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  1. #1
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    Tony Martin Sattelstütze

    Abend

    Tony Martin fährt seine Sattelstütze mit dem Versatz nach vorne, im Video bei 3:25 was soll das bringen
    Weil wenn ich weiter nach vorne will dann eine ohne Versatz oder?

    http://www.youtube.com/watch?v=-cDbK...OkJ0H_GAztWt0Q
    Gruss Rene

  2. #2
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    Und eine gerade Stütze geht also weiter nach vorne als eine nach vorn gekröpfte?

  3. #3
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    Google mal nach "American Position"...
    Ist ein uralter Hut und im Triathlon und Zeitfahren nach wie vor nicht unüblich.

    Deine Logik mitohne Versatz versteh ich übrigens auch nicht.
    DON'T PANIC !

    Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

  4. #4
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    was man aber gesehen hat, ist das es kein zeitrad sondern ein normales straßenrad war.
    des weiteren fällt in der regel die american-position für die meisten im uci-zirkus ja weg,
    da die sattelspitze max. 5cm hintern tretlager zu sein hat.

    die american-position hat ja meist winkel ab 78° aufwärts womit die 5cm weit
    unterschritten werden (können).

    mfg

  5. #5
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    Schließe mich dabei mal mit einer Frage an:
    Das mit der nach vorne gekröpften Sattelstütze von Tria ist mir bekannt. Nur Frage ich mich gerade, kriegt man dann nicht Probleme mit dem Knie - weil zuviel Druck auf der Kniescheibe?
    Sitzposition sollte doch immer, soweit mir bekannt, auf eine Lot von Kniescheibe und Pedalachse hinauslaufen. Das wird doch hinfällig wenn ich weiter nach vorne rutsche in der Sitzposition, womit ein größerer Druck auf die Kniescheibe einhergeht. Bei kurzen Zeitfahren ist das vielleicht noch zu verkraften, aber wie sieht es aus bei 180km beim LD Tria?
    Kann mir das jemand erklären, also wie man trotz nach vorne verlagerter Sitzposition keine Knieprobleme bekommt? Wird das irgendwie ausgeglichen - etwa durch eine höhere Sitzposition (da dann ja wieder das Lot bzw der Lotpunkt ein anderer ist)?
    Danke!

  6. #6
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    Zitat Zitat von Bananenkarl Beitrag anzeigen
    was man aber gesehen hat, ist das es kein zeitrad sondern ein normales straßenrad war.
    des weiteren fällt in der regel die american-position für die meisten im uci-zirkus ja weg,
    da die sattelspitze max. 5cm hintern tretlager zu sein hat.

    die american-position hat ja meist winkel ab 78° aufwärts womit die 5cm weit
    unterschritten werden (können).

    mfg
    Schon klar, aber mit der 180°-Stütze im Strassenrad kann er sich den 5cm beliebig nah annähern.
    An meinem Cervelo R3 habe ich (mit Setback-Stütze) ~8,5cm Abstand Sattelspitze-Tretlager. Wollte ich die 5cm erreichen, würde dafür eine gerade Stütze kaum reichen.
    DON'T PANIC !

    Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

  7. #7
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    @IAO

    Fahre auch ein Trirad (C.Slice) mit gekröpfter Position, keinerlei Beschwerden mit den Kniescheiben.
    Anfangs der Saison evtl. Beschwerden im Rücken bis man die Position gewohnt ist , aber dann ist gut.,
    Lange Strecken fahre ich wenn überhaupt nur mit den Trirad , bei mir in der Gegend ist es auch relativ flach
    1000HM/100KM im Schnitt

  8. #8
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    sattelstütze tony martin

    hallo,
    jetzt fangt bloss nicht an die sitzposition vom herr martin auf euren zeitfahrhobel zu übernehmen....der junge bewegt sich in geschw-bereichen wo keiner von uns hinkommt und wo andere aerodynamische-bedingungen gegeben sind als in unserem "gurkenbereich" !!
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  9. #9
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    tony martin zeitfahren

