Umfrageergebnis anzeigen: Welche Maßnahmen helfen, Pendlerströme, Emissionen, Verkehrsinfarkte zu verringern?

Teilnehmer
120. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Nachverdichtung der Großstädte

    9 7,50%
  • ÖPNV verbessern

    75 62,50%
  • ÖPNV verbilligen

    59 49,17%
  • Industrie raus aus der City

    11 9,17%
  • Citymaut (z.B. 3 km Radius um die Innenstadt)

    32 26,67%
  • Radverkehrswege optimieren

    84 70,00%
  • Radfahrerakzeptanz verbessern

    85 70,83%
  • Sprit teurer machen (50 Cent/Liter)

    5 4,17%
  • Sprit teurer machen (1,- Euro/Liter)

    25 20,83%
  • Fahrgemeinschaften fördern

    42 35,00%
  • Industrie, Infrastruktur + Wohnungen aneinander ausrichten

    26 21,67%
  • mehr grün in den Städten, nicht alles zubauen

    35 29,17%
  • flacher bauen (Durchlüftung der Städte, weniger Menschen/m²)

    10 8,33%
  • Carsharing (fördern, nutzen)

    41 34,17%
  • E-Automobilität (nutzen, fördern, vorantreiben)

    34 28,33%
  • gar keine Autos in den Innenstädten

    31 25,83%
  • Tempo 40 auch an Hauptverkehrsachsen

    13 10,83%
  • Tempo 30 auch an Hauptverkehrsachsen

    22 18,33%
  • Großindustrie nicht in die Städte

    21 17,50%
  • Großstadtwachstum stoppen

    14 11,67%
  • neue Industrie in geringer bebaute Regionen mit guter Verkehrsanbindung

    16 13,33%
  • Ich hab noch mehr Ideen und schreibe das im Thread

    5 4,17%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 3.201 bis 3.217 von 3217
  1. #3201
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    Zitat Zitat von martinek1977 Beitrag anzeigen
    Für mich gilt gesamt betrachtet der alte Spruch - Jede Hecke wird schlechter... . Ich hatte mit der Bahn alt kein Problem. Gut der Bahnhof war muffig, ohne teuren Bäcker und App- dafür aber auch ohne Security. Ich weiss bis heute nicht, was die Liberalisierung da gebracht hat und bringen kann? Aber gut, ich bin da voreingenommen, sehe das bei uns... .
    Na immerhin hat sich der Personennah(!)verkehr auf der Schiene in den letzten 25 Jahren verdoppelt, bei einem Zugkilometer-Anteil von 25% privater Anbieter.

    Ganz schlecht kann es also nicht sein, denn wir benötigen dringend weitere neue Züge, die privatwirtschaftlich schneller beschafft werden können.

    Der Staatsbetrieb dagegen sollte sich rein auf den Ausbau und Instandhaltung des Netzes und der Bahnhöfe kümmern, damit hat er mehr als genug zu tun.
    Geändert von big-foot (20.12.2018 um 05:37 Uhr)
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  2. #3202
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    U-Bahn ist wohl nicht spektakulär genug...


  3. #3203
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Na immerhin hat sich der Personennah(!)verkehr auf der Schiene in den letzten 25 Jahren verdoppelt, bei einem Zugkilometer-Anteil von 25% privater Anbieter.

    Ganz schlecht kann es also nicht sein, denn wir benötigen dringend weitere neue Züge, die privatwirtschaftlich schneller beschafft werden können.

    Der Staatsbetrieb dagegen sollte sich rein auf den Ausbau und Instandhaltung des Netzes und der Bahnhöfe kümmern, damit hat er mehr als genug zu tun.
    Ja, aber doch weil die Nachfrage nach Mobilität insgesamt zugenommen hat. Dementsprechend ja auch dieselben Zuwächse im Nahverkehr der DB. Und billiger ist's ja auch nicht geworden. Das wäre aber ein wesentlicher Indikator für eine volkswirtschaftlich wünschenswerte Effizienzsteigerung.

    Ich glaube tatsächlich, dass eine vollständige Privatisierung auch des Fernverkehrs nicht gut funktioniert, weil sich aufgrund der extrem hohen Transaktionskosten schlichtweg kein effizienter Wettbewerb organisieren lässt.

