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  1. #1
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    Der allgemeine Bikepacking Thread

    Es scheint noch keinen Thread über Radreisen, Bikepacking & Co. zu geben, in dem man allgemeine Fragen oder Erfahrungen austauschen kann. Daher hab ich mal einen eröffnet.
    Cazzo di bici!

  2. #2
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    Ich spiele schon länger mit dem Gedanken an eine größere Radreise. Wobei ich momentan ein wenig hin- und hergerissen bin. Einerseits wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, denn auf Formaufbau, Verlauf und diesen ganzen Quatsch muss man diese Saison eh keine Rücksicht nehmen. In "normalen" Jahren wären immer irgendwelche Events "im Weg".
    Andererseits frage ich mich, wie klug es ist in Coronazeiten als Seuchennomade durch Europa zu ziehen...

    Aber nun zu meinen grundsätzlichen Überlegungen:
    Als Rad dient ein Titancrosser, gedacht hab ich an 32er 4Seasons, weil ich die eh noch rumliegen habe, auch wenn die mir schon fast zu breit sind, wenn man mal einen Tag ohne Gepäck in den Bergen rumfahren möchte oder sowas. Aber mit Gepäck und auf eventuell auch mal schlechterem Untergrund denke ich eine ganz gute Wahl.
    Momentan ist an dem Rad eine Campa Chorus 11x mit 10x Campa CX Kurbel. 46/34 zu 11-29. Denke das reicht als Übersetzung nicht, um mit Gepäck hohe Pässe zu fahren. Bin noch unschlüssig ob ich eine Ultegra 6800 vom einem anderen Rad dranbaue und die dann mit einer 32er Kassette kombiniere, aber das wird dann immer noch etwas knapp denke ich, 34 oder mehr Zähne hinten wären wohl besser. Das Rad hat keinerlei Befestigungsmöglichkeiten für Gepäckträger o.ä.

    Als Taschen dachte ich an Arschrakete, Rahmentasche, Lenkertasche und eventuell Oberrohrtäschchen, allerdings verlaufen die Züge auf dem Oberrohr, eine kleine Oberrohrtasche für Nahrung und Elektrokrams solle aber trotzdem funktionieren. Alle Taschen jeweils möglichst groß.
    Dennoch frage ich mich, wie ich das ganze Zeug in diesem begrenzten Stauraum unterbringen soll. Ich käme dann auf etwa 25-30l Volumen. Ich hab einen Tagesrucksack mit 25l und wenn man da für Wandertouren Verpflegung, paar Klamotten und Hüttenkram reinpackt, wird der schon ziemlich voll. Da frag ich mich, wie ich da meinen ganzen Hausrat in ähnlichem Volumen unterbringen soll? Aber es scheint ja zu funktionieren, wenn man sich z.B. anschaut, wie Johann auf Youtube um die Welt radelt, mit ähnlichem Setup.
    Cazzo di bici!

  3. #3
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    Zitat Zitat von Joule Brenner Beitrag anzeigen
    Upps, das ist ja hier eine Galerie, sorry.

    Mach doch einfach einen neuen Thread zu dem Thema auf, interessiert insbesondere dieses Jahr vermutlich viele.

    Genereller Tipp: Setze Schwerpunkte, also entweder sportliche Radtour z.B. in den Bergen mit Minimalgepäck und vorzugsweise Hotelübernachtung oder das volle Programm mit Camping und Sightseeing, doch dann eher Flusslauf bis Mittelgebirge (das fühlt sich dann aber nicht mehr so sportlich an mit dem ganzen Geraffel).

