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Thema: Energiewende

  1. #1741
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    Zitat Zitat von Brunolp12 Beitrag anzeigen
    Ja, das stimmt prinzipiell zwar. Aber ich denke, das es sich hier eher um eine Antwort auf den typischen, einschlägig bekannten Whataboutismus handelt, dass nämlich bei Klimadiskussionen reflexhaft auf Flugreisen und Urlaubsgewohnheiten verwiesen wird. Was du siehst, das dürfte eher die Reaktion auf diesen Whataboutism sein.
    Die Grafik ist auf eine andere Art und Weise, systemisch-physikalisch, falsch. Der CO2 Ausstoß eines Flugzeugs hat eine andere (negativere) Wirkung, da diese in großen Höhen erfolgt und so physikalisch nicht gleichzusetzen ist mit "Bodennahen" Emissionen. (Man überlege sich mal den Effekt von Höhentraining in den Anden (von Contador ) auf das biologische Blut-System des Menschen)


    Busse

    Hier fährt niemand mit ÖPNV? Ein ÖPNV Bus fährt zwischen zwei Endhaltepunkten A <----> B und macht dann (der Fahrer,Bus) Pause. Eventuell steht bereits ein anderer Bus bereits am Endhaltepunkt und bedient die gleiche Stecke.

    Oberleitungen für Busse sind Quatsch, behaupte ich mal.

    • Straßenbahn erreichen eine wesentlich höhere Transport-Leistung, als ein Bus.
    • Die absoluten Betriebskosten dürften ähnlich hoch sein, da Personalkosten der Fahrer und Wartungsaufwand für die Oberleitung selbst gleich sein sollten
    • relativ sind die Kosten pro transportierter Person bei Straßenbahnen geringer, die Transportqualität besser.

    Jeder kann mal nachrechnen, ob ich quatsch erzähle "Kostenmodelle NAHVERKEHR" https://prof.beuth-hochschule.de/fil...NAHVERKEHR.pdf

    Zur Reichweite von Bussen - Wir zeigen's der Welt

    Auf zwei, drei weiteren Ebenen keine valide Argumentation

    Der 18 Meter lange Mercedes Citaro bewegt sich und maximal 132 Passagiere rein elektrisch. Angetrieben wird er von vier Radnabenmotoren, die ihren Strom aus einer Lithium-Ionen-Batterie mit 30 Kilowattstunden Kapazität beziehen. (Q: https://www.zeit.de/auto/2010-04/linienbusse-strom)
    Ok, der Artikel ist von 2016. Ein Tesla Model X hatte zu diesem Zeitpunkt zwischen 75 und 100 kWh.

    Schwaben eben, die sparen äh, die wollen einen Dieselmotor verkaufen Vielleicht noch mit besonders feinem, Lungen- und Blut-Hirn-Schrankengängigen Feinstaub und NOx? In diesem Zeitraum hat man ja im großen Stil angefangen, die Abgase-Werte zu manipulieren? Oder Professor Dr. Köhler, der deutsche Experte .... verrechnet sich halt mal um den Faktor 100 in einem Bereich, in dem er 0,0 Ahnung hat, weil es nicht sein Fachgebiet ist. Deutsche Spitzenleistung in Forschung, Entwicklung und Wissenschaft. [IRONIE_MODUS_OFF]

    2. In China gehen die Uhren anderes, äh die Physik?? (2018)

    Nach Angaben des Branchendienstes Bloomberg New Energy Finance (BNEF) sind weltweit inzwischen rund 385.000 E-Busse unterwegs, gut 99 Prozent davon in China. Fast jeder fünfte Bus in der Volksrepublik fährt heute ohne Verbrennungsmotor. Tendenz: stark steigend. (Q: https://www.spiegel.de/wirtschaft/so...a-1211689.html)
    3. Und die Reichweite

    Laufleistung und Reichweite von nur 150km eines Busses. Und da ist noch sehr viel Spielraum nach oben Akku-Technik, Ladung & Logistik ... Ein Bus fährt mal "nominal" im, woher man die Zahlen hat ,

    im Jahr pro Tag im Jahr
    Stadtverkehr 50000km 140km
    Regionalverkehr 75000km 210km
    Geändert von Sparky (10.06.2019 um 14:17 Uhr)

  2. #1742
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Noch mal die Grafik:



    [...]

