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  1. #1
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    Post Fahrradverbände fordern: Mehr Radverkehrspolitik in der kommenden Legislaturperiode

    Hallo ringsum, hier mal eine gemeinsame Forderung von diversen Fahrradverbänden:

    Fahrradverbände fordern: Mehr Radverkehrspolitik in der kommenden Legislaturperiode

    Die Fachverbände Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC), Verbund Service und Fahrrad (VSF) und Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) haben gemeinsame Eckpunkte aus Verbraucher- wie Wirtschaftssicht artikuliert, wie die neue Bundesregierung den Radverkehr erfolgreich und nachhaltig entwickeln kann. Die wichtigsten Ziele sollten auch im Koalitionsvertrag festgeschrieben werden.

    Die letzte Bundesregierung hat im Nationalen Radverkehrsplan 2020 (NRVP) bereits die verkehrs-, gesundheits- und klimapolitische Bedeutung des Radverkehrs betont. Hinzu kommt der positive Beitrag, den E-Bikes schon heute zum von allen Parteien gewollten Ausbau der Elektromobilität leisten. Bereits 1,4 Millionen Pedelecs rollen aktuell auf Deutschlands Straßen. Das Fahrrad kann eine zentrale Rolle in einem nachhaltigen Verkehrssystem spielen und bietet Lösungen für viele gesellschaftliche Herausforderungen wie Energiewende, Klimawandel und Gesundheit.

    Der Bund nimmt als Moderator, Motivator und Initiator der Radverkehrsförderung sowie als Geldgeber eine besondere Rolle ein. Die Erkenntnisse und Vorhaben aus dem Nationalen Radverkehrsplan 2020 müssen umgesetzt werden.

    Vorbildfunktion und politischer Gestaltungswille der Bundesregierung sind dabei von erheblicher Bedeutung. Neben der Förderung wegweisender Modellprojekte kann gerade der Bund Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen, die bislang unabhängig voneinander agiert haben wie beispielsweise Verkehr und Gesundheit. Solche Verbindungen können der Radverkehrsförderung neue Impulse geben.

    Grundsätzlich braucht der Radverkehr eine gute Infrastruktur, nachfragegerechte Wegenetze und ausreichend Platz. Das erhöht die Attraktivität der Fahrradnutzung und verbessert die Sicherheit. Für den Neubau von Radwegen an Bundesstraßen sind jährlich wieder 100 Millionen Euro bereitzustellen. 250 Millionen Euro pro Jahr sind notwendig, um die vorhandenen Radwege an Bundesstraßen zu sanieren und auf den für den modernen Radverkehr geltenden Standard der aktuellen „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA)“ zu bringen.

    50 Millionen Euro pro Jahr müssen in den kommenden Jahren für innovative Modellprojekte investiert werden, zum Beispiel Radschnellwege in Ballungsräumen für Pendler oder Ladestationen für E-Bikes. Diese Maßnahmen fördern vor allem das Radfahren im Alltag.

    Für Abstellanlagen, Serviceangebote und öffentliche Fahrradverleihsysteme, Fahrradmitnahme- und Umsteigemöglichkeiten für Radfahrerinnen und Radfahrer an Schnittstellen wie Bahnhöfen und Haltepunkten des Eisenbahnfernverkehrs (Art. 73 Nr. 6a Grundgesetz), soll der Bund jährlich fünf Millionen Euro bereitstellen.

    Die Mittel für nicht investive Projekte im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans wie Fahrradakademie und Fahrradklimatest sind von drei auf 10 Millionen Euro pro Jahr aufzustocken.

    In der Verkehrssicherheitspolitik muss die Bundesregierung die „Vision Zero“ als Ziel der Verkehrssicherheit und Grundprinzip der Verkehrsgestaltung übernehmen. Wirkungsvolle Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit bilden die wesentliche Voraussetzung für eine verstärkte Akzeptanz des innerstädtischen Fuß- und Radverkehrs. Dazu gehört auch die deutliche Verbesserung des Verkehrsklimas. Das Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer muss dringend optimiert werden. Regelkenntnis, -einhaltung und -akzeptanz sind weiter zu verbessern. Der Bund muss gemeinsam mit den Verkehrsverbänden hierzu einen zentralen Beitrag leisten.

