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  1. #1
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    Alpenbrevet 2019

    Wer von den Foristen ist dabei ? Peile Gold an. Für Platin hab ich wohl zuwenig gemacht an langen Strecken . Die 5000hm werden schon happig . Dafür sind die Übernachtungen wenigstens günstig in Andermatt

  2. #2
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    Wo jetzt wieder von Andermatt gestartet wird fahre ich auch mal wieder mit!
    Grundlagen, die im Winter gelegt werden, sind brüchig.
    https://www.strava.com/athletes/11486271

  3. #3
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    Bin auch dabei

  4. #4
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    Ich bin erstmalig auch dabei. Gibt es besonderes zu beachten? Ans Licht habe ich schon gedacht.

  5. #5
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    Glaube Reflektor reicht . Licht eher für Platin am Limit. Einfach aufpassen gibt etwas Verkehr und kein Müll in die Botanik werfen.

  6. #6
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    Angestrebt ist wieder Platin, habe aber keine Skrupel, bei einem schlechten Tag abzukürzen - auch wenn es als zusätzlichen Anreiz dieses Jahr erstmalig eine Finisher-Medaille für Platin geben soll (war letztes Jahr phasenweise etwas einsam auf der Strecke).


    Edit: Habe zwei Notblinklichter im Satteltäschchen dabei (vor einigen Jahren soll es Kontrollen gegeben haben, dieses Jahr finde ich das nur als Empfehlung).
    Geändert von Joule Brenner (19.08.2019 um 14:14 Uhr)

  7. #7
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    Dein Fahrrad muss mindestens mit Reflektoren ausgerüstet sein. Vorne mit einem weissen / grauen Reflektor; hinten mit einem roten Reflektor. Idealerweise ist dein Fahrrad mit einem nach vorne weiss und einem nach hinten rot leuchtenden Licht sowie einem nach vorne und nach hinten gerichteten Rückstrahler ausgerüstet (Art 216. VTS und Art 217. VTS).
    Da frage ich mich allerdings, was der Unterschied zwischen Reflektor und Rückstrahler sein soll. In meinem Sprachgebrauch ist das das gleiche...

    Edit: Aha, wenn man in Art 216. VTS (Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge) nachließt, ergibt es mehr Sinn:
    "Anstelle der Rückstrahler können andere retroreflektierende Vorrichtungen verwendet werden, wenn sie in der Wirkung den Anforderungen an Rückstrahler nach Absatz 1 entsprechen."
    https://www.admin.ch/opc/de/classifi...ndex.html#a217
    Geändert von hcxtim (19.08.2019 um 14:50 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von flipflopfritz Beitrag anzeigen
    Ich bin erstmalig auch dabei. Gibt es besonderes zu beachten? Ans Licht habe ich schon gedacht.
    Ja, wenn Gold angepeilt, nicht schon vor der Verpflegung in Airolo abbiegen, da erst dort die Zeitmessungsschleife liegt.

  9. #9
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    Hi zusammen,

    ich bin auch das erste Mal am Start (Gold-Runde). Kann jemand was dazu sagen, wie die Abfahrten bei den vier Bergen sind?

    Viele Grüße,

    Daniel

  10. #10
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    Gold:

    1) Schöllenenschlucht (neutralisiert, also piano!) - eng, steil, viele Galerien, einige Serpentinen, durchgängig guter bis sehr guter Asphalt; zu der frühen Stunde normalerweise recht kalt und ggf. mit Restfeuchtigkeit von der Nacht zuvor, tolle Atmosphäre.

    2) Susten - sehr abwechslungsreich mit einigen Serpentinen, engen und langen Kurven, zahlreichen kurzen Tunneldurchfahrten, langen Geraden und Flachstücken; i.d.R. sehr guter Asphalt, sehr flüssig zu fahren.

    3) Grimsel bis Gletsch (hier Abzweig Silberstrecke über Furka) - schön gleichmässige Serpentinen, sehr guter Asphalt; toller Blick auf den Rhonegletscher (wenn Geschwindigkeit und Wolken/Nebel es erlauben).

