Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
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    QNAP oder SYNOLOGY; NAS Lösung für den Hausgebrauch gesucht

    Moin,

    da mittlerweile auf diversen Geräten (iPhone(s), iPad, Mac Book, Dell-wird ausrangiert und durch weiteres Apple Produkt ersetzt) Fotos, Dokumente usw. sind will ich mir, statt immer wieder neue Geräte mit grösserem Speicher anzuschaffen damit auf alle Geräte möglichst alles drauf passt, eine NAS Lösung anschaffen.

    2 Platten, je 2-4 TB (benötige momentan nicht soviel-keine Filme oder Musik nötig-) zur mittelfristigen Zukunftssicherung, soll Apple "gut können".
    Standby Verbrauch möglichst gering, wird im Keller betrieben.

    Kann einer der Experten hier sagen ob Synology oder Qnap besser wäre bzw. mir kurz und knapp (für Laien...) sagen was die bessere Lösung wäre.

    Kosten sollen insgesamt mit 2 Platten so bei 400,- bis 500,- max. liegen.

    Danke Euch vorab für die Hilfe.

    Gruss

    Bernd
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  2. #2
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    Ich hab eine QNAP mit passiver Kühlung, also wenig Stromverbrauch, leise (HS 251 meine ich).
    In wieweit das NAS gu mit Apple kann hängt doch eher von deinem verwendeten Router bzw. der Möglichkeit da ein NAS anzuschliessen ab?
    Ich benutzte unsere (mit Apple Geräten) nur zur zusätzlichen Sicherung der Daten und nicht um ständig darauf zuzugreifen, das funktioniert gut.
    Geändert von cg75 (06.12.2018 um 18:47 Uhr)

  3. #3
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    Danke Dir für Deine Info.

    Router ist ein Standard Speedport W724 V Typ B, denke, da recht aktuell, das es hier kein Problem sein sollte ein NAS „anzuflanschen“.

    Da ich über WLAN und Apple TV immer die Crossrennen und sonstige Rennen die im Internet über Sporze übertragen werden am TV schaue gehe ich auch davon aus das die Übertragungsraten nicht so schlecht sein sollte um auf das NAS zuzugreifen.

    Filme will ich nicht speichern/darüber sehen, geht eigentlich fast ausschließlich um Bilder.
    Sind halt momentan auf DIVERSEN Geräten verteilt.
    Immer eine DAS/ direkt dranzuhängen an die Geräte um zu speichern/sichern finde ich blöd und mach’s halt eher nicht.
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  4. #4
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    Ich würd heute auch ins Auge fassen das ganze in die Cloud zu schieben.
    Insbesondere Vorteile im Bezug auf Datensicherung und Zugriff von Unterwegs würden mich wohl heute dazu bewegen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von bosshmic Beitrag anzeigen
    Ich würd heute auch ins Auge fassen das ganze in die Cloud zu schieben.
    Insbesondere Vorteile im Bezug auf Datensicherung und Zugriff von Unterwegs würden mich wohl heute dazu bewegen.
    Ja, war auch eine Überlegung. Eigentlich am einfachsten.
    Bin nur nicht so überzeugt davon meine Bilder anderen Instanzen zur Sicherung zu überlassen und in eine Cloud zu schieben.

    Vlt. heute kein wirkliches Argument mehr, aber irgendwie...

    Hat jemand schon mal gehört das die Daten z.B. Bei Apple in der Cloud weggekommen oder gehakt worden sind?

    Hab mich damit bisher nicht beschäftigt.

    Mit einem Gerät hier in meinen 4 Wänden weiß ich was passiert, lassen wir mal außen vor das mein Netz natürlich auch gehakt werden könnte.
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  6. #6
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    Kenne QNAP leider nur von Spec-Sheets habe aber eine Synology und kenne viele mit Synos. Für DAUS (=einfach nur benutzen) ist Synology sicher am besten, die haben auch sehr lange Support und liefern Betriebssystem Updates selbst für uralte Geräte. Mich nervt nur, wenn man an die Eingeweide ran will, dass Synology nur diese spartanische Busybox-Umgebung hat, die ganz viele Dinge aus dem Alltag nicht kann. Da ist QNAP wohl angenehmer. Auch die Hardware ist bei Synology teils schwachbrüstiger und weniger flexibel.

    Vom Gefühl her würde ich Dir aber eher Synology empfehlen, da ist die GUI schon sehr ausgereift und die haben viele Features und Pakete. Timemachine & Co hat bei mir auch immer gut funktioniert, da habe ich seit meinem Rück-Umstieg auf Debian mehr Probleme.

  7. #7
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    Synology ist für mich Apple unter den NAS Herstellern. Seit 2008 läuft bei uns zu Hause ein NAS mit WD Platten im 24h Betrieb völlig störungsfrei. Alle Updates wurden automatisch installiert, einfach super. In der Kanzlei haben wir zwei weitere Geräte, gleiches Bild mit Kaufjahren 2014 und 2016.
    Wenn ich tot bin hoffe ich, dass meine Frau meine Rennräder nicht zu dem Preis verkauft, den ich ihr genannt hatte.

  8. #8
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    Zitat Zitat von schmadde Beitrag anzeigen
    Mich nervt nur, wenn man an die Eingeweide ran will, dass Synology nur diese spartanische Busybox-Umgebung hat, die ganz viele Dinge aus dem Alltag nicht kann. Da ist QNAP wohl angenehmer. Auch die Hardware ist bei Synology teils schwachbrüstiger und weniger flexibel.
    Ähämmmm...? Was is' n Busybox???

