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  1. #21
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    Ich sehe da einfach den Radfahrer in der Pflicht. Augen auf im Strassenverkehr und Kopfhörer raus !

  2. #22
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    Zitat Zitat von marcofibr Beitrag anzeigen
    Ich sehe da einfach den Radfahrer in der Pflicht. Augen auf im Strassenverkehr und Kopfhörer raus !
    "Ich hab Grün! Soll dieser Schaisslaster gefälligst halten wenn ich von hinten angebraust komme. Mir doch egal wenn er schon in der Kreuzung steht"

    https://ahoipolloi.blogger.de/stories/2691708/
    Geändert von mgabri (14.07.2018 um 09:36 Uhr)

  3. #23
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    Zitat Zitat von *cl* Beitrag anzeigen
    ... zusätzliche Spiegel am LKW bringen nichts, oder kann man damit nicht genug Geld verdienen???
    Du hast zu wenig Augen um alles beobachten zu können. Es gäbe tatsächlich eine andere Lösung die aber keiner will. Man passt die Ampelphasen so an daß die Fußgänger/Radampel exklusiv grün und die Abbieger rot haben. Reine Softwareanpassug.

  4. #24
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    Assistenten, die Entmündigen und die Verantwortung abnehmen, sehe ich kritisch.

    Wie wäre es mit einem Wahlassistent zur Bundestagswahl damit ja keiner falsch wählt?

    Die Frau vom Chef meinte letztens zu Ihrem Mann als Entschuldigung für einen Strafzettel,
    daß die Schilder zu kurz hintereinander waren und der Assistent im Luxuswägelchen
    die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht schnell genug im Display angezeigt hätte.

    Hier in der Gegend werden und wurden in den letzten Jahren immer mehr Linksabiegerspuren gesperrt,
    in Kreisverkehre umgewandelt oder mit Ampeln bestückt.

    In Teutschland wird ab soforrrt nurrr noch rrrechts abgebogen!!

    Wenn man den Menschen die unendlich schwere und belastende (Achtung: Ironie) Aufgabe "Links abbiegen"
    einfach abnimmt kann es doch auch keiner lernen oder beherrschen. Meiner Meinung die falsche Herangehensweise.
    Was macht der Deutsche dann mit dem Mitwagen im Urlaub? Nur noch U-Turns?



    Insgesamt gibt es mehrer Probleme die hier zusammen kommen:
    - Verkehrspläne und -konzepte aus den 70er oder 80er. Die nur einen Verkehrsteilnehmer kennen.
    - Die von den Abmessungen gewachsenen Autos seit diesen Konzepten.
    (Viele Autos sind aus Gründen des Design ja total unübersichtlich. Massive B- und C-Säulen.
    Abfallenden Karrosserieformen mit maximal Schießschartartigen Heckfenster und Heckseitenfenstern.)
    - Die fetischhafte und krankhafte Fixierung der Deutschen auf's Auto.
    - Lächerlich schlechte und überteuerte öffentliche Verkehrsmittel.
    - Eine fortschreitende Ich-Fixierung bei gleichzeitig abnehmender Bereitschaft Rücksicht auf Dritte zu nehmen. (In allen Bereichen)

    Aber es gibt auch Positives.

    Die Zahl der E-Biker in Ballungsräumen nimmt zu. Klar kann man mit denen nicht beim Schweden den Schrank abholen
    aber ansonsten kann man damit auch mal durch die halbe Stadt zum Einkaufen fahren.

    Auch die Angebote und Nutzung von neudeutsch Karschähring steigen um bei Bedarf z.B. den Schrank abzuholen


    Mögliche Lösung:
    Städte müßten autofreier werden. Mehr Einbahnstraßen damit neben die überflüssig großen Autos noch andere Verkehrsteilnehmer passen und gleichzeitig die Parkstreifen entfernen, damit, da wo es geht, Bürgersteig, Radweg und Fahrbahn gleich breit sind. Dazu eine für das Auto unüberwindliche bauliche Trennung von Fahrbahn und Radweg / Bürgersteig.

