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  1. #61
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    Zitat Zitat von SST Beitrag anzeigen
    Du weisst schon das der Körper alles in Einfachzucker spaltet und eben die 60 g das max. pro Stunde darstellen.
    Es gibt Transport für Glucose und Fructose ...

    Wie die KH daher kommen ist eine andere Geschichte:
    also bspw. Mono, Di, Poly, Oligosaccharide ...

    60 g Maltodextrin zieht aufgrund seiner molekularen Struktur weniger Wasser als "herkömmlicher" Zweifachzucker. Das ist ja gerade der Grund warum sich viele den Spass in ihre Trinkflaschen panschen. Einfach Cola würde es allerdings auch bringen ...
    Der Fehler bei dir ist, dass du Glucose und Malto gleich setzt. Glucose ist kurzkettig und bei 50 g auf 1 l Wasser isoton. D.h. nimmst du das, bekommst du 60 g pro Stunde nur rein, wenn du mehr als 1 l trinkst. Fructose dazu mischen geht gar nicht, weil es dann hypertonisch wird, also schlecht "ins Blut" geht.

    Maltose D6 dagegen ist bei 400g g auf 1 l Wasser isoton. D.h. da kannst du 200 g in den l kippen und noch 25 g Fructose dazu, dann erst bist du isoton. Klar sind das dann zuviele KHs und zu wenig Wasser.

    Die Wahrheit liegt also in der Mitte, nämlich einen Mix aus Fructose, diversen Maltos und Salz so hinzubekommen, dass die Menge KHs, die per Maltose und Fructose per Stunde aufnehmbar sind, das nötige Wasser dazu (ggf. wetterabhängig) und Isotonie oder leichte Hypotonie optimal zusammenkommen. Das erreichen die vorgenannten Mixturen sehr gut.

    Cola dagegen beinhaltet Saccharose, was ein Mix aus Glucose und Fructose ist, mitunter auch etwas kürzerkettige Malto, der Anteil der Bestandteile variiert z.B. bei Coca von Land zu Land, in jedem Fall ist es aber extrem hypertonisch, sollte also mit zusätzlichem Wasser getrunken werden und liefert dann weniger KHs als ein guter Maltomix.
    Geändert von KeinerEiner (17.07.2019 um 19:04 Uhr)
    Isch 'abe gar keine Fahrrad.

  2. #62
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    Zitat Zitat von KeinerEiner Beitrag anzeigen
    Der Fehler bei dir ist, dass du Glucose und Malto gleich setzt. Glucose ist kurzkettig und bei 50 g auf 1 l Wasser isoton. D.h. nimmst du das, bekommst du 60 g pro Stunde nur rein, wenn du mehr als 1 l trinkst. Fructose dazu mischen geht gar nicht, weil es dann hypertonisch wird, also schlecht "ins Blut" geht.
    Du begreifst nicht das der Körper Maltose zu Glucose spaltet und diese dann in das Blut befördert.
    Der Transport von Glucose ist auf ca. 60 g/h limitiert.

    Fructose hingegen kann zu 30 g/h befördert werden.

    Das sind statistisch ermittelte Idealwerte oder Maxwerte das muss nicht für jeden so in der Menge funktionieren.
    Diese 1g/kg KG können stimmen müssen aber nicht stimmen!

    Zitat Zitat von https://de.wikipedia.org/wiki/Glucose#Aufnahme
    Aus der Nahrung aufgenommene Glucose bindet beim Menschen zunächst an den Rezeptor für Süßgeschmack auf der Zunge. Dieser Komplex aus den Proteinen T1R2 und T1R3 erlaubt es, glucosehaltige Nahrungsquellen zu identifizieren. Glucose stammt hauptsächlich aus Lebensmitteln – etwa 300 g pro Tag werden durch die Umwandlung von Nahrung produziert,[60] aber sie wird auch aus anderen Metaboliten in den Körperzellen synthetisiert. Glucose ist ein Baustein vieler Kohlenhydrate und kann aus diesen mithilfe von bestimmten Enzymen abgespalten werden. Glucosidasen (eine Untergruppe der Glycosidasen) katalysieren zunächst die Hydrolyse langkettiger Glucose-enthaltender Polysaccharide, wobei endständige Glucose entfernt wird. Disaccharide wiederum werden meist von speziellen Glycosidasen zu Glucose abgebaut. Die Namen der abbauenden Enzyme sind oft vom jeweiligen Poly- und Disaccharid abgeleitet; so gibt es unter anderem für den Abbau von Polysaccharidketten Amylasen (von Amylose, Bestandteil der Stärke), Cellulasen (von Cellulose), Chitinasen (von Chitin) und mehr; weiters für die Spaltung von Disacchariden die Lactase, Saccharase, Trehalase und andere. Beim Menschen sind etwa 70 Gene bekannt, die für Glycosidasen codieren. Sie haben Funktionen bei der Verdauung und beim Abbau von Glycogen, Sphingolipiden, Mucopolysacchariden und Poly(ADP-Ribose).[61] Beim Menschen erfolgt der Abbau von Glucose-haltigen Polysacchariden zum Teil bereits beim Kauen durch die Amylase, die im Speichel enthalten ist, sowie durch die Maltase, die Lactase und die Saccharase im Bürstensaum des Dünndarms.

