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  1. #1
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    Der Bike-to-work-Thread

    Ich hab mir jetzt lange überlegt, ob ich denn nun soll oder nicht und bin zum Schluss gekommen, ja, es braucht einen Bike2work-Thread. Unbedingt.

    Des Öfteren habe ich hier schon Fragen aufkommen sehen, ob und wie man denn nun vielleicht allenfalls mal mit dem Rad zur Arbeit fahren soll. Die Fragen sind in etwa immer wieder die gleichen. Und schlussendlich muss ich immer wieder sagen, weniger überlegen, ob und wie, sondern einfach mal tun.

    Dafür der allgemeine B2w-Thread hier, für alle Fragen und Erlebniserzählungen von unseren Arbeitsweg-Fahrten. Vielleicht mag dies dann den einen oder anderen dazu bewegen, es doch auch einfach mal zu versuchen.

  2. #2
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    Heute Morgen, 04:30 Uhr, mit Kaffee und einem feinen Stück Schoggikuchen am Tisch und ein Blick auf den Regenradar. Super, die nächsten 3h kein Regen auf meiner Route. Perfetto… soll ich die Regenjacke hier lassen? Am Abend wird es ja eh trocken sein. Ok, ich nehm sie doch noch mit. Abfahrt, nach 5min. Vollschiff.... Ich habe mich dann für den direkten Weg ins Büro entschieden. Sind dann so nur noch 50km. Dusche und Müesli sind danach extremst angenehm.
    Kleider hängen hinter mir. Sind eigentlich schon wieder trocken. Schuhe sind mit Zeitungspapier ausgestopft. Werden bis am Nachmittag also auch wieder trocken sein.

  3. #3
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    Bis vor rund 10 Jahren bin ich morgens oft 2h früher raus um eine große Bürorunde zu fahren. Oder auch mal abends.

    Mittlerweile mache ich das nicht mehr. Morgens komme ich nicht mehr gut so früh raus und abends ist mir die Zeit mit der Familie wichtig. Mache daher lieber 1,5h Mittagsrunden, gibt dafür schönes Terrain gleich umme Ecke vom Office.

    Oft laufe ich auch morgens ins Büro und wieder retour mit etwas Umweg durch Wald und Flur, dann sind es rund 7,5 einfach.

    Bike-to-work mache ich heute nur noch mit meiner Stadtmöhre.

  4. #4
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    15 Jahre regelmäßig 20km einfache Strecke, abends meist mit größerem Schlenker zurück, war herrlich. Im Büro anfangs belächelt, nach nem halben Jahr waren bereits 5 KollegInnen auch dabei.
    "Allerdings habe ich festgestellt, dass feste Prinzipien, gepaart mit einer griesgrämigen Veranlagung eine grausame und unmenschliche Tugend ergeben können." Publius Ovidius Naso

  5. #5
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    und was ist mit

    Run to work?

  6. #6
    Avatar von marvin
    marvin ist offline Kann man nicht lernen, muss man können.
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    Zitat Zitat von Ziggi Piff Paff Beitrag anzeigen
    Run to work?
    Falsches Forum.
    DON'T PANIC !

    Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

  7. #7
    Avatar von marvin
    marvin ist offline Kann man nicht lernen, muss man können.
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    "BikeToWork" solange ich denken kann.
    Ich bin noch nie irgendwie anders zur Arbeit gefahren.
    Aktuell 12km einfach. Das ganze Jahr bei jedem Wetter.
    Schon die 1,5km zur Grundschule bin ich jeden Tag mit dem 20"-Klapprad gefahren.
    DON'T PANIC !

    Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

  8. #8
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    Hab gerade mal nachgeschaut. Gefühlt ist Wetter in diesem Jahr bisher eher schlechter als im 2018. Aber ich doch schon öfter mit dem Rad zur Arbeit gefahren, als im letzten Jahr. 5x mehr zum gleichen Zeitpunkt, das entspricht extrem genau der Km-Statistik. Dort hab ich eben auch genau die 500km mehr.

    Würde ich nicht mehr dem Rad zur Arbeit fahren, hätte ich in diesem Jahr nicht mal die Hälfte.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Ziggi Piff Paff Beitrag anzeigen
    Run to work?
    Wie oben schon geschrieben: mache ich regelmäßig. Variable Routen on und off road möglich, Dusche und Klamotten im Büro, in meinen Augen echter Luxus.

