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  1. #61
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    Zitat Zitat von Cleat Commander Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, wie Sram an die Entwicklung gegangen ist. Ob zuerst das 10er stand und dann aus dieser Notwendigkeit die kleineren Kurbeln angegangen wurden, oder ob das Kurbelkonzept an erster Stelle stand.
    An erster Stelle dürfte der Wunsch gestanden haben sich die separate Entwicklung von MTB und Straße zu sparen. Der gravel-Hype ist quasi die Jahrhundert-Gelegenheit dafür, zur Zeit kann man diese Einsparung wunderbar als Feature anpreisen und hat damit zu allem Überfluss sogar recht. Wenn es die Option auf konventionellere Übersetzungskonzepte gäbe würde diese ganze Diskussion gar nicht stattfinden. Stattdessen könnten wir uns auf die Frage konzentrieren, ob der Ersatzteilkostenwahnsinn schon bei ü200 für eine Stahlkassette anfängt (Campa) oder erst bei ü300 (SRAM).
    Geändert von usr (15.02.2019 um 15:32 Uhr)

  2. #62
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    Zitat Zitat von Fluxkompensator Beitrag anzeigen
    Wenn jemand 53/11 braucht oder 34/32, dann braucht er/sie das
    Braucht der Mitfahrer das oder war das so am Komplettrad dran.
    Wenn man 53/39 mit 11-32 sieht, könnte man schon mal fragen, ob das 11er je benutzt wird und auf die Existenz von Kompaktkurbeln hinweisen.

  3. #63
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    Ich vermisse hier bei der bisherigen Betrachtung völlig den Aspekt der Einfach-Kurbel, bei der ein 10er als Ergänzung ästhetisch bzw. marketing-technisch Sinn macht, wenn man das KB kompakt halten will, um widerum für Anstiege nicht absurd grosse Ritzel zu benötigen. Diese Kopie aus der erfolgreichen MTB-Linie von SRAM stand möglicherweise im Entwicklungsfokus (vorläufiges Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz, fortschreitende MTB-sierung des RR, Gravel, ...) - bevor man zu dem Zeitpunkt sehen konnte, dass Firmen wie 3T wieder zurückrudern werden.

    Jetzt garniert man das ganze mit Ultrakompakt-2fach (an sich eine schöne Sache für weniger kräftige Fahrer in den Bergen), allerdings ist das 10er dabei bestenfalls als "Spacer" zu gebrauchen. Würde mich daher nicht wundern, wenn noch absehbar Shimano-kompatible 12fach Kassetten mit "vernüftigerer" Abstufung sowie Standardkurbeln nachgelegt werden; spätestens wenn die erhofften Umsätze ausbleiben.
    Geändert von Joule Brenner (15.02.2019 um 17:51 Uhr)
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  4. #64
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    Zitat Zitat von Joule Brenner Beitrag anzeigen
    Ich vermisse hier bei der bisherigen Betrachtung völlig den Aspekt der Einfach-Kurbel, bei der ein 10er als Ergänzung ästhetisch bzw. marketing-technisch Sinn macht, wenn man das KB kompakt halten will, um widerum für Anstiege nicht absurd grosse Ritzel zu benötigen.
    Man könnte fragen, ob Einfachkurbeln Sinn machen und es werden bei Einfachantrieben absurd große Ritzel benutzt.

  5. #65
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    Zitat Zitat von Bursar Beitrag anzeigen
    Man könnte fragen, ob Einfachkurbeln Sinn machen und es werden bei Einfachantrieben absurd große Ritzel benutzt.
    Die Frage stellt(e) sich für SRAM wahrscheinlich weniger, als jene, ob sich Einfachantriebe flächendeckend vermarkten lassen. Als dafür die Weichen gestellt worden sind, war deren jähes Ende im reinen RR-Sektor noch nicht vorhersehbar.


    Edit: Gegenüber den Jahren zuvor geht diesmal SRAM im RR-Bereich ziemlich auf Risiko, indem sie ähnlich wie zuvor im MTB-Sektor vom Marktführer losgelöste Lösungen anbieten (für dort aber schlichtweg nicht existierende Probleme).
    Geändert von Joule Brenner (15.02.2019 um 17:47 Uhr)
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  6. #66
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    Zitat Zitat von Fluxkompensator Beitrag anzeigen
    ... und es geht niemanden etwas an, was der Nebenmann oder die Nebenfrau für sich als Übersetzung wählt. Wenn jemand 53/11 braucht oder 34/32, dann braucht er/sie das. Das sollte auch jeder für-andere-mitdenker-und-bestimmer (besser bekannt als Besserwisser) akzeptieren.
    Hmm, dann ist SRAM jetzt der Besserwisser mit der "10-Zähne-für-alle-Politik".

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