    Zitat Zitat von magicman Beitrag anzeigen
    @IAO

    Fahre auch ein Trirad (C.Slice) mit gekröpfter Position, keinerlei Beschwerden mit den Kniescheiben.
    Anfangs der Saison evtl. Beschwerden im Rücken bis man die Position gewohnt ist , aber dann ist gut.,
    Lange Strecken fahre ich wenn überhaupt nur mit den Trirad , bei mir in der Gegend ist es auch relativ flach
    1000HM/100KM im Schnitt
    hallo,
    und wenn ich dein bild richtig interpretiere musst du nach dem radfahren auch noch laufen, oder?
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  10. #10
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    Zitat Zitat von IAO Beitrag anzeigen
    Schließe mich dabei mal mit einer Frage an:
    Das mit der nach vorne gekröpften Sattelstütze von Tria ist mir bekannt. Nur Frage ich mich gerade, kriegt man dann nicht Probleme mit dem Knie - weil zuviel Druck auf der Kniescheibe?
    Sitzposition sollte doch immer, soweit mir bekannt, auf eine Lot von Kniescheibe und Pedalachse hinauslaufen. Das wird doch hinfällig wenn ich weiter nach vorne rutsche in der Sitzposition, womit ein größerer Druck auf die Kniescheibe einhergeht. Bei kurzen Zeitfahren ist das vielleicht noch zu verkraften, aber wie sieht es aus bei 180km beim LD Tria?
    Kann mir das jemand erklären, also wie man trotz nach vorne verlagerter Sitzposition keine Knieprobleme bekommt? Wird das irgendwie ausgeglichen - etwa durch eine höhere Sitzposition (da dann ja wieder das Lot bzw der Lotpunkt ein anderer ist)?
    Danke!
    hallo,
    in einem tour-heft hat mal michael rich gesagt das man die position auf dem zeitfahrhobel eh nicht trainieren kann, schmerzen gibt es sowieso....also auf die zähne beissen . bei 50km zeitfahren ist nach 1 std eh schluss..... knieschmerzen sind dann das wenigste glaube ich.
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  11. #11
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    Denke der bekommt damit einfach Sitzposition, die näher an der Zeitfahrposition liegt. Damit sitzt er "gleicher" auf den beiden Rädern, damit verlernt er auf dem Rennrad die Zeitfahrposition weniger und ist auf diesem auch gleich in der gleichen Wohlfühlzone.

    Habe ich früher bei meinem Rennrad genau so gemacht.
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  12. #12
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    Oder die Position fährt er nur beim Zeitfahren.

    Nun gibt es aber wieder Chancengleichheit. Ich freue mich, mit einem Zeitfahren in die Saison starten zu können. Es wird aber natürlich auch ein erster Gradmesser werden. Mein Gefühl im Training war zuletzt sehr gut. Und auch die sehr guten Testergebnisse haben mir Rückenwind gegeben. Ich bin gespannt, wie es über die 10 Kilometer laufen wird.

    Wir fahren übrigens auf normalen Straßenrädern. Mal sehen, wie das wird. Aber wenn ihr euch noch an meine langen Fluchten vom letzten Jahr erinnert, bin ich es ja quasi auch gewohnt, auf dem Straßenrad Zeitfahren zu fahren.
    Von seiner Homepage.

  13. #13
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    Hey,

    Vielen Dank schon mal für eure Antworten!!

    Aber ist es tatsächlich so bei euch bzw. bei der Position auf dem Tria-Rad/Zeitfahrrad, dass die Kniescheibe (Knielot) tatsächlich vor (sogar deutlich?!) der Pedalachse ist?
    Und trotzdem keine Knieprobleme? Bzw. Falls vorhanden lassen sich diese "wegbeißen"? ;-)

  14. #14
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    Zitat Zitat von luftschwimmer Beitrag anzeigen
    hallo,
    und wenn ich dein bild richtig interpretiere musst du nach dem radfahren auch noch laufen, oder?
    DUA
    Vorher und Nachher
    muß aber eingestehen das ich nur noch 1x im Jahr sowas mache, Tria geht leider schon lange nicht mehr.

  15. #15
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    Zitat Zitat von IAO Beitrag anzeigen
    Nur Frage ich mich gerade, kriegt man dann nicht Probleme mit dem Knie - weil zuviel Druck auf der Kniescheibe?
    Sitzposition sollte doch immer, soweit mir bekannt, auf eine Lot von Kniescheibe und Pedalachse hinauslaufen. Das wird doch hinfällig wenn ich weiter nach vorne rutsche in der Sitzposition, womit ein größerer Druck auf die Kniescheibe einhergeht.
    Warum sollte der Druck auf die Kniescheibe höher sein? Der hängt vom Kniewinkel ab, und wenn du den Sattel nach vorne und oben schiebst, bleibt die Distanz Tretachse – Hüftgelenk gleich und damit auch der Kniewinkel.
    Bei Liegeradfahrern geht das Knielot auch nicht durch die Pedalachse