    Im Ländlichen: Breite und gepflegte Radwege mit Abstand zur Straße auf denen Fahrverbote für Landmaschinen gelten.

    Insgesamt mehr Kreisverkehre und generelle Vorfahrt von Fußgängern und Radfahren gegenüber abbiegenden KFZs.
    Auch an Kreisverkehren.


    Lange Rede, wenig Sinn: Umdenken, Mitdenken, Nachdenken sind besser als jedes
    weniger Denken weil das ja ein Gadget/Assistent/System für mich übernimmt.

  5. #25
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    Nicht tote Winkel, guckfaule Brummifahrer oder dumme Radfahrer sind schuld an den Toten, sondern die Tatsache, dass die Lkw rücksichtslos mit völlig unangemessener Geschwindigkeit in diese toten Winkel hineingefahren werden. Beim rückwärts rangieren klappt's doch auch, wer nicht ausreichend sehen kann und deshalb blind fährt muss als Minimum den anderen die Chance lassen auszuweichen. Ein verschmutzter Sensor, der mit 95% Verlässlichkeit “frei“ ruft wird die Dinger nur noch tödlicher machen.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Choklets Beitrag anzeigen
    Insgesamt mehr Kreisverkehre
    Fragwürdig: Ampeln sorgen für Lücken im Verkehrsfluss, die auch an nicht regulierten Einmündungen “flussabwärts“ die Sicherheit erhöhen. Kreisverkehre hingegen glätten den Durchsatz und erhöhen so das Unfallrisiko dort wo kein Kreisverkehr (oder eine Ampel) ist. “Flussabwärts“ von ausgelasteten Kreisverkehren wartet der Einbieger oder Querer effektiv nicht auf eine Lücke (die niemals kommt) sondern darauf, dass die Ungeduld größer wird als die Vernunft.

  7. #27
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    Zitat Zitat von usr Beitrag anzeigen
    Fragwürdig: Ampeln sorgen für Lücken im Verkehrsfluss, die auch an nicht regulierten Einmündungen “flussabwärts“ die Sicherheit erhöhen. Kreisverkehre hingegen glätten den Durchsatz und erhöhen so das Unfallrisiko dort wo kein Kreisverkehr (oder eine Ampel) ist. “Flussabwärts“ von ausgelasteten Kreisverkehren wartet der Einbieger oder Querer effektiv nicht auf eine Lücke (die niemals kommt) sondern darauf, dass die Ungeduld größer wird als die Vernunft.
    Die Quelle bitte mal angeben
    Wind ist erst wenn die Schafe keine Locken mehr haben.Du kannst mich mal da, wo der Frosch die Locken hat

  8. #28
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    Eigene Erfahrung, auch wenn es anscheinend außer Mode gekommen ist, selber mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.

    Noch nie in einer vollständig auf Kreisverkere setzenden Region unterwegs gewesen, wenn die Verkehrsdichte ans Limit kommt? Nur noch endlose Autoströme und ständig haarsträubende Aktionen wenn doch mal jemand abseits eines Kreisverkehrs rein oder rüber muss. Bei Ampeln steigert sich bei zunehmender Auslastung einfach nur die Wartezeit, aber gefährlicher wird es nicht.

  9. #29
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    Wenn nicht jeder meinen würde Er oder Sie hätte verloren, wenn man einem unbekannten Dritten
    einfach mal den Vortritt oder die Vorfahrt lassen würde, wäre auch das kein Problem.

  10. #30
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    Zitat Zitat von marcofibr Beitrag anzeigen
    Ich sehe da einfach den Radfahrer in der Pflicht. Augen auf im Strassenverkehr und Kopfhörer raus !
    Siehe auch:

    https://www.youtube.com/watch?v=TG3MEzp7OAs

    Und Du siehst den Radfahrer in der Pflicht, aha!?
    .
    Gruß, DJ

    Cycleride - eine Initiative von Radfahrern für praxistaugliche Radverkehrspolitik.
    www.Cycleride.de
    - Fragen und Antworten: kontakt@cycleride.de


