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  1. #421
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    Zitat Zitat von Lnbrg93 Beitrag anzeigen
    Da muss man halt der Typ für sein, in der Freizeit neben dem Beruf, alle Zeit ins Training zu investieren, um am Wochenende dann trz. gezeigt zu bekommen wie ******* man noch ist. Da wählen halt viele ambitionierten Quereinsteiger den weg der JDM-Rennen, bei denen man den Großteil der Leute stehen lässt, da das Niveau deutlich niedriger ist - zumindest in der breiten Masse. Dazu kommt, dass es bei JDM Rennen auch immer AK-Sieger gibt etc. Da fühlen sich halt die Leute geschmeichelt, wenn sie in der AK 25 - 26 Geb, Monat Jan - März in der Top 3 sind und hierbei ausblenden können, dass sie im Gesamtergebnis ******* sind.
    Finde ich persönlich schade, aber so sind die meisten Leute eben.
    Bisschen unsinnig. Im Lizenzsport werden die Sportler der verschd. Alterklassen auch einzeln geehrt.

    Aber dieses auf den Jedermannsport herabschauen, zeichnet den "elitären" Lizenzbereich ja leider ein Stück weit aus. Vor allem beim BDR sitzen noch zu viele mit dieser Denke. Sonst hätte man schon vor Jahren die Zeichen erkannt und etwas unternommen.
    Jetzt ist es zu spät und der Lizenzsport hat sich soweit von der breiten Basis entfernt, dass es schwer wird nochmal die Kurve zu bekommen.

  2. #422
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    Zitat Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
    Beim kurzen überfliegen habe ich da keinen gesehen, den ich in einem Amateurrennen oder C-Rennen nach alter Lesart für so stark halte, dass er da absolut fehl am Platz wäre. Zumal die dann ja auch noch einzeln gestartet sind und noch nicht mal mit ihren Teams. Der Sieger ist sogar schon Masters 3 (nagut, dafür extrem ausgeschlafen). Denke, dass muss ein solches Feld schon aushalten. Da gibts noch ganz andere Kandidaten. :-O Zum Beispiel den Mastersfahrer, der am selben Tag beim Elite Rennen dritter wurde. Daran sieht man eigentlich gut, dass da schon rel. passend sortiert wird im großen und ganzen.
    Das weißt du und kannst das einschätzen. Erni aus der Fischbratküche, der eigentlich gern mal Lizenz fahren möchte, nicht

    Ich sag nur eins: Dänemark

    Ich bleibe dabei. Das Ding geht so weiter den Bach runter wenn der BDR den Veranstaltern nicht klare Vorgaben macht so dass es sich leistungsgerecht verteilt. Ein weiter wie bisher nur mit neuem Anstrich bringt nichts. Beispiele wie man es machen kann gibt es Abseits der deutschen Grenzen genug.
    Geändert von neubicolt (09.10.2019 um 15:10 Uhr)

  3. #423
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    Zitat Zitat von thigh Beitrag anzeigen
    Bisschen unsinnig. Im Lizenzsport werden die Sportler der verschd. Alterklassen auch einzeln geehrt. .


    Mit dem Unterschied, dass es bei den JDM-Veranstaltungen teilw. diverse Altersklassen in den besten Rennfahrerjahren gibt. Gegen getrennte Wertungen von Junioren, Elite und Senioren ist ja nichts einzuwenden. Der Trend beim Jedermann geht aber eher dazu sinnlos viel zu unterscheiden, um möglichst "viele Gewinner" zu generieren. So kann man die relativ teure Veranstaltung auch besser vermarkten.

    Dass die Lizenzrennen eben an der Basis härter sind, ist eben fakt.

  4. #424
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    In der Regel folgt man auch bei Jedermannrennen dem Reglement des BDR und dementsprechend gibt es auch die gleichen Altersklassen. Diverse Altersklassen in den besten Rennfahrerjahren ist Quatsch.

    Aber wie gesagt, diese ganze "Lizenzsport ist so super hart und alles andere Kindergarten"-Gelaber trägt halt auch nicht dazu bei, einen Einsteiger zum Start zu motivieren.

