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  1. #41
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    Zitat Zitat von Rossin4ever Beitrag anzeigen
    Sich auf einen Stuhl zu setzen und mit dem betreffenden Bein auf einer Personenwaage mal 20kg zu drücken, ist jedenfalls bestimmt nicht schlecht, um ein Gefühl für die Belastung zu bekommen.
    Das scheint mir eine sinnvolle und praktikable Methode zu sein.
    Liberté, Egalité, Charité.

  2. #42
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    Geht hier zwar um Reha nach Hüft-OPs, beschäftigt sich aber wohl auch mit den Kräften bei Ergometertraining:
    Studie 1: “Pedalkräfte auf dem Fahrradergometer”
    Demnach dürfte sich das je nach Kadenz eher um die 50 Watt bewegen:

    An der Studie nahmen 10 gesunde Probanden teil. Die Pedalkräfte auf einem Fahrradergometer wurden über Fußdruckmesssohlen, die Gelenkwinkel vom Fuß bis zur Hüfte mittels 3D-Ultraschall-Bewegungsanalyse ermittelt. Die Probanden wurden gebeten, das Ergometer beginnend mit 25W und in Stufen von 25W bis zu ihrer maximalen Leistung jeweils auf 60, 80 bzw. 100 UpM zu beschleunigen und anschließend die Drehzahl für mind. 30s konstant zu halten.

    Die aufzubringenden mittleren maximalen Pedalkräfte aus Eigengewicht des Beines und Muskelkraft betragen bei 25 Watt 16,0/17,1/19,5 kg (60/80/100 UpM) und steigen linear um 3,3/2,6/1,8 kg pro 25 Watt. Bezüglich der Pedalkräfte sind bis 100 Watt niedrigere, über 100 Watt höhere Drehzahlen günstiger. Geringere Drehzahlen erzeugen jedoch höhere schwankungsbedingte maximale Pedalkräfte. In der Startphase treten hohe maximale Pedalkräfte von 60 kg auf. In der Startphase treten die größten Pedalkräfte in einer Tretkurbelstellung von 0-90° und bei konstanter Drehzahl von 90-180° auf. Bei Verkürzung der Pedallänge steigen die Pedalkräfte erwartungsgemäß deutlich an. Wird z.B. bei Patienten mit reduzierter Bewegungsamplitude eine verkürzte Pedallänge verwendet, so ist die eingestellte Ergometerleistung entsprechend zu reduzieren.

    Für Lockerungen verantwortlich gemachte Rotationsbewegungen im Hüftgelenk konnten nicht festgestellt werden. Die Pedalkräfte in der Startphase sind vielfach höher als angenommen. Ein Fahren mit Pedalbügeln zur Ermöglichung einer Startphase nur über die gesunde Körperseite bei gleichzeitiger Entlastung der eingeschränkten Körperseite ist dringend anzuraten und die Technik den Patienten zu vermitteln. Bei konstanter Drehzahl hingegen kann das Fahrradergometer auch bei Patienten mit Teilbelastung problemlos eingesetzt werden.
    Viele Grüße, Birdman


    Democracy Dies in Darkness

  3. #43
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    Zitat Zitat von DaCube Beitrag anzeigen
    wohl 200N, entspricht 35Nm bei Kurbel 175mm
    Das hilft weiter !
    P=2pi*n*35Nm
    Oha! Das war der Schritt, der mir fehlte, ich kam immer auf 1680 Watt, was mir geringfügig unrealistisch erschien.
    Dann wären es noch 290 Watt bei 80 RPM. EZ.

    An einer Kurbel

    Angenommen, 20 kg ~ 200 Nm und kW = Nm x RPM/9.5488

    Edit: Keine Gewähr bei weiteren Beinbrüche beim Anwenden dieser Berechnung.
    Geändert von ursenfuns (18.09.2020 um 10:54 Uhr)

  4. #44
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    Zitat Zitat von seankelly Beitrag anzeigen
    Ja, is klar. Aber der TE will ja die genaue Wattzahl wissen.
    Nunja und die setzt sich bei der Arbeit nunmal aus F und s zusammen, während s der Weg ist, den man mit Kadenz beeinflusst.
    "Zur Weisheit gelangt man über die Erkenntnis, nichts zu wissen."

  5. #45
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    Das Thema mit 20 kg hatte ich auch mal. Da du als Sportler ja etwas Gefühl für deinen Körper hast, fahre.
    Wenn es zu viel ist sagt es dir dein Körper mit Schmerz. Ich bin zu dieser Zeit auf dem Ergometer gefahren und ich habe ganz schön geschwitzt.
    Mit der Zeit und der Heilung wirst du immer stärker "drücken" können.
    Auf gehts..........
    Geändert von Bodensee68 (18.09.2020 um 13:39 Uhr)
    Von nix kommt nix

  6. #46
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    Ganz sicher ist kein sportliches Radfahren gemeint, schon gar nicht mit Klickies, die eine Drehung des Bein erfordern.