    "Wir haben in Deutschland keine Radwegebenutzungspflicht!" Ulrich Kasparick, ehem. parlamentarischer Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums

  11. #31
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    Zitat Zitat von Choklets Beitrag anzeigen
    Insgesamt mehr Kreisverkehre und generelle Vorfahrt von Fußgängern und Radfahren gegenüber abbiegenden KFZs.
    Auch an Kreisverkehren.
    Ist schon - es weiß aber so gut wie keiner! Und Rücksichtnahme und damit freiwilliges anhalten, wenn da einer steht und queren will, kennen die Deutschen ohnehin kaum noch.
    .
    Gruß, DJ

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  12. #32
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Siehe auch:

    https://www.youtube.com/watch?v=TG3MEzp7OAs

    Und Du siehst den Radfahrer in der Pflicht, aha!?
    .
    Perfektes Beispiel! Einfach mal Augen auf im Straßenverkehr...

  13. #33
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    Zitat Zitat von Choklets Beitrag anzeigen
    Wenn nicht jeder meinen würde Er oder Sie hätte verloren, wenn man einem unbekannten Dritten
    einfach mal den Vortritt oder die Vorfahrt lassen würde, wäre auch das kein Problem.
    Tja, das erzähl mal den Eltern der vielen Kindern die unter den Abbiegeopfern waren.
    Wind ist erst wenn die Schafe keine Locken mehr haben.Du kannst mich mal da, wo der Frosch die Locken hat

  14. #34
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    Zitat Zitat von Choklets Beitrag anzeigen
    Wenn nicht jeder meinen würde Er oder Sie hätte verloren, wenn man einem unbekannten Dritten einfach mal den Vortritt oder die Vorfahrt lassen würde, wäre auch das kein Problem.
    ... erschreckend, dass man hier dasselbe „Radrambo“ Gelaber lesen muss, wie in den Kommentaren von Kraftverkehr- Fetischisten und Radhasser Foren.
    Also, auch nochmal für dich:
    Schuld ist der Kraftfahrer, nicht der Radler. Keines der Opfer war nachweislich ein Verkehrsrowdy. Wir wissen nicht, wie defensiv oder aggressiv sie unterwegs waren. Allerdings: Zum Teil waren sogar Kinder dabei, das gibt uns einen Hinweis.

    Wir sollten darüber reden, wie man die Sicherheit erhöht. Dein Kommentar läuft auf „Pech, Opfer war halt zur falschen Zeit am falschen Ort. Bleibt halt zuhaus oder seid stets zum rettenden Sprung bereit, denn hier wird das Recht des Stärkeren zelebriert“ hinaus. Das ist nicht die Diskussion, die wir führen sollten...
    und: klar weiss man als Radfahrer, dass man sich am besten nie und nirgends auf sein Recht verlässt.
    Geändert von Brunolp12 (15.07.2018 um 12:04 Uhr)
    Zitat Rolf Aldag:
    ... Olli Kahn - der ist angemeiert, weil man ihm sagt, 'da fehlen zehn Milliliter', nimmt den Becher und haut ihn an die Wand. Jeder Radrennfahrer wäre für zwei Jahre gesperrt worden. Jeder Radrennfahrer.

  15. #35
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Siehe auch:

    https://www.youtube.com/watch?v=TG3MEzp7OAs

    Und Du siehst den Radfahrer in der Pflicht, aha!?
    .
    Die "Pflicht" auf sich zu achten und seine Augen offen zu lassen sollte jeder Mensch haben.