    Sowohl Potugals Westküste als auch die Haute Route bis Nizza waren beide sehr reizvoll, aber jeweils mit völlig unterschiedlichem Anspruch und Setup. Insgesamt hilft es nur, Erfahrungen zu sammeln und seine persönlichen Vorlieben herauszuarbeiten. Ich mag fast alles - solange das Rad dabei ist und ich nicht in Kreisen oder gar auf der Stelle fahren muss.
    Das ist das Ding, ich möchte so flexibel wie möglich bleiben und ich mag auch das pennen im Zelt bei so einer Tour. Auf der anderen Seite bin ich nicht so der Sightsee-er sondern eher der Kilometerfresser mit semi-sportlichem Anspruch.
    Meine letzte lange Radreise mit viel Gepäck liegt allerdings ca. 20 Jahre zurück, Schweden mit dem Mtb mit 4 großen Taschen, vorne 2 am Lowrider und hinten 2. Auf dem Gepackträger dann noch Zelt und Co. Das Gesamtgewicht der Fuhre weiß ich nicht mehr, aber es war immens...

    Eventuell stell ich mir das fahren mit dem ganzen Geraffel tatsächlich zu leicht vor und würde fluchen, wenn ich jetzt damit einen Pass fahren müsste. Aber die Berge gehören bei mir eigentlich zum Radfahren wie das Salz in die Suppe...
    Cazzo di bici!

  4. #4
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    Zitat Zitat von Cleat Commander Beitrag anzeigen
    Eventuell stell ich mir das fahren mit dem ganzen Geraffel tatsächlich zu leicht vor und würde fluchen, wenn ich jetzt damit einen Pass fahren müsste. Aber die Berge gehören bei mir eigentlich zum Radfahren wie das Salz in die Suppe...
    Mit soviel "Geraffel" würde ich AUF JEDEN FALL ne 34er Kassette montieren.

    Ich kann mich an eine Fahrt über das Stilfser Joch erinnern. Volle Campingausrüstung am Renner, vorne 40, hinten 23. Kein Witz.

    Ich war aber auch erst 20 ….. und die letzten Meter hab ich geschoben
    before success can manifest you got to go through the learning process

  5. #5
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    Arrow

    Also ich lese da: Berge, Sightseeing, Wandern, wohlmöglich Camping, trotzdem Bikepacking wegen Crosser ohne Gepäckträger, inkl. Tagestouren ohne Gepäck. Also die volle Variabilität mit entsprechend viel Gepäck?

    Bist du nicht eher der "fast&light" Typ, also die sportliche Leistung im Vordergrund mit Landschaftsimpressionen als Beifang?

  6. #6
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    Man kann mit dem vollen Campinggeraffel in die Berge (sehe dort genügend Trekker), aber Spass geht anders, zumal wenn man dort wie du normalerweise mit einem sub7 Wettkampfhobel unterwegs ist.

  7. #7
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    Was mir gerade noch einfällt: Normalerweise überlege ich mir erst das Reiseziel und danach das optimale Transportmittel, Beispiele:

    • Sprengisandur auf Island: Stahl-Hardtail mit Schutzblechen/Gepäckträger und Futter für mehrere Tage.
    • Westküste in Portugal, Schottland oder Norwegen: Trekkingrad mit Campingausrüstung, das einzige Paar MTB-Schuhe auch beim Wandern.
    • Route des Grandes Alpes: Rennrad mit Minimalgepäck und Sidi MTB-Schuhe.
    • Westküste in Australien: Toyota Land Cruiser und Wüstenstiefel gegen Schlangenbisse.
    Geändert von Joule Brenner (18.06.2020 um 00:20 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von seankelly Beitrag anzeigen
    Mit soviel "Geraffel" würde ich AUF JEDEN FALL ne 34er Kassette montieren.

    Ich kann mich an eine Fahrt über das Stilfser Joch erinnern. Volle Campingausrüstung am Renner, vorne 40, hinten 23. Kein Witz.

