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Ergebnis 6.101 bis 6.117 von 6117

Thema: Doping-Ticker

  1. #6101
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    Nein, darfst du nicht. Wenn du persönliches Bashing betreiben willst, a la "wenn du mehr Lebenserfahrung hättest, würdest du das anders sehen" kannst du das auch gerne direkt, dazu brauchst du keine persönlichen Informationen erfragen
    Geändert von KeinerEiner (24.02.2020 um 14:39 Uhr)
    Isch 'abe gar keine Fahrrad.

  2. #6102
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    Zitat Zitat von KeinerEiner Beitrag anzeigen
    Nein, darfst du nicht. Wenn du persönliches Bashing betreiben willst, a la "wenn du mehr Lebenserfahrung hättest, würdest du das anders sehen" kannst du das auch gerne direkt, dazu brauchst du keine persönlichen Informationen erfragen

  3. #6103
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    Blutdoping (EPO und Transfusionen) im Ausdauerbereich der Leichtathletik: Im Schnitt 15-18% mit einer Wahrscheinlichkeit von 95%. Und das BEI WETTKÄMPFEN. Einzelne Länder bis 89% Gedopte, wenn man sich die Teilnehmer und Ergebnisse anschaut, wohl die üblichen Verdächtigen.

    Von Daegu existiert noch diese Befragung von Athleten, wobei sich knapp die Hälfte zu Doping bekannten.

    Irre, einfach irre.


  4. #6104
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    Andre Cardoso hat nun doch das Geld zusammen und geht zum CAS. 3 Jahre der Sperre sind jetzt bald rum und er ist mittlerweile 35. Es geht ihm nicht darum, nochmal zum Profiradsport zurückzukehren.
    https://sports.nbcsports.com/2020/02...s-doping-case/
    Sein Anwalt hat anscheinend keine Referenzen in Sachen Doping. Da kann man natürlich schwer mit einem Maesschalck mithalten, der seinen Mandanten selbst mit positiver A und B Probe für EPO rausboxen konnte. Bei Cardoso war die A Probe positiv und bei der B Probe hat man dann auf "inconclusive" entschieden. Bei einer negativen B Probe wäre er ohne Sperre davongekommen.
    Ich zweifle nicht daran, dass er etwas genommen hat, aber der ganze Fall ist und bleibt komisch.
    "The gaps are appearing on the road to Gap"

  5. #6105
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    Heute möchte Marion Sicot ihren Fall erklären. Während der Menstruation soll ihr Körper synthetisches EPO hergestellt haben. Zumindest laut ihrer Aussage (https://www.cyclingnews.com/news/mar...-epo-positive/). Das Labor hat dies sofort als Schwachsinn abgetan, da man sie mit synthetischem EPO erwischt hat.
    Mal abwarten, was da noch so kommt. Anwalt ist mal wieder Maesschalck.
    "The gaps are appearing on the road to Gap"

  6. #6106
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    Ein menschlicher Körper stellt etwas synthetisches her ... das ist ganz und gar nicht abwegig - zumindest so lange dem Körper eine geeignete Laborausstattung zur Verfügung steht...

  7. #6107
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    Zitat Zitat von falle Beitrag anzeigen
    man müsste mal jeden arbeiter, jeden chefe so zur verantwortung ziehen in allem wie sportler
    merkt ihr was? nein ihr seit ja die super duper sauber helden ...
    -nie zu späht
    -nie rest alk
    -nie ne acc
    -nie den arzt nach testo gefragt
    -z.b.
    -usw.
    ist alles gut bei euch und profis sind nur gedopte freaks, ihr seit aber auch profis in eurem job und da seit ihr alle sauber? ...


    nur mal so zum nach-überdenken wie hier einige über andere richten
    Doping scheint sehr schädlich zu sein....

  8. #6108
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    Besonders für die Rechtschreibung.
    !Soy jubilado! No tengo tiempo!

