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Thema: Energiewende

  1. #81
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    Zitat Zitat von Sigi Sommer Beitrag anzeigen
    Druck kann man ausüben über eine gesetzliche Vorgabe, dass ein bestimmter Prozentsatz regenerativer Energie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erzeugt werden muss, schrub ich schon. Das hat man verpaßt und sich dafür viele Jahre hinter dem Solarschirmchen versteckt, damit hat man bereits in Zeiten vor der Energiewende viele Jahre an Entwicklung verschlafen.

    Egal - man kann nicht auf Bundesebene eine Energiewende proklamieren, die Entscheidungen zur Umsetzung bis runter in die Gemeindeebene schieben und hoffen, dass alle schön mitmachen. Dass in unserer Gesellschaft jeder mitreden möchte ist normal und daran ist auch nichts verkehrt. Dass man sich dabei nicht dauernd verzettelt, ist eine politische Aufgabe - man hat ein großes Ziel benannt und kümmert sich nicht um den Weg dorhin.
    Mit Solar ließen sich auch Wähler kaufen, doppelter Effekt, Fördermittel, relativ unauffällige Technik im Vergleich zu "sinnvoller" Erzeugung, keine "Wutbürger". Ich denke gerne zurück an eine Spiegel-Titelgeschichte, die vom damaligen Chefredakteuer gezwungen wurde (weil der auch keine Windräder in der Nähe seines Reitstalls wollte) und dazu führte, dass ein langjähriger sehr versierter Redakteur freiwillig seinen Hut nahm.

    Ja, und die "Verpflichtung" zum Ausbau wollte auch Niemand verkaufen, weil allen klar war, dass Viele Bürger halt eben bitte die "Wende" nicht wahrnehmbar wollten. Und weil Brückentechnologien ja auch viel zu unsexy waren/sind, um damit erfolgreich sein zu können. Das ganze Thema ist an sich unsexy, kann man keine Wahlen mit gewinnen. Dann halt bisschne hier hin tröpfeln, da ne Solaranlage einweihen (im Sauerland oder Neidersachsen, wo immer die Sonne scheint).
    Mihambo!

  2. #82
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Hat diese Frage irgendeine Relevanz, wenn es darum geht, dass Kohlekraftwerke mit schlechtem Wirkungsgrad hocheffiziente Erdgas(Heiz)Kraftwerke "ablösen"?
    Würden die hochsubventionierten Kernkraftwerke nicht das "Netz verstopfen", so könnten mehr von Deinen heißgeliebten Gaskraftwerken betrieben werden, übrigens in Kombination mit Sonnen- und Windenergie, da sich Gaskraftwerke besser regeln lassen als Kernkraftwerke.

  3. #83
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    ...
    So berechtigt die Fragestellung in diesem "Zeitartikel" ist http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-0...olitik-maerkte, .....

    Ich stelle den 1000 Euro pro Familie und Jahr aus Deinem Link gerade eine andere Zahl gegenüber, die „wir“ uns wohl leisten können / wollen:

    http://www.vrminfo.de/vrm-aktuell/ne...ail/?tx_ttnews[tt_news]=314&cHash=cd7286e59462179b0f42a84fc488b0b7

    Irgendwie scheint der Link auf der VRM-Webseite kaputt zu sein. Dann kopier ich gerade den Text:

    "ADAC belegt gestiegene Auto-Ausgaben – ÖPNV-Kosten im Vergleich viel niedriger

    Der ADAC hat in einer Pressemitteilung festgestellt, dass die Autokosten im Jahr 2010 im Vergleich zum Jahr 1995 um 42% angestiegen sind. Hauptursache seien die dramatischen Aufschläge bei den Kraftstoffpreisen.

    Als tatsächliche durchschnittliche Autokosten pro Jahr nennt der ADAC für einen Single-Haushalt einen Betrag von 4.380 €, für eine Familie mit zwei Fahrzeugen 7.740 €."
    Geändert von SF_ (04.07.2013 um 20:22 Uhr)

  4. #84
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    Zitat Zitat von SF_ Beitrag anzeigen
    da sich Gaskraftwerke besser regeln lassen als Kernkraftwerke.
    Die deutschen KKW lassen sich im Bereich von 50- 100% sehr flexibel steuern. Der Betreiber wird das nicht mögen, das trifft aber genauso auf die Betreiber von Gaskraftwerken zu.

