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  1. #1
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    Exclamation Radverkehrspolitik im neuen Jahrzehnt

    Hallo,

    ich habe eine Bitte an euch:

    Ich habe einen 10 Punkte Plan für eine zukunftsorentierte Radverkehrspolitik für die Partei, deren Mitglied ich bin geschrieben.

    So prinzipiell war das Interesse groß. Praktisch herrscht scheinbar Angst den Autofahrern auf die Füße zu treten (oder die Leute, mit denen ich darüber diskutiert habe sind selbst nur Autoliebhaber).

    Naja jedenfalls habe ich folgende Punkte aufgelistet, die dringen Verbessert werden müssen:

    I. Förderungen des Radverkehrs
    II. Bewusstseinsbildung
    III. Radverkehrsinfrastruktur
    IV. Konflikte mit dem Kraftfahrzeugverkehr
    V. Hindernisse
    VI. Ampelschaltungen für Radfahrer
    VII. Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln
    VIII. Fahrraddiebstähle
    IX. Fahrradverleih
    X. Anerkennung und Förderung des Breiten- und Spitzensports

    So, nun möchte ich Euch bitte mich argumentativ zu unterstützen!

    Vielleicht könnten wir Ideen sammeln, um die Argumente zu unterstreichen.
    (Wenn jemand das Konzept lesen möchte, bitte einfach bei mir melden)

    Zu folgenden Punkten brauch ich dringen gute Argumente:

    - die Radwegbenutzungsplicht muss weg / Radfahrern auf der Straße ist für jedermann sicherer!

    Bitte helft mir! Ist echt nicht leicht, gegen lauter Autofahrer zu argumentieren..

    Danke!
    Geändert von +Berggott+ (21.01.2010 um 18:40 Uhr)

  2. #2
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    deine punkte sind zum teil etwas unkonktret. was ist denn mit "bewustseinsbildung" gemeint?

    zu den letzten zwei punkten gibt es leider keine argumente. ich z.b. will garnicht nicht das radfahrer neben einander trainieren dürfen(wenn es nur 2 oder 4 sind). bei der radwegbenutzungspflicht ist es ähnlich. wenn jemand nur 30 km/h fährt, darf er nicht einfach auf der autofahrbahn den ganzen autoverkehr stören(50er zone).

    es ist nunmal alles demokratisch geregelt in D, und hier sind nunmal meißtens autofahrer, oder nur langsame freizeitradler unterwegs(die die bestehenden regelungen nicht so ernst nehmen). ich schere mich auch nicht um die radwegbenutzungspflicht, wenn ich mit 50 in der prüfeningerstrasse(ist eine 50er zone in regensburg) unterwegs bin, wenn ich aber langsamer fahre, dann fahre ich halt vorsichtig auf dem radweg.

    nichts desto trotz finde ich es sinnvoll die invrastruktur zu verbessern, um es etwas schelleren radfahrern nicht unnötig schwer zu machen.
    hier kann man immer sehr gut mit erhöhung der sicherheit argumentieren(diese muss dann aber auch objektiv nachvollziehbar und keine einzelmeinung sein).
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  3. #3
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    TE Punkt II. könnte so besser sein:
    Bewußtseinsbildung im Bezug auf die STVO.
    Frag doch mal die Kraftfahrer z.B. nach Abstand beim Überholen.
    Zum Thema Radweg gibt es genug Argumente:
    Der Autofahrer fährt aus Ausfahrten oder Seitenstraßen bis zur Haltelinie, ohne auf den Radweg zu achten. Beim Abbiegen nach Ampelstopp schaut man nicht in den Rückspiegel ob eventuell ein Radfahrer kommt der Vorfahrt hat. Radwege werden zugeparkt usw.

