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  1. #41
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    Zitat Zitat von Gevi Beitrag anzeigen
    Ich habe einfach im Winter die "Steuerung des Trainers" von dem XERT-Player übernehmen lassen (auf dem Handy) und bin auf Zwift "frei" gefahren. Anschließend habe ich das Workout dann direkt im Player gelöscht und die Zwift-Datei ist über Strava wieder in XERT importiert worden. Das geht so ganz gut So kannst Du dann auch "smarte Workouts" in ZWIFT fahren.
    Besten Dank für den Tipp

  2. #42
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    Ja, WL ist „Workload“.
    Ich habe auch ein, zwei Bugs gefunden - aber die Jungs (und Mädels natürlich) sind permanent dran und entwickeln weiter.

  3. #43
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    Zitat Zitat von stoffel78 Beitrag anzeigen
    Ich habe den 18 Wochen SST Plan und bin zufrieden damit. Eine Aktivierungsgebühr musst du nicht zahlen. Der Kalender erscheint in TP und du legst fest, an welchem Tag er starten soll. Dann werden automatisch alle Einheiten in TP kopiert. Deine Leistungsdaten musst du selbst in TP eintragen, er wird dann zur Steuerung für alle Einheiten übernommen. Am Anfang der Pläne steht meistens eh ein Leistungstest auf dem Plan und am Ende auch.
    Ich habe mal deren Seite mir angesehen und was hier jeweils zu lesen ist das hört sich überlegt strukturiert an damit die Kurve bergauf geht. Denke und es ist gut möglich das ich mir einen bestimmten Block auswähle und diesen nach meine Trainingstagen und logisch nach meine Leistungsdaten die Einheiten fahre.

    Wie fühlt sich bei dir der Plan an?
    Ich frage deshalb da eine andere Plattform (Trainerroad) in der Kritik steht und zwar es geht stark Richtung Bourn Out.

    Ich bin Mitte Oktober selbst mit Trainerroad gestartet und wollte mit deren Plänen über den Winter kommen. Nur Anfang November hat es mich erwischt mit Covid und so habe ich nicht mehr weiter gemacht mit dem Abo. Habe mir aber die Pläne bis zum Frühjahr angesehen und merkte schon wenn man genau nach deren Trainingstagen trainiert, dann fährt man schnell an die Wand an Übertraining wenn man nicht rausnimmt an Regeneration. Darum auch die Frage wie sich die Pläne anfühlen wenn man alle Einheiten sieht auf tp.

  4. #44
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    Ich fand den Plan wirklich gut umsetzbar. Die Einheiten unter der Woche sind (glaube ich) alle 60 - 75 Minuten lang, da ist für mich optimal und längere Fahrten nur am WE. Du hast immer zwei Ruhetage pro Woche. Das ist dann logischerweise in einen 2er und einen 3er Block unterteilt. Ursprünglich glaube ich DI-MI und SA-SO. Ich habe da etwas geschoben, da ich Freitags i.d.R. gut radeln kann.

    Du kannst die Pläne ja mit verschiedenem Zeitbudget erwerben. Da meines sehr gering ist, sind die Einheiten oft vollgepackt gewesen, was ich positiv empfinde. Mir langt eine Stunde Rolle und da fahre ich dann auch gerne 3x 12 SST. Es waren auch Sachen dabei, die ich sonst nie fahre (z.B. SST + Sprints), das hat mir gut getaugt. Die längeren Sachen sind oft SST-Grouprides gewesen, da kann sich in der Umsetzung als knifflig erweisen. Bei uns im Verein kannst du das im Winter z.B. vergessen, da wird nur GA gedieselt.

    Jetzt habe ich Ruhewoche und dann geht ein vier Wochenblock VO2max los. Eigentlich sollte ich für Eschborn relativ fit sein.
    Zitat Zitat von KnutGut Beitrag anzeigen
    Und je schneller ich fahre, um so weniger Zeit kann ich gutmachen.

  5. #45
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    Mache auch gerade Ruhewoche und nutze die Zeit, um mir Trainerroad aber auch Enduco nochmal etwas genauer anzusehen.

    Bei Trainerroad stolpere ich bei dem neuen AI-gestützten Ansatz über die "Progression Levels". Ich kann den Gedanken des Klassifizierens verschiedener "Energiesysteme", wie es im TR-Sprech heißt, grundsätzlich gut nachvollziehen. Ich verstehe an der Stelle aber nicht, was dann innerhalb dieser Klassen die weitere Dreiteilung soll.
    Auch die Beispiele die dazu im Podcast kommen, finde ich nicht nachvollziehbar.

