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  1. #81
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    Zitat Zitat von at59 Beitrag anzeigen
    Gestern ja auf der Radrennbahn gewesen und erschüttert nach Hause gekommen!
    15Min. vor Start für die 200m frisst so ein Depp noch eine Bratwurst mit Senf und der Betreuer steht dabei! Abkippen ist nicht mehr mode, heute bleibt man oben und beschleunigt irgendwie bis zur Zeitnahme. Über Sitzhöhen will ich mich gar nicht auslasse da Leihräder mit im Spiel waren. Die Väter erklären den 11-13 Jährigen das man bei 200m 1Runde ein oder anrollt und manche Sprinteten bei der Ziellinie los bis zur Startlinie.
    Mein Trainer hätte seinen Prügel noch mit Stacheldraht umwickelt wenn er das gesehen hätte
    So wird es nix!
    Heutzutage ist es doch schon gut, wenn die Jugend überhaupt Sport treibt und nicht den ganzen Tag vor Playstation oder Handy sitzt.

  2. #82
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    Zitat Zitat von rolleur Beitrag anzeigen
    Heutzutage ist es doch schon gut, wenn die Jugend überhaupt Sport treibt und nicht den ganzen Tag vor Playstation oder Handy sitzt.

    Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen - und anschließend an den guten Einwurf von W49:


    Nach bisherigem Kenntnisstand hier mal ein paar Fakten/Gedanken/Fragen zur Umsetzung dieser Reform 2019.

    Nach der Rangliste 2017 hätten 7Pkt. gereicht, um Elite-Fahrer zu werden; das reichte für einige nicht zum Klassenerhalt, für viele nicht zum Aufstieg. --> Eine Anpassung des Punkteschemas wäre also unausweichlich, denn momentan kann man mit 5x9. Platz aufsteigen, hat aber keinen einizigen Ranglistenpunkt gewonnen - andersherum bedeuten 16Pkt. (= 2x 2. Platz oder 4x 6. Platz) weder Klassenerhalt oder/noch Aufstieg.

    Spannend wird, wie die Veranstalter der JM-Rennen sich verhalten (Startfreigabe nur für Amateur?), davon wird dann abhängen, wer überhaupt noch eine BDR-Lizenz zieht, weil ja immer die "Gefahr" besteht zum Stichtag aufzusteigen.

    Die beiden Stichtage sind m.E. wenig durchdacht; der letzte der beiden Stichtage ist zudem wenig sinnvoll: Danach gibt es nämlich in Deutschland nur noch 5-6 Rennwochenenden zum Punktesammeln. -> Daran anschließend die Frage, ob es demnächst eine jahresübergreifende Rangliste gibt? Dann würde es wiederum Sinn machen, weil es dann immer rund 15 Rennwochenenden sind bis zum nächsten Aufstiegs-/ Abstiegsentscheid.

    Insgesamt haben die Veranstalter diese Lizenzreform bereits vorweggenommen und in ihren Ausschreibungen reagiert; z.B. ABC-Rennen mit eigener C-Wertung oder (ganz neu) Beschränkung der Fahrer aus RG der AB-Klasse bzw. KT-Teams. --> Damit wären viele der o.g. Probleme nicht da, weil z.B. die Spicher oder Gütersloher nicht mit 8 Fahrern das ganze Feld auseinandernehmen können, während man als Wanze nur am Klemmen ist.

    Neue Klassen = größere Spitze: Nicht mehr ~400 AB-Fahrer, sondern potenziell 680. Das bedeutet größere Felder im Elite-Rennen und mehr Chancen für C-Wanzen sich zu verstecken und durchzufahren, und durch das Fehlen der stärkeren C-Fahrer (diejenigen, bei denen trotz Leistungswillen immer ein wenig zum Aufstieg fehlt), ein vermutlich leistungsmäßig ausgeglicheneres Amateurrennen.
    Letztes Wochenende waren z.B. in Bocholt 23 (KT-AB-), 12 (U19-) und 95 (C-)Fahrer am Start. U19 fuhr mit C und durfte vorher absprinten. Nach neuer Regel wären vermutlich 60-60 in den beiden Männerrennen gestartet und die paar U19-Fahrer wären in der C nicht so untergegangen.