  5. #85
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    Wie sagte die Merkelin zur Energiewende. Deutschland wird zum Vorreiter für regenerative Energien.
    Bei der Produktion von Solarzellen wohl nicht mehr.
    Insolvenzantrag: Solarfirma Conergy ist pleite

  6. #86
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    Zitat Zitat von SF_ Beitrag anzeigen
    Der ADAC hat in einer Pressemitteilung festgestellt, dass die Autokosten im Jahr 2010 im Vergleich zum Jahr 1995 um 42% angestiegen sind. Hauptursache seien die dramatischen Aufschläge bei den Kraftstoffpreisen.
    Das ist doch völlig unglaubwürdig, dass Kraftstoffkosten so einen enormen Anteil ausmachen. Wenn ich meine/unsere Kosten so zusammenrechne, auch über einige Jahre gesehen, dann macht den Löwenanteil der Kosten Anschaffung/Wertverlust und einen großen Batzen noch Steuer/Versicherung und Wartung aus. Bei älteren Autos verschiebt sich das zunehmend Richtung Steuer/Versicherung und Wartung, die absoluten Kosten sind ähnlich. Wenn man nicht grade ein völlig übermotorisiertes Auto hat und fährt wie ne Pottsau oder >50.000km pro Jahr fährt machen Spritkosten vielleicht 1/4 der monatlichen Kosten aus. Wo sollen da Steigerungen von 42% herkommen?

  7. #87
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    Zitat Zitat von Sigi Sommer Beitrag anzeigen
    Druck kann man ausüben über eine gesetzliche Vorgabe, dass ein bestimmter Prozentsatz regenerativer Energie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erzeugt werden muss,
    .
    Das wollte man gerade nicht, weil es die Position der großen Energieunternehmen weiter befestigt hätte. Stattdessen hat man nach einer Lösung gesucht, die das energiepolitische Ziel der Förderung regenerativer Energien mit dem industriepolitischen Ziel der Diversifikation des Angebots an Stromerzeugung verknüpft.

    Aus Gründen die rumplex oben angesprochen hat, kam das anfangs auch ganz gut an. Aber man wollte einfach zu viel und hat damit das Desaster produziert, das wir jetzt haben. Vor allem die SPD hat dabei versagt, weil es an ihr gewesen wäre zu verhindern, dass die Energiewende als Verteilung von unten nach oben organisiert wird, wie es jetzt der Fall ist. Leider scheint man das in weiten Teilen der Partei noch nicht einmal erkannt zu haben.

    Die großen Versorger, merkwürdige Konstrukte der privatwirtschaftlichen Ausführung des politischen Willens - nebenbei bemerkt: weil dem so ist greift auch der wohlfeile Vorwurf, diese hätten den Atommüll produziert, sollten jetzt also auch alleine für seine Beseitigung aufkommen, viel zu kurz - weisen nämlich, bei aller auch berechtigten Kritik, einen großen Vorteil auf: jeder kann sich auf dem Wege das Aktienkaufs an ihnen beteiligen. Insbesondere die Pensionskassen tun das in großem Stil. Bei den großen Photovoltaikinvestitionen, man denke etwa an die riesigen Panel-Felder der Gloria von Thurn und Taxis oder auch die Beteiligungen diverser Sprösslinge deutscher Milliardärsfamilien an der Gründungsphase der deutschen Solarunternehmen, war das nicht der Fall. Und die haben, soweit mir bekannt, alle rechtzeitig Kasse gemacht. Insider halt.

  8. #88
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    Zitat Zitat von SF_ Beitrag anzeigen
    Würden die hochsubventionierten Kernkraftwerke nicht das "Netz verstopfen", so könnten mehr von Deinen heißgeliebten Gaskraftwerken betrieben werden, übrigens in Kombination mit Sonnen- und Windenergie, da sich Gaskraftwerke besser regeln lassen als Kernkraftwerke.

    Eine "Wahrheit", die so gerne kolportiert wird wie - Radfahren ist nur auf Radwegen sicher

    Wer ein klein bisschen was von Geographie und Elektrotechnik und Energiewirtschaft versteht, wird den Nonsens von den verstopften Netzen als gutgemachte einprägsame "Losung" schnell entlarven.

    Um im Bild zu bleiben, die Autos verstopfen den Fahrbahnweg für die Radfahrer, das ist richtig, aber hier sind die Verhältnisse etwas umgekehrt: AKWs produzieren noch 16% unseres Stroms, dieser Anteil entspricht bei weitem noch nicht mal dem Anteil der Fahrräder am Stadtverkehr.

