Umfrageergebnis anzeigen: Welche Maßnahmen helfen, Pendlerströme, Emissionen, Verkehrsinfarkte zu verringern?

Teilnehmer
107. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Nachverdichtung der Großstädte

    7 6,54%
  • ÖPNV verbessern

    64 59,81%
  • ÖPNV verbilligen

    52 48,60%
  • Industrie raus aus der City

    8 7,48%
  • Citymaut (z.B. 3 km Radius um die Innenstadt)

    30 28,04%
  • Radverkehrswege optimieren

    74 69,16%
  • Radfahrerakzeptanz verbessern

    76 71,03%
  • Sprit teurer machen (50 Cent/Liter)

    5 4,67%
  • Sprit teurer machen (1,- Euro/Liter)

    23 21,50%
  • Fahrgemeinschaften fördern

    39 36,45%
  • Industrie, Infrastruktur + Wohnungen aneinander ausrichten

    23 21,50%
  • mehr grün in den Städten, nicht alles zubauen

    31 28,97%
  • flacher bauen (Durchlüftung der Städte, weniger Menschen/m²)

    9 8,41%
  • Carsharing (fördern, nutzen)

    40 37,38%
  • E-Automobilität (nutzen, fördern, vorantreiben)

    33 30,84%
  • gar keine Autos in den Innenstädten

    28 26,17%
  • Tempo 40 auch an Hauptverkehrsachsen

    12 11,21%
  • Tempo 30 auch an Hauptverkehrsachsen

    20 18,69%
  • Großindustrie nicht in die Städte

    18 16,82%
  • Großstadtwachstum stoppen

    12 11,21%
  • neue Industrie in geringer bebaute Regionen mit guter Verkehrsanbindung

    14 13,08%
  • Ich hab noch mehr Ideen und schreibe das im Thread

    5 4,67%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 2.181 bis 2.200 von 2471
  1. #2181
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    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    Ärgerlich so langsam. Häng Dich lieber nicht insgesamt an die Psychologen-Quatsch, das ist Pauschalisierung besten Grades. Natürlich versteht das jeder "theoretisch".
    Dann ist es ja gut, nur dann ist auch klar, dass man die Fläche im Erdgeschoss von größeren Hochhäusern mit Terrassierung nur begrenzt als Wohnungen nutzen kann, das hat nichts mit Psychologie, sondern mit einfacher Bauphysik (s.o.) zu tun.

    Und da Du Dich ja für höhere Bebauung aussprichst, muss dem Problem Rechnung getragen werden.

    In Pablos Beispiel " Wien" z.B. so:

    Infolge ihrer Terrassierung weisen die drei Wohnblöcke in den unteren Geschossen eine Trakttiefe von bis zu 50 Metern auf, was im Gebäudeinneren große Bereiche ohne Tageslicht mit sich bringt. Harry Glück nutzte diese Volumen, um eine Vielzahl von 60 Quadratmeter großen Raumeinheiten für Gemeinschaftseinrichtungen zu schaffen




    http://www.taz.de/!5325247/

    Aus betriebswirtschaftlicher Sicht kann halt dann schnell zu viel ungenutzter innerer Raum daraus entstehen.
    Geändert von big-foot (14.09.2018 um 16:48 Uhr)
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  2. #2182
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    50 Meter! Bitte, im Olydorf unten sinds um 12 Meter.
    "Allerdings habe ich festgestellt, dass feste Prinzipien, gepaart mit einer griesgrämigen Veranlagung eine grausame und unmenschliche Tugend ergeben können." Publius Ovidius Naso

  3. #2183
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    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    50 Meter! Bitte, im Olydorf unten sinds um 12 Meter.
    Ja, weil Du meintest

    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    Wieso soll das denn mit der Höhe zum Problem werden?
    ist halt diesem baulichen Konzept Grenzen gesetzt - nichts anderes steht in dem Artikel
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  4. #2184
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Ja, weil Du meintest



    ist halt diesem baulichen Konzept Grenzen gesetzt - nichts anderes steht in dem Artikel
    Bei solchen Tiefen isses dann auch schon sch...egal, ob vertikal oder terrassenförmig. Und vielleicht hörste auch mal auf, auf Deinem Prinzip rumzureiten, im Oly isses nun mal unproblematisch und licht und hell.
    "Allerdings habe ich festgestellt, dass feste Prinzipien, gepaart mit einer griesgrämigen Veranlagung eine grausame und unmenschliche Tugend ergeben können." Publius Ovidius Naso