    Ich war aber auch erst 20 ….. und die letzten Meter hab ich geschoben
    Ok, das ist dann aber schon krass. Respekt vor der Leistung! Mein erstes RR hatte 39-23 und wenn ich damit n fränkischen 2km Anstieg mit 8% hoch musste, war ich danach fertig


    Zitat Zitat von Joule Brenner Beitrag anzeigen
    Also ich lese da: Berge, Sightseeing, Wandern, wohlmöglich Camping, trotzdem Bikepacking wegen Crosser ohne Gepäckträger, inkl. Tagestouren ohne Gepäck. Also die volle Variabilität mit entsprechend viel Gepäck?

    Bist du nicht eher der "fast&light" Typ, also die sportliche Leistung im Vordergrund mit Landschaftsimpressionen als Beifang?
    Halt!

    Kein Sightseeing, kein Wandern, das war nur als Vergleich wieviel man in einen 25l Rucksack bekommt. Möchte auch keinen Rucksack tragen, Rucksack auf dem Rad mag ich nicht.
    Ja, ich bin eher der ambitioniertere Typ, der eher auf den Tacho als in die Landschaft schaut, aber genau deshalb auch diese Reise, zur Entschleunigung. Kann natürlich sein dass ich wieder in den Hamsterradmodus schalte und die Kilometerleistung die Überhand über den Urlaubsgenuss gewinnt.
    Aber eigentlich möchte ich so flexibel wie möglioch bleiben, was Routenwahl und Übernachtungsplätze usw. angeht. Und gerade mit Corona im Hintergrund hab ich ein besseres Gefühl unter freiem Himmel zu schlafen und essen, als auf Hotels angewiesen zu sein, wo man eventuell nicht die Wahl hat, ob das einem gerade behagt oder nicht.

    Mein ursprünglicher Plan für diese Reise, den ich vor ca. 2 Jahren geschmiedet habe, war mit dem Zug nach Neapel und mit dem Rad heim und wenn es wo schön ist auch mal verharren und auch mal lokal ohne Gepäck ne Tour machen.
    So richtig wohl ist mir momentan aber nicht bei dem Gedanken daran, bis Neapel in einem Zug zu sitzen, von daher würde ich wohl von zu Hause aus starten und erstmal irgendwie über die Alpen und nach Italien und dann weitersehen.
    Geändert von Cleat Commander (09.06.2020 um 13:46 Uhr)
    Cazzo di bici!

  9. #9
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    Zitat Zitat von Joule Brenner Beitrag anzeigen
    Was mir gearde noch einfällt: Normalerweise überlege ich mir erst das Resieziel und danach das optimale Transportmittel, Beispiele:

    • Sprengisandur auf Island: Stahl-Hardtail mit Schutzblechen/Gepäckträger und Futter für mehrere Tage.
    • Westküste in Protugal, Schottland oder Norwegen: Trekkingrad mit Campingausrüstung, das einzige Paar MTB-Schuhe auch beim Wandern.
    • Haute Route: Rennrad mit Minimalgepäck und Sidi MTB-Schuhe
    • Westküste in Australien: Toyota Land Cruiser und Wüstenstiefel gegen Schlangenbisse
    Island und Australien sind raus. Die norgische Westküste ist alles andere als flach, da kann ich gleich richtige Gebirge queren
    Haute Route klingt schon verlockend, wollte ich mal auf Skiern machen, hat sich dann leider doch nicht ergeben.
    Cazzo di bici!

  10. #10
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    Klassisches Reiserad mit Hecktaschen, Zelt und Schlafsack aufm Gebäckträger. Mit diesem "Bikepacking" werd ich mich nicht mehr anfreunden.
    Mihambo!

  11. #11
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    Zitat Zitat von rumplex Beitrag anzeigen
    Klassisches Reiserad mit Hecktaschen, Zelt und Schlafsack aufm Gebäckträger. Mit diesem "Bikepacking" werd ich mich nicht mehr anfreunden.
    +1 da kommt man auch mit 17kg (inkl Taschen, Kochgeschirr + Träger) hin.

