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  1. #1
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    Stevens Super Prestige nicht steif genug?

    Guten Tag,
    mich beschäftigt die Scheibenbremse an meinen neuen Stevens Super Prestige. Das Rad fährt sich wunderbar, aber jedes Mal, wenn man aus dem Sattel geht, schleift die Bremsscheibe an den Belägen. Okay mit 1,94m und 90 kg bin ich jetzt nicht ganz leicht, aber der Rahmen ist bis 115 kg freigegeben und ein paar Reserven sollten ja schon vorhanden sein. Ich habe die Bremse ungefähr 37-mal auf 17 verschiedene Arten zentriert, entlüfetet, Kolben mit Mineralöl gereingt und zurückgedrückt, Steckachsen getauscht, Bremsscheiben überprüft... nichts! Das Phänomen lässt sich nicht beheben. Ich dachte eigentlich, ein ordentliches Rad gekauft zu haben, aber die Gabel des Stevens ist offenbar einfach nicht steif genug, um ein Schleifen der Bremse unter lateraler Belastung zu verhindern. Oder ist sowas normal?

    Kurz zu mir. Ich habe als Student das Rennradfahren für mich entdeckt und spule seit einigen Jahren meine Kilometer auf günstigen gebrauchten Rennrädern (<400€) ab. Nun wollte ich mich selber mit einem neuen Rad (Crosser) beschenken und habe mich dazu eigentlich sehr ausführlich informiert. Nachdem die Situation mit Corona die Nachfrage erhöht und den Nachschub gebremst hat und für meine Körpergröße eh weniger Rahmen bei Händlern stehen, ergab sich überraschend die Möglichkeit, ein Stevens Super Prestige (Modelljahr 2020) zu bekommen, was ich dann auch gekauft habe.
    Das Stevens ist mein erstes Rad mit Scheibenbremsen. Natürlich immer wieder ein leidiges Thema mit langen Diskussionen zwischen der "Rim Brake Defence Force" dem "Disk Brake Death Squad", aber man kann es ja nicht leugnen, dass die Scheibenbremse absolut auf dem Vormarsch ist und am Crosser gibt es ja eh nichts anderes mehr. Nun dachte ich, mit dem Stevens hier ein umproblematisches Rad zu haben. Shimano Ultegra R8070 mit Steckachsen an einem Rahmenset, was mit Wout Van Art schon Weltmeistertitel im Cyclocross geholt hat, das ist ja für mich 0815 Otto wohl mehr als gut genug. Klar schleift mit der Zeit bei jedem Disc-Rad mal irgendwas, aber mir schien der allgemeine Konsens zu sein, dass an modernen Rändern, die korrekt eingestellt sind, Scheibenbremsen mittlerweile recht ausgereift seien. Als ob bei Peter Sagan die Bremse schleift, wenn der aus dem Sattel geht?!
    Geändert von Um_Reifenbreite (23.10.2020 um 20:42 Uhr)

  2. #2
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    naja, hast halt jetzt erfahren, dass die Disc nicht auf Grund eines funktionalen Vorteils auf dem Vormarsch ist. Denke nicht, dass das an dem Stevens als solches liegt, habe ich bei anderen auch schon erlebt

  3. #3
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    Zitat Zitat von Um_Reifenbreite Beitrag anzeigen
    aber jedes Mal, wenn man aus dem Sattel geht, schleift die Bremsscheibe an den Belägen.
    ...
    Ich dachte eigentlich, ein ordentliches Rad gekauft zu haben, aber die Gabel des Stevens ist offenbar einfach nicht steif genug, um ein Schleifen der Bremse unter lateraler Belastung zu verhindern. Oder ist sowas normal?

    Es sollte nicht normal sein.

    Natürlich gibt es immer laterale Verwindungen in der Gabel, wenn man in den Wiegetritt geht, aber wenn die Bremsscheibe plan und ohne merkliche Seitenschläge mittig zwischen den Belägen läuft, sowie die Nabe kein axiales Spiel aufweist, sollte das max. bei härtesten Antritten mal leicht zu hören sein.

    Wenn man einfach mal aus dem Sattel geht, um nach einer Kurve wieder raus zu beschleunigen, sollte da nichts schleifen, sofern die fett markierten Punkte passen.