    Um über die Zellmembranen in Zellen und Zellkompartimente hinein oder aus ihnen heraus zu gelangen, benötigt die Glucose spezielle Transportproteine aus der Major-Facilitator-Superfamilie.[62] Im Dünndarm (genauer im Jejunum)[63] wird Glucose mit Hilfe des Glucosetransporters[64] über einen als Natriumionen-Glucose-Symport (Natrium/Glucose-Cotransporter 1) bezeichneten sekundär aktiven Transportmechanismus in die Darmepithelzellen aufgenommen.[57] Die Weitergabe erfolgt auf der basolateralen Seite der Darmepithelzelle über den Glucosetransporter GLUT2,[57] ebenso wie ihre Aufnahme in Hepatozyten, Nierenzellen, β-Zellen der Langerhans-Inseln, Neuronen, Astrozyten und Tanyzyten.[65] Über die Vena portae gelangt Glucose in die Leber und wird dort zellulär als Glycogen gespeichert.[58] In der Leberzelle wird sie durch die Glucokinase an Position 6 zu Glucose-6-phosphat phosphoryliert; damit kann sie die Zelle nicht mehr verlassen. Mit Hilfe der Glucose-6-Phosphatase wird, ausschließlich in der Leber, Glucose-6-phosphat bei Bedarf wieder in Glucose zurückgewandelt, so dass sie zur Erhaltung einer ausreichenden Blutkonzentration zur Verfügung steht. In anderen Zellen erfolgt die Aufnahme mittels passiven Transports durch eines der 14 GLUT-Proteine.[57] In den anderen Zelltypen erfolgt die Phosphorylierung durch eine Hexokinase, woraufhin Glucose nicht mehr aus der Zelle diffundieren kann.[66]

    GLUT1 wird von den meisten Zelltypen gebildet und besitzt besondere Bedeutung für Nervenzellen und die im Pankreas befindlichen β-Zellen.[57] GLUT3 wird gehäuft von Nervenzellen gebildet.[57] Von Muskelzellen (Skelettmuskeln[67] und Herzmuskel) und Fettzellen wird Glucose aus dem Blutkreislauf über GLUT4 aufgenommen.[68] GLUT14 wird ausschließlich in Hoden gebildet.[57] Überschüssig aufgenommene Glucose wird abgebaut und in Fettsäuren umgewandelt, die als Triacylglycerid gespeichert werden. In den Nieren wird Glucose aus dem Harn über SGLT1 und SGLT2 in den apikalen Zellmembranen resorbiert und über GLUT2 in den basolateralen Zellmembranen weitergeleitet.[69] Etwa 90 % der Glucoseresorption der Niere erfolgt über SGLT2 und etwa 3 % über SGLT1.[70]
    So ich bin raus viel Spass mit SUPER DUPER GEL und CO. Am Ende entscheidet der Stoffwechsel ...
    Geändert von SST (17.07.2019 um 21:44 Uhr)

  3. #63
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    Zitat Zitat von SST Beitrag anzeigen
    Du begreifst nicht das der Körper Maltose zu Glucose spaltet und diese dann in das Blut befördert.
    Der Transport von Glucose ist auf ca. 60 g/h limitiert.

    Fructose hingegen kann zu 30 g/h befördert werden.

    Das sind statistisch ermittelte Idealwerte oder Maxwerte das muss nicht für jeden so in der Menge funktionieren.
    Diese 1g/kg KG können stimmen müssen aber nicht stimmen!


    So ich bin raus viel Spass mit SUPER DUPER GEL und CO. Am Ende entscheidet der Stoffwechsel ...
    Am Ende entscheidet jeder für sich selbst... und Herr Klug*******r SST soll erstmal die Leistungen von Kapi , Joule und anderen bringen und dann können wir weiter reden.