  9. #6109
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    Zitat Zitat von falle Beitrag anzeigen
    man müsste mal jeden arbeiter, jeden chefe so zur verantwortung ziehen in allem wie sportler
    merkt ihr was? nein ihr seit ja die super duper sauber helden ...
    -nie zu spät
    -nie rest alk
    -nie ne acc
    -nie den arzt nach testo gefragt
    -z.b.
    -usw.
    ist alles gut bei euch und profis sind nur gedopte freaks, ihr seit aber auch profis in eurem job und da seit ihr alle sauber? ...


    nur mal so zum nach-überdenken wie hier einige über andere richten
    Ulle bist du das?

    Spaß beiseite. Wenn du so fragst, das erfülle ich locker seit über 40 Jahren im Radsport. Daher erlaube ich mir auch meine Meinung zu Leuten die sich über alle Regeln hinwegsetzen zum eigenen Vorteil.

    Also nach allen Drogengeschichten allein aus dem Radsport ist Dopingversteherei solcher Art genauso sinnfrei wie Sport ohne Regeln. Sie ist auch einer der Gründe des Rennensterbens und der sinkenden Aktivenzahl im Vereinsradsport.
    Wie übel Doping ist weiß man eigentlich seit über 100 Jahren, mindestens seit "Choppy" Warburton seine Sportler mittels chemischer Keule erst zu erstaunlichen Siegen und dann alle und sich selbst vorzeitig unter die Erde befördert hat.
    Es ist eben kein "ein bisschen nachhelfen" sondern ein Wettrüsten open end.
    Put me back on my bike!

  10. #6110
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    Zitat Zitat von falle Beitrag anzeigen
    man müsste mal jeden arbeiter, jeden chefe so zur verantwortung ziehen in allem wie sportler
    merkt ihr was? nein ihr seit ja die super duper sauber helden ...
    -nie zu spät
    -nie rest alk
    -nie ne acc
    -nie den arzt nach testo gefragt
    -z.b.
    -usw.
    ist alles gut bei euch und profis sind nur gedopte freaks, ihr seit aber auch profis in eurem job und da seit ihr alle sauber? ...


    nur mal so zum nach-überdenken wie hier einige über andere richten
    Also erstens: https://seitseid.de/

    Und zweitens: Dein Vergleich hinkt aber sowas von!

  11. #6111
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    Zitat Zitat von falle Beitrag anzeigen
    man müsste mal jeden arbeiter, jeden chefe so zur verantwortung ziehen in allem wie sportler
    merkt ihr was? nein ihr seit ja die super duper sauber helden ...
    -nie zu spät
    -nie rest alk
    -nie ne acc
    -nie den arzt nach testo gefragt
    -z.b.
    -usw.
    ist alles gut bei euch und profis sind nur gedopte freaks, ihr seit aber auch profis in eurem job und da seit ihr alle sauber? ...


    nur mal so zum nach-überdenken wie hier einige über andere richten

    Selten habe ich etwas derartig Krudes gelesen. Ganz von dem hinkenden Vergleich abgesehen: Je länger ich drüber nachdenke desto weniger fällt mir ein ob und wann ich in meinem (Nichtradsport-)Berufsleben vorsätzlich betrogen habe könnte oder durch Betrug Arbeitskollegen um den Lohn ihrer Arbeit gebracht hätte.
    Geändert von Tourini (09.03.2020 um 16:49 Uhr)
    Dank Gangschaltung hat man die Wahl der Qual.

  12. #6112
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    https://www.nada.de/nada/aktuelles/n...te-der-nada-1/
    Es wird aktuell nicht mehr kontrolliert in Deutschland. UKAD hat es letzte Woche schon bestätigt, nun also auch Deutschland. Hab die anderen Länder nicht im Blick, aber mindestens Spanien, Italien und Frankreich dürften es auch ausgesetzt haben. Da können wir ja Höchstleistungen erwarten, sollte es in diesem Jahr noch weitergehen.
    "The gaps are appearing on the road to Gap"

  13. #6113
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    Na, bester Zeitpunkt um ein bisschen Druck unters Pedal zu bekommen. Die Synthetisierküchen auf dem chinesischen Festland laufen ja auch wieder an.

    Zugegeben, wir haben schon größere Probleme derzeit.