    Power-to-Gas ist daher immer nur die 2.beste Lösung, die für Anwendungen genutzt wird, wo es anders nicht geht!
    Weiste, wie die Auto-Lobby argumentiert?? In "Zukünftige Kraftstoffe", von 2019 https://www.amazon.de/Zukünftige-Kra...gateway&sr=8-1

    Zuerst so,

    [...] die direkte Elektrifizierung gegenüber der Nutzung von E-Fuels zu bevorzugen. Abb. 3 zeigt typische Umwandlungsverluste.



    Diese Argumentation übersieht jedoch, dass bei der Nutzung erneuerbarer Energien letztlich nicht physische Effizienz sondern ökonomische Effizienz das entscheidende Kriterium ist: Da erneuerbare Energie grundsätzlich im Überfluss vor handen ist (das globale Potential erneuerbarer Energien liegt rund 3000 mal über dem aktuellen Weltenergiebedarf), ist nicht der Wirkungsgrad entscheidend, sondern allein, welcher energetische Nutzungspfad die geringsten Kosten aufweist – und sich technisch und sozial umsetzen lässt.
    (Q: D. Bothe, Frontier Economics Ltd, "Indirekte Elektrifizierung mittels eFuels" in W. Maus, Zukünftige Kraftstoffe, 2019)

    Gut, dann kann ich mir die ganze Veranstaltung sparen, ich Verbrauche und baue mehr von allem, weiter so, Infrastruktur, Ressourcen, WEA, Sozlaranlagen, Natur und Umweltbelastungen.

    Aber Hauptsache ich kann dem Diesel&Co-Techologie noch mal in ein neues Jahrhundert überretten, koste es was es wolle. Wer soll das bezahlen? Nicht der der's bestellt hat, sondern der Steuerzahler für die Auto-Lobby?
    Geändert von Sparky (10.06.2019 um 17:05 Uhr)

  3. #1743
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    Heute 20.30 Uhr ist der Quaschning bei zdfheuteplus im Livestream. Man kann auch Fragen während des Streams posten.

    Edit - Hier der Link:
    https://www.zdf.de/nachrichten/heute...tream-100.html
    Geändert von Brunolp12 (10.06.2019 um 23:08 Uhr)
    Zitat Rolf Aldag:
    ... Olli Kahn - der ist angemeiert, weil man ihm sagt, 'da fehlen zehn Milliliter', nimmt den Becher und haut ihn an die Wand. Jeder Radrennfahrer wäre für zwei Jahre gesperrt worden. Jeder Radrennfahrer.

  4. #1744
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    Zitat Zitat von Sparky Beitrag anzeigen
    Weiste, wie die Auto-Lobby argumentiert?? In "Zukünftige Kraftstoffe", von 2019 https://www.amazon.de/Zukünftige-Kra...gateway&sr=8-1

    Zuerst so,

    (Q: D. Bothe, Frontier Economics Ltd, "Indirekte Elektrifizierung mittels eFuels" in W. Maus, Zukünftige Kraftstoffe, 2019)

    Gut, dann kann ich mir die ganze Veranstaltung sparen, ich Verbrauche und baue mehr von allem, weiter so, Infrastruktur, Ressourcen, WEA, Sozlaranlagen, Natur und Umweltbelastungen.

    Aber Hauptsache ich kann dem Diesel&Co-Techologie noch mal in ein neues Jahrhundert überretten, koste es was es wolle. Wer soll das bezahlen? Nicht der der's bestellt hat, sondern der Steuerzahler für die Auto-Lobby?

    Wenn es ja mal soweit wäre, dass wir Erneuerbare im (ökonomischen und technischen) Überfluss hätten, wäre es ja schön, aber ein solches Buch im Jahr 2019 herauszugeben, wo die Erneuerbaren gerade mal 14% am deutschen Primärenergieeinsatz haben, wir noch keine nennenswerten Speicher für Erneuerbare haben, usw. ist sehr naiv.
    Und der Autor ist anerkannter Berater? Erstaunlich, wie "eindimensional denkende" Personen an solche Positionen kommen.
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  5. #1745
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    Das Buch ist ein "Sammelband" mit wissenschaftlichem (???) Anspruch. Teilweise sehr interessante "Facts" z.B. zu "China 6" Emissions&Abgas-Regelungen, die sehr ähnlich der Euro 6 Norm sind und die gleichen Ansprüche an den Umweltschutz und Verbrauch stellen. Diese Chinesen

