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  1. #1
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    Jetzt veranstaltet die Polizei schon Carbongabel-Tests

    Hallo,

    es gab heute einen Bericht in den Nürnberger Nachrichten.

    http://www.nn-online.de/artikel.asp?...2&kat=27&man=3

    Scheinbar hat eine Carbongabel den Torsions- und Scherkräften eines Ausweichmanövers nicht stand gehalten. Das ganze endete Tragisch mit dem Tod des Rennradfahrers.

    Jetzt geht es an die Produkthaftung.
    Würde mich echt interessieren, welcher Hersteller da im Visier ist.

    Stephan

  2. #2
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    warscheinlich fuhr er auf einem radweg....
    Gruß Karsten

  3. #3
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    wer weiß wo er damit rumgefahren ist und wie. Bestimmt jeden Bordstein voll mitgenommen oder so.

  4. #4
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    Hä, was hat denn die Polizei mit der Produkt....

    Hallo,

    klär mich mal auf, was den die Polizei nach einem Verkehrsunfall
    mit zivilrechtlichen (und um die geht es bei der Produkthaftung !!)
    zu tun haben soll.
    Die Untersuchung erfolgt durch unabhängige Sachverständige des
    Fahrradhandels pp.

    Nur mal zur Aufklärung:

    1. Untersucht die Staatsanwaltschaft (Polizei als Erm. Behörde), ob
    hier eine fahrlässige Körperverletzung/Tötung durch Unterlassen vorliegen kann.
    U.z. Unterlassen, durch Fehlerhafte Herstellung, dass führt im Umkehrschluß
    dann zur Untersuchung, ob und inwieweit dieses Verhalten strafrechtl.
    relevant sein kann pp.
    Schadensersatzansprüche erwachsen daraus jedoch nicht direkt !!!

    2. Die müssen dann in einem Zivilrechtsverfahren gegen den Hersteller im
    Rahmen eingeklagt werden.

    Nicht mehr und nicht weniger. Da es in diesem Fall um einen Todesfall geht,
    können die Ansprüche ganz erheblich sein.
    Viel Spaß dem Hersteller der Gabel, wennihm nachgewiesen werden sollte, dass die Gabel Mängel aufweist.

    Gruß, LW

  5. #5
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    Zitat Zitat von Kadikater
    warscheinlich fuhr er auf einem radweg....
    Vermutlich.

    Und ohne Helm :4bicycle:
    Ich werd mal nach draußen gehen, hier drinnen stehen gar keine Fettnäpfchen mehr rum wo man reintreten kann.

    My Bike Videos

  6. #6
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    @ 9QNxvbcz (grauenhafter Name - wie kommst Du auf den?)

    Bleib mal an der Sache dran und stelle neue Erkenntnisse/Entwicklungen hier ins Forum.

    Als (gottseidank nur materiell) Geschädigter und Prozessierender in einem allerdings völlig anders gelagertem Fall bin ich an solchen Sachen interessiert.

    Bei der Tour gab`s doch dieses Jahr auch wieder Stürze mit in der Folge zerbrochenen Gabelscheiden. Voriges Jahr glaub ich auch.

    Ciao Udo
    Quäl Dich Du Sau !

  7. #7
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    Vielleicht war die Gabel auch schon beschädigt, denn ich kann mir selbst kein Ausweichmanöver denken bei dem eine Gabel bricht. Und ich hab als MTB-Fahrer ne Menge Fantasie. Oder er ist gegen ne Wand bzw. mit vollder Wucht einen Kantstaein runtergeballert.
    Und dann die Frage die schon gestellt worden ist. Hatte er einen Helm auf ??


    Happy trails

  8. #8
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    Hallo,

    @Udo B.
    zum Namen, nachdem ich ewig probiert hatte, mein Kürzel einzuhacken und dieser immer wieder gemeint hatte, daß gäbe es schon, hatte ich es mit wildem Tastaturgehacke probiert. Schwupp die wupp hatte ich meinen Forumsaccount. :-)

    Mehr als den Zeitungsartikel habe ich nicht und wohne auch nicht um die Ecke.
    Ich hätte gehofft, jemand aus dem Forum kennt den Fall aus Gunzenhausen näher.