  14. #6114
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    Zitat Zitat von OrsinoPolar Beitrag anzeigen
    Zugegeben, wir haben schon größere Probleme derzeit.
    Natürlich. Ist absolut verständlich, wollte die Nachricht hier nur teilen.
    "The gaps are appearing on the road to Gap"

  15. #6115
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    Zitat Zitat von Tourini Beitrag anzeigen
    Selten habe ich etwas derartig Krudes gelesen. Ganz von dem hinkenden Vergleich abgesehen: Je länger ich drüber nachdenke desto weniger fällt mir ein ob und wann ich in meinem (Nichtradsport-)Berufsleben vorsätzlich betrogen habe könnte oder durch Betrug Arbeitskollegen um den Lohn ihrer Arbeit gebracht hätte.
    ich glaube was er sagen will.: wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein. Das ist was dran. Ändert aber natürlich nichts am Sinn der Dopingverfolgung

  16. #6116
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    Zitat Zitat von velofix Beitrag anzeigen
    Ulle bist du das?

    Spaß beiseite. Wenn du so fragst, das erfülle ich locker seit über 40 Jahren im Radsport. Daher erlaube ich mir auch meine Meinung zu Leuten die sich über alle Regeln hinwegsetzen zum eigenen Vorteil.

    Also nach allen Drogengeschichten allein aus dem Radsport ist Dopingversteherei solcher Art genauso sinnfrei wie Sport ohne Regeln. Sie ist auch einer der Gründe des Rennensterbens und der sinkenden Aktivenzahl im Vereinsradsport.
    Wie übel Doping ist weiß man eigentlich seit über 100 Jahren, mindestens seit "Choppy" Warburton seine Sportler mittels chemischer Keule erst zu erstaunlichen Siegen und dann alle und sich selbst vorzeitig unter die Erde befördert hat.
    Es ist eben kein "ein bisschen nachhelfen" sondern ein Wettrüsten open end.
    Auch wenn ich kein Freund des Doping bin, im Gegenteil, sollte man doch bei der Wahrheit bleiben. Choppy Warburton verfolgte vor allem sehr moderne Trainingsmethoden und das vor über 100 Jahren, seine Erfolge in Zeiten wo Doping noch nichtmal verpönt war und die Leute sich durchweg unvorstellbare Mixturen reinpfiffen, sind wohl eher seiner Professionalität geschuldet. Wie wohl auch ein ungedopter Armstrong einen ungedopten Ulle plattgefahren hätte, ersterer ein Vollprofi in jeder Hinsicht, letzterer ein minderinteressierter, mindermotivierter Watttrampel, der nichtmal in der Lage war, auf TdF-Etappen ausreichend zu essen, obwohl das sonst eine seiner Lieblingsbeschäftigungen war.


    Zumal keiner weiß, was in Warburtons Mixturen, die genausogut auch völlig harmlos gewesen sein könnten, drin war und sehr viele der Anschuldigungen gegen ihn nachweislich falsch, Sensationsgier oder Eigeninteressen geschuldet waren.

    Details hier: https://www.cycling4fans.de/index.php?id=5356

    (Sehr umfangreich, aber derzeit haben ja vielleicht einige Zeit für solche sporthistorischen Themen.)

    Man kann nur wiederholen: Jeder Wettkampfsport wird immer alle Leistungssteigerungsmöglichkeiten ausschöpfen, viele legale davon sind bereits potenziell gesundheitsschädlich, solche, die das zu sehr sind, gehören verboten, Einhaltung gehört kontrolliert und Übertretung hart bestraft, dabei wird es immer auch ein gewisses Katz- und Mausspiel bleiben; wer das nicht sieht, hat ein Problem mit der nie perfekten Realität. Einziges Mittel dagegen ist Verzicht auf Wettkampfsport, keine Zeiten, keine Rekorde, keine Podien.

    In der Tat spielt auch die zunehmend bigotte Gesellschaft, die in allen Bereichen Perfektion zum Ziel erhebt, während hinter den Kulissen das alte Spiel weiter gespielt wird (Drogen im Berufsleben, z.B., hoch wie nie). Das offizielle Perfektionsziel führt dann zu überzogener Verurteilung eines Sports wegen seiner systemimmanenten Sünder.