    Aber die wissenschaftliche Anspruch, z.B. David Bothe, Frontier Economics Ltd,

    Aus dem Englischen übersetzt-Frontier Economics ist eine mikroökonomische Beratung, die öffentliche und private Kunden in Fragen der Wettbewerbspolitik, der öffentlichen Ordnung, der Regulierung, der Geschäftsstrategie und der Verhaltensökonomie berät. (wikipedia "Frontier Economics"
    Das hört sich für mich stark nach Public Relations, Spinning an. Bothe schreibt mit wenig Sachverstand.

    Auf welch (hohem) Niveau die aktuelle Versorgungsinfrastruktur für Fahrzeuge sich befindet zeigt eine einfache überschlägige Rechnung: In Deutschland sind an Tankstellen rd. 94.000 Zapfsäulen verfügbar. Berücksichtigt man die durchschnittliche Dauer eines Tankvorgangs, die dabei erzielten Durchflussmengen und die Energiedichte beträgt die durchschnittliche „Leistung“ mit der Energie im Rahmen eines Tankvorgangs in das Fahrzeug übertragen wird rd. 10 MW, also 10.000 kW (zum Vergleich: Die elektrische Ladeleistung einer üblichen Wallbox beträgt 2–3 kW, selbst Supercharger erreichen nur rd. 300 kW). D. h. mit der heutigen Tankstelleninfrastruktur ist in Deutschland das Äquivalent zu einer (gesicherten) Gesamtleistung von 940 GW installiert. Die Größenordnung wird deutlich, wenn dies verglichen wird mit der aktuellen Spitzenlast im Stromnetz (für sämtliche Stromverbraucher in Deutschland), die rd. 80 GW beträgt. Selbst unter Berücksichtigung des höheren Wirkungsgrads der Elektromobiltät wird deutlich, dass eine flächendeckende Nutzung der Elektromobilität zu einer Vervielfachung der Vorzuhaltenden Leistung im Stromsystem führt.
    Finde die Denkfehler! Unter den Aspekten 1) Energie-Effizient und 2) Technologie

    1) Tankstelle 1 Fahrzeug, eine Tankfüllung 10 MW --- 94.000 Zapfsäulen ---> Gesamtleistung von 940 GW (jetzt sind wir schon fast beim dreifachen vom Lesch-Video)*)Und wieviel von denen 940 GW sind energetischer Verlust durch die Thermodynamik von sehr ineffizienten Verbrennungen? 60 oder 70% Verlust?**)

    2) "Supercharger erreichen nur rd. 300 kW" nein einfach nur Falsch, es sind max. 250kW in Version 3, gewöhnlich "nur" max. 145kW und selbst diese Leistung will man seinem Tesla nur an der Autobahn-Haltestelle antun. Man tankt an der Steckdose (Wallbox) auf Niveau eines elektrischen Backofens (2-3kW) über 8 oder 10 Std auf dem Parkplatz und mann/frau fährt nicht zum Tanken.

    Public Relations, Spinning, tschakka, tschakka, tschakka, tschakka, tschakka



    *) Hier könnte noch Thilo Sarrazin, Tichy oder Sinn (ifo) ...

    **)Abgesehen von der Gewinnung der Erdöl-Energie, Energie für die Raffinerie der Erdölprodukte (wie hoch ist denn der Energie-Input im Verhältnis zum Energie-Output, dann der Transport. Der Sprit muss energetisch Erzeugt werden und der Tankstelle ankommen. Das fällt alles unter den Tisch. Kommt man dann auf unter 20% oder gar 10% Input ---> Output-Energie ...
    Geändert von Sparky (10.06.2019 um 22:27 Uhr)

  6. #1746
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    Ein Cent? Ein schlechter Witz:

    https://www.tagesschau.de/inland/ald...chtig-101.html


    mMn sollten es 5 Cent oder mehr sein.
    Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

  7. #1747
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    Zitat Zitat von Coswiger Beitrag anzeigen
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    mMn sollten es 5 Cent oder mehr sein.
    is ja auch nur „Symbolisch“.

