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Thema: Energiewende

  1. #2301
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    .. man sieht also deutlich, wo unsere Probleme liegen, bei meinem Lieblingsthema "Energieintensität" (Verhältnis von Wertschöpfung und Energieverbrauch) nur auf Platz 33, beim Thema Strompreise sehr weit hinten.

    Wir brauchen daher den ganz forcierten Ausbau der Windkraftanlagen und Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz (Kraft-Wärme-Kopplung, Abwärmenutzung, Wärmepumpen, Elektromobilität)
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  2. #2302
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    Noch mal einen Nachklapp zur "bayrischen Politik:"

    Einige andere Personen und ich hatten mal ein relativ "exklusives Gespräch“ mit einem maßgeblich Verantwortlichen in einem Politikfeld, in dem die "Kulturhoheit der Länder" (GG) festgelegt ist.

    Der Grund war jetzt nicht direkt eine konkrete Thematik oder Anlass, sondern die eher die "Meta-Ebene“; eine Art "Hintergrundgespräch."

    Unter anderem kam auch das Thema G8 zur Sprache, welches in Bayern eingeführt wurde.

    Die Aussage des Verantwortlichen laute in etwa so: "Wir haben das so beschlossen. Gegen Widerstände aus der Opposition. Gegen die immer gleichen Bedenkenträger, gesellschaftlichen Gruppen und Opposition. Beschlossen ist beschlossen und wird dann in diesem Sinne durchgesetzt."

    Manchmal verliert die Politik, die Verantwortlichen, die Orientierung

    Die "bayrischen Politik", die Träger der Verantwortung waren alle sehr überzeugt vom G8, während diejenigen aus der Praxis/Theorie fast geschlossen (über die Parteigrenzen) sehr kritisch zur Umstellung von G9 auf G8 standen. Das G8 wurde in Bayern umgesetzt. Gegen großen Widerstand in Wahlbevölkerung der bayrischen Staatspartei.

    Und wie sieht es jetzt mit dem G8 aus? G8 ist nach der Etablierung Geschichte, d.h. G9 BY ist wieder beim G9 ....

    In Anbetracht des G8 können wir jetzt die H10 Regelung oder die Planung des Süd-Links überdenken Und ja, es wurde viel Zeit vertan.

    Ich sehe es aber so:

    (1a) ein gewisser Prozent-Satz wird immer gegen (alles) WEA, PV, Stromtrassen, Bio-Masse usw. und erneuerbare Energie, Energiesparen, Verkehrsmobilität, ÖPNV …. sind.

    (1b) Ein gewisser Prozent-Satz ist unentschlossen bezüglich ihrer Haltung zu WEA, PV …..

    (1c) Ein gewisser Prozent-Satz ist pro erneuerbare Energie = Strom, ÖPNV, neue Verkehrsmobilität.

    (2) Die H10 Regelung ist in Bayern in der BayBO (Bayrische Bauordnung) verordnet, das ein Quasi-Gesetz ist, aber kein Gesetz, welches vom Landtag (Parlament) zu legitimieren ist. "... eine Verordnung [ist] eine Rechtsnorm, die durch ein Regierungs- oder Verwaltungsorgan (Exekutive) erlassen wird." Wenn man wollte würde, könnte man mit einem Kabinettsbeschluss z.B. die H10 Regelung aufweichen, ändern oder abschaffen. Ein Schelm wer da böses denkt ...

    Bei (1b) sollte man das Pro und Contra Energie auf Faktenbasis und nicht die "mythologische Verklärungen und Geschichten"*) und Strom darstellen und mit (1c) muss gearbeitet werden, damit z.B. (2) z.B. die 10H Regelung geändert wird.


    *) gefühlt jede zweite Thread-Seiten hier auch ...
    Geändert von Sparky (15.07.2019 um 12:23 Uhr)

  3. #2303
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    Viel Erfolg dabei, Sparky
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  4. #2304
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    "Wir sehen zur Zeit zum Beispiel in Asien und den USA, dass Neubauprojekte von Steinkohle- und Gaskraftwerken zugunsten von Solarprojekten abgesagt werden, sagt der Manager. "Das machen Kunden nicht alleine aus Umweltschutz- oder Imagegründen, sondern auch, weil es sich erstmals rechnen kann." Viele Jahre sei Solarstrom aus Sicht von Verbrauchern und Politik zu teuer gewesen. Jetzt hält Alphéus die Fotovoltaik auch ohne Förderung für wettbewerbsfähig.