    4) Gletsch Richtung Nufenen - anfangs Serpentinen, kurzer gerader Tunnel mit Kopfsteinpflaster (etwa 20m, sicherheitshalber etwas rausnehmen insb. bei Nässe), langgezogene Kurven, zwischendurch noch ein paar engere Serpentinen; bis auf das Stück Kopfsteinpflaster guter Asphalt, allerdings mit ein paar üblen Wellen (Augen auf!).

    5) Nufenen - Serpentinen kombiniert mit High-Speed-Geraden (vor allem bei Rückenwind), oben Betonplatten mit breiten Dehnfugen und tlw. spät wahrnehmbaren Längsrissen (sowie Parkplätzen mit unachtsamen Autofahrern!); nach unten immer flacher werdend, Asphalt mit Längsrissen.

    6) Gotthard - erst eine lange Gerade mit Galerie, gefolgt von schön zu fahrenden Serpentinen und langgezogenen Kurven; oben Betonplatten in ziemlich gutem Zustand, ansonsten sehr guter Asphalt; nach der Plackerei die Tremola hoch ein krönender Abschluss.


    Silber:

    4a) Furka - schmale Strasse, sehr viele Serpentinen, tlw. schlechter Asphalt; oftmals Gegenwind auf der flachen Geraden ab Realp.


    Platin:

    6a) Airolo bis Biasca - lange und flache Geraden, zwischendurch steile Serpentinen; guter Asphalt, einige Ortsdurchfahrten, üblicherweise einiges an Verkehr.

    7a) Lukmanier - Scheitelpunkt erst oben in der Galerie, anfangs weiterhin nervige Betonplatten, schön zu fahrende Kurven, unangenehmer Gegenanstieg nach Disentis; insgesamt die windanfälligste Abfahrt beim Alpenbrevet.

    8a) Oberalp - lange und sehr windanfällige Gerade mit langer Galerie, gefolgt von zahlreichen Serpentinen runter nach Andermatt; sehr guter Asphalt, unten kommt man etwa 200 Meter vom Ziel entfernt an, muss aber gegen den Uhrzeigersinn noch 2 km komplett um den Ort herum.
    Geändert von Joule Brenner (21.08.2019 um 14:36 Uhr)

  11. #11
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    Zitat Zitat von Joule Brenner Beitrag anzeigen
    Gold:

    1) Schöllenenschlucht (neutralisiert, also piano!) - eng, steil, viele Galerien, einige Serpentinen, durchgängig guter bis sehr guter Asphalt; zu der frühen Stunde normalerweise recht kalt und ggf. mit Restfeuchtigkeit von der Nacht zuvor, tolle Atmosphäre.

    2) Susten - sehr abwechslungsreich mit einigen Serpentinen, engen und langen Kurven, zahlreichen kurzen Tunneldurchfahrten, langen Geraden und Flachstücken; i.d.R. sehr guter Asphalt, sehr flüssig zu fahren.

    3) Grimsel bis Gletsch (hier Abzweig Silberstrecke über Furka) - schön gleichmässige Serpentinen, sehr guter Asphalt; toller Blick auf den Rhonegletscher (wenn Geschwindigkeit und Wolken/Nebel es erlauben).

    4) Gletsch Richtung Nufenen - anfangs Serpentinen, kurzer gerader Tunnel mit Kopfsteinpflaster (etwa 20m, sicherheitshalber etwas rausnehmen insb. bei Nässe), langgezogene Kurven, zwischendurch noch ein paar engere Serpentinen; bis auf das Stück Kopfsteinpflaster guter Asphalt, allerdings mit ein paar üblen Wellen (Augen auf!).

    5) Nufenen - Serpentinen kombiniert mit High-Speed-Geraden (vor allem bei Rückenwind), oben Betonplatten mit breiten Dehnfugen und tlw. spät wahrnehmbaren Längsrissen (sowie Parkplätzen mit unachtsamen Autofahrern!); nach unten immer flacher werdend, Asphalt mit Längsrissen.

