosten dafür (wären natürlich noch festzulegen) schlicht an der Tankstelle mit den Treibstoffkosten erheben. Der Autofahrer ginge zwar in „Vorleistung“, aber der organisatorische Aufwand hielte sich Grenzen und wenn die Kosten hoch genug wären, würden sich auch Spritspartechnologien durchsetzen.

    Aber mal ehrlich....bist Du der Meinung der Sprit sei derzeit zu billig um Spritsparen lohnend zu machen?

  9. #12389
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    Zitat Zitat von strwd Beitrag anzeigen
    20km ist kein weiter Arbeitsweg. Ich bin zig Jahre täglich 21km hin und 21km zurück gependelt, mit MTB, RR und Tria-Rad, mit 450 HM zusammen.
    Ich ziehe den Hut! Mir ist das zugegebenermaßen zu anstrengend, auch wenn ich jährlich ebenfalls über 1000 km mit dem Rad zur Arbeit fahre. Außerdem haben längst nicht alle Arbeitnehmer A. die Voraussetzungen (Duschen Umkleiden), B. das Arbeitgeberverständnis, C. die persönlichen Möglichkeiten (Kinder), um täglich (!) mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, von den körperlichen Voraussetzungen ganz zu schweigen. Es klingt etwas anmaßend, so zu tun, als könnte jeder so wie Du.
    Und Deine zwei Autos verbrauchen mit Sicherheit mehr als ein X5, den kann man nämlich sparsam fahren. Das Argument, das tut doch keiner, kannst Du Dir sparen. Ich fahre den nämlich sparsam, wenn ich ihn denn mal bewege.
    Ja, als Diesel vielleicht. Hätten wir Diesel, wäre das noch schwieriger für Dich. Wir haben aber zwei Benziner mit angegebenen Verbräuchen von 3,x und 6,x Liter. Bei mir steht derzeit 6,2 Durchschnittsverbrauch. Wäre es ein Diesel - so was fährt mein Papa - wäre eine 4 vorne.

    Aber ich habe kein Problem, wenn Du nicht wirklich doppelt so viel verbrauchst wie wir beide zusammen. Du verbrauchst dennoch mit Deinem sparsamen Diesel erheblich mehr als jeder von uns jemals verbraucht hat (auch mit Dachgepäckträger, Rädern drauf usw.). Ich mache Dir aber keinen Vorwurf, Du wirst es sicher ausgleichen?

    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Verbrauch pro kg Person
    Die meiste Zeit transportieren wir allein uns als Nutzlast.
    Ein SUV ist rein der Sitzbequemlichkeit geschuldet, ökologisch immer eine Katastrophe.
    Ganz genau. Würde jede(r) Motorrad statt Auto fahren, ginge es der Umwelt viel besser und man bräuchte keine Autobahnausbauten wegen zu hohem Verkehrsaufkommens, viel weniger Parkraum... . Aber Fahrrad ist natürlich noch besser.

    Zitat Zitat von BerlinRR Beitrag anzeigen
    Du scheinst die Linie der Vernunft halt genau dort zu ziehen wo du dich befindest. Das hat nichts mit Reflektion zu tun, sondern dass du dir dein Handeln schön reden willst.
    Da ist schon was dran, stimmt aber nicht ganz. Ich habe doch geschrieben, dass auch bei mir nicht alles picobello ist und mich meine eigenen Umstände nerven, nämlich, dass ich nicht umweltfreundlicher leben kann, weil es meine persönlichen Umstände nicht immer zulassen. Ich brauche einfach viel zu oft das Auto als dass ich es abschaffen könnte. Also: Sparsamstmöglich bewegen, möglichst mit Fahrgemeinschaft, Verzicht wenn möglich und den Rest ausgleichen. Verbesserungsvorschläge? Dabei nicht vergessen: Wir können uns kaum um unsere Kinder kümmern, was für sie im Home-Scooling ziemlich schmerzhaft ist.

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