    Der erste, unmittelbare Effekt wäre, dass die Masse der einfachen Angestellten schlechter, die Spitzenleute hingegen viel besser bezahlt würden. Das wäre volkswirtschaftlich schon mal nachteilig. Negativ hinzu kommen die entnommenen Gewinne. Mögliche Vorteile lägen in Rationalisierungsgewinnen, also Personalabbau. Für die Betroffenen schlecht und im Hinblick auf die Gesellschaft ist fraglich, ob diese Einsparungen weitergereicht werden würden. Denn dazu bedürfte es Wettbewerbsdrucks. Nun können Streckenneuausschreibungen aus sachlogischen Gründen nunmal nur alle paar Jahre erfolgen. Und wie frei fluktuierend können die dann sein? Um wirklich einen ganz neuen Bereich übernehmen zu könnnen (Bsp. eine bisher eher im Norden agierende Privatbahn will jetzt auch Strecken im Süden betreiben), müssen allergrößte Investitionen getätigt werden: Züge müssen beschafft werden, entsprechendes Personal für den Betrieb und die Wartung eingestellt werden, etc. Dadurch würden auch die Aufgaben der Netzagentur des Bundes deutlich komplexer, was hier wiederum dort zu Personalaufbau führen werden müsste.
    Am Ende dürfte das genauso ausgehen wie bei der glorreichen Privatisierung der Stromkonzerne: ein paar wenige große Anbieter teilen sich den Markt regional auf und anstatt sich gegenseitig zu beharken, maximieren sie in ihrer Region die Gewinne. Damit wären im Endeffekt in der Masse schlechtere Arbeitsplätze realisiert, wobei die dabei anfallenden Rationalisierungsgewinne privatisiert werden. Das ganze vermutlich zu höheren Verbraucherkosten. Nur mal so als Beispiel, bereits vor der Einführung des EEG und Minimalprivatisierung der EDF in Frankreich lagen die Stromkosten in D für Privatverbraucher etwa doppelt so hoch wie in F! Und dabei leben in D deutlich mehr Menschen auf deutlich engerem Raum. Wie gut, dass RWE und EON stets so effizient gewirtschaftet haben. Na ja, aus deren Sicht hat bis zu Energiewende alles gepasst, vor allem die Gewinne. Nur was der Verbraucher davon hatte, hat bis auf den heutigen Tag noch niemand ergründen können.

    Als Zuckerl oben drauf passen dann die Anschlüsse von einem Netz ins andere im Fernverkehr nicht mehr. Oder sollen wir das auch von der Behörde regulieren lassen? Immer nur her mit den Doppelstrukturen...

  4. #3204
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    [QUOTE=Tristero;5842809]J
    Am Ende dürfte das genauso ausgehen wie bei der glorreichen Privatisierung der Stromkonzerne: ein paar wenige große Anbieter teilen sich den Markt regional auf und anstatt sich gegenseitig zu beharken, maximieren sie in ihrer Region die Gewinne. Damit wären im Endeffekt in der Masse schlechtere Arbeitsplätze realisiert, wobei die dabei anfallenden Rationalisierungsgewinne privatisiert werden. Das ganze vermutlich zu höheren Verbraucherkosten. Nur mal so als Beispiel, bereits vor der Einführung des EEG und Minimalprivatisierung der EDF in Frankreich lagen die Stromkosten in D für Privatverbraucher etwa doppelt so hoch wie in F! Und dabei leben in D deutlich mehr Menschen auf deutlich engerem Raum. Wie gut, dass RWE und EON stets so effizient gewirtschaftet haben. Na ja, aus deren Sicht hat bis zu Energiewende alles gepasst, vor allem die Gewinne. Nur was der Verbraucher davon hatte, hat bis auf den heutigen Tag noch niemand ergründen können.
    Ähm, bist Du Dir sicher, bei dem Thema noch den aktuellen Stand präsent zu haben?