    Da ist das großenteils protestantische Deutschland besonders bigott, während das katholische Italien, Frankreich und Spanien noch die Tradition der Beichte und der Absolution kennt. Die Protestanten waren nicht umsonst die eifrigeren Hexenverbrenner.

    Damit gebe ich falle aber nicht recht! Einzelne sind zu verurteilen, wenn sie übertreten haben, je nach Schwere. Wie auch bei seinen Beispielen. Jemanden, der ab und an 1 min zu spät kommt, wird keiner feuern, wer das regelmäßig und um 1 Stunde macht, fliegt, wer mit Restalk Bus fährt oder auch nur 1 EUR aus der Kasse klaut ist auch raus.

    Nicht OK ist die Verurteilung einer ganzen Sportart. Denn da sind alle gleich.
    Geändert von KeinerEiner (24.03.2020 um 11:41 Uhr)
    Isch 'abe gar keine Fahrrad.

  17. #6117
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von KeinerEiner Beitrag anzeigen
    Auch wenn ich kein Freund des Doping bin, im Gegenteil, sollte man doch bei der Wahrheit bleiben. Choppy Warburton verfolgte vor allem sehr moderne Trainingsmethoden und das vor über 100 Jahren, seine Erfolge in Zeiten wo Doping noch nichtmal verpönt war und die Leute sich durchweg unvorstellbare Mixturen reinpfiffen, sind wohl eher seiner Professionalität geschuldet. Wie wohl auch ein ungedopter Armstrong einen ungedopten Ulle plattgefahren hätte, ersterer ein Vollprofi in jeder Hinsicht, letzterer ein minderinteressierter, mindermotivierter Watttrampel, der nichtmal in der Lage war, auf TdF-Etappen ausreichend zu essen, obwohl das sonst eine seiner Lieblingsbeschäftigungen war.


    Zumal keiner weiß, was in Warburtons Mixturen, die genausogut auch völlig harmlos gewesen sein könnten, drin war und sehr viele der Anschuldigungen gegen ihn nachweislich falsch, Sensationsgier oder Eigeninteressen geschuldet waren.

    Details hier: https://www.cycling4fans.de/index.php?id=5356

    (Sehr umfangreich, aber derzeit haben ja vielleicht einige Zeit für solche sporthistorischen Themen.)

    Man kann nur wiederholen: Jeder Wettkampfsport wird immer alle Leistungssteigerungsmöglichkeiten ausschöpfen, viele legale davon sind bereits potenziell gesundheitsschädlich, solche, die das zu sehr sind, gehören verboten, Einhaltung gehört kontrolliert und Übertretung hart bestraft, dabei wird es immer auch ein gewisses Katz- und Mausspiel bleiben; wer das nicht sieht, hat ein Problem mit der nie perfekten Realität. Einziges Mittel dagegen ist Verzicht auf Wettkampfsport, keine Zeiten, keine Rekorde, keine Podien.

    In der Tat spielt auch die zunehmend bigotte Gesellschaft, die in allen Bereichen Perfektion zum Ziel erhebt, während hinter den Kulissen das alte Spiel weiter gespielt wird (Drogen im Berufsleben, z.B., hoch wie nie). Das offizielle Perfektionsziel führt dann zu überzogener Verurteilung eines Sports wegen seiner systemimmanenten Sünder.

    Da ist das großenteils protestantische Deutschland besonders bigott, während das katholische Italien, Frankreich und Spanien noch die Tradition der Beichte und der Absolution kennt. Die Protestanten waren nicht umsonst die eifrigeren Hexenverbrenner.

    Damit gebe ich falle aber nicht recht! Einzelne sind zu verurteilen, wenn sie übertreten haben, je nach Schwere. Wie auch bei seinen Beispielen. Jemanden, der ab und an 1 min zu spät kommt, wird keiner feuern, wer das regelmäßig und um 1 Stunde macht, fliegt, wer mit Restalk Bus fährt oder auch nur 1 EUR aus der Kasse klaut ist auch raus.

    Nicht OK ist die Verurteilung einer ganzen Sportart. Denn da sind alle gleich.
    Du schreibst aus der Klinik, oder?
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