    Ein Beispiel war, dass, ausgehend davon, dass zwei Probanden die die gleiche FTP haben aber auf zwei unterschiedlichen Performance Leveln im Bereich Schwelle unterwegs sind, also z.B. der eine 4 von 10 und der andere 8 von 10, letzterer eher in der Lage wäre als Trainingseinheit 1x 40 min an der Schwelle zu fahren, während ersterer das vermutlich nicht schaffen würde und daher eher 4 x 10 min Schwelle machen würde.

    An der Stelle wäre mein naheliegender Schluss, dass die FTP falsch bestimmt wurde, da diese per Definition eben 60 Minuten haltbar sein sollte. Man kann das ganze FTP-Konzept natürlich in Frage stellen, aber irgendwie habe ich den Eindruck, da wird jetzt ein weiteres Konstrukt gebaut um das erste, nicht fehlerfreie Konstrukt zu legitimieren.

    4dP von Sufferfest geht hier ja bewusst einen anderen Weg, und der ist vielleicht gar nicht so schlecht

    Bei Enduco habe ich nochmal alle Daten eingelesen und mir eine Empfehlung für die nächste Einheit geben lassen.
    Man kann den Tag auswählen und einen Blick auf die Zusammenfassung werfen und da stellen sich mir schon diverse Fragen.
    Wie gesagt bin ich gerade in einer Ruhewoche.
    Enduco sagt zwar auch, dass ich jetzt eine Ruhewoche machen soll, weil die letzten 3 Wochen intensiv waren, ist aber dennoch der Meinung ich wäre derzeit "untertrainiert" und solle mehr trainieren
    Wenn ich dann den Tag für die nächste Einheit verschiebe kommt bis einschließlich Sonntag ein Vorschlag von ca 75 Minuten dauer und 75-80 TSS. Sollte ich erst am Montag wieder trainieren, verdoppelt sich beides schlagartig auf rund 2,5 std. und 150 TSS. Hätte hier irgendwie einen stetigeren Übergang erwartet

    Werde nach der Ruhewoche mal die zwei Wochen Probezeit nutzen und schauen, ob ich mit den Empfehlungen was anfangen kann und wie sich das Training umsetzen lässt, indoor oder outdoor

  6. #46
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    TrainerRoad Erfahrung

    Zitat Zitat von raimi-27 Beitrag anzeigen
    Ich bin Mitte Oktober selbst mit Trainerroad gestartet und wollte mit deren Plänen über den Winter kommen. Nur Anfang November hat es mich erwischt mit Covid und so habe ich nicht mehr weiter gemacht mit dem Abo. Habe mir aber die Pläne bis zum Frühjahr angesehen und merkte schon wenn man genau nach deren Trainingstagen trainiert, dann fährt man schnell an die Wand an Übertraining wenn man nicht rausnimmt an Regeneration. Darum auch die Frage wie sich die Pläne anfühlen wenn man alle Einheiten sieht auf tp.
    Das Gefühl hatte ich letztes Jahr auch erst, bin jetzt aber seit Anfang Januar (Mid Volume) wieder dabei und glaube herausgefunden zu haben, was für mich der entscheidende Punkt ist. Letztes Jahr bin ich zusätzlich zum TR Plan noch relativ viel frei gefahren. Dieses Jahr halte ich mich stumpf an den Plan und ersetze nur das Sonntagstraining (wie in den Wochenbeschreibungen als Alternative vorgeschlagen) gegen eine längere Einheit, bei der ich dann auch wirklich stumpf Z2 fahre. Bis jetzt funktioniert das so gut, am Ende des ersten Build Blocks war ich nun zwar platt und habe zum ersten Mal die Intensität des letzten Intervalls um 5% reduziert. Genau jetzt ist aber eine Ruhewoche drin und darauf folgt noch ein Base Block, passt also. Insgesamt fahre ich weniger, dafür intensiver und so passt es dann (bis jetzt).

    Es darf aber, glaube ich, außenrum nicht viel schief gehen, damit man sich mit den Plänen in ein Loch fährt. Wenn man zusätzlich noch viel Stress hat oder die Ernährung schleifen lässt, wird es bestimmt schnell schwierig.