  16. #16
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    Zitat Zitat von IAO Beitrag anzeigen
    Kann mir das jemand erklären, also wie man trotz nach vorne verlagerter Sitzposition keine Knieprobleme bekommt? Wird das irgendwie ausgeglichen - etwa durch eine höhere Sitzposition (da dann ja wieder das Lot bzw der Lotpunkt ein anderer ist)?
    Danke!
    Der Witz an der American Position ist, dass Du genauso sitzt wie auf dem Rennrad, nur um ein paar Grad um die Tretlagerwelle nach vorne rotiert, so dass der Rücken nicht mehr nach hinten fällt sondern parallel zur Straße ist. D.h. es ändert sich innerhalb Deines Körpers nichts, also können auch keine besonderen Beschwerden auftreten. Natürlich ist die Belastung im Schulter-/ Armbereich größer, der Kopf sitzt weiter im Nacken, daran muss man sich gewöhnen. Es wird auch oft vergessen den Sattel mit zu drehen, so dass das Becken nach hinten kippt und der Winkel Oberkörper-Beine zu gering wird (Durchblutung).
    Neuling zum Rennfahrer: "Was ist das beste Material?" "Das, das nichts kostet!"

  17. #17
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    Zitat Zitat von IAO Beitrag anzeigen
    (...)

    Aber ist es tatsächlich so bei euch bzw. bei der Position auf dem Tria-Rad/Zeitfahrrad, dass die Kniescheibe (Knielot) tatsächlich vor (sogar deutlich?!) der Pedalachse ist?
    Und trotzdem keine Knieprobleme? Bzw. Falls vorhanden lassen sich diese "wegbeißen"? ;-)
    Ich denke Knieprobleme gibt es eher wenn man zu tief oder zu hoch sitzt. Das Sitzen weiter vorne belastet das Knie aber nicht grundsätzlich mehr, da das Bein sich von alleine die richtige Druckrichtung sucht und damit die Neigung ausgleicht (Das genannte Liegerad ist da ein gutes Beispiel). Wichtig ist, dass man beim Verschieben des Sattels nach vorne auch die Sattelhöhe mit anpasst: Durch eine reine horizontale Verschiebung verliert man nämlich effektive Sitzhöhe.
    "Wegbeißen" sollte man nichts. Was nach einigen Fahrten und ggf. Übungen nicht weggeht, bedarf der Anpassung. Abgesehen vom Knielot würde ich bei Sitzhöhe, Cleateinstellung oder Kurbellänge ansetzen.
    Geändert von Dukesim (05.02.2014 um 00:20 Uhr)
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  18. #18
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    Was mich bei dem Video viel mehr interessiert - was zum Teufel hat Taylor Phinney für ne komische Tolle auf'm Kopf??? Bei 2:47. Der sieht ja aus wie einer von den Comic-Ghostbusters ... zum Glück besteht mittlerweile Helmpflicht ...

  19. #19
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    Sehe gerade in dem Video gehts um das Zeitfahren, wo keine Zeitfahrräder zugelassen sind. Da ist klar, das TM sein Rennrad auf Zeitfahrrad trimmt....
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  20. #20
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    Vermutlich hat der Rahmen keinen zu steilen Sitzwinkel und das wird einfach durch die nach vorne gekröpfte Sattelstütze simuliert. Den "echten" Sitzwinkel hat man dann, wenn man vom Tretlager zum Sitzpunkt auf dem Sattel misst.

    Wie schon weiter oben geschrieben hat das aber im UCI Reglement deutliche Grenzen, da das Lot der Sattelspitze 5cm (oder waren 4,5cm?) hinter der Tretlagerachse liegen muss. Gibt das zwar noch ein paar Ausnahmeregelungen, über die man minimal weiter nach vorne kommt (z.b. sehr kleine Fahrer, etc..), aber da ist nicht viel Spielraum.

    Eine Position wie die American Position, die lange Zeit im Triathlon sehr beliebt war, ist aber nicht möglich. Hier liegt das Lot der Sattelspitze ja meist sogar vor der Tretlagerachse.

    Er wird halt einfach durch diesen Trick mit dem Rahmen eine möglichst optimale TT Position "gebastelt" haben. Hat Jens Voigt vor einigen Jahren auf dem Cervelo auch gemacht in Straßenrennen.
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