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  1. #10541
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    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    Der Rav4 ist für dich zu groß? Ansonsten gibt es noch den CH-R, der ist ein bisschen exzentrisch, aber den gibt es neuerdings auch mit der größeren 2.0er Maschine mit 184PS. Ansonsten auch bei Lexus gucken, haben ja die gleichen Antriebe.
    Rav4 wäre ok, vielleicht etwas groß. Aber Neuwagen kaufen tue ich mich bissi schwer und zum anderen wohne ich derzeit in Südamerika und hier ist das Thema gerade erst am kommen.
    Als ich meinen Mitsubishi ASX gekauft hatte, gabs da gebraucht noch nicht viel, bzw. der alte RAV4 war gerade weg und jetzt scheint ein neuer zu kommen.

    Ich hab gerade mal geschaut: Rav4 Hybrid mit AWD liegt bei umgerechnet 38t€ aber auch nur so "günstig" weil der Kurs gerade gut ist. Sieht aber gut aus und Leistung mit 3 Elektromotoren soll bei 220PS liegen. Wiegt zwar auch 1730kg, aber hört sich nicht so schlecht an.
    Mal schauen, vielleicht muss ich in 3-4 Jahren mal wechseln, dann wird mein Mitsubishi "alt" und die Knete muss vor der Inflation geschützt werden

    Who knows, vielleicht kaufe ich auch einfach einen alten Pick-Up mit nem Diesel.

  2. #10542
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    Zitat Zitat von craze Beitrag anzeigen
    Was hast Du denn da geschaltet? In Amerika setzt man sich auf den Highway, stellt den Tempomaten ein und wartet bei Musik und Kaffee, bis man da ist.
    Nun ja, bei mir ging es selten nur gerade aus. Bist Du mal Sonora oder Tioga gefahren?

    Und ein modernes Automatikgetriebe schaltet besser, als Walter Röhrl. Sagt er selber!
    Es geht nicht nur ums Schaltergebnis, sondern ich WILL schalten WILL die Vorgaben selbst machen. Zudem: Gewichtserstaprnis, Kosten, Langlebigkeit.

    Egal, die Hoffnung bleibt! Wo gibt es einen Hybrid mit Gangschaltung?

  3. #10543
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen

    Egal, die Hoffnung bleibt! Wo gibt es einen Hybrid mit Gangschaltung?
    Ich vermute nirgendwo. Denn der würde mehr brauchen und den Flottenverbrauch heben. Außerdem: siehe Walter Röhrl
    Gruß, Martin

  4. #10544
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    (...)
    (...)Egal, die Hoffnung bleibt! Wo gibt es einen Hybrid mit Gangschaltung?

    Der Einzige Hybrid mit Gangschaltung, der mir einfällt, ist der 1999er Honda Insight. Das war aber schon ein bisschen eine Seifenkiste. Ich denke darauf wolltest du aber nicht hinaus.

    Ansonsten gibt es tatsächlich keine Hybriden mehr mit Handschaltung. Alle haben irgendeine Art von Automatik, wenn auch bei manchem mit den Schaltwippen der Gang vorgegeben werden kann.

    Abgesehen von dem "Schaltspaß" gibt es aber eigentlich keinen Grund mehr für Handschaltung mit Kupplung. Im Rennen hat man ein DKG mit Schaltwippen. Damit kann man unnötige Schaltvorgänge der Automatik verhindern.

    Bei einem System wie beim Toyota erübrigt sich das alles, weil man von jetzt auf gleich nicht nur im richtigen, sondern im perfekten im perfekten Gang ist.