    @off-Topic-Diskussion-a-la-BDR-Bashing:
    Ich verstehe mich als Leistungssportler und möchte Rennen fahren, um mich mit anderen zu messen. Klar ist eine Prämie schön, auch eine Platzierung - aber das ist nicht mein Hauptantrieb. Da gibt es schöne Straßenrennen (v.a. in RLP), Rundstrecke (v.a. in NRW) und bundesweit Jedermann- oder (international) Marathon-Rennen. Ich/wir entscheiden (im Verein), wo wir an den Start gehen und verzichten auch mal auf ein Rennen, wenn die entsprechende Rennklasse/Strecke unattraktiv ist. Wg. dieser Reform wird aber niemand, der Rennfahrerblut hat, auf eine Lizenz oder den sportlichen Leistungsvergleich verzichten. Die Gründe liegen vielmehr individuell im Privaten (Schule/Studium, Beruf, Familie, Alter, allg. Risikobereitschaft, Trainingswille). Alles andere ist vorgeschoben.

  3. #83
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    Roadbike o7, hat einen schönen Artilel über Jugend-Lizenzsport ab Seite 139!
    Bastler, mit Hang zum Kamikaze!

  4. #84
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    Zitat Zitat von Platano Beitrag anzeigen
    [B]
    [

    Spannend wird, wie die Veranstalter der JM-Rennen sich verhalten (Startfreigabe nur für Amateur?), davon wird dann abhängen, wer überhaupt noch eine BDR-Lizenz zieht, weil ja immer die "Gefahr" besteht zum Stichtag aufzusteigen.
    [/I]
    Vielmehr muss es anders herum sein. Die Veranstalter von Jedermannrennen müssen sich derzeit ja an die Vorgaben des BDR halten, d.h. sie müssen ihre Veranstaltungen anmelden und durch den Verband genehmigen lassen. Die Startberechtigung legt auch der BDR fest, diese Regel muss auf jeden Fall angepasst werden, da dort derzeit noch C-Lizenz explizit erwähnt wird.
    Gibt der Verband die Jedermannrennen nicht für alle Klassen frei, glaube ich wie viele andere hier auch, dass dann die Zahl der Lizenznehmer noch weiter sinken wird.

    Alternativ könnte man ja überlegen, ob es nicht auch für die Jedermannrennen Ranglistenpunkte gibt.

  5. #85
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    Zitat Zitat von Domestik Beitrag anzeigen
    Gibt der Verband die Jedermannrennen nicht für alle Klassen frei, glaube ich wie viele andere hier auch, dass dann die Zahl der Lizenznehmer noch weiter sinken wird.
    Gilt m.E. nur für die Grenzgänger zwischen Elite- und Amateur-Klasse (ca. 50 Fahrer).

    Zitat Zitat von Domestik Beitrag anzeigen
    Alternativ könnte man ja überlegen, ob es nicht auch für die Jedermannrennen Ranglistenpunkte gibt.
    Oder man schafft - wie in Belgien und Holland - eine sog. "Sportklasse" (Jedermänner mit Jahreslizenz) und regelt die Öffnung dann je nach dem über die Rennausschreibung /-klassen.

  6. #86
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    Mal ein paar Einwürfe zu den bisherigen Kommentaren:

    Die kommerziellen Jedermann-Veranstalter MÜSSEN sich gar nicht an die BDR Regeln halten, das ist Good-Will. Der BDR kann daher auch keine beliebigen Forderungen stellen.

    Das größte Problem für den Radsport sehe ich in der Tat in zu großen bürokratischen Hürden. Keine Ahnung ob das früher besser war, aber: Wer sich als Verantwortlicher im Verein engagiert steht schon mit einem Bein im Knast, von der Zeit die der Papierkram erfordert mal ganz abgesehen. Steuerrecht, DSGVO, Haftungsfragen etc ....
    Für die Organisation von Rennen ist es ähnlich: es gelten viele Vorschriften, und diese umzusetzen kostet dazu noch viel Geld. Kein Wunder, dass Veranstaltungen mit großer Runde und langen Anstiegen aussterben. Nur noch Rund im Industriegebiet.

