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  1. #21
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    Zitat Zitat von sale9186 Beitrag anzeigen
    Ich bin bei meinem Randonneur stetig breiter geworden, was die Reifen angeht. Von 25c Vittoria, über 28c GP4000II Contis bis zu Schwalbe Marathon Supreme Evo in 32c. Alle funktionieren auf feinem, wie auch auf sehr grobem Schotter, im Wald, und auf trockenem, festen Untergrund. Aber: Sobald es locker wird, sei es durch Nässe oder auch einfach nur durch Sand, machen diese keinen Spaß mehr.
    Tendierst du also tatsächlich dazu auch mal durch ausgefahrene, nasse Treckerspuren oder Schwarzwildsuhlen im Wald oder kurze Sandstrecken zu fahren, kann ich dir nur empfehlen eher bei ~40c Reifen zu schauen, bei denen du weniger Druck fahren kannst. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mich noch nicht mit Cyclocross-Reifen beschäftigt habe. Diese liegen ja bei ca. 33c-Breite.
    Beim CX regelt das Profil und der Druck, wie gut man (im Schlamm, Sand, etc.) voran kommt.
    Das ist dort aber fast eine Wissenschaft.

    Ich bügel derzeit mit Conti4Seasons in 32mm über die Waldautobahn. Geht gut.
    Aber im feuchten Schlamm lassen die mich im Stich. Fahr ich aber auch nicht.

    Früher hatte ich proilierte CX Reifen, aber da ich zu 90% Asphalt fahre, fuhren die sich zu schnell ab.
    Ich nehme dafür auf den 10% Wald in Kauf, dass sich jetzigen Reifen ohne Profil dezent anders fahren, was auch logisch ist.

    Es gibt wohl auch Reifen, die haben Profil und es nutzt sich auf Asphalt nicht so derbe ab. Die sind aber meist recht teuer.

    Ich würde mir bei seinen Anforderungen weniger Gedanken um Reifenbreiten machen, als eher über Komfortgeometrie am Rahmen.
    Geändert von Flashy (16.04.2018 um 22:06 Uhr)
    "Zur Weisheit gelangt man über die Erkenntnis, nichts zu wissen."

  2. #22
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    Ganz gute Schnittmenge zwischen Langstreckenrenner und Schottermaschine ist auch das Genesis Equilibrium Disc 20. Bietet ordentlich Reifenfreiheit, ist gut gemacht und auch von der Geo Allrounder. Allerdings ist es etwas teuer als die anvisierten € 2000,-.

  3. #23
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    Zitat Zitat von Montesodi Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so. Bei 35mm braucht es Scheibenbremsen.
    Bei allen mit 47-57mm Armlänge. Gibt leider nur wenige Rahmen und noch weniger Gabeln die darauf ausgelegt sind.

  4. #24
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    Zitat Zitat von Obis Beitrag anzeigen
    Gibt es denn Touren-RR, die 30er-33er Reifen erlauben?
    Schau mal in die Galerie in den Rennrad+ Thread, da sind einige. Ist ein seltenes Genre und wird momentan von der Gravelbikediskussion übertönt, macht aber meiner Meinung nach extrem viel Sinn.

    Gravelbikes wie sie heute gern verkauft werden sind SUV-Rennräder, die im Straßenbetrieb nicht soviel Spaß machen. Ein durchdacht aufgebauter Tourenrenner ist da oft die bessere Wahl für den tatsächlichen Einsatz - denn wer fährt schon wirklich ständig 80% Schotter?

    Ausnahmen wie Schotterevents und Mit-dem-Auto-zum-Schotterradfahren bestätigen die Regel.
    Geändert von Marin (17.04.2018 um 13:03 Uhr)

  5. #25
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    Zitat Zitat von Marin Beitrag anzeigen
    Schau mal in die Galerie in den Rennrad+ Thread, da sind einige. Ist ein seltenes Genre und wird momentan von der Gravelbikediskussion übertönt, macht aber meiner Meinung nach extrem viel Sinn.

