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  1. #1
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    Geo-Frage / Aero oder Nicht-Aero

    Hallo Gemeinde,

    Möchte mir ein neues Rad zulegen..

    Aber zurück zum Thema.
    Die Frage die Sicht stellt, Aero oder Nicht so Aero?

    Zu meinen Profilen, die sind eher wellig. Mal mit giftigen Anstiegen, mal mit angenehmen. Aber meist nie mehr wie 200hm am Stück. Außer ich mache Urlaub in den Bergen.

    Was macht denn eurer Meinung nach mehr Sinn?

    Klar fahre ich gerne auf Angriff. Ich fahre auch gerne eine Überhöhung, aber nicht zu brutal.

    Könnt ihr was sagen, oder noch Tipps für die Wahl geben?

    Soweit so gut. Was die Schaltung angeht - die ist hier erst mal außen vor!
    Ich bin hier der Meinung, dass alle aktuell erhältlichen Schaltungen taugen!

    Aber ich werde entweder eine Ultegrag Di2 oder eine mechanische Dura ACE ins Auge fassen.

    Auch bei den Bremsen werde ich bei der Felge bleiben, muss mir also keine Gedanken zu Disc oder nicht Disc machen...

  2. #2
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    Ist auch eine Sache der Optik. Mittlerweile sind ja fast alles Rahmen eher Semi-Aero.

    Zumindest wirst Du in den nächsten Stunden 100 Meinungen hören, die dir nicht helfen werden.

    Bzgl. Schaltung, nimm gleich elektrisch.

  3. #3
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    IMHO ist dieser Äro-Hype total überbewertet bei uns Hobetten. Ich gehe auch immer gerne auf Angriff und das klappt mit jedem meiner Nicht-Aeroräder - es sei denn, es sind stärkere Fahrer am Start

    In irgendeinem der letzten Tests bei Tour oder Roadbike o.ä. wurde - wenn ich mich recht erinnere - das Canyon Aeroad aber auch schneller am Berg „getestet“ als andere Nicht-Aeroräder. Ich denke, das ist alles vernachlässigungswert.

    Ich denke, folgendes spielt eine Rolle, damit ein Bike schneller bewegt werden kann:
    1. Trainingszustand des Fahrers/der Fahrerin
    2. Sitzposition des Fahrers/der Fahrerin
    3. Laufräder (Hochprofil auf geraden/welligen Strecken, Gewicht bei langen Anstiegen)
    4. Systemgewicht (besonders bei Steigungen)

  4. #4
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    Zitat Zitat von Mifri Beitrag anzeigen
    Ist auch eine Sache der Optik. Mittlerweile sind ja fast alles Rahmen eher Semi-Aero.

    Zumindest wirst Du in den nächsten Stunden 100 Meinungen hören, die dir nicht helfen werden.

    Bzgl. Schaltung, nimm gleich elektrisch.

  5. #5
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    Zitat Zitat von d_moses_k Beitrag anzeigen
    Aero oder Nicht so Aero?
    Da Du ja offensichtlich kein Profi mit Material-Sponsor bist:

    Völlig Wurscht, kauf' was Dir gefällt.

    Wenn Du glaubst, dass Dich der Aero-Zirkus wirklich schneller macht - bitte, nur zu.
    Es gibt auch genug Leute, die glauben, dass sie irgendwelche VooDoo-Halbkeramiklager schneller machen, und da ist Aero allemal der sinnvollere Ansatz.

    Für den "Normalmenschen" gilt in meinen Augen, dass Dich vor allem sechs Dinge schneller machen:

    1. Training
    2. mehr Training
    3. besseres Training
    4. optimales Training
    5. ....?
    6. Sitzposition (Kompromiss aus Aerodynamik und Komfort, abhängig von der Zielevent-Länge)

  6. #6
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    Ich füge noch den schon angesprochenen Punkt Design an.

    Wer ein geiles Rad fährt, der knallt sich vielleicht auch noch mal mehr rein.
    Und geht es bei uns Hobbetten nicht auch hauptsächlich darum dass ein Rad richtig gut aussieht und einem selbst gefällt?