    Was für mich auch wichtig ist: Ich kann mit Automatik mit links bremsen. Diese beidfüßige Fahrweise ist merklich dynamischer, vor allem in der Stadt, wo sich Fahrsituationen ständig ändern. Man spart sich ggü. dem Abheben und wieder Ansetzen ca. 0,5s. Das ist ein viel geschmeidigeres, präziseres und auch sichereres Fahren.
    (Bei einer modernen Automatik macht man auch nichts kaputt, da das System z.B. im Notfall immer das Bremspedal annimmt und das Drehmoment des Motors reduziert. Also selbst in Panik ist es sicher.)
    Geändert von Dukesim (09.12.2019 um 17:46 Uhr)
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  5. #10545
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    Nachdem mein alter Renault Modus jetzt auseinanderfällt habe ich mir den neuen Corolla als Hybrid bestellt. Vom Platz sicher nicht optimal, aber meine Frau wollte nicht den Touring und wir sind eher klein gewachsen. Mit einer Anhängerkupplung für die Fahrräder oder mit Heckbox sowohl für den Urlaub als auch für die Stadt gut geeignet. Der Preis ist zwar wirklich hoch, aber es stand für mich nur noch das Model 3 von Tesla zur Auswahl. Diesel und Autos von Schummelkonzerne will ich nicht. Ich setzte auf die 20 Jahre Erfahrung von Toyota und hoffe auf eine langlebiges Auto. Warum Toyota allerdings auf Wasserstoff setzt ist mir ein Rätsel.
    Geändert von ASCII (09.12.2019 um 16:59 Uhr)
    Hat sie alle abgehängt: Des Dopings überführter Rad-Champion muss seine Medaillen zurückgeben

  6. #10546
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    Zitat Zitat von ASCII Beitrag anzeigen
    D(...)Corolla als Hybrid (...)Warum Toyota allerdings auf Wasserstoff setzt ist mir ein Rätsel.
    1.8 oder 2.0?

    Die Wasserstoffsache kann man wie folgt runterbrechen: Saisonale Speicherung und transkontinentaler Transport von 100% erneuerbarem Strom und Kraft-Wärme-Kopplung (und praktischeres Laden großer Reichweiten).
    Wenn die konventionellen Kraftwerke auslaufen und das Netz über das ganze Jahr hinweg nicht mehr puffern und/oder man ist Importeur von Energie (wie Japan), dann braucht man ein Speichermedium mit extrem viel Kapazität und annehmbaren Investitionskosten.
    Nur mal als Hausnummer: Ein Akku, welcher die gleiche Energie wie ein Kubikmeter Heizöl speichern kann, kostet ca. 1.000.000 €. Da ist die Energie aber nicht dabei. Der Kubikmeter kostet momentan 700€ samt Steuer.
    Ansonsten kann man sowohl beim Verbrauchen, als auch beim Erzeugen Kraft-/Wärmekopplung betreiben und den Wirkungsgrad deutlich verbessern. Z.B. Wenn man Warmwasser braucht, kann das von der Abwärme der Brennstoffzelle kommen, welche auch den Strom für das Haus macht. Bei Fernwärme kann man z.B. die Elektrolyseure verwenden, welche zentral Windstrom in Wasserstoff umwandeln.

    Ist man also eh fossil unterwegs, dann Hybrid, ist man regenerativ unterwegs, braucht man eh den Speicher, dann muss man, wohl oder über, in Power to Gas.

    Nur mal so als einzelne Punkte. Toyota bzw. Japan wollen ja die komplette Gesellschaft auf Wasserstoff umstelle, Verkehr, Industrie Wohnraum. Jetzt akut ist Toyota da etwas früh früh, das auf jeden Fall. Aber genau so kann man sagen, dass eine E-Auto zu früh ist bzw. dass es eine Nische bleibt. Es fährt sich spaßig, aber einen Hybrid schlägt es nicht in der Praktikabilität. Auf Langstrecke ist der Hybrid sogar z.T. günstiger, weil die Schnelladepreise anziehen (und das obwohl Benzin so stark besteuert ist). Im Winter kommt die Kraft-Wärme-Kopplung fürs Heizen dem Verbrenner auch stark entgegen.

    Nur mal um die zwei wichtigsten Punkte zu nennen. Das es so wirklich funktioniert, kann man so nicht sagen, aber die Alternativen sind wirklich rar für große Energiemengen. Es ist also nicht ein Rätsel, sondern eine mögliche (Teil-)Antwort auf das große Rätsel "100% erneuerbare Energien in allen Sektoren".
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  7. #10547
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    Gute Entscheidung!
    Werdet ihr viel Freude dran haben! Qualitativ auf jeden Fall ein großer Sprung zum Renault (eine gute Freundin hatte einen Modus...puh...)

  8. #10548
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    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    1.8 oder 2.0?