    So will Belectric in diesem Jahr erstmals Anlagen mit einem Volumen von bis zu einem Gigawatt bauen. Im Vorjahr erreichte das Unternehmen noch ungefähr die Hälfte. Davon errichtet Belectric etwa die Hälfte für die Mutter Innogy, den Rest für Dritte. Das soll dem Unternehmen in diesem Jahr einen Umsatzschub bringen. "Wir planen für 2019 mit einem Umsatzwachstum im hohen zweistelligen Bereich", prognostiziert der Unternehmenschef.
    https://www.handelsblatt.com/dpa/wir...zBbMqyagzI-ap1
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  5. #2305
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    Erfreulich zu lesen.
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  6. #2306
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    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    Erfreulich zu lesen.
    auf jeden Fall und das hier ist auch interessant:

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen...unft-1.4525974

    Wenn Energie dezentral aus Wind und Sonne erzeugt wird und alle Autos mit Elektroantrieb fahren, braucht es eine ganz andere Infrastruktur als heute. Garchinger Forscher simulieren sie anhand einer kleinen Siedlung

    Denn in Zukunft werden nicht mehr die großen Kraftwerke den Energiemarkt dominieren. Es kommen zahlreiche dezentrale Energielieferanten hinzu, und das Stromnetz muss starke Schwankungen verkraften beim Angebot von Strom aus Sonne und Wind. Gleichzeitig wird der Stromverbrauch durch Elektroautos und Wärmepumpen noch steigen. Um die neue Energiewelt zu analysieren, können die Forscher auf die Daten von circa tausend Messstellen in ihrem Labor zurückgreifen. "Wir vergleichen Szenarien ohne Fotovoltaik-Anlage und Ladestation für das Elektroauto mit Szenarien, bei denen wir intelligente vernetzte Regelungsstrategien testen", sagt Franz Christange, Leiter der Forschungsgruppe des neuen Zentrums für gekoppelte intelligente Energiesysteme, auf Englisch Center for Combined Smart Energy Systems (Coses). Die Forscher wollen wissen, wie es sich auf die Netzstabilität auswirkt, wenn beispielsweise das Elektroauto nicht dann geladen wird, wenn die Sonne scheint, sondern am Abend, wenn der Autofahrer von der Arbeit nach Hause kommt. Natürlich werden auch Batterien zur Speicherung von Strom und große Wassertanks als Wärmespeicher eingesetzt, damit die Heizung auch ohne Sonnenschein läuft und die Dusche am Morgen warm ist.

    Christange prophezeit, dass Spannungsprobleme im Netz zunehmen werden, weil sie nicht für die neue Art der Energieerzeugung - und Nutzung ausgelegt sind. Die Forscher wollen jedoch herausfinden, wie sich die Netzstruktur optimal ausnutzen lässt. Eine Möglichkeit wäre etwa, mit billigen Preisen Anreize zu schaffen, den Strom mittags zu nutzen, wenn die Sonne scheint. Oder Blockheizkraftwerke so zu programmieren, dass sie den Strom abends produzieren, wenn er gebraucht wird.
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  7. #2307
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    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    Der Lärm macht krank? Dann bitte gleich mal 80% aller Straßen schließen. So was Blödes, sorry...
    Meinst du denn, das stimmt nicht?

    Zitat Zitat von alfton Beitrag anzeigen
    Ich bleibe bei meiner Aussage: es wird die treffen, die nicht auf die CO2 Verteuerung schnell reagieren können, sprich nicht mal schnell das Auto oder die Heizung im Haus ersetzen können.
    Natürlich! Wie man das überhaupt ernsthaft in Frage stellen kann, ist mir schleierhaft.

    Ferner kam das Thema Wohnraum auf, und dass sich die Wohnfläche pro Person seit 1960 verdoppelt hätte. Das mag ja sein, aber 1960 ist sicherlich nicht der geeignete Referenzpunkt für bereits seligmachende Subsistenz in dieser Frage. Die Bundesrepublik war zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig wieder aufgebaut, es gab die Aussiedler bzw. Vertriebenen, die unterzubringen waren und nicht zuletzt war die Alterspyramide eine ganz andere.

    De facto hat sich die Wohnraumgröße zumindest in der letzten Dekade nicht wesentlich verändert und liegt bei 46qm/Person. Finde ich jetzt nicht übertrieben. Zudem muss man sehen, dass das einen Durchschnittswert darstellt. Die Wohlhabenden wohnen ganz anders, zumal man auch die Ferienwohnungen und -häuser nicht vergessen darf. Ebensowenig wie die ältere Generation, die ihr Eigenheim nach Auszug der Kinder in aller Regel nicht aufgibt. Umgekehrt gilt Gleiches für die weniger Begüterten. Die Idee über Verbrauchssteuern (Heizkosten) Einfluss auf die Wohnraumgröße nehmen zu wollen ist dystopisch.