  7. #47
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    Zitat Zitat von hugo@ibc Beitrag anzeigen
    Mache auch gerade Ruhewoche und nutze die Zeit, um mir Trainerroad aber auch Enduco nochmal etwas genauer anzusehen.

    An der Stelle wäre mein naheliegender Schluss, dass die FTP falsch bestimmt wurde, da diese per Definition eben 60 Minuten haltbar sein sollte. Man kann das ganze FTP-Konzept natürlich in Frage stellen, aber irgendwie habe ich den Eindruck, da wird jetzt ein weiteres Konstrukt gebaut um das erste, nicht fehlerfreie Konstrukt zu legitimieren.

    Werde nach der Ruhewoche mal die zwei Wochen Probezeit nutzen und schauen, ob ich mit den Empfehlungen was anfangen kann und wie sich das Training umsetzen lässt, indoor oder outdoor
    Also - dieses "95% der 20Min-Leistung kann ich dann für 60Min halten" ist doch eh etwas "überholt". Irgendwann hieß es doch nur noch "die FTP kann man zwischen 45Min und 1:30Std halten...". Daher kann auch der Ansatz von Trainerroad richtig sein (ich warte die endgültige Software ab) (XERT spielt aber auch mit drei Parametern anstatt nur der FTP - sprich - das mit "unterschiedlichen Leveln pro Watt-Bereich" kann ja gut funktionieren).

    Guter Punkt auch bei enduco - es wird "ordentlich" unterschieden, ob man indoor oder outdoor trainiert hat oder trainieren möchte (dann wird das workout (indoor) direkt etwas eingekürzt). Bei XERT wird das analog behandelt - zumindest bei mir ist das beim Training aber ein eklatanter Unterschied.

    Viel Spaß beim weiteren Testen.

  8. #48
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    Zitat Zitat von Gevi Beitrag anzeigen
    Also - dieses "95% der 20Min-Leistung kann ich dann für 60Min halten" ist doch eh etwas "überholt". Irgendwann hieß es doch nur noch "die FTP kann man zwischen 45Min und 1:30Std halten...". Daher kann auch der Ansatz von Trainerroad richtig sein (ich warte die endgültige Software ab) (XERT spielt aber auch mit drei Parametern anstatt nur der FTP - sprich - das mit "unterschiedlichen Leveln pro Watt-Bereich" kann ja gut funktionieren).
    Sehe ich nicht ganz so. Die FTP ist ja eben als die Leistung definiert, die man (theoretisch) 60 Minuten halten kann. Dass das 95% der 20 Minutenleistung / 90% der 2x8 Minuten Leistung oder 75% der letzten Minute eines Stufentests sind, steht dabei dann nochmal auf einem ganz anderen Blatt.

    So wie Wasser nicht bei 100° kocht, sondern 100° per definition die Temperatur ist, bei der der Dampfdruck von Wasser bei 1013 hPa liegt und daher unter Normalbedingungen Wasser verdampft.
    Von daher finde ich den Namen FTP sehr irreführend, weil es ja keine physiologische Grenze/Schwelle (Threshold) im eigentlichen Sinne ist, wie sie z.B, bei der Laktatschwelle oder der VO2max vorhanden wäre, die zugegebenermaßen jedoch nur schwer gemessen werden kann.

    In der Vergangenheit hat sich dieses Maß (FTP) jedoch als nützlich bei der Trainingsgestaltung erwiesen, von daher scheint es irgendwie mit der Leistungsfähigkeit (auch im Training) zu korrelieren und alles ist gut.
    Dass Trainerroad jetzt ein 7-dimensionales Leistungsprofil ableitet scheint mir vom Ansatz gar nicht schlecht, wobei 3-4 vermutlich auch gereicht hätten. Aber die Unterteilung dann jeweils innerhalb jeder dieser Dimensionen in noch weitere drei Stufen.... Damit werden dann insgesamt 21 Metriken abgeleitet. Die kann ja kein Mensch mehr selbst überblicken und mir drängt sich der Eindruck auf, dass ist ein Stück weit gewollt, um die KI zu rechtfertigen, obwohl das imho gar nicht nötig wäre.

    Aber wie schon erwähnt....ab nächster Woche werde ich erstmal Enduco und dann vermutlich auch mal Trainerroad vertieft testen und mir dann ein abschließendes Urteil bilden

  9. #49
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    Mann muss da halt FTP und CP (crital power) auseinanderhalten. CP ist eine physiologisch basierte Größe, FTP wie richtig geschrieben wurde eine Definition. Beides liegt nahe beieinander ist aber nicht dasselbe,.