    Die Wasserstoffsache kann man wie folgt runterbrechen: Saisonale Speicherung und transkontinentaler Transport von 100% erneuerbarem Strom und Kraft-Wärme-Kopplung (und praktischeres Laden großer Reichweiten).
    Wenn die konventionellen Kraftwerke auslaufen und das Netz über das ganze Jahr hinweg nicht mehr puffern und/oder man ist Importeur von Energie (wie Japan), dann braucht man ein Speichermedium mit extrem viel Kapazität und annehmbaren Investitionskosten.
    Nur mal als Hausnummer: Ein Akku, welcher die gleiche Energie wie ein Kubikmeter Heizöl speichern kann, kostet ca. 1.000.000 €. Da ist die Energie aber nicht dabei. Der Kubikmeter kostet momentan 700€ samt Steuer.
    Ansonsten kann man sowohl beim Verbrauchen, als auch beim Erzeugen Kraft-/Wärmekopplung betreiben und den Wirkungsgrad deutlich verbessern. Z.B. Wenn man Warmwasser braucht, kann das von der Abwärme der Brennstoffzelle kommen, welche auch den Strom für das Haus macht. Bei Fernwärme kann man z.B. die Elektrolyseure verwenden, welche zentral Windstrom in Wasserstoff umwandeln.

    Ist man also eh fossil unterwegs, dann Hybrid, ist man regenerativ unterwegs, braucht man eh den Speicher, dann muss man, wohl oder über, in Power to Gas.

    Nur mal so als einzelne Punkte. Toyota bzw. Japan wollen ja die komplette Gesellschaft auf Wasserstoff umstelle, Verkehr, Industrie Wohnraum. Jetzt akut ist Toyota da etwas früh früh, das auf jeden Fall. Aber genau so kann man sagen, dass eine E-Auto zu früh ist bzw. dass es eine Nische bleibt. Es fährt sich spaßig, aber einen Hybrid schlägt es nicht in der Praktikabilität. Auf Langstrecke ist der Hybrid sogar z.T. günstiger, weil die Schnelladepreise anziehen (und das obwohl Benzin so stark besteuert ist). Im Winter kommt die Kraft-Wärme-Kopplung fürs Heizen dem Verbrenner auch stark entgegen.

    Nur mal um die zwei wichtigsten Punkte zu nennen. Das es so wirklich funktioniert, kann man so nicht sagen, aber die Alternativen sind wirklich rar für große Energiemengen. Es ist also nicht ein Rätsel, sondern eine mögliche (Teil-)Antwort auf das große Rätsel "100% erneuerbare Energien in allen Sektoren".
    Vieles richtig, aber vor allem "zu früh".

    Der Wirkungsgrad ist halt der casus knacksus, da die Umwandlung von Wasserstoff immer verlustbehaftet ist (mit einer kWh Wasserstoff aus EE kommt man 2km weit, mit einer kWh -Akku-EE 5 km(!), sollte die Anwendung möglichst da erfolgen, wo rein batteriebetriebene Fahrzeuge nicht mehr funktionieren - LKWs zum Beispiel.

    Ansonsten verschwindet das Ziel "100% erneuerbare Energien in allen Sektoren" eher Richtung 2100 anstatt 2050.
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  9. #10549
    Sigi Sommer Gast
    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Vieles richtig, aber vor allem "zu früh".

    Der Wirkungsgrad ist halt der casus knacksus, da die Umwandlung von Wasserstoff immer verlustbehaftet ist (mit einer kWh Wasserstoff aus EE kommt man 2km weit, mit einer kWh -Akku-EE 5 km(!), sollte die Anwendung möglichst da erfolgen, wo rein batteriebetriebene Fahrzeuge nicht mehr funktionieren - LKWs zum Beispiel.

    Ansonsten verschwindet das Ziel "100% erneuerbare Energien in allen Sektoren" eher Richtung 2100 anstatt 2050.
    Ist das hohe Batteriegewicht in der Rechnung drin? Generell ist bei Brennstoffzelle Reichweite kein Thema mehr und man schleppt keinen unnötigen Batterieballast herum (im Falle von nahezu leer). Ist eben nicht alles rosig, bei Batterie scheint mir vieles schön gerechnet, von durchgehend EE-Strom sind wir auch noch weit weg und werden es in D noch eine ganze Zeit bleiben.