  5. #425
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    Zitat Zitat von thigh Beitrag anzeigen
    Aber wie gesagt, diese ganze "Lizenzsport ist so super hart und alles andere Kindergarten"-Gelaber trägt halt auch nicht dazu bei, einen Einsteiger zum Start zu motivieren.
    Na ja, machen aber eigentlich kaum Leute wirklich. Die Dialoge laufen eigentlich immer so dass aus der anderen Ecke das Argument kommt es sei zu hart. Dagegen kann man dann auch irgendwann nicht mehr gegen anreden. Es ist nun mal so dass auch die Wackelkandidaten die eigentlich wollen immer noch deutlich mehr Argument gegen eine Lizenz finden als dafür. Isso.

  6. #426
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    Zitat Zitat von thigh Beitrag anzeigen
    Aber wie gesagt, diese ganze "Lizenzsport ist so super hart und alles andere Kindergarten"-Gelaber trägt halt auch nicht dazu bei, einen Einsteiger zum Start zu motivieren.
    Einstellungssache. Genau die Leute die gesagt haben "wenn du echte Radrennen fahren willst, zieh eine Lizenz" haben mich als Einsteiger dazu gebracht das auszuprobieren.
    Ist halt befriedigender an einer Herausforderung zu scheitern, aufzustehen und zu wachsen als in der alles "Tütti Comfort-Zone" zu verweichlichen. Die Diskussion führt aber zu nichts.

    Zumindest schaffen es ja anscheinend andere Länder den Lizenzsport interessant für die Masse zu gestalten und der BDR nicht so.
    Hier würde ggf. auch eine Zusammenarbeit mit Veranstaltern boomender JDM-Rennen helfen... Vielleicht etwas Naiv, aber diesen Veranstaltern sollte ja auch Radrennsport an sich am Herz liegen und nicht nur Profit am eigenen Format

  7. #427
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    Zitat Zitat von neubicolt Beitrag anzeigen
    Na ja, machen aber eigentlich kaum Leute wirklich. Die Dialoge laufen eigentlich immer so dass aus der anderen Ecke das Argument kommt es sei zu hart. Dagegen kann man dann auch irgendwann nicht mehr gegen anreden. Es ist nun mal so dass auch die Wackelkandidaten die eigentlich wollen immer noch deutlich mehr Argument gegen eine Lizenz finden als dafür. Isso.
    Nunja, ich hab gehört, dass in dem einen oder anderen Jedermannrennen inzwischen Teams mit einigen Elite Fahrern kommen um ihren Sprinter anzufahren. Wenn dann noch der eine oder andere Belgier fährt, der völlig losgelöst von seiner Lizenz dort fahren kann, wirds ja noch ein bisschen anders (ich kenne einige davon, die haben eher KT als EliteAmateurNiveau). Da ist es etwas verwirrend, wenn in einem normalen Amateurrennen angeführt wird, dass in der Spitze gute ü50 Leute fahren, die dann irgendwen vom Start abhalten, weil der lieber gegen die oben genannten Alternativen fährt für das 5fache Startgeld.

    Ich vermute mal, das ist nicht der Grund.

  8. #428
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    Der schwere Einstieg liegt meiner Meinung nach nicht unbedingt an dem zu hohen Niveau, sondern vielmehr an den zu speziellen Rennen mit Runden á 800-1200m. Das ist einfach eine andere Sportart als der gemeine Rennradler so aus dem TV kennt und im Training auch trainiert.

    Für den Einstieg rate ich den Leuten immer zu Rennen wir Börger, Steinfurt oder früher noch Nortorf. Da kann/konnte man ohne alle 200m antreten zu müssen erstmal ins Renngeschehen reinschnuppern und auch seine eigentliche Leistungsfähigkeit über 80km unter Beweis stellen. Es gibt ja massig Fahrer, die auf den oben genannten Kursen gut mitkommen und dann auf der Rundstrecke nach 4 Runden draußen stehen. Die Klassen kann man noch so viel nach Rangliste aufteilen, die ersten Rennen auf der Rundstrecke werden für Quereinsteiger immer eine Herausforderung bleiben denke ich.
    Wobei ich wie manch andere auch, den Sieger direkt bei den EA sehe...so wie früher auch.

    Der Lizenzsport bräuchte einfach mal wieder mehr Rennen mit langen Runden, was mit den heutigen Auflagen durch die Städte/Gemeinden und den Anwohnern leider alles andere als einfach ist.

  9. #429
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    Komisch, ich höre seit Jahren immer dasselbe.