  10. #50
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    Zitat Zitat von thorsten62 Beitrag anzeigen
    Mann muss da halt FTP und CP (crital power) auseinanderhalten. CP ist eine physiologische Größe, FTP wie richtig geschrieben wurde eine Definition. Beides liegt nahe beieinander ist aber nicht dasselbe,.
    FTP = CP60min

  11. #51
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    FTP = MMP60 !

    CP60 ist Unsinn, auch wenn mir bewusst ist, das es oft so verwendet wird

  12. #52
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    Zitat Zitat von thorsten62 Beitrag anzeigen
    FTP = MMP60 !

    CP60 ist Unsinn, auch wenn mir bewusst ist, das es oft so verwendet wird
    Was ist denn der Unterschied? MMP60 kenne ich leider nicht ...

  13. #53
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    Heisst einfach nur maximal mean power

    Das ist praktisch nix anders als "CP60", nur beschreibt es einfach wirklich genau besser das eine Performancegröße ist.

    Meist ist das auch nicht von Bedeutung, manchmal stiftet das aber Verwirrung, wie bei der Frage ob die FTP wirklich eine Stunde aufrechterhalten werden kann. Und das kommt einfach daher das @Gevi eigentlich eine physiologischen Gleichgewichtszustand, also CP meint und hugo@ibc den die Definition der FTP, also eine Performancegröße entgegenhält.

    Ich hab das nur geschrieben um dieses Missverständnis aufzuklären.

  14. #54
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    Ja, die FTP ist per Definition die 60min Leistung. Vielleicht muss man da eher unterscheiden zwischen FTP und IANS bzw. VT2.

    FTP (Functional Threashold Power) ist die Leistung, die über 60min gehalten werden kann. Kann als CP60 (Critical Power 60min) bezeichnet werden
    IANS (individuelle anaerobe Schwelle) ist der Steady State des Laktats, sodass man eine bestimmte Leistung lange fahren kann, ohne dass man "uebersäuert". Die dazugehörige Leistung kann als CP (Critical Power) bezeichnet werden.
    VT2 (2. Ventilatorische Schwelle) weist auf Steady State hin, scheint aber leicht von IANS abzuweichen.

    Alle drei Bezeichnungen werden manchmal als synonym verwendet.

    So hab ich es auf jeden Fall verstanden.

    * Klug********r-Modus aus *
    Geändert von Adept (11.03.2021 um 10:26 Uhr)

  15. #55
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    Zitat Zitat von thorsten62 Beitrag anzeigen
    Mann muss da halt FTP und CP (crital power) auseinanderhalten. CP ist eine physiologisch basierte Größe, FTP wie richtig geschrieben wurde eine Definition. Beides liegt nahe beieinander ist aber nicht dasselbe,.
    Ich habe ihren Vortrag mir mal irgendwann angehört, aber nicht so richtig verstanden. Sie sieht ja eher die W' als anaerobe Komponente als kritisch, soweit ich mich erinnern kann.

  16. #56
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    Der FTP wird ja gerne aus kürzeren (als den definitionsgemäßen 60 min) all-out-Fahrten oder aber aus Rampentests berechnet.
    Aus der Verkürzung der Messzeit und den jeweiligen Rahmenbedingungen sowie dem angewendeten Umrechnungsfaktor ergibt sich dann immer ein mehr oder weiniger großer Fehler für den so (simulierten) FTP-Wert.

    Ich finde die Leistungskurve die man bei Strava-Premium für jedes Kalenderjahr geliefert bekommt, sehr hilfreich um meinen Leistungsstand über längere Zeiträume differenziert abzulesen. Übers Jahr entsteht automatisch eine vollständige CP-Kurve wenn häufig genug all-out-Intervalle/Fahrten dabei sind.
    Der dort anzeigbare FTP-Wert wiederum ist allerdings erst am Jahresende am verlässlichsten, wenn die maximale Datendichte vorliegt.