    Gleiches bei Hybrid: wird oft so getan, als würde jeder sein KFZ zuhause mit EE-Strom laden. Wenn das nicht passiert, kann man den Effekt vergessen. Machen viele wg. Steueranreizen, aber betreiben es nicht konsequent.

  10. #10550
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    Zitat Zitat von Sigi Sommer Beitrag anzeigen
    Ist das hohe Batteriegewicht in der Rechnung drin? Generell ist bei Brennstoffzelle Reichweite kein Thema mehr und man schleppt keinen unnötigen Batterieballast herum (im Falle von nahezu leer). Ist eben nicht alles rosig, bei Batterie scheint mir vieles schön gerechnet, von durchgehend EE-Strom sind wir auch noch weit weg und werden es in D noch eine ganze Zeit bleiben.
    Umso so schlimmer für Wasserstoff, je weniger wir von der Überschussstromerzeugung weg sind, umso weniger können wir uns leisten, verschwenderisch mit EE-Strom (überhaupt mit Energie) umzugehen.


    Gleiches bei Hybrid: wird oft so getan, als würde jeder sein KFZ zuhause mit EE-Strom laden. Wenn das nicht passiert, kann man den Effekt vergessen. Machen viele wg. Steueranreizen, aber betreiben es nicht konsequent.
    Nein, bei einem Strommix, der zu einem CO2-Faktor von < 500 g/kWh führt, wie wir in jetzt in D haben, macht ein Hybrid immer Sinn, egal wo er mit Strom "betankt" wird. Richtig ist, er muss so häufig wie möglich elektrisch geladen werden, sonst schleppt man nur zusätzliches Gewicht rum.

    Edit: der eigentliche Skandal ist doch, dass ein Kraftwerk wie Irsching bei Euch in Bayern rum steht, das zu einem CO2-Faktor von< 70 g/km im Auto führen könnte (20 kWh/100km/200 gCO2/kWh/60%) und dass damit davon locker die 1-Millionen-E-Auto-Grenze mit nur einem Block im Dauerbetrieb überschritten werden könnte.
    Edit2: (Sogar 3 Mio. E-Fahrzeuge könnten es für den 850 MW-Block sein)

    https://www.bayerische-staatszeitung...ml#topPosition
    Geändert von big-foot (09.12.2019 um 19:23 Uhr)
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  11. #10551
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    Zitat Zitat von Herr Sondermann Beitrag anzeigen
    Gute Entscheidung!
    Werdet ihr viel Freude dran haben! Qualitativ auf jeden Fall ein großer Sprung zum Renault (eine gute Freundin hatte einen Modus...puh...)
    Wir waren mit dem Modus immer sehr zufrieden. Es ging für die Größe viel rein und ich hatte die 106 PS Diesel Variante. Leider sind die anstehenden Reparaturen zu teuer, um das Auto weiter zu nutzen. Bisher habe ich viel selber gemacht, aber alles kann ich nicht machen.


    1.8 oder 2.0?
    2.0. Der hat EHR, noch bewährte NiMH Akkus und den größeren Motor und fährt daher ruhiger auf der Autobahn. Der Hybrid macht für mich nach dem E-Fahrzeug technisch am meisten Sinn. Der Hybrid holte das Maximum an Wirkungsgrad aus dem Motor heraus bei gleichzeitig unanfälliger Technik.

    Die Wasserstoffsache kann man wie folgt runterbrechen: Saisonale Speicherung und transkontinentaler Transport von 100% erneuerbarem Strom und Kraft-Wärme-Kopplung (und praktischeres Laden großer Reichweiten).
    Wenn die konventionellen Kraftwerke auslaufen und das Netz über das ganze Jahr hinweg nicht mehr puffern und/oder man ist Importeur von Energie (wie Japan), dann braucht man ein Speichermedium mit extrem viel Kapazität und annehmbaren Investitionskosten.
    Nur mal als Hausnummer: Ein Akku, welcher die gleiche Energie wie ein Kubikmeter Heizöl speichern kann, kostet ca. 1.000.000 €. Da ist die Energie aber nicht dabei. Der Kubikmeter kostet momentan 700€ samt Steuer.
    Ansonsten kann man sowohl beim Verbrauchen, als auch beim Erzeugen Kraft-/Wärmekopplung betreiben und den Wirkungsgrad deutlich verbessern. Z.B. Wenn man Warmwasser braucht, kann das von der Abwärme der Brennstoffzelle kommen, welche auch den Strom für das Haus macht. Bei Fernwärme kann man z.B. die Elektrolyseure verwenden, welche zentral Windstrom in Wasserstoff umwandeln.

