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  1. #1
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    Radurlaub mit Kinder

    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    ich plane diese Sommerferien einen Radurlaub mit meinen Kinder (6 und 10 Jahre alt).
    Hat hier jemand Erfahrungen wieviel Kilometer so eine Tagesetappe sein sollte, Strecke wird flach sein Neckar Rhein entlang, Übernachtung in Jugendherbergen oder einfachen Pensionen, daurch haben wir auch nicht soviel Gepäck dabei. Geplant ist das die Kinder ohne Gepäck radeln können. Kinder sind sportlich, kleinere Tagestouren haben wir letzten Sommer schon unternommen. Hat jemand hier im Forum schonmal eine 14-tätigen Radreise mit Kindern unternommen und schildert mir hier seine Erfahrungen.

  2. #2
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    Zitat Zitat von easyalter Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    Hat jemand hier im Forum schonmal eine 14-tätigen Radreise mit Kindern unternommen und schildert mir hier seine Erfahrungen.
    Ich nicht, aber Radtouren sowie Hüttenwandern über mehrere Tage. Die Frage ist weniger, was sie konditionell können, sondern wann sie keine Lust mehr haben weil es langweilig ist. 14 Tage erscheint mir arg lang. Action einbauen.

  3. #3
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    In dem Alter würde ich bei 14 Tagen die Hälfte auf dem Rad einbauen. Jeden Tag auf keinen Fall. Tagesstrecken je nach Wetter (wenns heiß ist, geht das mal ganz schnell in dem Alter nach unten) 30-40km.
    Mihambo!

  4. #4
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    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    In dem Alter würde ich bei 14 Tagen die Hälfte auf dem Rad einbauen. Jeden Tag auf keinen Fall. Tagesstrecken je nach Wetter (wenns heiß ist, geht das mal ganz schnell in dem Alter nach unten) 30-40km.
    30 - 40 km geht, wenn es nicht zu heiß ist. 70 ging auch mal. Pausentage hatte ich immer bzw nie mehr als 3 Tage hintereinader. Mehr habe ich aber auch gar nicht probiert. Keine Ahnung wie sie darauf reagiert hätten. Von der Kondition wäre es kein Problem gewesen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von klappradl Beitrag anzeigen
    30 - 40 km geht, wenn es nicht zu heiß ist. 70 ging auch mal. Pausentage hatte ich immer bzw nie mehr als 3 Tage hintereinader. Mehr habe ich aber auch gar nicht probiert. Keine Ahnung wie sie darauf reagiert hätten. Von der Kondition wäre es kein Problem gewesen.
    Ja, so sehe ich das auch. Meine Tochter hat bei 35 Grad auch schon mal nach 20km aufgegeben, da ging nix mehr, trotzdem sie mit 15 schon recht trainiert war. Einfach anpassen ans Kind ,motivieren, aber nicht zu sehr fordern.
    Mihambo!

  6. #6
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    Hier hatte ich schon ein paar Sätze zu unser letztjährigen Radreise mit unserem Sohn geschrieben:
    https://forum.tour-magazin.de/showth...34#post5986434

    70-80 km am Tag waren das Maximum. Für eine(n) 6-jährige(n) würde ich nicht mehr als 40-50 km veranschlagen. Das sind morgens 20 und nach dem Mittag nochmal 20 km. Viel wichtiger als die Kilometer sind Abwechslung und die Motivation durch spannende Ziele. Wir haben z.B. in einem umgebauten Fass übernachtet, einmal in einer Burg geschlafen, Badeseen angefahren, etc.
    Auf langweiligen Abschnitten haben wir diverse Challenges gemacht (Geschwindigkeit halten über eine bestimmte Strecke, Windschattenfahren geübt, Bunnyhop geübt...) Geschichtliche Hintergründe zu den Regionen vorher recherchieren und dann finden sich an Rhein und Neckar viele Sehenswürdigkeiten auf die nicht nur die Kids Lust haben. Ich lerne dadurch immer auch viel mehr, als wenn ich alleine lange Tagestouren mache :-)
    ------------------------------------------------------------------------------------------

    "They were born, and then they lived, and then they died"
    Aus "The Queen is dead" von THE SMITHS

  7. #7
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    Kann mich den Vorrednern nur anschließen:

    Waren 10 Tage unterwegs und sind immer nach dem Frühstück 1-2h gefahren - dann eine ausgiebige Mittagspause mit Snacks, viel Spiel, aber auch Ausruhen - dann nochmal eine etwa gleichlange Tour.
    Abwechslend und aufregend waren alleine die unterschiedlichen Unterkünft jeden Abend (über Bett-and-Bike gefunden, einen Tag vorher gebucht) und die damit verbundenen Orga-Aufträge (Supermarkt/Restaurant/Spielplatz finden, Betten bauen).

    Wichtig ist: Alles gaaanz entspannt, keinen Druck, aber konkrete Ziele setzen (nächster Spielplatz / Eisdiele / Ort).
    Gar nicht so einfach, wenn man sonst eher sportlich unterwegs ist ...

  8. #8
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    Spielplätze sind sehr sehr wichtig. Spielzeug ebenso.

    Und die Kinder sollten, so finde ich, den Teddy selbst transportieren. Das steigert noch einmal das Gefühl der Gepäckfahrt.

  9. #9
    Avatar von fassa
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    Gibt solche und solche Kinder. Ich habe schon Kinder erlebt, die sind auf dem Berlin-Usedom-Radweg täglich 70-80km gefahren. Mit 6-8 Jahren.
    #prinzdumm | http://www.hohenzollern.lol | Danke Böhmi!

  10. #10
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    Zitat Zitat von Platano Beitrag anzeigen
    Kann mich den Vorrednern nur anschließen:

    Waren 10 Tage unterwegs und sind immer nach dem Frühstück 1-2h gefahren - dann eine ausgiebige Mittagspause mit Snacks, viel Spiel, aber auch Ausruhen - dann nochmal eine etwa gleichlange Tour.
    Abwechslend und aufregend waren alleine die unterschiedlichen Unterkünft jeden Abend (über Bett-and-Bike gefunden, einen Tag vorher gebucht) und die damit verbundenen Orga-Aufträge (Supermarkt/Restaurant/Spielplatz finden, Betten bauen).

    Wichtig ist: Alles gaaanz entspannt, keinen Druck, aber konkrete Ziele setzen (nächster Spielplatz / Eisdiele / Ort).
    Gar nicht so einfach, wenn man sonst eher sportlich unterwegs ist ...

    Vielen Dank für die vielen Infos,

    die Etappen stehen fest, meist zwischen 40 und 60 km, Unterkünfte sind auch schon zum größten Teil reserviert. Müsste also so wie von Euch beschrieben funktionieren. Vielen Dank für die Rückmeldungen.

  11. #11
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    Zitat Zitat von easyalter Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die vielen Infos,

    die Etappen stehen fest, meist zwischen 40 und 60 km, Unterkünfte sind auch schon zum größten Teil reserviert. Müsste also so wie von Euch beschrieben funktionieren. Vielen Dank für die Rückmeldungen.
    ..... dann aber - mit vorgebuchten Unterkünften - auch schauen, ob man Strecken mit Zug o.ä. überbrücken kann. Ich habs mit meiner Tochter, die normalerweise keine Probleme mit 80-100km am Tag hatte, auf dem Donauradweg bei täglich +- 35 Grad und permanentem Gegenwind einmal gut brauchen können.
    Mihambo!

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