    Die vorliegende Statistik zeigt die Menge des in privat betriebenen Anlagen erzeugten Stroms in Deutschland. Im Jahr 2016 erzeugten die Anlagen von privaten Betreibern in Deutschland rund 162 Terawattstunden Strom
    https://de.statista.com/statistik/da...n-deutschland/

    Auch ansonsten macht dem Essener Versorger das Segment Braunkohle und Kernenergie weiterhin zu schaffen. Das bereinigte Ebitda sank hier um 56 Prozent auf 240 Mio. Euro. Hauptgrund sind Termingeschäfte aus den Vorjahren, deren Preise unter den inzwischen gestiegenen Großhandelsnotierungen liegen. Allerdings sieht Krebber hier den Tiefstand erreicht und erwartet für 2019 keine Altlasten mehr. Belastend war auch die Ende 2017 erfolgte Stilllegung von Block B des Kernkraftwerks Gundremmingen. Damit sank die Stromerzeugung um elf Mrd. kWh. Insgesamt erzeugte RWE in den ersten drei Quartalen mit 131,6 Mrd. kWh 12,7 Prozent weniger Strom als im Vorjahreszeitraum.

    Im Segment Europäische Erzeugung bewegte sich das operative Ergebnis auf Vorjahresniveau. Den Rückgang des bereinigten Ebitda auf 234 Mio. Euro (-28 %) begründete der RWE-Manager mit Sondereffekten aus Grundstücksverkäufen im Vorjahr. Rückläufige Margen der Gas- und Steinkohlekraftwerk konnten durch Einnahmen aus dem britischen Kapazitätsmarkt kompensiert werden.
    https://www.energate-messenger.de/ne...n-ruecklaeufig


    Wer profitiert denn von der Energiewende?




    Die Liberalisierung des Strommarktes in der Europäischen Union vor 20 Jahren hat in Deutschland und zahlreichen weiteren EU-Mitgliedstaaten positive Auswirkungen auf die Anbietervielfalt zugunsten einer nachhaltigeren Stromproduktion gehabt. Staaten, die Chancen der Liberalisierung versäumten, hinken hingegen häufig bei der Entwicklung Erneuerbarer Energien hinterher. Dieses Fazit zieht die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) nach Auswertung zentraler Kennzahlen zur Entwicklung der Strommärkte in der EU in den vergangenen zwei Jahrzehnte

    https://www.unendlich-viel-energie.d...e-erneuerbaren

    Warum verbilligt es sich nicht beim Verbraucher?

    Bei der Stromversorgung kommt die Energiewende gut voran. Mehr als ein Drittel des Bedarfs stammt heute aus regenerativen Quellen. Davon sind die Wärmeversorgung und der Verkehrsbereich noch weit entfernt.

    Dafür hat Strom heute einen stolzen Preis: 29,4 Cent kostet eine Kilowattstunde im Schnitt, wenn ein Haushalt 3.500 Kilowattstunden im Jahr bezieht. Im Jahr 2000 waren es noch rund 14 Cent. Seither führte der Gesetzgeber fünf Umlagen ein. Sie dienen allesamt dazu, die Energiewende voranzutreiben. Jeder Verbraucher finanziert sie über den Strompreis. Angestiegen sind auch die Entgelte für die Stromnetze. Je stärker die einzelnen Posten wachsen, desto mehr Mehrwertsteuer fällt am Ende an. Das ist schön für den Haushalt der Bundesrepublik, aber weniger schön für jeden Verbraucher.

    Dafür sind die Strompreise an der Börse gesunken, Dank der erneuerbaren Energien. Von 2011 bis 2016 verringerten sich die Beschaffungskosten um insgesamt rund drei Cent pro Kilowattstunde. Diesen Vorteil haben aber die gestiegenen Umlagen und Steuern mehr als aufgefressen, beim Verbraucher kam davon wenig bis gar nichts an. Seit 2017 ziehen die Strompreise wieder an.


    https://www.finanztip.de/stromvergleich/strompreis/

    Wie Du deutlich in der Grafik sehen kannst, liegt die Summe aus Erzeugung und Verteilung von Strom inflationsbereinigt heute (5,67+7,50=13,17 ct/kWh) unter den Werten vor der Liberalisierung (13,04 ct/kWh)!

    (sind so bei 30% inflationsbedingte Steigerung im Vergleich ca. 9 ct/kWh!)
    Geändert von big-foot (20.12.2018 um 16:19 Uhr)
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  5. #3205
    Avatar von fassa
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  6. #3206
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    Ein gutes Konzept, wie ich finde.
    Wind ist erst wenn die Schafe keine Locken mehr haben.Du kannst mich mal da, wo der Frosch die Locken hat

  7. #3207
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    http://spon.de/afn32

    "Es gibt für die hierzulande so verbreitete "sollen doch erst mal die anderen"-Haltung den schönen englischen Ausdruck Nimbyism. Nimby steht für not in my backyard, nicht in meinem Hinterhof. In Großbritannien ist der Begriff sogar schon zu einer gesellschaftlichen Kategorie geworden: Sei kein Nimby.