  4. #4
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    Zitat Zitat von +Berggott+ Beitrag anzeigen
    I. Förderungen des Radverkehrs
    II. Bewusstseinsbildung
    III. Radverkehrsinfrastruktur
    IV. Konflikte mit dem Kraftfahrzeugverkehr
    V. Hindernisse
    VI. Ampelschaltungen für Radfahrer
    VII. Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln
    VIII. Fahrraddiebstähle
    IX. Fahrradverleih
    X. Anerkennung und Förderung des Breiten- und Spitzensports
    I: macht der Preis fürs Autofahrne von alleuin.
    II: machen Radfahrer auf der Fahrbahn automatisch
    III: braucht kein Schwein. Für Fahrzeuge guibt es die Fahrbahn.
    IV: resultiert aus der Sonderbehandlung des Radverkehrs
    V: dito; Fahrbahnen haben i.d.R. nur unvermeidbare Hindernisse
    VI: dito
    VII: ist ja grds. möglich, kostest aber extra oder bringt ein Platzproblem mit sich
    VIII: Privatvergnügen
    IX: Privatvergnügen
    X: den Platz hat der Fußball fest besetzt



    Zitat Zitat von +Berggott+ Beitrag anzeigen
    - Radsportler sollten nebeneinander trainieren dürfen
    Nicht Radsportler, sondern auch Normalos dürfen längst praktisch immer nebeneinander fahren. Die SuFu hilöft dir herauszufinden, warum.

    Zitat Zitat von +Berggott+ Beitrag anzeigen
    - die Radwegbenutzungsplicht muss weg / Radfahrern auf der Straße ist für jedermann sicherer!
    Ja, da sagste was.
    Theoretisch ist sie grundsätzlich auch längst beseitigt.
    Praktisch wird sie nach wie vor regelmäßif als Ausnahme angeordnet.
    Schwachsinnig ja, aber keiner kontrolliert die Einhaltung des geltenden Rechts.

    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    zu den letzten zwei punkten gibt es leider keine argumente. ich z.b. will garnicht nicht das radfahrer neben einander trainieren dürfen(wenn es nur 2 oder 4 sind).
    Das macht nix, weil du es schon heute praktisch immer darfst - siehe oben.
    Wenn du es nicht möchtest, brauchst du es also nur zu lassen.

    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    bei der radwegbenutzungspflicht ist es ähnlich. wenn jemand nur 30 km/h fährt, darf er nicht einfach auf der autofahrbahn den ganzen autoverkehr stören(50er zone).
    In der Tat ist es ähnlich: er stört den "Autoverkehr" nicht, weil es keinen "Autoverkehr" gibt und auch keine privilegierten Fahrbahnbenutzer.

    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    es ist nunmal alles demokratisch geregelt in D, und hier sind nunmal meißtens autofahrer, oder nur langsame freizeitradler unterwegs(die die bestehenden regelungen nicht so ernst nehmen).
    Tagesthema 5 deines Stammtisches, richtig?

    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    ich schere mich auch nicht um die radwegbenutzungspflicht, wenn ich mit 50 in der prüfeningerstrasse(ist eine 50er zone in regensburg) unterwegs bin
    Uii, Respekt!
    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    wenn ich aber langsamer fahre, dann fahre ich halt vorsichtig auf dem radweg.
    Uii, Respekt!
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  5. #5
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    (...)

    Tagesthema 5 deines Stammtisches, richtig?
    falsch.
    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen

    Uii, Respekt!

    Uii, Respekt!
    worum es hier eigentlich geht ist ja weniger das "recht", sondern, wie es tatsächlich auf den strassen zugeht.
    radweg: der fahrradfahrer hat vorfahrt, der autofahrer muss langsam aus der ausfahrt kommen um mögliche radfahrer zu sehen. in der praxis schaut es immer wieder anders aus.
    nebeneinander fahren darf man zwar angeblich unter bestimmten bedingungen(große gruppen) aber den ein oder anderen autofahrer stört es dann trotzdem und er macht allerlei(hupen,beleidigen,schneiden,scheibenwasser usw). der schwer zu überholende traktor als allgemeine notwendigkeit wird akzeptiert, der gleichschnelle, leicht zu überholende enzelne zum-spaß-radler dagegen nicht.
    das rechts vorbeifahren an autos an einer roten ist zwar ebenfalls angeblich erlaubt, aber gern gesehen wird das nicht(je nach strasse finde ich sowas auch als mitradfahrer mehr als asozial).
    der andere punkt ist das angemessen schnell fahren auf der autofahrbahn trotz radweg. wenn man als radler 50 in der 50er zone fährt wird man auf sehr wenig widerstand von den autofahrern stoßen(abgesehen davon, dass sie einen dann garnicht überholen müssen).
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  6. #6
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    Zitat Zitat von +Berggott+ Beitrag anzeigen
    ...einen 10 Punkte Plan für eine zukunftsorentierte Radverkehrspolitik für die Partei, deren Mitglied ich bin geschrieben.
    Du sagst mir bitte erst, welche Partei das ist, dann überlege ich mir, ob es sinnvoll ist, da zu unterstützen.