  8. #1748
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  9. #1749
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    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
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  10. #1750
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    Zitat Zitat von Coswiger Beitrag anzeigen
    Ein Cent? Ein schlechter Witz:

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    mMn sollten es 5 Cent oder mehr sein.

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    "Mitten" im Wald. Der nächste McDonalds ist 15 oder 20 km entfernt. Gut das die Politik (wir) was gegen Plastik-Tüten tun ...
    Geändert von Sparky (11.06.2019 um 13:48 Uhr)

  11. #1751
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    Zitat Zitat von Sparky Beitrag anzeigen

    Das hört sich für mich stark nach Public Relations, Spinning an. Bothe schreibt mit wenig Sachverstand.



    Finde die Denkfehler! Unter den Aspekten 1) Energie-Effizient und 2) Technologie

    1) Tankstelle 1 Fahrzeug, eine Tankfüllung 10 MW --- 94.000 Zapfsäulen ---> Gesamtleistung von 940 GW (jetzt sind wir schon fast beim dreifachen vom Lesch-Video)*)Und wieviel von denen 940 GW sind energetischer Verlust durch die Thermodynamik von sehr ineffizienten Verbrennungen? 60 oder 70% Verlust?**)

    2) "Supercharger erreichen nur rd. 300 kW" nein einfach nur Falsch, es sind max. 250kW in Version 3, gewöhnlich "nur" max. 145kW und selbst diese Leistung will man seinem Tesla nur an der Autobahn-Haltestelle antun. Man tankt an der Steckdose (Wallbox) auf Niveau eines elektrischen Backofens (2-3kW) über 8 oder 10 Std auf dem Parkplatz und mann/frau fährt nicht zum Tanken.


    **)Abgesehen von der Gewinnung der Erdöl-Energie, Energie für die Raffinerie der Erdölprodukte (wie hoch ist denn der Energie-Input im Verhältnis zum Energie-Output, dann der Transport. Der Sprit muss energetisch Erzeugt werden und der Tankstelle ankommen. Das fällt alles unter den Tisch. Kommt man dann auf unter 20% oder gar 10% Input ---> Output-Energie ...

    Hallo Sparky,

    sehr interessanter Aspekt, dden Du hier hervor holst und zu Recht richtig kritisierst.

    Das lohnt sich genauer anzuschauen, ob die prinzipielle Betrachtung richtig /theoretisch möglich ist.

    Die 10 MW leiten sich daher, dass ein Verbrennungsmotorauto ca. 3 Minuten an der Zapfsäule tankt:

    Energetisch bedeutet das dies: 10 MW x 3 min/60 min/h / 10 kWh/l (Heizwert) = 50 Liter, passt also.

    Daher könnten in der Tat, wenn alle Zapfsäulen in der Republik belegt wären, 940 GW Energie durch die Zapfsäulen fließen.

    Und auch richtig, von Dir erkannt, würde man das 1:1 auf Elektro übertragen, müsste man die bessere Effizienz des Elektroautos berücksichtigen, die



    dann aber nur 20 kWh/ 65 kWh also rund 1/3 des Tankinhaltes eines Verbrenners benötigen.

    Damit, unterstellt, alle Elektroautos wollten wieder gleichzeitig alle (elektrische ) Zapfsäulen belegen und in 3 Minuten voll aufladen,

    bräuchten wir "nur" 3 MW x 94.000 = 290 GW.

    Soweit sollte man ( David Bothe, Frontier Economics Ltd) in der Tat denken können, wenn man den Anspruch hat, ein Fachbuch zur zukünftigen Kraftstoffherstellung zu veröffentlichen.


    Das es dann sinnvoller ist, ohne Komforteinbußen die "Betankung" zeitlicher zu strecken, mal ganz außen vor.

    Würde man den "Tankvorgang" für alle Fahrzeuge von statt 3 Minuten auf 15 Minuten verlängern, käme man auf 60 GW und läge damit unterhalb unserer Stromspitze.