    Gravelbikes wie sie heute gern verkauft werden sind SUV-Rennräder, die im Straßenbetrieb nicht soviel Spaß machen. Ein durchdacht aufgebauter Tourenrenner ist da oft die bessere Wahl für den tatsächlichen Einsatz - denn wer fährt schon wirklich ständig 80% Schotter?

    Ausnahmen wie Schotterevents und Mit-dem-Auto-zum-Schotterradfahren bestätigen die Regel.
    Sehe ich ähnlich. Auf meinem Marathonrenner (kein Rennrad+, da Disc ) habe ich momentan 28mm Reifen, da kann man schon wirklich sehr viel damit fahren. Mit 30 oder 32mm bist du sehr gut für normale Feld- und Schotterwege aufgestellt. Schlechter Asphalt/Panzerplatten gehen eh völlig problemlos. Ich freue mich aber trotzdem auf die Testfahrt mit dem Grail am Samstag, v.a. auch wegen der Strecke. Da bin ich schon gespannt.

    Wenn ich meine Alumöhre mal losbringe, würde ich mich momentan eher ein Aero-Rad als ein Gravel-Rad zur Ergänzung kaufen.

  6. #26
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    wie wäre es mit einen trek domane sl ?

    https://www.trekbikes.com/at/de_AT/b...rCode=grey_red

    wäre für mich zur zeit das Rad was sehr vieles abdeckt.

  7. #27
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    Zitat Zitat von Marin Beitrag anzeigen
    Schau mal in die Galerie in den Rennrad+ Thread, da sind einige. Ist ein seltenes Genre und wird momentan von der Gravelbikediskussion übertönt, macht aber meiner Meinung nach extrem viel Sinn.

    Gravelbikes wie sie heute gern verkauft werden sind SUV-Rennräder, die im Straßenbetrieb nicht soviel Spaß machen. Ein durchdacht aufgebauter Tourenrenner ist da oft die bessere Wahl für den tatsächlichen Einsatz - denn wer fährt schon wirklich ständig 80% Schotter?

    Ausnahmen wie Schotterevents und Mit-dem-Auto-zum-Schotterradfahren bestätigen die Regel.


    Ich frage mich worin sich, vom Fahrverhalten her, ein Gravelbike zu einem Rennrad mit Disc so dramatisch unterscheiden soll.....?!
    Gruß Stephan

  8. #28
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    Zitat Zitat von derluebarser Beitrag anzeigen
    Ich frage mich worin sich, vom Fahrverhalten her, ein Gravelbike zu einem Rennrad mit Disc so dramatisch unterscheiden soll.....?!
    Unterschiedliche Reifenbreiten wirken sich drastisch aus.
    Unterschiedliche Geo's wirken auf den Komfort.

    ....

    Ich gebe den Vorrednern recht: Wer fast nur Straße fährt, braucht eigentlich kein Gravel.
    Da schleppste das "Gravel" nur unnötig mit.
    "Zur Weisheit gelangt man über die Erkenntnis, nichts zu wissen."

  9. #29
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    Zitat Zitat von derluebarser Beitrag anzeigen
    Ich frage mich worin sich, vom Fahrverhalten her, ein Gravelbike zu einem Rennrad mit Disc so dramatisch unterscheiden soll.....?!
    Damit meine ich vor allem die Reifenbreite und -ausführung mit (kleinen) Stollen die Geländetauglichkeit signalisieren sollen.

    Geometrie halte ich für überbewertet, mit 30ern fährt sich so ein Rad eh ganz normal, die Scheibenbremsen sind halt ein leichter Nachteil für manche.

  10. #30
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    Naja, wenn er Rücken hat, dann ist die Geo schon erheblich.

    Ansonsten:

    max 32mm reichen bei dem Anforderungsproifl.