    RREbi
    Geändert von RREbi (17.01.2010 um 04:06 Uhr)
    Yes, we can. Change can happen.

    Ubi bene ibi patria.

    Die meisten Menschen der Welt wären glücklich, wenn
    es ihnen so schlecht ginge wie den Deutschen.

    On ne voit bien qu'avec le coeur. L'essentiel est invisible pour les yeux.

  7. #7
    Avatar von marvin
    marvin ist offline erschüttert von so vielen Abgründen
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    Zitat Zitat von +Berggott+ Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe eine Bitte an euch:

    Ich habe einen 10 Punkte Plan für eine zukunftsorentierte Radverkehrspolitik für die Partei, deren Mitglied ich bin geschrieben...
    Lass mich raten...
    Du bist neu in der Politik.
    Voller Hoffnung und Tatendrang.
    Wenn Politik nach normalen menschlichen und sachlichen Regeln funktionieren würde, könnte ich auch Interesse daran finden, aber das ist ja leider nicht so. Das wird man Dir schon noch früh genug beibringen.
    Oder Du gehst unter.
    Das Kernproblem der sozialen Medien ist, dass sie dummen Menschen eine Plattform bieten, ihre dummen Ansichten permanent und ungefiltert kundzutun.
    Man kann darüber leicht den Eindruck gewinnen, dumme Menschen seien in der Überzahl.
    Um angesichts dessen nicht in Depressionen zu verfallen, habe ich mir neuerdings fest vorgenommen, daran zu glauben, dass die schlauen Menschen einfach nur leiser sind.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    falsch.
    Dann eben vier oder sechs.

    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    worum es hier eigentlich geht ist ja weniger das "recht", sondern, wie es tatsächlich auf den strassen zugeht.
    Beides.
    Wie es dort zugeht, liegt nicht zuletzt an den Radlern selbst, die sich brav auf Radwege begeben, wider besseres Wissen, nur weil "das so eben sein muss".
    Deinen Ausführungen zufolge gehörst du dazu - falls du nicht grad mal ein innerörtliches Einzelzeitfahren hinlegst.

    Einen Radler alle zehn km kann man drangsalieren, einen Radler alle paar Hundert Meter sicher nicht - es lohnt schlicht nicht und entnervt auch den hartnäckigsten Asphalt-Egoisten.


    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    nebeneinander fahren darf man zwar angeblich unter bestimmten bedingungen(große gruppen)
    Nö, auch schon zu zweit.

    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    aber den ein oder anderen autofahrer stört es dann trotzdem
    [..]
    aber gern gesehen wird das nicht
    [..]
    widerstand von den autofahrern
    Möchtest du gefallen oder sicher vorankommen?
    treten statt tippen?
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  9. #9
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    (...)



    Möchtest du gefallen oder sicher vorankommen?
    leider gehört um sicher zu fahren "gefallen" dazu. man muss vorsichtig, nachsichtig und freundlich unterwegs sein, dann wird man auch nicht so oft belästigt und kommt auch nicht ständig in blöde situationen. ich bin mit den autofahrern hier in regensburg mehr als zufrieden. ich werde nicht ständig auf dem radweg blockiert , oder von den autofahrern von der strasse gehupt. mir gehen eher die radfahrenden "ottos" oder möchtegern "jan ullrichs" auf den senkel, die alles physikalisch und illegalerweise verkehrstechnisch mögliche ausreizen wollen.
    Geändert von Dukesim (16.01.2010 um 18:32 Uhr)
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  10. #10
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    Zitat Zitat von marvin Beitrag anzeigen
    Du bist neu in der Politik.
    Voller Hoffnung und Tatendrang.
    Wenn Politik nach normalen menschlichen und sachlichen Regeln funktionieren würde, könnte ich auch Interesse daran finden, aber das ist ja leider nicht so. Das wird man Dir schon noch früh genug beibringen.
    Oder Du gehst unter.
    1. Naja relativ. Bin schon bisschen länger Mitglied
    2. JA
    3. ja habe ich leider schon oft gemerkt/merke ich gerade. Naja aber was solls. Manchmal frag ich mich echt, warum... aber irgendjemand muss sich ja einsetzen..

