Ergebnis 1 bis 16 von 16
  1. #1
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    Spinning oder Laufen - was hält über den Winter die Kondition besser aufrecht

    Guten Morgen,
    danke des schönen Sommers und richtig geiler Arbeitszeiten konnte ich das Jahr wieder mal super trainieren, das ist jetzt beides vorbei. Jobwechsel - längere Arbeitszeiten, vorher konnte ich um 15.30 Uhr aufs Rad steigen, jetzt bin ich erst 17 Uhr daheim. Wenn es dunkel und nass ist habe ich keine Lust mehr abends draußen Rad zu fahren, habe dann auch nicht das Gefühl, dass das Trainingseffekt hat, da ich zu vorsichtig fahren muss auf unseren zu gematschten Wegen.

    Daher kommt nur Joggen/Lauftraining in Frage oder Spinning. Wochenende, sofern es halbwegs trocken ist, fahre ich halt mind. 1x Rad, manchmal bin ich Freitags auch schon früh um 15 Uhr daheim und schaffe es aufs Rad.

    Wie seht ihr das, was ist effektiver, 2x 10 km unter der Woche laufen oder 2x 1 Stunde Spinning im Studio?

    Mehr Spaß hab ich am Laufen, Spinning im Studio ist für mich so ein bisschen wie Käfighaltung.

  2. #2
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    Wenn du mehr Spaß am Laufen hast mach das. Spinning bringt meiner Meinung nicht viel mehr und selbst wenn, die frische Luft + mehr Spaß wäre mir wichtiger obwohl ich nicht unbedingt der Läufer bin.

    Grüße Chris

  3. #3
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    Ich würde das auch eher vom Spaß abhängig machen als von trainingstechnischen Erwägungen.
    Winter ist die Zeit wo man sich gut Abwechslung vom normalen Rad(sport)fahren holen kann. Stichwort: Ausgleichssport.

    Aspekte wie Lust, frische Luft, Dauer der Belastung, Herz-/Kreislauftraining und muskuläre Gewöhnung an spezifische Bewegungsabläufe sowie Verletzungsrisiko und organisatorische Machbarkeit würde ich hier als abzuwägende Aspekte sehen.

  4. #4
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    Danke.

    Laufen ist für mich ein bisschen einfacher, umziehen, raus und los.
    Bei uns im Spinning, ich war zuletzt im Frühling da, sind viele Leute, die draußen überhaupt nicht fahren, die Muskelbelastung ist irgendwie eine komplett andere, so meine Empfindung, ich hatte Muskelkater, als ich dann aber nach dem komischen Frühling hier, der ewig noch gefroren war, aufs Rad stieg hatte ich nicht den Eindruck, wirklich fit zu sein. Daher hatte mich das gewundert. Beim Laufen ist das natürlich auch nicht so viel anders, die Muskelgruppen sind andere, dafür immerhin draußen, da hab ich ein anderes Bewegungsgefühl.

    Fitness Studio an sich mache ich 1-2x pro Woche, aber nur TRX Training und allgemeine Stabilisierung, das ist schon wichtig finde ich.

  5. #5
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    Du könntest ja auch Schwimmen.
    Oder viel & regelmäßig Sex. Soll gut sein fürs Immunsystem.

  6. #6
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    Schwimmen ist eine gute Idee!

    Sex weniger - ich bin Single und wenn ich das jetzt ändere, hab ich nach Jobwechsel noch weniger Zeit für meine echten Leidenschaften (Rad, Sport)

  7. #7
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    Zitat Zitat von Alois-m. Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,
    danke des schönen Sommers und richtig geiler Arbeitszeiten konnte ich das Jahr wieder mal super trainieren, das ist jetzt beides vorbei. Jobwechsel - längere Arbeitszeiten, vorher konnte ich um 15.30 Uhr aufs Rad steigen, jetzt bin ich erst 17 Uhr daheim. Wenn es dunkel und nass ist habe ich keine Lust mehr abends draußen Rad zu fahren, habe dann auch nicht das Gefühl, dass das Trainingseffekt hat, da ich zu vorsichtig fahren muss auf unseren zu gematschten Wegen.

    Daher kommt nur Joggen/Lauftraining in Frage oder Spinning. Wochenende, sofern es halbwegs trocken ist, fahre ich halt mind. 1x Rad, manchmal bin ich Freitags auch schon früh um 15 Uhr daheim und schaffe es aufs Rad.

    Wie seht ihr das, was ist effektiver, 2x 10 km unter der Woche laufen oder 2x 1 Stunde Spinning im Studio?

    Mehr Spaß hab ich am Laufen, Spinning im Studio ist für mich so ein bisschen wie Käfighaltung.
    Antwort: Beides.

