Zitat Zitat von dagegen Beitrag anzeigen
Zu guter Letzt wird Richtern weder die Berücksichtigung der §§ noch die von Tatsachen ins Belieben gestellt.
Wie geschrieben: auch in Urteilssprüchen spiegeln sich geltende Moral- und Wertevorstellungen wider. Zum Beispiel zeigt sich das in in den Tatbeständen, nach denen angeklagt wird oder eben nicht oder auch im Strafmaß.

Das ist Richtern aber nicht im Sinne von "Willkür" ins Belieben gestellt, sondern entspricht exakt dem Ermessens- und Interpretations-Spielraum, der gesetzlich zusteht. Auch für mein Empfinden wirkt sich das in viel zu vielen Fällen noch zu Gunsten von Auto- und LKW-Lenkern aus. "Willkür" ist es dennoch nicht.