    Oder kleiner Rucksack (<20l) (6kg inkl. Schloß und Rucksack) + Lenkertasche für eine reine Hoteltour.

  12. #12
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    Zitat Zitat von Cleat Commander Beitrag anzeigen
    ...
    Mein ursprünglicher Plan für diese Reise, den ich vor ca. 2 Jahren geschmiedet habe, war mit dem Zug nach Neapel und mit dem Rad heim und wenn es wo schön ist auch mal verharren und auch mal lokal ohne Gepäck ne Tour machen.
    So richtig wohl ist mir momentan aber nicht bei dem Gedanken daran, bis Neapel in einem Zug zu sitzen, von daher würde ich wohl von zu Hause aus starten und erstmal irgendwie über die Alpen und nach Italien und dann weitersehen.

    Ich bin mal vor langer Zeit solo mit einem Reisebus mit Radanhänger nach Rom runter gefahren und von dort aus dann wieder nach Hause geradelt. War fein. V.a. wild gezeltet.
    Hatte allerdings recht viel Ausrüstungsgewicht an Bord, gerade den Jaufen erinnere ich da recht mühsam mit solch schwerer Fuhre.

    Bin auch mal Neapel-Stuttgart mit Rad geflogen am Ende einer Radreise (Athen-Neapel).
    Alles natürlich vor Corona.

  13. #13
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    Zitat Zitat von Cleat Commander Beitrag anzeigen
    Das ist das Ding, ich möchte so flexibel wie möglich bleiben und ich mag auch das pennen im Zelt bei so einer Tour. Auf der anderen Seite bin ich nicht so der Sightsee-er sondern eher der Kilometerfresser mit semi-sportlichem Anspruch.
    Da schon mehrere Radreisen alleine, die letzte z.B. 13 Tage durch England: fahre öfter mal 200 und bin auch schon zweimal 300km auf der Reise gefahren. Da halte ich trotzdem mal an um ein Foto zu machen und auf den kürzeren Touren schaue ich auch was an, natürlich nicht zu lange. Kannst z.B. hier sehen: https://photos.app.goo.gl/dStWjABiA4VUBGHU9

    Was ich damit sagen will, als Radfahrer möchtest eigentlich auf dem Rad sitzen und nicht nach 6-7 Stunden irgendwo ankommen und abhängen, geht jedenfalls mir so. Daher ist der Weg das Ziel und dabei nur auf den Tacho zu schauen wäre schade. Allein durch die Zeit die dir zur Verfügung steht kannst du genug km fressen und trotzdem deine Umgebung wahrnehmen und auch mal einen Ausblick geniesen.

    Ich habe auch immer lieber etwas zuviel dabei, sich z.B. nach starkem Regen komplett umziehen zu können ist mir das schon wert wenn es nicht richtig warm ist oder am nächsten Tag sicher trockene Klamotten zu haben. 8 oder 14 Tage durch die Gegend zu fahren ist schon anders als nonstop 600km, das machte ich auch mit der Satteltasche mit nur dem Nötigsten und meine zivile Klamotten wurden an den Zielort gebracht.
    Geändert von Take5 (09.06.2020 um 19:46 Uhr)

  14. #14
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    Zitat Zitat von Cleat Commander Beitrag anzeigen
    Island und Australien sind raus. Die norgische Westküste ist alles andere als flach, da kann ich gleich richtige Gebirge queren
    Haute Route klingt schon verlockend, wollte ich mal auf Skiern machen, hat sich dann leider doch nicht ergeben.
    Also Route des Grandes Alpes mit Zelt fände ich etwas krank, da wuchtest du das ganze Zeug die Pässe hoch, passierst jeden Tag zig Hotels und musst dann auf eher winzigen Campingparzellen (wenn denn überhaupt vorhanden bzw. frei) unterkommen. Falls ausgebucht, kannst du auch nicht mal eben schnell einen weiteren Pass dranhängen - jedenfalls nicht jeden Tag.