    Allerdings muß man mehr dazu sagen:

    1. Bessere Aufrechterhaltung der Kondition ist nicht das vorrangige Ziel. Hier und in anderen Foren beobachtet man immer wieder eine regelrecht "panische" Besorgnis, über den Winter Form zu verlieren, wenn man nicht genug oder - deine Frage - nicht "das Richtige" tut.
    2. Wir müssen zwischen Grundlagen-Training und spezifischem Training unterscheiden. Ausdauer, Schnelligkeit und andere Fähigkeiten wie Gleichgewichtsinn, Wachheit, taktische Einstellung usw. müssen im Winter allgemein gestärkt werden. Unter diesem Gesichtspunkt kann man fast nichts falsch machen. Vielfalt zählt.
    3. Da es im Rahmen des unspezifischen Grundlagentrainings auch um Ausdauer geht, spielt es keine Rolle, ob man die eine oder andere Sportart dazu nutzt. Wenn du meinst, zum Ende des Winters mehr Rad sei gut, ok, mach das, aber notwendig ist das nicht. Unter dem von die auch erwähnten Gesichtspunkt "frische Luft vs. Käfighaltung" würde ich dann den "Mittelweg" gehen, und raus auf die Straße mit dem Rad, sobald das Wetter es erlaubt.
      Bei mir war es früher (also mit 20 oder so) oft so, daß ich bis weit in den Februar hinein, wo ich also im Januar bereits "einige" Straßen-km hatte, das Wintertraining mit "Ausgleichssport", vor allem Laufen, durchgezogen habe. Erst eine Woche vor dem ersten lokalen "Trainingsrennen" habe ich das dann eingestellt.
    4. Was anderes ist das spezifische Training. Das muß aber auf dem Rad nicht eher beginnen als 4 Wochen vor dem ersten "richtigen" Rennen.

    Da ich raushöre, daß du sehr gerne läufst: Du brauchst keine Angst zu haben, daß das schadet, also direkte Antwort auf deine Frage: Laufen! Bessere Antwort: Beides, wir ich oben schrieb.

    Ein Wort zu Bemessung: 1 Std. Spinning und 10 km Laufen sind nicht annähernd gleichwertig. 1 Std. Laufen (angenommen 10km/h wären das deine 10 km) ist mind. soviel "wert" wie 1,5 Std. Spinning. Auch von daher: LAUF, Junge, LAUF!!!

    Grüße

    S. Sanchez
    Geändert von SamuelSanchez19 (10.11.2018 um 13:18 Uhr)

  8. #8
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    Habe nochmal alles quer gelesen: In deinem Falle plus Effizienz und Spaßfaktor einbezogen, gibt es nur eine einzige Antwort:

    LAUFEN!!!

  9. #9
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    +1

    Hauptsache es macht Spaß. Ich tu mich auf dem Ergometer/Spinningrad oder auch auf dem Laufband immer schwer, da fehlt es irgendwie an Motivation und Lust. Im Wald laufen ist auch mein "Ausgleich" wenn es "schnell" gehen muss, wenn mein Rad nicht in der Nähe ist (Dienstreise) oder halt oft im Winter.

  10. #10
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    Die Kondition hält man sich im Winter aufrecht wie im Sommer:

    Eine Ausdauersportart deiner Wahl.

    Ich nehm Rudern, Langlauf, Schimmen.

    Aufgebaute Kondition geht nicht verloren, nur weil man die Art der Ausdauersportart wechselt.
    Womöglich verliert man etwas "radsportspezifische Kondition. Aber ich zeifel solche Begriffe stark an.

    Entweder hab ich Kondition oder nicht. Unterschiedlich kann eigentlich nur der Fokus auf spezielle Muskelgruppen sein.
    Und das ist in meinem Weltbild nichts, was ich vom Konto einer guten Grundausdauer buchen muss.
    Geändert von Flashy (10.11.2018 um 13:34 Uhr)
    "Zur Weisheit gelangt man über die Erkenntnis, nichts zu wissen."

  11. #11
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    Stehe gerade vor einer ähnlichen Situation. Arbeite nun auch in einem Job mit viel Reisetätigkeit und frage mich wie ich "unter der Woche" meine Ausdauer/Kondition beibehalte. Für mich ist Laufen nicht wirklich eine Option, weil ich es absolut hasse und zudem auch etwas geschädigt bin, da ich Plattfüße habe (Lange Übergewicht im Jugendalter/jungen Erwachsenenalter) und trotz Einlagen, Schmerzen auftreten.