    Zudem ist es beim Strom etwas einfacher -ein AKW-Elektron braucht im Gegensatz zum Auto nicht mehr Platz als ein Sonnenenergieelektron (Fahrrad)
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  9. #89
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Eine "Wahrheit", die so gerne kolportiert wird wie - Radfahren ist nur auf Radwegen sicher

    Wer ein klein bisschen was von Geographie und Elektrotechnik und Energiewirtschaft versteht, wird den Nonsens von den verstopften Netzen als gutgemachte einprägsame "Losung" schnell entlarven.

    Um im Bild zu bleiben, die Autos verstopfen den Fahrbahnweg für die Radfahrer, das ist richtig, aber hier sind die Verhältnisse etwas umgekehrt: AKWs produzieren noch 16% unseres Stroms, dieser Anteil entspricht bei weitem noch nicht mal dem Anteil der Fahrräder am Stadtverkehr.

    Zudem ist es beim Strom etwas einfacher -ein AKW-Elektron braucht im Gegensatz zum Auto nicht mehr Platz als ein Sonnenenergieelektron (Fahrrad)
    Das man ohne Kraftwerke nicht einfach Strom beziehen kann, das wirst Du denke ich einsehen. Umgekehrt ist es aber genau so, d. h. ich kann ohne Abnehmer nicht einfach Einspeisen. Das bedeutet, daß ich bei einem potentiell zur Verfügung stehenden Kraftwerkspark die Auswahl habe, wie ich den Bedarf decke. Hierbei sind dann verschiedene Dinge zu beachten, wie Netzstabilität, Wirtschaftlichkeit, Zwang zum Einspeisen bestimmter Kraftwerke etc.
    Die Wirtschaftlichkeit wird natürlich durch die politischen Randbedingungen stark beeinflußt. Wenn ich also z. B. ein Gaskraftwerk und ein Kernkraftwerk zur Auswahl habe und das Gaskraftwerk betriebswirtschaftlich teurer ist, so wird das Kernkraftwerk betrieben.

  10. #90
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    Zitat Zitat von SF_ Beitrag anzeigen
    Das man ohne Kraftwerke nicht einfach Strom beziehen kann, das wirst Du denke ich einsehen. Umgekehrt ist es aber genau so, d. h. ich kann ohne Abnehmer nicht einfach Einspeisen. Das bedeutet, daß ich bei einem potentiell zur Verfügung stehenden Kraftwerkspark die Auswahl habe, wie ich den Bedarf decke. Hierbei sind dann verschiedene Dinge zu beachten, wie Netzstabilität, Wirtschaftlichkeit, Zwang zum Einspeisen bestimmter Kraftwerke etc.
    Die Wirtschaftlichkeit wird natürlich durch die politischen Randbedingungen stark beeinflußt. Wenn ich also z. B. ein Gaskraftwerk und ein Kernkraftwerk zur Auswahl habe und das Gaskraftwerk betriebswirtschaftlich teurer ist, so wird das Kernkraftwerk betrieben.
    Ja klar, aber was hat das mit „Verstopfen“ zu tun?

    Beim Straßenverkehr könnte ich ja die Vokabel theoretisch noch nachvollziehen:

    Wenn es heute nun mal wirtschaftlich attraktiver ist, mit dem Auto als mit dem (Zwei-)Rad zu fahren, dann müsste ich halt Autos komplett verbieten, wenn ich den zwangsweisen Umstieg auf den (Zwei-)Rad will.

    Zurück zum Strom: Einen zwangsweise Einspeisung gibt es nur derzeit nur für die erneuerbaren Energien.
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  11. #91
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Ja klar, aber was hat das mit „Verstopfen“ zu tun?

    Beim Straßenverkehr könnte ich ja die Vokabel theoretisch noch nachvollziehen:

    Wenn es heute nun mal wirtschaftlich attraktiver ist, mit dem Auto als mit dem (Zwei-)Rad zu fahren, dann müsste ich halt Autos komplett verbieten, wenn ich den zwangsweisen Umstieg auf den (Zwei-)Rad will.

    Zurück zum Strom: Einen zwangsweise Einspeisung gibt es nur derzeit nur für die erneuerbaren Energien.
    Is' bildlich.
    Wenn 30% der durchschnittlichen Leistung gezogen werden, müssen davon gut 50% Kernenergie sein. Dieser Anteil ist für andere Energien quasi verstopft. Es gilt ja trotz Heissenberg und Brown, dass zu einem gegebenen Zeitpunkt immer nur ein Elektron an einer bestimmten Stelle durch die Leitung sausen kann.