    Ist man also eh fossil unterwegs, dann Hybrid, ist man regenerativ unterwegs, braucht man eh den Speicher, dann muss man, wohl oder über, in Power to Gas.

    Nur mal so als einzelne Punkte. Toyota bzw. Japan wollen ja die komplette Gesellschaft auf Wasserstoff umstelle, Verkehr, Industrie Wohnraum. Jetzt akut ist Toyota da etwas früh früh, das auf jeden Fall. Aber genau so kann man sagen, dass eine E-Auto zu früh ist bzw. dass es eine Nische bleibt. Es fährt sich spaßig, aber einen Hybrid schlägt es nicht in der Praktikabilität. Auf Langstrecke ist der Hybrid sogar z.T. günstiger, weil die Schnelladepreise anziehen (und das obwohl Benzin so stark besteuert ist). Im Winter kommt die Kraft-Wärme-Kopplung fürs Heizen dem Verbrenner auch stark entgegen.

    Nur mal um die zwei wichtigsten Punkte zu nennen. Das es so wirklich funktioniert, kann man so nicht sagen, aber die Alternativen sind wirklich rar für große Energiemengen. Es ist also nicht ein Rätsel, sondern eine mögliche (Teil-)Antwort auf das große Rätsel "100% erneuerbare Energien in allen Sektoren".
    Die Charme am E-Auto liegt aus meiner Sicht an der simplen Technik in Verbindung, einem unschlagbaren Wirkungsgrad und der Möglichkeit dort Strom zu entnehmen wo er entsteht (Photovoltaik), abgesehen von besseren Fahreigenschaften. An der Brennstoffzelle wird schon lange geforscht und die Wirkungsgrade sind immer noch bescheiden bei gleichzeitigem Verschleiß. Außerdem ist Wasserstoff in der gesamten Handhabung und Verteilung alles andere als trivial. Ein Akku der oben und unten begrenzt hält extrem lange (siehe Hybridakku). Rein ökonomisch betrachtet ist das E-Auto schon heute für Vielfahrer auf lange Sicht billiger als ein Verbrenner. In einigen Jahren sind die Akkus noch günstiger und besser, dann ist der Akku das letzte was verschleißt, ganz abgesehen von einem second life. Aus reiner ökonomischer Sicht wird das E-Auto in der Zukunft absurd günstig.
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  12. #10552
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    Apropos Speicher: Wenn es nur noch E-Autos gibt hat man einen riesigen Speicher. Über Preisgestaltung kann dann ein großer Anreiz geschaffen werden, das Auto dann zu laden wenn es Stromüberschuss gibt anstatt die Windräder abzustellen oder den Überschuss zu verschenken oder sogar noch Geld dafür zu bezahlen, dass man Strom verschenkt.
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  13. #10553
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    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    Abgesehen von dem "Schaltspaß" gibt es aber eigentlich keinen Grund mehr für Handschaltung mit Kupplung. Im Rennen hat man ein DKG mit Schaltwippen. Damit kann man unnötige Schaltvorgänge der Automatik verhindern.
    Eben. Wenn man am Gas hängt in einer Kurve, kann man es absolut nicht gebrauchen, wenn der Automat runterschaltet. Solche Situationen gehen nur mit Schaltwippeneinsatz - siehe Motorsport.

    Was für mich auch wichtig ist: Ich kann mit Automatik mit links bremsen. Diese beidfüßige Fahrweise ist merklich dynamischer, vor allem in der Stadt, wo sich Fahrsituationen ständig ändern. Man spart sich ggü. dem Abheben und wieder Ansetzen ca. 0,5s. Das ist ein viel geschmeidigeres, präziseres und auch sichereres Fahren.
    (Bei einer modernen Automatik macht man auch nichts kaputt, da das System z.B. im Notfall immer das Bremspedal annimmt und das Drehmoment des Motors reduziert. Also selbst in Panik ist es sicher.)
    Die Panik, die Senioren öfter mal bekommen und Gas mit Bremse verwechseln und aufgrund des Automaten ins unendliche beschleunigen können - bis ins Kaufhaus oder Café z.B. .

