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  1. #81
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    Zitat Zitat von Alumini Beitrag anzeigen
    Immerhin hat er etwas Eigenes, worüber er schwadronieren kann, und tut [es] nicht bloß so.

    Liebe Grüße

    A. Lumini
    Und das kannst du beurteilen? Oder soll das jetzt der Versuch sein, eine "Self-Fulfilling-Prophecy" erfolgreich abzuschließen und mich zum "aufblättern meiner radsportlichen Lebensgeschichte" anzustiften?

    Übrigens: Ich glaube, das "es" ist überflüssig in deinem Satz da oben - hab's mal in eckige Klammern gesetzt. Darf ich's behalten?

  2. #82
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    Zitat Zitat von Wambolo Beitrag anzeigen
    Eine kühne Behauptung. Vor allem dass "irgendwie"-Training naturgemäß völlig unterschiedlich ausfallen kann. Vielleicht trifft die Person ja irgendwie doch ins schwarze. Unwahrscheinlich vielleicht, aber auch nicht ausgeschlossen.
    Ich beziehe mich auf den Punkt kontinuierliche (in diesem Zusammhang = über Jahre andauernde) Entwicklung. Niemand trainiert über einen langen Zeitraum zufällig so, dass er stetig seine Leistung steigern kann.

    Zitat Zitat von Wambolo Beitrag anzeigen
    Den Beleg, dass man (also JEDER) mit dem Lust-Und-Laune-Prinzip (IMMER) deutlich schneller auf einem Plateau landet als mit dem allseits beliebten strukturierten Intervalltraining musst du erstmal erbringen.
    Struktur bedeutet nicht einen Plan mit Intervallen abzufahren. Strukturiert trainieren heißt vor allem Training und Entwicklung zu beobachten und ggf Änderungen am Plan vorzunehmen, sobald man stagniert. Wenn man das tut und die Möglichkeit hat, notwendige Änderungen auch umzusetzen, kann man sich zumindest theoretisch konstant bis zur individuellen begrenzten Optimalform vorarbeiten. Viel eher setzen einem Hobbyradler natürlich die Lebensumstände eine Grenze.

    Jemand der ohne sich Gedanken zu machen einfach Rad fährt, wird an einem deutlich früheren Punkt keinen Fortschritt mehr erzielen, weil er der gesteigerten Fitness weder Qualität noch Quantität anpasst.

  3. #83
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    Zitat Zitat von Alumini Beitrag anzeigen
    Ja und? Höhere Begabungsbasis in die Wiege gelegt bekommen. Das sagt
    Ganz genau.

    Wenn Du zu den Glücklichen gehörst, die z.B. bei moderatem Körpergewicht fünf oder mehr Liter Sauerstoff in der Minute verhecheln können (um einfach mal eine Zahl zu nennen) und dazu vielleicht noch eine überdurchschnittliche neuronale Ansteuerung (Leistung) abrufen kannst - dann kannst Du mit einem für Deine Verhältnisse moderaten Trainingslevel ("einfach nur fahren") viele Durchschnittsmenschen in die Pfanne hauen, egal was die so trainieren.

    Klar gehört beim Rennen i.d.R. noch mehr dazu - Erfahrung, Instinkt etc. - aber wer die genetische Voraussetzung zum Leistungssportler hat, wird sich oft mit Belastungen leicht tun, die 08/15-Fahrer vielleicht nie bringen werden.

  4. #84
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    Zitat Zitat von Wolfgang L. Beitrag anzeigen
    ah ihr fahrt zusammen und du bekommst das Segment auf dem Garmin angezeigt und dann ballert om57... davon cool


    @Alumini:
    400km auseinander...

    Deswegen ja April

  5. #85
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    Zitat Zitat von Wambolo Beitrag anzeigen
    Eine kühne Behauptung. Vor allem dass "irgendwie"-Training naturgemäß völlig unterschiedlich ausfallen kann. Vielleicht trifft die Person ja irgendwie doch ins schwarze. Unwahrscheinlich vielleicht, aber auch nicht ausgeschlossen.