    Es wäre noch ein Versuch wert, mal eine steifere (schwerer) Steckachse zu probieren, sowie eine 140er Bremsscheibe, sollte aktuell eine 160er verbaut sein, aber letzteres dann wohl eher nur, wenn du mehr im flachen, bis hügeligen Terrain unterwegs bist.

    Du könntest auch mal prüfen, ob die Gabel in beide Richtungen gleich nachgibt, oder tendenziell mehr in eine Richtung,
    sodass man notfalls den Bremssattel leicht außer Mitte zur Bremsscheibe ausrichtet, um dem Geräuschproblem etwas entgegen zu wirken. Es bleibt natürlich ärgerlich und ich kann deinen Frust verstehen, aber die Ursache wird die Gabel sein.

    Um bei meinem Rad im Wiegetritt ein Schleifen zu provozieren, muss ich mich schon arg anstrengen und übertrieben das Rad in beide Richtungen drücken.


    Zitat Zitat von Kletterkönig Beitrag anzeigen
    naja, hast halt jetzt erfahren, dass die Disc nicht auf Grund eines funktionalen Vorteils auf dem Vormarsch ist.
    Lasst doch einfach sachlich zu dem Thema bleiben, als wieder pauschale, überzogene Aussagen raus zu hauen, als wäre bei der Disc alles schlecht, bis auf die Verkaufsmarge.

  4. #4
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    Es ist bestimmt kein richtiges Schleifen. Die Steckachse wird auch nicht das Problem sein, sondern eher die Scheibe. Ich habe es mit einem LR bei mir getestet. Ultegra Disc „schleift“, die XT Scheibe nicht. Also kein Bug, sondern ein Feature


    Unsachliche Kommentare sind leider nicht hilfreich, leider auch nicht zu verhindern

  5. #5
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    Shimano hat ja eher viel Luft zwischen Scheibe und Belag. Vermutlich sind die Scheiben nicht plan. Ich habe jedenfalls noch keine Scheibe erlebt, die im Neuzustand 100% perfekt war.

    Also am Lichtspalt peilen und mit einem Engländer (Rollgabelschlüssel) vorsichtig justieren.

  6. #6
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    Hab ich bei all meinen Scheibenbremsrädern und in den verschiedensten Setups sowie exakter Montage mal mehr, mal weniger ausgeprägt, mal sporadisch, mal phasenweise. Gut, sind/waren alles mechanische oder semihydraulische Bremssysteme mit Schnellspannern, aber die Verwindung im Wiegetritt ist bei entsprechendem Fahrergewicht eben auch nicht klein. Das Rad mit 140er Scheiben verhält sich dahingehend am unauffälligsten. Versuch das, wenn deine Streckenprofile nicht die brutalste und fadingfreieste Bremswirkung erfordern.

  7. #7
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    Freu dich, du bist so ein Tier, dass du ein Radl an die Grenzen bringst, mit dem WvA Weltmeister wurde (trotz der wackeligen Konstruktion und der schlimmschleifenden Scheiben). Du hast eine große Zukunft! An besten du trittst nochmal heftiger los, so dass dein Hirn keine Kapazitäten mehr fürs Lauschen auf den Scheibenschliff hat. Dann passt das
    Isch 'abe gar keine Fahrrad.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Kletterkönig Beitrag anzeigen
    naja, hast halt jetzt erfahren, dass die Disc nicht auf Grund eines funktionalen Vorteils auf dem Vormarsch ist. Denke nicht, dass das an dem Stevens als solches liegt, habe ich bei anderen auch schon erlebt
    Also mir erschließen sich die Vorteile von Scheibenbremsen sehr wohl, auch wenn damit vielleicht das große Geld gemacht wird. Selbst auf der Straße zeigen sich ja die Vorteile für gute Abfahrer wie Alaphilippe immer wieder, im Gelände sowieso. Im übrigen habe ich bei einer Stichprobengröße von 1 gar nichts erfahren, deswegen frag ich hier ja nach

    Zitat Zitat von cadoham Beitrag anzeigen
    Es sollte nicht normal sein.