    Evtl. kann ich raushandeln ne Wohnung zu bekommen, wenn ich Fest über längere Zeit im Projekt bin und dann mein Radsetup mit Tacx Rolle mitnehmen. Bis dahin werde ich wohl ein bisschen Krafttraining machen, wobei das natürlich meiner Ausdauer nicht wirklich zu gute kommt... Ich habe hier Rudern gelesen, ist das also eine ernsthafte Alternative?

  12. #12
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    Zitat Zitat von harry1337 Beitrag anzeigen
    ... Ich habe hier Rudern gelesen, ist das also eine ernsthafte Alternative?
    Warum nicht?

  13. #13
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    Ja, ich denke die Abwechslung ist - egal zu welcher Zeit - immer das Beste. Vielleicht teste ich es diesen Winter einfach mal, Spinning, Laufen, einfach mal kombinieren.....schaden kann das nicht. Und am Wochenende - sofern möglich - aufs echte Rad steigen.

  14. #14
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    Zitat Zitat von harry1337 Beitrag anzeigen
    Stehe gerade vor einer ähnlichen Situation. Arbeite nun auch in einem Job mit viel Reisetätigkeit und frage mich wie ich "unter der Woche" meine Ausdauer/Kondition beibehalte. Für mich ist Laufen nicht wirklich eine Option, weil ich es absolut hasse und zudem auch etwas geschädigt bin, da ich Plattfüße habe (Lange Übergewicht im Jugendalter/jungen Erwachsenenalter) und trotz Einlagen, Schmerzen auftreten.

    Evtl. kann ich raushandeln ne Wohnung zu bekommen, wenn ich Fest über längere Zeit im Projekt bin und dann mein Radsetup mit Tacx Rolle mitnehmen. Bis dahin werde ich wohl ein bisschen Krafttraining machen, wobei das natürlich meiner Ausdauer nicht wirklich zu gute kommt... Ich habe hier Rudern gelesen, ist das also eine ernsthafte Alternative?
    Es ist zumindest eine meiner Alternativen. Statt Rolle habe ich im Keller ein Ruderergometer.
    Und wenn das Wetter so schlecht ist, dass man nicht Radfahren mag: Dann gehts in Keller.

    Ebenso wie nach jeder Ausfahrt als "Cool down" Phase.

    Die Pros machen alle Off Season was komplett anders.
    Bspw. fahren Biathleten im Sommer Rennrad. Oder auch Ski Alpinisten.

    Noch besser als ein saisonaler Wechsel wäre halt prinzipiell ein breites Spektrum an Sportarten.
    Geändert von Flashy (10.11.2018 um 16:57 Uhr)
    "Zur Weisheit gelangt man über die Erkenntnis, nichts zu wissen."

  15. #15
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    Fit durch den Winter

    Zitat Zitat von Alois-m. Beitrag anzeigen
    Viele interessante Antworten.

    Ja, ich denke die Abwechslung ist - egal zu welcher Zeit - immer das Beste. Vielleicht teste ich es diesen Winter einfach mal, Spinning, Laufen, einfach mal kombinieren.....schaden kann das nicht. Und am Wochenende - sofern möglich - aufs echte Rad steigen.
    Hi,

    das sehe ich auch so. Im Winter, bzw. beim schlechten Wetter kombiniere ich Laufen und Rolle, oder auch Spinning. Öfter (WE) früh morgens bis zu 12 km laufen, umziehen und anschließend 1- bis 2 h Rolle. Habe festgestellt, dass der Wechsel die Muskulatur gut fordert und irgendwie wird der Kopf freier vom Wochenstress. Wenn es sehr ungemütlich draußen ist, dann wird aufs Spinningrad gewechselt.
    Irgendwie macht alles mal mehr und mal weniger Spass🤓

    Sportliche Grüße 😉❗️

  16. #16
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    Zitat Zitat von didi Beitrag anzeigen
    Hi,

    das sehe ich auch so. Im Winter, bzw. beim schlechten Wetter kombiniere ich Laufen und Rolle, oder auch Spinning. Öfter (WE) früh morgens bis zu 12 km laufen, umziehen und anschließend 1- bis 2 h Rolle. Habe festgestellt, dass der Wechsel die Muskulatur gut fordert und irgendwie wird der Kopf freier vom Wochenstress. Wenn es sehr ungemütlich draußen ist, dann wird aufs Spinningrad gewechselt.
    Irgendwie macht alles mal mehr und mal weniger Spass🤓

    Sportliche Grüße 😉❗️
    Stimme ich zu und ich glaube das ist auch menschlich. Es gab Phasen, da bin ich nicht mehr aus den Laufschuhen herausgekommen und dann gab es Phasen, in denen ich nur Rad fahren wollte oder Fitness Studio, ich glaube, diese extremen Demotivationsphasen vermeidet man, wenn man alles abwechselnd betreibt.

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