    In der Jedermannszene wird über die professionell aufgestellten Teams gemeckert, und in den Lizenzrennen ist es natürlich auch zu schnell.

    Vielleicht sollte der eine oder andere die Einschätzung der eigenen Leistung und den Anspruch auf Erfolge mal überdenken.
    Es sind Rennen, da stehen halt auch ein paar andere am Start, die potentiell stärker sind. Da muss man dann was tun, so hart das auch klingt.

    Wenn ein Einsteiger dazu nicht bereit ist, und die Flinte nach ein paar Rennen ins Korn wirft, dann reicht es halt nicht.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, man muss es da allen Recht machen, damit sich keiner auf's Füßchen getreten fühlt. Kann ich nix mit anfangen.
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  10. #430
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    Zitat Zitat von Masematte Beitrag anzeigen
    Der schwere Einstieg liegt meiner Meinung nach nicht unbedingt an dem zu hohen Niveau, sondern vielmehr an den zu speziellen Rennen mit Runden á 800-1200m. Das ist einfach eine andere Sportart als der gemeine Rennradler so aus dem TV kennt und im Training auch trainiert.

    Für den Einstieg rate ich den Leuten immer zu Rennen wir Börger, Steinfurt oder früher noch Nortorf. Da kann/konnte man ohne alle 200m antreten zu müssen erstmal ins Renngeschehen reinschnuppern und auch seine eigentliche Leistungsfähigkeit über 80km unter Beweis stellen. Es gibt ja massig Fahrer, die auf den oben genannten Kursen gut mitkommen und dann auf der Rundstrecke nach 4 Runden draußen stehen. Die Klassen kann man noch so viel nach Rangliste aufteilen, die ersten Rennen auf der Rundstrecke werden für Quereinsteiger immer eine Herausforderung bleiben denke ich.
    Wobei ich wie manch andere auch, den Sieger direkt bei den EA sehe...so wie früher auch.

    Der Lizenzsport bräuchte einfach mal wieder mehr Rennen mit langen Runden, was mit den heutigen Auflagen durch die Städte/Gemeinden und den Anwohnern leider alles andere als einfach ist.
    +1

  11. #431
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    Zitat Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal, das ist nicht der Grund.
    Es gibt viele Gründe. Und die sind eigentlich auch allen bekannt. Sieht man ja hier gerade wieder. Blöd nur dass die Reform das eigentlich ändern sollte.

    Und ja, so Rennen wie Ascheffel oder auch GP Lübeck gibt es viel zu wenige.

  12. #432
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    Zitat Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
    Nunja, ich hab gehört, dass in dem einen oder anderen Jedermannrennen inzwischen Teams mit einigen Elite Fahrern kommen um ihren Sprinter anzufahren. Wenn dann noch der eine oder andere Belgier fährt, der völlig losgelöst von seiner Lizenz dort fahren kann, wirds ja noch ein bisschen anders (ich kenne einige davon, die haben eher KT als EliteAmateurNiveau). Da ist es etwas verwirrend, wenn in einem normalen Amateurrennen angeführt wird, dass in der Spitze gute ü50 Leute fahren, die dann irgendwen vom Start abhalten, weil der lieber gegen die oben genannten Alternativen fährt für das 5fache Startgeld.

    Ich vermute mal, das ist nicht der Grund.
    Für mich ist der Grund erstmal die geringere Einstiegshürde. Alles ist hübsch aufbereitet und verständlich. Ob es nun Malle312, Ötzi oder was auch immer ist, es ist für mich ersichtlich, um was es geht.
    Bei Lizenzrennen seh ich irgendwelche undurchsichtigten Skizzen auf irgendwelchen veralteten Dreamwaver-Homepages, auf denen irgendein Regelfachsprech gesprochen wird, für das ich mich erstmal schlau lesen müsste.

    Dann ist ein weiterer Aspekt natürlich die Streckenführung (soweit ich das aus den obigen, verstaubten Websites lesen kann...): Ich kann entweder - für zugegebenermaßen viel Geld - richtig tolle Strecken mit Ausblick und Abwechslung fahren, oder am Sonnabend Nachmittag 5x ums örtliche Industriegebiet. Das ist etwa so sexy wie, naja, fahren durchs örtliche Industriegebiet.

    So meine Lustlosigkeit bzgl. Lizenzsport aus der weiten Ferne.

