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  1. #321
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    Zitat Zitat von LINN Beitrag anzeigen
    Echte globale Probleme gab es vor der Globalisierung und Industrialisierung schlichtweg nicht.
    Richtig. Was ich zum Ausdruck bringen wollte: der Horizont der Menschen war ja auch nicht immer der gleiche. Wie werden die Menschen das, was wir heute als globales Problem bezeichnen, in 500 Jahren nennen?
    Stuck on the wrong channel, like chained to a dead camel.

  2. #322
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    Zitat Zitat von elmar Beitrag anzeigen
    Da kann ich nicht bestätigen.





    Oder man sucht sich andere Angestellte, wenn diese nicht ein Mindestmass an Selbstverständlichkeiten abliefern.



    Was genau?
    Da klingt halt bei mir eine ablehnende Haltung durch. Ich habe das auch als Jugendlicher erleben müssen, das man in Sekundenschnelle abgeurteilt wird.


    Schau Dir das mal in einer ruhigen Minute an. Ist klar ein Chaka-Onkel, aber ist schon was dran.

    https://www.youtube.com/watch?v=co34oK1AYQM

  3. #323
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    Zitat Zitat von LINN Beitrag anzeigen
    Echte globale Probleme gab es vor der Globalisierung und Industrialisierung schlichtweg nicht.
    Öhm, eine Frage der Perspektive. Die Kolonien bspw. hatten erhebliche Probleme, aber nicht für uns. Goddele, was ne Weltsicht. Aber egal, bitte, das Thema ....
    Mihambo!

  4. #324
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    Zitat Zitat von seankelly Beitrag anzeigen
    Wie werden die Menschen das, was wir heute als globales Problem bezeichnen, in 500 Jahren nennen?
    Verschmutzung der Meere, Klimakatastrophe, Radioaktive Abfälle, abgeholzte Wälder und anderes werden in 500 Jahren sicher nicht in die Kategrorie "gelöste Probleme der Vergangenheit" einzuordnen sein, sondern immer noch aktuelle Themen sein.

    Und selbst wenn ein Teil der Probleme irgendwann gelöst sein wird: Die nächsten paar Generationen haben die Probleme und auch negative Folgen unserer heutigen, verblödeten Zeit.
    Weil es Dich und mich nur noch am Rande betrifft (da wir den Löffel spätestens in ein paar Jahrzehnten abgeben), sind wir von den heute noch jungen Leuten eben zu Recht nicht mehr ernst zu nehmen mit unseren Beschwichtigungen...

  5. #325
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    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    Öhm, eine Frage der Perspektive. Die Kolonien bspw. hatten erhebliche Probleme, aber nicht für uns.
    Ähm. Wahrscheinlich können wir uns einigen, dass die Kolonialzeiten schon in den Zeitraum der beginnenden Globalisierung fallen?

  6. #326
    Ziggi Piff Paff Gast
    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    Öhm, eine Frage der Perspektive. Die Kolonien bspw. hatten erhebliche Probleme, aber nicht für uns. Goddele, was ne Weltsicht. Aber egal, bitte, das Thema ....
    ich vermute LINN meint, die Menschheit ist jetzt in der Lage den Planeten so zu ruinieren, dass auch wirklich alle was davon haben.

    Solche Vorstellungen kenne ich nur noch aus der Zeit des kalten Krieges.

    Der Unterschied ist meiner Meinung nach nur der, dass wir jetzt einfach nur so weitermachen müssen, aber in Zeiten des kalten Krieges immherin noch ein oder zwei Knöpfe drücken mussten.
    Geändert von Ziggi Piff Paff (11.09.2019 um 22:28 Uhr)

  7. #327
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    Zitat Zitat von Ziggi Piff Paff Beitrag anzeigen
    ich vermute LINN meint, die Menschheit ist jetzt in der Lage den Planeten so zu ruinieren, dass auch wirklich alle was davon haben.