  4. #64
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    SST hat ja recht. Nur gibt es da keinen Widerspruch. Im Darm werden alle Stärkearten und Mehrfachzucker zu Einfachzuckern enzymatisch aufgespalten, wobei die Osmolalität keine Rolle mehr spielt. Nun muss das Zeug aber erst mal da hin. Und da hypertonische Getränke die Magenentleerungsrate, die unter Belastung eh leidet, weiter verschlechtern (Völlegefühl) sollte man seine ca. 60 g Glucose (plus Fructose) pro Stunde eben nicht als solche sondern als Maltodextrin zu sich nehmen und zwar so dass das entsprechende Getränk isotonisch ist. Womit wir wieder beim Malto-Fructo-Mix sind.
    Geändert von KeinerEiner (17.07.2019 um 22:58 Uhr)

  5. #65
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    Zitat Zitat von KeinerEiner Beitrag anzeigen
    SST hat ja recht. Nur gibt es da keinen Widerspruch. Im Darm werden alle Stärkearten und Mehrfachzucker zu Einfachzuckern enzymatisch aufgespalten, wobei die Osmolalität keine Rolle mehr spielt. Nun muss das Zeug aber erst mal da hin. Und da hypertonische Getränke die Magenentleerungsrate, die unter Belastung eh leidet, weiter verschlechtern (Völlegefühl) sollte man seine ca. 60 g Glucose plus Fructose pro Stunde eben nicht als solche sondern als Maltodextrin zu sich nehmen und zwar so dass das entsprechender Getränk isotonisch ist. Womit wir wieder beim Malto-Fructo-Mix sind.
    Dem habe ich doch nie widersprochen???
    Und Klug********rn wollte ich auch nicht.

  6. #66
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    Für spezielle Anlässe: Maurten 320 + Gels. Damit kriegt man 90g KH/h in den Körper völlig ohne Beschwerden. Einziger Nachteil derzeit ist der Preis...

  7. #67
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    Zitat Zitat von trunnion Beitrag anzeigen
    Für spezielle Anlässe: Maurten 320 + Gels. Damit kriegt man 90g KH/h in den Körper völlig ohne Beschwerden. Einziger Nachteil derzeit ist der Preis...
    Wenn du den Tread aufmerksam liest wirst du merken dass man dazu kein Maurten benötigt, so etwas kann man auch selbst mischen.

    Der Blick auf die Inhaltsstoffe bringt keine Überraschungen:
    Maltodextrin
    Fruktose
    Pektin
    Natriumalginat
    Natriumchlorid

  8. #68
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    Zitat Zitat von strwd Beitrag anzeigen
    ...
    Malto würde ich heute nur noch aus Gerstenhydrolysat VITARGO® hergestellt nehmen. Bekömmlicher und löst sich auch besser auf.

    Vitargo klingt interessant und ist auch (teilweise) im von mir derzeit favorisierten Sonser Long Energy.

    Weiß jemand in welcher Mischung Vitargo isoton ist?
    Bei Sponser Long Energy ist laut Angabe eine Mischung bis 120g/Liter möglich, das ist nicht schlecht, aber >150g wäre für meine Zwecke optimal.

  9. #69
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    Zitat Zitat von kapi Beitrag anzeigen
    Vitargo klingt interessant und ist auch (teilweise) im von mir derzeit favorisierten Sonser Long Energy.

    Weiß jemand in welcher Mischung Vitargo isoton ist?
    Bei Sponser Long Energy ist laut Angabe eine Mischung bis 120g/Liter möglich, das ist nicht schlecht, aber >150g wäre für meine Zwecke optimal.
    Ich hab Vitargo auf FB mal angechattet.
    We are stardust, we are golden. We are billion year old carbon

  10. #70
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    Zitat Zitat von om57ifyn Beitrag anzeigen
    ... erstmal die Leistungen von Kapi , Joule und anderen bringen und dann können wir weiter reden.


    Apropos: Bei der diesjährigen Tour-Transalp hatte ich in der ganzen Woche nur eine einzige P-Pause - aus Langeweile beim Warten vor einer roten Baustellenampel.