  5. #2185
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    Ein vollkommen ungeplantes Hochhaus entstand in Hongkong, es wuchs wabenartig, Zelle an Zelle, an- und übereinander, bis zu 14 Stockwerke hoch. Nur in die Außenzellen drang Licht. Im Inneren herrschte Dunkelheit. 50.000 Chinesen lebten hier auf engstem Raum anonym und illegal. Bis die Partei die Bagger schickte.


    https://mworkz.net/2013/08/05/kowloo...city-kw322013/

  6. #2186
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    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    Bei solchen Tiefen isses dann auch schon sch...egal, ob vertikal oder terrassenförmig. Und vielleicht hörste auch mal auf, auf Deinem Prinzip rumzureiten, im Oly isses nun mal unproblematisch und licht und hell.
    (Außer im Oly, da halbseitig) gilt es halt für diese Bauweise, die Bautiefe ergibt sich aus der Bauhöhe (hier für 13 Stockwerke)

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    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  7. #2187
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    (Außer im Oly, da halbseitig) gilt es halt für diese Bauweise, die Bautiefe ergibt sich aus der Bauhöhe (hier für 13 Stockwerke)

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Ach.
    "Allerdings habe ich festgestellt, dass feste Prinzipien, gepaart mit einer griesgrämigen Veranlagung eine grausame und unmenschliche Tugend ergeben können." Publius Ovidius Naso

  8. #2188
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    Dann bau es am Hang, dann isses super.

    Meine Güte, wie langweilig muss einem sein?
    "Ich schaute vom Affen zum Menschen und vom Menschen zum Affen und konnte kaum sagen, wer was ist."

  9. #2189
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    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    Ach.
    biste aber halbseitig auch immer noch bei 25 m "zwangsläufige Bautiefe"
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  10. #2190
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    Zitat Zitat von pablo Beitrag anzeigen
    Ein vollkommen ungeplantes Hochhaus entstand in Hongkong, es wuchs wabenartig, Zelle an Zelle, an- und übereinander, bis zu 14 Stockwerke hoch. Nur in die Außenzellen drang Licht. Im Inneren herrschte Dunkelheit. 50.000 Chinesen lebten hier auf engstem Raum anonym und illegal. Bis die Partei die Bagger schickte.


    https://mworkz.net/2013/08/05/kowloo...city-kw322013/
    Wahnsinn:

    Bis zu 50.000 Menschen teilten sich eine urbane Fläche von rund drei Hektar.
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  11. #2191
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    Es gibt nicht nur kein gutes Licht in dicken Häusern, es gibt darin auch keine Luft. Um 1902 suchte man für dieses Problem noch nach menschenfreundlichen Lösungen.



  12. #2192
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    biste aber halbseitig auch immer noch bei 25 m "zwangsläufige Bautiefe"
    Nein, weil ich im Olydorf nicht noch auf einen Terrassenbau einen Turm draufsetze, für den ich die entsprechende Tiefe brauche. Klar, dass die Basis dann vollkommen unpraktische Größen aufweist. Sollte dir wohl klar sein. Und klar ist auch, WARUM eben das in München nicht für beide Seiten realisiert worden ist. Mich ärgert es, dass Du das Thema nun auf diese Bauten umlenkst, dabei gehts ganz um was anderes. Auch die Akzente, die wichtig sind für ein insgesamt organisches städtebauliches Konzept sehe ich nicht in Wien. also, was soll das? Lässt sich nicht mal im Ansatz vergleichen. Du kannst in München ein ähnlich gescheitertes im Sinne von "städtbaulich" Konzept finden, nennt sich "Pharao-Haus". Grauslich.
    Geändert von rumplex (14.09.2018 um 18:43 Uhr)
    "Allerdings habe ich festgestellt, dass feste Prinzipien, gepaart mit einer griesgrämigen Veranlagung eine grausame und unmenschliche Tugend ergeben können." Publius Ovidius Naso

  13. #2193
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    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Wahnsinn:
    Bin auch schwer "beeindruckt"

    https://goo.gl/images/UiNSuh

  14. #2194
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    Übrigens Rumplex, der Wohnpark "Alt-Erlaa" in Wien galt als Vorzeigeprojekt des sozialen Wohnungsbaus. Es ist gezeichnet von Harry Glück, einem ehemaligen Stararchitekten. Sein Motto war: "Wohnen wie Reiche, auch für Arme".