    Was die Lizenz-Reform anbelangt, sehe ich diese vorsichtig positiv. Ich würde erwarten, dass die Spitzenleistungen (W/kg) in der Amateur-Klasse niedriger werden. Und das ist essentiell, damit Neu-Einsteiger Spaß am Radsport haben. Für einen talentierten Neu-Einsteiger oder bereits seit Jugend an fahrenden Sportler ist die heutige C-Klasse kein Problem - für andere aber schon.
    Wenn man abgehängt wird und dann auch noch aus dem Rennen genommen wird, ist der Umstieg Jedermann-Rennen nur logisch. Da darf jeder zu Ende fahren, und wird auch gewertet - auf kleinen Amateur-Runden ist das einfach nicht möglich.


    Schauen wir mal, ob und wie das Wertungsschema für die Rose-Rangliste 2019 angepasst wird.

  7. #87
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    Zitat Zitat von Excpt Beitrag anzeigen
    Mal ein paar Einwürfe zu den bisherigen Kommentaren:

    Die kommerziellen Jedermann-Veranstalter MÜSSEN sich gar nicht an die BDR Regeln halten, das ist Good-Will. Der BDR kann daher auch keine beliebigen Forderungen stellen.
    Melden die kommerziellen Jedermann-Veranstalter ihr Rennen nicht beim BDR an, sind alle beim BDR lizensierten Fahrer nicht startberechtigt. Das folgt aus Ziff. 12.1 Abs. 10 WB-Straße. Nimmst du trotzdem teil, droht dir eine Strafe nach der Sportordnung.

    Ich denke, grundsätzlich kann man die Auswirkungen der Reform auf Lizenzfahrer und Jedermannbereich erst dann abschließend beurteilen, wenn die Anpassungen an die Jedermann-Regeln bekannt werden. Grundsätzlich sehe ich es aber wie du, das Niveau in der unteren Lizenzklasse könnte etwas abflachen und die Rennen somit auch attraktiver für Einsteiger werden.

  8. #88
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    Wenn ich es richtig verstehe dann gibt es nur noch zwei fixe Aufstiegstermine innerhalb der Saison:

    https://www.rad-net.de/modules.php?n...gen&recid=5079

    Was aber ist mit dem Saisonende bzw. Beginn? Aus der Präsentation geht das nicht eindeutig hervor.

    Und wie wird der Übergang in die neuen Klassen vollzogen. Cut bei Ranglistenplatz 600 oder einfach aller A/B-ler aus 2018 in die Elite-Amateur Klasse?

    Kennt jemand weitere Details?

  9. #89
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    Zitat Zitat von Wambolo Beitrag anzeigen
    Wenn ich es richtig verstehe dann gibt es nur noch zwei fixe Aufstiegstermine innerhalb der Saison:

    https://www.rad-net.de/modules.php?n...gen&recid=5079

    Was aber ist mit dem Saisonende bzw. Beginn? Aus der Präsentation geht das nicht eindeutig hervor.

    Und wie wird der Übergang in die neuen Klassen vollzogen. Cut bei Ranglistenplatz 600 oder einfach aller A/B-ler aus 2018 in die Elite-Amateur Klasse?

    Kennt jemand weitere Details?
    Gab gerade ein Update: https://www.rad-net.de/modules.php?n...gen&recid=5123

    Jetzt sind's nur noch die ersten 500 und ganz wichtig: keine gemeinsamen Rennen von Amateuren und Elite Amateuren mehr (also kein ABC-Rennen). Außerdem startberechtigung von Elite Amateuren bei Jedermann-Rennen (wenn der Veranstalter das nicht ausschließt).

    Spannend... ich finde, es geht in die richtige Richtung. Aber ob das wirklich viel ändert werden wir sehen...

  10. #90
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    Am Wochenende ist ja wieder Rennen, da könnte man ja mal versuchen an ein paar mehr Details ranzukommen, was den unterjährigen Auf-/Abstieg angeht.

    Könnte mir beide Lösungen vorstellen:
    1.) Bestandsschutz für 2018er A-/B-Fahrer als 2019er Elite Amateure ODER
    2.) Wirksamwerden der Ranglistenregelung.