    Ein tatsächlicher Engpass wird sich nur an Autobahnen einstellen, jedoch ist es hier einfach, speziell die Raststätten mit der notwendigen Infrastruktur auszurüsten
    Geändert von big-foot (11.06.2019 um 14:12 Uhr)
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  12. #1752
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    Und um mal zu veranschaulichen, wie unsicher insgesamt die Experten noch sind, wohin die Reise hinsichtlich unser installierten Leistung geht, ist diese Grafik "schön":




    Eine Vielzahl von Studien beschäftigte sich in der Vergangenheit bereits mit dem weiteren Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Viele Szenarien fokussierten sich dabei ausschließlich auf den Stromsektor und wie eine hundertprozentige Stromversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien funktionieren kann. Insbesondere jüngere Veröffentlichungen gehen darüber hinaus der Frage nach, wie sich die Sektorenkopplung auf die Stromerzeugungskapazitäten aus Erneuerbare Energien auswirken wird. Des Weiteren haben unterschiedliche Annahmen zu den verfolgten Klimaschutzzielen (-80% oder -95% CO2-Reduktion), zur Energieeffizienz sowie zu den Energieimporten Implikationen für den Bedarf an Kraftwerken und Speicherkapazitäten in Deutschland.

    Eine Gegenüberstellung verschiedener Ausbauszenarien und -prognosen verdeutlicht die Auswirkungen unterschiedlicher Annahmen. Von der höchsten installierten Kraftwerksleistung geht die Studie "enervis (2017)" aus. Eine Grundannahme ist hier, dass Deutschland im Jahr 2050 komplett von Energieimporten unabhängig sein wird; entsprechend hoch ist der Bedarf an inländischer Kraftwerksleistung. Im Klimapfad 80% in der Studie "BCG/Prognos (2018)" ist die installierte Leistung am niedrigsten. Denn das Szenario verfolgt ein gleichsweise geringes Klimaschutzziel. Dadurch sinkt der Strombedarf in den Sektoren Wärme und Verkehr, da hier noch erhebliche Mengen fossiler Brenn- und Kraftstoffe eingesetzt werden können.
    http://www.forschungsradar.de/grafik...-bis-2050.html
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  13. #1753
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    Zitat Zitat von Sparky Beitrag anzeigen




    "Mitten" im Wald. Der nächste McDonalds ist 15 oder 20 km entfernt. Gut das die Politik (wir) was gegen Plastik-Tüten tun ...
    Beschwer dich lieber bei dem idiot der es weggeworfen hat. Niemand hat bisher die Lösung . Flugverbot ist Blödsinn 2% sind das .... und China ... ist das das Land mit den dreckigen Flüssen und dem Smog ?

  14. #1754
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    Zitat Zitat von Sparky Beitrag anzeigen
    "Mitten" im Wald. Der nächste McDonalds ist 15 oder 20 km entfernt. Gut das die Politik (wir) was gegen Plastik-Tüten tun ...
    Ja. Ätzend. Aber mit "Energiewende" hats erstmal nichts zu tun. Höchstens damit, dass manche offensichtlich kein Interesse für Umwelt, Umweltschutz und Natur haben.
    Zitat Rolf Aldag:
    ... Olli Kahn - der ist angemeiert, weil man ihm sagt, 'da fehlen zehn Milliliter', nimmt den Becher und haut ihn an die Wand. Jeder Radrennfahrer wäre für zwei Jahre gesperrt worden. Jeder Radrennfahrer.

  15. #1755
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    Zitat Zitat von Gosy Beitrag anzeigen
    Beschwer dich lieber bei dem idiot der es weggeworfen hat. Niemand hat bisher die Lösung . Flugverbot ist Blödsinn 2% sind das .... und China ... ist das das Land mit den dreckigen Flüssen und dem Smog ?
    Es sind keine 2%, sondern ca. 5 %,
    verursacht von 3 % der Weltbevölkerung.

    Wer dies negiert, stiehlt sich massiv aus der eigenen Verantwortung.!

    https://www.zeit.de/die-antwort/2019...-verantwortung
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  16. #1756
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    Interview: Wie gelingt die Transformation des deutschen Energiebedarfs?

    ie Studie „Was kostet die Energiewende? Transformation des deutschen Energiebedarfs bis 2050“ hat schon 2015 versucht, zenarien für eine mögliche Zukunft auf Basis von 100% Erneuerbaren zu entwerfen und Katrin hat den Leiter der Studie, Prof. Dr. Hans-Martin Henning vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE, gefragt: Ist diese Zukunft denn grundsätzlich möglich? Und wenn ja: Was kostet diese Transformation voraussichtlich? Ist auch 2035 denkbar?
    Ein oft gegen die Transformation vorgebrachtes Argument ist die angebliche Unmöglichkeit, den Strom aus Erneuerbaren zu speichern – was für Speichermöglichkeiten sieht das Szenario der Studie vor? Welche Chancen und Grenzen haben diese Speicher?