    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    Ich fahre gerne sportlich. D.h. ich mag es, wenn das Fahrzeug schnell auf mein Gaspedal reagiert und sofort in den optimalen Betriebspunkt schaltet (in dem Fall also maximale Leistung).
    Vermutlich bist Du auch für ein "generelles TL 130"?

    Das Schalten lenkt nur ab von der Verkehrssituation und man trifft in unübersichtlichen Situationen häufig nicht den optimalen Gang.
    *3x Hustanfall*

    Wie fährst Du Auto? Mit solchen Argumenten bin ich klar pro Handschaltung, da es die Aufmerksamkeit schult und zugleich Koordination und technisches Verständnis. Bei mir läuft die Handschaltung "automatisch".

    Der Ausweg im Normalfall ist ein überdimensionierter Motor, der auch im falschesten Gang noch irgendwie zieht.
    *3x Hustanfall*

    Ich will z.B. Vollgas im 6. Gang bei 1800 1/min fahren können, OHNE dass mir jemand sagt, der Gang sei falsch und ohne dass jemand runterschaltet. Ich will nicht so schnell sondern so effizient wie möglich fahren.

    Ansonsten hast du mit deiner Kritik an den Automatik-Getrieben komplett recht. Diese betreffen das Toyota HSD aber nicht.
    ....
    Man kann auch an jeder Ampel wie ein Irrer beschleunigen, das macht weder den Motoren was, noch macht es dem überdimensionierten 1,8Liter mit 98PS was. Eine Kupplung, die einem abrauchen könnte, gibt es nicht.
    Klingt alles iwie so, als wäre Automatik was für Raser ohne technischem Verständnis und auch sonst nicht allzu viel Verstand. Ansonsten Veto: Klar belastet Vollgas einen Motor mehr als Halbgas.

    Ich fahre noch ein paar Jahre Handschalter-Benziner und schaue, wohin sich die Dinge entwickeln, greife dann in die Vollen.
    .

  14. #10554
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    Ich glaube manche hier sind schon sehr lange keine Automatik mehr gefahren. Die nervigen Schaltvorgänge wie anno dazumal gibt es in modernen Automaten nicht mehr.

    Wie gesagt, CVT -> "Seamless Gear", so wie es in der MotoGP gefahren wird. Wer will kann dem Automaten natürlich seinen Willen aufdrängen und per Hand schalten, das geht dann am Schaltknauf oder an den Wippen. Hat mein kleiner Mitsubishi beides.
    Macht aber kein Sinn, nach spätestens 2 Wochen hat man von dem "Handschalten" genug, der Automat kanns eh besser.

    Sparsamer sind diese noch dazu, wurde ja ein paar Post weiter oben schon dargelegt. Der Automat kann den Motor einfach besser/länger bei variabler Drehzahl und hoher Last betreiben und das senkt den Spritverbrauch. Da kann man versuchen noch so viel von Hand zu schalten, bringt wenig.
    Das Konzept früh runterschalten, bei wenig Drehzahl und hoher Last betreiben, dass machen die Motoren/Automaten genau so. Der Witz ist nur, dass sie aufgrund des extrem schnellen Anpassens des Übersetzungsverhältnisses viel weiter "runter" kommen als handgeschaltete Motoren.

    Mein alter Volvo (250PS, Manuelle Schaltung) lief bei 80 etwa bei 1800min-1, mein nun kleinere 2Liter Sauger geht da runter bis auf 1400 min-1, tritt man aber aufs Gas, dann landet man nicht in einem Loch (Handschalter) sondern der Motor zieht an und geht mit der Drehzahl hoch und passt die Leistung an.
    Technisch gesehen macht er dabei die Drosselklappe voll auf und lässt den Motor dann je nach Gaspedalstellung eben mit der Drehzahl laufen, die man analog zu einer Leistung mit dem Gaspedal einfordert. Wandlerverluste gibts da nicht.