  13. #433
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    Zitat Zitat von OrsinoPolar Beitrag anzeigen
    ... richtig tolle Strecken mit Ausblick und Abwechslung fahren, oder am Sonnabend Nachmittag 5x ums örtliche Industriegebiet. Das ist etwa so sexy wie, naja, fahren durchs örtliche Industriegebiet.

    So meine Lustlosigkeit bzgl. Lizenzsport aus der weiten Ferne.
    Na, ist doch in Ordnung.
    Da ändern auch angepasste Regelungen des BDR nix dran.

    Bei solchen Beiträgen habe ich immer den Eindruck, die Vereine sollen sich gefälligst nach den Ansprüchen des typischen Hobbyfahrers richten, der ein tolles Event mit Ausblick, schönem Wetter und Party hinterher erleben möchte.
    Das ist halt einfach was anderes, und das können die meisten Vereine aus verschiedenen Gründen auch gar nicht leisten.

    BTW: Eine toll aufbereitete Homepage muss auch jemand machen. Natürlich für lau, is ja klar...
    Geändert von DaPhreak (09.10.2019 um 16:47 Uhr)
    Ich bin keine Signatur, ich putz hier nur

  14. #434
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    Zitat Zitat von OrsinoPolar Beitrag anzeigen

    Dann ist ein weiterer Aspekt natürlich die Streckenführung (soweit ich das aus den obigen, verstaubten Websites lesen kann...): Ich kann entweder - für zugegebenermaßen viel Geld - richtig tolle Strecken mit Ausblick und Abwechslung fahren, oder am Sonnabend Nachmittag 5x ums örtliche Industriegebiet. Das ist etwa so sexy wie, naja, fahren durchs örtliche Industriegebiet.

    So meine Lustlosigkeit bzgl. Lizenzsport aus der weiten Ferne.
    Sorry, deine Einstellung hat mit allem zu tun, aber nicht mit Radrennsport und Radrennen. Es gibt durchaus auch viele Radrennen, die abwechslungsreiche Strecken und Profile haben.

    Ich weiß gar nicht, woher immer wieder die Einstellung kommt, jedes Rennen sei im Industriegebiet, von 50 Rennen, die ich fahre, sind vielleicht 3-5 im Industriegebiet.

  15. #435
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    Zitat Zitat von OrsinoPolar Beitrag anzeigen

    …….Dann ist ein weiterer Aspekt natürlich die Streckenführung (soweit ich das aus den obigen, verstaubten Websites lesen kann...): Ich kann entweder - für zugegebenermaßen viel Geld - richtig tolle Strecken mit Ausblick und Abwechslung fahren, oder am Sonnabend Nachmittag 5x ums örtliche Industriegebiet. Das ist etwa so sexy wie, naja, fahren durchs örtliche Industriegebiet.

    So meine Lustlosigkeit bzgl. Lizenzsport aus der weiten Ferne.
    Streckenführung recht und gut, aber wie stellst du dir das vor, eine richtig tolle Strecke?
    Die meisten Vereine die ein Rennen ausrichten sind doch froh wenn sie eine Strecke genehmigt bekommen, auch wenn es "nur" im Industriegebiet ist.
    Andere Strecken zu sperren ist doch bei den Genehmigungen fast nicht möglich.
    Klar, 1000 m im Kreis zu fahren, mit 5 oder 6 harten Antritten ist eben nicht so leicht, aber anders geht es oftmals nicht.

  16. #436
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    Sorry aber wenn ich ein Rennen fahre was juckt mich da die Landschaft. Ob ich nun durch Frankfurt, Hamburg, n Kuhkaff oder Industriegebiet fahre ist mir ziemlich egal, da ich im Rennen(!) eindeutig besseres zutun habe als die Landschaft anzuschauen.

    Solche Veranstaltungen bei denen die Landschaft im Vordergrund steht sollte sich auch nicht Rennen nennen. Deine genannten betiteln sich zwar nicht als solche allerdings finde ich es falsch hier von Rennen zu sprechen.

  17. #437
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    Zitat Zitat von DaPhreak Beitrag anzeigen
    Komisch, ich höre seit Jahren immer dasselbe.

    In der Jedermannszene wird über die professionell aufgestellten Teams gemeckert, und in den Lizenzrennen ist es natürlich auch zu schnell.