  7. #7
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    Du hast das VIELLEICHT gelesen

  8. #8
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    Zitat Zitat von Mifri Beitrag anzeigen
    Bzgl. Schaltung, nimm gleich elektrisch.
    Würde ich auch machen.

    Zum Rahmen: Wenn Aero, dann würde ich einen Rahmen mit normalen Bremsen nehmen, nicht so ein integriertes Zeug wie z.B. beim Giant Propel. Die sind doch irgendwie empfindlicher als normale Bremsen. Directmount geht natürlich auch.

  9. #9
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    Fahren kannst Du alles worauf Du Bock hast. Die in der Tour berechneten Zeitunterschiede zw Aero/Leicht sind minimal. Eher darauf achten das die Geo passt und man mit weniger Spacern fahren kann. Was bringt das Canyon Aeroad wenn man 4-5cm Spacer braucht? Nix.

  10. #10
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    Zitat Zitat von cg75 Beitrag anzeigen
    Eher darauf achten das die Geo passt und man mit weniger Spacern fahren kann. Was bringt das Canyon Aeroad wenn man 4-5cm Spacer braucht? Nix.
    Das stimmt, schei*e aussehen tuts dann auch noch.

  11. #11
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    Ist dürfte völlig egal sein.

    Beim Giant Propel und TCR ist die Geo sogar identisch.

    Da ist es nur Geschmackssache.

    Thomas

  12. #12
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    Wie schon gesagt, nimm was gefällt.
    Ich bin letzten Sommer mit Freundin und Aero Rad in Berge und war definitiv nicht schneller als mit dem Bergrad 😄 aber ich bin mir sicher es sah hot aus 😋
    Tatsächlich fahre ich Aero lieber als normal weil es für mich schöner ist, wobei das nur für mein Rad zutrifft. 😉
    Aber ich würde auf jeden Fall eines mit direct mount Bremsen nehmen. Die Bremskraft ist deutlich höher (Vergleich potenza direct mount vs Super record normal) kann aber an den Belägen liegen.

  13. #13
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    Die Frage nach Aero oder nicht, sollte sich bei dir für die Charakteristik des Bikes durchaus stellen, aber sicher nicht für die Geometrie.
    Ein aggressiver Rahmen, der dich in eine zu tiefe und gestreckte Position zwingt, nützt dir nichts, wenn du nicht komfortabeln und beschwerdefrei so weit greifen kannst, und du bereits nach kurzer Strecke Probleme mit einschlafenen Händen, Schwierigkeiten in der Sattelauswahl, oder schlicht keine Luft bekommst u.s.w.
    Auch ein Rad mit Komfortgeometrie bereitet dir wenig Spass, wenn es dich aufrecht in den Wind stellt, du aber eigentlich viel weiter runter greifen könntest.
    Hier hast du entweder ausreichend eigene Erfahrung, was dir passt oder du hast einen Experten an der Hand, der das entsprechend ermitteln kann, und/oder dir gar die möglichkeit gibt, auf verschiedenen Bikes zu sitzen/fahren, um dieses dann mit dir zu bewerten und deine ideale geoemtrie zu finden.
    Bei der vielzahl an Rahmen- und Geometriekonzepten, die inzwischen am Markt sind und den Möglichkeiten bei der Komponentenwahl zur weiteren Anpassung mit annehmbar technischem und optischem Aufwand, sollten es er möglichen für ein breites Feld an Fahrern, das passende Bike zusammenzustellen.

    Gruss, Felix
    Light-Wolf - Räder auf höchstem Niveau
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  14. #14
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    Zitat Zitat von Ochsenfrosch Beitrag anzeigen
    Da
    Für den "Normalmenschen" gilt in meinen Augen, dass Dich vor allem sechs Dinge schneller machen:

    1. Training
    2. mehr Training
    3. besseres Training
    4. optimales Training
    5. ....?
    6. Sitzposition (Kompromiss aus Aerodynamik und Komfort, abhängig von der Zielevent-Länge)
    1+

    In bergigen Gegenden ergänzt um Gewicht des Fahrers.

  15. #15
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    Zitat Zitat von avis Beitrag anzeigen
    1+

    In bergigen Gegenden ergänzt um Gewicht des Fahrers.