    Ja, die übliche Methode, die Bekastung zu messen, ist, mit dem betroffenen Bein auf eine Waage zu steigen. Da sieht man dann schon, das 20kg verdamnt wenig sind.

    Auf Radfahren draußen würde ich allein deswegen verzichten, weil man nie weiß, ob man zwischendurch nicht doch mal absteigen muss.

    Ich würde mich an die Angaben des Arztes auch halten, ich habe im OP genug Refrakturen, rausgewanderte Nägel oder gebrochene Schrauben gesehen.
    Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet
    und erst recht nicht, wie andere es gerne hätten

  7. #47
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    Ich habe jetzt nicht alles gelesen,

    dafür bekommst Du die Antwort -

    sind 60 - 70 Watt. zurückhaltend, erstmal mit 40 Watt beginnen.

    Meine Ableitung - SRM-Nutzung und Erfahrung - umgesetzt in die Anzeige bei der Beinpresse, mit relativ hoher Cadenz,

    bei 80 -90 KG mit beiden Beinen- geht der Schnitt bei 50 Wiederholungen auf 260 bis 300 Watt. das : 4 - etwa 60 Watt.

    In guten Zeiten, ist lange her, waren auch mal 200 KG aufgelegt, dann Anzeige bei 500 Watt, aber viele Wiederholungen waren das nicht ;-)

    Die Trainer in der Herzklinik kennen 3 Gruppen, 25 - 50 - 75 - Watt. Ein Freund war mal zur Reha, hat sich dann Ärger eingefangen, als es auf 100 W eigenmächtig erhöhte ( kam von Schwelle 250 W)

    gruß W
    Geändert von W49 (18.09.2020 um 21:16 Uhr)

  8. #48
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    Ein ulkiger Thread. 20 kg, das dürfte nicht sehr viel mehr sein als das Gewicht des Beins, also sehr wenig zusätzliche Last, also auch zunächst beim Antreten eine sehr geringe Leistung. Und so ist es vom Arzt sicher auch gemeint: eine Belastung an der untersten Schwelle! Die Leistung steigt natürlich mit der Trittfrequenz bei gleichem Pedaldruck. Aber es dürfte mit einem Bein, das nur sehr leicht belastet werden darf, nicht wirklich schlau sein, sich zu eine 100er TF aufzuschwingen.

    Meine Erfahrung nach einem Schenkelhalsbruch war, dass ich, nach dem ich es geschafft hatte, überhaupt aufs Rad zu kommen (auf der Rolle natürlich), mir am Anfang 40 Watt als Leistungsvorgabe eingestellt habe. Die habe ich dann mit dem gesunden Bein angetreten und dann beidbeinig vorsichtig weitergetreten. Dabei spürt man sehr gut, ob das ohne echte Belastung und ohne Schmerz geht. Ganz allgemein kann ich sagen, dass 40 Watt jedenfalls auch mit niedriger Kadenz (60) mit sehr geringer Last verbunden sind, wie hier ja auch gewünscht. Ich habe dann damals die vorgegebene Leistung sehr vorsichtig von Tag zu Tag ein wenig erhöht. Ich denke, wer dies mit Verstand macht und in seinen Körper hineinhört, kann da nicht viel falsch machen.
    Geändert von Becki (19.09.2020 um 11:10 Uhr)

  9. #49
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    20 kg Teilbelastung sind fast nix . Da schleift beim Krückenlaufen die Sohle eher auf dem Boden als das sie aufsitzt . Hab das so ähnlich auch durch und solange diese geringe Teilbelastung notwendig ist würde ich mir über Wattzahlen gar keinen Kopf machen . Draussen fahren ist da eh tabu , stell Dir vor , du musst absteigen ..... Also Rollentrainer und locker ohne große Belastung kreiseln lassen . Allein diese Bewegung ist produktiv , nach einer Stunde schwitzt du genauso und der Kreislauf is am arbeiten . Gute Besserung
    "Radfahren kommt vom Rad fahren" Andre Greipel 2019

  10. #50
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    Wenn man es provokant formulieren will: Wiegst du mehr als 40 kg sind die 20 kg Belastung pro Bein schon überschritten.
    Die Aussage des Arztes kann man eigentlich in die Tonne kicken, würde ich sagen.
    Falls der Arzt meint, das Bein darf zusätzlich mit 20 kg belastet werden, dann würde ich versuchen Kniebeugen mit 40 kg Gewicht zu machen. Dann bekommt man ein Gefühl dafür.
    20 kg in Watt umrechnen geht aber trotzdem nicht. Da fehlt immer noch, ganz einfach ausgedrückt die Komponente Geschwindigkeit, in unserem Falle die Trittfrequenz. Man kann mit wenig Kraft sehr schnell kurbeln oder mit viel Kraft langsam drücken und man hat beides mal die gleiche Leistung.

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