    Also nix mit gescheitert und hässlich. Genauso war das beabsichtigt. Aus irgendeinem uns nicht bekannten Grund funktioniert das mit der Zufriedenheit der Wiener, die sich Wien nicht leisten können. Als miserabel und sozial gescheitert gilt dort "Am Schöpfwerk". Ganz schlechte Gegend. Vermutlich mit Zugezogenen.

  15. #2195
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    Zitat Zitat von pablo Beitrag anzeigen
    Übrigens Rumplex, der Wohnpark "Alt-Erlaa" in Wien galt als Vorzeigeprojekt des sozialen Wohnungsbaus. Es ist gezeichnet von Harry Glück, einem ehemaligen Stararchitekten. Sein Motto war: "Wohnen wie Reiche, auch für Arme".

    Also nix mit gescheitert und hässlich. Genauso war das beabsichtigt. Aus irgendeinem uns nicht bekannten Grund funktioniert das mit der Zufriedenheit der Wiener, die sich Wien nicht leisten können. Als miserabel und sozial gescheitert gilt dort "Am Schöpfwerk". Ganz schlechte Gegend. Vermutlich mit Zugezogenen.
    Mag sein, aber im Konzept weitaus schwächer als etwa das Olydorf. Wenn man das Konzept ausweitet, bist Du in Neuperlach. Keine Städtebau, keine Organik, alles in Linie entlang von erweiterten Autostraßen gezogen. Das ist für mich kein erfolgreiches Konzept. Letztlich gewinnt das in Wien vor allem am Ende durch Privatisierung.

    Organisch ist da das Schlüsselwort. Eben keine Quartiere im Quadrat. Ich erlebe ja die Tristesse neuer Wohnquartiere hier in München en masse. Was da passiert: Wir beugen uns dem Bedürfnis der Bewohner nach "Niedlichkeit". Kannst Du im Ackermannbogen hier sehr schön sehen: Niedrige Bauten, enorm dicht aufeinander, so dass Dir die Nachbarn in die Wäscheschublade schauen können. Aber es ist niedlich. Gibt sogar "Garten". So 20 Quadratmeter. Drumrum: Zufahrtswege vor allem. Aber nein, es gibt ja noch eine Grünfläche. Rechteckig abgezirkelt, kein Baum, aber grün. Jo. Träumchen. Um es klar zu sagen: Was jedenfalls hier in München passiert, ist einfach vollkommen Biedermeier. Visionen? Lernen? No Schangs. Mich bedrückt das immer wieder, wenn schon wieder mit eingezogenem Schwanz wertvolle Flächen verhunzt werden.
    "Allerdings habe ich festgestellt, dass feste Prinzipien, gepaart mit einer griesgrämigen Veranlagung eine grausame und unmenschliche Tugend ergeben können." Publius Ovidius Naso

  16. #2196
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    Ackermannbogen findest du niedlich? Hm, das nähert sich dem an, wie die Schönen und Reichen heute leben. Guck mal die Londoner in Chelsea und Kensington. Niedlich. Jeder würde so gern leben. Auf 50 m2.

  17. #2197
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    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    Ich erlebe ja die Tristesse neuer Wohnquartiere hier in München en masse. Was da passiert: Wir beugen uns dem Bedürfnis der Bewohner nach "Niedlichkeit".
    In gefragten Städten wie München oder Berlin könnte man die Wohnquartiere bauen, wie man will (im Rahmen des Gesetzes).
    Kein Investor oder Bauherr müsste sich irgendwelchen Bedürfnissen beugen.
    Denn es wird immer genügend Leute geben, die da einziehen wollen.