    Die Förderung des Radverkehrs hat nicht nur eine verkehrs-, gesundheits- und klimapolitische Bedeutung. Auch wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisch gewinnt das Thema zunehmend an Relevanz. Jedes Jahr werden in Deutschland rund vier Millionen neue Fahrräder und E-Bikes verkauft. Allein Fahrradindustrie und Handel bieten rund 50.000 Menschen in Deutschland einen sicheren Arbeitsplatz. Einschließlich Radtourismus und Infrastruktur kommt die Fahrradbranche auf 278.000 Vollzeitarbeitsplätze und einen Gesamtumsatz von 16 Milliarden Euro – Tendenz steigend.


    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) e. V. ist die wichtigste Interessenvertretung und Verbraucherschutzorganisation für Radfahrer in Deutschland. Kontakt: René Filippek, Tel.: 030 209 14 98 56, E-Mail: presse@adfc.de

    Der Verbund Service und Fahrrad (VSF) g.e.V. ist ein gemeinnütziger Wirtschaftsverband der Fahrradbranche und vertritt mehr als 300 Unternehmen aus Handel und Industrie. Kontakt: Albert Herresthal, Tel: 049 41 96 97 03, herresthal@vsf-mail.de

    Der Zweirad-Industrie-Verband e. V. – kurz ZIV – ist nationale Interessenvertretung und kompetenter Dienstleister der deutschen und internationalen Fahrradindustrie.
    Kontakt: Tel. 06196 / 50 77 0, E-Mail: contact@ziv-zweirad.de
    Gibt auch einen Link hierzu: http://www.vsf.de/Detail.240.0.html?...he=1&tx_ttnews

    Radwege werden uns wohl noch eine Weile erhalten bleiben.
    .

  2. #2
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    Solange, wie gefordert, die Radwege an Bundesstraßen gebaut werden, habe ich kein Problem damit.

    Erfahrungsgemäß kommt es aber nicht so.

  3. #3
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    Keine Ahnung wie langsam die Mühlen mahlen aber ganz schlechtes Timing für Radfahrerlobbyarbeit. Spätestens in einem Monat werden die meisten Radfahrer vom Straßenbild für einige Monate verschwunden sein.

  4. #4
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    Ich fordere mehr Fahrrad, von mir aus auch mehr Radverkehr - und weniger Politik.Ich erkenne keinen Ansatz, wie "Politik" uns beim Radfahren und in unseren Interessen unterstützt. Weniger ist hier eindeutig mehr.
    (Disclaimer: Die Bewegung gegen die unsinnige 2m-Regel sehe ich in diesem Zusammenhang als genau das: ein Sich-Wehren gegen die Ergebnisse von Radverkehrspolitik)

  5. #5
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    Zitat Zitat von Minifutzi Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung wie langsam die Mühlen mahlen aber ganz schlechtes Timing für Radfahrerlobbyarbeit. Spätestens in einem Monat werden die meisten Radfahrer vom Straßenbild für einige Monate verschwunden sein.
    Klar, ganz schlechtes Timing so kurz nach einer Bundestagswahl.
    Mihambo!

  6. #6
    Avatar von fassa
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    Für gute Sachen gibt es kein schlechtes Timing. Nur schlechte Herangehensweisen. (was ich in diesem Fall nicht unterstellen will)

    Eine gute Radverkehrspolitik zeichnet sich in erster Linie durch hohe Spritpreise aus! Fertsch!
    #prinzdumm | http://www.hohenzollern.lol | Danke Böhmi!

  7. #7
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Radwege werden uns wohl noch eine Weile erhalten bleiben.
    Solange sog. "Radfahrer-Interessenvertreter" diesen Mist fordern, kein Wunder.

    Ein gute Radverkehrspolitik ist gar keine.
    Fahrräder sind Teil des Verkehrs und der kann nur in Gänze berachtet werden.
    Jeder Versuch einer Separation fürhrt zu Mißständen, Verletzten und Toten.
    Solange im Zusammenhang mit Radverkehrspolitik auch von Radwegen gesprochen wird, ist nichts verstanden und die "Sicherheit des Radlers" nur ein geheucheltes Schlagwort.

    Dass sich die Hersteller einen Markt sichern wollen, kann ich verstehen, hilft aber in der umrissenen Form der Sache nicht.
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  8. #8
    i-flow Gast
    Zitat Zitat von fassa Beitrag anzeigen
    (...) Eine gute Radverkehrspolitik zeichnet sich in erster Linie durch hohe Spritpreise aus! Fertsch!
    So einfach waere es. Und der Haushalt waere nebenbei auch noch saniert

  9. #9
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Solange sog. "Radfahrer-Interessenvertreter" diesen Mist fordern, kein Wunder.