    Alles andere macht nur sinnlos langsam.
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  11. #31
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    klasse, dann werde ich mal nach Touren-RR und Gravelbikes mit Komfortgeo und 30-33er Reifen Ausschau halten.
    Melde mich dann später mit ersten Eindrücken wieder.

  12. #32
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    Reifenempfehlung:

    Continental 4Seasons in 32mm.
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  13. #33
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    Zitat Zitat von Flashy Beitrag anzeigen
    Ich gebe den Vorrednern recht: Wer fast nur Straße fährt, braucht eigentlich kein Gravel.
    Da schleppste das "Gravel" nur unnötig mit.
    Nicht ganz richtig. Gepäckträger und Schutzbleche bietet kaum ein richtiger Renner.

  14. #34
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    Kaufempfehlung. Gleiches Thema

    Hallo zusammen, auch ich bin auf einer ähnlichen Suche wie der Thread-Ersteller.
    Ich wollte keinen neuen thread erstellen, da ja schon einiges dazu gesagt wurde. Ich stelle meine Frage hier mal rein, vielleicht hilft es weiteren Personen die es dann irgendwann lesen werden.

    Ich habe bislang kaum Rennrad-Erfahrung. Ich suche ein RR, das problemlos auf Feldwegen, max. leichten Waldwegen, in den Weinbergen, sowie super auf Asphalt fährt. Ich möchte keine Single Trails, holprige matschige Waldwege oder dergleichen befahren. Ein Ziel von mir ist, irgendwann Pässe fahren zu können, sowie in der Toskana längere Ausfahrten.

    In den Radgeschäften wurde mir zuerst ein Cyclo-Cross empfohlen was ich mittlerweile für total bescheuert halte, zuletzt ein Gravel-Bike.
    Mittlerweile frage ich mich, ob nicht ein Comfortables Rennrad (Endurance/Marathon/Touren-RR ?) mit etwas dickeren Reifen doch eher genau das richtige für mich ist? Was meint ihr?

    Mein Anforderungsprofil:
    - Preis bis 3.500 €
    - shimano ultegra di2
    - Hydraulische Scheibenbremsen
    - Compact-Kurbel vorne (50/34)
    - bequeme „ergonomische“ Sitz-Stützposition das den Nacken nicht ganz so hart beansprucht wie ein race-bike
    - Einsatz wie oben beschrieben (Asphalt, Feldweg, Weinberge)

    Mein Favorit ist bislang:
    -Canyon Endurace CF SL Disc 8.0 DI2 für 3.299€ (das SLX war unter den Testsiegern vom Gran-Fondo-Magazin 5/18) zwischen dem SL und dem SLX unterscheide sich nur das Gewicht des Rahmens wegen einer andere Carbonfaser Struktur bei der Herstellung und die Laufräder. Das SL ist aber um einiges günstiger (1.700€) und soweit ich weiß ansonsten komplett gleich.
    Was haltet ihr von dem Bike für meinen Einsatzzweck?

    Habt ihr noch weitere Vorschläge für mich?
    - Rose Backroad (im Magazin-Test nicht so gut wie das Canyon), Rose Gravel,... ca. 3.300€
    - Cube Agree SLT Disc DI2 für 3.399€
    - Ridley Endurance z.B. Fenix SL Disc DI2. Preis ??
    - Focus Paralane DI2 für 3.999€ (außerhalb Budget)

    Als kompletter Grad Neuling habe ich mich ziemlich tief rein gearbeitet in den letzten Wochen. Aber nun brauche ich doch noch Tipps von erfahrenen Leuten wie euch, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Ich bin dankbar für jede kleine Anmerkung zu meinem Post.
    Viele grüße Markus
    Geändert von spl1zz (27.04.2018 um 20:43 Uhr)

  15. #35
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    "Feldwege" erfordern ggf. Reifen, die breit genug sind. Ich weiß ja nicht, von welcher Qualität du sprichst.
    Ansonsten bist du absolut auf dem richtigen Weg.

    Hinten 11-32 mit vorne 50/34 erschlägt eigentlich alles.