    Finde auch, dass es von der Tendenz in die richtige Richtung geht, allerdings bedeutet das für die Amateurfahrer, dass sie ggf. an manchen Renntagen in die Röhre schauen, wenn kein Amateurrennen angeboten wird. Bisher konnte man als C-Fahrer ja noch KT-ABC starten.
    Unklar auch, ob es weiterhin die Möglichkeit gibt Jedermann- und Hobbyrennen im Rahmen von Lizenzrenntagen anzubieten.

    Was auf jeden Fall behoben werden sollte, ist, dass die Tageslizenzler nicht den Aufstiegsregeln unterliegen UND dass das Punkteschema angepasst werden müsste.

  11. #91
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    Zitat Zitat von Platano Beitrag anzeigen
    Finde auch, dass es von der Tendenz in die richtige Richtung geht, allerdings bedeutet das für die Amateurfahrer, dass sie ggf. an manchen Renntagen in die Röhre schauen, wenn kein Amateurrennen angeboten wird. Bisher konnte man als C-Fahrer ja noch KT-ABC starten.
    Wenn die neue Regelung tatsächlich dazu führt, dass C bzw dann Amateur Rennen wegfallen, weil Veranstalter von ehemaligen ABC Rennen nur noch ein Elite Rennen ausrichten, ist das der Todesstoß für den Lizenzsport.
    Leider kann ich mir sehr gut vorstellen, dass genau dieser Fall eintreten wird.

  12. #92
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    Zitat Zitat von thigh Beitrag anzeigen
    Wenn die neue Regelung tatsächlich dazu führt, dass C bzw dann Amateur Rennen wegfallen, weil Veranstalter von ehemaligen ABC Rennen nur noch ein Elite Rennen ausrichten, ist das der Todesstoß für den Lizenzsport.
    Leider kann ich mir sehr gut vorstellen, dass genau dieser Fall eintreten wird.
    Das sehe ich auch als das größte Problem/Risiko an. Allerdings hätte ich die Hoffnung, dass die dann einfacheren Amateur-Rennen genug Jedermänner anziehen, so dass es sich lohnt, beide Rennen anzubieten.

    Eine gute Möglichkeit wäre aus meiner Sicht, ein Elite-Rennen anzubieten, sowie ein Amateur-Rennen, das zusammen mit einem Jedermann-Rennen gestartet wird. Beim Jedermann-Rennen natürlich höheres Startgeld, um den Umstieg irgendwie schmackhaft zu machen.
    Mittlerweile haben ja eh viele Veranstalter ein (bisher meist kleines/kurzes) Jedermann-/ Hobbyrennen integriert.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass einige Veranstalter den Weg gehen würden, Elite und Amateure separat auszuschreiben, aber "zufälligerweise" gleichzeitig zu starten (und getrennt zu werten). Das würde dann allerdings das Hauptziel der Reform (den einfacheren Einstieg in den Lizenzsport) konterkarieren...

    Insgesamt birgt das Ganze natürlich einige Risiken, aber so wie es bisher läuft, hätte es halt auch nicht ewig weiter gehen können.

  13. #93
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    Ich denke, die Gefahr ist nicht so groß, heute gibt es ja auch bei den meisten Rennen KT/A/B und C als getrennte Rennen. Diese Veranstalter werden sicher auch weiterhin zwei Rennen durchführen.

    Problematischer werden meines Erachtens die Auf - und Abstiege. Es gibt ja immer mal Fahrer, die aus diversen Gründen erst später in die Saison starten. Sollen dann in einzelnen Fällen A/B Siegfahrer ab Mai Amateure fahren?

    Wenn jetzt die Ranglistenreglung angewendet wird, sind da einige dabei, die nächstes Jahr bei der Elite keinen Erfolg/Spaß haben werden

  14. #94
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    Zitat Zitat von A-Gurke Beitrag anzeigen
    Das sehe ich auch als das größte Problem/Risiko an. Allerdings hätte ich die Hoffnung, dass die dann einfacheren Amateur-Rennen genug Jedermänner anziehen, so dass es sich lohnt, beide Rennen anzubieten.
    Schwer vorstellbar. Klassische Jedermänner werden mMn nicht vom Niveau der Rennen abgeschreckt, sondern vom Rennformat. Lizenzrennen sind eine sehr spezielle Sache und man muss einfach ein dementsprechend gestrickter Typ sein, um Spaß daran zu haben, 60x um ein Firmengelände zu fahren.
    98% der Teilnehmer von den großen Jedermannrennen sind keine "richtigen" Rennfahrer und haben darauf keinen Bock, weil sie gar nicht des Wettbewerbs wegen an solchen Events teilnehmen. Die anderen 2% fahren sowieso schon Lizenzrennen.
    Sicher trauen sich mehr Leute, in den Lizenzsport reinzuschnuppern wenn man nicht gegen die großen Teams fahren muss. Diese Leute machen das aber sowieso, egal ob die Klasse Amateur oder C heißt.