  11. #11
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    aber was mich näher interessieren würde ist, ob man wirklich jetzt schon nebeneinander trainieren darf? wann und wo?
    Geändert von +Berggott+ (16.01.2010 um 18:37 Uhr)

  12. #12
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    nebeneinander fahren.... Ist auch irgendwie ne Sache des Mitdenkens und Rücksichtnehmen:

    Im Feierabendverkehr den Verkehr aufzuhalten, weil dann niemand überholen kann ist dämlich.

    Rumzuhupen obwohls keinen Unterschied für den Verkehrsfluss macht ist auch dämlich.

    Ist meines erachtens keine Sache die man gesetzlich regeln sollte, wenn alle Parteien ein kleines bisschen Rücksicht nehmen.

    Man pocht ja auch nicht immer auf 1,5m Abstand beim Überholtwerden.

  13. #13
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    Zitat Zitat von froschkoenig Beitrag anzeigen
    nebeneinander fahren.... Ist auch irgendwie ne Sache des Mitdenkens und Rücksichtnehmen:

    Im Feierabendverkehr den Verkehr aufzuhalten, weil dann niemand überholen kann ist dämlich.

    Rumzuhupen obwohls keinen Unterschied für den Verkehrsfluss macht ist auch dämlich.

    Ist meines erachtens keine Sache die man gesetzlich regeln sollte, wenn alle Parteien ein kleines bisschen Rücksicht nehmen.

    Man pocht ja auch nicht immer auf 1,5m Abstand beim Überholtwerden.
    ja da hast du natürlich recht. setzt aber vernunft voraus.
    wenns erlaubt wäre, wäre eben auch ene rechtliche sicherheit im falle eines Unfalls gegeben.

    wäre aber ein super auskommen, wenn das miteinander so funktionieren würde, wie von dir gefordert!
    Klar, bei überfüllten straßen ist es dumm; aber bei wenig befahrenen machts sinn.

  14. #14
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    Zitat Zitat von +Berggott+ Beitrag anzeigen
    ja da hast du natürlich recht. setzt aber vernunft voraus.
    wenns erlaubt wäre, wäre eben auch ene rechtliche sicherheit im falle eines Unfalls gegeben.

    wäre aber ein super auskommen, wenn das miteinander so funktionieren würde, wie von dir gefordert!
    Klar, bei überfüllten straßen ist es dumm; aber bei wenig befahrenen machts sinn.
    man steuert leider immer nur seine seite....

    Darf ich mal blöd fragen für welche Partei das ist?

    Interessieren würde mich auch was du unter Radverkehrsinfrastruktur verstehst.

  15. #15
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    Zitat Zitat von +Berggott+ Beitrag anzeigen
    ja da hast du natürlich recht. setzt aber vernunft voraus.
    wenns erlaubt wäre, wäre eben auch ene rechtliche sicherheit im falle eines Unfalls gegeben.

    wäre aber ein super auskommen, wenn das miteinander so funktionieren würde, wie von dir gefordert!
    Klar, bei überfüllten straßen ist es dumm; aber bei wenig befahrenen machts sinn.
    man steuert leider immer nur seine seite....

    Darf ich mal blöd fragen für welche Partei das ist?

    Interessieren würde mich auch was du unter Radverkehrsinfrastruktur verstehst.