    6) Gotthard - erst eine lange Gerade mit Galerie, gefolgt von schön zu fahrenden Serpentinen und langgezogenen Kurven; oben Betonplatten in ziemlich gutem Zustand, ansonsten sehr guter Asphalt; nach der Plackerei die Tremola hoch ein krönender Abschluss.


    Silber:

    4a) Furka - schmale Strasse, sehr viele Serpentinen, tlw. schlechter Asphalt; oftmals Gegenwind auf der flachen Geraden ab Realp.


    Platin:

    6a) Airolo bis Biasca - lange und flache Geraden, zwischendurch steile Serpentinen; guter Asphalt, einige Ortsdurchfahrten, üblicherweise einiges an Verkehr.

    7a) Lukmanier - Scheitelpunkt erst oben in der Galerie, anfangs weiterhin nervige Betonplatten, schön zu fahrende Kurven, unangenehmer Gegenanstieg nach Disentis; insgesamt die windanfälligste Abfahrt beim Alpenbrevet.

    8a) Oberalp - lange und sehr windanfällige Gerade mit langer Galerie, gefolgt von zahlreichen Serpentinen runter nach Andermatt; sehr guter Asphalt, unten kommt man etwa 200 Meter vom Ziel entfernt an, muss aber gegen den Uhrzeigersinn noch 2 km komplett um den Ort herum.
    DANKE

  12. #12
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    Gold ist die schönste Strecke beim Alpenbrevet. Auf dem Kopfsteinpflaster der Tremola locker bleiben und versuchen, den Tretrhythmus zu halten; partiell kann man auf den seitlichen schmalen Betonstreifen ausweichen, muss dann aber auf etwaige Felsvorsprünge achten.

    Viel Erfolg, wünsche uns gutes Wetter!

  13. #13
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    Zitat Zitat von Joule Brenner Beitrag anzeigen
    Gold ist die schönste Strecke beim Alpenbrevet. Auf dem Kopfsteinpflaster der Tremola locker bleiben und versuchen, den Tretrhythmus zu halten; partiell kann man auf den seitlichen schmalen Betonstreifen ausweichen, muss dann aber auf etwaige Felsvorsprünge achten.

    Viel Erfolg, wünsche uns gutes Wetter!
    Danke, wünsche ich uns auch. Bin in meiner besten Form, seit ich Vater bin.

    Insofern ist die Motivation hoch und eine schöne Abwechslung zum Ötztaler. Ich bin wirklich gespannt...!

  14. #14
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    Zitat Zitat von Joule Brenner Beitrag anzeigen
    Gold ist die schönste Strecke beim Alpenbrevet. Auf dem Kopfsteinpflaster der Tremola locker bleiben und versuchen, den Tretrhythmus zu halten; partiell kann man auf den seitlichen schmalen Betonstreifen ausweichen, muss dann aber auf etwaige Felsvorsprünge achten.

    Viel Erfolg, wünsche uns gutes Wetter!
    Weißt du ob im starterpaket 2 Reflektoraufkleber sind ?

  15. #15
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    Zitat Zitat von Daniel20 Beitrag anzeigen
    Danke, wünsche ich uns auch. Bin in meiner besten Form, seit ich Vater bin.

    Insofern ist die Motivation hoch und eine schöne Abwechslung zum Ötztaler. Ich bin wirklich gespannt...!
    Der Anstrengungsgrad ist bei der Goldstrecke ähnlich zum Ötztaler, spätestens seit der Rückkehr nach Andermatt ist aber die Verteilung deutlich anders:

    Von Meiringen war zum Schluss der Susten mit seinen langen und weit einsehbaren Rampen ein echter Scharfrichter (vor allem in den wenigen heissen Jahren), morgens zum Warmwerden geht er aber ganz gut.

    Jetzt ist die Tremola hoch zum Gotthard der Abschluss, da kann man nochmals alles geben, um dann mit einem breiten Lächeln nach Andermatt einzurollen.