    Ich habe hier schonmal geschrieben, dass ich das Problem an anderer Stelle verortet sehe. Viele Sportarten haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Gründe gibts viele.
    Die Klasseneinteilung ist mMn aber das geringste Problem und ich fürchte, dass man mit der jetzigen Reform mehr bisher aktive Rennfahrer verlieren als gewinnen wird.

  15. #95
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    Ich glaube auch nicht, dass man allein durch die Reform mehr Leute in den Lizenzsport bekommt.

    Dafür bräuchte es wieder mehr Junioren und/oder mehr gezielter Werbung um Quereinsteiger aufzusammeln. Hier sind aber neben den Verbänden sicher auch die Vereine gefragt kreativ zu werden.

  16. #96
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    Ich stimme euch größtenteils zu, gebe nur zu bedenken, dass durch die zunehmende Zahl der RG man auch als "normaler" Vereinssportler im Lizenzrennen oft gegen (große) Teams fährt.
    Wären die Straßenrennen in den Vorjahren besser angenommen und manchen Vereinen bei der Ausrichtung tatkräftig und finanziell stärker unter die Arme gegriffen worden, hätten wir solch einen Exodus auch nicht erleben müssen.

  17. #97
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    Für mich ist dieses Elitäre A, B, C Gehabe einfach völlig out.... dazu noch diese langweiligen Kriterien.
    Das kann man keinem Jugendlichen mehr vermitteln.

    Schaut euch einfach mal so'n XCO NRW-Cup Rennen an.
    Da fahren Hobbyklassen und Lizenzklassen praktisch auf der gleichen Strecke. Die Rennen werden schön gemischt. Also kann ich mir als Hobbyfahrer überlegen ob ich nächstes mal bei den Lizenzlern mitfahren möchte.

    Und wenn nicht ... ists trotzdem ne schöne Veranstaltung mit Action. Klar fährt ein Zwiehoff den Kurs fast doppelt so schnell ab wie die Hobbyklasse der Senioren ... bei der Bratwurst oder dem Kuchen hinterher sitzt man aber wieder zusammen
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  18. #98
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    Das ist doch kein elitäres Gehabe. Die Klasseneinteilung, bzw. getrennte Rennen, machen auf dem 0815 Rundkurs durchaus Sinn. Auf der kurzen Runde wäre es das reinste Chaos Überrundete nicht aus dem Rennen zu nehmen.

  19. #99
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    Eben ..
    Deshalb sollte man die Kurse so legen das man das nicht braucht.

    Eine Hobbyklasse und eine Lizenzklasse in den üblichen Altersklassen und Schluss ist

    Man kann auch einfach alles lassen wie es ist ... und weiterjammern.
    Beim MTB gehts übrigens momentan wieder bergauf mit den Rennen und Teilnehrzahlen. Sind viele neue ex-RR Fahrer dabei
    MTB Racing Service for TR. And for www.rsv-guetersloh.de

  20. #100
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    Zitat Zitat von hholgi Beitrag anzeigen
    Eben ..
    Deshalb sollte man die Kurse so legen das man das nicht braucht.

    Eine Hobbyklasse und eine Lizenzklasse in den üblichen Altersklassen und Schluss ist

    Man kann auch einfach alles lassen wie es ist ... und weiterjammern.
    Beim MTB gehts übrigens momentan wieder bergauf mit den Rennen und Teilnehrzahlen. Sind viele neue ex-RR Fahrer dabei
    Aber genau das ist ein Problem, die Kurse so zu legen dass man das nicht braucht.
    Finde erst einmal einen Kurs den du genehmigt bekommst und der lange genug ist.
    Da liegt der Hase begraben.

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