    OK, es war fast immer sehr heiss und man schwitzte entsprechend viel, trotzdem war meine Maltoplörre noch etwas dicker als sonst angerührt, mit 70g Maltomischung und 30g Fruktose plus etwas Salz in der 750er Flasche. Je nach Etappenlänge hatte ich zusätzlich keine bis zwei Nachfülltütchen dabei, an der jeweils letzten Labe des Tages dann i.d.R. das Isogetränk (wahrscheinlich Chimpanzee) vom Veranstalter genommen, bei dem ich die KHs als etwas kurzkettiger einschätze.


    Edit: In der zweiten Flasche war - wie immer bei mir - Wasser zum Runterspülen von Gels (der Grossteil in einem Squeezy Nachfüllfläschchen gegen klebrige Hände) und (wenigen) Riegeln. Die Laben waren für die Hitze allerdings zu weit auseinander, netterweise haben Teamwagen am Strassenrand mit Wasser ausgeholfen.
    Geändert von Joule Brenner (18.07.2019 um 16:09 Uhr)

  11. #71
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    Schön wäre es! Das Zeug ist nicht vergleichbar mit den "normalen" Malto-Fruktose Mischungen a la Powerbar Gels und den Rezepten hier. Da kann ich auch nur aufmerksames Lesen zum Wirkungsmechanismus empfehlen Und ausprobieren.

    Zitat Zitat von kapi Beitrag anzeigen
    Wenn du den Tread aufmerksam liest wirst du merken dass man dazu kein Maurten benötigt, so etwas kann man auch selbst mischen.

    Der Blick auf die Inhaltsstoffe bringt keine Überraschungen:
    Maltodextrin
    Fruktose
    Pektin
    Natriumalginat
    Natriumchlorid

  12. #72
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    Ich habe eine Frage an die Gel-in-Flasche Mitführer: Wie testet ihr das im Training? Ich stelle mir das bei so 4-5 Stunden Ausfahrten relativ problematisch vor, oder sucht ihr da jede Stunde irgendeine Nachfüllmöglichkeit?

    Hintergrund meiner Frage:
    Ich habe bisher immer mit Gel/Riegel verpflegt und zwei Trinkflaschen mitgehabt, allerdings ohne wirklichen Plan. Ich bin dann bei meinem bisher einzigen wirklich langen event (Bad Goisern A Strecke - MTB mit 210 KM, nicht heuer, schon länger her) ziemlich kläglich an der Nahrungsaufnahme gescheitert. Ich habe bei den Laaben wahllos nach Gusto in mich hineingeschaufelt, irgendwann wurde mir dann schlecht und ich habe nichts mehr runtergebracht. Musste dann nach ~9 Stunden aufgeben.
    Daher erscheint mir die Taktik des Gels in der Flasche mitführen relativ sinnvoll, allerdings müsste ich das im Training testen und suche nach einem praktikablen Weg.

  13. #73
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    Zitat Zitat von wolfi_sd Beitrag anzeigen
    Ich habe eine Frage an die Gel-in-Flasche Mitführer: Wie testet ihr das im Training? Ich stelle mir das bei so 4-5 Stunden Ausfahrten relativ problematisch vor, oder sucht ihr da jede Stunde irgendeine Nachfüllmöglichkeit?

    ...

    Im Training hab ich es nicht als Konzentrat/Gel abgemischt sondern teilweise (2Fl 750ml) trinkfertig und teilweise als Pulver eingesteckt.

    Letztens (mit Sponser Long Energy) bin ich rund 6h/200km gefahren und hatte beim Wegfahren 1,5L mit ca 150g gemischt und dann nochmals rd 300g als Pulver einstecken. Zwischendurch bin ich zweimal stehen geblieben und hab mir jeweils 1,5L Wasser besorgt. Somit in Summe ca 4,5L+450g auf 6h.

    Im Rennen (bei mir Ötztaler) kann ich zumindest 5x Wasser aufnehmen, da ist es kein Problem mit Konzentrat in einer Flasche zu fahren, Wasser bekomme ich ausreichend.

  14. #74
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    Zitat Zitat von wolfi_sd Beitrag anzeigen
    Ich habe eine Frage an die Gel-in-Flasche Mitführer: Wie testet ihr das im Training? Ich stelle mir das bei so 4-5 Stunden Ausfahrten relativ problematisch vor, oder sucht ihr da jede Stunde irgendeine Nachfüllmöglichkeit?