  16. #36
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    Zitat Zitat von flori1994 Beitrag anzeigen
    Die "Pflicht" auf sich zu achten und seine Augen offen zu lassen sollte jeder Mensch haben.
    Aber man sieht doch ganz deutlich, dass der Radfahrer hier völlig außerstande war, dem Crash zu entkommen. Gegen diesen LKW-Rambo war überhaupt kein Kraut gewachsen und insofern muss man sagen, der Radfahrer hat alles richtig gemacht und ist glücklicherweise genau untendurch gerutscht!? Hier sieht man es noch mal deutlicher:

    https://www.youtube.com/watch?v=6k3bhKrHINA

    Wirklich gar kein Entkommen gibt es z.B. hier (da helfen auch die von mir als so super empfundenen Radstreifen außerorts/breite Seitenstreifen nichts):

    https://www.youtube.com/watch?v=Z8uCeyUl_9U
    (ist auch was für Helmdiskutanten)

    Zitat Zitat von usr Beitrag anzeigen
    Fragwürdig: Ampeln sorgen für Lücken im Verkehrsfluss, die auch an nicht regulierten Einmündungen “flussabwärts“ die Sicherheit erhöhen. Kreisverkehre hingegen glätten den Durchsatz und erhöhen so das Unfallrisiko dort wo kein Kreisverkehr (oder eine Ampel) ist. “Flussabwärts“ von ausgelasteten Kreisverkehren wartet der Einbieger oder Querer effektiv nicht auf eine Lücke (die niemals kommt) sondern darauf, dass die Ungeduld größer wird als die Vernunft.
    Sehr gut beschrieben, allerdings sehe ich das eher bei Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen so. Es wird nichts mehr entzerrt, es gibt keine Lücken mehr. Bei Kreisverkehren dagegen fährt ja immer mal wieder einer raus. Die finde ich super.
    .
    Gruß, DJ

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    "Wir haben in Deutschland keine Radwegebenutzungspflicht!" Ulrich Kasparick, ehem. parlamentarischer Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums

  17. #37
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Aber man sieht doch ganz deutlich, dass der Radfahrer hier völlig außerstande war, dem Crash zu entkommen. Gegen diesen LKW-Rambo war überhaupt kein Kraut gewachsen und insofern muss man sagen, der Radfahrer hat alles richtig gemacht und ist glücklicherweise genau untendurch gerutscht!? Hier sieht man es noch mal deutlicher:

    https://www.youtube.com/watch?v=6k3bhKrHINA

    Wirklich gar kein Entkommen gibt es z.B. hier (da helfen auch die von mir als so super empfundenen Radstreifen außerorts/breite Seitenstreifen nichts):

    https://www.youtube.com/watch?v=Z8uCeyUl_9U
    (ist auch was für Helmdiskutanten)
    .
    Gut in dem Fall dürfte den Radler keine Schuld treffen. Was den zweiten Unfall betrifft, da würden meine Eltern nicht angepasste Fahrweise zu sagen. (Wobei für sie alles oberhalb von 15kmh innerorts und 30kmh außerorts automatisch nicht angepasst ist. )
    Chancen multiplizieren sich, wenn man sie ergreift. Sunzi(um 500 v. Chr.) https://www.strava.com/athletes/22478346

  18. #38
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    Thumbs up Janina Schulz hat News geschickt....

    ....offensichtlich tickt der neue Verkehrsminister etwas besser als der alte?

    Liebe Unterstützer/innen,
    ich war im Verkehrsministerium und haben Minister Andreas Scheuer (CSU) Eure Unterschriften überreicht!
    In einem persönlichen Gespräch habe ich ihm nochmal deutlich gemacht, wieso eine Abbiege-Assistenten-Pflicht aus unserer Sicht so wichtig ist - und er war echt beeindruckt von dem dicken Paket an Unterschriften, dass ich ihm in die Hand gedrückt habe. Aber seht selbst: https://twitter.com/campact/status/1016634463671988224

    Ich freu mich echt riesig darüber, wie weit wir mit unserer Petition gekommen sind. Das ist auch Eurem Engagement geschuldet - deshalb ein dickes Danke an Euch!
    In dem 25-minütigen Gespräch habe ich den Eindruck gewonnen, dass der Minister das Thema auf jeden Fall ernster nimmt als sein Vorgänger Alexander Dobrindt (CSU). Auch die am Dienstag (10.7.) gestartete “Aktion Abbiege-Assistent” zeigt das: 70 Vertreter/innen von Speditionen, Herstellern und Verbänden haben sich im Ministerium getroffen, um Lösungen für das gefährliche Abbiegen von LKW zu finden. Das ist gut und meiner Meinung nach auch ein Teilerfolg des öffentlichen Drucks, den wir mit vielen anderen Akteuren erzeugen konnten.