    Wann könnte mich denn stören das Synology "viele Dinge aus dem Alltag" nicht kann?
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  9. #9
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    Ich denke Du bist mit Synology besser aufgehoben, da DAU?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dümmst...nehmender_User

    Wäre für mich auch besser gewesen, aber die QNAP tut was sie soll.

  10. #10
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    Zitat Zitat von kukuxumusu Beitrag anzeigen
    Ähämmmm...? Was is' n Busybox???

    Wann könnte mich denn stören das Synology "viele Dinge aus dem Alltag" nicht kann?
    Busybox bildet die üblichen Unix-Programme/Tools in einem einzigen Programm ab, die auf einem üblichen Unix einzelne Programme sind. Die Programme (bzw. die meisten werden sie als Befehle interpretieren) sind bei Busybox vom Funktionsumfang eingeschränkter als die Originalversionen.

    Für die übliche Dateiverwaltung und die optional installbaren Serverdienste (Musikstation, Photostation, Videostation...) muss in der Regel niemand auf die Kommandozeile wechseln. Bastler dagegen schon ;-)

  11. #11
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    Zitat Zitat von helmut72 Beitrag anzeigen
    Busybox bildet die üblichen Unix-Programme/Tools in einem einzigen Programm ab, die auf einem üblichen Unix einzelne Programme sind. Die Programme (bzw. die meisten werden sie als Befehle interpretieren) sind bei Busybox vom Funktionsumfang eingeschränkter als die Originalversionen.

    Für die übliche Dateiverwaltung und die optional installbaren Serverdienste (Musikstation, Photostation, Videostation...) muss in der Regel niemand auf die Kommandozeile wechseln. Bastler dagegen schon ;-)
    Liest sich für mich so als ob es nichts wäre was ich vermissen könnte (also diese Busybox).

    OK.

    Sonst keiner Erfahrung mit NAS??

    Wie erledigt denn der Rest hier die Datensicherung???

    Externe Festplatte alle paar Woche ran und gut?

    Oder gar nicht, nach dem Prinzip-wird schon nix passieren?

    Cloud Dienste??
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  12. #12
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    Bei uns läuft seit ~3 Jahren eine ds115 von synology an einer fritz box. Einwandfrei. Automatische Updates. Backup vom PC per PureSync auf die DS115. Als App läuft FileStation, Medienserver, Audiostation und HyperBackup.

  13. #13
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    Zitat Zitat von kukuxumusu Beitrag anzeigen
    Ähämmmm...? Was is' n Busybox???
    Eine furchtbare Verkrüppelung einer Unix-Shell und der wichtigsten Kommandos, die entworfen wurde für Geräte, deren verfügbarer Massenspeicher sich in wenigen Megabytes bemisst und nicht in Giga- oder Terabytes. An einer NAS also völlig fehl am Platze.
    Zitat Zitat von kukuxumusu Beitrag anzeigen
    Wann könnte mich denn stören das Synology "viele Dinge aus dem Alltag" nicht kann?
    Nur wenn Du Dinge auf der Shell tun willst (z.B. feststellen, welche Dateien denn nun den ganzen Platz fressen auf den Festplatten) oder Shellscripte anderer verwenden willst.

    Für Dich also vermutlich irrelevant. Die GUI Tools von Synology sind ja recht ausgereift.

  14. #14
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    Zitat Zitat von kukuxumusu Beitrag anzeigen

    Mit einem Gerät hier in meinen 4 Wänden weiß ich was passiert, lassen wir mal außen vor das mein Netz natürlich auch gehakt werden könnte.
    ich denke genau darin liegt die grosse Schwäche der ganzen NAS. Eine wirklich vernünftige Datensicherung kann nicht in den eigenen 4 Wänden stattfinden da ein wirklich fataler Fall (Hausbrand, Wasser, etc) gleichzeitig auch die Sicherungskopie den Bach runter reisst.

    Ebenfalls habe ich bei mir festgestellt das ich einerseits gerne auch von unterwegs auf die Daten zugreiffen würde, gleichzeitig aber keinen Bock hab mich mit der Webserver Funktionalität des NAS auseinanderzusetzen. dies ist bei Cloud Lösungen notgedrungen einfacher.

  15. #15
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    Zitat Zitat von bosshmic Beitrag anzeigen
    ich denke genau darin liegt die grosse Schwäche der ganzen NAS. Eine wirklich vernünftige Datensicherung kann nicht in den eigenen 4 Wänden stattfinden da ein wirklich fataler Fall (Hausbrand, Wasser, etc) gleichzeitig auch die Sicherungskopie den Bach runter reisst.
    Wenn man wirklich ein offsite-Backup will (das haben selbst die meisten Kleinunternehmen nicht) geht das auch mit einer NAS - S3 Storage o.ä. kann man auch verschlüsseln und verteilen, oder auch beim Kumpel auf dessen NAS speichern - der Paranoia sind hier keine Grenzen gesetzt.

    Zitat Zitat von bosshmic Beitrag anzeigen
    Ebenfalls habe ich bei mir festgestellt das ich einerseits gerne auch von unterwegs auf die Daten zugreiffen würde, gleichzeitig aber keinen Bock hab mich mit der Webserver Funktionalität des NAS auseinanderzusetzen. dies ist bei Cloud Lösungen notgedrungen einfacher.
    Das ist ein Argument, vor allem in Zeiten von DS-Light, wo man oft gar nicht mehr von Remote auf die eigenen Daten zugreifen kann und sowieso nur geringe Bandbreiten hat.

    iCloud & Co. ist halt schon sehr komfortabel, auch weil es brauchbare Software drumrum gibt. Aber ohne eine Kopie der Daten zuhause würde ich das auch nicht machen.

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