  10. #10
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    Seit der 3. Klasse besitze ich ein Fahrrad. In die Grundschule war es nur ca. 1 km, aber zu Fuß wollte ich dann nicht mehr. Ich erinnere mich, dass damals niemand sein Rad vor dem Schulhof abschloss. Das Rad zog dann mit um in den Iran, in Tehran dann jahrelang nur mit dem Rad zur Schule und damit auch diese gigantische Stadt erkundet. Auch dort hatte niemand ein Fahrradschloss.....

    Tatsächlich hatte ich damals nur ein Rad, seit dem mit 17 Jahren erspartem ersten "Rennsportrad" (Garelli Supersport mit 2x6 Shimano Positron) waren es dann immer mehrere. Da ich damals nur ein geringes monatliches Taschengeld erhielt waren die 70 DM, die es nach der Rückkehr nach D für die Monats-Busfahrkarte von den Eltern zur freien Verwendung gab, mein Haupteinkommen. Jahrelang bei Wind und Wetter 9 km einfach zur Schule, im Winter dicke Perlonschnüre als "Schneeketten" um die Reifen gewickelt. Die überfüllten Schulbusse haben mich angewidert.

    Aktuell sind es 17 km einfacher Arbeitsweg mit ein paar Höhenmetern auf der Heimfahrt in den Pfälzerwald. Meist wird das Gravelbike genutzt. Meine eierlegende Wollmilchsau steht im Büro, dort lagert auch diverse Wechselkleidung. Im laufenden Jahr bin ich bisher an 4 Tagen nicht mit dem Rad zur Arbeit.

    Die meisten Radkilometer sind bei mir Arbeitsfahrten, da ich eigentlich (...) ein anderes sportliches Hobby habe.
    Geändert von Wernersberger (11.04.2019 um 11:21 Uhr)

  11. #11
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    Zitat Zitat von marvin Beitrag anzeigen
    "BikeToWork" solange ich denken kann.
    Ich bin noch nie irgendwie anders zur Arbeit gefahren.
    Aktuell 12km einfach. Das ganze Jahr bei jedem Wetter.
    Schon die 1,5km zur Grundschule bin ich jeden Tag mit dem 20"-Klapprad gefahren.
    stark!


    Zitat Zitat von Sigi Sommer Beitrag anzeigen
    Wie oben schon geschrieben: mache ich regelmäßig. Variable Routen on und off road möglich, Dusche und Klamotten im Büro, in meinen Augen echter Luxus.
    hatte ich irgendwie überlesen. Aber volle Zustimmung. Absoluter Luxus! Also nicht nur die Dusche und die Klamotten sonder auch die Möglichkeit überhaupt auf das Auto verzichten zu können.

  12. #12
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    Hab 36 km einfach... Bin fast komplett weg vom Autoverkehr und fahre meist mit dem MTB.

    Mein Ziel ist während der Sommerzeit 2mal die Woche zu fahren, abends gerne mal mit Extraschleife. Wenn es passt und ich freitags mal früher Feierabend machen kann wird diese dann auch mal bis zu 4 Stunden - das gibt mir am Wochenende mehr Zeit für die Familie.

    Im Winter ist es mir zu weit... dunkel... aufwendig.

    Dieses Jahr startet aber schlecht:
    Seit 2 Wochen hängt der erste Satz Hemden, Duschzeug im Büro... aber ich kriege die Kurve nicht. Gestern früh hatte ich es mir echt vorgenommen... leider bin ich um 05:00 Uhr nicht vom Wecker wach geworden, sondern vom Regen :-(

    Vielleicht inspiriert mich der Thread es morgen zu tun?

    Ich mag die Stille, das erste Licht des Tages, die Rehe, Hasen, Füchse, Katzen...
    Ich mag es wie auf der Rückfahrt nach 15 Minuten der Kopf langsam frei wird …
    Ich mag die zusätzlichen Kilometer, die mir sonst fehlen würden, weil ich mich in der Regel nach einem langen Arbeitstag nicht mehr aufraffen kann.

    Nur Vorteile - und trotzdem fällt es so oft einfach schwer trotzdem zu starten.