    Natürlich gibt es immer laterale Verwindungen in der Gabel, wenn man in den Wiegetritt geht, aber wenn die Bremsscheibe plan und ohne merkliche Seitenschläge mittig zwischen den Belägen läuft, sowie die Nabe kein axiales Spiel aufweist, sollte das max. bei härtesten Antritten mal leicht zu hören sein.

    Wenn man einfach mal aus dem Sattel geht, um nach einer Kurve wieder raus zu beschleunigen, sollte da nichts schleifen, sofern die fett markierten Punkte passen.
    Dass es ein gewisses Maß an Verwidnung geben muss, ist klar. Aber ich hätte erwartet, dass das bei modernen Rädern in den Griff zu kriegen ist. Die genannten Punkte habe ich alle überprüft. Das Schleifen tritt bei leichtesten Antritten auf. Schon bei zu lange hingucken quasi

    Zitat Zitat von Mayhem Beitrag anzeigen
    Es ist bestimmt kein richtiges Schleifen. Die Steckachse wird auch nicht das Problem sein, sondern eher die Scheibe. Ich habe es mit einem LR bei mir getestet. Ultegra Disc „schleift“, die XT Scheibe nicht. Also kein Bug, sondern ein Feature
    Was ist denn "kein richtiges Schleifen" Entweder es schleift oder es schleift nicht?

    Zitat Zitat von Marco Gios Beitrag anzeigen
    Shimano hat ja eher viel Luft zwischen Scheibe und Belag. Vermutlich sind die Scheiben nicht plan. Ich habe jedenfalls noch keine Scheibe erlebt, die im Neuzustand 100% perfekt war.

    Also am Lichtspalt peilen und mit einem Engländer (Rollgabelschlüssel) vorsichtig justieren.
    Eben deshalb dachte ich, mit Shimano an einem angeblichen steifen Rahmen wie dem Stevens eine gute Basis zu haben. Was machen denn Leute mit Sram-Bremsen an Leichtbaurädern?

    Zitat Zitat von G.Fahr Beitrag anzeigen
    Hab ich bei all meinen Scheibenbremsrädern und in den verschiedensten Setups sowie exakter Montage mal mehr, mal weniger ausgeprägt, mal sporadisch, mal phasenweise. Gut, sind/waren alles mechanische oder semihydraulische Bremssysteme mit Schnellspannern, aber die Verwindung im Wiegetritt ist bei entsprechendem Fahrergewicht eben auch nicht klein. Das Rad mit 140er Scheiben verhält sich dahingehend am unauffälligsten. Versuch das, wenn deine Streckenprofile nicht die brutalste und fadingfreieste Bremswirkung erfordern.
    Daher war ein Hauptkriterium für mich Steckachsen. Hatte gehofft, damit weniger Probleme zu haben, da man bei Schnellspannern ja öfter von Problemen hört. 140er Scheiben sind für mich bei 90 kg und teils giftigen Strecken eigentlich keine Alternative

  9. #9
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    Die Achse kann man schon gut festdrehen (10 NM). Verwindung minimiert sich so. Gut ist auch ein ernstzunehmender Zentrierständer mit Scheibenoption, so dass man die Scheibe ohne archaische "Lichtspalt durch den Bremssattel"-Methode wirklich plan hat. Sattelaufnahme planfräsen (lassen) von einem Shop mit dem richtigen Werkzeug.

    Ist aber eh für die Katz weil im Gelände hast du in 0,nix Sandkörner an der Scheibe mit lustiger Geräuschkulisse. Lässt sich aber leichter ertragen, wenn du durch vorstehendes weißt, dass es nix anderes ist.
    Isch 'abe gar keine Fahrrad.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Um_Reifenbreite Beitrag anzeigen
    Dass es ein gewisses Maß an Verwidnung geben muss, ist klar. Aber ich hätte erwartet, dass das bei modernen Rädern in den Griff zu kriegen ist.
    Niemand wird die Vorgaben kennen, nach denen Stevens seine Gabel produzieren lässt, bzw. diese einkauft .

    Ich hatte das gleiche Thema bei meinem KTM Canic CXC (Cyclocross), wo bereits das Durchfahren eines Kreisels gereicht hat, das die Scheibe die Beläge berührt hat.