    Die Trainingslehre ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Man weiß doch nur, was in einer Gruppe von Athleten mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Den Beleg, dass man (also JEDER) mit dem Lust-Und-Laune-Prinzip (IMMER) deutlich schneller auf einem Plateau landet als mit dem allseits beliebten strukturierten Intervalltraining musst du erstmal erbringen.

    Fakt ist jedenfalls, dass es Leute gibt, die zumindest im Amateur (jenseits der C-Klasse)- und Jedermannbreich, relativ weit vorne Landen ohne strukturiert zu trainieren. Inwieweit diese mit dem selben Umfang und mehr Struktur besser geworden wären - wer weiß ...
    Es gibt aber auch Grenzen. Bestimmte RMs fährt man nicht ohne strukturiertes Training z.B. in die Top100

  6. #86
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    Letztendlich geht es eh immer nur um diese wenn nicht davon gelebt werden muss, ob strukturiert oder nicht:



    Irgendwie sinnlos mit anderen darüber zu diskutieren was glücklich macht oder nicht.

  7. #87
    Ziggi Piff Paff Gast
    Zitat Zitat von Take5 Beitrag anzeigen
    ....
    Irgendwie sinnlos mit anderen darüber zu diskutieren was glücklich macht oder nicht.
    +1

  8. #88
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    Zitat Zitat von om57ifyn Beitrag anzeigen
    400km auseinander...

    Deswegen ja April
    Bei dir oder bei uns?

  9. #89
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    Zitat Zitat von thigh Beitrag anzeigen
    ...
    Jemand der ohne sich Gedanken zu machen einfach Rad fährt, wird an einem deutlich früheren Punkt keinen Fortschritt mehr erzielen, weil er der gesteigerten Fitness weder Qualität noch Quantität anpasst.
    Und selbst das wage ich zu bezweifeln. Wenn er nach "Lust und Laune" einfach Rad fährt, wird er selbstverständlich in seiner Fahrweise "der gesteigerten Fitness ... [sowohl] Qualität ... [als auch] Quantität" anpassen, weil er einfach mit der höheren Fitness auch zunehmend "Bock" hat, sowohl schneller, öfter schneller und länger zu fahren.

    Wenn man hier über einige Zeit nur mitliest, wird man glaub ich automatisch zum Verfechter des "Lust und Laune"-Prinzips. Allerdings nicht durch die Beiträge derer, die es propagieren, sondern durch die Beiträge derer, die dagegen sprechen.
    Geändert von SamuelSanchez19 (07.12.2018 um 13:19 Uhr)

  10. #90
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    Sinnlos ist es, in einem Forum den Austausch über verschd Herangehensweisen als sinnlos zu bezeichnen.

  11. #91
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    Zitat Zitat von stoffel78 Beitrag anzeigen
    Bei dir oder bei uns?
    Bayerischer Wald. Glied möchte mal richtige Berge fahren

    Wohnst du wohl bei Glied in der Nähe?

  12. #92
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    Zitat Zitat von SamuelSanchez19 Beitrag anzeigen
    Übrigens: Ich glaube, das "es" ist überflüssig in deinem Satz da oben - hab's mal in eckige Klammern gesetzt. Darf ich's behalten?
    Was Du glaubst, ist der Grammatik -und mir- zum Glück völlig latte. Du hast bloß nicht verstanden, das "es" für "das Schwadronieren" steht.

    Liebe Grüße

    A. Lumini
    Geändert von Alumini (07.12.2018 um 13:39 Uhr)

  13. #93
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    Zitat Zitat von om57ifyn Beitrag anzeigen
    Bayerischer Wald. Glied möchte mal richtige Berge fahren

    Wohnst du wohl bei Glied in der Nähe?
    Ja, 10 km weg. Sind im gleichen Verein.