    Trotzdem bleibt ein ABER: Die Initiative von Minister Scheuer setzt auf freiwillige Schritte und Selbstverpflichtungen. Aber die halten oft nur so lange, wie es öffentlichen Druck gibt. Mir wäre eine gesetzliche Regelung lieber, denn nur die schließt alle LKW ein. Ich bin weiterhin der Meinung: Wir brauchen eine deutschlandweite - und europaweite - einheitliche Lösung. Wenn einzelne LKW Abbiege-Assistenten haben und andere nicht, wird die Situation für Menschen zu Fuss oder auf dem Rad nicht wirklich sicherer. Deshalb müssen und werden wir weiter dran bleiben!

    Eure Unterstützung wird also weiter gebraucht. Lasst uns dafür sorgen, dass jede/r Radfahrer/in ohne Angst auf’s Fahrrad steigen kann und sich hoffentlich immer mehr Menschen dafür entscheiden, auf’s Fahrrad umzusteigen!
    Deshalb: Teilt die Petition, damit wir noch mehr werden! Wir machen weiter!
    https://weact.campact.de/petitions/m...kw-zur-pflicht

    Danke und liebe Grüße
    Eure Janine

    PS: Auch wenn die Zahl der Verkehrstoten insgesamt sinkt, bleibt die Zahl der tödlich verunglückten Radfahrer/innen hoch: 382 Radler/innen kamen 2017 bei Verkehrsunfällen ums Leben. Besonders schwere Folgen haben Unfälle mit Lastwagen. Das zeigen die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Es ist also wirklich wichtig, weiter dran zu bleiben!
    http://www.nordbayern.de/panorama/ka...hrer-1.7819520

    Tolles Engagement! Ob die Richtung stimmt (denke ich) oder nicht: Wichtig ist, dass sich endlich mal was bewegt!
    .
    Gruß, DJ

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  19. #39
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    Zitat Zitat von Don Jusi Beitrag anzeigen
    Trotzdem bleibt ein ABER: Die Initiative von Minister Scheuer setzt auf freiwillige Schritte und Selbstverpflichtungen. Aber die halten oft nur so lange, wie es öffentlichen Druck gibt. Mir wäre eine gesetzliche Regelung lieber, denn nur die schließt alle LKW ein.
    Hintergrund dazu ist -soviel ich verstanden habe- tatsachlich, dass eine Pflicht europäisch verordnet werden muss. Das soll auch kommen, aber dauert eben. Deshalb geht bis dahin für Deutschland nur auf freiwilliger Basis.
    Zitat Rolf Aldag:
    ... Olli Kahn - der ist angemeiert, weil man ihm sagt, 'da fehlen zehn Milliliter', nimmt den Becher und haut ihn an die Wand. Jeder Radrennfahrer wäre für zwei Jahre gesperrt worden. Jeder Radrennfahrer.

  20. #40
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    Zitat Zitat von Brunolp12 Beitrag anzeigen
    Keines der Opfer war nachweislich ein Verkehrsrowdy.
    Schön, das jemand solche Zirkusnummern überhaupt noch jemand erkennt, sogar, wenn sie erst 2,5 Stunden später stattfinden.
    Die meisten Radfahrer sind das Gegenteil: Alte Leute und Hausfrauen rasen per se nicht, und auch Kinder nicht. Das sind dieselben Gruppen, die sich besonders autoangepaßt verhalten und denen die Ghettos dafür mit Sicherheit verkauft werden. Zu verlangen, sie sollten ihrer eigenen Sicherheit wegen Radwege benutzen, dabei aber auf alles verzichten, um sie im Fall des Falles auf Selbstschuld und HasteSoVerdient anzuklagen, ist dermaßen Menschenverachtend, das man es leicht in anderen Zeitaltern vermuten könnte. Das man sie mit solchen Aussagen zusätzlich noch in die Selbstmörder- und Autobezwinger-Ecke stellt, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

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