    Zitat Zitat von KeinerEiner Beitrag anzeigen
    Gut ist auch ein ernstzunehmender Zentrierständer mit Scheibenoption, so dass man die Scheibe ohne archaische "Lichtspalt durch den Bremssattel"-Methode wirklich plan hat.
    Empfehlung? Wäre für mich ja fast ein Must-Have.
    Geändert von cadoham (24.10.2020 um 01:15 Uhr)

  11. #11
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    Schwer zu sagen. Alle guten Ständer haben diese Option. Meist zum Zukaufen.

    Ich nutze den Super B Premium, der hat alles dabei, Uhren, Scheibenvermessung, Steckachsenadapter. Ab und an unter 400 EUR zu haben.
    Isch 'abe gar keine Fahrrad.

  12. #12
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    https://www.amazon.de/SuperB-Zentrie.../dp/B007E8YJNU

    Man kann die linke Uhr oben anbauen und für die Scheibe nutzen.
    Isch 'abe gar keine Fahrrad.

  13. #13
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    Zitat Zitat von cadoham Beitrag anzeigen
    Empfehlung? Wäre für mich ja fast ein Must-Have.
    https://www.bike-discount.de/de/kauf...g-stand-227853

  14. #14
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    Zitat Zitat von cadoham Beitrag anzeigen
    Niemand wird die Vorgaben kennen, nach denen Stevens seine Gabel produzieren lässt, bzw. diese einkauft .

    Ich hatte das gleiche Thema bei meinem KTM Canic CXC (Cyclocross), wo bereits das Durchfahren eines Kreisels gereicht hat, das die Scheibe die Beläge berührt hat.




    Empfehlung? Wäre für mich ja fast ein Must-Have.
    https://www.centrimaster.de/produkt/...sseinrichtung/

  15. #15
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    Zitat Zitat von Um_Reifenbreite Beitrag anzeigen
    Guten Tag,
    mich beschäftigt die Scheibenbremse an meinen neuen Stevens Super Prestige. Das Rad fährt sich wunderbar, aber jedes Mal, wenn man aus dem Sattel geht, schleift die Bremsscheibe an den Belägen. Okay mit 1,94m und 90 kg bin ich jetzt nicht ganz leicht, aber der Rahmen ist bis 115 kg freigegeben und ein paar Reserven sollten ja schon vorhanden sein. Ich habe die Bremse ungefähr 37-mal auf 17 verschiedene Arten zentriert, entlüfetet, Kolben mit Mineralöl gereingt und zurückgedrückt, Steckachsen getauscht, Bremsscheiben überprüft... nichts! Das Phänomen lässt sich nicht beheben. Ich dachte eigentlich, ein ordentliches Rad gekauft zu haben, aber die Gabel des Stevens ist offenbar einfach nicht steif genug, um ein Schleifen der Bremse unter lateraler Belastung zu verhindern. Oder ist sowas normal?

    Kurz zu mir. Ich habe als Student das Rennradfahren für mich entdeckt und spule seit einigen Jahren meine Kilometer auf günstigen gebrauchten Rennrädern (<400€) ab. Nun wollte ich mich selber mit einem neuen Rad (Crosser) beschenken und habe mich dazu eigentlich sehr ausführlich informiert. Nachdem die Situation mit Corona die Nachfrage erhöht und den Nachschub gebremst hat und für meine Körpergröße eh weniger Rahmen bei Händlern stehen, ergab sich überraschend die Möglichkeit, ein Stevens Super Prestige (Modelljahr 2020) zu bekommen, was ich dann auch gekauft habe.
    Das Stevens ist mein erstes Rad mit Scheibenbremsen. Natürlich immer wieder ein leidiges Thema mit langen Diskussionen zwischen der "Rim Brake Defence Force" dem "Disk Brake Death Squad", aber man kann es ja nicht leugnen, dass die Scheibenbremse absolut auf dem Vormarsch ist und am Crosser gibt es ja eh nichts anderes mehr. Nun dachte ich, mit dem Stevens hier ein umproblematisches Rad zu haben. Shimano Ultegra R8070 mit Steckachsen an einem Rahmenset, was mit Wout Van Art schon Weltmeistertitel im Cyclocross geholt hat, das ist ja für mich 0815 Otto wohl mehr als gut genug. Klar schleift mit der Zeit bei jedem Disc-Rad mal irgendwas, aber mir schien der allgemeine Konsens zu sein, dass an modernen Rändern, die korrekt eingestellt sind, Scheibenbremsen mittlerweile recht ausgereift seien. Als ob bei Peter Sagan die Bremse schleift, wenn der aus dem Sattel geht?!
    Was sagt der Händler?
    Mal etwas Schleifgeräusche sind aber normal und kann viele Gründe haben.