    Der Begriff existiert schon seit den frühen Achtzigern und bezog sich ursprünglich meist auf konkrete, lokal geplante Einrichtungen, die Menschen zwar an sich befürworten, aber eben bitte nicht in Sichtweite: Strommasten zum Beispiel, Windräder, Unterkünfte für Obdachlose oder Asylbewerber. Die deutsche Entsprechung ist das Sankt-Florians-Prinzip: "Verschon' mein Haus, zünd' andre an". In der deutschsprachigen Fachliteratur taucht auch der schön amtliche Begriff "selbstbezogene Fortschrittsblockierer" auf."
    "Ich schaute vom Affen zum Menschen und vom Menschen zum Affen und konnte kaum sagen, wer was ist."

  8. #3208
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    Nimby... kannte ich nicht nicht.
    "Ich schaute vom Affen zum Menschen und vom Menschen zum Affen und konnte kaum sagen, wer was ist."

  9. #3209
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    Zitat Zitat von jonasonjan Beitrag anzeigen


    Ein gutes Konzept, wie ich finde.
    Urbaner Raum -> öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, zu Fuss.
    Alles andere ist Zeit- und Steuergeldverschwendung.

  10. #3210
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    Zitat Zitat von Bursar Beitrag anzeigen
    Urbaner Raum -> öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, zu Fuss.
    Alles andere ist Zeit- und Steuergeldverschwendung.
    Einerseits (urban) ja, andererseits für den suburbanen Raum ein gutes Fahrzeug.
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  11. #3211
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    Zitat Zitat von Bursar Beitrag anzeigen
    Urbaner Raum -> öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, zu Fuss.
    Alles andere ist Zeit- und Steuergeldverschwendung.
    Das darfst Du gern so sehen!

    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Einerseits (urban) ja, andererseits für den suburbanen Raum ein gutes Fahrzeug.
    Ich dachte auch an den suburbanen Raum und an einen Arbeitsweg von +10km bei schlechter ÖPNV-Anbindung. Hier um Kiel herum wirklich nicht selten
    Das Teil klingt interessant, soll nicht die Welt kosten und sieht praktisch aus.
    Hab gestern mit einem Kumpel über seine beiden KFZ(Mercer V und Mini Copper S) und seinen Eriba diskuttiert.
    Er ist der Meinung sechs Wochen im Jahr seinen Eriba bewegen zu müssen. Da haben wir mal durchgerechnet, was es ihn kostet, eine Isetta zu fahren und für sechs Wochen Urlaub im Jahr ein Zugfahrzeug zu mieten, den Neuwert beider KFZ als Grundlage für die Finanzierung der Isetta und für einige Jahre Miete für ein Zugfahrzeug, er nahm einen T6 als Grundlage
    Eer kam ins Grübeln und wie ich ihn kenne, holt er sicher ganz sicher eine Isetta Und einen Morgan Plus 8
    Geändert von jonasonjan (23.12.2018 um 18:34 Uhr)
    Wind ist erst wenn die Schafe keine Locken mehr haben.Du kannst mich mal da, wo der Frosch die Locken hat

  12. #3212
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    Zitat Zitat von jonasonjan Beitrag anzeigen


    Ein gutes Konzept, wie ich finde.
    Kannst du schon seit ein paar Jahren kaufen. Sieht man auch hin und wieder. Einer steht bei mir in der Nachbarstraße. Heißt Renault Twizzy. https://www.renault.de/modellpalette...cht/twizy.html

    Aber schön, dass sie bei BMW eine Videocamera haben. Kann man sich prima mit die Zeit vertreiben.

  13. #3213
    Avatar von fassa
    fassa ist gerade online im ständigen Kampf mit der Realität
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    Sieh dir den Tweet von @ChrisGratzer an: https://twitter.com/ChrisGratzer/sta...492267010?s=09

  14. #3214
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    Zitat Zitat von jonasonjan Beitrag anzeigen
    Ich dachte auch an den suburbanen Raum und an einen Arbeitsweg von +10km bei schlechter ÖPNV-Anbindung. Hier um Kiel herum wirklich nicht selten:
    Also doch in die Stadt rein -> ÖPNV erweitern wäre das bessere Konzept, wie schon gesagt.