    @Lightweight
    wie das rechtlich läuft, davon habe ich keine Ahnung.

    Stephan

  9. #9
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    Das wundert mich jetzt aber auch, wie eine Gabel bei einem Ausweichmanöver brechen soll ? Und es ist ja wohl davon auszugehen, dass derRadfahrer keinen Helm trug.

  10. #10
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    Zitat Zitat von mueschoeir
    Das wundert mich jetzt aber auch, wie eine Gabel bei einem Ausweichmanöver brechen soll ? Und es ist ja wohl davon auszugehen, dass derRadfahrer keinen Helm trug.

    Warum ist davon auszugehen? Mann kann auch mit Helm sterben....

  11. #11
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    Wieso gilt Carbon als _besonders_ bruchsicher?
    DIese Formulierung assoziiert ja den Vergleich zu anderen, üblichen Werkstoffen. Und da sind ja Stahllegierungen immer noch das übliche Material, danach Alu. Und im Vergleich dazu _besonders bruchsicher_?

  12. #12
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    Der oben genannte Link funktioniert bei mir nicht. Die Seite bleibt leer. Daher das hier (wurde mir heute Morgen zugestellt). Es wird von einem hochwertigen Rennrad, welches noch keine zwei Monate alt ist, gesprochen...

    Helm / nicht Helm ist hier doch überhaupt nicht die Frage und lenkt von der eigentlichen Problematik, dass vielleicht unausgegorenes Material an Kunden verkauft wird (speziell im hochwertigen Leichtbausektor) ab.

    p.
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  13. #13
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    Und hier noch der Nürnberger Anzeiger. Dürfte zwar eher Bild-Niveau haben, aber hier wird eindeutig der Hersteller des Rades genannt und auch was wg. Helm und anderer Dinge gesagt.

    Da dies gestern veröffentlicht wurde, gehe ich mal davon aus, dass der Zeitungsartikel hier bedenkenlos geposted werden darf/kann/soll, ohne dass der Admin hier mit einem "closed" reagiert. Kann das im Thread "Unfall Unfall Unfall" verstehen, da wurde gemutmast ohne Quellenangabe.

    Ob man unter einem Rennrad der im Ngb. AZ genannten Marke eine "Edelmarke" verstehen kann, weiß ich nicht. Ich persönlich assoziere mit diesem Hersteller Standardware. Da der Verunglückte aber finanziell ausreichend ausgestattet war, kann es schon sein, dass diese Firma auch High-End-Produkte anbietet? Aber das ist ja eigentlich wurscht. Gabelbruch ist nicht in Ordnung - egal welcher Level / Preis da verbaut wurde.

    Interessant ist aber, dass im Artikel offen gelassen wurde, ob das Rad evtl. nachgerüstet wurde. D.h. eine Gabel, die nicht von C. stammt / zertifiziert ist, verbaut wurde. Läßt natürlich Platz für Spekulationen. Warum soll sich ein Rechtsanwalt, der wahrscheinlich Megastress hat und Familie etc. in seiner wenigen Freizeit in den Keller treiben, um an seinem Renner selber zu bauen? Oder hat das ggf. ein Händler oder Bekannter für ihn erledigt? Usw. ....

    p.
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    Geändert von pinguin (23.09.2004 um 07:34 Uhr)

  14. #14
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    Carbongabelbruch...

    Hi Jungs,
    da werden jetzt die Gewichtsfetis einige schlaflose Nächte haben...
    auch nagelneue Carbongabel (voll oder alu/carbon) können im fast neuen Zustand durch Material oder meistens Handling Fehler brechen und zwar meisten einfach so...und je dünner oder besser je weniger Lagen/Fäden drin sind desto wahrscheinlicher ist ein Defekt...
    Ansonsten läuft das ganze unter der Rubrik shit happens...aber leider wissen immer noch viele Radhändler nicht viel über die Behandlung von Carbonteilen.
    Mit der Haftung glaube ich wird schwierig außer es liegt irgendwo grobe Fahrlässigkeit vor und ist nachzuweisen.
    Gruß G.

