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  1. #1
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    Schlüsselbein konservative Behandlung

    Hallo Leute,
    ich brauche mal bitte Eure Einschätzung Erfahrung: Ich bin vor ca. 3 1/2 Wochen mit dem Rad gestürzt mit dem Ergebnis: laterale Schlüsselbeinfraktur nicht disloziert mit ganz leichtem Knick. Folgeröntgen ergaben auch keine Veränderungen. Therapie insofern konservativ mit "Schlingenverband" wo Ober- und Unterarm fixiert sind. Nach 2 1/2 Wochen Beginn mit Physiotherapie zur Vermeidung Schultersteifheit etc.

    "Optisch" bzw. spürbar ist der "übliche" Knubbel im Bereich der Bruchstelle, der aber selber nicht bei Berührungen oder leichten Druck schmerzhaft ist.

    Meine Frage nun: Der "normale" Schmerz ist weg; schlafen geht so lala bzw. wird zunehmend besser, die Beweglichkeit der Schulter auch. Ich habe aber nach wie vor seit 2 Wochen unverändert so einen "Zug- / Druckschmerz" auf der Bruchstelle, wenn ich die Schulter mal frei hängen lasse und ausatme... es ist kein starker Schmerz, aber präsent in solchen Situationen. Und was ich auch merke, dass ich im Bereich der Bruchstelle manchmal aus bei kleinsten Bewegungen wie so ein Springen / Klicken merke, welches aber selber gar nicht schmerzhaft ist... als wenn die Bruchenden noch nicht fest sind oder eine Sehne springt...

    Muss ich mir hier nach 3 1/2 Wochen Gedanken machen oder kann mir jemand auch seine Erfahrungen diesbezüglich bestätigen? Dies betrifft vor allem diesen Zug- / Druckschmerz bei aufrechtem Stand und "hängenden" Schultern.

    Danke und VG

    Blue

  2. #2
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    Thumbs up

    Ist ganz normal, der Druck und Zugschmerz kann ein 1/2 Jahr und auch länger dauern, lässt aber kontinuirlich nach, das Klicken und Springen, bei mir wars eher ein Schaben, machte mir anfangs auch Sorgen , verschwand dann aber nach ca. 4 Wochen, nach 9 Wochen war ich wieder auf dem Rad
    Gute Besserung und wird schon wieder
    Stifta

  3. #3
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    Hi,


    nach 3,5 Wochen hast du da noch keinen stabilen Knochen, schon gar nicht wenn die Enden nicht exakt wieder übereinander liegen.


    Das hier https://flexikon.doccheck.com/de/Frakturheilung sollte deine Frage beantworten. Da stehen auch Zeitangaben für jede Phase.

    Merken wirste den Bruch noch ne Weile....

  4. #4
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    ... vielen Dank! Ab wann seid ihr wieder auf der Rolle mit entsprechender Armruhighaltung gewesen?

  5. #5
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    Zitat Zitat von Stifta Beitrag anzeigen
    Ist ganz normal, der Druck und Zugschmerz kann ein 1/2 Jahr und auch länger dauern, lässt aber kontinuirlich nach, das Klicken und Springen, bei mir wars eher ein Schaben, machte mir anfangs auch Sorgen , verschwand dann aber nach ca. 4 Wochen, nach 9 Wochen war ich wieder auf dem Rad
    Gute Besserung und wird schon wieder
    Stifta
    ... vor allem dieses Klicken / Springen macht mir "Sorgen"... ist auch nicht immer gleich ... mal mehr mal weniger ... auch unterschiedlich hinsichtlich der Tageszeiten und es braucht manchmal nur eine Kopfdrehung ...

  6. #6
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    ...denke auch , is alles normal . Sehr schmerzhaft das Ganze , kenn ich aus eigener Erfahrung . Hatte auch Rucksackverband . Ich hab damals 6 Woche gar nix mit Radsport gemacht , auch keine Rolle . Ohne Platte war mir das zu unsicher und da ich als Hobbylette kein Trainingszwang habe , war mir die gute Genesung wichtiger .
    "Im Winter gewinnt man, nicht im Sommer." Bernard Hinault

  7. #7
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    Zitat Zitat von Blue 2003 Beitrag anzeigen
    ... vielen Dank! Ab wann seid ihr wieder auf der Rolle mit entsprechender Armruhighaltung gewesen?
    nach ca einer Woche oder max. 10 Tage nach dem Bruch.

    Aber sei vorsichtig mit “falschen” Belastungen des Armes ... bei mir sollte es auch konservativ heilen, aber irgendwie hab ich es mangels Schmerzen “zu toll” getrieben und das hat dazu geführt, dass der Bruch nicht richtig verheilte, d.h. dass sich an der Bruchstelle keine neue Knochenmasse (wie heisst die gleich noch mal?) gebildet hat und es auch noch Monate danach an der Stelle “weich” war. Habe dann eine Platte mit paar Schrauben verpasst bekommen und alles wurde gut. Habe mich danach wesentlich besser und sicherer gefühlt als bei der anderen Heilmethode. Und auch wenn es eine (ja eher kleine) OP ist - ich würde mir, glaube ich, bei einem erneuten Bruch sofort eine Platte verpassen lassen, also erst garnicht konservativ versuchen.

  8. #8
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    Meinen Buckel hat Ewigkeiten gebraucht bis er halbwegs zurückgegangen ist... Also nicht Wochen sondern viele Monate

  9. #9
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    Hatte nie einen Huggel gehabt und war damals froh keine Platte zu benötigen. Hatte 6 Wochen RS-Verband, aber keine Physio
    Nur echt mit der Fahne

  10. #10
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    ... wie habt ihr bei konservativer Methode gemerkt, dass der Knochen fest ist / wird... außer dass man nach einiger Zeit den Kallus im Röntgenbild nachweisen kann. Den Knubbel, der sich nach ca. 1 Woche bei mir gebildet hat, sieht man derzeit noch nicht im Röntgenbild, ist aber gefühlt sehr hart...

  11. #11
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    Der Bruch mit den Knubbel wurde bei mir so nach ca.5 Wochen fester, allerdings war das Ganze noch ziemlich beweglich (hatte aber einen doppelten Bruch) dass ich schon Angst hatte dass ein Pseudogelenk entstehen könnte, aber schlussendlich verheilte alles normal, richtig fest wurde es aber erst nach 3 -4 Monaten, was widerum auch bei jedem anders verlaufen kann, wobei das Alter u.a. auch eine Rolle spielen kann. Die Heilung kann man auch mit diversen Hausmitteln und Homöopathie unterstützen.
    Du brauchst jetzt etwas Geduld, nimm dir die Zeit, geh die 5-6 Wochen Wandern oder mach etwas was dir Spaß macht, du kannst Treppensteigen o.ä., alles was das Schlüsselbein nicht belastet

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