    Alle diese Fragen versucht Prof. Henning so gut es geht in einer guten viertel Stunde zu erläutern.

    knapp 20min Podcast:
    https://wochendaemmerung.de/intervie...nergiebedarfs/

    Noch die Studie dazu:

    https://www.ise.fraunhofer.de/de/ver...rgiewende.html

  17. #1757
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    Zitat Zitat von Sparky Beitrag anzeigen
    Interview: Wie gelingt die Transformation des deutschen Energiebedarfs?

    ie Studie „Was kostet die Energiewende? Transformation des deutschen Energiebedarfs bis 2050“ hat schon 2015 versucht, zenarien für eine mögliche Zukunft auf Basis von 100% Erneuerbaren zu entwerfen und Katrin hat den Leiter der Studie, Prof. Dr. Hans-Martin Henning vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE, gefragt: Ist diese Zukunft denn grundsätzlich möglich? Und wenn ja: Was kostet diese Transformation voraussichtlich? Ist auch 2035 denkbar?
    Ein oft gegen die Transformation vorgebrachtes Argument ist die angebliche Unmöglichkeit, den Strom aus Erneuerbaren zu speichern – was für Speichermöglichkeiten sieht das Szenario der Studie vor? Welche Chancen und Grenzen haben diese Speicher?

    Alle diese Fragen versucht Prof. Henning so gut es geht in einer guten viertel Stunde zu erläutern.

    knapp 20min Podcast:
    https://wochendaemmerung.de/intervie...nergiebedarfs/

    Noch die Studie dazu:

    https://www.ise.fraunhofer.de/de/ver...rgiewende.html

    So Wie Fraunhofer ISE es sieht, sehe ich es auch, 2050 vielleicht, aber alles andere ist unrealistisch:

    Dies Grafik habe ich bei mir seit Veröffentlichung über dem Schreibtisch hängen (und habe sie hier auch schon früher gezeigt), da sie anschaulich zeigt, wie gigantisch unsere Stromerzeugung ansteigen muss und dass wir ca. die Hälfte davon aus dem Ausland importieren müssen, dieser wichtige Aspekt fehlt mir in der öffentlichen Diskussion!




    https://www.iee.fraunhofer.de/de/pre...ende-2019.html
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  18. #1758
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    Besonders bemerkenswert finde ich folgendes:


    Die Verwendung der Endenergie verteilt sich zu nahezu gleichen Anteilen von rund je 28 %
    auf die Sektoren Industrie, Verkehr und Haushalte sowie zu rund 15 % auf den Sektor
    Gewerbe/Handel/Dienstleistungen. Der relative Anteil von Strom an der genutzten
    Endenergie ist in der Industrie am größten und im Verkehr äußerst klein. Lediglich im
    Bereich des schienengebundenen Verkehrs (Bahn, öffentlicher Personennahverkehr
    wird in erster Linie Strom verwendet, während beim straßengebundenen Verkehr sowie
    für Schifffahrt und Luftfahrt Kraftstoffe dominieren.

    Die Energienachfrage der Luft- und Schifffahrt in Deutschland wird von heute
    ausgehend als konstant angenommen.
    In der Grafik sieht man, dass wir fast in 2050 die 4-fache Energie für die Nachfrage der Luft- und Schifffahrt in Deutschland gegenüber Personen- und Schienenverkehr aufwenden müssen und das unter der Annahme, dass Luft- und Schifffahrt gegenüber heute gleich bleiben!

    Und das Bild gilt für 80% bis 90% CO2-Reduktion, von 100% ist bei allen Betrachtungen noch nicht die Rede!
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  19. #1759
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    https://www.tagesschau.de/inland/mik...tudie-101.html


    Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

  20. #1760
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    Und Wieviel scheiden wir wieder aus?

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