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  1. #21
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    Entschuldigt meine flachsige Antwort, aber eine Person, die nicht reanimiert werden will, weil sie doch keinen Herzkreislaufstillstand hat, wird sich gegen die Reanimationsmaßnahmen wehren.
    Chiemgau - Bayerns Lächeln

  2. #22
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    Das kommt noch hinzu

  3. #23
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    Zitat Zitat von Jo_Wal Beitrag anzeigen
    Mit der Argumentation, das eine Reanimation durch Laien sowieso nichts bringt, bin ich persönlich vorsichtig, denn sie verleitet zum Nichtstun! Es probieren ist allemale besser als gaffen.
    Täglich sterben bundesweit etwa 200 Menschen an den Folgen eines plötzlichen Herzstillstandes – das ist, als würde jeden Tag ein Flugzeug abstürzen. Bis der Rettungsdienst da ist, ist es fast immer zu spät, also rettet sofortige Reanimation immerhin ein paar Leben!

    In einigen Ländern ist daher Reanimation vernünftigerweise Schulfach und das hilft ernorm, es nicht nur richtig, sondern es überhaupt zu machen.

    Bei einem Radmarathon kam ich sehr spät dazu, als der RTW schon da war, und einen betroffenen Teilnehmer aufgenommen hatte. Die anderen Sportler hatten vorbildlich eine Reanimation versucht, aber leider erfolglos. Also ist das nicht weit weg von unserem Sport


    Die Übungspuppen habe ich in den verschiedenen Generationen kennengelernt und fand sie über die Jahre immer realistischer, im Vergleich zur Praxis im NAW/RTW.
    Genau das ist der Punkt: Wir mussten damals für die Rettungsschwimmer-Prüfung 17 Minuten Herz-Lungen-Reanimation machen, weil das die durchschnittliche Dauer bis zum Eintreffen professioneller Rettungskräfte ist oder damals jedenfalls war (ist übrigens saumäßig anstrengend, wenn man es technisch nicht richtig macht). Ohne Reanimation in der Zeit kann man eigentlich gleich den Leichenwagen kommen lassen. Dennoch sterben wohl 9 von 10 Patienten, die man als Laie zu reanimieren versucht - aber besser 10% Chance als gar keine. Und sollte der Verunfallte nicht überleben, dann würde zumindest ich mich besser fühlen, wenn ich alles mir Mögliche versucht hätte, als wenn ich nur daneben gestanden hätte (auch ohne die ganzen Auswüchse des Smartphone-Voyeurismus). Man kann schon fast sagen: Einfach machen, fast egal was ist besser als gar nichts.

    Die Diskussion dreht sich wohl seit Jahren darum, ob man auf 30 Pumpbewegungen für das Herz noch zwei Beatumungsstöße gibt oder ob man das lassen kann - nicht weil noch genügen Sauerstoff im Blut wäre, sondern weil der Brustkorb durch die Herzmassage so stark bewegt wird, dass auf diesem Wege schon genügend Sauerstoff in die Lunge käme.


    Noch zum Eingangsbeitrag: Finde ich persönlich auch völlig daneben. Entweder ist die Beatmung notwendig, und dann ist Corona egal, oder sie ist es nicht. Wenn man den ganzen Satz liest, dann geht es nämlich noch weiter: Hat der Ersthelfer (also wohl ein Trainingskollege oder der Trainer des Verunfallten) keine Maske für sich und den Verunfallten, dann lässt man ihn halt ohne Reanimation liegen oder wie? Ich kann einen blutenden Verletzten auch nicht einfach liegen lassen, nur weil der ja z.B. mit HIV infiziert sein könnte, Thema unterlassene Hilfeleistung. Meine Meinung: Geht so gar nicht.

  4. #24
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    Zitat Zitat von Alpenmonster Beitrag anzeigen
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