  16. #16
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    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    zu den letzten zwei punkten gibt es leider keine argumente. ich z.b. will garnicht nicht das radfahrer neben einander trainieren dürfen(wenn es nur 2 oder 4 sind). bei der radwegbenutzungspflicht ist es ähnlich. wenn jemand nur 30 km/h fährt, darf er nicht einfach auf der autofahrbahn den ganzen autoverkehr stören(50er zone).

    es ist nunmal alles demokratisch geregelt in D, und hier sind nunmal meißtens autofahrer, oder nur langsame freizeitradler unterwegs(die die bestehenden regelungen nicht so ernst nehmen). ich schere mich auch nicht um die radwegbenutzungspflicht, wenn ich mit 50 in der prüfeningerstrasse(ist eine 50er zone in regensburg) unterwegs bin, wenn ich aber langsamer fahre, dann fahre ich halt vorsichtig auf dem radweg.

    nichts desto trotz finde ich es sinnvoll die invrastruktur zu verbessern, um es etwas schelleren radfahrern nicht unnötig schwer zu machen.
    hier kann man immer sehr gut mit erhöhung der sicherheit argumentieren(diese muss dann aber auch objektiv nachvollziehbar und keine einzelmeinung sein).
    Komisch, und warum darf dann ein Mofafahrer mit 25 km/h "auf der autofahrbahn den ganzen autoverkehr stören" oder muß es innerorts sogar (falls der Radweg nicht durch ein entsprechendes Schild auch für Mofas freigegeben ist, was innerorts aber nur solten vorkommt)?

    Und noch was: Wo fährt man eigentlich mit einer Pferdekutsche? Autofahrbahn oder Radweg passen wohl beide nicht.

  17. #17
    Nordisch Gast
    Zitat Zitat von _Fabian_ Beitrag anzeigen

    Und noch was: Wo fährt man eigentlich mit einer Pferdekutsche? Autofahrbahn oder Radweg passen wohl beide nicht.
    Auf der Fahrbahn.

    Das darf man afaik auch mit einem 2rädrigen Fahrradanhänger tun.

  18. #18
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    Zitat Zitat von _Fabian_ Beitrag anzeigen
    Komisch, und warum darf dann ein Mofafahrer mit 25 km/h "auf der autofahrbahn den ganzen autoverkehr stören" oder muß es innerorts sogar (falls der Radweg nicht durch ein entsprechendes Schild auch für Mofas freigegeben ist, was innerorts aber nur solten vorkommt)?
    (...)
    mofas fahren nur pubetrierende und alkies, die fahren so langsam, weil sie für mehr nicht zurechnungsfähig sind, und nicht wie der radfahrer, der einfach nicht schneller fahren kann.
    klingt zwar unlogisch ist aber lustig.
    mal im ernst: die 25er sind doch eine sehr starke randerscheinung(man ist entweder einer von den gerade genannten oder man fährt einen anständigen roller), warum man es mit ihnen so handhabt weiß ich nicht wirklch, vielleicht, weil sie mit 25(oder meißtens knapp drüber) doch schneller sind, als der durchschnittliche radfahrer und so auf manchen radwegen zu schnell, oder zu behindert durch die radfahrer sind.
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  19. #19
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    Zitat Zitat von Dukesim Beitrag anzeigen
    mal im ernst: die 25er sind doch eine sehr starke randerscheinung(man ist entweder einer von den gerade genannten oder man fährt einen anständigen roller), warum man es mit ihnen so handhabt weiß ich nicht wirklch, vielleicht, weil sie mit 25(oder meißtens knapp drüber) doch schneller sind, als der durchschnittliche radfahrer und so auf manchen radwegen zu schnell, oder zu behindert durch die radfahrer sind.
    Du hast sehr schön, ausführlich und umständlich geschildert, dass es keinen vernünftigen und vor allem nachvollziehbaren Grund gibt.

    Gleiches gilt übrigens für die übrigen ungelenken Bemühungen, Fahrräder irgendwie als "doch keine Fahrzeuge" zu behandeln.
    In Deutschland scheint ein Grundsatz nur deswegen attraktiv, weil er so herrlich viele Ausnahmen ermöglicht, die man totregeln kann.
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  20. #20
    klappradl Gast
    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Nicht Radsportler, sondern auch Normalos dürfen längst praktisch immer nebeneinander fahren. Die SuFu hilöft dir herauszufinden, warum.
    Mach ihn fertig!



    Wenn ein Paragraf mit "Radfahrer müssen einzeln hintereinander fahren; " anfängt, dann muss man sich nicht wundern, wenn es keiner weiß.
    Und es nutzt auch nicht viel, wenn du und andere informierte Radfahrer es wissen, 99% der Autofahrer aber nicht.

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