    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Natürlich kann man auch PS besteuern, aber das hat mit der CO2-Problematik nur indirekt zu tun.

    Ich bin daher für klare ökonomische Strukturen, die verursachungsgerecht umweltfreundliches /schädliches Verhalten belohnen/bestrafen.

    Ein Auto mit viel PS, was nur rum steht, nimmt Platz weg, hat in der Herstellung Energie / CO2 verbraucht, aber nicht im laufenden Betrieb.

    Unser Problem ist aber der laufende Betrieb, der effizienter CO2-ärmer gestaltet werden muss und das funktioniert halt besser (und auch für jeden leicht nachvollziehbar über eine Besteuerung der Kraft- und Brennstoffe).
    Das ist natürlich richtig. Man darf aber nicht übersehen, dass für solvente Neuwagenkäufer die Verbrauchskosten einen wesentlich geringeren Anteil an den Gesamtkosten einnehmen, als für den typischen Gebrauchtwagenkäufer. Hinzu kommt, dass der größere finanzielle Spielraum der Neuwagenkäufer eine Tendenz hin zu ineffizienten Verbrauchskonzepten auslöst. Am deutlichsten zeigt sich das am SUV-Boom zu Lasten der Vans und Kombis. Subtiler aber auch daran, dass Luxus und Leistung in der Käufergunst wesentlich höher rangieren als Sparsamkeit und niedriges Gewicht.
    Daher ist ein Instrument wie die CO2-Flottenregulierung schon sehr sinnvoll, um die Sachen in die richtige Richtung voran zu bringen.

    Was die CO2-Steuer in Schweden betrifft, wusste schon ein deutscher Bundeskanzler, der sonst nicht allzu viel wusste, "Entscheidend ist, was hinten rauskommt." Also schnell mal gegooglet. Benzin kostet in Schweden ~1,50€/l, also etwa genausoviel wie hier. Diesel ist etwa 10ct teurer, Strom kostet dafür mit rund 15ct/kwh nur die Hälfte!
    Der gegenwärtige Handlungsbedarf, um zu Schweden aufzuschließen, beträgt dementsprechend weniger als Null.
    Mehr noch, bei vergleichbarem BIP pro Kopf erfreut sich Schweden eines niedrigeren GINI-Koeffizienten und vor allem wesentlich höherer sozialer Garantien, da das Sozialsystem anders als bei uns gerechterweise über Steuern finanziert wird.

    Die CO2-Steuer, so wie jetzt angedacht und in investitionslenkungsrelevanter Größe ausgestaltet, geht sicherlich an den sozial Schwächsten vorbei. Aber sie wird darauf zielen, die untere Mittelschicht aus der Teilhabe am Wohlstand zu drängen. In dem Punkt hat martinek völlig recht: Wäre es da nicht viel einfacher, der AfD pauschal 10%-Punkte gutzuschreiben? Und das für ein Instrument, das in Sachen Klimaschutz am Ende voraussichtlich genauso viel bringen wird wie das EEG. Also ziemlich genau nix.
    Geändert von Tristero (17.07.2019 um 20:04 Uhr)

  8. #2308
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    Zitat Zitat von Tristero Beitrag anzeigen
    Meinst du denn, das stimmt nicht?
    Sagen wirs mal so: Anwohner von Windparks, die dem grundsätzlich etwas aufgeschlossener gegenüber stehen, sagen unisono, dass man von Lärmbelästigung durch Windräder mit den vorgegebenen Abstandsregeln nicht wirklich reden kann.
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  9. #2309
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    Ich freue mich ja immer, wenn Du, Tristero, Dich in die Diskussion einbringst.

    Aber fangen wir mal von hinten an, warum hat das EEG nichts gebracht? Wenn man nicht den Ausstieg aus der Atomenergie mit dem Aufbau der erneuerbaren Energien in einen Topf wirft, denn energietechnisch haben die beiden nichts miteinander zu tun, sondern rein politisch.
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  10. #2310
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Aber fangen wir mal von hinten an, warum hat das EEG nichts gebracht?
    Es wurde häufig geändert/modifiziert -> mangelnde Planungssicherheit.