    Da kannst du auch effizienzsmäßig den Handschalter in die Tonne klopfen. Damit ist man leider in 95% der Fälle weit ab des geringsten spezifischen Verbrauchs. Und weil die herkömmliche Karre dann entweder drehen muss oder nicht vom Fleck kommt verbaut man große Motoren, die aber eben nur in ganz wenigen Momenten wirklich Nennleistung liefern.
    Völliger Quatsch sich einen großen Motor in die Karre zu hängen, damit er dann bei wenig Drehzahl irgendwie noch vorwärts geht, weil er im Drehzahlband weit ab seiner Nennleistung betrieben wird.

    Wie gesagt, moderne Automaten können das eh besser und aktuelle Hybride sind konzeptionell einfach nochmal eine Stufe weiter. Das hat wenig mit "Gefühl" oder fahrerischen Können zu tun, das ist Physik.


    Hab auch lange einen Handschalter gehabt, deswegen auch 250PS weil sonst ja "nichts ging" und habe mir nun so einen Japsen mit VCT-Getriebe gekauft. Hier in Südamerika ist das in der Fahrzeugklasse eben den Antrieb, den man verkauft, konnte ich mir quasi nicht aussuchen.
    Am Anfang wars komisch, dann ok und mittlerweile bin ich schwer von dem Konzept überzeugt.

  15. #10555
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    Zitat Zitat von Ecoon Beitrag anzeigen
    Ich glaube manche hier sind schon sehr lange keine Automatik mehr gefahren. Die nervigen Schaltvorgänge wie anno dazumal gibt es in modernen Automaten nicht mehr.
    ...
    Volle Zustimmung.

    Ich fahre jetzt seit nicht ganz sieben Jahren einen Vollautomaten, nie wieder ohne. Meine Frau, auch so ein alter Schaltteufel, wollte nie, seit zwei Jahren auch einen schönen Automatik, jetzt nie wieder ohne.

    Wenn ich mir die blöden Argumente vom DJ schon anschaue, lohnt nicht, darauf zu antworten.
    bilaterale Hemisphärenstimulation

  16. #10556
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    Zitat Zitat von Ecoon Beitrag anzeigen
    Ich glaube manche hier sind schon sehr lange keine Automatik mehr gefahren. Die nervigen Schaltvorgänge wie anno dazumal gibt es in modernen Automaten nicht mehr.
    Nicht zu Vergessen die Adaption, die vom Fahrer angelernt wird. Deswegen lösch ich die auch ab und zu, meine Frau fährt mehr als ich und die Karre schaltet dementsprechend...

    Aber ich bin da ganz bei strwd, auf obiges Post zu antworten lohnt nicht. Borniertheit flankiert von Unwissen.

  17. #10557
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    Zitat Zitat von Ecoon Beitrag anzeigen



    Sparsamer sind diese noch dazu, wurde ja ein paar Post weiter oben schon dargelegt. Der Automat kann den Motor einfach besser/länger bei variabler Drehzahl und hoher Last betreiben und das senkt den Spritverbrauch. Da kann man versuchen noch so viel von Hand zu schalten, bringt wenig.


    Würde ich dir gerne glauben, aber alle Fahrzeuge, die bisher auf Spritmonitor verglichen habe, brauchen mit Automatikgetriebe mindestens einen halben ltr. mehr Sprit.
    Zudem sind sie erheblich teurer. Ich bleib bei meinem Schalter.

  18. #10558
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Eben. Wenn man am Gas hängt in einer Kurve, kann man es absolut nicht gebrauchen, wenn der Automat runterschaltet. Solche Situationen gehen nur mit Schaltwippeneinsatz - siehe Motorsport.
    (...)
    Vermutlich bist Du auch für ein "generelles TL 130"?
    (...)
    Wie fährst Du Auto? Mit solchen Argumenten bin ich klar pro Handschaltung, da es die Aufmerksamkeit schult und zugleich Koordination und technisches Verständnis. Bei mir läuft die Handschaltung "automatisch".

    *3x Hustanfall*

    Ich will z.B. Vollgas im 6. Gang bei 1800 1/min fahren können, OHNE dass mir jemand sagt, der Gang sei falsch und ohne dass jemand runterschaltet. Ich will nicht so schnell sondern so effizient wie möglich fahren.