    Für euren suburbanen Raum oder nehmen wir gleich den ländlichen Raum ist dieses Fahrzeug ungeeignet, denn es passt nichts rein, kein wocheneinkauf, nix aus dem Baumarkt.

    Als mittel des motorisierten Individualverkehr es trägt es auch überhaupt nichts zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens bei.
    Geändert von Bursar (29.12.2018 um 17:27 Uhr)

  15. #3215
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    Zitat Zitat von jonasonjan Beitrag anzeigen


    Ein gutes Konzept, wie ich finde.
    Nein, so etwas ist nicht wirklich ernst zu nehmen. Die ist nur ein Alibi (bzw. PR Gag) Retro-historischen Gewand.

    Wenn ein Automobilhersteller seine Existenz durch die Herstellung von Personenkraftfahrzeugen begründet, dann sollten es PKWs sein, die die Anforderungen der Gesellschaft bzw. des Verbrauchers erfüllen.

    BMW hat schon vor Jahren Diesel-PKWs mit SCR in den USA verkauft. In Deutschland hat BMW die gleichen Modelle mit "Löchern" im Unterboden (Aussparungen für die SCR-Technik) verkauft. Die USA bzw. (people's republic of) California sind mit ihren Umweltvorgaben deutlich strenger; "Anforderungen der Gesellschaft" nach schadstoffarmen Fahrzeugen.

    Welcher BMW Fahrer nimmt sich für 2019 vor, ein solches "Fahrzeug" zu kaufen? Wahrscheinlich würden sich 70-80% der BMW Fahrer bzw. Neuwagenkäufer lieber einen Wagen mit 8 statt 4 Zylindern Motoren fahren/kaufen ...

    BMW (wie alle anderen auch) soll, wenn schon, moderne "vollwertige" PKWs mit umwelteffizienten Antriebskonzepten herstellen. Tesla hat es vorgemacht, VW (Audi) wurde aufgrund der 21 Milliarden USD Strafe auf den richtigen Weg gezwungen.

    Einen Rückgriff auf historische Design(-Verirrungen), die das "Emotional-Fühlige" der 1950er wiedererwecken, nimmt jeden auf den Arm, der etwas verändern will. Jeder, der in einer Mobilitäts-Diskussion auf ein solches "Fahrzeug" verweist, braucht kein weiteres Argument mehr anführen.

    Deswegen wird kein einziger "richtiger" (Diesel-)BMW weniger gekauft. Im Gegenteil, mit der Parole "Weiter so!" wird alte Technologie aus dem 19. Jahrhundert (Herr Rudolf Diesel und Clara Benz lassen grüßen) verkauft bzw. verstopfen zusätzlich zu den bereits vorhandenen alten PKWs die Innenstädte bzw. vergiften die Umwelt in den Städten.
    Geändert von Sparky (31.12.2018 um 18:25 Uhr)

  16. #3216
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    Zitat Zitat von Bursar Beitrag anzeigen
    Also doch in die Stadt rein -> ÖPNV erweitern wäre das bessere Konzept, wie schon gesagt.

    Für euren suburbanen Raum oder nehmen wir gleich den ländlichen Raum ist dieses Fahrzeug ungeeignet, denn es passt nichts rein, kein wocheneinkauf, nix aus dem Baumarkt.

    Als mittel des motorisierten Individualverkehr es trägt es auch überhaupt nichts zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens bei.
    Stimmt schon, wir hatten ja mal den Smart als einziges Fahrzeug und wohnen sehr ländlich (>2 km nächste Bushaltestelle mit großen Höhenunterschied), da konnte man schon alle Wocheneinkäufe mitmachen.

    Der Autoverleih ist zu weit weg, deswegen fahre ich jetzt wieder ein zweiten "richtiges" Auto.

    Aber wie gesagt, der Kofferraum war hier ausreichend, aber bei der Isetta wohl nicht.
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  17. #3217
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    Über die Konkurrenz E-Busse zu Brennstoffzellenbusse auf Basis Wasserstoff

    https://edison.handelsblatt.com/erkl...D3dOvBbrgt-ap3
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