  11. #2311
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    Zitat Zitat von Bursar Beitrag anzeigen
    Es wurde häufig geändert/modifiziert -> mangelnde Planungssicherheit.
    Na ja, aber wir haben immerhin 40% erneuerbaren Anteil an der Stromerzeugung, das ist schon sehr viel, man kann beklagen, dass man es hätte preiswerter bekommen können, aber umgesetzt wurde faktisch eine Menge.
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  12. #2312
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    Zitat Zitat von Tristero Beitrag anzeigen

    Was die CO2-Steuer in Schweden betrifft, wusste schon ein deutscher Bundeskanzler, der sonst nicht allzu viel wusste, "Entscheidend ist, was hinten rauskommt." Also schnell mal gegooglet. Benzin kostet in Schweden ~1,50€/l, also etwa genausoviel wie hier. Diesel ist etwa 10ct teurer, Strom kostet dafür mit rund 15ct/kwh nur die Hälfte!
    Der gegenwärtige Handlungsbedarf, um zu Schweden aufzuschließen, beträgt dementsprechend weniger als Null.
    Mehr noch, bei vergleichbarem BIP pro Kopf erfreut sich Schweden eines niedrigeren GINI-Koeffizienten und vor allem wesentlich höherer sozialer Garantien, da das Sozialsystem anders als bei uns gerechterweise über Steuern finanziert wird.

    Die CO2-Steuer, so wie jetzt angedacht und in investitionslenkungsrelevanter Größe ausgestaltet, geht sicherlich an den sozial Schwächsten vorbei. Aber sie wird darauf zielen, die untere Mittelschicht aus der Teilhabe am Wohlstand zu drängen. In dem Punkt hat martinek völlig recht: Wäre es da nicht viel einfacher, der AfD pauschal 10%-Punkte gutzuschreiben? Und das für ein Instrument, das in Sachen Klimaschutz am Ende voraussichtlich genauso viel bringen wird wie das EEG. Also ziemlich genau nix.
    Noch mal zur CO2-Steuer.

    Den Fehler, den Du in Deiner Betrachtung machst, liegt darin, einfach die Preise mit unseren zu vergleichen und aus dem Schluss "...liegen in unserer Größenordnung oder darunter .." daraus zu folgern, dass es bei uns keinen Handlungsbedarf gibt.

    Eine Lenkungswirkung ergibt sich nicht nur durch die absolute Höhe einiger Energiepreise, sondern immer auch durch eine Relation der Energiepreise zueinander.

    Bei uns ist Strom extrem teuer, die Brennstoff- und Kraftstoffpreise dagegen sehr moderat.

    Eine CO2-Steuer zielt ja gerade darauf ab, Umlagen, die auf unserem Strompreis lasten, auf die Kraft- und Brennstoffe zu verlagern, damit ein CO2-Minderungseffekt eintritt, z.B. durch:

    - Ersatz Verbrennungsmotor durch Elektromotoren-
    - Ersatz Gas- und Ölheizung durch Abwärmenutzung und Wärmepumpen usw.

    Und da sind uns halt die Schweden voraus, z.B

    In Europa ist Norwegen weiterhin führend bei E-Fahrzeugen. Dort hat inzwischen fast jedes zweite neu zugelassene Fahrzeug einen Elektromotor, im vergangenen Jahr waren das 73.000 Exemplare. In Deutschland stieg der Absatz vergangenes Jahr um 24 Prozent auf 68.000 E-Fahrzeuge; der Marktanteil erhöhte sich von 1,6 auf 2,0 Prozent. "Insgesamt performt Deutschland im Hinblick auf die E-Mobilität damit im internationalen Vergleich nur unterdurchschnittlich", kommentierte Bratzel. Zum Vergleich: In Schweden lag der Marktanteil 2018 bei 8,1 Prozent, in den Niederlanden bei 6,0 Prozent. In Großbritannien stieg der Absatz auf 60.000 Elektrofahrzeuge, der Marktanteil auf 2,5 Prozent.
    https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-...wegen-wachstum

    oder hier


    https://link.springer.com/chapter/10...-658-19515-1_1
    Geändert von big-foot (18.07.2019 um 12:54 Uhr)
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  13. #2313
    Avatar von fassa
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    Schon wieder was Neues, was ich nicht so richtig nachvollziehen und glauben kann: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/...a-1276800.html
    Wenn wir wollen, daß alles so bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, daß sich alles verändert. Der Leopard.

  14. #2314
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    Zitat Zitat von fassa Beitrag anzeigen
    Schon wieder was Neues, was ich nicht so richtig nachvollziehen und glauben kann: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/...a-1276800.html
    wurde ein paar seiten vorher schon angesprochen.