    Ein gute Radverkehrspolitik ist gar keine.
    Fahrräder sind Teil des Verkehrs und der kann nur in Gänze berachtet werden.
    Jeder Versuch einer Separation fürhrt zu Mißständen, Verletzten und Toten.
    Solange im Zusammenhang mit Radverkehrspolitik auch von Radwegen gesprochen wird, ist nichts verstanden und die "Sicherheit des Radlers" nur ein geheucheltes Schlagwort.
    Dieser Meinung war ich auch bis ich mit dem Rad unterwegs war als das Wasser ca. 2cm hoch auf den Straßen stand. Nach diversen im gleichgültigen bis zum aggressiven Unterton verteilten Duschen vorbeifahrender Autos war ich froh über jedes Bißchen Radweg auf den ich ausweichen konnte.

    Streckenweise habe ich sogar auf die StVO gepfiffen und bin auf dem Bürgesteig gefahren.

  10. #10
    DröVoSu Gast
    Zitat Zitat von Minifutzi Beitrag anzeigen
    Dieser Meinung war ich auch bis ich mit dem Rad unterwegs war als das Wasser ca. 2cm hoch auf den Straßen stand. Nach diversen im gleichgültigen bis zum aggressiven Unterton verteilten Duschen vorbeifahrender Autos war ich froh über jedes Bißchen Radweg auf den ich ausweichen konnte.

    Streckenweise habe ich sogar auf die StVO gepfiffen und bin auf dem Bürgesteig gefahren.
    Du lässt dich also vom Fehlverhalten der Autofahrer davon überzeugen/nötigen lieber auf die gefährlicheren Wege auszuweichen.

    Wenn ein Autofahrer zudem absichtlich schnell bei solchen Wetterbedingungen an dir vorbeifährt, beugst du dich zudem Selbstjustiz.

  11. #11
    DröVoSu Gast
    Zitat Zitat von Matt_8 Beitrag anzeigen
    Solange, wie gefordert, die Radwege an Bundesstraßen gebaut werden, habe ich kein Problem damit.
    Ich schon, weil sämtliche hier an Bundesstraßen gebauten Radwege zu schmal sind für zukünftigen Radverkehr, wo Kinder und Einkäufe in Anhängern mitgenommen werden.

    Außerdem sind Radwege selten so gut gepflegt und sauber wie die daneben liegenden Straßen.


    Die Frage ist eher, ob man den MIV (motorisierten idotischen Verkehr) nicht einfach massiv zurückdrängt zugunsten eines öffentlichen Personenverkehrs und dem Zweiradverkehr.

  12. #12
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen

    [Radwege]
    Solange sog. "Radfahrer-Interessenvertreter" diesen Mist fordern, kein Wunder.

    Solange im Zusammenhang mit Radverkehrspolitik auch von Radwegen gesprochen wird, ist nichts verstanden und die "Sicherheit des Radlers" nur ein geheucheltes Schlagwort.
    Grundsätzlich Ack. Wenn ich mir allerdings Folie 10 auf <http://www.fgsv-verlag.de/catalog/_pdf-files/201_Hartkopf_Sicherheit.pdf> ansehe bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht doch Radwege haben will. M.a.W. wir diskutieren hier noch über Z237, 240 und 241 dabei geht es längst um RWBP 2.0, nämlich Z 254 und 331.1

  13. #13
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    Zitat Zitat von Minifutzi Beitrag anzeigen
    Dieser Meinung war ich auch bis ich mit dem Rad unterwegs war als das Wasser ca. 2cm hoch auf den Straßen stand. Nach diversen im gleichgültigen bis zum aggressiven Unterton verteilten Duschen vorbeifahrender Autos war ich froh über jedes Bißchen Radweg auf den ich ausweichen konnte.
    Ich weiß, was du meinst.
    Es gibt Witterungen, die machen das Fahren mit dem Rad schwieriger. Dazu gehören Starkregen, böiger Wind, Schnee und Eis, Hagel - weiß der Teufel. Ignoranz, Doofheit und die vermeintliche Sicherheit durch Assistenzsysteme seitens der Motorisierten erhöhen diese zusätzliche Gefahr, obwohl eigentliche eine angepasste Fahrweise geboten wäre. Störfaktor ist eindeutig nicht der Radler.
    -> Warum aber und also Radverkehrspolitik?
    -> Richtiger und zielführender wäre Idiotenpolitik.
    Man dreht ständig an den falschen Schrauben und wundert sich und wundert sich, warum das alles nichts ändert.