    Ich habe gerade gut zu tun oder verbringe Urlaubstage vorwiegend bei Verwandten. Hätte ich in diesen Corona-Zeiten einen Trip vor, dann auch eher mit Übernachtungen auf Campingplätzen (besser noch Wildzelten wo möglich/toleriert), denn in potentiell ausgebuchten und verkeimten Hotels. Darüberhinaus hätte ich keine Lust mit Öffis anzureisen; also entweder mit Rad im Auto und dann eine grosse Rundtour starten oder noch besser gleich von der Haustür aus los.

    Mein Tipp für dich wäre das Rhonetal an Avignon vorbei bis ans Mittelmeer. Da waren wir partiell schon mit Kingtom entgegengesetzt unterwegs, da kannst du dann in Erinnerungen schwelgen; die Landschaft ist lieblich genug, nicht in reinen Race-Modus zu verfallen, und flach genug, nicht am Gepäck zu Grunde zu gehen.

    Haben wir letztes Jahr mit den Trekkern und Hotelübernachtungen gemacht (mit dem Mistral im Rücken, so ähnlich muss sich E-Biken anfühlen), wäre mit einem Crosser auf den vielen Schotterwegen entlang des Flusses aber noch reizvoller und auf den Strassenabschnitten wäre man damit schneller. Wir haben viele Campingplätze gesehen, notfalls findet man aber sicherlich auch ein verschwiegenes Plätzchen für die kurze Nacht in den Büschen. Über das Essen und die vielen historischen Sehenswürdigkeiten entlang des Weges brauche ich nicht viel erzählen, das hat man alles schon zigfach gehört. Als sportlichen Tagesausflug gäbe es den Mont Ventoux.
    Bliebe dann die Frage nach der Rückreisemöglichkeit.

    Eine gute Rundtour (z.B. mit Autoanreise) geht hingegen in der Bretagne, einfach an der Küste entlang und auf Höhe Mont St. Michel queren; klimatisch halt völlig anders, landschaftlich sowieso.
    Geändert von Joule Brenner (18.06.2020 um 00:20 Uhr)

  15. #15
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    Zitat Zitat von Joule Brenner Beitrag anzeigen
    Eine gute Rundtour (z.B. mit Autoanreise) geht hingen in der Bretagne, einfach an der Küste entlang und auf Höhe Mont St. Michel queren; klimatisch halt völlig anders, landschaftlich sowieso.
    Yep, auch sehr schön! Wir haben in der Nähe von Mont St. Michel das Auto geparkt und die erste wie letzte Übernachtung gebucht.

    Da ist auch die Route zu sehen als letztes Bild: https://photos.app.goo.gl/mBSA19EFv4NKQDYo7

  16. #16
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    +1 für Zelt.
    Bei mir gerade das Quickhiker 2 von Decathlon: 2 kg für 150.-, für mich ein guter P/L-Kompromiss. Das kleinere 1-Personen-Forclaz mit 1,3 kg wäre mir zu klein, kann aber natürlich auch reichen.

    Ansonsten: Ich fahre ebenfalls die 4 Season in 32, auch auf schnelleren Touren mit gemischtem Untergrund und 200 bis 250 km am Tag, und bin davon sehr überzeugt: hinreichend schnell auf Asphalt, dabei komfortabel und robust, und der ein oder andere Wald- oder Feldweg lässt sich ebenfalls gut mitnehmen. Nur Kopfsteinpflaster, Wurzeln oder Sand machen natürlich weniger bis keinen Spaß.

    Obenliegende Züge hat mein Bikepacking-Crosser auch. Bisher haben sie aber zum Glück keine Spuren an den Taschen hinterlassen, auch beim Schalten und Bremsen ist nichts zu spüren, nur die Montage ist etwas fummeliger.

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    Einer geht noch.