  15. #15
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    Hallo Gozilla!

    Stimmt, dachte gerade - gut, ich habe eine Alu Forke und mein ganzer Hobel hat kein Gramm Carbon (ausser a wengerl) im Sattel... Aber klar, das Zeugs kann dir auch verrecken...

    p.

  16. #16
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    Hab auch gleich an den Helm gedacht ....

    Hi 9QNxvbcz,

    als ich das bei uns in den Bayernnachrichten las am Dienstag, mußte ich auch gleich an den Helm denken. Leider steht auch in Deinem Link nichts dazu. Aber ein paar interessante zusätzliche Infos trotzdem:

    -Rechtsanwalt
    -hochwertiges Rad
    -2 Monate alt.

    Ich glaube kaum, daß ein Rechtsanwalt mit einem Rennrad auf Feld- und Waldwegen rumballert, dafür hat der dann ein "hochwertiges" MTB. Wenn es einen Radweg gab, fuhr er als Rechtsanwalt darauf. Eventuell etwas zu schnell in der Stadt, um einer kleinen Inlineskaterin parieren zu können. Interessant wäre es zu wissen welches Gewicht er hatte.

    Ich (75 kg) habe seit diesem Februar ein neues Rad mit Carbongabel und habe die letzten 8500 km keine Probleme gehabt, trotz rauher Beanspruchung durch 2000 km italienischer Straßen in der Emilia Romagna und in Campania. Besonders die ca. 20 km schlechteste Wegstrecke über den "Croce di Pruno" in Campania sind mir noch in Erinnerung. Die lagen in der Mitte der 200 km Tour, waren in der neuen italienischen Karte als asphaltiert angegeben und raubten mir die letzten Körner und Nerven.

    ABER: Seitdem habe ich Vertrauen in die Teile an meinem Rad.
    Für meine Frau habe ich ein Vollcarbonrad bestellt. Da sollte natürlich soetwas wie es dem Rechtsanwalt passiert ist, nicht vorkommen .

    Gruß!

  17. #17
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    hi.
    denkt bei euren überlegungen auch mal an den HÄNDLER!
    wenn es eine vollcarbongabel war und die (vorbau-) schrauben
    zu fest angezogen wurden - bruch (+)!
    wenn man sowas nachweisen kann, ist auch an eine
    fahrlässige tötung durch den händler zu denken...
    schlimme sache......
    gruss, sebastian

  18. #18
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    Carbon-Forken sind ja nun nicht, wie im Artikel der Nürnberger Irgendwas geschrieben, "Einzel-Anfertigungen", sondern im Gegenteil mittlerweile Standard.

    Dafür, dass davon bestimmt fast Hunderttausend durch Deutschland sausen, hört man verdächtig wenig von kohlegabelbedingten Unfällen.

    Meinen einzigen Head-Crash hatte ich vor 25 Jahren, da war die Stahl-Lenkerstange von innen unsichtbar durchgegammelt.

    Aber: Leichtbau wird übertrieben, das stimmt. Wenn ich mir anschaue, wie ein Bekannter neulich seinen CAAD5-Rahmen ruiniert hat.

    Was ich wirklich amüsant finde, ist der Trend zu zunehmendem Einsatz von CFK im Mountainbike-Bereich. Da hat das Zeug nun wirklich nichts verloren.

    P.
    Die Wahrheit besteht, die Meinung herrscht.

  19. #19
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    danke

    pinguin

    danke, hat mir recherchearbeit abgenommen
    greetz

    würmtalsprinter
    :4bicycle:

  20. #20
    Mr. Woiza Gast
    sowas ist sicherlich keinem hersteller zu wünschen, aber grad bei gabeln, lenkern und vorbauten wird doch meist ware zugekauft. dann hat cube ansich nicht so probleme, sondern eher die hersteller der teile.

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