    Solche Vorstellungen kenne ich nur noch aus der Zeit des kalten Krieges.
    Was mich ein wenig stört an der Debatte, je mehr der "Untergang" beschwört wird, umso geringer wird die Motivation, sich jetzt wirklich dagegen zu stemmen und etwas zu verändern.
    Fatalismus ist nicht so mein Ding.
    Dazu habe ich zu viele völlig unerwartete Dinge erlebt, saubere Flüsse, saubere Luft und völlig überraschend die Wiedervereinigung.
    Deswegen lohnt sich immer jeder Schritt auch nur mit vermeintlich kleiner Verbesserung.
    Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen. (A. Strindberg)

  8. #328
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    In prähistorischen Zeiten war es ab und zu wirklich mal knapp mit dem Überleben der Menschheit.

    Aber heutzutage, denke ich, werden immer ein paar hunderttausend übrig bleiben, egal wie schlimm es wird.

  9. #329
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    Zitat Zitat von Ziggi Piff Paff Beitrag anzeigen
    ich vermute LINN meint, die Menschheit ist jetzt in der Lage den Planeten so zu ruinieren, dass auch wirklich alle was davon haben.

    Solche Vorstellungen kenne ich nur noch aus der Zeit des kalten Krieges.

    Der Unterschied ist meiner Meinung nach nur der, dass wir jetzt einfach nur so weitermachen müssen, aber in Zeiten des kalten Krieges immherin noch ein oder zwei Knöpfe drücken mussten.
    Entwicklungsfrage. Ohne Kolonien gäbe es keine Globalisierung. Der ganze Bohei begann nicht erst mit der Industrialisierung. Müsste man jetzt viel erzählen und abwägen. Aber, noch mal, das ist hier nicht das Thema.
    Mihambo!

  10. #330
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    Für mich gibt es einen einfachen Indikator: Solange ich noch (oder wieder) Kids sehe, die neugierig oder fasziniert ein Rennrad (und wenn das dann auch noch wie eins aussieht) betrachten und nicht nur schnelle Autos, bin ich diesbezüglich guter Dinge

  11. #331
    Ziggi Piff Paff Gast
    Zitat Zitat von big-foot Beitrag anzeigen
    Was mich ein wenig stört an der Debatte, je mehr der "Untergang" beschwört wird, umso geringer wird die Motivation, sich jetzt wirklich dagegen zu stemmen und etwas zu verändern.
    Fatalismus ist nicht so mein Ding.
    Dazu habe ich zu viele völlig unerwartete Dinge erlebt, saubere Flüsse, saubere Luft und völlig überraschend die Wiedervereinigung.
    Deswegen lohnt sich immer jeder Schritt auch nur mit vermeintlich kleiner Verbesserung.
    ja unbedingt.

    Auch deswegen nerven mich die Beschwichtigungen oder üblen Komentare zu dem Teil der Jugend, die sich mit Pappbechern zumindest auf die Strasse stellt anstatt, wie einige Ältere, weiterzuwurssteln wie bisher.

  12. #332
    Ziggi Piff Paff Gast
    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    Entwicklungsfrage. Ohne Kolonien gäbe es keine Globalisierung. Der ganze Bohei begann nicht erst mit der Industrialisierung. Müsste man jetzt viel erzählen und abwägen. Aber, noch mal, das ist hier nicht das Thema.

    Natülich ist das nicht das Thema. Soll ich etwa schreiben, die faule Jugend glotzt nur ins Handy anstatt unseren Scheizz wegzuräumen.

    Und wie wir zum heutigen Zustand der Erde gekommen sind ist nur am Rande wichtig. Finde ich.

    Wo ist Martinek unser Berufsjugendlicher eigentlich?

  13. #333
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    Zitat Zitat von Gosy Beitrag anzeigen
    ...:: den paar min wo ich auf die Bahn warte sehe ich was fehlt. Anstand , Respekt und Bildung . Danke.
    +1

  14. #334
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    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    Aber, noch mal, das ist hier nicht das Thema.
    Hm, das Thema:
    Was fehlt unserer Jugend?