    Hinten 32mm Reifen erschlagen auch fast alles.
    Geändert von Flashy (27.04.2018 um 20:36 Uhr)
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  16. #36
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    Cannondale Synapse geht bis 32er Reifen - in allen Ausstattugnsvarianten verfügbar.

  17. #37
    Avatar von moskito
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    Zitat Zitat von spl1zz Beitrag anzeigen
    ...
    Mein Favorit ist bislang:
    -Canyon Endurace CF SL Disc 8.0 DI2 für 3.299€ (das SLX war unter den Testsiegern vom Gran-Fondo-Magazin 5/18) zwischen dem SL und dem SLX unterscheide sich nur das Gewicht des Rahmens wegen einer andere Carbonfaser Struktur bei der Herstellung und die Laufräder. Das SL ist aber um einiges günstiger (1.700€) und soweit ich weiß ansonsten komplett gleich.
    Was haltet ihr von dem Bike für meinen Einsatzzweck?

    Habt ihr noch weitere Vorschläge für mich?
    - Rose Backroad (im Magazin-Test nicht so gut wie das Canyon), Rose Gravel,... ca. 3.300€
    - Cube Agree SLT Disc DI2 für 3.399€
    - Ridley Endurance z.B. Fenix SL Disc DI2. Preis ??
    - Focus Paralane DI2 für 3.999€ (außerhalb Budget)
    ...
    Wenn Kohle nicht egal is, würd ich bei Canyon immer zum SL statt SLX greifen. Der Aufpreis des letzteren für die paar Gramm is eigentlich Schmarrn für Otto-Normalverbraucher - und Anfänger sowieso. Ansonsten macht man damit sicher wenig falsch, wenn es passt (wer unerfahren ist, sollte hinfahren und testen) und wenn einem der manchmal jeden noch so geduldsamen Menschen auf eine harte Probe stellende Service der Koblenzer nicht abschreckt.

    Tests sind im Allgemeinen so ne Sache, auf die man kritisch schauen sollte. Da schneiden dann Räder deutlich schlechter ab, weil meinetwegen die Laufräder grad nich so dolle sind oder so. Was hilft dir das aber, wenn dir ansonsten der Bock viel besser passt/zusagt als der Supi-Dupi-Testsieger?

    Bzgl. deiner Anforderungen klingt sowas wie nen Endurace erstmal sicher als bester Kompromiss (das Dumme mit so Anforderungen is, dass die sich auch mal ziemlich fix ändern können ). Ich hatte mal kurz nen Alu-Endurace, was mir aber irgendwie zu träge war - auf meinem über 1,5kg schweren Trek Crockett fühl ich mich dagegen pudelwohl, sogar auf der Straße mit 40mm-TL-Reifen. Als ich mir den Rahmen 2015 gekauft hatte, hab ich mir eigentlich keine großen Gedanken um Reifenbreite gemacht. Heute bin ich saufroh, dass er die 40 noch schluckt, weil ich halt in einer Region wohne, die mich mehr und mehr dazu verleitet hat, asphaltierte Straßen zu verlassen und es für mich wirklich 1000 mal mehr bockt, dann auf besagten Reifen als z.B. nem 28er unterwegs zu sein. Aber ich bin dann auch wirklich schon mal stundenlng fast nur auf Schotterpisten und Feld/Waldwegen unterwegs.

    Langer Rede kurzer Sinn: Wenn du eh bereits einkalkulierst, dass du offroad unterwegs sen wirst, würde ich die Reifenfreiheit zu nem wichtigen Kriterium machen und mir da größere Optionen offen halten wollen - ganz viele andere hier würden dir aber an dieser Stelle sicher sagen, dass ihnen 30/32mm nun wirklich für allles völlig ausreicht . Ich persönlich find unter diesen Umständen aber unter den Kandidaten das Backroad am spannendsten....
    Geändert von moskito (28.04.2018 um 13:13 Uhr)

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