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  1. #1
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    OT: SHIMANO Rapidfire mit Invers-Schaltwerk?

    Hallo zusammen,

    etwas OT... eine Frage aus dem MTB-Sektor:

    Ich fahre an meinen Bikes herkömmliche SHIMANO-9-fach-Technik, d.h.
    Rapidfire-Schalthebel in Verbindung mit einem RD-M952 SGS-XTR-Schaltwerk, d.h. mit dem Daumen wird aufs grössere Ritzel geschaltet.

    Meine Frage: kann ich die neuen aktuellen XT- bzw. XTR-Schaltwerke RD-M960 SGS bzw. RD-M760 SGS auch fahren?

    Falls ja: ändert sich dadurch die Schaltlogik?

    Was ist hierbei noch zu beachten?

    Bedeuten eigentlich die Begriffe "Rapid Rise", "Paradox-Schaltfeder" und
    "inverse Schaltlogik" das gleiche?

    Was ist der Unterschied langer/kurzer Käfig? Wann benötige ich welche Ausführung (ich fahre 34 Zähne max.)

    Gruss

    Holger

  2. #2
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    Moin,
    wenn du ein Schaltwerk der neusten Generation benutzt, änder sich auch die Schaltlogik, dass bedeutet, dass der Zeigefinger auf das größere Ritzel schaltet.
    Ob du ein kurzes oder langes Schaltwerk benutzen kannst hängt nicht unbedingt mit dem 34er Ritzel zusammen, sondern mit der Gesamtkapazität.
    Beispiel: hinten 11-34 gleich 23
    vorne 22-44 gleich 22
    Gesamtkapazität zusammen dann 45 Zähne dies wird dann wohl nur ein Schaltwerk mit langem Käfig schaffen, so jedenfalls Shimano. Schau mal bei paul Lange auf der HP dort stehen die Kapazitäten der Schaltwerke.

    Gruß
    lupus

  3. #3
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    funktionieren tuts auf jeden fall. verbaut wird diese kombination aus "logischem" rapid-fire hebel und "unlogischem" schaltwerk z.b. von specialized. und wenn man an die alten nexave schaltwerke denkt, da war die schaltlogik genauso.

  4. #4
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    Zitat Zitat von bikecore
    Hallo zusammen,

    Was ist der Unterschied langer/kurzer Käfig? Wann benötige ich welche Ausführung (ich fahre 34 Zähne max.)

    Gruss

    Holger
    Wenn das Schaltwerk die Gesamtkapazität nicht bewältigt, kann das Problem entstehen, dass du z.B. am mittleren Kettenblatt auf den kleinsten Ritzeln eine etwas durchhängende Kette hast, die nicht mehr genügend Spannung hat, um nicht auf der Kettenstrebe leicht aufzuschlagen. Dies passiert evt., wenn du zu treten aufhörst. Ein langes Schaltwerk ist durchaus sinnvoll bei hoher Gesamt-Kapazität.
    Ich habe lange Zeit ein altes XTR-Schaltwerk mit einer Kapazität von 33Zähnen auf einem Antrieb mit einer Gesamtkapazität von 42 Zähnen gefahren. Das ging zwar, doch die oben beschriebenen Problemchen tauchten halt gelegentlich auf.
    Von einer zu kurzen Kette, die das Schalten des Extremgangs (groß vorne+hinten) nicht mehr zulässt, sei heftig abgeraten, da bei Schaltfehler (Hektik, nachts etc.) dann evt. das Schaltwerk abreissen kann oder das Schaltauge kaputt gehen kann.

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