    Es fehlt ihr die Macht, all das auszumisten, was aus ihrer Sicht nicht in Ordnung ist auf dieser Welt.
    Je dekadenter eine Gesellschaft wird, desto weniger fähig zu notwendigen Veränderungen wird sie.

  15. #335
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    Zitat Zitat von LINN Beitrag anzeigen
    Hm, das Thema:
    Was fehlt unserer Jugend?

    Es fehlt ihr die Macht, all das auszumisten, was aus ihrer Sicht nicht in Ordnung ist auf dieser Welt.
    Je dekadenter eine Gesellschaft wird, desto weniger fähig zu notwendigen Veränderungen wird sie.
    Ui, ja, Minos B. Da sind wir aber nicht.
    Mihambo!

  16. #336
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    Zitat Zitat von klappradl Beitrag anzeigen
    Ach! Gab's hier Konsens? Oder was hast du erzählt?

    Ja Und?
    Sorry, verstehe grad nicht was du mir sagen willst-

  17. #337
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    Zitat Zitat von seankelly Beitrag anzeigen
    Also jemand, der nur zuhause rumsitzt, mit dem Rad nach Bad Pyrmont (nur ein Beispiel, nix gegen Bad Pyrmont!) in den Urlaub fährt, unmoderne (also richtig unmoderne, nicht hipster-unmoderne) Klamotten trägt usw. wird ja sozial noch eher ausgegrenzt als jemand, der zum Ayahuasca-Seminar nach Brasilien, zum Yoga-Kurs nach Thailand, zum Barfuß-Tanzen nach Alaska oder einfach "nur" mal kurz zum Barista-Workshop nach Barcelona fliegt. Oder so ähnlich. Trotz aller Beteuerungen: im real life ist Nachhaltigkeit uncool.
    Ist mir schon vor ein paar Jahren bewusst geworden, war eine ziemlich ernüchternde Erkenntnis: wer zur Party am anderem Ende der Republik mit dem Zug fährt statt mit dem Auto oder gar Flugzeug “darf“ sich mächtig was auf seine Nachhaltigkeit einbilden, aber der langweilige Nachbar der das gleiche Wochenende auf der Couch vor Netflix oder der Playstation verbringt hängt ihn in Sachen tatsächlicher Nachhaltigkeit trotzdem meilenweit ab. Aber er wird sich dafür nicht mal selber auf die Schulter klopfen.

  18. #338
    Martinek1977 Gast
    Zitat Zitat von Ziggi Piff Paff Beitrag anzeigen
    Wo ist Martinek unser Berufsjugendlicher eigentlich?
    Der wurde von wissenschaftlichen Erkenntnissen erschlagen. Ich wünsche euch auch weiterhin viel Freude !

  19. #339
    Sigi Sommer Gast
    Zitat Zitat von Martinek1977 Beitrag anzeigen
    Der wurde von wissenschaftlichen Erkenntnissen erschlagen. Ich wünsche euch auch weiterhin viel Freude !
    Dann hast Du einen anderen Faden gelesen - hier gibts v.a. stark fermentierte Hirnflatulenz.

  20. #340
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    Ich habe mich gestern für 2 Std. aufs Rad geschwungen und ein bisschen nachgedacht. Irgendwie müssen wir weg von diesem Wachstumsdenken. Seit über 100 Jahren werden wir systematisch zu braven Konsumenten erzogen. Eigentlich müsste man gesellschaftlich auf ein ganz anderes Modell umschwenken, damit sich etwas ändert. Das hat man mit dem Sozialismus versucht und ist gescheitert. Wenn wir immer nur der Politik das Versagen vorwirft nimmt man sich damit schön aus der Verantwortung. Ich denke, man muss bei sich selbst anfangen. Dann weiter mit dem Partner und den Kindern. Hier etwas zu verändern haben wir selbst in der Hand.

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