    Vielleicht sollte der eine oder andere die Einschätzung der eigenen Leistung und den Anspruch auf Erfolge mal überdenken.
    Es sind Rennen, da stehen halt auch ein paar andere am Start, die potentiell stärker sind. Da muss man dann was tun, so hart das auch klingt.

    Wenn ein Einsteiger dazu nicht bereit ist, und die Flinte nach ein paar Rennen ins Korn wirft, dann reicht es halt nicht.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, man muss es da allen Recht machen, damit sich keiner auf's Füßchen getreten fühlt. Kann ich nix mit anfangen.
    Soweit würde ich nicht gehen, aber ein paar "zeitgemäße Anpassungen" waren/sind schon notwendig, weil sich eben der Lizenzfahrer "als solcher" auch verändert hat.

    Es muss - m.E. - schon noch einen Leistungsvergleich für den "echten" Amateurfahrer* geben, so ähnlich wie es in den Mannschaftssportarten auch Wettkämpfe bis zur Kreisklasse hinunter gibt.

    Ein paar Vorschläge habe ich ja schon gemacht (s.o.) - ein paar von denen finden sich ja auch tatsächlich so oder ähnlich in der Überarbeitung des BDR wieder: Die Vergrößerung der EA-Klasse (500 --> 650) sowie das Verbot des gemeinsamen Starts mit den Amateuren, wenn im Vorjahr mehr als 70 Meldungen/Starter vorlagen, sowie der zusätzliche Aufstiegstermin können in meinen Augen schon wesentliche Verbesserungen sein. Mir fehlt noch der direkte Wiederaufstieg und ne faire Möglichkeit sich zu platzieren, wenn mehrere Rennklassen gemeinsam auf dem Kurs sind.

    Letztendlich sind aber auch die Vereine gefordert, die sich nicht allzusehr von Auflagen und Zeitfenstern einschränken lassen sollten, sondern sich mal überlegen, für wen sie die Rennen ausschreiben. In erster Linie, doch für ihre "Stammgäste" (eigene Fahrer und die aus der Region) - da fällt dann auch mal notwendigerweise eine Rennklasse hinten runter oder fährt weniger KM, wenn der Zeitplan es nicht zu lässt. Schade wäre es nur, wenn es die Schüler- und Jugendklassen betrifft. Die U19 und Sen. 2 können allesamt gut im Amateurfeld mitfahren.

    *(Leistungssportler; im Verein organisiert; regelmäßiges Training bei gleichzeitiger Berufstätigkeit, Kantinenessen und dank Familie <7h Schlaf)

  18. #438
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    Zitat Zitat von OrsinoPolar Beitrag anzeigen
    Für mich ist der Grund erstmal die geringere Einstiegshürde. Alles ist hübsch aufbereitet und verständlich. Ob es nun Malle312, Ötzi oder was auch immer ist, es ist für mich ersichtlich, um was es geht.
    Bei Lizenzrennen seh ich irgendwelche undurchsichtigten Skizzen auf irgendwelchen veralteten Dreamwaver-Homepages, auf denen irgendein Regelfachsprech gesprochen wird, für das ich mich erstmal schlau lesen müsste.

    Dann ist ein weiterer Aspekt natürlich die Streckenführung (soweit ich das aus den obigen, verstaubten Websites lesen kann...): Ich kann entweder - für zugegebenermaßen viel Geld - richtig tolle Strecken mit Ausblick und Abwechslung fahren, oder am Sonnabend Nachmittag 5x ums örtliche Industriegebiet. Das ist etwa so sexy wie, naja, fahren durchs örtliche Industriegebiet.

    So meine Lustlosigkeit bzgl. Lizenzsport aus der weiten Ferne.
    Du bist kein Rennfahrer oder zumindestens kein "echter" Lizenzsportler?

    1. Ötzi, Malle 312 usw. werden zum Zwecke des Gewinnes von Firmen veranstaltet. Da geht es für 99,99% der Fahrer nur ums mitfahren und Spaß haben. Und wie viel zahlst du? 100€ und mehr (zum Teil)

    2. Lizenzrennen werden meistens von Vereinen gestemmt, dabei bleibt wenig Geld über. Es dient zur Förderung des Sportes, Startgebühren teilweise unter 10€!

    3. Ein Lizenzfahrer fährt im Prinzip nicht wegen der tollen Verpflegungsstationen, der tollen Streckenführung oder einem Finisher-Trikot mit. Da geht es rein um Platzierung und Sieg.