    Ist auch nicht so, ein zum Beispiel in Schweden produziertes Elektroauto (z.B. Akkufabrik Northvolt) wird natürlich gegenüber einem Brennstoffzellenfahrzeug immer in Vorteil sein, weil die betriebsbedingten Emissionen durch die weitaus besseren Nutzungsgrad dann immer überwiegen:

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  15. #2315
    Avatar von fassa
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    Was mich stört ist, dass die Leute SPON dann dahingehend auch glauben und das bei jeder Gelegenheit wiederkauen.
    Zweites Problem der Studie: die 150.000km. Es fahren Teslas rum mit 500.000km. Ohne Probleme mit der Batterie oder dem Antrieb. Das vergessen sie. Und das würde die Bilanz erheblich verändern.
    Wenn wir wollen, daß alles so bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, daß sich alles verändert. Der Leopard.

  16. #2316
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    Zitat Zitat von fassa Beitrag anzeigen
    Was mich stört ist, dass die Leute SPON dann dahingehend auch glauben und das bei jeder Gelegenheit wiederkauen.
    Zweites Problem der Studie: die 150.000km. Es fahren Teslas rum mit 500.000km. Ohne Probleme mit der Batterie oder dem Antrieb. Das vergessen sie. Und das würde die Bilanz erheblich verändern.
    Die 150.000 km sind auch nicht allgemeingülti.

    Wie gesagt, es hängt von der Akkufertigung zusammen und da


    Der Zell-Hersteller LG Chem ist allerdings eine löbliche Ausnahme: Die Koreaner ließen den Forscher Kim Hyung Chul (der allerdings für Ford tätig ist) die Herstellung der Batterien für den Ford Focus Electric untersuchen. Seine Studie von 2016 ergab, dass die Emissionen bei etwa 140 Kilogramm pro Kilowattstunde Speicherkapazität liegen. Bei einer Kapazität von 24 kWh wurden also bei der Herstellung des Akkus für den Ford Focus insgesamt 3,2 Tonnen CO2 freigesetzt. Zum Vergleich: Ein Benziner mit knapp sieben Liter Verbrauch stößt diese Menge auf einer Fahrstrecke von 20.000 Kilometern aus.

    Würde Tesla die gleichen Zellen nutzen, wäre das größte Modell für CO2-Emissionen in einer Größenordnung von über 12 Tonnen verantwortlich. Aber: Teslas Zellfertigung gilt wegen eines höheren Anteils an Strom aus erneuerbaren Quellen tatsächlich als deutlich klimaschonender.
    https://edison.handelsblatt.com/erkl.../23828936.html


    Aber wenn die Studie halt von "H2 Mobility" gespoonsert wird ... ist schon mal etwas anders
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  17. #2317
    Avatar von fassa
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    Eine Antwort auf die Studie: https://youtu.be/IXwXWaDVk6A
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  18. #2318
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    Wer wie sieht es denn aus mit der persönlichen Umsetzung der (regenerativen) Energiewende aus?

    Angedacht sind meinerseits zwei Strategien.

    1) Einsparung von Strom angemacht sind -30%, von XXL -> XL bezüglich Stromverbrauch

    2) Photovoltaik-Anlage 6-10kWp + Akkuspeicher 4-10kWh

    Südliche Ausrichtung des (ersten) Satteldachs, gesamte Dachfläche ist/sollte über das ganze Jahr ohne Schatten sein.

    Wieviel hoch sollte man die Autarkie anstreben. So ein libertäres Gedankenspiel nahe 100%, ist das aus ökonomischer Sicht anzustreben??

  19. #2319
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    Zitat Zitat von Sparky Beitrag anzeigen
    Wer wie sieht es denn aus mit der persönlichen Umsetzung der (regenerativen) Energiewende aus?

    Angedacht sind meinerseits zwei Strategien.

    1) Einsparung von Strom angemacht sind -30%, von XXL -> XL bezüglich Stromverbrauch

    2) Photovoltaik-Anlage 6-10kWp + Akkuspeicher 4-10kWh

    Südliche Ausrichtung des (ersten) Satteldachs, gesamte Dachfläche ist/sollte über das ganze Jahr ohne Schatten sein.

    Wieviel hoch sollte man die Autarkie anstreben. So ein libertäres Gedankenspiel nahe 100%, ist das aus ökonomischer Sicht anzustreben??
    Energieautarkie da, wo Objekte sehr abgelegen sind, zum Beispiel hier

    https://brf.be/regional/1123817/

    Ansonsten innerhalb von Wohngegenden eine nette Spielerei, volkswirtschaftlich sinnvoller wäre aber eine weitgehende Vernetzung und gemeinsame Nutzung von Erzeugern und Speichern.

    Aber eine PV Anlage mit Speicher ist sehr sinnvoll, das soll kein Widerspruch sein.
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  20. #2320
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    Wie "Desertec" sich weiter entwickeln wird

    https://www.handelsblatt.com/unterne.../24587172.html
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