  16. #16
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    Was spricht dagegen sich Mal mit dem Free Stroke Adjustment zu beschäftigen, sofern es denn Ultegra oder Dura Ace ist?

  17. #17
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    Zitat Zitat von TimLux Beitrag anzeigen
    Was spricht dagegen sich Mal mit dem Free Stroke Adjustment zu beschäftigen, sofern es denn Ultegra oder Dura Ace ist?
    Die Einstellung des Hebel-Leerwegs ändert doch aber nichts am Abstand der Beläge zur Scheibe, oder irre ich mich da?

  18. #18
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    Nur mal so nebenbei, ich kann bei allen unseren Rädern, Specialized Crux und Venge jeweils mit Sram Etap sowohl vorne als auch hinten die LRS mit recht wenig Kraftaufwand 90 Grad zum Rahmen drücken, so dass die Bremsscheiben an den Belägen anstoßen, aber bei keinem Rad schleift dort im Wiegetritt irgendetwas.

  19. #19
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    @ Um_Reifenbreite

    Ich weiße es gehört hier ja nicht 100 % zum Thema und ich möchte hier auch keine neue Disc Diskussion lostreten.

    Aber der eine Punkt den Du angesprochen hast
    Selbst auf der Straße zeigen sich ja die Vorteile für gute Abfahrer wie Alaphilippe immer wieder,
    interessiert nicht wahnsinnig ! und es lässt mir echt keine Ruhe...

    Bei welchem Rennen hat denn die Scheibenbremse den guten Abfahrer Alaphilippe einen Vorteil gebracht...
    Geändert von roadrunner3001 (24.10.2020 um 14:31 Uhr)

  20. #20
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    Zitat Zitat von Mifri Beitrag anzeigen
    Nur mal so nebenbei, ich kann bei allen unseren Rädern, Specialized Crux und Venge jeweils mit Sram Etap sowohl vorne als auch hinten die LRS mit recht wenig Kraftaufwand 90 Grad zum Rahmen drücken, so dass die Bremsscheiben an den Belägen anstoßen, aber bei keinem Rad schleift dort im Wiegetritt irgendetwas.
    Ja okay das ist interessant. Viele behaupten ja, es sei normal, dass es im Wiegetritt schleift. Aber es gibt offentsichtlich auch genug genug Leute, die wie Du keine Probleme habe. Dass es immer mal wieder mit der Zeit zu Geräuschen kommen kann, das ist sowieso so klar. Aber bei mir ist das Problem ja schon im Neuzustand unter Ausreizung aller Tricks und Mittel bei jedem aus dem Sattel gehen deutlich zu hören.



    Zitat Zitat von roadrunner3001 Beitrag anzeigen
    @ Um_Reifenbreite

    Ich weiße es gehört hier ja nicht 100 % zum Thema und ich möchte hier auch keine neue Disc Diskussion lostreten.

    Aber der eine Punkt den Du angesprochen hast
    interessiert nicht wahnsinnig ! und es lässt mir echt keine Ruhe...

    Bei welchem Rennen hat denn die Scheibenbremse den guten Abfahrer Alaphilippe einen Vorteil gebracht...
    Gut, wenn es nicht hierher gehört, muss es ja auch nicht diskutiert werden. Ich habe mich bewusst für ein Disc-Rad entschieden und würde es auch wieder tun. Falls es Dich wirklich so interssiert, kannst Du Dir ja nochmal die 18 Etappe der Tour 2019 angucken. Oder Hirschi 2020. Oder jedes Rennen, wo es regnet. Eigentlich jedes Rennen mit einer schwierigen Abfahrt. Dass die bessere Dosierbarkeit guten Abfahrern einen Vorteil bringt, wenn Sie an Limit gehen, ist ja wohl offensichtlich. Das UCI Limit liegt so oder so bei 6.8 kg, das ist mittlerweile auch mit Aerobikes und Scheibenbremsen kein großes Problem für Profiteams

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