  13. #13
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    Ich mache es eigentlich schon immer - mit den Rad zur Arbeit.
    Derzeit sind es einfach knapp 20km und gefahren wir bei jeden Wetter - es sei denn, es regnet wie aus Eimern oder die Strecke und Wege sind vereist.
    Manchmal kostet es schon Überwindung im Dunkeln und Kalten loszufahren, aber wenn ich erstmal auf dem Bock bin und an den Staus vorbeifahre, ist alles super
    Eschborn-Frankfurt 19 / Ronde van Vlaanderen 18 / Paris-Roubaix 15 / Liege-Bastogne-Liege 14 / Amstel Gold Race 13

  14. #14
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    Zitat Zitat von Kingtom Beitrag anzeigen
    Hab gerade mal nachgeschaut. Gefühlt ist Wetter in diesem Jahr bisher eher schlechter als im 2018. Aber ich doch schon öfter mit dem Rad zur Arbeit gefahren, als im letzten Jahr. 5x mehr zum gleichen Zeitpunkt, das entspricht extrem genau der Km-Statistik. Dort hab ich eben auch genau die 500km mehr.

    Würde ich nicht mehr dem Rad zur Arbeit fahren, hätte ich in diesem Jahr nicht mal die Hälfte.
    Bei mir ähnlich; das Wetter war etwas schlechter bzw. es hatte mehr Schnee. Aber km-mäßig sind es dank der Pendlerei einige wenige mehr als letztes Jahr um diese Zeit. Wenn ich heute Abend zu Hause bin, sind es 7.990.
    Ich komme im Schnitt auf etwa 4x/Woche Pendlerei. 1x nutze ich Alternativen, um Klamotten auszutauschen und um überhaupt mal einen Tag nicht auf dem Radl zu sitzen.

  15. #15
    jonasonjan Gast
    Immer mit dem Rad!
    1995 sogar ein paar Mal mit Langlaufski :-))

  16. #16
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    Zitat Zitat von Ziggi Piff Paff Beitrag anzeigen
    Absoluter Luxus! Also nicht nur die Dusche und die Klamotten sonder auch die Möglichkeit überhaupt auf das Auto verzichten zu können.
    Genau so.

    Zitat Zitat von Mett Dämon Beitrag anzeigen
    Ich mag die Stille, das erste Licht des Tages, die Rehe, Hasen, Füchse, Katzen...
    Ich mag es wie auf der Rückfahrt nach 15 Minuten der Kopf langsam frei wird …
    Ich mag die zusätzlichen Kilometer, die mir sonst fehlen würden, weil ich mich in der Regel nach einem langen Arbeitstag nicht mehr aufraffen kann.
    Könnte von mir geschrieben sein. Ich habe den Wecker auch auf 5:00 gestellt. Ich stehe aber immer auf, sobald ich von selbst aufwache. Wenn ich nach 4:00 Uhr aufwache, stehe ich gleich auf. Dafür gönn ich mir vor der Abfahrt dann aber auch ein Käffchen. Um die Zeit wieder einschlafen und dann um 5 vom Wecker geweckt aufzustehen, ist viiiiiiel härter.


    Zitat Zitat von Lemone Beitrag anzeigen
    Manchmal kostet es schon Überwindung im Dunkeln und Kalten loszufahren, aber wenn ich erstmal auf dem Bock bin und an den Staus vorbeifahre, ist alles super


    Zitat Zitat von jonasonjan Beitrag anzeigen
    1995 sogar ein paar Mal mit Langlaufski :-))
    Das ist ja mal geil.

  17. #17
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    Bei mir wie bei vielen hier, je öfter desto besser.
    Hab sogar den Winter lieben gelernt und bis -10 Grad Sitz ich auf dem Bock.
    Braucht‘s halt gute Klamotten aber ich bin dann gleich munter.
    Jetzt fahren wir zu zweit, Sohnemann ist in unser Haus gezogen und wir sind in der gleichen Firma.

  18. #18
    jonasonjan Gast
    Zitat Zitat von Kingtom;


    Das ist ja mal geil.

    Alles andere war nicht möglich :-))

    Es gibt aber Ausnahmen:
    Ab Windstärke 9 fahre ich Bus
    Und ab -15 grad fahre ich auch Bus
    Geändert von jonasonjan (11.04.2019 um 14:11 Uhr)

  19. #19
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    Hmm...ich hab jetzt Home Office.
    Kann aber sicher noch was beisteuern, da ich gut zwei Jahre bei Wind und Wetter "commuted" bin.
    "Zur Weisheit gelangt man über die Erkenntnis, nichts zu wissen."

  20. #20
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    Vergangenen Dienstag, nur noch 3km bis zur Haustüre, Starkregen mit Gewitter, Donner und das alles ziemlich nahe und dann 45 Minuten im Bushäuschen verbracht.

    So viel zum Thema, wie schön es ist mit dem Rad zu pendeln

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