    ---

    Ich persönlich komme von der oberen Klasse (frrüher A, jetzt Elite-Amateure). Mir wäre es auch lieber wenn es getrennte Rennen gäbe, dadurch ist oft die Rennsituation übersichtlicher und es gibt weniger Stürze. Warum? Ein durchschnittlicher Amateur wird bei einer Attacke eines gutem Elite-Amateur nicht mitgehen und blockiert im Prinzip daher weiter hinten fahrende Fahrer, die es vielleicht könnten (vor allem bei engen Kursen). Stürze passieren weil es einfach die Felder größer sind und Amateure im Prinzip auch gut Rad fahren können, aber eher am Limit fahren und dadurch Konzentration ... verlieren.

  19. #439
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    Zitat Zitat von Fritzel Beitrag anzeigen
    Du bist kein Rennfahrer oder zumindestens kein "echter" Lizenzsportler...
    Aber ist er nicht genau ein Radfahrer, den der BDR mit den Änderungen des Lizenzbereiches erreichen möchte?

    -Ambitioniert
    -kann längere Runden fahren
    -möchte sich mit anderen im Rennen vergleichen können

    Rundkurse und Straßenrennen sind unterschiedliche Sachen und auch nochmal was ganz anderes als ein Radmarathon. Aber es gibt ja noch ein paar wenige Rennen mit langen Runden. Dabei ist dann vielleicht nicht die Landschaft entscheidend im Sinne von „schöne Aussicht“, aber sie sorgt halt für den Charakter des Rennens. Und dafür fährt man dann auch mal länger mit dem Auto hin, als man nachher effektiv Rennen fährt. Und da ist es dann schade, wenn weiterhin Elite und Amateure zusammen starten und am 1-2 Anstieg nur noch eine Handvoll Amateure im Feld übrig bleibt und der Rest von der Rennleitung nach Hause geschickt wird.

  20. #440
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    Zitat Zitat von Masematte Beitrag anzeigen
    Der schwere Einstieg liegt meiner Meinung nach nicht unbedingt an dem zu hohen Niveau, sondern vielmehr an den zu speziellen Rennen mit Runden á 800-1200m. Das ist einfach eine andere Sportart als der gemeine Rennradler so aus dem TV kennt und im Training auch trainiert.

    Für den Einstieg rate ich den Leuten immer zu Rennen wir Börger, Steinfurt oder früher noch Nortorf. Da kann/konnte man ohne alle 200m antreten zu müssen erstmal ins Renngeschehen reinschnuppern und auch seine eigentliche Leistungsfähigkeit über 80km unter Beweis stellen. Es gibt ja massig Fahrer, die auf den oben genannten Kursen gut mitkommen und dann auf der Rundstrecke nach 4 Runden draußen stehen. Die Klassen kann man noch so viel nach Rangliste aufteilen, die ersten Rennen auf der Rundstrecke werden für Quereinsteiger immer eine Herausforderung bleiben denke ich.
    Wobei ich wie manch andere auch, den Sieger direkt bei den EA sehe...so wie früher auch.

    Der Lizenzsport bräuchte einfach mal wieder mehr Rennen mit langen Runden, was mit den heutigen Auflagen durch die Städte/Gemeinden und den Anwohnern leider alles andere als einfach ist.
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    Ich bin ja selbst so ein Spätberufener der dieses Jahr erstmalig eine Lizenz ( Sen2 ) gezogen hat. Gerade bei den kurzen Kursen habe ich dieses Jahr mehr als einmal mächtig aufs Maul bekommen. Ich denke mir da muss ich halt einfach durch.....kann also 2020 nur besser werden. Längere wellige Kurse liegen mir da deutlich besser.

    Neidvoll kuck ich da ins Ausland ( Ich bin auch 5 Rennen in Frankreich gefahren ) bis auf eine Ausnahme Kurse mit 4-5km Länge. Getrennte Startfelder ( 30s Abstand ) getrennte Wertungen.

    Ich gehe davon aus das dort die Auflagen der Gemeinden geringer sind und die geringere Bevölkerungsdichte auf dem Land macht das nochmals einfacher im Rennen veranstelten zu können.
    Gruß Alex

    Hat die Körbchen auf dem Trikot und nicht darunter

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