    Zitat Zitat von Minifutzi Beitrag anzeigen
    Streckenweise habe ich sogar auf die StVO gepfiffen und bin auf dem Bürgesteig gefahren.
    Tja. Die Frage bleibt, warum.
    Die Lösung soll sein, Verstöße mit Verstößen zu kompensieren?
    Oder den Tätern freies Feld zu gewähren?
    Als drastisches Bild: die Opfer einsperren und die Täter rumlaufen lassen, weil es leichter zu machen ist?

    Klar ist die Politik gefordert, aber nicht, indem die Mißstände zementiert werden. Dass ausgerechnet "meine Interessenverteter" den Beton anrühren, nehme ich nicht widerspruchslos hin.

    Zitat Zitat von DröVoSu Beitrag anzeigen
    Ich schon, weil sämtliche hier an Bundesstraßen gebauten Radwege zu schmal sind für zukünftigen Radverkehr, wo Kinder und Einkäufe in Anhängern mitgenommen werden.

    Außerdem sind Radwege selten so gut gepflegt und sauber wie die daneben liegenden Straßen.
    Vor allem aber sind sie als Zweirichtungsradwege spätestens bei Dunkelheit objektiv nicht mehr nutzbar, weil im asymmetrischen Abblendlicht linksseitig blind gefahren werden muss. Rechnerisch sind sie daher im Jahresmittel in der Hälfte der Zeit (Dunkelheit), zusammen mit Dämmerung und Wetter sogar mehr als der Hälfte der Zeit entbehrlich-gefährlich. Was das für die Benutzungspflicht bedeutet, sollte eindeutig sein.

    Vielen Dank, lieber ADFC und sonstige Schlauberger, dass ihr einen solchen Schei§§ für uns fordert.
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  14. #14
    DröVoSu Gast
    Zitat Zitat von Meral Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich Ack. Wenn ich mir allerdings Folie 10 auf <http://www.fgsv-verlag.de/catalog/_pdf-files/201_Hartkopf_Sicherheit.pdf> ansehe bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht doch Radwege haben will. M.a.W. wir diskutieren hier noch über Z237, 240 und 241 dabei geht es längst um RWBP 2.0, nämlich Z 254 und 331.1
    Traurig aber wahr.

    Ich muss auch Verbote ignorieren, um nicht über verschlungene und zudem schlechte Wege aus meiner Stadt gen einer anderen Stadt heraus zukommen.

    Dabei sind beide Städte Mittelzentren, die zusammen als Oberzentrum funktionieren sollen.
    Aber eine ordentliche und direkte Verkehrsanbindung der beiden Zentren mit dem Zweirad wird seit über 10 Jahren massivst erschwert, auch dadurch das der weiterführende direkte Weg über 30 km mit einer Mindestgeschwindigkeit versehen wurde.
    Als Alternative bietet man eine alte Straße mit fast 30 km Kopfsteinpflaster (ohne Asphaltierung an den Seiten) ein.
    Und die Autofahrer lassen es nicht nehmen, trotz Einhaltung der Mindestgeschwindigkeit auf der guten Straße einen zu nötigen und gefährden.
    Und welch eine Ironie, selbst die Autofahrer weichen bei Stau nur ungern auf die Kopfsteinplasterstraße aus, auf die sie Radfahrer drängen wollen.


    http://www.krausebrand.de/tl_files/r...rafie_4@2x.jpg

  15. #15
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    Zitat Zitat von Meral Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich Ack. Wenn ich mir allerdings Folie 10 auf <http://www.fgsv-verlag.de/catalog/_pdf-files/201_Hartkopf_Sicherheit.pdf> ansehe bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht doch Radwege haben will. M.a.W. wir diskutieren hier noch über Z237, 240 und 241 dabei geht es längst um RWBP 2.0, nämlich Z 254 und 331.1
    Fahrbahnverbot als Entwidmung ist eine ganz andere Kategorie, da bin ich ganz entspannt.
    Die Folien scheinen mir die postpubertären Träume eines benzinvernebelten Gehirns.

    Zumindest braucht Herr Hartkopf rein nominal keinen Helm.
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  16. #16
    DröVoSu Gast
    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Vielen Dank, lieber ADFC und sonstige Schlauberger, dass ihr einen solchen Schei§§ für uns fordert.
    Es geht ja noch wilder.

    In meiner ehemaligen Heimatregion wird parallel zur älteren aber breiten und ansonsten sehr guten Bundesstraße eine 3 spurige neue Straße gezogen.

    Der gesundes Menschenverstand würde dann ja sagen, die alten Straße für den langsamen Verkehr, die neue Straße als Hauptverkehrsader für das Gros des Verkehrs.