  14. #94
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    Zitat Zitat von SamuelSanchez19 Beitrag anzeigen
    Wenn er nach "Lust und Laune" einfach Rad fährt, wird er selbstverständlich seine Fahrweise "der gesteigerten Fitness ... [sowohl] Qualität ... [als auch] Quantität" anpassen, weil er einfach mit der höheren Fitness auch zunehmend "Bock" hat, sowohl schneller, öfter schneller und länger zu fahren.
    Ich meine, so läuft das bei mir: es wird nie leichter, weil ich mich (angepasst) immer relativ gleich schinde, so gut es geht.

    Ich wäre gerne fit genug, um nicht mehr im Windschatten zu platzen, wenn es auf die 50km/h zu geht und der Kollege vor mir noch einen Gang hochschaltet. Schön wäre es auch, wenn ich durch reines Lust-und-Laune-Schinden (aka segmentorientierte Spitzen) in die Lage käme, längere 40er-Überland-Orgien zu überstehen, ohne Angst zu bekommen, die Nacht nicht zu überleben... ;-)

    Umgekehrt bin ich nicht bereit, mich dafür LD/TP/PM zu "unterwerfen", sondern (evtl irrationalerweise) nur Strava. Das kann unvereinbar sein, niemand kann das für mich aus der Ferne beurteilen. Ich habe hier einfach mal nach bestätigenden Beispielen für meine ganz persönliche Filterblase gesucht, das ist alles.

    Ich kann auch damit leben, schnelleren Leuten ein Klotz am Bein zu sein. Das geht auch den schnellsten Leuten irgendwann so, ist nur eine Frage der Zeit. Schließlich fahre ich auch gerne alleine und, wie gesagt, bin ich auf dem Rad glücklich und froh. KOM hin oder her.
    Geändert von maximum (07.12.2018 um 13:58 Uhr)

  15. #95
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    Zitat Zitat von maximum Beitrag anzeigen
    Ich meine, so läuft das bei mir: es wird nie leichter, weil ich mich (angepasst) immer relativ gleich schinde, so gut es geht.

    Ich wäre gerne fit genug, um nicht mehr im Windschatten zu platzen, wenn es auf die 50 zu geht und der Kollege vor mir noch einen Gang hochschaltet. Schön wäre es auch, wenn ich durch reines Lust-und-Laune-Schinden (aka segmentorientierte Spitzen) in die Lage käme, längere 40er-Überland-Orgien zu überstehen, ohne Angst zu bekommen, die Nacht nicht zu überleben... ;-)

    Umgekehrt bin ich nicht bereit, mich dafür LD/TP/PM zu "unterwerfen", sondern (evtl irrationalerweise) nur Strava. Das kann unvereinbar sein, niemand kann das für mich aus der Ferne beurteilen. Ich habe hier einfach mal nach bestätigenden Beispielen für meine ganz persönliche Filterblase gesucht, das ist alles.

    Ich kann auch damit leben, schnelleren Leuten ein Klotz am Bein zu sein. Das geht auch den schnellsten Leuten irgendwann so, ist nur eine Frage der Zeit. Schließlich fahre ich auch gerne alleine und, wie gesagt, bin ich auf dem Rad glücklich und froh. KOM hin oder her.
    Dann mach das, sei glücklich, aber sprich bitte nicht von "unterwerfen"... das nervt gewaltig...

  16. #96
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    Zitat Zitat von maximum Beitrag anzeigen
    Ich meine, so läuft das bei mir: es wird nie leichter, weil ich mich (angepasst) immer relativ gleich schinde, so gut es geht.
    Das meinte ich, bezogen auf den "Lust-und-Laune-Typ".

    Ich wäre gerne fit genug, um nicht mehr im Windschatten zu platzen, wenn es auf die 50 zu geht und der Kollege vor mir noch einen Gang hochschaltet.
    Das kann man aber noch mit rel. wenig "Struktur" bzw. bewußter Trainingssteuerung abstellen: Einfach im Frühjahr/Winter mal 2000km mit kleinem Gang (39/14 oder kleiner, aber nicht zu klein) im oberen GA-Bereich fahren und dann das tf-orientierte Training mit 1 kleinen Einheit pro Woche beibehalten.