  12. #92
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    Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
    Is' bildlich.
    Wenn 30% der durchschnittlichen Leistung gezogen werden, müssen davon gut 50% Kernenergie sein. Dieser Anteil ist für andere Energien quasi verstopft. Es gilt ja trotz Heissenberg und Brown, dass zu einem gegebenen Zeitpunkt immer nur ein Elektron an einer bestimmten Stelle durch die Leitung sausen kann.
    ... schon mal ein Lastgang angeschaut?


    wo siehst Du da 50%? - und das war VOR Abschalten der halben Kernernergie
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  13. #93
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    gibt ja auch noch was Neueres:



    ist aber nicht zu Spitzenzeiten, d.h. bei einer Maximallast von ca. 70 GW speisen die AKWs mit derzeit ca. 10 GW ein, d.h. sie nutzen die Übertragungsleitungen im Durchschnitt zu ca. 15% aus.

    Jetzt kommen wir zur Geographie - wo sind die meisten AKWs und wo speist der meiste Windstrom ein?
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  14. #94
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    und noch neuer vom März 2013,

    hier sieht man schön, wie der Windstrom ins Netz drückt und der Strom über die Landesgrenzen dann (z.b. in die Niederlande verscherbelt wird)

    http://www.google.de/imgres?client=f...2&tx=162&ty=54
    Geändert von big-foot (12.07.2013 um 18:25 Uhr)
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  15. #95
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    ... schon mal ein Lastgang angeschaut?
    Der sagt ja nun nichts wesentlich anderes, als ich:
    Die Absolutmenge Kernenergie wird nicht variiert. Bei Minimallast steigt Ihr Anteil also auf (o.k., im Diagramm etwas weniger als) die Hälfte. Braunkohle ist da natürlich noch die größere Sauerei, aber gleiches Prinzip.

    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    gibt ja auch noch was Neueres:

    ist aber nicht zu Spitzenzeiten, d.h. bei einer Maximallast von ca. 70 GW speisen die AKWs mit derzeit ca. 10 GW ein, d.h. sie nutzen die Übertragungsleitungen im Durchschnitt zu ca. 15% aus.
    Im Ernst? Wieder Grosse-Fuss-Mathematik?
    Der Unterschied zwischen Maximal und Durchschnitt wurde wohl unterwegs verloren gegangen?
    Geändert von Tom (12.07.2013 um 20:23 Uhr)

  16. #96
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    Na, da sind wir wieder. Rechnen wird wohl heute anders gelehrt als zu meiner Zeit

    Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
    Is' bildlich.
    Wenn 30% der durchschnittlichen Leistung gezogen werden, müssen davon gut 50% Kernenergie sein. Dieser Anteil ist für andere Energien quasi verstopft. Es gilt ja trotz Heissenberg und Brown, dass zu einem gegebenen Zeitpunkt immer nur ein Elektron an einer bestimmten Stelle durch die Leitung sausen kann.
    Durchschnitt ist für mich ca. 50% von Etwas, hier der maximal übertragbaren Menge.
    30% davon sind für dann 15% von der max. Menge.
    50% wieder davon sind 7,5 % von der max Menge.

    Ob 7,5% nun keinen Platz mehr für Andere lassen, überlassen wir nun mal der Fantasie
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  17. #97
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  18. #98
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    faz: (faz? faz!!!) Ökostrom billiger als gedacht, Atomstrom teurer als gedacht.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12285113.html
    My batteries are low, and it's getting dark. Hier nicht mehr aktiv. Kontakt: https://mucradblog.wordpress.com/

  19. #99
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    Zitat Zitat von martl Beitrag anzeigen
    faz: (faz? faz!!!) Ökostrom billiger als gedacht, Atomstrom teurer als gedacht.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12285113.html
    Äpfel-mit Birnen-Vergleich Nr. 2

    Nur weil in den Gestehungskosten Leistung (!) Fotovoltaik jetzt günstiger sind als die der zukünftiger Atomkraftwerke, sagt das noch nichts über die Gesamtkosten aus, hierzu schweigt sich die DIW-Kurzstudie aus. Nur ein System Erneuerbare+Speicherung ergibt insgesamt verlässliche Energie – davon sind wir weit entfernt.
    Deswegen flutet "verlässlicher" Kohlestrom Europa http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-893895.html
    , während andere sich mit Fehlern der Vergangenheit aufhalten. Sehr schade.
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  20. #100
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    Zitat Zitat von Kürzer Beitrag anzeigen
    Die deutschen KKW lassen sich im Bereich von 50- 100% sehr flexibel steuern. Der Betreiber wird das nicht mögen, das trifft aber genauso auf die Betreiber von Gaskraftwerken zu.
    Ich habe nie das Gegenteil behauptet. Sonst hätten die Franzosen ein großes Problem. Allerdings ist auch meine Aussage richtig.

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