    Aha, und ich lese hier im Forum immer, dass ein leichtes Rad immer das Nonplusultra ist. Woher nun die Erkenntnis, dass der Fahrer auch leicht sein sollte?

  16. #16
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    Zitat Zitat von Mifri Beitrag anzeigen
    Woher nun die Erkenntnis, dass der Fahrer auch leicht sein sollte?
    Der war gut!

  17. #17
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    Zitat Zitat von Mifri Beitrag anzeigen
    Aha, und ich lese hier im Forum immer, dass ein leichtes Rad immer das Nonplusultra ist. Woher nun die Erkenntnis, dass der Fahrer auch leicht sein sollte?
    Keine Ahnung was du genau meinst.

  18. #18
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    Zitat Zitat von avis Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung was du genau meinst.
    Dass es Blödsinn ist, mit der Begründung eines effizienteren Rades auf 100 Gramm am Rad zu achten, wenn man im Jahr 4000km fährt und 5kg zu viel Fett am Bauch hat. Und das sehe ich ehrlich gesagt genau so.

    Andere Begründungen funktionieren natürlich: Man will ein leichtes Rad haben, weil...
    ... man Spaß dran hat, ein leichtes Rad hochzuheben;
    ... man das leichteste Rad im Verein haben will und deshalb ne Kiste Bier gewinnt;
    ... man sich mit Profis bei Strava messen will und dann muss das Rad zwecks gleicher Voraussetzungen 6,8kg wiegen;
    ......

    Wie sinnvoll solche Begründungen dann sind, darf ja jeder für sich entscheiden. Aber dass man mit einem leichten Rad schneller ist, ist m.E. nur sinnvoll, wenn man schon optimal trainiert, optimal auf dem Rad sitzt und eben kein Übergewicht hat. Ansonsten gäbe es viel effizientere Optimierungen als 100 Gramm am Rad zu sparen.

  19. #19
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    Zitat Zitat von Mifri Beitrag anzeigen
    Aha, und ich lese hier im Forum immer, dass ein leichtes Rad immer das Nonplusultra ist. Woher nun die Erkenntnis, dass der Fahrer auch leicht sein sollte?
    Isdochklar - Aero- eine dicke Wampe macht eben auch einen schlechten CW-Wert
    Die Welt ist schlecht

  20. #20
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    Zitat Zitat von kleinerblaumann Beitrag anzeigen
    Dass es Blödsinn ist, mit der Begründung eines effizienteren Rades auf 100 Gramm am Rad zu achten, wenn man im Jahr 4000km fährt und 5kg zu viel Fett am Bauch hat. Und das sehe ich ehrlich gesagt genau so.

    Andere Begründungen funktionieren natürlich: Man will ein leichtes Rad haben, weil...
    ... man Spaß dran hat, ein leichtes Rad hochzuheben;
    ... man das leichteste Rad im Verein haben will und deshalb ne Kiste Bier gewinnt;
    ... man sich mit Profis bei Strava messen will und dann muss das Rad zwecks gleicher Voraussetzungen 6,8kg wiegen;
    ......

    Wie sinnvoll solche Begründungen dann sind, darf ja jeder für sich entscheiden. Aber dass man mit einem leichten Rad schneller ist, ist m.E. nur sinnvoll, wenn man schon optimal trainiert, optimal auf dem Rad sitzt und eben kein Übergewicht hat. Ansonsten gäbe es viel effizientere Optimierungen als 100 Gramm am Rad zu sparen.
    Sehe ich ganz und gar genauso, das ist ja auch nichts neues.
    Ich habe hier nie behauptet, dass man durch ein leichteres Rad merklich schneller wird.
    Das trifft ja auf 90% der Fragen hier zu, sind immer rein akademische, bzw. emotional intendierte Fragen.
    Wie sinnvoll sind Aerofelgen, schnelle Reifen, Carbonrahmen, Schuhe mit Carbonsohlen, (....) solange der Fahrer nicht mal ansatzweise austrainiert ist?
    Eben, rein rational völlig unsinng.
    Aber dann könnte man das Forum zu machen

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