    Wenn ich einigermaßen in Form bin, hängt mich bei 45+ im Flachen keiner ab. Aber wehe, es kommt ein "richtiger Hügel"...
    Schön wäre es auch, wenn ich durch reines Lust-und-Laune-Schinden (aka segmentorientierte Spitzen) in die Lage käme, längere 40er-Überland-Orgien zu überstehen, ohne Angst zu bekommen, die Nacht nicht zu überleben... ;-)

    Umgekehrt bin ich nicht bereit, mich dafür LD/TP/PM zu "unterwerfen", sondern (evtl irrationalerweise) nur Strava. Das kann unvereinbar sein, niemand kann das für mich aus der Ferne beurteilen. Ich habe hier einfach mal nach bestätigenden Beispielen für meine ganz persönliche Filterblase gesucht, das ist alles.

    Ich kann auch damit leben, schnelleren Leuten ein Klotz am Bein zu sein.
    Das sind eh die Leute, mit denen ich von vornherein nicht trainieren fahre. Die sind m.E. auch nicht einfach nur "schneller" als ich (natürlich sind die das!), sondern haben offenbar eine Art zu trainieren, die ich ziemlich ineffizient finde. Ich sehe bei mind. 80 % der "Durchschnitts-Radler" und "-Renner", mit denen unsereiner trainieren fährt, keine Notwendigkeit, auf z.B. "sich Ausstechen am Hausberg" usw. zu verzichten, weil einer da nicht mitkommt. Zur Not dreht man oben um und begleitet den Kumpel auf dem letzten km zum Gipfel, indem man das Stückchen nochmal fährt (kann man für sich dann als "Cool down" deklarieren).

  17. #97
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    Zitat Zitat von om57ifyn Beitrag anzeigen
    Dann mach das, sei glücklich, aber sprich bitte nicht von "unterwerfen"... das nervt gewaltig...
    Du könntest dich ja auch einfach mal daran gewöhnen, über bestimmte Wörter, die offenbar für dich und nur für dich Reizwörter darstellen, hinwegzulesen. Vorschläge für deinen "Reizwortfilter": unterwerfen, Magersucht, Übergewicht, Untergewicht, Lust, ...

  18. #98
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    Zitat Zitat von SamuelSanchez19 Beitrag anzeigen
    Wenn ich einigermaßen in Form bin, hängt mich bei 45+ im Flachen keiner ab.
    Word!

  19. #99
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    Zitat Zitat von thigh Beitrag anzeigen
    Beispiele gibts in jedem Verein in Masse. Leute die für den Sport leben, seit Jahrzehnten >20.000km im Jahr abspulen, wöchentlich auf der Vereinsrunde ballern und auch mal an einer Rennveranstaltung teilnehmen. Trotzdem hat sich der Leistungsstand nach dem ersten Jahr mit diesem Programm nicht verändert.
    Der Zustand tritt grundsätzlich irgendwann ein, da die persönliche Leistung limitiert ist. Sonst müssten wir alle nur lange genug fahren und Reize setzen um bei der Tour starten zu können. Der Körper ist kein Perpetuum Mobile.

    Und die Leute die ich kenne mit richtig Talent kann man mit 500 Jahreskilomter aufs Rad setzen und die fahren trotzdem noch Kreise um die Mehrheit die strukturiert trainiert. Klar, die nötigen Lebenskilometer haben sie.
    Geändert von Take5 (07.12.2018 um 14:22 Uhr)

  20. #100
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    Zitat Zitat von Take5 Beitrag anzeigen
    Letztendlich geht es eh immer nur um diese wenn nicht davon gelebt werden muss, ob strukturiert oder nicht:



    Irgendwie sinnlos mit anderen darüber zu diskutieren was glücklich macht oder nicht.
    Wenn eine gewisse Leistungsentwicklung der der Freude am Fahren zuträglich ist, halte ich es nicht für sinnlos sich darüber auszutauschen was da gut/besser funktioniert.

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