  18. #2198
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    Zitat Zitat von Bursar Beitrag anzeigen
    In gefragten Städten wie München oder Berlin könnte man die Wohnquartiere bauen, wie man will (im Rahmen des Gesetzes).
    Kein Investor oder Bauherr müsste sich irgendwelchen Bedürfnissen beugen.
    Denn es wird immer genügend Leute geben, die da einziehen wollen.
    Ja, das ist das Problem. Städtebaulich aber am Ende höchst bedenklich. Aber frag mal die Leute im Ackermann-Bogen, wie genervt sie vom Auto-Verkehr sind im Quartier. Das Ganze hat kein Konzept, außer, wir bauen uns unser klein Häuschen, und dann ist alles gut. Lächerlich ist das im Ergebnis. Theresienhöhe genauso. Usw..
    "Allerdings habe ich festgestellt, dass feste Prinzipien, gepaart mit einer griesgrämigen Veranlagung eine grausame und unmenschliche Tugend ergeben können." Publius Ovidius Naso

  19. #2199
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    das Problem bei diesen Wildschweinsiedlungen mit EFH ist ja vornehmlich die Abwesenheit jeglicher konsistenter gestalterischer Einheit und Qualität und dass eben alles wirklich lausig gebaut wird und nicht in Würde altern kann. Die ehem. Gartenstädte anno 1910-27 sahen ja anfangs nicht unähnlich aus, aber ein sehr hoher Gestaltunsgwillen mit grosser Einheitlichkeit in Verbindung mit wirklich solider und in Würde alternder Gebäudesubstanz und einem inzwischen hochgewachsenen Grünumfeld macht ja grade heute diese alten Gartenstädte mit den Reihen - und EFH so attraktiv wie kaum etwas anderes im Bereich des Siedlungsbaus. EFH Siedlungen sind nicht per se mies und dumm, nur fehlt eben jene Qualität die die heutigen EFH-Gebiete nie und nimmer erreichen werden, auch wenn sie in 50 Jahren vllt. hübsch durchgrünt seien mögen.
    Geändert von jambo (14.09.2018 um 23:27 Uhr)

  20. #2200
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    Zitat Zitat von jambo Beitrag anzeigen
    ehem. Gartenstädte anno 1910-27
    Das ist ein spannender historischer Bezug. Bei Wikipedia findet man einiges dazu. Auch was dann später die Nazis darüber dachten, die bei lockerer Bebauung an einen verbesserten "Luftschutz" dachten. Luftschutz ist ein militärischer, kein ökologischer Begriff. Moderne Kriege finden immer mehr im urbanen Raum statt und sind ein ganz besonderer Albtraum. Eine Stadt lässt sich nicht verteidigen. Sie tun es aber doch. Paradoxerweise saugen Städte im Krieg die Flüchtlingsströme auf. Städte scheinen aus Sicht des Einzelnen Schutz zu geben, tragen gleichzeitig den Konflikt mitten in die Stadt hinein.

    Über die Psychologie von Architektur lässt sich sicher einiges sagen. Interessanter noch fände ich die Soziologie von Architektur. Die Soziologie steckt hier noch in den Kinderschuhen, wird anscheinend gar nicht gefragt. Wie Menschen leben, denken, erleben, handeln hat sicher sehr viel mit Architektur zu tun. Stadtplanung unter Zeitdruck hat etwas Chaotisches. Da wächst dann nichts mehr organisch oder historisch. Wir können ahnen, welche Auswirkung ein Gebäude auf seine Bewohner hat, wie aber wird eine ganze Siedlung ticken? Ein neuer Stadteil, der für Flüchtlinge geschaffen wird, oder neue Arbeitskräfte? Oder eine ganze "Entlastungstadt" in der Peripherie? Oder eine nach einem Krieg wiederaufgebaute Stadt? Städte sind komplexe Systeme, deren Regelkreise nur schwer durchschaubar sind. Der Verkehr lässt sich vielleicht gerade noch planen. Ob aber wünschenswerter Raum entsteht für Menschen, ist wohl oft einfach Glückssache.

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