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  1. #1
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    Rhizarthrose - mögliche Modifikationsideen Lenker, etc.

    Hallo zusammen,

    das Alter schlägt zu, die Arthros is da. Naja, hätt schon gehofft, dass das nicht schon mit 45 passiert, aber is halt so 😉

    Links mehr wie rechts, da geht manchnal nicht mal ein Marmeladeglas halten. Meist spür ich permanent ein ziehen, das is erträglich.

    Gitt sei Dank geht das Halten des RR-Lenkers besser als ein gerader MTB-Lenker, ds ich 90% am RR sitze. Aber natürlich ist das auch nicht grad ideal. Physio gehe ich brav, Übungen für zuhause sowieso. Mal sehen wieviel das bringt.

    Würde dem ganz gerne auch setupmässig etwas entgegenwirken, und hoffe da auf ein paar Impulse leidgeplagter Kollegen, was bei euch so geholfen hat. Sitzposition passt, Ergonomie am Arbeitsplatz auch. Da kann ich mal den Haken drunter machen...

    Freu mich auf Ideentausch 👍😊

    LG,
    der Leiti
    (Markus)
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  2. #2
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    Bin ich ja doch nicht alleine, nur 4 Jahre älter.
    Wenn die Sitzposition passt, sollte auch wenig Druck auf dem Daumenballen sein.

    Ich habe meine Sitzposition aber auch etwas angepasst. Rennhobel kann ich nicht mehr fahren, aber mit Endurace klappt es. Im gesamten kürzer und höher.

    Ansonsten viel dehnen des Daumenballens, keine Liegestütze , dafür den Rumpf stärken, damit du nicht in die Hände fällst. Ganz bekommst du die Probleme nicht weg und musst einfach mit Leben.

  3. #3
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    alleine sind wir ganz sicher nicht 😉

    also ich fahr 4,5 cm überhöhung bei 171 cm Körpergröße. sitze auch relativ kurz. da nehme ich denk ich etwas Gewicht von den händen.
    das mit de rkräftigung von rumpf und rücken werde ich wieder forcieren. nützt es nix, schadets sicher nicht 😉

    hast du irgendwas an der position der Schalthebel gemacht, das es für dich besser gemacht hat?
    Das Leben ist schön!

  4. #4
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    Nichts zur Position, aber zum "etc.":
    Im Winter bzw. generell bei Kälte schön warmhalten, das beugt bei meinen Griffeln Beschwerden vor.
    Bin dann schon oft mit langen Handschühchen unterwegs, wenn andere noch nichts an den Fingern tragen, egal ob beim Radfahren oder Gassigehen.

  5. #5
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    m-hm, ich denk ich werd jetzt auch zum handschuh-fahrer. bis jetzt brauchte ich das eigentlich nie...

    und rein vom thema Schutz im falle eines sturzes haben Handschuhe ja auch ihre Berechtigung
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  6. #6
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    Hallo Markus,
    auch wenn ich noch keine Arthrose an den Fingergelenken hab, es gibt einige andere Baustellen bei mir, wo schon seit Jahren der Verschleiß des Knorpels weit fortgeschritten ist. Das hat mir damals längeres normales Gehen auf festem Untergrund fast unmöglich gemacht. Heute mache ich wieder tagesfüllende Wanderungen.
    Wie das?
    In erster Linie mit Umstellung der Ernährung auf entzündungshemmende Art. Manche Gewürze wie Zimt, Kurkuma usw. sind da sehr wirksam. Hilfreich ist bei mir auch der tägliche Verzehr von Hagebuttenpulver (Aber nur nicht entöltes, bei sehr niefriger Temperatur vermahlenes wirkt) in Joghurt oder Quark eingerührt.
    Die anderen essenziellen Prinzipien dieser Ernährungsumstellung werden z.B. in der Fernsehsendung "Die Ernährungs-Docs" des deutschen Fernsehens immer wieder erläutert.
    Diese Maßnahmen brauchen Zeit, aber sie belasten den Körper nicht an anderer Stelle, haben keine Nebenwirkungen wie fast alle Entzündungshemmer aus der Pharmaindustrie.
    Vielleicht hilft es Dir auch, zeitweise mit einer Orthese das Gelenk zu entlasten.
    In Bezug auf Sitzposition, Lenkerform und -einstellung hast Du Deiner Beschreibung nach ja schon alles getan, was sinnvoll ist.
    Was vielleicht auch noch zuträglich ist: Mehr Dämpfung bei kleinen Schlägen. Handschuh hast Du schon erwähnt. Als nächste Stufe hab ich für meine Frau, die nach einer Fraktur Probleme im Handgelenk hat, einen Redshift-Vorbau montiert. Der hat ein Gelenk und Dämpfungselemente eingebaut. Der Unterschied auf Kopfsteinpflaster ist enorm.
    Wünsch Dir viel Erfolg und gute Besserung!
    Wolfgang

  7. #7
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    Hast du mal ein Röntgenbild für mich? Rest gerne via PN.