    Klingt alles iwie so, als wäre Automatik was für Raser ohne technischem Verständnis und auch sonst nicht allzu viel Verstand. Ansonsten Veto: Klar belastet Vollgas einen Motor mehr als Halbgas.
    (...)
    .
    Es geht einfach darum, dass das System von jetzt auf gleich genau die Leistung auf die Räder bringt, die ich ich haben will. Ich muss weder auf dern Turbolader, den Gang oder sonstwas achten. Ich will nur Quer- und Längstbeschleunigung definieren, alles andere, was man automatisieren kann, soll ein Computer machen. Das ist also mehr der Schnellfahraspekt, als das nostalgische Rumrühren in überholter Technik (das hat durchaus seinen Scharm, aber ich will die Bestzeit).

    Wie gesagt, effizient und sportlich geht nur mit einem Automaten. Will man schnell beschleunigen, muss der Motor hochdrehen. Will man effizient in der Ebene dahin rollen, geht das nur mit einem "schwachen" Verbrenner, welcher nicht zu stark in der Teillast ist. Für 130km/h braucht eine Mittelklasselimausine ca. 25kW, für 50km/h 6kW. Der Otto-Motor welcher bei 25kW im effizientesten Betriebspunkt arbeitet hat ca. 80kW als Maximalleistung.

    Zitat Zitat von finisher Beitrag anzeigen
    Würde ich dir gerne glauben, aber alle Fahrzeuge, die bisher auf Spritmonitor verglichen habe, brauchen mit Automatikgetriebe mindestens einen halben ltr. mehr Sprit.
    Zudem sind sie erheblich teurer. Ich bleib bei meinem Schalter.
    Musst den Toyota Hydrid nehmen. Der Toyota Prius ab 2016 verbraucht da 4,45l/100km im Schnitt (das ist nur E10 bzw. Super, kein externes Aufladen mit elektrischer Energie möglich). Corolla usw. ist wegen dem höheren CW-Werts ein bisschen mehr. Ich selbst fahre 3,8 im Jahresschnitt.
    Für den aktuellen Prius kann man folgendes ziemlich genau sagen (Geschwindigkeit laut GPS):
    • Verbruachsrekordfahrt mit 35km/h im Schnitt (Pulse&Glide): 2,6l/100km
    • Langstrecke hinter dem LKW auf der BAB 90km/h: 3,2l/100km (das ist fast der NEFZ-Normverbrauch von 3,0l/100km)
    • Stadt nach Warmfahren (normaler Verkehr und 50km/h Begrenzung): 3,6l/100km
    • Landstraße 100km/h: 4,0l/100km
    • Autobahn 130km/h: 5,0l/100km
    • Autobahn 180km/h: ca. 8l/100km

    Das erreicht man, wenn man ein bisschen vorausschauend fährt und dadurch nicht immer wieder stark bremst und damit die Reibungsbremse benutzt. Mein Verbrauchsrekord für eine gesamte Langstreckenfahrt war bisher 6,3l/100km, da bin ich so schnell es ging und erlaubt war von Amberg nach Leipzig gerast.
    Geändert von Dukesim (10.12.2019 um 21:18 Uhr)
    freedom is not free
    Mein Trek und ich

  19. #10559
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    Zitat Zitat von finisher Beitrag anzeigen
    Würde ich dir gerne glauben, aber alle Fahrzeuge, die bisher auf Spritmonitor verglichen habe, brauchen mit Automatikgetriebe mindestens einen halben ltr. mehr Sprit.
    Zudem sind sie erheblich teurer. Ich bleib bei meinem Schalter.
    Ist das auch ein blöder Kommentar flankiert von Bornhiertheit und Unwissen?

    Nein: Das ist eine freie Entscheidung. Man muss jetzt nicht so tun, als ob Handschalter gar nicht mehr geht. In meiner Familie hat niemand eine Automatik.

  20. #10560
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Ist das auch ein blöder Kommentar flankiert von Bornhiertheit und Unwissen?

    Nein: Das ist eine freie Entscheidung. Man muss jetzt nicht so tun, als ob Handschalter gar nicht mehr geht. In meiner Familie hat niemand eine Automatik.


    Nein, aber du kannst es gerne mit Zahlen und Fakten widerlegen.

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