    Aber nein im Zuge der neuen Straße wird neben der alten Straße ein viel zu schmaler benutzungspflichtiger Radweg gezogen.
    Haben die den einen total an der Waffel ...

  17. #17
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    Zitat Zitat von DröVoSu Beitrag anzeigen
    Ich schon, weil sämtliche hier an Bundesstraßen gebauten Radwege zu schmal sind für zukünftigen Radverkehr, wo Kinder und Einkäufe in Anhängern mitgenommen werden.

    Außerdem sind Radwege selten so gut gepflegt und sauber wie die daneben liegenden Straßen.
    Auf den Bundesstraßen hier unten ist üblicherweise so viel Verkehr, dass ich auch einen schlechten Radweg fahren würde. Zumal hier an Bundesstraßen außerorts nicht gerade viele andere Radfahrer unterwegs sind. Erst recht nicht mit Kindern oder Einkäufen.



    Zitat Zitat von DröVoSu Beitrag anzeigen
    Die Frage ist eher, ob man den MIV (motorisierten idotischen Verkehr) nicht einfach massiv zurückdrängt zugunsten eines öffentlichen Personenverkehrs und dem Zweiradverkehr.
    So "einfach" geht das nicht. So einen künstliche Beschränkung wird nicht kommen, da das die persönliche Freiheit zu sehr einschränkt. Wenn überhaupt, dann kann es nur über den Kostenfaktor (z.B. Spritpreise) gemacht werden.

  18. #18
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    Zitat Zitat von zwanzich Beitrag anzeigen
    Fahrbahnverbot als Entwidmung ist eine ganz andere Kategorie, da bin ich ganz entspannt.
    Warum? Hälst du es für einfacher dagegen vorzugehen, im Einzelfall bzw. grundsätzlich?

  19. #19
    DröVoSu Gast
    Zitat Zitat von Matt_8 Beitrag anzeigen

    1.

    Auf den Bundesstraßen hier unten ist üblicherweise so viel Verkehr, dass ich auch einen schlechten Radweg fahren würde. Zumal hier an Bundesstraßen außerorts nicht gerade viele andere Radfahrer unterwegs sind. Erst recht nicht mit Kindern oder Einkäufen.

    2.

    So "einfach" geht das nicht. So einen künstliche Beschränkung wird nicht kommen, da das die persönliche Freiheit zu sehr einschränkt. Wenn überhaupt, dann kann es nur über den Kostenfaktor (z.B. Spritpreise) gemacht werden.
    1.

    Der Zweiradverkehr wird zunehmen im Rahmen der Elektromobilität
    Er hat bereits zugenommen auch ohne E-Räder.

    2.

    Ne Städtemaut (wie in London) oder für Inseln/Regionen/Straßenabschnitte/Brücken eine Maut wären auch probate Mittel. Höhere Steuern beim PKW Kauf (= Luxusgut).
    Mit den Geldern ÖPNV ausbauen und attraktiver gestalten.

    Infrastruktur einfach weniger KFZ freundlich gestalten.
    Gemessen an dem Flächen- und Ressourcenverbrauch ist Autofahren noch viel zu hoch subventioniert, sprich Autofahren ist viel zu billig.

    Die Flächen kann man besser als Wohn und Lebensraum nutzen.
    Das hier ist die Innenstadt von Seoul, wo mal eine Autobahn entlang lief.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Seoul-30292.jpg 
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Größe:	103,9 KB 
ID:	397661

  20. #20
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    Zitat Zitat von Matt_8 Beitrag anzeigen
    Auf den Bundesstraßen hier unten ist üblicherweise so viel Verkehr, dass ich auch einen schlechten Radweg fahren würde.
    Nicht linksseitig bei Dunkelheit, erst nicht bei Nässe und Dunkelheit.
    Eher lässt du das Rad stehen und nimmst das Auto.

    Zitat Zitat von Matt_8 Beitrag anzeigen
    So "einfach" geht das nicht. So einen künstliche Beschränkung wird nicht kommen, da das die persönliche Freiheit zu sehr einschränkt. Wenn überhaupt, dann kann es nur über den Kostenfaktor (z.B. Spritpreise) gemacht werden.
    So "einfach" geht das nur bei Radlern mit der künstlichen Beschränkung und der persönlichen Freiheit, das wissen wir.
    Vielleicht regt sich ja gerade deswegen der Gedanke, dass es grundsätzlich irgendwie ja doch gehen muss ...
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