    Hintergrund meiner Frage:
    Ich habe bisher immer mit Gel/Riegel verpflegt und zwei Trinkflaschen mitgehabt, allerdings ohne wirklichen Plan. Ich bin dann bei meinem bisher einzigen wirklich langen event (Bad Goisern A Strecke - MTB mit 210 KM, nicht heuer, schon länger her) ziemlich kläglich an der Nahrungsaufnahme gescheitert. Ich habe bei den Laaben wahllos nach Gusto in mich hineingeschaufelt, irgendwann wurde mir dann schlecht und ich habe nichts mehr runtergebracht. Musste dann nach ~9 Stunden aufgeben.
    Daher erscheint mir die Taktik des Gels in der Flasche mitführen relativ sinnvoll, allerdings müsste ich das im Training testen und suche nach einem praktikablen Weg.
    Ich nehme zum Beispiel Gels mit und esse an den laben nur wenig um mal was festes zu haben. Hast wohl zuviel gegessen.

  15. #75
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    Zitat Zitat von om57ifyn Beitrag anzeigen
    Am Ende entscheidet jeder für sich selbst... und Herr Klug*******r SST soll erstmal die Leistungen von Kapi , Joule und anderen bringen und dann können wir weiter reden.
    Immer am sympathiepunkte sammeln

  16. #76
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    Zitat Zitat von trunnion Beitrag anzeigen
    Schön wäre es! Das Zeug ist nicht vergleichbar mit den "normalen" Malto-Fruktose Mischungen a la Powerbar Gels und den Rezepten hier. Da kann ich auch nur aufmerksames Lesen zum Wirkungsmechanismus empfehlen Und ausprobieren.
    Ich hab es mir schon angesehen, aber 90g KH/h bekommen viele auch mit den Eigenmischungen hin und haben auch keine Probleme mit der Aufnahme/Verwertung.

    Der USP von dem Zeug dürfte "Pektin" sein, also Geliermittel, das soll den Transport in den Darm verbessern, geht wie gesagt aber auch ohne.

    Mein größtes Problem ist, das mir bei den Mischungen laut "Verzehrempfehlung" zu viel Wasser dabei ist.

  17. #77
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    Zitat Zitat von Gosy Beitrag anzeigen
    Immer am sympathiepunkte sammeln
    Zumindest punktuell

  18. #78
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    Zitat Zitat von wolfi_sd Beitrag anzeigen
    Ich habe eine Frage an die Gel-in-Flasche Mitführer: Wie testet ihr das im Training? Ich stelle mir das bei so 4-5 Stunden Ausfahrten relativ problematisch vor, oder sucht ihr da jede Stunde irgendeine Nachfüllmöglichkeit?
    Ich würde erst einmal schauen was möglich ist wenn das Training rein durch Wasserzufuhr gestüzt ist.
    Im Idealfall komme ich so auf über 6 h L2 (unteres) dauerblasen. Irgendwann wird das Bild dann leicht verschwommen, verpixelt, sternenreich. Die Muskeln schwach, schwächer und lustlos ihrer unaufhaltsamen Arbeit nachzugehen ...

    Das ganze dann ergänzen mit einer Flasche und weiter ausprobieren.
    Dann mit 2 Flaschen usw.
    Man sollte schon wissen was der Körper ohne und mit im Stande ist zu leisten!

    Deshalb sagte ich ja. Kurz vor dem Hungerast ist der Körper so gierig nach KH das selbst eine Cola trotz ihres Konzentrationsgefälles ruck zuck im Blut ankommt und evtl. die Nebenwirkungen zu veranchlässigen sind.

    Zu Wissen wann der Körper "schwächelt" sich in den Notstand begibt ist essentiell für harte, lange (länger als 3 h) Rennen.

  19. #79
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    Zitat Zitat von strwd Beitrag anzeigen
    Ich hab Vitargo auf FB mal angechattet.
    Danke! (FB wird in dem Leben nichts mehr für mich )

    Ich konnte folgendes herausfinden, Osmolarität im Vergleich:
    Vitargo Carboloader 10% <24
    Vitargo +Elektrolyt 10% <69
    Maxim Original 10% <100
    Isostar Long Energy 10% <181

    Quelle https://www.myvitargo.de/Warum-Vitargo

    So weit ich weiß ist Blut (also isoton) bei ca 300, dann müsste man mit 400g Vitargo +Elektrolyt auf 1L Wasser immer noch hypoton sein, oder? Das wäre natürlich perfekt.
    Geändert von kapi (18.07.2019 um 15:06 Uhr)

  20. #80
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    Zitat Zitat von Gosy Beitrag anzeigen
    Immer am sympathiepunkte sammeln
    Von mir bekommt er 10 von 10 Punkten dafür, also der Om57.
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