  17. #17
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    @Take5: ich glaube wir könnten ähnliche Ansätze habe. Fokus am Rad, aber keine starren Vorgaben.

    @Strampelmeister: dein Setup sieht ziemlich genau nach dem aus, was ich vorhabe. Und du hast da Zelt, Schlafsack, Matte usw. alles untergebracht? Auch Kochgeschirr?

    Zelt habe ich ein MSR Hubba NX 1-Mann mit 1100g (glaube ich), ne kleine Thermarest Matte, die aber trotzdem auf 700g und etwas Volumen kommt, als Schlafsack werd ich mir einen leichten Sommerdaunenschlafsack besorgen, die wiegen nix und haben ein kleines Packmaß, mein Vaude Arctic ist zu groß, schwer und warm.
    Beim sonstigen Gepäck würde ich auf Minimalismus setzen, so wenig Klamotten wie möglich, z.B. Ein paar Crocks oder nur FlipFlops ansonsten halt Sidi Mtb Schuhe, damit kann man schon ganz gut laufen.
    Der Trangia (Kocherset) wird wohl etwas groß sein, um ihn irgendwo unter zu bringen, aber wäre schon praktisch. Da muss wohl auch was neues her.

    Bei den Taschen dachte ich an die grösste Ortlieb Arschrakete, über Lenker- und Rahmentasche hab ich mir noch keine Gedanken gemacht, die müssen zum Rahmen und Lenker passen und an die Flaschenhalter sollte ich auch noch kommen.
    Cazzo di bici!

  18. #18
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    Zitat Zitat von Cleat Commander Beitrag anzeigen
    Ok, das ist dann aber schon krass. Respekt vor der Leistung! Mein erstes RR hatte 39-23 und wenn ich damit n fränkischen 2km Anstieg mit 8% hoch musste, war ich danach fertig
    Kann auch 40/25 gewesen sein . War jedenfalls Mitte 80er Jahre. Weiß nicht mehr genau, was da die größte RR-Kassette war. 27er kam aber in jedem Fall erst später ...
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  19. #19
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    Zitat Zitat von Cleat Commander Beitrag anzeigen
    Der Trangia (Kocherset) wird wohl etwas groß sein, um ihn irgendwo unter zu bringen, aber wäre schon praktisch. Da muss wohl auch was neues her.
    bei der Art von Fahrt und wenn du wirklich eher Alpen, ITA, FR bleibst würde ich alles was mit Kochen und Essen zu tun hat und kein Gel ist einfach zu Hause lassen. Spart extrem viel Gewicht/Platz und das, was man sich mit so ner Minimaloutdoorküche bauen kann ist so schlecht, dass man auch gleich in der Tankstelle essen gehen kann. Oder halt lieber richtig, grade in Italien

  20. #20
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    Zitat Zitat von Cleat Commander Beitrag anzeigen
    Und du hast da Zelt, Schlafsack, Matte usw. alles untergebracht? Auch Kochgeschirr?
    Ja, Zelt in der Lenkertasche (Ortlieb), Schlafsack (uralt, nicht besonders klein) hinten drin, Matte (Vaude Performance) oben drauf.

    Allerdings ohne Kochgeschirr; dafür bräuchte es dann noch mehr Platz, etwa in einer zusätzlichen Tasche auf der Fronttasche, oder noch eine an Oberrohr/Sattelrohr.

    Kleidung ist minimalistisch: Merinoshirt, leichte Trekkinghose, (dünner) Fleecepulli. Als Schuhe nehme ich Kungfu-Schuhe mit Gummisohle, sind leicht und bequem.

    Noch 2 Tipps: Bei Decathlon gibts einen sehr leichten und klein verpackpacken Rucksack (für 2,99), der sich z.B. für abendliche Einkäufe vor dem Nachtlager gut eignet, sowie ein aufblasbares Kopfkissen für einen ähnlichen Preis. Haben mir beide gute Dienste geleistet.
    Einer geht noch.

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