    Interessanterweise wertet Xert meinen Zwift-Ramp-Test (jede min plus 20 W) nicht als Breakthrough und vergibt keinen neuen FTP obwohl der Zwift-Ramptest einen deutlich (!) höheren FTP ausgibt.
    Als Messung des aktuellen Leistungstandes finde ich jedoch beide Systeme hilfreich, man darf die Ergebnisse halt nur innerhalb des Testsystems vergleichen.
    Geändert von Tourini (11.03.2021 um 10:54 Uhr)

  17. #57
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    Zitat Zitat von Tourini Beitrag anzeigen
    Der dort anzeigbare FTP-Wert wiederum ist allerdings erst am Jahresende am verlässlichsten, wenn die maximale Datendichte vorliegt.
    Da würde ich widersprechen.
    Ende des Jahres zeigt dir die Kurve, wenn sie denn die Daten des gesamten Jahres anzeigt, lediglich an, welche Leistung Du irgendwann im Jahr für die einzelnen Dauern mal getreten hast. Ob Du zu diesem Zeitpunkt dann noch in der Lage bist diese Leistung zu erreichen, steht auf einem ganz anderen Blatt.
    Da aber die FTP/CP/IANS oder sonstigen Werte stetigen Veränderungen, im Idealfall Verbesserungen unterliegen, sagt dir der Jahreswert tatsächlich sehr wenig aus und eignet sich vielleicht am ehesten dazu, verschiedene Jahre miteinander zu vergleichen.
    Wohl einer der Gründe weshalb Strava und Co als "Standard-Zeitraum" die letzten 6 Wochen vorschlagen. Innerhalb dieser Zeit kann man halbwegs davon ausgehen, dass sich bei einigermaßen gleichbleibender Belastung im Training, die einzelnen Werte nur geringfügig verändern.
    Da wohl die meisten während der "Saison" die größte Häufung von All-out Belastungen erreichen, ist daher die Aussagekraft der Kurve wohl auch am Ende eben jener am höchsten, unter der Annahme, dass die Dichte an eben solchen All-Out Belastungen der maßgebliche Faktor ist.

  18. #58
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    Zitat Zitat von hugo@ibc Beitrag anzeigen
    D ... eignet sich vielleicht am ehesten dazu, verschiedene Jahre miteinander zu vergleichen.
    Diese Funktion der Strava-Leistungskurve ist mir auch am wichtigsten. Mitte 50 hat man wohl seinen Leistungszenith überschritten und da finde ich es sehr motivierend die Leistungskurve vom Vorjahr wieder hinzukriegen.

  19. #59
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    Zitat Zitat von hugo@ibc Beitrag anzeigen
    Da würde ich widersprechen.
    Ende des Jahres zeigt dir die Kurve, wenn sie denn die Daten des gesamten Jahres anzeigt, lediglich an, welche Leistung Du irgendwann im Jahr für die einzelnen Dauern mal getreten hast. Ob Du zu diesem Zeitpunkt dann noch in der Lage bist diese Leistung zu erreichen, steht auf einem ganz anderen Blatt.
    Da aber die FTP/CP/IANS oder sonstigen Werte stetigen Veränderungen, im Idealfall Verbesserungen unterliegen, sagt dir der Jahreswert tatsächlich sehr wenig aus und eignet sich vielleicht am ehesten dazu, verschiedene Jahre miteinander zu vergleichen.
    Wohl einer der Gründe weshalb Strava und Co als "Standard-Zeitraum" die letzten 6 Wochen vorschlagen. Innerhalb dieser Zeit kann man halbwegs davon ausgehen, dass sich bei einigermaßen gleichbleibender Belastung im Training, die einzelnen Werte nur geringfügig verändern.
    Da wohl die meisten während der "Saison" die größte Häufung von All-out Belastungen erreichen, ist daher die Aussagekraft der Kurve wohl auch am Ende eben jener am höchsten, unter der Annahme, dass die Dichte an eben solchen All-Out Belastungen der maßgebliche Faktor ist.
    Ich denke, er meint den Button "Zeige geschätzte FTP an" - und der Wert dort zeigt übrigens nicht meinen "in dem Jahr max. erreichten 60Min-Wert an"...trägt auch nicht zu weniger Verwirrung bei. Also ist nun FTP immer die 60Min-Leistung (die nur schlecht aus 20Min- und anderen Tests ermittelt werden kann) und IANS die Schwelle, die zwischen 45-90Min gehalten werden kann und für die Berechnung des Trainingsmodells verwendet wird?

  20. #60
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    Ich vermute mal, Strava nutzt Monod-Scherrer, um die FTP zu ermitteln.

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