    LG vascal

  8. #8
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    hallo wolfgang, da sprichst du definitiv einen wichtigen baustein an. ich ernähre mich gut, mit "luft nach oben" 😉 es ist ja meistens nicht der eine große brocken, sondern viele kleine steinchen. da werd ich mal anfangen buch führen und dann schauen, ob subjektiv sich mit objektiv deckt... 😁

    Zitat Zitat von leisure17 Beitrag anzeigen
    Hallo Markus,
    auch wenn ich noch keine Arthrose an den Fingergelenken hab, es gibt einige andere Baustellen bei mir, wo schon seit Jahren der Verschleiß des Knorpels weit fortgeschritten ist. Das hat mir damals längeres normales Gehen auf festem Untergrund fast unmöglich gemacht. Heute mache ich wieder tagesfüllende Wanderungen.
    Wie das?
    In erster Linie mit Umstellung der Ernährung auf entzündungshemmende Art. Manche Gewürze wie Zimt, Kurkuma usw. sind da sehr wirksam. Hilfreich ist bei mir auch der tägliche Verzehr von Hagebuttenpulver (Aber nur nicht entöltes, bei sehr niefriger Temperatur vermahlenes wirkt) in Joghurt oder Quark eingerührt.
    Die anderen essenziellen Prinzipien dieser Ernährungsumstellung werden z.B. in der Fernsehsendung "Die Ernährungs-Docs" des deutschen Fernsehens immer wieder erläutert.
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  9. #9
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    Ich plage mich schon seit ca 4 Jahren mit einer Rhizarthrose rum. Bandage für Arbeit und Schiene (die ich z.T. nachts trage wenn die Schmerzen schlimm sind).
    Auf Ernährung achte ich recht penibel und "selbstphysio" ist obligatorisch.
    Aber ehrlich gesagt habe ich wenig Hoffnung daß das noch lange gut geht. Eigentlich hab ich schmerzen rund um die Uhr. Radfahren ist natürlich semioptimal, am besten komm ich klar wenn unterlenker fahre. Öfters die Griffposition wechseln macht's auch erträglich.
    Irgendwann komm ich wohl um nen Eingriff nicht herum, wobei die Erfolgsaussichten in meinem Fall wohl recht überschaubar sind. Bisher bei 2 Handspezialisten gewesen.
    Naja, noch lass ich mich nicht vom Radeln abhalten...
    The Skinheads Broke My Walkman...………………………. A Sony

  10. #10
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    Habe zwar keine Rhizarthrose aber dafür Arthrose in den Fingergelenken beider Hände. Darum fahre ich auch nicht gerne wenn es kälter ist, bei einem Plattfuß ist es mir nicht möglich den Schlauch zu wechseln da einfach die Kraft fehlt. Bin 58 Jahre alt und habe dies seit ca. 2 Jahren.

  11. #11
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    das klingt nicht gut schiene hab ich auch, hilft aber gefühlt nicht unbedingt.
    eingriff bin ich etwas unsicher - frühzeitig oder erst konservativ?

    Zitat Zitat von Uli97 Beitrag anzeigen
    Ich plage mich schon seit ca 4 Jahren mit einer Rhizarthrose rum. Bandage für Arbeit und Schiene (die ich z.T. nachts trage wenn die Schmerzen schlimm sind).
    Auf Ernährung achte ich recht penibel und "selbstphysio" ist obligatorisch.
    Aber ehrlich gesagt habe ich wenig Hoffnung daß das noch lange gut geht. Eigentlich hab ich schmerzen rund um die Uhr. Radfahren ist natürlich semioptimal, am besten komm ich klar wenn unterlenker fahre. Öfters die Griffposition wechseln macht's auch erträglich.
    Irgendwann komm ich wohl um nen Eingriff nicht herum, wobei die Erfolgsaussichten in meinem Fall wohl recht überschaubar sind. Bisher bei 2 Handspezialisten gewesen.
    Naja, noch lass ich mich nicht vom Radeln abhalten...
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  12. #12
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    naja, ist auch nicht besser... äussert sich ja in ähnlich in den problemen und Einschränkungen...


    Zitat Zitat von Sweety2008 Beitrag anzeigen
    Habe zwar keine Rhizarthrose aber dafür Arthrose in den Fingergelenken beider Hände. Darum fahre ich auch nicht gerne wenn es kälter ist, bei einem Plattfuß ist es mir nicht möglich den Schlauch zu wechseln da einfach die Kraft fehlt. Bin 58 Jahre alt und habe dies seit ca. 2 Jahren.
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