    Edit: Verglichen mit dem Ötztaler ist aber alles viel beschaulicher, erwarte keine jubelnden Menschenmassen (Marathon statt Party); im Idealfall wartet deine Familie im Ziel auf dich.
    Geändert von Joule Brenner (21.08.2019 um 16:36 Uhr)

  16. #16
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    Zitat Zitat von Gosy Beitrag anzeigen
    Weißt du ob im starterpaket 2 Reflektoraufkleber sind ?
    Die letzten Jahre in Meiringen gab es welche, letztes Jahr in Andermatt (soweit ich mich richtig erinnere) aber nicht mehr. Vermutlich sind die polizeilichen Auflagen nicht mehr ganz so hoch ...

  17. #17
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    Gold Tour. Mein erster Event mit > 5000Hm.
    Motto als schwerer Klotz: Hauptsache durchstehen und so gut es geht, den Event "genießen"

    Wünsche Euch gutes Durchkommen!

    @JouleBrenner. Merci für die Hinweise, insbesondere bzgl. Gefahrenstellen. Sehr hilfreich....
    Drei Enkel für Charlie

  18. #18
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    Wetter scheint echt gut zu werden.

  19. #19
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    Zitat Zitat von Mikasa Beitrag anzeigen
    Gold Tour. Mein erster Event mit > 5000Hm.
    Am ersten Pass (Susten) immer deutlich unter der anaearoben Schwelle bleiben, regelmässig essen und trinken (erst bei Hunger bzw. Durst ist zu spät), die Steigungen wegschalten, in den Abfahrten erholen, dann läuft das schon. Und falls nicht, kann man immer noch die Abkürzung über den Furka nehmen.

    Im Gegensatz zum Ötzi mit dem Kühtai gibt es beim Alpenbrevet keine extremen Steigungen, es lässt sich also mit angepasster Übersetzung auch ein geringeres Leistung/Gewicht-Verhältnis dauerhaft gut kompensieren. Es gibt auch bei der Silber- oder Goldrunde praktisch keine schnelle Gruppenfahrt, auf der man sich verheizen könnte; auf letzterer ist nur ein längeres Flachstück bis Ulrichen (bei Silber das Stück ab Realp), der Rest ist bergig.

    In Andermatt gestartet ist der Nufenen der dritte und dadurch anstrengendste Anstieg, auch wenn die anderen drei nicht zu unterschätzen sind:
    1) Der Susten ist ab der unteren Galerie eine einzige lange Rampe, in die man leider sehr weit reinschauen kann; oben bei den wenigen Serpentinen ist es aber so gut wie geschafft.
    2) Der Grimsel hat flachere Zwischenstücke zur Erholung, bei der Erstbefahrung empfehlen sich aber regelmässig Blicke auf Höhenmesser bzw. Kilometerstand, sonst hält man fälschlicherweise die beiden Staumauern nacheinander für dessen Ende; da kommt aber noch einiges, der Pass selbst ist erst spät einsehbar.
    3) Das gilt auch für den Nufenen, allerding kann man die früh zu sehenden Windräder als Höhenorientierung nehmen, der eigentliche Pass ist auf etwa gleichem Niveau etwas weiter links. Er hat nur unten nach dem ersten steilen Abschnitt ein Erholungsstück, danach geht es stetig steil bergauf.
    4) Zum Ende wartet dann mit der Tremola ein besonderer Leckerbissen. Mit weniger Höhenmetern als die Pässe zuvor, dafür aber mit feinstem Kopfsteinpflaster ist er nicht jedermanns Sache. Im Zweifel helfen Gedanken an die gute alte Zeit der Postkutschen, die dort noch weiterhin für Touris fahren, oder an die historische Bedeutung dieses Alpenabschnittes (ein Blick auf Airolo von oben hilft hingegen nur bedingt).

    Und nicht zuletzt hat man am Ende des Tages nicht nur einen herausfordernden Bergmarathon, sondern auch eine doppelte (!) Überquerung des Alpenhauptkamms hinter sich gebracht.
    Geändert von Joule Brenner (22.08.2019 um 16:53 Uhr)

  20. #20
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    Ich bleibe bei der alten Taktik. Einfach fahren und Strecke nicht groß anschauen

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